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Um die deutsche Lus.flotte
Vie erfolglose Abrüstungrlonserenz
Spannungen.
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Berlin. 2' April ■ 2?
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der tflefllobefldnbe:
brr (iu‘4}rbllbdrn Reserven: be» im Dien fit befindlichen
de» im Depot befindlichen Re-
i,pr«d>flnl*ll||e: 51. M u> 112.
für Denhtnoch- h*tr* Iwfetier tieften. PHMeÄHle: ftteeffert «■ Bata 1 IW«
Ski* Aüstungspr oblem ttt:b übrigen* natürlich non der deutschen Austenpolillk lehr aufmcrffam verfolg! Die ^aüur.g ^b* i r a en Be rnftotff wird in B^ri'
DrfSPeteiet be» Reichsbanner» vom
5. Ma> 9 Ubr morgen«, bi« »um 9. Mai. 5 Uhr morgen« w 'M a r m b e r e 11 f d) a f t
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Der Fall Erkelenz.
Eigener Drahtbericht be» ©«ebener Anzeiger»'
berbare Sozialist T i u l 3 o n c o u r ftat mit feiner These, bah nur flehende Heere unter den Fahnen und nicht autgebilbele Reserven al» ftnefl»riHtung angesehen werden sollten, genügend gewigt mir btt {Jranjo,en «»ersuchen. um den Äern der Frage berumjumanöoerieren. und trag ollem Vdrüftungsgerede ein kriegsbereite» fiter zu bebalten. bas noch weit gröber ist al* ste e» vor dem
kUeeemngt* »»n * Vreitw 3S Re.chsgf Dtotz»o,to>ntt 30*, eddredsbttne
Qorberungen:
1. Bcfthränfung
2. BridKÖnfurg
3. Beschränkung Tfiatrdal»;
4. Beschränkung fer-xma Irrtoll
Aber darin ist "jo den anderen Machten upb «. Der san«
MW M«<HM ►Nbet Prrts ter I •• ftr l*|<igta »e* 2? mro Brent örtlich K. eeeutort» 10 Rdchsp ennig: fftr Ha*
Austritt aus der K. P. D.
Berlin. 26. 2U?rL (Sofll.) TU - abgeordneter Dr. Rosenberg ist au^ btt .kommunistischen Partei Deutsch- ' lands au*getreten Bl e tn pol. .ichen
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freien seinerzeit mit feinem Schutz brr perlen ! i d) e r Ehre von Ministern entip-Jd? ver- langt hoher. Damal» waren oflerbings benwfra» tiktx Minister im Hmt
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müssen
Weiterer Rückgang der CErrocrbsloFig^eit.
Rüdgang in Der der unterstützten örtoerbelof en. der für de l. April fest- gestellt werdrn lohnte, hat sich weiterhin fortgesetzt. Die ®c<amlia5l der Arbeitslosen (Haupkunterstüy ' . ' >t in der Er-
werdsloienfürsor,: un? m t : cr.*ir’r £•* *
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Wär- 1 653 <X0. if; ein Tvudgang um rur.D 438 (w gleich 26 Pr- r
Arbeitstosenoersicherung und Ardeitszeitnorgeseh.
Eigener DraftibrridM be« ..(Biefeener Hnieigtr»*.
Berlin 26. TfcriL Ser f.-zialvvlltUche Aus- schuft bee Reichstags der am Z Mai ferne 2r- bci:en wieder auf nimmt, wird «ich sofort nnt dem Entwurf M Gcfrttos über M Arbeitslosen oerficheruna beschäftigen. darnU «e Borlage möglichst bald verab'chiedrt tr erden kann. — Sic Ausf ührungLbestimmi.-' - ju" 2 rbei 1 szeitno 1 geser sind Urmt tem Reicrsrot luaegancer und werden noch i Laute dieser 23?rix ix-röffentlidM werden.
Reichsbanner und Stahlstelmtag.
Die die ..Bost. 3iP e erfährt bot der Gkjuror- stand Berlin Bran>r:.burg be« irid^Umner» Lchwarz Rot (?oLd für den 7. *- Ma« beson
dere Aaftnahmen getroffen. Rach einer Sratrbnung de« technischen ßriter« stehen b«e Berliner
3O5.Ä- '^=*=^7^ kritii
fluf Gründ be» HrL S des VLlkerbundspakte» habe, so betörte <Sraf Bernstorfs weiter. Deutschland ein Recht nicht nur auf B.gren- Sang, sondern auf allgemeine fierab-
efiurp her Lüftungen. Ur aab ferner der loffnunp Hushrutf, bah Ruftfanb
trr<n trrbanblunpen teilnehmen werde. Ruf die 5r:ce ob ncc^ feiner fluffaftuna eine zweite (Ein- leb. na :n Rji'l-rb notwend'0 le«, antwortete flrc< Bernstorfs, wem bas die emnge Schwierigkeit fei, I Io hasse er bch eine zweite (E i n I a b u n g an I KußIanb ergeben w.-rde.
Streik in der Saarbrücker Metallindustrie.
Saarbrüden. 27. Tfijr'.L stDIB Hunk- sprrrch' 23?.e bie .CaadrrüdrT 3«hing“ meldet, haben Ne brci 1H e t a 11 a r t ci t e r -3c r- b c r be. die freien Dewerfschaslen. tr.t dir ft- hier. gbewerBchaften und bw fiir4ch-Dund~t*±>cn SewerBchasten. geftrrr. in einer 23er1aunnijna den sofortigen Eintritt i» den Streik brnchtoffen. Der Streik richt« sich gegen den Lahn- ahbau In der rontcrr»rrer5ci‘erben Industrir. Der von den 3rbc tgefr? ? angrnommenen Lchiedsspruch deS Schh'urgs-.t -ch-i"rs 'Haden die Arbeitnehmer abgelehr. 1.
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gestellt Dies« fiahung ist nut natürlich denn schlteftlich hat die deutsche LuftenpoNtik da* stärkste Interesse an einer möglichst weitgehenden 3drtebung Surspas
Viele wird allerdings auch durch andere DeucnlLpc noch weiter in Mttiv.denfchafl ge- «gen. Sv bestehen »um Beispiel die zwischen «ngland und R uftlonb unvermindert fort. »• betfM sogar das, Lhamberlain auch bei Leuten seiner eigenen artet tndt-T grofte Schwie- | ngfeUen hat. weil er sich nicht emsch'.ieften konnte. । die Beziehungen kxi Ruftlanb adzuorechm. Bemerkenswert ist übrigens, haft Frankreich eine vollkommen eigene Ruftlandpvltttk n-.achl. die vielleicht nur deshalb noch n-chi zu einem Ldichluft geführt hat. weil die Sran- zv en angesichts ibrrr eigene. finanziellen -age nicht imstande sink, be i Rusten eine genügen^ 3nlr.be zur 3erfügung ku stellen Frankreichs gesonderte «ustlandpolitik ebenso wie die <D<ge> sätze in der 3 b r ü st u n g s s r a g e. die >a auch zwischen (Inglanb und Frankreich in Cber.! lepr stärk zum Ausdruck kommen so lehr, daft der englische 3ertrr:er nahezu zusammengebrochen ist - hat denn wohl auch da^u betgetragen. daft man in Berlin Me tenfarioneUen Gerüchte von einer bevorstehenden Onwverung der engltsch- franzöfischen Cnter.te nicht ernst nimmt sie ün (Degenteil als einen ausgemachten Unsinn be- Äci^iet. Bei dem Betuch Doumerques in ßxwbon werden zweifelLns Tiinklprüche von emi- nenl freund«d->':! chem Lharakier gew-chf<» werden. Ader fchiiedtich ist Nc'er Be'uch schon seit langer Seit geplant und scho« einmal wegen des englischen Kohl.narb- terstrriks ve-.'ch.-'ben worden. Sum andern ist der Der! von £rtnf prüfen ja bereits aus der 3ortrieg*)ett und den dann später eintrerenden Ereignissen hinreichend be
ll l gen er Drvhtbericht be» »iestt.ur Snzeiget»'.
Berlin. 26 Lprll. Da* .Bel t 3 o u r - naT scheint für jede Stellungnahme, ganz g.eich welcher Richtung. Raum zu dabea Das'clbe 3oumalIn dem heute der Sche.stktrller George* Suarez seinen Angriff auf de b.-drc-hiichr" Entwicklung der deutschen Lustschiffahrt bringt, perössentllchte feiner- Ul im Februar jenes rrumüt'.ae
J a c q u c * TI e r t a n e nach feiner 3d e durch Deutschland. In dem dieser aul'rüdl ch erklärte haft er sich in fe.ner Änficht über d.e dcu^che Luftmacht, die er bisher vertreten, gern brtr; er habe sich jetzt überzeugen ßnnm. daft die deutschen Sluqieuge In keiner Tb c \ e kriegsverwendungsfähig 1e.cn ober gar zu Bombenflugzeugen umgebaut werden könnten. Ganz anders beute Georges Suarez Bus besonders qualifizierter Quelle will er beunruhigende Statistiken erhalten haben, aus denen beworgebe. daß die Deutsche Lusthania wenn sie sich so sortentw'.dele wie b.«')er. spätestens 1-42 in der Lage sein würde, innerhalb weniger Tage die ge'amte Handelsflotte Onq- lanb* und seiner Alliierten |u oermfitm und Qnglanb zu blodleten. Suarc, weift sogar noch ----- — —‘ verwendeten
bar mache
Denn diese Dinge aber bisher mehr zurud- traten 's bat das feinen Grund mit dann, daft die weltpolitische Lage überhaupt und mcht zu- lest innertotb von Survpa starke Span- nangen verzeichnet die alles ant*re natür- lich beeinlluftirn Besonders ist da der a 1 b a- nische Konflikt au nennen, der ja nicht nur Aschen 3tol«en und Jugoslawien besteht, sondern nach der rühmlichen ÖftererfUnrng der Ualienischcr Tegirrung auch die 'Begebungen Stalicr« zu Gngland stark berührt- Dieses Pro- dl em ist noch immer nicht aus den größten Schwierigkeiten bereu*, es Uent vielmehr im Augen- Nid auf dem toten Punkt fest, nachdem England _____
in feiner Mtßbiiligung ve^ "ali„ifchcn Pol'tit l ^üllchen''Drleäie'r'ten'genugenb «ni»alt»punkte ge- sehr well gegangen ist «"strlich wollte hcr Arufunpsfropr aus brn Grund ju
» "5" F<ben. Aber bsrin «ft |o ben anderen M--—
Bolttik schon allein durch Ghina außenorderll- ^nder» Frankreich nicht» ßelcnm. sich in Anspruch genommen ist. daft 11c jeoen i - ■ - • - - - -----
Brandherd In tturopa ersticken möchte. Sm Augenblick kann man aber noch keineswegs überleben wie sich dic Dinge im Südesten weiter entwickeln, wenngleich es auch in gut unterrichteten Äretlen für ausgeschlollen gehalten wird, daß irgendeine akute .^rteasgesadr hort befuftt. ober «ich auch nur entwickeln kann, weil Jtallen England und Frankreich gemetnfom gegen sich bat >cut14Hnb leldst hat in diesen Konslikt nicht VON sich aus aktiv rtngcgrt'kn. sondern nur auf Wunsch feine guten Dienste zur Verfügung
<mecif hotten
D-e Ansprache, die Lord (Eec«1 vor Prefsever. tretern in Gens bifit. atmet ja genugenb 6 f e p f t ». |n haft man kaum noch an einen Erfolg glauben kann. Lecil meint, in fienf sei sestgeslestt worden, daß die Abrüstung möglich ist. «der scheinbar traut er den stad in eilen nicht Io viel Bernunfl zu. diese Feststen,-ng auch In die tat umzusetzen. Er meint, die o f f e n 111 d) e Meinung müsse fetzt die Durrffübrung 'ordern. Dobel vergißt er aber, bah die öffentlich« Meinung gerade in den Ländern. Die sich setzt schon der Abrüstung widerletzen. auch von der Regierung in dem «inne einer Gegnerschaft gegen die Abrüstung beeinflußt wird. Die Annahme be» Mobilmachung« Programms in Frankreich ist ein genügender Brroei» dafür *Sknn also m der Bause, die letzt in ben Berbanblungen eintritt, versucht roerb.n sollte, zwu'ctxn den Mächten eine Annäherung der Standpunkte dcrbeizufuhoen. so würde da» nur bedeuten. haft man mit einem praktochen drgebni» der stonsercn, nicht wird rechnen können, fonbrrn höchst en v mit einem flomrromift, ba» ben einzelnen Mächten gestattet, die Beschlüsse nach eigenem Ermessen nuozulegen 3n diesem Glauben wird man bestärkt wenn man berücksichtigt. das, in Mens Deutschland fast allein den Standpunkt vertreten hat. der zu einer w i r k - i lichen Abrüstung fuhrt. Senn ba» bisherige Grgebni» schon eine Enttäuschung war, so bleiben I für die Sufunft nur sihr berechtigte Zweifel an bem Erfolg einer Abrustungskonierrnz. Denn ben mellten Vänbem liegt ja gar nicht» an einer Ab- rustuno ihnen genügt e» eigentlich schon, baft Deutschlanb bi» zur Wehrlosigkeit entwaffnet ist-
Schlußsitzung mit Entschuldigungen.
Dr 3rwbr Ibtlb Lange Bcrarnwvrilich ‘ur Ttor.t h l> 5t. ©Cb Laige- ftr ffeuilfle« Di fi 2i"i.ot. fti den ubitgen IeU straft Bto« cheto. fit Mn ün- >tigenteil st,rt fiiteaen, sämtlich ie ®«t*m.
aber auf frnmb des Schluftbertchtes in der Vage fetn,
eine eingchrsde Prüfung der Abrüstung»«»- Mrr.e porjnnetjmrn ;ur «Beerbettung eine» gemelnfamen leftr».
brr für die zweite L\ ung une.luhUch sei Ob diese Lesung einige Monate früher oder später stattfinde. lei nicht von Bekvutung 0* werde absolut notwendig sein, daft die zweite Veiur.g noch im Verlauf dir'cs Jahres ftatiflnbe Allerdings 1 olle eine Ueberftürjung im Interesse des Enderfolges vermieden werden
Loudon wurde ermöchttgt. im Einvernehmen mit dem Bureau die nächste Tagung für bie zweite Lesung einzuberusen. wofür der l.Nooemder in Auesimt genommen wird. 3n der Schlustsitzung mürbe auf Antrag ber b e u 11 d) e n Delegation die am vergangenen Freitag angemeldei, deutsche Generale eferve In vollem ©ortlaut an bi; Spitze de» stapitel» über die BalifÜGUonibcftim- mungen eingetragen. Mit vieler Eei eralreserve wird die eventuelle spätere Zustimmung Leutsch- lanb» ’j dem von Frankreich ausgestellten und In erfter Lesung unter deutschem Vorbehalt angenommenen Grundsatz daft alle bereit» bestehenden Ab- rüftunfliorrpfliiftungen, alfo auch die de» Berfailler Vertraget, durch die Bestimmungen brr Abrüstung»- fonoention nicht berührt werden können, ron der CrfuUrnd ber verschiedenen grundsätzlichen deutschen ttjorberungen. vor allem in bezug aus die au»- gebildeten '.steserven und ba» gesamte $lri eg »material. abhängig gemacht und gleichzeitig die Schaffung von Garantien dafür verlangt, daft i n annehmbaren Fristen weitere I • d) । • bare Fortschritte auf dem Weac einer all- gemeinen Abrüstung nötig sind, al» dir» durch die geplante erste Abrustung»konvention der Fall sein
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Haltung b-* »raten
_ n ft o c f f wirb in BcrÜn mit B.kr« d^ung verzcichssiet Ein praktll .er Vr o g in bet Sache selbst tft noturgem^ft nicht iu erwarten, solange Frankreich an sein.nn S ankvunkt brr gevll er- meften dcmo.'ra llchen Brtvat'. ng des aan»en Bolles sesthält 3mm:tfiin ist d 7 beu l^r etznb- punkt doch vor aller UKli brüt.ich zum «ubbcuJ gekommen und bei ift auf alle Fälle C'cr:®*‘1 trenn man bedenkt haft bet Äa:nbf um bie Ab- tnq wahrscheinlich iahrelang weiterge^ en -. vis. vielleicht tn Zulammenhana mit ben fiminziellen Probl mer «in ftärtercr Druck c-n» fetzt bem auch Frankreich sich fv leicht nicht wirb cni*iebs-n k noen. 3m Augenblick 'reilrch bedeuten alle bitte GegenfLhe. Spannungen und Hemmungen für Deutsch'.anb -.nb bie OntCid- fung feiner Auftenpvlitik aulhaltende Wrmente. die zunächst erst einmal übertrunben werben
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Berlin. 26. April. 3n den Berichten über den demokratischen Parteitag waren Ausführungen de» Beich»tag»abgcordneten E r k e- len» zu Iden, in denen er den Vorwurf mein- eidiger Gesinnung geaen Mitgsteder be» Beichskabinctt» erhoben hat. Die von E r k e - len, gebrausten «orte waren derart, daft man mit der Motzlick^eit eine» MiftoerstLndnifse» brr Be- richterftatwr-g rechnen mufttr. fieute nun hf^t eine Meldung be» Berliner Tageblatt»" cor. die den Bericht in vollem Umfange bestätigt D'e Meldung, al» deren Urheber man Erkelenz selbst vermuten kann, laute: ..Abg. ßrfelen* lobte in dieser Bede die alte demokratische Tugend de» »ifttrauen» gegen solche Mitglieder der Regierung t- 2olke». deren Lchwur aus bie republikanische Verfassung merklich an gewll'e Schwure be» Mittelalter» erinnere, im Mistelallsr pflegte man mit der einen fianb gen fiimmei. mit der anderen fianb jur Erde zu schworen. Der S i ft mancher Leute von heute erinnere gleich- lom an diese mittelalterl'che Eidesleistung Da» demokratstche Berliner Blatt, da» die Meldung bring' findet die Heufterung be» Abg Erkelenz voll kommen m Ordnung: e» fregt i-ch. ob bat gleiche auch die bemokrot'lche Parteileitung tut. De )teich»r egierung wird ^deniall» di- fier- cu»forberunp nicht w derspruchelo» hinncbmr.i. So- t ilb alle Beichern nister nach Berlin Aurudg'tf^rt |etr werden und sobald der a thentllche Enrtlrii ber Bedr artelrnV oorliegrn wird, w rd o ch do, Be-chskabmrtt sich mit bem Fall Erkelenz br en muften. Bor allem wird auch die Frage xu klaren fern, ob bie Verunglimpfung von
i n •. ft e r n m der oben wieder ce geben en Form m u n g de» ttiesetze » xum Schutze blik darftellt. da» gerade die Demo-
Senf. 2« Avril «DB.i Dc- vorbereitende Ausfchusi für die Abrüstun g s - konleren.z Hot heute abend um ' v Uhr feine am 21 TIärj begonnene dritte Tagung mit einem Schlußwort seines Bor- finenben. Loudon abgcfdAoflen. Coupon tagte u a man habe vrn dieser Tagung keine Wunder erwarten dürfen Die internationale Lage tri den gegenwärtigen Be'Handlung en nicht günstig getreten. T«e "Beratu-.^rn der gegenwärtigen Tagung zeigten lehr bald, daft im gcgmtoär'igen Stadium dir Ausarbeitung eines gem.rint?men stonventirnsentwurfes noch nicht möglich sei Die Aechrrungen würden
vor der internationalen Preffe.
(Benf. 26. April. (®IB ) ®raf Bernstorfs empfing die internationale Bresse, um sich vor ber Abreise von ihr zu verabschieden. Er ft- klärte dabei u. a.: Aus ber einen Seite erkenne ich ben Den der ersten Lesung an. da sie die Auffassungen der verschiedenen Negierungen über die abruftungsfrage klargelegt hat. Anderersell» hoben die Regierungen durch ihre Onftruftioncn an «hre Delegierten
sehr wenig Elfer für die eigentliche Abrüstung gezeigt.
Die dem Ausschufz umerbreitcien Vorschläge liefern feiner!ri oder nur eine sehr schwache Veränderung in ben 1 ftur.; N der orrfchiedenen Machte möglich erschen-.n '/s ist also klar, daft da» gegenwärtige Ergebni» unserer Arbeit die ö ff e n 111 d) e Meinung k n 11 ä u | d) e n muft. die von un» eine wirkIichc Abrüstung erwartet.
Diese Abrüstung ist der eigentliche Zweck de» DMfrrbnr.be». bet sein Ansehen elnbfifttn wird, wenn er in Meier «u’gabc keinen (ir Mq hat Die Welt rrroartrl dir Sicherheit durch die nb- rüftunn Der Dcrsuch der Abrüstung Ist bi» irtjt gescheitert
Sa» bleibt also zu tun' E» ist nötig, daft die VMkerbundroersammlung und die östentliche Met- nuna der Belt die Regierungen becinsluftt. damit mir -u einem Resultat in brr zweiten Lesung ge- larcm können.
Auf verschiedene Anfragen kenn'.cichncte «ras Vernstoris dir Aufsosiung von einer wirk- lichrn Rüstungsbeschränkung durch solgcnde vier
Dir auftempr li'llchen Stagen, an Deutschland direkt in:.rett en tft. sind Ijgtrn Do-cher verhä'.tn.smäfttg wenig in ben BveSergrunb geirrten Indes tnne man an- Rfhmm. tast man bereits in der ersten Hallte Rächsten Blonats einiges darüber hören, tv.ro. Sv drängt zürn Beispiel be Frage, ob ktte 3un(tagung des B b I k e rb u ud srat es In Berlin oder in Genf ftatiftnbcl. allmählich zu einer Entscheidung. :nb n diesem dulammen- bang liegt «rund zu der Bermutung vor. poft auch die Frage der Berminderung.der Befaftungstruppen kann eine Ontwd- lung nimmt, die sie auch noch auften hin ’-W
Dte vorbereitende Kommission für dir Ab- rüflung»fenlereni tn Dens ist gestern »ach wachen- langen Berftanblungen aueeinanbergeganflen. Die zmcitr L'riung oll nun im fiertft oder Sinter rrft ftattfinbrn :oeii da» isrgebm» der im Öuni und Iusi tagenden Drei-Mächte Aonserenz -dvewariet werden soll Schon nach T.bfc-ljft diese» ersten Abschnitte» der Abrüstung»konserenz kann sestgestrllt werden, daft auch die k o m m e n d r A b r ü ft » n g konserenz ein schwere» Iia» ko ein wird, roenn nicht die Zwischenzeit dazu auegenuftt werden kann, durch eine entsprechende Bearbeitung der öffentlichen Meinung der Welt die Reform zu fördern, die nicht nnc Beibehaltung be» statu» quo bei den noch nicht abgerüsteten Staaten verlangt, sondern ein, gleichrnäftige Abrüstung aller Rationen. Bur damit wurde da» Ziel einer wirklichen Abrüstung erreicht. Da» ilrptbnl» der bisherigen Berhandlungen hat alle fi off- n u n g e n zunichte gemacht, daft In dieser Bich- tung ein Lchrit' vorwari» getan würde Fast bei allen Materien haben sich «rgensötze hrrau«-efteat die da ui führten, daft die ffieiierbehanblunq über- ftmipt für eine spatere Zeit ausgeschoben wurde. Äa. man ist bisher überhaupt noch nicht dazu gekommen. den merklichen 3t üft u n a • b e g r IH zu erfassen wa» doch die Grundlage für den Erfolg überhaupt roare Dabei haben die Einwendungen de»
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Motore ermöglichten ---
lang in Hilssrilltkre^er Dcse Umwandurg werde in einigen See buchten stattfinden, tooh ' deutsche Schiffe die gan.v Ausrüstung und do » notwendige Material befördern ö ;rben Alle fiandelslchifse würficn damit der deut chen Lu t- flotte auf Gnade und Ungnade au*j'Uek'ti fein. Die Lulthanfa werde dank ihrer Auswahl b;r ^lugAf.ig'ubrer bald über eine aenu-.ende Anzahl von Äommanbanten von Luftkreuzern t>er- fügen für die die groben VuUftt «e: tirt Weltalls keine Geheimnisse mehr haben würden. Man dürse sich allo vonder Gntwicklung der deutlchen Cuftfloit« nicht überraschen lasten, und deshalb lei der TDi.vrftc.i.» OectM und Dibfons gegen bie Ginfchränkung der Cecftrcitfräfte erfolgt" Georges Vuorez schtnt in diesen seinen Ausführungen die Abi ich- Of babt *u haben, ein Feuilleton über einen gigantischen Lusikrieg zu schreiben Iedensalls weist er.
er von Verbuchten ulro. re dal. mit der ganze.1 Phantasie eines dichterischen Genies bk C?nl- wicklung eines derartigen Lustkainpses auszu- malen. Sus scheint et aber nicht zu kennen und das sind die deutschen Handels^Flugzeuge. Gntwcder hat er sie zufällig in 1 einem Scutneicm gebracht oder aber ihm kam es herauf an. der TMt das Märchen von dem bösen deutschen Mann glaubhaft zu mach<-u. Deutschland sieht sich iedensalls veranlaftt. -cm Georges Duarez hiermit einzuladen, eine Keife b cln.rn Flugzeug der Deutschen Lufthansa durch Deutschland zu unternehmen, und es glaubt, annehmeu zu können, daft die Deutsche Lufthansa sogar bereit sein wird, fierrn Suarez einen Grans!lug zu gewähren Aus alle Fälle wird er bann manche weitere Anregung zu seinem ^uiUcion erhalten, allerdings wohl kaum eine foljje über r.ne KricgsverwendungsfShigkeit der deutschen
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nr. 97 Erste» Blatt irr. Jahrgang Mittwoch. 21. »pril 1927
M Gietzener Anzeiger
General-)lnzeiger für Oberhessen


