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Dienstag, 19. April 1927

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberdesien)

Nr. 90 Drittes Blatt

tanflnil prrurtdlt.

tteil etwa« »u «rei*tn

bauptet« auch freute. eine untertnegb redoren zu |

rcnruan«M4>üft «flau; >üMna«n. Der Obft- unb

«y, -Xefccufund rtn« bester» imb sich««» »rrrjrvj bei bccd^cn O HH uab bie da-

triedensdruch» und Lachlvschädigung gu twroitf- ivorlen In lettenem Sülle tx^mvcht« das «enchi nicht« Positive« fcftguflHkik weshalb Tkrurld- lunfl wegen Hausfriebensbruch« RU ! 8®e t Lagen Gefängnis erfolgte.

* lat «rfd)int rinei

Äart« gelöst fw aber iahen fi» e feien nur IU«gtn a*e:l einer vvn ucheravtc l ni*l |>abe

»an tonn oerfteben. daß Mir Zeit de» 8 tiefte» Krt Brrot6miny beten Barer bi« Hrbrt (»Traft mm und «haltern tnoHwn aber mo» nützl aöe» Schonen unt v^tbatten nwrtn für Mele pel-hanit Kruft lchlte» ch die Arbeit fetztl. 8rhettertrirtcRun­den und 9Lim eine» etaH Höbenhen ®»»erbe» »er­ben bie t3olfle Irin, Denn hier nicht doch rin» grunh- sätzluhe flenberung em trift!

und behaupteten Tw bitten ft» Mtlnrer. SVr Ober14>afh*.er führt« Ite duraufh n in Harburg dem b'.enWbabenheiiBeamtm rot, dem fic <r- Mrttr ft« HBen in Äaftel «arten nach Äront- hirt a. HL m«M und feien rottteQa* B<r 'Be­amte fch! oft ft« desfralb Den her ^ n rabri au« allein fte {prangen auf den bereit« tn Bewegung befindlich« 3ng auf. ait« dem fte auf leie- vhen^ch« Nachr.L! hm in Oteften herausgedott wurden Da fte bU heute den Sabrprc noch acht nachbe.adt, Hoden, wurden ft» wegen Be­trug« angefLigt Der rne oon ihnen tH m l unbefanntem Aufenthalt flüchtig der andere de-

Daß auch viele Gemeind« in der Soge ftnb ftch an dem Unftrntbmen zu bete.ligen »eiat da« mutig« Vorgehen der Gemeinde De­nina« deutlich. W wurde bei der Berotmig diese« Punkte«, an d« ftch Bürgermeister R«u»«l. Beigeordneter -opv und Vehr« Heusvhn au« Vordach desonder« lebhaft beteiligten, <ws- drücklich hervorgehoben, dast sich di« Gemeind« vorläufig nur al« juriftische Person beteiligen ffrnne oder fte tue e« au« Korpdgrift 2llen bei dieser Werbetätigkeit beteivgten »aderen Tl hnnem gebührt ödrmftti HanL

Grsreuluherweis« hat W m*b der «rtt«- austchust unter der 3nirta:lrK de« Ärri«btreftoc« Gr. Gähner heschlos'en. der Genossenschaft al« Mitglled beUidretm Wie wir hdoen. beabsich- Hat der Krrisausschuh Schotten da« gleiche »u tun. Luch her Staat wird sich beteilig«». sobald Vie Ladung der zu gründenden neuen Denosietr- schasl Dorlieqt. Die Beteiligung de« Staate«, der

Lage« in einem Wetzlarer Siöartrjurl.fräst und taufte fünf Zigaretten. Da der Verläufer auf di« vor gelegten 10 Mark nicht herausg^en konnte, ging erster« Wied« we^. um da« OeLh wechseln zu lassen. Vach furyt Zeit «schien der Äfluf« wieder, bezahlt« seine Zigaretten^ mck» verlangte vvm Verlaus« den hingegebenen Z«hn- nmrkschrin, den « in Wirklichkeit schon vorh« ringest eilt Han«, zurück. Da die« abgeiehnt wurde, nahm der Arbeit« von der Thrt« zwei Kistchen Zigarren und verliest da« Geschäft. Geaen den Arbeit« ist diefeohalb Anklage wegen Betrug« und versuchten Diebstahl« «hoben. In der V«» Handlung «gaben die eidlichen Au«sagen Der ge­ladenen Zeugen, das, der Angeklagte den Geld­schein tatsächlich au sich gesteckt hatte. Da« Urteil lautete auf 10 Lage Gesängni«.

Gbftverwertllng5-S>ensften|chast Bübingen

Bon Äretiobrtbau r5peftor Metteruich- BÄdmgen.

von 6ic|em ungeheuerlichen Zustande betroffen, auch bar. gesamt» verwandte Notel-, Gastwirte- und ÄarfcebcjMrnxrbr wird schwersten» betroffen, da auch hier conntags jede Hrbetl verboten wrrd unb etoa all»aegaqgene Vorräte nicht ergänzt werden dürfen, ö» dürfen aflo für die Folge zu Fritlich- fetten irgendwelcher Bit die mm einmal an Sonn- lagen adgehallen werden mästen, weil die Oe- fchästswe!'. un) zahlreiche andere eürpcrfrrik sich 5e-.ern an Vochen:aaen n^cht gestatten können, flie- ferunoen von ffisfpeifen. Jtrem» und anderen leicht- verderblichen Lachen nicht mehr gemacht werden. Und einen solchen kaum glaublichen Zustand nennt man ..(üemerbefre '?it'!

Sollte dieser Zustand wirklich aufrechterdaUen werden, so wird man iDt-'kn. bah nicht der Äon2h* tor daran bk Schuld trägt, sondern dast dte schuld bei ganz anberen Stellen liegt, di» nufct ju wist«, scheinen, wieviel Rapttalfrcft r.-rloren gebt und wie oid schwerer e= dem Konditoriteurrzahler w.rd. fernerhin die jent 'chon kaum aufxtbrmgenden Steuern herbeiz'»chasien.

Äreife, ber Verwaltungen, der Genn inden >vrc- ditanstalten und dgl bringt an sich nicht die g«- ------- -----

wünschte Zusammensetzung da <« sich hi« nicht achtet da« Austragen her Daren, infolgedessen um PrvduHen!en dreht, sondern nur um luristilche | entstehen Klagen und gerichtliche 'Derurteilun^en. Perldnftchkriten. Alnh doch «rfüften sie ihren ' " '

Zweck sie Mciwm dazu, dem Unternehmen den äusteren Halt zu geben, ein ^rnstand-b« nicht unterschätzt werden darf vekdstv«stänbNch Itil versucht werden, zu erreichen, da« upt JKJW

auf die vbstlx-utreibende Bevölkerung selbst zu

ebenso die Gemeinden.,

Und dennoch darf twr Kamps, der nur Der au«ländifchen Konkurrenz gilt, di« feit Kriegs- schlust mit bestem Grsolg rifrifl benfubt ist. den deutschen Markt zu erobern und Damit den deutschen Obst handel zu erdrücken, nicht aufat- geben werden, solang« nicht b« letzte tunken »riöfcht und die letzten Mittel erichöpft find. Nachdem die landw. Genossenschaften und die Gemeinden versagt haben, ist beadfichngt. da« Unternehmen auf anb.-re Grundlage zu stellen. Die seit 1919 bestehende Cbflbrenncrei-. Kelterei- und Verwertung«genosien'chaft mit einem Ge- schäst«an1eil von 20? Mark und ein« Haft­summe von 2X0 TLirf soll BqxUHed und eine neue Genollenfchaf t gegründet werderr. mit einem Geschäftsanteil von Mark, zahl­bar in drei Zubresraten und mit ein« Haft­summe von 400 Mark. 04 ist ferner vorgesehen. Pies« Genossenschaft den Stempek der Otnzel- mitgliedfchaft auszudrücken. Die« schliestt jedoch nicht aus. dast auch der Staat, d« Kreis, die Gemeinden, di« landw Gerioffenfchaften. Ver­walt un gen und dal. M'ttglied sein können. Oin erster Veriuch nach knri« Aichtung hin in Lor- bach war von Orfolg begleitet Vach einem aufvärrnden Vortrag stimmte die landw. Be­zugs- und Abtatzgenoftenfchast Herrnbaag gegen da« Projekt. Loch erklärten acht Einzripersonen ihren Beitritt zu d« Genosienfcha't. 3n Ver­hinderung des Oamaanes der Ortsgruppe Lor- vach, Lehrers Heusohn, fcitete der unermüd­liche Förderer des Gcnosfenfchif.SDesenS, Lehrer Krausarill. Diebach a.Haag mit obigem Grfolc: die Versammlung tct'rdftifl un;«stützt durch den Obmann Der Ortsgruppe Danhausen.

begang« sitzt, ist _ lieft sich etwa Mitte vorigen nieder. Unter Bvripiegelung lalf*r 5atfa4h« tt- schNvindelte « sich von einem Wetzlarer Ge'ch«ttt«- mann einen photographischen Apparat Mn Hilfe diese« Apparate« legte er bann mehrere Leute hinein, indem er sich bei diesen «bot. da» Hau« zu photographieren. Or lieft sich eine Bestellung auf Bild« und eine Anzahlung geben. Aach einiger Zrit kamen dann die angeblichen Photo­graphien unt« Aachnadm«. und wenn bann die Sendung geöffnet u urk<. kamen nicht die be­stellten. sondern irgendwelche fremde Aufnahmen zum Vorschein. Auch aus andere Art schädigt« er Gutgläubige, die ihm Darlehen gaben und später einen wertlosen Scheck «hielten, auf dessen Einlösung sie noch lange warten können. Auch den eingangs erwähnten Apparat, an dem der Lieferant heb «Ugentum«rech! Vorbehalten hatte verkauft« der Angeklagte weiter, obwohl der 2lpparat noch nicht bezahlt war. Da« Urtril lautet auf zwei Monat« Gefängnis

Drei Arbeit«!, alle ohne festen Wohnsitz drangen in Wetzlar In ein Gartenbau» rin und machten sich « bot! gemütlich Doch bie Herr­lichkeit Dauerte nicht lange, denn M« Polini hatte das Älceblatt bald entdeckt und hob da« Aest au«. Alle drei batten sich nun wegen Haus-

mlttag« ein Orienten bracht« Dw

VPD. «in« Anzahl von AbäTuVrungrvorichiägen bei einzelnen Etatspositwnen ein, bi* teils ab­gelehnt und teil« von d« Derwalttmg in aus- klärendem Sinn» erledigt wurden. Bei Kapitel Schulen war die Tllittciluiifl von Interesse, dast mit Rücksicht auf die schlechten Unterkunsts- verhültnisse des staatlichen Gomnasiums mit desien Verlegung nach d« Spilburg zu rechnen ist. tvo rüber noch mit d« Aegierung verbau bell wird. Bei der gegen Abend ein sehenden Beratung der Deckungsfrage kam es zu verschiedenen >änderung-r>orschlägen sowohl von Der bürger­lichen als auch von d« foziallftischen Seit«, wo­bei die Höh« der zu veranschlagenden Gesamt­lohnsumme und der au» dies« zu erwarten­den Steuer eine wichtige Volle spielte. Di« An­sichten schwankten hier zwischen neun und vier­zehn Millionen Lobnjummc. Nachdem hierüber eine Einigung nicht erzielt werden konnte, wurde die Sitzung auf kurze Zeit unterbrochen, um durch Besprechungen zwischen den Fraktionen «ne Grundlage für ein Kompromiß zu finden. Dies« wurde alsdann nach Wieberauhuibmr d« Sitzung durch den Stadtv. Dieser zur Kenntnis der Versammlung gebracht und von sämtlichen bürgerlichen Parteien gegen die gesamte Lucke angenommen. Aus den hiernach beschtolsenen Steuern sind erwähnenswert 250 Prozent Grund- Vermögenssteuer. 250 Prozent Zuschlag vvm Ge- toerbeertrag. 2500 Prozent Zuschlag zur Lohn- summe. Die Erhöhung der Gas- und Strompreise um 2 Pi hzw. 5 Pf und bie Chnftibrunfl t*r Bier st euer mit 7 Prozent des Herstellerwerres wird ebenfalls mit t*r gleichen Mehrheit angenommen D,e Ver­waltung erklärt ihre Zustimmung zu dies« Re­gelung in der HoffmiTig. den ftnanzirilen Aus­gleich mit diesen Sähen zu ermöglichen, obwohl bet Etat nach diesen dlsjeanberten Sätzen vvch- nerisch mit einem Fehlbetrag von runb »3 000 Mark abschlteft». tpobr. bi« Summe d« zu leisten­den Kreis steuern deren Etatsansatz ron 370000 auf 250000 Mark herabgesetzt wurde, ein weiterer unsicher« Faktor bleibt Für bie Stadt und ihr« engere und weitere Umgebung ist noch eint sehr erfreuliche Mitteilung des Bürg«m«sters von Jnl«efk. bah es durch eine freioUltg« Schetikung gdinom dürfte, den ötoppelberg- türm neu herzuftellen und auch da« alle Dahrzrnchen d« Stadt, den Äal«munt, in einen baulich besseren Zustand zu versetzen. Hos- femlich 'ind die Bemühungen der Stadt, die restlichen Geld« durch den Kreis und durch Private zu erhalten, von Griolg gefrönt

Amtsgericht Biegen.

Gießen. M April Das Venu,en der Ae-.chsdahn ohne Zahrschr.n komm: an«<c.nend vned« mehr in Aufnahme, scheitert aber in den meisten Fällen an d« Zuftnerflamleit des Zug- b^leitungSrersonals. Sir. solcher Fall fa~ heute wted« einmal zur Vcrha-dlung. 3n Daderr. de- merkte d« Oberichaftn-r des um 5 45 Uhr nach- mittags in Käs'el abg hendrn beschleunigen Per- sonenzugs. dast zwe. Leute aus einem Wagen ! in kern « die Fahrkarten noch riicht geprüft hatte, in einen solchen umstiegen in dem d.cs schon gc'chcbm war D e? war chm fi^r av- fallend, weshalb « de beiden nach chren Kar­ten frag. C.c suchten in allen Taschen darnach

deshalb in Wadern u hnen beit Bauch im ^«tragen linnen Da« Gcrcht schenkte seinen Angaben jedoch feinen Glauben gewann viel­mehr die Heben«ugung dast d« Angesiagte aar ke-.ne Fahrkarte gelöst hat und in betrugen,4^1 Ab'.cht dcn Zug ohne Fahrkarte benutzt habe. Da er rücksL'.ftger Betrüger ist. wurde « zur Mindeststraf« von 3 Monaten G»-

Amtsgericht Wetzlar.

O Sin Kelln«, der zur Zrit wegen mehrerer lener Straftaten hi« in Untersuchungshaft wegen Betrug« an geklagt D« Angeklagte " re« tn Wetzlar

Der Wetzlarer (Etat für 1927.

ng. Wetzlar. 16 April. Unsere Stadtver­ordneten erledigen bie*« Lage tn einer Dauer­sitzung. tme schon kurz gmelbel den Etat für 1 9 2 7 Vor d« e gemlichen Gtaisb«a'.u7.g brichäingte sich b« Versammlung noch mit «in« Vorlage der Verwaltung, die di« Auffchlie- ftungvvn Baugelände für Baulustig« be­traf Es bandelt ftch um drei Projekte, und zwar an Nr Irl eben strafte. t*r Platte und Im 3n- dustriri»ezirk von Atedergirmes Die Ausschli^ ftunaskosteii uxrhen noch ein« erläuternden Be­merkung des Ltadtbaurats auf 265 OM Mark berechne! DeH Plänen wird allkttifl zugesttmmt. Die Etatsberatung felbft fetzt« mit ein« groß­zügigen Einleitung«red« des Bürgermeister» Dr. Kuhn ein. in bet « ein übersichtliche« Bild üb« den städtischen Haushall, feine Au«moste tn den einzelnen Xtleln. die Schiwierigstrit der Dek- kungsfrage besonders wegen b« geringen Steuer- überweifungen feiten» des Amches chfw. gab

Aus d« Vermdgensüb«! ich» ist zu eriehen. dast die Schulden der Stadt zur Zeit rund 5 537 000 Mark betragen, die einen Zrnsauftvand cmfchl Tilgung von 467 000 Mark erfordern. Hinzu kommen noch 2 400 000 Mark neu beschlos­sene Anleihen, so dast mit r u n b 8 Bl 111 i o n c n Schulden künftig gerechnet werden must. Diesen Schulden stehen etwa 18 Millionen Ver­mögenswerte gegenüber, darum« die sehr wertvollen Betriebswerke d« Stadt D« Etat, d« eine Endsimunc in Einnahme und Ausgabe von 4 292 722 Mark aufweist, ist um rund 700 000 Mark höh« als sein Vorgang«. Diese Erhöhung ist ab« nach den Aufklärungen des Bürg«» meist«» wenig« durch Mehrsorderungen der Verwaltung al» durch eine andere Gruppierung der Ausgaben, besonders durch llcbcmabmc von Beträgen aus abgeschlossenen Spezialbaukasien Srückzuführen. Da« ergibt schon d« Etat der

au Verwaltung mit einem Plus von runb 80 000 Mark. Durch Anstellung von wetteren Poltzeikräften au» Anlast des Weggangs d« Schupo «höht sich d« Titel Polizei ebenfalls Im neuen Äahr um 40000 Mark. Ueh« di« Deckungsfrage gibt alsdann Türgcrmeift« Dr. Kühn Kenntnis von dem Vorschlag d« Ver­waltung. die Gewerbesteu« in eine Ertrags- und Lvhnfummensteu« umzufvrmen. wobei auch bi« Mitteilung von Ctntcreftc ist. dast di« Stadt au« dieser Steu« rund 40 000 Mark wmb« an Ne Wohngemeinden der Umgegend abzufühoen haben wird Writ« schlägt die Verwaltung die Er­höhung d« Zuschläge zur Grundver- mögens ft euer von 200 Pwzent auf 300 Prozent vor, womit man einen Mehrertrag von 105 000 Mark zu erzielen hofft. Auch bi« von den Wirten so stark bekämpft« Getränk« ft«u«r soll in Pforrn rin« Biersteuer mit einem Ertrag von 12000 Mark wieder ausleben. 3n der nach-

fvwirio Materialien fehlten, um überhaupt ar­beiten zu können, war dies« Verordnung tragbar. Heute ab«, wo das neue Deutschland innerlich gefestigt, sich wieder dem Ausbau widmen soll und will, da greift man Immer wieder auf jene unglückselige Verordnung zurück, man lästt Sonntags die Backstuben tontrolli««n. mdn beob-

aaiucn Linie Iche'nen mm« noch nicht rächt ec- JöjwTiu fein. 5»r.ft könnten «ich aus dem Ge- biete b« Obsterzeugung und mast-

wbcnbt und lefrtefi.trte Kre.se bei Bestredun- Kn bie dem edtbnttn Ziele ,usteu«n. nicht narr mtbt fernbalu» oder bewußt ober un- bccaftl 1«. hall« lassen Di« deadfichttgl« Gründung en« Odstoerw«rtungs-G«- n o f s « n s ch a s t vd« rattr Odstv«rw»t- tu«gs-Z«ntralc Söftt vieliach aus vchwie- rafeuen. bie recht oft künstllch hervorgeru'cn w«tz« Bei etnigermaften gutem Dillen und «ie Nein wen-^ Beetrauen pi der für di« Grün- düng bet 0 m.^rn'dxift tn betx^t kommenden Stetten wären w.rvich« Hi dernisf« Verhältnis- mäßig leicht aul dem W^g» zu räume». Dost die« ledoch nicht ohne Anspannung all« Kräfte und ohne Kamps geschehen kanrn l <*flt klar auf b«r Hand. Aur müftte Mr1« Kamps stets m»t offenem Difier geführt werden. E.ne

sich« Beurteilung kann nur zum 3iele tupren. alles Peridnl che must dagegen vergiftend »vt- Un. Die bi« jetzt angeführten Gründ«, di« geaen bas Unternehm« spreche», habe» nl®t* toervo« all fachlichen Ursprung Dast unter H-rna.ist<Uung alle« Perionlichen und der heut» 1a dringend nötigen Ämgfcit rtwas zu «reichen ist zrigt di« Betr'ligung an dem Unternehmen Ä Düdel«heim Dort haben zusammen- gew.rit die Ortsgruppe des Obst- und Gatten- bauvereins i» Düdelsheim, mit dem Obmann Lehr« Vierde ller. dem Vertret« der Ge­meinde Düdelsheim Bürgermc>lter Albrecht, bos Mttgued d« Landwirtschastskammer He>nr Wild Wolf-Düdelsheim und der Hessisch« Landbund Mit seinem Bvriitzenden Friede. Aug &Koch M Düdcleheiln. Di« »ötig«i G«- ntrile wurden zulammengebracht um«r ix* triltauna zahlreicher Obstproduzenten und zwar u nach Leitzungs'ähigkeit. Di« hi« genannten Persönlichkeiten haben «s nach einem aufklären- de» Dortrag de« Kreisobftbauinspektors verstau­ben in best« Harmonie und in engster Fühlung­nahme m.t den interellletten Greifen das Tky tÄnbni* für das Unternehmen zu wecken. Der nachträglichen Kleinarbeit nahm sich Heinrich Wlh. Wolf. Mitglied d« Landwirtschafts- kamm«. mit gröstt.m Mfer und Anteresie an; « «pelle mit Kiner unermüdlichen Aufklärungs- unb Werbetätigkeit vollen Erfolg

Lehr« Kult. 0andwftlschafr«rrier«dar An­gel. Bürgermeister Seid undemnnbete*.« Friedrich Aagel. Auch diesen Mitarbeitern ge- bühn voll« Dank. D« Ausgang dieses ersten Beriuchs auf ander« Grundlag« b«echtigt zu den beste» Hoffnungen. Es «^halb m all« Äüae ein« Besprechung der Mitglied« der G«- nvfsenschas'. und sonstig« intereksirtt« Persön­lichkeiten statt finden. 3e nach dem Ausfall d« Aussprache wird bas Projekt triebet auf genom­men obre ganz fallen gefallen werden

3um Sch lulle fei noch kurz au* bie Auf­gaben des Unternehmen« hing ew.cf en 2tU Haupttä.igk«: gtü bie Frischobst -erwettung nach am«ikanischem Must«. Dfcnc K.stenrockung und ohne Benutzung d« Welttist« ist es nicht mögllch. d« amerikanischen Konkurr«iz wirkungsvoll enl- gegenzutreten. sieben der Well- oder Einheit«- kifte. die für den Großhandel bestimmt ist. kom­men noch die Vollkist« und die Korbpackung für den Einzelversand in Betracht Ferner find be­absichtigt die Verwertung des W rt*i>aft»- und Kcll«vi>ste». die Herstellung von Obstweinen, alkoholfreien Ottränten, Cbftäften. Halbfabri­kate». und soweit es nach dem neuen Reichs- rnonopolgesetz möglich ist. btt Herstellung von Ebelbrannttoeinen. Zur Durchführung dies« Aus­gaben ist das Müller-Lhüringsche An- wesen in Büdingen w.e geschahen. Bei d« Wahl dieses Anwefens kommen rein sach­liche Grunde in Betracht jedes persönlich« Mo- mcnt scheidet vollkommen au >. Wenn das Wüll«- Thüringsche Anwesen al« Zentrale gedacht ist. so soll diese unterstützt wei cn durch Gründung mehrerer Bezirlsftellen, die besonders tür bie Aufnahme und die Verpackung von Frischobst e.nacnchtet sein sollen. Die Leitung bet 3cn- träte Darf nur in die Hände eines tüchtigen Kaufmanns und Fachmannes, d« am Gewinn beteiligt ist. gelegt werben. Es ist fern« vor­gesehen, die Leitung d« Dezirksftellen dem orts- anläfftflen Handel, d« auch im allgemeinen an b« Durchführung des Unternehmens mitbetei­ligt sein soll, zu übertragen. Auch der Verkehr mit verwandten Betneoen wird mit beson­derer Sorgfalt ausgenommen werden.

So besteht die Hossnung, dast noch die letzte Stunde d.e intereflirrten Kreise zur Einigkeit und damit zur Gründung der Obftzenttal« fuhrt.

(Ein Notruf

des Konditorgewerbes.

Wan schreibt uns' Das deutsch« Konditoren- getrxrbe kämpf i soeben einen Kampf. Der. wenn cs unterliegen sollte, den wirtschaftlichen Ruin diese« Gewerbes bedeuten würde. Wemi nach­stehend von Konditorei tue Aede. so ist darunter fiel« derjenige Tril bet Konditorei zu verstehen. bet die lrichtvcrd«dlichen Waren umfafit. die tn den meisten Fällen erst kurz vor dem Verbrauch serftggeftellt werden können. Di«« vorausgeschickt, handelt es sich um folgendes:

D« Aal ber Volksl»eauftrag:en Sdtzrt-Haase. erlieft unierm 23. Aovemb« 1918 eine Verord­nung. wonach an Sonn- und Feiertagen jeglich« Herstellung von Konditorei­waren verboten wurde. 3n jener Zett, wo

legen

Bish« haben der Krci sau «schuft ----M

Gartenbauverein für den Kreis TuMnaen. bie Gemeinde Wemngs. die Voiksl'anken Budwgen mb Höchst a. b. T. die Ortsgruppe Düdris- hrim des Obst- und Gartenbauv«eins. die Be­zugs- und Absaygenollenfchaft Siockhc-im. di« Fürstlichen Verwal'unaen Büdingen. Gedern und Ortcnb«g und ach» Wnzrimitglieb«. zusammen mit rund 50 Geschäftsanteilen Zum Erwerb des fa Betracht kommenden Anwrtens und xu beften Snbetriebsetzung sind jedoch 500 Gcfchäftlanteila Nötig Detter« Versuche, auf d« bisherigen Grundlage zum Stele zu gelangen, verliefen leid« «dolglo*. Die landw Genolleiifchaften. auf deren Beteiligung die gröhren Hoffnungen geletzt wur- den. verhielten sich fast durchweg dNtftnenb.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Die Osterhaufse an der «ktiendörfe ist von der Spekulation aewih nicht in dem Umfang», in der §ni«n|itot und »usdehnuna «wartet worden, wie sie wtfächlich «ingetreten ist. Die andauernd gün­stigen stonjunkturderichtt allgemein« Sri und für bi solider« Branchen, die während de» größten Tril» brr letzten Woche leicht» ® f l b m a r U f 11 u o 11 o n , die «nnahme, datz einzelne Aktien zu mn- fangreichen Zusammen>chlutz!ran-..ttiion<n von 2n- tereffentenkreifen aufart^uft werden, endlich die Bil- bung von »auHrfonfornfn für bflnmmtr Termin- papur« hat bw Börse in einen solchen Dpt im I«- mu» versetzt, dast wohl die gesamte Kusisie jetzt nach oben eingestellt ist Bon dieser Seite narben bi« Mur»ft«iflfrungen allerding» nicht mit rechtem Wohlbehagen verfolgt und. um auf alle Möglich­keiten vorbereitet zu fein, immer kurz-e^ftig <Be- winnrealisationen ooraenommen. 2m Gegensatz bt«ui steht die Auf*oWma der Banken^ rnvfchaft. bi# in firthfrern Umon(ft ÄaflGanfdjcl ingen tätigt und ihre ^ausieposittonen durchhalt, trkiwe'fe nun schon seit mehr ol» Iahreririst (ftn vergleich der letzien Kurse vor der Unterbrechung durch die öfter- tage (bie übrigen» ba» Gelchott in keinem Augen- blick iraenbwie hemmen konnte) ergibt also in erster Linie für S l e k t r i-i t ä t » a k t i e n . fobann für Montanpapiere, Textilwecte, 3-*®.- Fardeninbuftrie. Ldw. Loewe, Schult- Heist -Ost werk», ufw. fprangbefte st urter- Höhungen, wahrt nd gleichzeitig ba» gesamte Niveau der Te-rminwerle bemerfenemert heraus- geletz! ist. Schwieriger al» bk>s, sirirfttllung ist je­doch die Angabe von Gründen, de dies« ^taxgun- gen rechtfertigen. Die staostnotioe b« fllhemnNr. efftnten können kaum allgemein aus reale Gejchoft»- rorgänp« bei den in 8rage stehenden Unternehmun- gen zurückgehen. E» sieht oirimehr au», als wenn ein gut Teil Phantasie vorhanden war und noch ist, dl« hch an fiie 3nt<r«,itnfäjf< und die Kon,unktur- berichte fnüpit Senn die wirkliche Entwicklung der deutschen Lüri'chaftsverhältnisie in b« norf' c- . V">. ja in den nächsten Jahren nur einen Teil d« S r- i mb Öffnungen, rechtterttgen soltte, so kann d« deullche Kaufmann recht zufrieden fein. Die Er­wartungen d« Börse würden, das must auf der anderen Sette wgegeben werben nicht ioweii gehen, cv e es der Fall ift. wenn nicht die ft- bigr» Grost. tauf« aus dm (Bet*, ft en de» Kelches die Kur r an« traben, n denen dir Sihwennd.'str*e konzer.tricrt ifL ßs ift ver-tanblich, wenn die Kulille aus diesen Grostkäuien folgen, dast die Anschauung der iw .Inbufrieflebtet oriäfftper streife über b*t unt Aussichten der in Frage kommenden G^ellichaflm doch wohl kehr vorteilhaft fein rrj*ft unb sich ÜR.rtäufn der Kursbewegung an ch.est? Zit'. Si­tuation trifft hauptsächtich für ben Mont^naktim- markt zu, an bem noch bie groften, im Gang» be>

_____ ________ _ trurteilunaen. Die Berufungen hiergegen sind in ein« groyen Anzahi bei den B«ufüngsinftanzen. den Ob«- landesgerichten. |o ger»gelt worben, bast man ben Konditoren bas «echt zugestanden hat, an_Sonn- und Feiertagen an einigen wenigen stun­de n ihre leicht verderblichen Waren her- stellen zu bürt en. Auch bas Oberianbesgencht in Darmstabt bat sich biefen Stanbpunft zu eigen ge­macht. Nun bat aber auf eine weitere Berufung hin sich da» N e i ch » g « r i d) t mit ber Angeleaenheit be­schäftigen müssen, unb e» ift zu bem «efultate ge­kommen. dast jene Verordnung noch zu «ech: be- hebe, also ben Äonbttoren jegliche Arbeit an Sonn* unb Feiertagen zu untersa gen sei Diese» Urteil wirb jetzt von ben Gewerbeauf- fichtsamtern aufgegriften. erneute Kontrollen setzen ein, man teilt h er unb da bereit» ben Konditoren mit. dast sie Sonntagrarbeit zu unterlassen und Strafe zu gewärttaen haben, sollten sie baatgtn han­deln. Alle vofttellungen ber rinzrinen Konbitoren fomobl al» auch deren Vertretungen, hauptiöchlich ber Spitzen Vertretung, be» Deutschen «onbitoren- bunbe», haben bi»b« nicht vermocht, etrw Aende- rung dervei zu führen solange die betresf'enbe Ge- sctze»b«stimmung nicht ausgehoben ist.

Nun ist es an der O e ft e n 11 i d) f e i t. zu for- bern. bah biefe Beftimmung fallen must unb man sich nichf griallen laüen will, eine fold)e Broorrmin» bung zu tragen, bie Sonntags nicht gestattet, mit rin- wandfveirn Konditoreierzeugnisfen briieseri zu wer- dm. Bei tags zuvor fteroefteilten Iridstvetöerblithen Waren liegt stet» bie Gefahr nahe, dast sie ge-und- heitssdwölüb wirken. Sollte ba» nicht vermieden rverdrn müllen? Deswegen ist unb bleibt die Kon- bitorti rin Gastgefchäst. sie Mutz al» solch«» de- bandelt werden, sie ntmägf auf bie Dau« Ein­schränkungen b« gesdckiberten Art nicht

Aber nicht nur bie Kandi.arrien allein werben