Nr. U5 (Erftes Blatt
UZ. Jahrgang
Mittwoch, 18. Mai (92Z
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Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Drnd »nd Verlag: vrihl'fcke UetMrüUU-Bid^ ent Sldibniderd R. lange ii fciefrtn. 5chrittlelk»ng und ^eschäflrtzelle ZchifKratze 7.
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M*tb* te Eietzm
Der Reichstag billigt die Verlängerung des Republilfchuhgefetzes.
Eigener Dratzw, richt be» «»etzener BnMiyre*.
Berit». 18. TXol 3m llkeichstog ist am Xmtuia Oer Intttattvantrog brr Jtrfltrruna*- panetcn zue Verlängerung bet Republikfchutz- gefrt>#t »te twrauiodaflt mH der verlo'tunga- mäßig neUPenbtgni Zweidrittelmehrheit angenommen worben (mH 823 Stimmen bet Olt» gtrrungtpartr.m. Demokraten. Sozialdemokraten und Winfchafl spart eilet gegen 41 v-immen der Kommunisten. Tt-Ifi(4xn. 2atUmol|o»talni und Deutfchhannoveraner' Do ein anderes E g«bnis ber 2Li-h'mmuna von vornherein auKgetchiollen war. land auch die baue Beratung des Antrages der ’Xrgtrrunj*r>arieten keine besondere Aufmerk- famteti mehr Herr t*on ®räle. ber bekannte völkische Streiter bekämpfte die Vorlage unter schweren Befchimpfungen der Aegierungsporieten enb ber Deutfchnat oralen tm besonderen. Es war Gerade nicht sehr geschmackvoll. als er erklärte, ber phvsilche Ekel käme einem .bei diesem Äufc- handeU an. Herr v. Grüse ist oul dem besten *Äw. ganz unter den Schlitten der völkischen Agitation zu geraten. Seine eigene Radikal isie- rung ift bereits ’o wett gt tu eben. bdfl er sich schlechterdings nicht mehr übervieten kann und nur noch mit den Ä ■ Aenne
Das ist außerordentlich zu bedauern, um so mehr als Herr v ®rä1e sicherlich das delle für das deutsche Vaterland will, sich aber stets in den Mitteln vergreist.
Der deutlchna»tonale Sraklionsführer Oral Westarp tor dte 'Borte des völkischen Aebner- zu entgegnen. Die Orlldrunfl. die *Bettarp für die ?nii!u,matif>» nalen und ihre Stellung »um i u h'<kungelet abgab. hätte eine veniarton lein können, be'on- ders nach dem. was man In den Wandelhallen des Aeichstages vorher gehört bat« Ehe Ora< Weltarp ater das Aednerpodtum Mtrot. lallen sich noch die übrigen Aegterungsparteten bat Konzept der beul,»nationalen Erklärung etwas näher angesehen, unb es ift kein Geheimnis, daß aul Wunsch des Zentrums manche 6teile darf abgeänberl worden ist. Mar hatte nach Berle'ung der Erklärung den Eindruck, dah Oraf Weltarp über aupt eine neue Jormu - 11 e r u n g zum Bortrag brachte, der es anzumerken war. dah der A o I sl t s t des Herrn von O u r t a r h geschaltet und gewaltet halte. 3m übrigen legte bet betiif<bna:lonal< Führer das Bestreben an den Tag. durch leine erneute Er» klärung eine Handhabe zu bekommen, um In den vandesorgani'a tonen den Standpunkt der Mehrheit klner Fraktion nerielblgen »u können
3 m übrigen Iw zu ber Erklärung des Oralen Westarp wie zu den Aussührungen der einzelnen OppvHUvnsredner nichts mehr sestzustelien Die Angeiegenhetl Hai sich nach dem Willen der Aegterungsparteten tn gröhter Ordnung abgewtckell. Auch dte sogenannte .staals- t’< 'Hirn der Souaidcinokraten und
Demokraten muhte hier die Segel streichen und den Kurs des Aegierungs'chtlles mufleucm. 3n Kreisen ber Äoalltion hat man trotzdem am Dienstag hörbar aulgeatmet, denn jetzt ist wenigstens etn tnnerpoli nichts Problem erledigt, und man kann an die anderen Arbeiten Herangehen
Sitzungsbericht.
Berlin. K Mai. (D D 3.) Der deutsch- italienische Vergleichs- und Schtedsgenchlsvertrag wird zur Vorberatung dem Auswärtigen Ausschuh überwiesen. Es folgt die dritte Lesung des Oesedes zur Verlängerung des Aepublik- schutzgesetzes.
Abg v. Oräse (Völk.» nennt dieses Oeletz eine Cpollgebur: von A n g ll und Unsre l Helt. Ein solches Ausnahmegesetz bürk nicht verlängert werden Oanz unverständlich sei es dah eine bisher nationale Partei ein solches Oeletz mit einbringe.
Abg. Oral Westarp (DnJ: Die Heben ber Opposition haben uns keinen Anlaß geboten, in die Debatte einzugrei'en. da sachliche Gesichtspunkte darin nicht enthalten waren. (Großes Oe» lächlet links.) W»t halten cs nur nr*d> ‘ur erforderlich. unseren gründ südlichen Standpunkt vor der Abstimmung noch einmal klarzulegen. Uniert Gegnericha't gegen die Ausnahmebestlm mungen biet» Oe'etzes. insbesondere gegen den tz 23. brr dem Kaiser die Rechte vvrenthLlt. die jedem Deutschen zu- stehen »st bekannt und un peränbe r t Dir haben dem jetzt abgeschlossenen Kompromih nur deshalb zustimmen können, weil tn der porge- schlagen en Entschließung und in der dazu abgegebenen gemeinsamen Erklärung der Aeg'.-rungs- barteten eint weitere Prüfung der Frage »n AusHcht ge'telit ist. welche Einzelvorichriften des Ode?H der Dauergeletzgedung in entsprechender Anpassung einzugiledern ober au Hubeben sein werden, und weil ferner, um biete Prüfung zu ermöglichen, die unveränderte Verlängerung der materiellen Vorschriften auf eine kurze Frist als angeme"ene Lösung be^nchne: wird tSa* eröffnet uns die Viögl.chkeit. we.ter für un'ere gründ ^hilichen Auf a -ngon ins^vetandere ’ür den von uns als nolwendtg gehaltenen Fonlall der genannten und andere' Ausnahmevorlchriften. einzutreten. «Lachen links.>
Abg. 2! ü l l e r - Franken «Lvz ' erblickt in dieser Erklärung leincS 3onrbn:rs nur e ren schlecht geschriebenen SntschulLigungsieirel. D >. $tutf<bnat:cr.a*er schürten unter V >rung von
Hetg« und Äeubell am Kvsshäustt d e Republik, während gleichzeitig Wilhelm II. f.ch in Doorn den Batt durch den Tisch wachsen lassen könne 'Hetterkeit unb Zustimmung bei den Sozialdemokraten )
Die Schluhabstimmung ist auf Antrag der Sozialdemokraten namentlich. Oe gen das Oeletz stimmen die Kommunisten, die Völk.lchen die Aationalsoztallsten und die Deut'chhannoveraner Das Oeletz wird mit 323 gegen 41 6 Lmmen angenommen Präsident Löbe stellt fest, dah Die für Verfassungsänderungen ersotderliche quallll»;. rt. '' . , ; r ! c ! . r r < . dj t Ist
Es folgt d e dritte Lelung des Oe etzes übet den
Schutz der Jugend bei Lustbarkeiten.
Abg Sehdewttz <Soz > verlangt endlich eine Aegierungsetllärung darüber, was unter
.nichtöffentlichen Veranstaltungen- S verstehen kL Vorläufig müVc man an d e
ögllchke.t glauben in alle Pnoat'.st.ichk.lten einzugreifen Ta die größten V<Er iken bet Opposition bestehen blieben hätten d e Sozialdemokraten den Wortlaut der S ngabe des Aeichsausschu ses der Iugcndverbände als Antrag eingedracht. der Kunst und Wisknlchaf« schützen wolle.
Aeichslnnen Minister t> Keudell Erne Vsschwer de stelle beim Ae chsinnmmintste- nurn. wie sie die Sozialdemokraten beantragen. Ist technisch unmöglich Man muh bis zur Einrichtung des Aetchsverwaliungsge- richts warten Die notwendige E nheitllchkelt wird gewahrt werden durch die 'Verhandlungen mit den Ländern übet die Auslührungsbesttm- mungen. Ihre Bedenken gegen die M i t w l r -
Ruhland fordert Genugtuung.
Das Diplomatische Nachspiel der Haussuchungen in London.
TR o »(au, 18. Mai. (WIB. lunhpred).) Die Sowjeitegtetunq hat wegen ber VotsaUe Im O> böude Ihrer Conboner banö.ltbelrgahon im btili- schon ltu»wätilgen Um, eine von Litwinow unter zeichnete jchatse Droleltnote überreichen lassen, in der . S >ro|ftr< lu rcnq stellte bei ihren Per- Handlungen über den Vbschluh von s,andei*»etttägen mit besonderen, Nachdruck die Forderung, dah ihren ttandeloagenturen im Hüftlange
<- Asverletzlichkell q r 11 th e 11 werde Dieser fast von allen Ländern, zu denen die Lowjel- regietung vertragliche Beziehungen unterhalt, anerkannte Stundsatz, der auch In Art. 5 de» fowset russisch britischen Abkommen» von 1921 ?l„»druck r*fanben Hot. Ift von den britischen '.‘tutoritätrn I n r r q r o b I i m If e n und beleidigend st en Jorm verletzt worden Die Sowjeitegierung erklärt kategorisch, dah die Fortsetzung der kiandel^- bezirhungen nut unter der Bedingung genauer Erfüllung de- handel »überein kommen» durch die grohbrliannische Regierung und der Garantierung ruhiger sachqemähet liebelt bet wirtschaftlichen Organe der Sorvjctumon möglich i*l 71hl gleichrr Lutitnedentz, lt erfhrt die Sowjet- reqierunq. dah sie sich nicht damit zufrieden neben kann, dah die Durchsuhrung der fianbrl»Operationen In Zusammenhang mit zufälligen innerparteilichen
Aombinahonrn in Lngland. Mahlmanövetn oder phantastischen Voraussetzungen diese» oder jene-, Minister» gebracht wird. Die Sowjetregierung hält sich für berechtigt, von der grohbrltannischen Rrgterung eine klare und unzweideutige 11 n l wort zu verlangen au» der man entsprechende Schluh olaerungen ziehen kann. Sie hält sich ferner für berechtigt, die Forderung zu stellen duh die grohbritannische Regierung wegen b;t Verletzung vertraglicher Verpflichtungen, wegen der bet Sowjet regtetung zugefügtrn Beleidigung und der durch polizeiliche s-andlungen zugesügtm materiellen Schäden Genugtuung gebe.
Berliner Gerüchte.
Berlin. 18. Mai (DTB. Funkspruch.) Der „lag* verzeichnet mit allem voldehall ein in Brr- •Inn diplomatischen Kreiser, verstreiteto» G ruchtz wonach da» « f t e n ft ü * , da, die englische Polizei in der Sowjet Handel »Niederlassung tn London gesucht bä:, angeblich ein englisch-sraaz- fischet Ausniarschplan gegen Deut s ch - land und Ruhland, jo sogar ein Durch- mors ch o l a n gegen Deutschland für den flall einer Abkehr Deutschland» von Locarno und sr.iie» engeren Zusammengehen» mit Kuhland barftellr.
Probleme der Veltwirtfckpsirkoiiserenz.
Für die Ntederlegung der Zollmauern.
Genf. K Mat <DDB.) Das Aedaktions- komltee für Zolltarif- und Hanhelsvertragspoltttk bat sich auf acht Emschllehungsenlwürfe geeinigt. 3m ersten Entwurf werden eingehend bie Orünhe gegen hohe Zolltarife dargelegt Der Versuch, tm inneren Blarkt bie nationale Produktion zu sichern, mülfe erfolglos bleiben, wenn die natürlichen Voraussetzungen einen solchen Versuch nicht rechtfertigen Sache der Wirtschatts- konserenz lei es. zu zeigen, dach die künstliche Aufrechterhaltung gewiffer Industrien in einzelnen Ländern in den meisten Fällen m d 11 r t f : habe,
die von den Verbrauchern und der Er- portindustrie getragen werden müllen. Es lei etn 3 tri um wenn man glaube, dah es immer vorteilhafter fei dte Einfuhr zu erschweren, al» Nf 3 u »I u b r .
tri ebene Protektionismus der Produktion und Kaufkraft verringert, führe zu einer Desorgani- lierung des Marktes unb zur unlauteren Konkurrenz Die Aiederlegung unb fühlbare Verminderung der Zolllchranken könne zwar nicht mit einem Schlage dutchgefuhrt werc-en. aber die Aegieru: cen werden in dem Entwurf aulgefor- dert. foforr Pläne zum etappenweisen Abbau der Zollschranken auszuarbeiten. Es felgen Ratschläge über die zweckmahig'te Inangriffnahme eines aUgemf.nen Zollschranken- abbaues Die weiteren Entwürfe beir<Hcn Handelsverträge. Aualuhrzölle lonstige fiskalifche Belastungen von Eintuhrwaren unb die Handeks- statistiken.
Der zweite Entschklehungsentwurf über die Handelsverträge bezeichnet den Abtchlutz möglichst longfrintger Handelsverträge au* der Balis der Oleichberechtigung als einen ent'cheidenden Schnrt für die tmnfchatt- liche Wiederherstellung der Welt Der Entwurf weist insbesondere auf die Schwier.gkeiten hin die aus der Verschiedenheit der Derrragsivsteme herrühren und empfiehlt 1. gtgenfeitge bedingungslose Zuerkennung der Mcistbegünst^ung für die Zolltarife, wöbe-, bie Meistbegünstigungs- flaufei einen möglichst umfassenden unb liberalen Charakter erhalten so!! und 2 dah der Völkerbund den Dirtichastsaus chust mi: allen Unteriuchungen beauftracn soll die der Oe- tr.nrung einer gerne infamen Orunbfage für die Handels, erträge 2 i ten
3n dem dritten Ent ch.ikfiungsemwurf tD.rb bw Empfehlung ausgesproche da> die Ausfuhr von Rohstoffen und Verbrauchsge»
gen ständen nicht In ungerechtferi ter Weise durch Ausfuhrzölle oder andere * >; i i.-n belastet wird — Ein vierter En/chl ;.3ent- wurf wendet sich gegen eine verkappte P r o- tektion der nationalen Produktion durch Verbrauchssteuern unb innere Abgaben — Auch die übrigen Entschl ehungsentwurie über Abgaben die auf Einfuhrwaren neben den Zöllen erhoben werden. Handelsstattstik und Anwendung der Zolltarife wurden angenommen
Die Organisierung ber Produktion.
Senf. 17. Mai lWVB, Der Industrie- ausfchuki bet Weltwtrtfchof tskvnfetm z nahm heute abend einen Entfchl.ehungsentwuri an. in dem die rationelle Organisierung der Produktion als tmchrigster Faktor zur Vermehrung des Ertrages, zur Derbc"erung der Arbeitsoedingungm unb zur Herab etzung ber Produktionskosten birar.db-^i wird. Der E: >vuri enthält detalllierte Vorschläge zur Durchführung der Rationalisierung, die nufc! nur in Orohbetrieben. sondern auch in mittleren und kleineren Ve trieben und eoentt^ll auch im Handwerk Qbuxx-nbung finden f oll em Ein weiterer Entfchliestungsentw«f empsiedl! TÄast- n ahmen zur Vereinhetiichur.^ der statistlfchen Aufstellungen und fleht hierfür die Mitarbeit fuchung der Arbeitslage der e nzeinen Produktionszweige In der ganzen Welt vor
3n der längeren Auseinandersetzung kamen wieder die Oegerdähe zwischen den gewerkschaftlichen Vertretern und den Vertretern der 3n- dustrie zum Ausdruck Der russische Vertreter gab eine Ort".irung gegen de Rationalisierung ab. wie sie in den kapitalistischen Läutern verstanden werde, was den Vericht- erstatter Peyrimhofs zu der Erwiderung oet- aniahre die russische Erklärung sei rein doktrinärer Art unb die Konferenz werbe davon Äenru- ms nehmen müHen. dah die ertoarte-.e M : arbeit Sow,etrustlands ausgeblieben sei.
Ein Diner bei Siemens.
O c n f. 17. Mai «WTB > Heute abend fand das erste offizielle Diner beim deutschen Hauptdeleg enen Werner v Siemens statt, an dem der Präsident der Konferenz. Theunis. d,k Mitglieker der übriger DMegc- k.vnen sowie die 2k-tret.*e ber Prekk t«ll»ahmen Die Honneurs wurden von Krau Oeneralkaetful 2 f ch m a n n. einer Richer des Gastgebers, gerne 4»
lang von Kindern bei Filmaufnah- Regierung fallen .u <
Abg Veodauf De n ) ist der Ausfal'ung. dah die Koalitionsparteien gestern die Anträ».« der Opposition mutwillig abgelehnt hätt.n. denn heute lägen dieselben Anträge betet* gedruckt a's Anträge der Rrgirrungspur- t e ie n vor (pbrt hörtt links » Irfi'e n bie-le bie Stellung der Demokraten wie de der Sozialdemokraten zu dein Gesetz als E zeö ablehnend
3n der OinAelberatung wird dem Antrag Dr. Runkel (D Vpl 1 gemäst tm 6 1 Nt Ab'atz 2 gestrichen, der die Ltchtspieiaufnahmen
Zum § 2 wird ein Am rag der Regierungsparteien angenommen, wonach von jeder Vlast- nahme aus Grund des G.-fetzes diM zustänktgen Jugendamt Kenntnis zu geben ist
Ferner wird aus Antiag d.-r Regle:ur.as- parleien etn neuer tz .(Degen et ..
auf Grund des 5 I ergangene Anordnung u Hen die einen Antrag des Jugendamtes ab- tende Verfügung Ist dte Beschwerde zu- ia."
Schltthlich wird auf Antrag d r R .l ur #• Parteien ein neuer fi 6 i ein. fügt ,I. V fest- , gestellte Ucberlrviung dieses Ocf 0 * ist tkr.i Zugendamt zu melden"
Durch die Annahme weiterer Anträge Dr I Runkel (D Vpt.) wird das Li cht spiel - । wesen vollständig aus dem Gesetz heraus- genommen.
Alle übrigen Aenderungsanlrägc der Lit.k?n werden abgclehn«. In der Schluhabstimmung wird die Vorlage unter Psutrufen der Komma- nisten mit den Stimmen der Regterungsparieten. K|. r P ' Ixn und einer schaftlichen Bereinigung angenommen.
Zotst- unö Sieölungsftagcn im hrssischen Landtag.
von unserer Darmstädter Kedaktton Darmstadt. 17.Vlat. Präsident A.elung eröffnet dte Sitzung um IP , Uhr Der Landtag nimmt bie Beratungen wieder auf bei Kap I Forst- unb Äameralgüler unter
Iorftverivaffung
Landest orst meist et Heffe bespricht zunächst die Frage des Reinertrags Zur Erlau- Irrung teilt der Redner eine Reihe von statisti- Festfiellungen über die K-b- und
cinnahmc in der Vorkrieaszeit unb ber Geg<n- wart mit. auch werben Du geschlagenen Hvlz- mengen miteinander vergllcherr Bon Znterejfe ist. dah 1924 ber Mnertrog 3 7 Millionen Mark unb 1«25 4.4 Millionen Mark betrug 1926 wirb kaum bie tm Voranschlag angeleyte ©um i e VON 1.4 Millionen Mark überi<^itten werben Es ist baraus zu folgern. bah die Holzpreise a uh er ordentlich schwankend find. 192o war ein Tiefstand, eine Einwirkung auf die Gestaltung der Hvlzpretfe bat die Regierung nicht, denn das Holz hat einen 2Mtmarftpr<t£ F<lt- zustellen ift eine starke Zunahme der Ausgaben, verursacht insbesondere durch die Löhne und Gehälter, die im Vergleich zum Zahre 1914 um 45 Prozent gestiegen sind Dte Kürzung der Ausgaben ist im vergangenen Jahre bis zur Gr.nze des Erträglichen vorgenommen worden, trotzdem wollen einige Abgeordnete noch weiter gebtn Was aber die Forstverwaltung braucht ist eine ruhige Entwicklung es hart nicht tn einem Millionenbetrieb jedes Jahr Aenderungen geben. Der Redner schildert dann bie Frage der Vergrößerung ber Forstbeztrke. für die vor allem auch bie Holzart der Wa 1 bbestäub e mahgebenb ist. neuerbtngs bevorzugt man die intensive Vewirtfchastung der Bestände die höhere Erträge abwerfen das bedingt aber nicht allzu groß. Bezirke Die Einsparung von Bezirken, wird keine Eefpamis bar heilen. p>ar ttr.ro sich bies nicht gleich ze,gerader nach Zähren ttnrb tne Wirkuni ganz ge h nnfrrten Zahlenmäßig toetst ber 2e7nt nach.
. ngen von Forst!
kaum eine Ersparnis be beul en D'.e Wa 1 b - crbeiterlöbne sind immer etwas höher a's tne Landsrbeiteriöhne Bon den t'anbttKrlni c*trh über tne hohen Löhne der Waldarb^ er o'.s Konkurrenz geklagt. So hohe Löhne wie dte 3n- buftnearbeiter kann die Forstvenoaltuni nicht zahlen, denn so viel wirft bw Forstwirtfchalt nicht ab 3m Vergleich zu den Löhnen anderer Länder steht Heften nicht schlecht da tn der Statistik steht H mit an brr Spttn Wesentlich für die Lohnt rage sind nicht die Ciunbenlt!) -r. sondern die Akkordlöhne 2tite 2krhältriHe der Waldarbeit können nicht von bei Jan len erlabt werden, aber es wird ein billiger Ausgleich bei Härten gesucht. An. den erhöhten Kostenbeiträgen der Waldbesiyer iGrmeinden- für die TBalbbewirrfdxif 1 una Hab u o- die erhöhten verionalkosten schultz. tr. jt -?t Betrieb ja beult bat Für 1927 «oll ein neues Verfahren etngeführt werden. Es tnerb-r < ne Grundgebühr und Zaschlä-e erhöhen trefe bemessen sich u a. nach dem Tteinerlrag ltr Ge» nteindewaldungen Dem Antrag 3c,st ^öer hie Behandlung des PrtvsNvaldes zwrirer Äla<f; könne die Fori, Verwaltung nicht i uh Immen, weil die techenschen Lchwierigkrtten bei der Durchführung zu groß find. Dem 2lbg Dr Dthlinger,


