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Ur. 66 viertes Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhefsen) Samstag, 19. März (92Z

Barmer Bankverein. Düsseldorf. Der Barmer Bankverein, Düsseldorf schlägt der am 1. April stattfindenden Generalversammlung die Berteilung einer Dividende von 10 Prozent (8 Prozent) vor. Der Reingewinn beträgt 2 703 000 Mk. Die Bilanzziffern ergeben eine ansehnliche Erweiterung des GeschästLumsayes. Der Zuwachs an fremden Geldern beträgt 65 Prozent, die Liquiditätsziffer 52 Prozent bzw. 79 Prozent bei Einrechnung der Vorschüsse gegen Wertpapiere und Ware und eigene Wertpavi.'re.

Generalversammlung der Mit­teldeutschen Creditbank in Frank­furt a.M. sDrahtbericht.) Auf der heutigen Generalversammlung waren 16,69 Mill onen Ml. Stammaktien mit 834 676 Stimmen und 29 000 Mk. Vorzugsaktien mit 20 000 bzw. 300 000 Stimmen vertreten. Eingangs der Generalversammlung trat eine Opposition auf, die als Vertreter des Ber­liner Aktionärs Ringel der Frankfurter Rechts­anwalt Dr. Kann führte. Er verlangte be­sonders Aufklärung über das Verhältnis der Mitteldeutschen Creditbank zur Jlsc-Bergbau» A.-G.. bei der bekanntlich soeben grobe Inter- cssenkäufe beendet sind, die zur Gewährung von zwei Aufsichtsrats-Mandaten der Ptt'chck-Gruppe führten. Dr. Kann wollte y. a. wissen, ob die Mitteldeutsche Creditbank mUgcwirkt habe, daß Petschek in die Ilse-Dergbau-A.-G eintreten konnte: ob sie aus ihrem Bestand Aktien an Petschek verkauft habe: ob sie Petschek be­züglich der bei thr im Depot liegenden Ilse - Aktien ihrer Kunden bestimmte Zusiche­rungen gegeben habe und ob sie vor allem Vorsorge getroffen habe, dah die Il'e-Derg- bau-A.-G. auch künftig selbständig und unab­hängig bleibe und nicht in erster Linie Händler- Interessen von Petschek unterliege. Die Ver­waltung führte einen Generalversammlungsde-

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Immer mehr tritt für die Börse eine Frage in den Vordergrund, die geeignet ist. die Ten­denzbildung in der nächsten und weiteren Zu­kunft mahgcbend zu beeinflussen: Die Situa­tion am offenen Geldmarkt. Wir haben hierauf schon mehrfach hingewiesen und können heute seststellen, dah auch die Monatsberichte der Großbanken das Geldprvblem In den Mittel­punkt ihrer Betrachtungen stellen. In diesen Berichten wird ganz mit Recht darauf hin- gewiesen, dah der Aktien- und Anlagemarkt im letzten Iahr mahgebend von Auslandkrediten, die noch nicht verwendet waren, und kurzfristi- gern Auslandgeld alimentiert worden UL Die Hereinnahme ausländischer Mittel war bekannt­lich 1926 so stark, dah bar n ohne Frage gleich eine Vorratsbeschafsung mit enthalten war, die noch eine geraume Wecke auSreichen dürfte. Inzwischen hat sich hierin eine wesentliche Aen- derung vollzogen. Ausländische Gelder strömen nur noch in geringerem Umfange nach Deutsch­land, weil sich die ZinSverhältnisse bei uns rasch umgestaltet haben: die Aufnahme von Ausland- anleihen hat neuerdings so gut wie ausgehört. Auhcrdem scheinen die inländischen Nskalischen Mitte» dem Geldmarkt nach und nach entzogen zu werden. Die Konjunkturbelebung wird dazu in absehbarer Zeit gleichfalls von Rebenwirkun- gen auf dem Geldmarkt begleitet sein. Damit ge­staltet sich aber die Situation für die Börse grundlegend anders. Die Geldabundanz früherer Monate ist vorüber und dürfte auch sobald nicht wieder eintreten, durch diese Tatsache aber wiederum ein entscheidendes, anregendes Mo­ment für die Efsektenmärkte in Fortfall kommen. Während wir noch vor einer Woche ein Ringen Sülchen der Baisse- und Haussepartei seststellen nnten, kann heute gesagt werden, dah die Haussegruppe an der Berliner Börse im gegenwärtigen Augenblick wobl recht klein ist. Allerdings wagt sich aus der anderen Seite auch die Baissespekulation kaum hervor. Das Geschäft ist damit in einen stagnierenden Zustand geraten, der voraussichtlich- noch we­nigstens bis zum Ultimo anbauem bürste. Per Ultimo März laufen umfangreiche Stellagen und Prämien, aus denen schon jetzt teilweise Glatt­stellungen erfolgen, während andererseits die Geldversorgung der Börse möglicherweise wegen der zum Quartalsultimo gleichzeitig von an­deren Seiten benötigten Mittel kritisch werden kann. Diese Erwartung läht nicht die geringste Unternehmungslust aufkommen, bis eine Klärung der Verhältnisse erfolgt ist. Man sagt zwar für den April bereits eine Aufwärtsbewe­gung an. halt es aber für richtig, bis dahin nur geringste neue Engagements einzugehen. Es läht sich erkennen, dah Reportgelb und anderes Ultimogeld diesmal besonders teuer werden wird und für die kleine und mittlere Spekulation evtl, gewisse Schwierigkeiten bei der Geldbeschaffung überhaupt eintreten können. Diese Erwägungen find eS, unter deren Druck die Umsätze in der letzten Woche fo zusammenschrumpften, dah die Akttenbörfen jetzt täglich ein sehr monotones Bild geben. Richt einmal die sonst gewohnten Spezial­bewegungen kommen in Gang Selbst der An - l a g e m a r k t hat eine starke Einengung erfahren. Ein typischer Beweis hierfür dürfte der Fall fein, dah an der Donnerstag-Dörfe in einem Goldpfandbrief eine Rachsrage von 4000 Reichs­mark nom. vorlag, die zu einer Repartierung bei beträchtlicher Heraufsetzung des Kurses zwang, weil in Öen Maklerbüchern nur Limite über 2000 Reichsmark nom. Vorlagen! Ein Umsatz von 2000 Reichsmark führt also jetzt eine Kurs- repartierung herbei. Damit ist sehr rasch wieder eine Annäherung an den Zustand des Iahres 1925 erfolgt, in dem die Dörfe bekanntlich eine Dauerstagnation zu überstehen hatte. Der Ein­heitsmarkt kann sich den Ausstrahlungen dieser lustlosen Allgemeintendenz naturgemäß nicht ent­ziehen. So bietet die Börse in ihrer Gesamtheit zur Zeit wenig Interessantes, zumal bedeutsame Anregungen nicht vorliegen und Teilanregungen von den anderweitigen Besorgnissen überschattet werden.

schluh herbei, auf diese Anfrage keine Auskunft zu geben, ba fie nicht im Interesse der Mittel­deutschen Creditbank und ihrer Aktionäre liege. Der bekannte ausführlich mügetetlte Abschluß mit 9 Prozent Dividende wurde sodann einstim­mig genehmigt, gegen die Stimme deS Opponen­ten und eines Betriebsratsmitgliedes. Der Vor­stand und AufsichtSrat wurden gegen die Stim­men von Rechtsanwalt Dr. Kann einstimmig entlastet. Reu in den Aussichtsrat wurde an Stelle des verstorbenen Generoldirekwrs Dr. Groebler der Buderusschen Eisenwerke In Wetzlar, der Kommerzienrat Dr. 21b. Köhler (Buberus'sche Eisenwerke in Wetzlar) gewählt. Die turnusmäßig auSscheibenben Aussiwtsrats- Mitglieder wurden wiedergewählt. Der Aktionär Dr. Kann gab gegen die erste drei Punkte der Tagesordnung Protest zu Protokoll.

Börsenkurse.

(Ohne Gewahr.)

ftrenffen a.M. Berlin

S4le *\ i»Ubt» SdiluV ftnfaag pur» ! Amt» Abt» t«ix

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Trullldc fc oa nmimtencnltiix TeuNchc tijertb. Dollar-Lol.

*U Hontürfen.........

We öolbmtnfantr .....

Brrltnrr Hande Isaesrllschaft tfoinmtrj und Privat-Bant. Tarmft. und Narionaldauk . Deurlcde Bank.........

TWfonto Commandit .... TrrSdner Bant........

Metallbau!...........

MUlcldeollchc Kreditbank CcficntidiifctK Kreditanstalt. Reichtdank..........

Bold inner Guß Buder.iS............

leuilch Luremburg Gelsenkirchener Bergwerke . - Harvrner Brrabau......

«anwerke ÄlchcrSlcbcn. . . . llaliwerte rvcsteregetn. .... Laurohntte ...........

'Ji.nnntSmann ........ ManS'rldrr...........

L bcrdrdarf ......

Sonic Bergbau

tiniftfcc Braunkohlen . . . Slhetnstahl...........

tHwbcif Montan

TclluS Bcrabnu vereinigte Stahlwerke.... Hamburg.Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovo.....

Zementwerk Heidelberg . . Philipp Holjmann......

»nglo Conl. Guano ..... o oldflbmidt Holevcrlohlung. ......

3 G ^a:ben-Industrie. . . RülgerSwerke.......

Schctdeanstall Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Elektr. Lieferungen......

Licht und Kraft........

Mainkraftwerke Schlickert........«...

Siemens k Halöke ......

Sdlerwerke Kleycr ..... Daimler Motoren. ...... Heyligensiaedt Meguin.............

Mannheimer Motoren.... ffrankfuncr Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgescwchaft Frankfurt. Pct. Union A -G Cchub'abrit Her» . . . . . Sichel..............

Zellstoff A'chafsendurg. . . . Zellston Balbhof

18.3.

19.3.

18.3.

19. 3.

m

820

3.0

319.5

320.5

321

43

23,25

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99

100

16,25

16.3

16

43.3

45

250

253.5

_

206.5

210.5

208

210

275

272,75

275

185 5

186

183.5

186

178.75

179

178.25

179,75

179,5

181

179

181

152.5

157

150,5

155.5

238.5

238

46

8.75

8,75

8.85

183

181.5

185.25

182

181.4

-

116.25

118

117.9

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184,25

182 61

184,75

182

1M.5

182.62

184 75

221

222.5

220

222.5

195

199

197

19'.9

196

200

197,25

199

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207.5

201,5

207,75

145.75

117 5

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146.H

119

116,5

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131,5

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282

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217.4

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106.75

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145.5

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-

18 j.75

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184,75

189

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144,13

156,75

71.5

E»

294,62

298

294.5

296.5

134

138.25

134.75

118

221

157.5

159

158

159,25

179

181,5

178.5

181 25

d

192

194 5

192.5

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193,18

195,25

135

170

173

169.75

171

251,5

257.25

251.5

357,5

127.25

126.26

125.25

114

115

113,75

US

32

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54,25

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76

183

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76

78

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172

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170.5

252,5

259,25

'53,62

258,5

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 19. März. Tendenz freundlich. Zum Wochenschluß zeigte die Börse ein recht freundliches Bild. Das Geschäft bewegte sich jedoch weiter in engen Grenzen, da das Publikum dem Markte immer noch fern blieb. Die Tendenz war gehalten, teilweise leicht befestigt. Am Mon - lanmarft waren höher Buderus und Phönix, plus je g Proz., Mannesmann plus j Prozent, da­gegen verloren Riebeck und Rheinstahl je t Proz. Das Hauptinteresse konzentrierte sich auf 3. G. I a r b c n , die bis 4 Proz. anzogen. Am B a n k e n- markt waren Commerz 0,5, Darnat 1,5 und Me-

lallbant 3,5 Proz. höher. Don K a l i a k t i e n ae-

wannen Westerregeln 2, Aschersleben 1 Proz. Die Metallban'gruppe lag freundlich. Scheideanstalt plus 3 und im weiteren Verlauf noch plus 2 Prozent.

Schiffahrtsaktien um 0,5 Proz. befestigt.

Don Autoaktien verloren Kleyer 1, Daimler 0,5, dagegen RSU. um 1,5 Proz. gebessert. Bon Elektrowerten zogen AEG. um 0,25, Berg­mann um 2, Licht und Kraft um 7/e und Siemens um 3 Pro,,, an. Ba uaktien fester. Hohmann plus 3,25, Zement Heidelberg plus 0,75 Proz. Bon Maschinenwcrten Karlsruher um 7, Proz. höher. Der Anleihemarkt lag freundlich. Anleiheab­lösung 23,2-5. 3m Deoisenverkehr stellte sich Paris gegen London auf 124, Mailand auf 105,50, Zürich auf 25,24. Die Reichsmark notierte gegen London 20.4625, gegen Kabel 4,2140. Der Geld- markt blieb unverändert. Der weitere Verlauf war freundlich gestimmt. Siemens & Halske konnten erneut 1,5 Proz. gewinnen.

Berliner Börse.

Berlin, 19. März. Die Samstagbörse brachte eine freundliche Tendenz bei Hei­nen Kursbesserungen, die bas Publikum verein- zelt zu neuen Anschaffungen veranlaßten und weitere Deckungskäufe der Spekulation zur Folge hatten. Besondere Anregungen fehlten allerdings, so daß der Geschäftsumfang noch außererben! lich gering war. Es genügten schon kleine Kauf­aufträge. um die Kurse in freundlichem Sinne zu beeinflussen. Interesse zeigte sich besonders für Mitteldeutsche Creditbank und für Sprit­aktien. Auch I. G. Farben fanben lebhaftere Be­achtung. Das Kursniveau lag im allgemeinen 1 bis 2 Prozent über den gestrigen Schluß­kursen. Die Geldverhältniffe haben sich nicht verändert. Tagesgeld war weiter reichlich angeboten, während sich Monatsgelb weiter auf 7 bis 8 Prozent stellt. Die weitere Entwicklung

Rätsel-Ecke.

Silbenrätsel.

an berst boldt bau be bi e en h: he hum kam kv korb tue la la laS leu fing liS b tu mund mütz ni o ol or pfer fchle ft fper strand te va vvl wal wan fu8

Aus den vorstehenden 40 Silben find 20 zweisilbige Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. niedriges Ruhebett: 2. weiblicher Personenname: 3. Steinfrucht: 4. Schweizer Kan­ton . 5. Stadt in Mähren: 6. Raturforscher: 7. Salzbrühe. 8. Gewebe. 9. zeitlicher und räum­licher Schluß: 10. Vogel: 11. rasche Wendung. 12. militärischer Dienstgrad: 13. übertriebener Aufwand. 14. scharf riechendes Harz. 15. ae- fehliche Gemeinfchatt: 16. geflochtener Ruheplatz am Weeresufer. 17. Getreidespeicher: 18. andere Bezeichnung für llnicrtoelt; 19. flüssiges Gestein: 20. gute oder böfc Rachrede. Hat man die Wörter richtig gebildet, so ergeben die An­fangsbuchstaben von Dom nach hinten und End­buchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Cicero

Äreupvorträtfrl.

10 11

13 Vf

15

16

21

28

35

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1. Don links nach rechts: 1. andere Bezeichnung für Schicksal: 5. Papiermaß: 7. bud­dhistischer Priester: 10. militärischer Rang. 12. Geschäftsbuch: 15. Rachlaß: 16. Sehne des Ge­hirns und des Rückenmarks: 17. seemännischer Ausdruck: 18 nordische Göttin: 21. biblischer Frauenname: 22. Vermächtnis: 24. Stadt in Südtirol: 26. Kampfplatz im alten Rom: 27. Ab­schiedswort: 29. Titel: 30. Sänger: 31. Hochwild: 32. Verwandle. 33. Schlingpflanze.

2. Don oben nach unten: 1. Stadt in Marokko: 2. Teil des Baumes, 3. burschikoser Ausdruck für Scherz: 4. Denkzeichen: 5. Wein- ranke: 6. DolkSstamm: 8. englische Insel: 9. Ge­burtsstand: 10. fettige Flüssigkeit: 11. deutsche Großstadt, 13. deutsche Hauptstadt, 14. weib­licher Personenname: 18. griechische Göttin: 19. Stadt in Böhmen: 20. geographische Bezeichnung: 22. Erquickung: 23. chinesische Münze: 24. Kör­perteil: 25. Stadt in Belgien: 27. Papageienart: 28. gesetzlich« Gemeinschaft.

Bilderrätsel.

. Tclegrammrätscl.

--...--Öffentliche Zusammenrottung.

... Teil des Kopfes.

----...--Böser Junge.

--... Deutscher Strom

---. Stadt in Württemberg.

...-- Halbedelstein

.. Münze.

Punkte und Striche stehen an Stelle von

Buchstaben. Sind die angedeuteten Wörter ge­

funden und die aus di« Punkte entfallenem Buchstaben aneinandergercihl, so ergeben diese einen Torgang in der Ratur.

Auslösungen.

Silbenrätsel.

1. Lofoten. 2. Udine: 3 Detlev: 4. Wa­terloo: 5. Irtisch: 6. Gehöft: 7. Derben«: 8. Arkade. 9. Rabob.

Ludwig van Beethoven

Rätsel.

gezogen, angezogen, vorgezogen, zugezogen, bei­gezogen, au-gezogen, wobIgczo^en. abg« og:n. un- gezogen. aufgezogen, blankgezogen.

Bilderrätsel.

m

5ülltätfel.

Schneeglöckchen blühen wieder, der hold« Frühling naht.

AnfügungSaufgabe.

Ahn

M

M

See

Kreuzworträtsel.

Mus - Spa

Tor Ohm

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Agnes Gorma.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedakttonStisch.

Am Telephon.

In die unbeaussichtigt gelaßene Wohnung einer reichen Dame in der Rühe des Berliner Kurfürsten« dammS sind Einbrecher eingedrungen und packen gerade alles Wertvolle zusammen, als eS plötzlich am Telephon klingelt.

Der Anführer der Bande geht an den Apparat und fragt ganz dreist .Hier Frau Rentiere R. wer ist da?"

GS meldet sich ein Kaufmann P. und erkundigt sich, ob er jetzt der gnädigen Frau feine Aufwartung machen könne-

Worauf bann der Bandenchef zurückgibt:

.Kommen Sie lieber etwas später. GS wird jetzt gerade aufgeräumt.

Das cvrpuS delicti.

BurnbeS, der größte Elefant eines englischen Wanderzirkus, öffnete feinen Käsig, spazierte durch die Stadt und kehrte nach einigen Stunden wieder heim, wo man ihn im Käsig mit Freuden empfing. Bald darauf lief eine Klage ein auf Schadenersatz: ein Obsthändler behauptete, Der Elefant habe seinen ganzen Laden demoliert, was der Zirkusbesitzer bestritt. Zeugen waren nicht aufzutreiben, doch bc^.ab sich die Polizei in den Käsig, um den Bösewicht zu untersuchen. Man entdeckte nichts Besonderes, nur an dem Ohr vom Bumbes klebte eine felifame Masse, die man nicht ohne weiteres desinieren konnte. Der Gerichtschemiker ward geholt, er kratzte einen Löffel voll ab, betrachtete sich daS blaue Etwas eine Weile und sagte dann:

,ES ist Pflaumenmus."

Der Attentäter war überführt.

der Geldmarkljage wurde etwas optimisttscher beurteilt. Im D e v i s e n v e r k e h r traten nen­nenswerte Veränderungen nicht ein. Mailand liegt weiter sehr fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 18. März. Dem ziemlich beträcht- lich ermäßigten Ucberiee, dem sich auch der Liverpooler Anfang anschloß, vernwchte sich der Berliner Markt nicht zu entziehen Bei anhal­tend Heinen Umsätzen, die ihre Begründung in der Unsicherheit der we.teren Gestaltung der Zölle für landw.rtschast.'.che Produkte haben, wurde die Tendenz neuerlich schwächer.

Letzte Nachrichten.

Jur Bürgermersterwahl in Bad-Nauheim.

Bad-Nauheim, 19. März. (Eigener Draht, bericht desGieß. An;.) Die '3 ü r g c r m e i ft er­frage ist, wie wir erfahren, soeben in ein ganz neues Stadium getreten, das ein wesentliches Vorankommen in der Angelegenheit bedeutet und die Lösung schon in den nächsten Tagen herbeiiühren bürile. Die bürgerlichen Stadtverordneten von den Deutschnationalcn bis zu den Demokraten einschließ­lich haben sich in ihrer Mehrheit auf einen Kan­didaten geeinigt, den sie dem Finanzausschuß und der Stadtoerordnetenoerfammlung Vorschlägen und auch wählen werden. Man nennt als Kandidaten, den die Rechte von Anfang an in Vorschlag brachte, Regierungsrar Ahl in Darmstadt. Ursache zu dieser raschen Einigung gab der Antrag der sozialdemo­kratischen Stadverordnetensraktion, den Beigeord­neten Kling noch nachträglich als Kandidaten zu- zulasten.

Rundfunk-Programm.

Sonntag. 20. März:

8.30 bis 9,30. Morgenfeier, veranstaltet von der zweiten Gemeinde der Evangel. Gemeinschaft Frankfurt a. M. 11,30 bis 12,00: Ueberlragung von Kassel: Clternstunde. 12 bis 1: Mittagsständ­chen. 3 bis 4: Die Stunde der Iugend. 4 bis 5,30: Konzert des Hausorchefters: Die Oper der Woche. 6 bis 7: ,Volkstümliche Schwankerzähiun» gen aus Frankfurt a. M. und Hefsen-Rassau". Vortrag von Rektor K. Wehrhan. 7 bis 8: »Wettstreit berühmter und unberühmter Violi­nisten". Vortrag mit Phonogrammbemonftrationen von Dr. Wilhelm Heinih. 8,30 bis 9,30: Vor­tragsabend Hedwig Wangel. 9.30 bis 10,30: Konzert des Harmonieorchesters des Frankfurier Orchestervereins. Darauf bis 12,30: Hebettragung vn Berlin: Tanzmusik.

Montag, 21. Mar;:

3.30 bi- 4. Die Stunde der Iugend. 4.30 bis 5,45: Konzert des Hausorchesters: Reue Ope­retten. 5.45 bis 6,05: Die Lesestunde. 6.15 bis 8,30. Ueberlragung von Kassel: Die Stunde der Frau. 6,30 bis 7,30: .Maurische Sehnsucht und spanisches Lied". Dorrrag mit Phonogramm- Demonstrationen von Dr. Wilhelm Heiniy. 7.30 bis 8: Englischer Sprachunterricht. 8 bis 8.15. Englische Literaturproben. 8,15: Alte und neue Chormusik.

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