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Die Russen an der Arbeit
Vierter Nätekongretz
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16. April. (0DT3.) Heute morgen
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Das Thmaproblem.
Russische Abreise von Peking.
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Peking. 16. 'jU>rtL (tpu, Jjnnr morgen sind 30 Mitglieder der hiesigen Sowjet- bot f d>af t abgcreist.
sowjet-Deutschen Beziehungen bleiben und für die Währung M Fricde-ns. der für die Böller der ganzen Dell fo nötig ist. dienen werde*
Der Reichsaustenminister bat Herrn Litwinow darauf mit folgendem T ckgramm
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len- werden auch von England ging datz man sich aus eine baldige Äönigswohl in Ungarn gefaßt machen könne.
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2 Kttchsmarb uxb 20 •Xnd^yfcw-lg ftr Ir&ga. lohn, auch bei Richter- scheme» tir^derrTuni"imi iwfotgt höherer »rmilL 3erwf»r«*a*l*ia||e: 51, M nb 112.
Anschrift ftr Vrohtnoch- nchte^ Lszetger Oietze».
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Dr 5n»>r TIstlh. Lang« Veea«tt»onl,ch ftr Totmh Dr Je wilh. Van*, ftr 3«eitrt»a Di ft IbiraH; für bot tbrigrn I«l Ernst VlnoscheM. ftr bot «"• wgenir! Hart ftivmamn, stattlich in ldtehor.
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Verbindlicher Schiedsspruch in der Jiqarrenindustrie.
Berlin. 16. April 'XU.) Ruf »rund ber heute ün Aeichsarbeitsministerlum stattgesundc- nrn BerHandtungen ist der von dem Tabak- arbe.terverband abgelehnte Schiedsspruch für die Zigarreaindustri« für verbindlich erklärt worden. Danach werden di« Löhne um 1J5 Prozent erhöht, während für Ur- berstZmden em Zuschlag von 15 bzw. B Prozent zugebilligl wird. Die von dem Arve nberver- b-and beabf chtigle Kündigung der Ta - bakarberter. durch die rund 125 000 Personen in Berlin und im Reiche betroffen worden wären ist nunmehr von den Arbeitgebern zu - rückgenommen worden.
schlimmsten Gventualitäten bereit zu sein. Di« iSrohmächte müßten in dem Konflikt intervenieren, dessen Grnst man sich nicht verhehlen könne.
Albrecht König von Ungarn?
Berlin 16. Hpril (IU.) Die ..vofi. Ztg.* meldet au» Budapests In «reifen, die über die poli- lischt Absichten Bethlen : unierricbtft zu fein S'ircfn. wird behauptet. daß in Rom 'wischen ( r t h I e n und A usfolini auch die ."trag, der Besetzung des unflariid)«n König»- th r ane s jur Sprache fern. Man null sogar Kenntnis baden jbti Abmachungen, wonach IRuflolini
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Reue Versteifung im Albanien-Konflikt.
Die Hoffnungen, dast der italienifch- jngof lawif chr Konflikt in der 2 l da- nienf rage durch die Sinleitmig dir«t«r Verhandlungen tzwefchen Rom und 2>«lgrad bald einer Lösung eittgegangefuhrl würde, haben heb bis letzt als trügerifch erwiesen. D« italte» nifche Regierung hat sich sogar bewogen gesuhlt, fkir.iut tr.dast bis letzt über-
gemeinsame Mast von Uebereinstimnnmg dar- steflte. das erzielt werden konnte. ®< ttxrb« bon Leuten die in enger Fühlung mit dem Äabinett stchen. erklärt dast keinerlei Rbticht bestehe.
>ragc fallen zu lasten.
Mr britische Regierung fei entschiosten. selbst wenn dies eine nnabböngige Aktion bedeute, die Forderung nach Reparation, Bestrafung und Entschuldigung ja erzwingen
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.Für die freundlichen Dort«, die Sie. Herr Volkskommissar. aus Anlaß de« fünften Jahrestages des Dertrages von Rapallo an mich gerichtet haben danke ch Ihnen verbinblichst. Cw können überzeug', fein, dast die Gedanken. die Sie in Ahrem Telegramm zum Ausbrack bringen, nicht nur bei mir persönlich, fandern auch bei brr Reichsregierung lahhaften Widerhall finden. Ich teile 31)re Ueverzeugung. dast die auf der »runblagc des Hcrtraqc« von Rapallo einge- leitete und durch den Vertrag vom 12. Oktober 1925. sowie durch den Berliner Vertrag vom 24. 2U>nI 1926 bekräftigte freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Sow- jetunivn und Deutschland den Interessen der beiden Länder dient, und hege den aulridy- ngen Wunsch, dast die in jenen Verträgen fest- gelegten Grundsätze sich auch in Zukunft bewahren und zur Erhaltung des allgemeinen Friedens
Karten milchen möchte
Ms )ahre Rapollovettrag. Tclrgrammwechscl zwifchc« ritwtnow und Llrtfcmaun.
Berlin 17. April. <WTB> Der stellvertretende Vollslommissar des Auswärtigen der Sowjetunion Herr Litwinow, hat gefhern an den Reichminister des Auswärtigen. Dr. Slresemann. das nachstehende Telegramm gerichtet:
Am fünften Jahrestage der Unterzeichnung des Rapallovertrages, welcher die Grundlage der freundschaftlichen Beziehungen zwilchen Deutschland und der Union feftgelegt hat bc- lrächte ich es als meine angenehme Pflicht. Sie. Herr Reichsm.nister. sowie die Reichsreg:-rung zu begrüben. Unsere beiden Regierungen bähen stets an den Prinzipien des Rapallovertrages icstgehalten. was besonders auch beim Abfchlust des Vertrages vom 12. Oktober 1925 und des Berliner Vertrages vom 24. April 192b zum Ausdruck gekommen ist. Die Regierung der Union ist der vollen Ueberzeugung. dah die Befestigung und der Ausbau der freundschaftlichen Zusammenarbeit »wischen Deutschland und der Union vollkommen den Interessen beider Länder entsprechen. Ich bin test überzeugt, dast die im Laufe der fünf Zahre sich fo gut bewahrten Grundsätze I fre» Rapalloven rages auch im weiteren die Dor- । ausfetzung für die günst.ge Gntwicklung der
Ilia Schum enkowitsch und Minister ohne Portelruitte R-.nko Peritfch.
Die friedliche Regelung aufgegeben?
Pan e 1b. April. (IU. .Per t Parksren" labt sich aus Belgrad mc'.den. dah die friedliche Regelung des ilalie—sch-lüd- slawifchen Streitfalles durch d.e hartnäckige Haltung der italienischen 2' c g 11/ rung aufflcgcbcn worden fr Tas ofli- ziclie ikoinmunigue. in dem Rom seine ^Abflcht Var bekunde:, keine Interpretanvn des Tirana- Abkommens zuzulalfcn. komme einem Druch gleich Tie 3eg.crung von Belgrad, die sich an die Anregungen der Grostmächre halte, werde ihren Standpunkt in der Trage der internLio- rfllcn teqe 74hanirr.:- nicht ändern Das Problem scheine al'o unlösbar und der Horizont des Balkans verdützeres'. chaufs neue Die Regierung in Rom scheine zu den.
Moskau. 18. April. (DB.) Heute wurde der vierte Rätekongrest der Sowjet- Union durch Kalinin im grvsten Staatstheater eröffnet. In der Diplomatenloge fah man sämtliche Vertreter bet fremden Staaten, darunter den Doyen des diplomatischen Rorps. den deutschen Botschafter Graf r o d b o r f f - Ra ntzau Die Versammlung nahm die Wahl der Präsidiumsmitglieber durch Akklamcition vor. In dem von Rvkow abgegebenen Regierungsbericht wurden ble Lage in China und die Haltung Ruhlanb» gegenüber den jüngsten »re.a- niffen in Peking unter Betonung der friedlichen Bestrebungen der Sowjet-Union ausführlich erörtert.
Hund zu übertragen. Db es LlMsotini ougu kommen fallen wird, must die Zukunft iehrrn. Vorläufig kann man annehmen, dast er mit dieser Verschleppung stakt ik vor allen Dingen einen Druck auf Sngland ausiv.ül>en er-acht, um die englische Unterstützung in Ab es f i n ie ir zu erreichen. So werden vermutlich letzt Ber- banblungcn zwischen Rom und London rtn'ctnv von deren Ausgang auch die Haltung Roms in der Albanienfrage abhängen wirb. Im ob gemeinen scheint überhaupt die ganze Behandlung des Konfliktes durch die Mächte etwas verfahroi zu fein, vielleicht durch bk Schuld Sn^ands. da» vielleicht gerade jetzt zu sehr im eigenen Lande und in »bind beschäftigt ist. um den nötigen Drruck aut Italien auszuüben. Wenn bei der ganzen Lage der Dinge der Konsl'N vor den Völkerbund gebracht würde, so könnte md.t da« vielleicht cl» die geschickteste Lösung ttnseb.-n. Für Deutschland kann es nur er- Wünscht fei», wenn auS der Unterfuchungs- Tommiffipn nichts wird, denn es ist zu befürchte:' dast es darin von den ank-errn Mäch- ten in eine recht unangenehme Lage hinetn- manöveriert würde. 3t ne Schiebsrichterrolle- fönnte je mich dem Oluf fallen einer Cntscheidung entweder in Belgrad ober in *u einer Verstimmung führen, b.c den augenblicklichen Be» ziehunaen zu den beiden Hauptstädten nur fchäd- lich wäre
Kadinettswechselin Jugoslawien
Belgrad. 16. 21pril. Agentur QtoaU-f Ministerpräsident U f u n o »i 11 <6 unerreichte | heute nachmittag um 6.15 Uhr dem K ö n i g die ; Rücktrittserklärung de» Kabinetts Dieser Rücktritt wird eine Srwe i t e r un g d-r Regierungskoalition ermöglichen aui- nisierpräfident älfunowitfch begründete die Rücktrittserflärung des Äab.nett» bic vom Kon.g angenommen wurde, damit, dast die au sten- politische Lage eine breitere und st a » bilere Grundlage der Regierung erfordert.
Belgrad. II. April DaS neue jugo- slawische Kabinett setzt sich folgender, masten zusammen: Ministerpräfibent Minister dr» Innern und Minister für Boiksunterrich: ad interim Velja Wukitschewitsch: Minister für Auswärtige Angele.ienhe-.ten Wvja Mann- k o w i t f ch Zinanzm.-ister Bogdan Markowitsch. Kriegs' und Mar.n.rn nister General Habiitfch. Minister für Handel und Industrie Mehm b Spa ho 3Kiiiiftcr für Iu'ti.) und Äul- tu» ad jntenn S k r i t l ch k i t s ch: Derkehrs- miniftv General Millolavljewitsch: Minister für Zorst- und Bergwerke Kosta Kurna- nubi: Minister für '3c;'arrtfonn und ösfent- Ilche Gesundhei: ad interim -I. .da 2 ndritfch Minister für Ackerbau und Schiffahrt Sweto-ar Stankowitsch: Minister f-r Se Ivolitik Aza Mijewitsch. Minister für öflenlliche Arbeiten
In mahgebenden Äreifen werde erklärt, daß sollte r.ne Wiederholung der Rank.ngangelegen- be t erfolgen. ..drastische Schritte" unternommen würben. D e Admirale in Schangbai erörterten untereinander, welche Masinahmen möglich feien, ober bei ben Regierungen der in ^tracht wm- menben Rat.onen läge allein die Verantwortung für eine etwa notwendige Aktion Die I r a n • zösifche Ansicht scheine jetzt r o b b 11 • tannien immer günstiger au uxwtn D.7 Antworten ber Kantvnefen auf die PrvMtc ber Mächte würben von den brittfchen Behörden kaum für befriedigend angesehen werben Tschen schalle sich reichlich Manövrier» raum und verpflichte sich zu nichts außer zur Wiebergutmachung sür ben den Konsulaten zu- gefügten Schaben.
Wie Reuter erfährt wird d.e Antwortnote Tfchens jetzt von britischen Sachverständigen geprüft. Man Mit es in gilt unterrichteten Kreisen angesichts der beeib.fltcn Grflärungen ^jcht nur der Ausländer, for.bem auch der Konsuln ber Mächte sür zwecklos, wenn bet n.i tlonalistifche AusienministerdieVer antwortung für die RanUngverdrechen a b lehnt. Man nimmt an. hast Tfchcn. da er bis her nicht auf die japanische Rote geantwortet hat, einen versöhnlichen Ton gegenüber der japanischen Regierung an»ufchlagen wünscht, um vi verluchen. Uneinigkeit unter den Mächten zu schallen.
Androhung von Sanktionen?
London. 19. April. <WTB. Funkspruch.) ^Westminster Gazette" wM willen, dah die Ueberreidninfl einer neuen Fünsmächte- Rote an die Kantonregierung unmittelbar bevorsteht. tn der erklärt wirb, bah bl« Mächte, wenn ihre Forderungen nicht prompt erfüllt werden. Sanktionen zur Anwendung dr-ngen. Die Rote will die Möglichkeit Tfchen „nd seine Sowjet-Ratgeber zur Rechenschaft zu ziehen, offen lallen, ohne jedoch ble gemäft.gten Elemente in brr nationalistisch^ Bewegung vor ben Kopf zu (toben.
Eine neue Regierungen Nanking.
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Iugoflawirs betrachtet deshalb weiterhin das Tirana-Abkommen als Angelpunkt aller Schwierigkeiten zwischen Rom und Belgrad. Rachdem Rom seine a b le h n e n d e Stellungnahme m dieser Frage in Begrab amtlich mitgcteil! bat. betrachtet man in Belgrad die direkten Berha ndl ungen als gescheitert und trägt sich mit dem Gedanken, die ganze Angelegenheit nunmehr dem Volke r-
■ übertragen Ob es Mullolmi dazu
Entwaffnung der Kommunisten in Kanton.
Schanghai. 16. April. (Wolfs l Meuter. Rach Funkmeldungen an Kanton tot-rbc auf An- ordnung der Kantonregierung die Streikposten und bewaffneten Kommunisten in Kanton und Umgebung gestern e i n g e l re i ft. Ss kam zu heftigen K a m p- f en. bei denen fie es hcifit. ungesahr l00 Kommunisten gefallen find. ,Za d l r eid>c Berbe f t u n g en wurden trorgenommen. Gs find alle VortichtSmastregeln getroffen, um das Fremdenviertel in Kanton vor den Auswirkungen der Kämpfe in der Ghinesenstadt zu fchüy«. Zur Zeit herrscht tm Frrmdenviertel. das sich, wie bekannt, auf der Insel Schamm befindet völlige Ruhe In Hongkong erfolgte eine politische Durchsuchung des HauptquaNiers der Streikleitung. Sämtliche Anwesenden wurden verhaftet und zahlreiche Gewehre beschlagnahmt.
England
und die Kantonregierung.
die Thron erhebung des Erzherzogs Bl brech: unterstützen werde. Der Sönigsfrage ralrn auch die auffallend langen Honierenzen Bcihlens im Vatikan. Die rlbm^chunorn Dklh- " ' * horhen. io
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London. 19. 2lpril. (WTB Fnnllpruich) .Times" berichtet aus Schanghai. Sine von Tfchang-Kai-Vchek einberufene Äuomln» tang-Konferenz verkündete geifern tn öffentlicher Sitzung die formelle Grr.chiu^g einer neuen Regierung in Ranking. An die verschiedenen Organ: bat innen und an die Sck-ang- baier Gilden und die Handelskammer find Befehle Übersandt worden, heute zur Feier ber neuen Regierung euw Versammlung ab^uballen. In Hanlau befürchtet man einen Angriff Dfchang. Kai-Scheks 7000 Mann Trappen sind nach Wuhu entsandt worden, um einem solchen Versuch zu begegnen.
Die Polizeikontrolle im Gesandt? aftsviertelvonPeking
London. KV. April. sDTB. Funflvr.) ..Daily Telegraph* berichte: aus Peking: T | <ba n g • tf oli n hat den Vertretern der Prstokollmächte oorgelchlagen, die Äontrolle der Polizei i m Gejandtlchaftsoiertel der Regierung oonPekingzu übergeben. Dieser Sor'cMag wird Ikdoch. nach dem Blatt, oon ben Proivkollmachten nicht begrüßt.
Beschiehung ausländischer Kriegsschiffe auf dem Panglse.
Schanghai. 16. April <WTB) Das bri- tische Kanonenboot Woodcock ist unterhalb von Dschinflang von regulären Kanton» trappen beschossen worden
Bei Kianghin wurde bei amerikanische Torpedoboot szerstörer .Preble"
eine einfache U nterhaltung handeln, um die allgemeinen Beziehungen zwischen den beiben Staaten zu Hären. Dabei gebt Italien von dem englischen Vorschlag ab. einen Ausgleich hwdchen hem Aettunovertrag und dem Tirana-Abkommen zu schassen. Italien verlangi tnelmebr. dah seine überragende Stellung In Albanien anerkannt wird, und versucht daraus eine Prestigefrage zu machen. Dah auf bieict Balis eine Verständigung überhaupt nicht denkbar ist. ist einleuchtend, nachdem Belgrad gerade darin eine Gesabr sieht, dah 3tollen das jetzige System in Albanien garantiert, also bei irgendwelcher Umsturzgesahr Recht und Gelegenbeit zum Gingreisen hat.
11 n i und dem lugollawi'chen Gesandten in Rom | stattgefunden habe -DeUtze Gründe diese Ver- Vbaerung oeranlaht haben, ist nicht Wbt ers ch«> Uch. Gs hat aber den Anschein, dah Italien ftomit andere b»li111 4>e 3i <(< betfolgt. Inguschen sädrt die italienische Presse sott, immer neue Gnthüllungei, über lUgvflWllche RÜstungsmahnahmen und Mobilmachungsbefehle gegen Albanien zu bringen, d-e nich« geeignet sind, eine Gnflpannuna zwischen den beiden Län- fttrn herbeizuführen. Im Gegenteil. In Italien wird dadurch «ne kriegerische Siimmung geschallen, die zu immer neuen ge!xis':gen An- gnlfen gegen Iugvflawien fubrva muh. während Iugvl lawien mehr und mehr verstimmt wird, weil alle Dementis in Rom fein Gehör finden In der amtlichen italienischen Mitteilung wird au herbem auch herauf hinge rnefen. dah ber Vertrag von Tirana überhaupt nicht
• Tagesordnung kommender Verhandlungen werden könne. Gs könne sich lediglich um * ‘ handeln, um
Die russische Diplomatie entfallet in den I lebten Tagen eine erstaunliche Aktivität Rur ganz kurz einige Tatsachen: In Peking wird der rullllche Gesandte abberafen. in Ber l i n kommt die russisch-schweizerische Ver- söhnung zustande, die den Rullen den Weg nach Gens wieder öffnet, unmittelbar bevor bort die Abrüstungskonferenz in die Luft flieg:: unmittelbar bevor auch die Weltwirtfchaftskonferenz ihre Arbeiten beginnt Gleichzeittg mfzentert Herr Litwinow einen fehr herzlichen Del.grammwechiel mit bem deutschen Auhenwinister Dr Strese- m a n n. um ihn daran zu erinnern, dah vor fünf Iahren unter dem Läuten der Osterglocken ber Rapallovertrag geschlcssen wurde. Und Herr Tfchitfcherin hält sich sickxr nicht nur zu feiner Erholung an ber Riviera auf. er fitzt dort in unmittelbarer Rahe von Paris, hat allo die besten Möglichkeiten, um einen bestimmenden Gm- fluh auf die ruff ifch-f ran zö fischen Ber- Handlungen über dieVorkr,egs 1d>ul* ben ouszuuben: er lltzt auch, nach rassischen Begriflen. verhältnismähig nahe an ßonbon und an Rom. und kann von bort aus Wir- - ,
i kungen auSstrahlen lallen, bie auf dem Wege von beitragen mögen Moskau vielleicht einen Teil ihrer Kraft ver- hertn würden. Man mühte alfv eigentlich an- nehmen, wenn man lieht, wieviel Gifen die Russen im Feuer haben, bah es ihnen recht gut gebt. Aurnal. ba ja raff.sche Politik verhältnismahia leicht zu machen ist. weil Ruhland to«^. hau lo lei4» sich niemand zu dem unsicheren Grperi- ment «nes Krieges verleiten lallen wird. Und I irvndem: allzu glänzend ist die Lage her Moskauer Politik keineswegs Die Grfolge ihrer Propaganda bei der Kan- I tonregierung waren zunächst überraschend grvsi, cs ist aber noch keineswegs sicher, ob nicht dieselben Gewalthaber von Kanton im Augenblick. wo sie ihren Sieg tn der Tasche haben, den Absprung von her Moskauer Gedankenwellzu hem angelsächsischen Portemonnaie Haben werden. AuHerdem aber braucht Rußland Geld.
I bas kommunistische System hat sich soweit betp- I gelaufen, bah es ohne Ircmbc* Kapital n.cht weiter kommt. Die Mittel, bie Deutschland zur Verfügung stellen könnte, reichen für diesen Bedarf bei weitem nicht aus, auch Rußland ist also I daraus angewiesen. Anschluß an die kapitalstarken westlichen Mächte zu finden.
I Und wenn es deshalb jetzt nach Gens geht, so ist her Weg gewiß nicht ganz freitt<Utft. sondern diktiert durch den Druck des Geldmangels. brr schließlich auch bie ganze rasll- I sche Politik bestimmen wirb, und sich brate M- I reits hemmend bemerkbar macht bei der mehr I aus bie großen Linien eingestellten Politik, die am liebsten gleichzeitig im fernen Osten und an I ber europä'ddxn Westgrenze Rußlands die
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London. 16. April. lW T.B.) Preß Also- ciaiion meldet, anscheinend : , ir^ert. baß in der letzten Kabinettssitzur! . gewisse Beschlüsse über die schwierige Frage Der Sanktionen gegenüber den Kantonefen im Benehmen mit dem Ersten Leelerd. B e a 11 y . und ßuft* marichaU Trenchard gciah, wurden. Dieses sei einer der Punlic gewesen bezüglich derer bw fünt Mächte eine Uedereinstimmung unmöglich sanden unb die insolgedessen aus den Aankrng- noten herausgelasfen wurden. In manchen Äreilen lei bie Enttäuschung über die Schwäche des von den fünf Mächten erhobenen Protestes ausge- drückl werden Aber es sei bekamtt. daß ber Wonlaut der identischen Roten .-as größte
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