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..Dann mühl« man alfo setzt rin groher Monn sein um wieder zu gewinnen." sagte Georg lächelnd.
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Jtoman von Moeschlim. Copyright by ttorl Duncker, Berlin W 62.
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es erst, wenn die Druckereien streiken Don ist gereuet. werrn dieser Streik w-eder beigelegi ist. wenn man nur wieder bnaft Denn man nur genug B- pier Hot. um ps drucken. Täglich 'ünfzehn Billionen Boten. Lu saunend und oelrofler hrit non >w tkr tünbiguofi de» Beich»ptü!tdeme>: Unter Lchpoo nung aller Äräfte öirb dt^ Verstellung von öab- ßW ........ um den
nung aller xrafte wird die JxrfteQuna lungemittetn betrieben." Man lallt sich ^al» vor Freude, der Schwindel tonn wri e_v__ Hochsommer ist», so tory man dem hinter $u wenn nur um riimmet»willen die Druckereien nicht
nicht aus? Lächelnd reichte chm Grund neue ton» fünfzig JNiUiodxn. eine Billion! Georg dos Pourier ungläubig in der Oanb (Es butt bedruckte Rückseite mehr. Es wat Papier.
Bet Rheumatismus • ;d)t^ld)ial.Wrr»en* ob OrfAltunaritlmeTiea ben bösen Qnai.irtfirm. bie bal kchlechtr TB-tter bringt. reiben 6ie ble leideaben Lörverteile aut mit dem cditrn kei*el'i Ekctrtco» ein t in Äatururob utt (U> teil «fcer 3idite noril ber. ba» wie elettriderrnb ju den ichmerrbesc:Urnen tztellen bringt und eine bimtarrifcnbe. schnell Idjmenbefreienbt Bltfuna aufflbt ko worbe schon lanienbrn arbeiten und wirb auch Ihnen etlilonn oon (EiDmeaen aebrad>L Nehmen Sie aber nur «eichet » «ertricom 1L® 1 J6.2.-U axa (■ «voldetea unb Irenrrum erddltlich
Bestimmt zu haben bet:
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Aber darum sagten wir ja, wir wollten nachher als Äameraben miteinander leben," schrie Georg.
..Gut, der Einwand ist angenommen. Gehetz wir suin Nachher über Machen mir ein paar Stichproben au» den fehlen fahren. E» ist noch inler» effnnter. du darfst mir glauben."
20.
Er nahm au» feinem Saiten Duftende von Äar« Um«, belud sich damit beide Arme und legte die Sammlung vor Georg aus den Tisch. Das ist di« Geschichte unsere» Vcwce 1921 bis 23. Die Jahre 1918 und 1919 übergehe ich. damals war die Er- jdximmfl noch nicht so deutlich ausgepraal. tkis Äint) lag noch in den Windeln. J)icr kannst du nun
streifen!"
Georg Lutz sprang auf: ,.öo ist es vielleicht # : e Über w-
wefen ist. kümmert mich nicht mehr. Man war krank, man ist wieder gesund geworden. Mich gehl nur die Gegenwart etwa» an, die Gegenwart unb die Zukunft.
»Dut nehmen mir bw Gegenwart. Do liegen dir Zeitungen. Lies. §rage mich. menr. du etwas nicht oerstcd't. ciej zu. ob tut Zen ij ist. du iw d.r wünschesl. Db sie reit ist für bw Ä-;ntu>
über trieb m< Forderungen bei l'tänben bet täglichen Bedarf» einfachung brr Selöfligun^. Zwangsorgamfation de; Biri,-,--------
kämpsung des Lebensniiit.iw'uchers. eine Vreispru- iungsstelte für den Ateinhandel. Verordnung über Berordnung. Hier stehen sie in drei Kartotheken: nach 2ahr«n, nach Titeln, nach Siebten."
„Das Volt muh etwas gu tun haben. Ein Bor teil für mich. Ich will dir übrigens iaaen. war *“ noch lesen muht. Dies da brifpiei»weile, doh gernäh Band trnei der fotben erfetzienenen Publikation des Reilhütages im Jahre 1918 leinen grohen Mann gehabt ha!
Die Gemeinde Büddingshausen beabsich ligt, nachbenonnlcs NufthoiL auf dem Wege des schriftlichen Angebots zu verkaufen
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ten zu formen "
„Da» beweist, dah wir zwar Feste feien», oder keine Häuser bauen können?
.Hch habe gelesen, dah unsere ^Lpechekarten noch immer Fremdwörter aus dem französischen und ffngtifdxn enthalten dah man dagegen fämpx.i müsse, und dah man auch Kral »Wagenhalle statt Garage sagen müsse."
den See her deuKchen DennSgnvo-rfd^euberjn g genau oeriolgen. Senn du diese Rapiere angetchaut hast, öenn wirst du begreifen worum du heute ge» rm Herma feen ein Bettler bist."
Bapwriabrilen arbeiten für die ch-bank T?ar produziert e-.nhundertiümundzwanpg Milliarden am Tag. Es reicht nicht. Ende SRui ‘heg der Dollar auf fieoitgiauienb Mark Die Äameraben sind an der Arbeit. Man sagt, da» Luslaad ist ichuld. Der eichsbantproichen: erklärt oor dem 1teid>iWfl>* unieriuchiingsauKfckArh. dah die deutsche Wirt'chaft mehr Lch...d habe an dem Marksturz als da» Ausland. weil Ile In Unbesorgtheit um da» btoartganze ?ev,sen auiftapk. bee auf dos Doppelte de» deutschen Aahlung»ditan.zdesizite» zu schätzen frien. 3m 3uni neue katostrophaie Entwertung der Mark. Die ,Ze.lunccn haben keine Phantasie. Sie formen fein Wort erfinden, um in die Enttoicktung der Marf eUDQ» Abwechslung zu bringen. Man ist entsetzt, weil der Dollar aus Hunderttausend stehl Wa» ist das nicht für eine lächerlich kleine Summe verglichen mit später. Au» den Hunderttausend werden ifüni- hunderttausend, werden fünf Millionen, werden 'ünf Milliarden, werden fünf Billionen. Er lebe die Maaieraöicbafrt War sagst du dazu?"
3d) begreife es nicht"
,.E» ist nicht io schwer zu begreifen. 3eder ipidt. jeber jucht üch selber u retten. Man denkt an nicht» inderer als an den Dollar. Man denkt nicht mehr an Deutschland Man Ht international geawröen bi» m die Fingerspitzen. Jedes Dienftmadären jpetuliert. Wenn es Glück hat. kann es sich einen Pelzmantel kaufen. Man prophezeit dem deutschen Volk eine ^roharugc Hukunst, we.i schon die Buben eine intensive Lvrseaschulung durchmachen. Inzwuchen ist der Anständige verarmt, der Unanständige reich geworden. Der vorn Staate Geld leiht, der ixzuhlt Die summe ein 3cchr Darauf mit einem Pappenstiel zu rück. Man drückt sich um ble Steuer und gibt statt lausend Mark einen halb en Pfennig. Das merk! -chli.-hlich auch der Dümmste. Dir Regierung hängt 'Plakate aus! .Nur die Arbeit kann uns retten* .... .Lebensmittel können nur durch unsere Arbeit billiger werden* . . .Fort mit dem gedankenlosen Taumel.* Man pfeift auf die Plakate Man ist toll acwor« den oor Spielwut. Man schläft ein mit dem Dollar, man erwacht mit dem Dollar. Man studiert jede twcile Stunde bie Börsennachrichten. Der Kurszettel füllt das ganze Gehirn 'Lernt die Leitungen nicht erscheinen, gibt es eine BSrsenpaml. Man ift stolz darauf, dah man kein kleineres Geld mehr Hal als Zehn- unb Zwanzig-Millionenscheine. Schlimm wird
,Lst do» nicht wunderbar? Man sieht die getreuen Magistralspersonen. wie sie eifrig über dem Tezte sitzen, zufrieden, wenn ein gutes, kräftige» Dort gelingt. So 'sts recht, nicht uxijr, lagen sie zu den Kollegen, die ihnen über die Schultern zugucken. da» wird das Volk auirüttrin. Und man stehl bre gleichen Magistratsperionen. die sich ein mar Tage daraus abmühen mit der Verordnung Stummer ein». '.Jl warnet zwei, UliiTjner drei. Hummer fünfundsitns-ig..... Sie haben mcht»
'mderer n*br au tun. al» nur noch verordnung.n S erlass-n, well die deutsche Art eben doch Preise die ftohe treibt unb Vorräte auf häuft. Cs brauch! Verordnungen über die 5)ochstpreste, über die Be- «chloMabme des Brotgetreid'ü. die Beschlagnahme der Äanoifeln. tt» braucht eine Verordnung gegen übertrieb-ne Jorberunoer. beim handel mit lftegen- ständen be» täglichen vedors», eine andere aui Der- L» braucht eine
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1. Dezember 1927, nachmittags 3 llhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst bie (Eröffnung erfolgt Da» Holz wird zur Lest gefallt. Die Bedingungen werden vor der (Eröffnung be fanntgegeben. Nähere Ausfunst erteilen Förster Calberlah und die Bürgermeisterei Bürgermeisterei N >ding»hausen (Post gonborf): Muffig.
daran zu zweiirin. (Ee war Wirklichfrit. man konnte auch daran nicht zweifeln. (Er starrte Beter Grundt an.
„Du staunst. Nun will ich dir mit rieimngsau»' schnitten unb Börsenberichten die Begleitmusik geben. Da lies: September 1921. (Erhöhung des Dollarkurfes auf einhundertundtehn Mark, panikartige Bewegung des deutschen Wirrjchaftsiebens. (Wegen dieser lumpigen Summe, sagen wir Heutes. Kurssteigerungen von ungeheurem Umfange. Spekula ti cm sausschr ei tun gen. Die deutschen Äameraben verstehst du, jeder 'luchlet. weg mit dem Geld. (Ein Jahr fpäier gilt der Dollar Viertausend, Viertau- senozweihundert. 3m Januar 1923 steht er auf Achtzehn tau send Die Zeitung schreibt: ..Die Mark nimmt in unverändert raschem Tempo ihren Weg in einen bodenlosen Abgrund." Die man das damals noch tragisch aujsahte. Da» vermögen verschiebt sich, ganze Volksschichten werden arm. Einige wenige reich. Ende Januar ist man schon auf Vier- unddreitzigtausend. Das Publikum faust wie verrückt. um das Seid tos zu werden. Man spricht oon flaufpanir Katastrophen hauste, fatastrophaler Materialknappheit. Man kann sich nicht stark genug ausdrückcn. Man denkt nicht daran, dah einem dann später die wirklich richtigen Ausdrücke nicht mehr zur Verfügung stehen werden (Einen Tag später steigt der Dollar auf Dierstglauiend. Du lieber Himmel' .Zedes Vertrauen in die Mark zer« stört, völlig kopfloser Charakter des Devisen- Marktes." Dreiunbbrcifjig Druckereien unb zwölf
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Georg nahm unberitrebenb unb zweifelnd die vappscheibe : pir Hand. Sie zeigten, sauber auf. attW. iÄüdieUe unb Vorderseite jeder Note. (Er tos die Hahlen Hundert und Tausend, da» war noch zu begreifen. Bei Awar.stgto^iend begann er sich zu oerwuntem, f)uvdkr:.a nend grenzte an» Unglaub- llche. Kber bas. eine Million? unb Kundert Millionen. zweihundert Millionen, fünfhundert honen, eine Milliarde, hörte <» denn immer
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Edgar Borrmann, Giessen Eise n waren, Werk zeuge 3lrbcitdVcrtiebuiig.
Sür bie Felbbereinigung Jlcnjungen sollen auf ber Bürgermeisterei zu ßlen- jungen 107130
Verschlcifungsarbeiten, zu *562 Acichsinarf veranschlagt, in einem Lose vergeben werden.
Die Berbingungsuntertogen liegen auf hessischer Bürgermeisterei offen, wohin die Anaebote in Prozenten de» Voranschlags verschlosten, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum (Eröffnung»* termin am Montag, dem 5. Dezember 1927, vormittag» 10S llhr, einzureichen sind.
Zuschlagsfrist, zwei Wochen.
Gießen, den 22. November 1927.
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