hatte die Reichsregierung die Absicht. die Änfletroer* T hett un Zujamm en Hang mit damals bevorstehender !
nderen Verhandlungen mit Litauen yi regel 3" '-olge der bekannten innerpoliri'-en verhaln ' -- Litauens sind bie Besprechungen aber erst oerhöl: nismak)io spät )u Ende qe kommen ohne dah sie v einer Lösuna geführt batten. Deshalb Hot 6* Rnto regierung die neuen $riAaxrbm de, Wemeüande» oor den Völkerbundora: »ringen müBen. um eine authentische Interpretation der ftr.ktt s ien Punkte de» Mnnelstatuts zu erreichen
Südttrol.
Neutrale Urteilt auf der Taquuq der Dölkerbuuddkiqen.
Berlin. 24. Wat. (WTB ) In der freut: - gen Sitzung der '2H'tn6eTfrln:.iifonnr.t,lior M Wtlwerbanbes der Völkerbu.ndsg-'elll-dafttn wurde di« Lage der Deutschen in Südtirol auf Grund von 3 ef traten der beiden englischeil Delegierten eingefrenfr erörtert. \ Ausführungen deS Sprechern der Italien 'cher Völlerbundsligen gipfelten bahn. bah die Ligen- Union nicht da« Recht habe und auch n-.chk gut daran tue. über diese interne Angelegenheit Italien» au verhandeln. 3m übrigen erklärte er. da» Verhalten der Süfr- ttrvler habe da» nationale Ital en grnbngt. eine Epoche der schärferen Geltendmachung nationaler Rechte einzuleiten. Der englische Delegierte Sir Walter ^kapier widersprach dieser Behauptung und lagt«, dah er sich mit eigenen Augen von den Leiden der deutschen Südtiroler überzeugt habe. Der Redner drückte die Erwartung au», dah der ruhmreiche Italienische Staat sich In (Zukunft eine« gröberen Libero l i » m u «' den deutschen Südtirolern gegenüber besle.higen möge. Aach einem Leserat der holländischen Vertreterin über die 'üdtlroler Schulverhälknisse begründete der italienische Vertreter die ital'enische Politik au» Staat»- notwendigkelten heraus. Sin« von der Referentin voraeschlagene Resolution lehnte er auf das schärt sie ab mit der Behauptung, dah sie nur ein Anlab qur wetteren Ber- 'chärsung der Lage lein würde.
die Landwirtschaftsausstellung in Dortmunö.
^rSffuuuqörcdedetz-lejchSmtuisierhrchielt
Dortmund. 24. Mai. (Dolfs.) Zur Er- bffnund der 33. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft überbrachte der Reuhsminisier für Ernährung und Landwirtschaft. Schiele, zunächst Gruhe und Dünschr der RexhLregierung und des Reichspräsidenten und führte u. a. au»: D.e Dahl Dortmund» für die Ausstellung bringt in besonders glücklichem Zusammentreffen die naturgegebeneVer- bundenhe.t zwischen Industrie und Land wirtschaft zum Ausdruck. In der Er- kenntnis der Solidarität zwischen Industrie und Landwirtschaft und in einem Bekennt ms zu solcher Solidarität liegt beute das Schicksal der deutschen Wirtschaft beschlossen. Der schwere Kamps der Landwirtschaft um ihre LebenSbe- dingungen wird letzten Endes geführt nicht nur für die Zukunft unserer Bauern. sondern für die Zukunft unsere» ganzen deutschen Volkes in Stadt und Land. Esaibl keinewirklichen Gegensätze zwischen Stadt und Land und Verbrauchern und Erzeugern. Die Rot de» einen ist die Rot des anderen. Die Ausstellung gibt Kunde von den riesigen Anstrengungen, die die Landwirtschaft im Verein mit der Wissenschaft und Technik vollbracht hat. um dem aroften Ziele näher zu kommen, unserem Volk die wahre Unabhängigkeit der Effi st en» zu erkämpfen und zu sichern, und zeigt, dah in den engen Wechselt», riefrungen zwischen Industrie und Landwirtschaft da» w.ch- tigste Tätigkeitsfeld der Industrie und Landwirtschaft liegt, dah die deutsche Landwirtschaft das gröht« und sicherste Absatzgebiet für Industrie u n 6 ® e - werbe, die zuverlässigste Stütze de» Binnenmarktes ist. In einem gründen und tatkräftigen Vlnncnmartt liegt zugleich die beste Gewähr für ben Auhenhandel Kur eine starke und in sich ausgeglichene heimische Wirtschaft ist in der Lage, in dem schweren Ringen um den Weltmarkt dauernde und auSsichlsreiche Ersel.,« heimzubrin- gen. Rur eine enge, vom Geiste des gegen- fettigen Vertrauen» getrogen« Zusammen- arbeit zwischen den E werb» ständen kann zu einer wirkungsvollen Belebung unseres k eint s en Marlies und bcm.l zu eine. iLfr.rwin- dung der Wirlschafts- und Arveiis argen führen
Aus aller Welt.
Die Nnkcrsuchung dcö Kassclcr Llrakcnftnl)iiunglückS. In Gegenwart de» Staatsanwalt» Dr. von Sotfren und fünf Sachverständigen wurden im Truseltal eingehende Fo hr Pro den vorgenom- men. Da» Hauptaugenmerk richtete sich daraus, unter welchen Umständen ein Wagen mit fest- angezogener Bremse in Fahrt kommen kann. E» ergab hd>. dah ein Wagen fest gebremst ist, retm da« die Bremse seststellende Zahnrad mit Sper»Hebel um 7 bis 8 Zähne vorgerückt ist. Alle Bettuch«, einen derartig gebremsten Wagen in Gang zu bringen, waren ergebnislos Es vurde homi Zahn um Zahn zurückgeb red l. wobei )er Wagen immer noch st eben blieb. Erst beim dritten Zahn drehten sich die Räder etwas. Vom zweiten Zahn ob konnte festgestellt werden, das, unter besonderen Umständen >r Wagen sich In Bewegung setzt. Führer und Schaffner behaupten mit Befhmmtfrett. dah der Un- ilCirffiPOflen h' fe st w i e möglich gebremst t»a r. so lülr die Wagen an dieser abschiuiiaen Endstation immer gebremft werden Im Estauoen. dah )tx 'Ivagen fest Hebe, entfernte s i ch deshalb der Führer nach verftandrgung mit Dein Schaffner m in emem nahen Sanatorium die Ankunft eine» sacke» salz zu meiden, wahrend zur gleichen 3eit )er Schaffner den zwei Zentner Muntren Sack . u » I u b und an einem Leitung »mast niederlegte 'üahrenb bw» geschah, setzte sich der ® a ae ;i oIötzlich in Bewegung, und bl» der Schotter aufs (baute, war der Wogen schon Io weit ent- ,-rnt dah er nicht mefrr eingehott werden konnte Pie weitere Untersuchung hat ergeben, dah b e I i l e i ch z e 111g « m Bremsen mit der vorderen nd hinrei.-n er,mir die Br.m»wlrkung sich nicht eaenkutg »ufheben kann, flut der vorderen Blatt- arm hat <id) auher dem kleinen Jungen, »cm urspninglich da» ganze Unglück pir.elAr-rben .jurbe, fein Mensch brfunben. Au» Zeugenau»- ii^en geht hervor, dah der Knabe — e» honbeit
fich um einen stebeniährigen Sohn eine» flcReler Ck nufer» — völlig ruhig und artig in . in - r i <t t der Plattsorm stand. Die Sach- tficnbipen werden nun Proben onftellen. ob der Sperrhebe: einer fest ungezogenen Brtnve durch iiner. firmen Jungen au» jemer Lage gebracht werde» kann. Tte bisherigen Profrelökung.n haben darüber erhebliche Zweifel auhnuAen lasie».
Xrac Urbek1chwemm»»gsr<,f«s»rophr m Louisiana.
CoeNlana ist ooe einer neuen Leber ich »e» monasEolattropht betroffen warben. Der Alac (t r o -P a m m am östlichen Ufer de» fftrfxifelaga. der da» ganze Gebiet een Südlouihana .wischen Atcha'alaga und Misstsstppi vor Uebers^ Hemmungen «chatzte. ist gebrochen. Der btofrer noch verschont gebliebene Teil der reichen Wf erbau HW Coeifio- na» ist bereit» »berschwewwl oder wird e» bald sein L, owsoht H TNivionen Here» mit mehreren volkreichen Städten. Die Bewerben Haden die .n»aesamt 100 000 perfooeu lählende Bevölkerung dringend oolqeforbetl, da, Neblet sosort | ■ räumen üofolge der neuen Latastrophe erhöht fich der Schaden am mehrere Millionen Dollar. 5taal»frfretär Ooootr erklärte, bah die jüngsten weiteren Dornmbrüche. die eine» grohcn leit der Zuckerpl an lagen Coui Ranas öbediuteten, die Zahl der Obdachlosen eei bOO000 erhöhe.
Ltadbergh m Paris.
Paris. 24 Mm. (WTB.) Auf dem Flug- freien Cr Bouraet sand eine von dem französischen Komitee für Luf.safrripropaaanda verunstaltete Kundgebung statt, der der Präsident
der Republik beiwohnte. 3n der -alle, ht der das Banket? abgefra!:«-. wurde, ist das $Ug- yrug Lndberrfro au»;stellt worden. Unter den Tiuv»rj;m. die den TcünzfrmerTi n>ä.)rrti> einer BefÄttgung des Flugplatzes vorgttüfrrt wurden. bdznbtn sich auch solche deutscher fiuf t - schisfafrrtgelellfchaftea. Jm Verlaufe des Banketts leierte der Präll- bem der Repudlck in einer Anspruch, den Mut Aunaetters ati> Eolls mb brr. Ti>r;eT Ltndbergh Bei dem "Banfzl' wurde der Drrek'^r der Dru:- schen Luttfransa. Wronsky, un Laufe drr Veranstaltung durch Man'chall LvaiIhey dem Präsidenten der Republik pergeWellL Wronlkh erflärte. er froste, dah eine friedliche Zu- 'ummenarbeit zwischen dem deut'chcn und dem franGIischen Luftverkehr möglich ,et. worauf der Präsiden! erv.derte. auch bi Zrantreich Werbe man alle» Ersvrbersiche hm. um dieses Ziel z- erreichc-n Ueber das In der Halle au^gesteilte deutsche Zlug-eug äuherten sich di« anwesenden Zachleute mit Befriedigung. O.n.ae da von machten mit der Maschine Prvbeslüge - Auch mtt Lindbergfr «Vvach Dtrellor Wronsky und forderte ihn auf. mit feinem .^ug- trug nach Deutschland zu kommen ßtnN bergfr erklärte, wenn «s seine Zeil gestatte, werde er gerne den interessanten Flug durchfuhren.
Böettcrvoraussagc.
Woiüg mit Aulfreiterung. TemperatEU wenig verändert, meist trocken.
Boraussage für Freitag. Bet wechselnder Bewölkung vorwiegend trocken.
Zchuldebatte im hessischen Landtag
Abg. Dalm (Komm.)
höhe-
Gebrauch gemacht worden. Die Berechri insbesondere bie mittlere Reise der
Es sprechen dann noch zu diesem Kapitel die i. Kindt (Dn.). Frau Rot fr (Komm.). Mi- . Aba. ZI nn kann (Soz.). u) und Abg Mann (Svz.).
Abg. Kindt (Dn.). Frau nifterialrat Krapp.
ren Schule, sei abzulehnen. Die v i e r | A fr- ri g e Grundschule werde immer mehr verkümmert Die hettische Organisation der Fortbildungsschule stehe erst am Antang ihrer Entwicklung der Vorwurf, dah sich Hesse» mit der Fortbildungsschule übernommen frabe. Itt nicht • ulrcflenb Tu- Förderung des weiteren Alis- baues lei ncurenbig. Den Ausbauschulen müh:e ein höherer tlnterstützungsbetrag «uge» wendet werden, damit die Kostenlast der Elt-rn i'emngeti werde nur Kinder mindrrbemtttckter Eltern loltten m etGec filme ausgenommen werben. Zum Schluß seiner Ru-fübrungen tritt der Redner sür die weitere Unterstützung der Schul- amtsanwärier und *tr staatliche Ünterstützung
worden.
Abg. Dr. Werner (Dn.) beflogt den Iriden- Ichattlichcn Ion, der über die schuttrage in die De- batte hineingetrigen worden fei. Die Erklärunaen de» Vorredners wären proararmnafi|d) gewefcn. Der Eoanaeiiiche Durch habe sür die Recht»^ar1eien nicht die Deheutimg wie etwa der 2Iuguftmu»öfr- ein für da» Zentrum, jebenfoll» hätten di« Dechtv- Parteien mit dem Evangelischen Bund nicht» zu tun. Öin Zentrumsabgeordnrier fratx im Preußischen Landtag den Brotektanttvmu» al» ..Irrlehre' bezcichnri- sei da» noch Toleranz? Die ?eutjd)nationalen in Hessen wären noch einer Er- ffärunfl de» Vorredner» infonfeouent. weil ste hier die Sinuiltanschule verlangten, aber nicht im Deich: da» sei keine Inkonsequenz, sondern
die veutfchnallonalen forderten für besten mit die Erhaltung de» gefchlchNIch gewordenen Zustande».
Sollte d,e Simultanfchule in Hessen 1<M retiglo nssrindiich werden, so lei damit Schl uh zu machen, darüber hätten die Deutschnationalen nie einen Zweifel gelassen. Es sollte doch nichts in die Debatte gezogen werden, was ause-.n- anberbringt. sondern was näfrerbtinüc. sollte vor- angehellt werden. Man könnte ja dem »Zentrum ebensogut vorverfen. dah es inkonsequent ge- wesen lei. denn der Abg. Dr. Schmitt frabe seinerzeit zur Simultanschule leine fo unfreundliche Haltung eingenommen. — Der Redner wendet sich der Erörterung von Fragen der Volksschule. Srundlchule und Aulbauschule zu. Es sei nicht richtig, dah Hessen zuviel böfrerc Schulen habe, denn di« Landkreise seien k«i n e s v « a s mit höheren Schulen ges«an«t. Zu empfehlen sei sür Landvrie namentlich das System der höheren Büraerschule Der Typ der neuen O b « r rea l I chu l r bring« eine solche Hypertrophie an Mathematik und Raturviss«nschast«n. dah da« Sprachlich« und Historische darunter leide und dam t überhaupt die harmonische Au«bildur^ Immer neue Experimente würden im Schulwesen gemacht- nicht allein die Lehrer, sondern auch die Eltern wären dagegen. Zu begrühen sei. bah die hesfttche und deutsche Volkskunde Immer mefrr im firn erricht zur Geltung komme- ebenso sei erfreulich sestsustellen. dah di« Schulverwaltung die Iugendwanderungen fördere Tierfchuy ur.fr Pflanzenschutz sollten in der Schule behandelt und frem Kinde di« Ehrfurcht vor der Hatur cingeslöht Werber. Die Ausführungen des Xefrnrri gipfeln in der Forderung nach einer Erziehung in christlichem und deutschem Geist
Um 1 ilfrr werden di« Verhandlungen abgebrochen. nächste Sitzuna freute nachmittag 3 Uhr Bizepräsident Rust eröffnet
Xndnrilfflfl»iit)U»g
Die Berhonblungm werden um 115 Uhr bei
VormUlagösiyrnlg.
Darmstadt. 24. Mai. Vizepräsident Ruh eröffnet die Sitzung um 10 30 Ufrr und ttiu mit. froh freute feine Abstimmungen übet fri« rüdtlänfrigen Kapitel Dorgenomnwa werden.
Die Beratungen des Staatsovronschlag» werde» bei Kapitel 43 (Anstalt für Geistes- schwache .Alicestift" bei Darmstadt» auf» angenommen. Dieses Kapitel sowie Äop.tel 44 iVollsgesundheitspsleg«) finden ohne Debatte Zustimmung.
Zu Kapitel 45 (Jugendfürsorge und besondere Mastnabmen zur Bekämpfung von Volkölrankheiten) begründet Abg. Frau Rot fr .Komm.) einen Antrag ihrer Partei, der u. c. eine staatliche Unterstützung der unehelichen Kin- cer ttnü: auch Fürivrgefragen werden von bet Rednerin erörtert.
Abg. Frau Heräu» (Dn) befürwortet die Annahme eines Antrages Heräus. Balser und Birnbaum, worin voraeschlagen wird, 2 in Achtungen zu treffen, gefährdet« Jugendlich«, in«- befonttre Mädchen, auf ihren Geisteszustand zu unterluchcn. Für Tubetlickosefürforge möchten 50 000 Marl eingefetzt werden, und zwar fpeziell für Kinder Zur Bekämpfung des Alkofrolismus sollten 10 000 Mark zur Verfügung «stellt Werden. Die Wohnungsnot sei die Ursache aller dieser Schäden: bi« Delbmittri wären nicht vergeblich au&jegeben, wenn ben Menschen ihre Gesundheit wiederhergeslellt würbe.
Abg. 3inn(ann (Svz.) bittet In Ucbeteüv- ftimmung mit dem Anträge ft Inet Partei, den im Voranschlag eingestellten Betrag von 30 OM Mk. auf 100 000 Mark zu erhöhen. Wohnungsnot, niebrige Löh« und Arbeitslvsigreil waten di« Uriechen der Vollsleuche.
Ministerialrat Krapp erklärt, der Vorschlag de« Finanzministerö. Ueberichüsse aus dem Hau-Halt von 1926 zu verwenden, um Pslegebe- dürfiigtc zu unterstützen, sei noch nicht frcrüd- sichtigt worden, infolgedessen möchte bie Abstimmung noch iurüdgcftcllt werben
gebe •• für bo» Zentrum kein Kompromih. Der Redner nimmt bann Stellung zu ben verschiedenen Schulsystemen und da» verhal'.en der PaNeien äu ihnen. Ein« Abstimmung nach dtm Mehrheit»prmztp für eine Schulgattung fri zu verwerfen: «» dürfe h.cr feine Sieger und Besiegte geben. Auch der de- nwkralljche preuhlfch« «ultu»min^ter Becker und der soiialdemokrotischr Stoatsfekretar Schultz hätten erklärt, dah man die Katholiken nicht zur schul« einer anderen Weltanichauung zwingen dürfe, -tu Freiheit der D o f k » g e n o f j e n muste ae- wahrt werden: ein Zwang sei undemokrotilch- Abg. Dingeiden habe sich dagegen gewandt, dah de- stimmte Zeitungen dem Liverallsniu» ein« Neigung zum Kulturkampf zu chrieben. tsljtorijch betrachtri. fri die Einführung der Simultanfchul« ein grotze» Unrecht gegen den kathvtifchen Volk»tell gewesen. Der Geist des Kulturkampf«» f«i im Ciberolitmu» noch nicht abgeftorbtn; do» oon dem Abg. Dingel- üey gebraucht« Wort von d«r Freiheit der Wifien- lchast. sei ein Schlagwort de» Liberoli»muo. Der Ncdner zitiert bann mehrere Stellen aus einem Flugblatt dcs Eoangriifchen Bunde», meint zwar, da» habe mit der Deutschen Dolkrportei nicht» di- rett zu tun, aber dessen Mitglieder oehörten den Necht»parieien an. Stresemann habe sich auf Ben- nigfen berufen, der fei die Hauptstütze de» Kulturkampf«« gewesen. Di« Deutsche volksporiri nenne sich liberal, sei e» aber nicht, da sie die lfi«iste»jr«i- heil nicht anerkenne. In Belgien. Holland und Amerika herrsche vollkommene Unterricht-ireihett. wann werde Deutschland so weit kommen?! uur bk deutschen Auslandschulen verlang, man die Äon- se'sionaUtot: da» fri inkonsequent. Der Vorwurf, dah dl, Äaibolifm mit ihren Sd)ulforöerunfl,n 6ie Staoteautonlflt unterhöhlten, sei «nlschi«den zurück- }uweisen. Dl« Simultanschul« sei keine»w,g» ein sott der Toleranz, mit behaupett werde, denn ost- mal» seien In den letzten Jahren Einrichtungen der kakhoUschen ftirdje in biefm Schulen angegriffen
Abg Schott (D. Dp.) erlläri Im Qlamcn seiner Partei, bah diese brm Antrag der Sozial- fremokratie zur Vekämpsuna der Xuberfulofe 1100 000 Mk. statt 30 000 Mk.) zustimmen werde. Manche Beruse. besonders die Steinfrauerri tvür- fren schwer von der Tuberkulose helmgesucht. In vielen Fällen wäre die Krankenkassenhilsc nicht ausreichend, auch setzte oftmals das Hellver- sahren »u spät ein. Rotwendig fei. dah mefrr für die Gefundfreit der Jugend geschehe. In bezug auf die Schulzabnvslege empfiehlt der Redner dos Verfahren de» Äx\Mc< Alzey. - Die Debatte über das Kapital wird geschloffen: die Abftimmuna wirb AurüdgcftrilL Ohne Debatte werben bi, Kapitel 46 bis 52 an- grnommen. Kapitel 46 (Staatsunterfiützung-kasfe) sieht 150 980 in Ausgaben vor. Bei Kapitel 52 (Strastenvciwaltungs werben 1 100 000 Marl Ausgaben bewilligt. Bei
Sapilel 5.3
(Landeeaml für das Bildungöwefc«) tritt Abg Ctord (Svz.) in längeren Ausführungen für die Simultanschul« ein und wendet sich gegen die Konfesfionsfchul«. Die Sozialdemokratie habe nur mit Widerstreben einem Abbau im Schulwesen zugestimmt. Die Wirkungen des Abbaues wären katastrophal, gerade die Aufnghmellasscn wären besonders stark geworden. Die überfüllten Klaffen mühten ver- Hetnert werden. Die Sozialdemokratie wolle, dah bie im Staatsvoranfchlag cntfralten« Bemerkung dah jede zweite Lehrerstelle aufzu- beben fri. gestrichen wirb Leider fei in Helfen von der Möglichkeit, ein 9 und 10 Schul- lafrr bei ben Volksfchulen einzuführen. nur wenig
von 64ulbau4nnibaütcn rin.
Abg A e i n fl o b t (3<ntr.) veekanoi. dah die intern da» Decht hoben ihr« Rinder bekennt- n I » m ä h i s erziehe» zu fasten. In tziefer Örogr
fiapiNi M wieder auf genommen.
Adg. ,3rov Herän» (Dn.) begrünbet nochmal, ihren entroq auf veräckflchtiguna der . i r q u « n bei der Anstellung im Schul
wesen : fie verlangt rrackchrückstch bie A^ellung x.rt' Referentin im Land« » amt für da» 3ilbung»wtieR : enbm brutiäx Länder sie bereit». Vie stach feier, die B-lbungsririe L-berfponnt; fo sei e« doch wohl unnötig, von emer 9 nicr irtrerin bie l!yze-,i^ id Idung zo wricn- gen. Weiter Nagt bie Krönens über bc» bofre C*^bg. Dr. Keller D. 3.) skuü. br. btt Schult atte lehrten gew.st« Id«» enb Forto- ni-ga» jtocngbil jHg wieder, ohne dabei jefroch die Gegner »u übmiruf;cn. Abg ^ehrtafrl werd« sich la-m in ti« Getaeser.zänge her fidxcrie» versetz: hoben, er habe es aber auch ihnen schwer gemacht, feinen Gedan-'e-gänge« zu folge». Abg. He-.-stadt habe rück'ichtAos grivrnchen. «chari. ohne dah r.ne Watte von seinen Occnem ge- »r-gt worden wäre Er habe das*«!« gesagt w»c Abg. Lenhart, dieser habe aber t-d bn- v-ltarjer ge'prvchrni. A ue« habe ct Ruht vor- gebracht wohl aber lauter gesprochen. Dee Redner wies auf fr-.« Griahr h a. bw te brr Derairidvng der Schalkragen m.t dem Konkordat liegt. 5he D. 2. werde die Recht, des S:aaws verir.tigen und sich gegen feden Eingriff l» öle Rechte der Elnzel- versönl-. ch keit wehren Erst mühten di« Schulfrogrn geklärt werden, dann könne bie Konkordaistrage geregelt werden. Di« Re- gellchsle wer.« t» Deu^chlsnd bi, Bekennt» s- fchule Irin; aber auf bi« Bertetfr-.gung brr Si- multLn«chule in Hellen würde bi« D B nicht verFichten. Hottei-.t.-.h werd« sich tm Hause feint Mehrheit hxr die Aufgaoe der Sui.ultanfchule finden und bi, frei ifche 3eg.eru.-g werd« sie hott ent ich Dcrfeitigex. Es fe ausfallend grwe'en. frah sich di, Angnff« dcs Abg. Heinsta^heut« morgen nur gegen bl« Deutsche Volkspartei ger. • 7 < Demokrate»
wären geschont worden und di, S o » i o l b, m »- traten hätten sogar ein Lob erhalte» wegen brr Haltung des Staatssekretärs Schultz. Der Redner hätte bester Schultz acht «liiert, den» dieser wolle, w.« fetzt aus cr.ct Red« auf dem Kieler Parteitag her. oroeht. bl« S -ullanschu!«. Abg. Heinstadt habe rinm Kampf gegen einen eingebildeten Kulturkamp' geführt: unrecht fri es gewesen, wieder in bte 3er- cangenbdt zurückzugrötten. Er (der Redner) lehne es ab. fräs zu tun und auf die Veden Windhorsti frinzuweisen und auf di, frühere Unduldsamkeit, Die Andersgläubige auf den Scheikerha-sn» brachte. Der glöht, Teil der Katholiken In Hefle» träte durch bie Simultanschul« gegangen, «s werbt doch mtmanb befraupten wollen, dah sie an ihrem Glauben Schaben genommen hätten. Dit von dem Abg. Heinstadl vorgcbrachten Fäll« bewiesen doch nur. dah es auch unter ben Lehrer» Toren gebe, es sri nicht ausgeschlossen, dah auch
.(« über Luther
gelehrt werde, was den Proitstai : falle. Zu biUi.Kn seien derartige Fälle natürlich nicht Der Redner tritt für die Staats'chule ein und macht darauf aufmerksam, dah streng cvan- gelischt und streng fatfrvlische Kreise eine Schul« wohl noch als Staatsschule ansehen, wenn frk Liberalen schon durch rin Mitbestimmung«recht der Kirchen die Siaotsautsrität als gesährfret arv sehen. - Abg Dr Keller bespricht un Anschluß an diese Betrachtungen Speziastragen des Schulwesens. Der Abbau der LehrerstelltM sri schematisch frurchgeführi worden, dadurch waren die Schäbigungen dngetrelcn. Roch notwendiger als ori Der Dolksschale sri dn Svstr»»- wechstl bei den höbeetn Schulen erforderlich Statt zu 3ufammnUcgung|t» müsse es hier in ben Oberkkassen zu vermehrten Teilung, n kommen. In den neue» Ltbrplänea werde, namentlich im Deustchen. van Schüler» und Lehrer» Unmögliches verlangt.
Ulan krank, in vrutfchtnnd a» bem Brrrthh- fl»ng»roefen. da» vornehmlich erst I» dem »rnr» Staat gescholten wurde.
Für da» volk»schulwesen wurden künftig so rief Abiturienten verlangt. a>i< für bte alle» akademischen Beruf, $u|ammengenomnwn. Die Fäll, feie» k,ln,»weg» ,#llen. dah Schuld, well die Eller» da« Schulgeld nicht blähten konnten, die höheren Schulen verlosten muhten. Der Kedner tritt bann für BefferffHimiq der Kechner an höheren Schulen unb her HmUflehilfen ein. ebenso sÜr die Wiederher- stellung de» Poften» be» Conbe»turnlnfp,t- lori. der aber nicht inspizeren. sondern ein Bo- rot,r und Heiser sein soll. Dl, Kotwendigkeii der Grift,ru eine» fo kleinen Lande» wie Hesten merbew bi, tulturoufgaben be»’ *ft n. die e» zu erfüll en Hobe
Abg. Keiber (Dtm.) meint der Abbau, bet Iobr, lang do» Schulwesen beunrufriate, habe |tti wohl seinen Höhepunkt überfdlritttn. 5n Dannftabt und Offenbach wären mehr Lehren'iellen abgebaut worben ai» in der ganten Provinz Ob»,Hess«. Der Redner bespricht hierauf Bregen der Anstellung oon Lehrern bet Madchentortbilbunaofchatt unb der 3ug,nbpfl«ge. Warum errichtet bte ntgieruna kri» Pädagogische» Institut In Gl«hen?f Le>s'i.ngslchwache Gemeinden sollten bei Schulhouo- neubauten unttrftutzt werden. In anderen Länder» wären bie Lebrer neu In der Besoldunaeordnuna eingefhi’t worden: Hesten Hütte der nicht zurück- bleiben. Tw Regierung falle Auskunft geben über di, Anftellung»oerhältmi'. ber Krieg»vettetzte» le Schuldienst. 3m Nomen seiner Fraktion erklärt der K ebner, bah st, für die S'multouich-.il, rin trete».
96g. f)eln hobt (Zentt) danft bem Abg. Keller, ber wohl im Auftrag feiner Partei gesprochen habe 5,int Rede werke nach oettchirbt»« Rid)! innen hin deacktri werde».
MinisterialbireNor llrstadt erklärt, zur Frage Konfttfi.-nslchule oder Simultonschult kdniw fri, ?\g-.fning erft Stellung nehmen, wenn das Rcichöschulgtsetz vorliegt: di, Konfesftons- schul.- werde ,.-denfalls große Kosten veruttach«. Entgleisungen von Lehrern in Reden über ander» Äomriftoncn mißbilligt das Lindesamt für das VildunjAwtten. Ein, neue Zeit bringe neue Gw licht «Punkt 3eu^ mufft in Mt -L.Ac frinri». aber man dürfe daraus nicht den Schluß ziehen j(« würde mm weniger gearbeitet sondern es •rtrfre nur anders gearbeitet. Lehrer und Schüler arbeiteten jetzt sogar mehr al« früh«. Di, ilnrufrr un S balwtsen wäre durch die Sri"* mahnahmen oeraiüufit Morden. Der 3ebner geht 'oßanr. auf Einzelheiten Im Schulbetrieb die vo> fr<n Vorrednern erörtert waren, näher rin
Adq Dingeldey iD. Bp.) rtfldr daß 3bg. Dr Keller i» seiner Rede die ^irnmO Inner Fraktion au«gttPracht» habe. Dit Deutsche Bvll«rariri halte aus dem Don der 3rfrt dH Abg Hrinstadt Mc Konseqvrnz ziehen und barem erwidern müstcn.
Ab, He.nstadt (,>»tr, didauerl. bat fri, Tenden, feiner Aus»üfrruagen immer noch nicht von Der Deutsche» Iiolksparid oerstano«» kvvrden fei.


