Aus der Prooinzialhaupistadt.
Sieben, den 19. Mär- 1927
Berke*,rsverein Gietzen.
*Km Donnerstagabend sand di« üb!:dw Jahreshauptversammlung des Gießener L er- tehrsoereins unter der Leitung des ersten Vorsitzenden stadto. S ch w t e d e r im Hotel Schütz statt. Der Besuch dec Versammlung war recht gut. immerhin ist zu sagen, daß er noch besser hatte lein können, namentlich aus den Kreisen der Geschäfts- weit, die ja doch in erster Lin,.' an dem Schossen de» Vcrkehrsoereins interessiert ist.
Zunächst wurden die Rechenschaft-- berichte erstattet. Der Vorfitzenbk Stadto. sch wieder berichtete über die Arbeit tm oer- stoffenen Geschojtsiahr und konnte habet den Nach- weis führen, daz der Vorstand eifrig am Werk gewesen ist und auch sehr beachtenswerte (Erfolge aus Den verschiedensten Gebieten errungen hat. 5m Be- ichtsjahre sanden insgesamt 30 Sitzungen der Vor- landen und Ausschusses und zwei Geiieraloeriamm. -:mgen statt. Die Rechnungsablage des Rech ners. Kausmann T. Loeb, rotes einen Jahres- IM schlag von 7997 Mark aus. Der Kasssnbestond beziffert sich auf 93h Mark, das Vermögen besteht tus 1000 Mark Anteile an der Volkshalle. Dem Verein gehören heute rund 350 Mitglieder an, ein- schließlich verschiedener ösfentlich rechtlichcr Körperschaften. Der Stodtverwolt'ung wurde herzlich gedankt für die tatkräftige Förderung, die sie dem Verein auch im abgelaufenen Jahr« jederzeit hat angedeihen lassen.
Die Neuwahl des Gesamtoorstandes sAusschuß) für das neue Vereinsjahr hatte folgendes Ergebnis; Stadto. Schwieder, Verwaltungs- fefretär Maus, Kaufmann Loeb, ®?igeorbhcter Dr. Hamm, Redakteur Blumschein, Stadto. Schwab, Eisenbahnamtmann Dörr, Dr. Roßberg, Kaufmann Frensdorf, Handelskammer- syndikus Dr. Zeidler und Kaufmann Röhr sen. als Vertreter der Industrie- und Handelskammer Gießen (Stellocrtr. Bankdirektor Grießbauer), Bäckermeister H o e l t e r s für die Bäckerinnung. Kaufmann F a l k e n ft e i n für den Kleinhandel und Metzgermeister L. Vogt für die Metzgerinnung
Anschließend hielt Dr. Roßberg einen fesieln- den Vortrag über das Thema „W esen und Entwicklung der Städte nach geographischen Gesichtspunkten", wobei er die interessante Materie in seiner Auswertung unter wissensrti>af stich-geschichtlichen, städtebaulichen, oer- kehrspolitischen und praktisch wegweisenden Gesichtspunkten behandelte, um am Schluß noch einige sehr beachtenswert« Ratschläge hinsichtlich der zukünstigen Neu- und Umgestaltung im Lahnoierlel und in bezug auf Vorkehrswerbungsfragen zu geben. Der lehrreiche Dort rag fand verdientermaßen reichen Beifall. Beigeordneter Dr. Hamm äußerte sich zu einigen von dem Hauptredner berührten kommunalpolitischen Fragen und gab bei dieser Gelegenheit seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß das städtische Bauamt so außerordentlich knapp mit Personal besetzt ist. wodurch gar manches wichtige Projekt für die Dor wärtsentwicklung der Stadt nicht oorankomme. Z. D. sei der Generalbebauungsplan noch ,in demselben (sehr dürftigen! D. Red.) Stadium wie im Vorjahr. Die vielfach gewünschte Verlegung der aberhessischen Bahn aus der Stadt wolle die Reichsbahn vornehmen, allerdings nur auf Lasten der Stabt; Kostenpunkt heute rund 8 Millionen Mark!
Der Entwurf der neuen Dereinssatzung wurde ohne Aussprach« in her von Amtsgerichtsrat Gros in dankenswerter Meise ausgearbeiteten und nom Vorstand nur in einigen wenigen Punkten -was abgeänberten Fassung glatt genehmigt. Größere Heran ft alt ungen im Jahre 19 27. bei benen der Verein kräftig mlthilit, sinb bis jetzt ber Westbeutsche Kaoalleriskentag, bic ober- hessische Gewerbeausstellung Gießen 1927 und der Blumenschmuck Wettbewerb
Unter „Verschiedenes" wurde noch eine lange Reih« kommunaler Tagesfragen erörtert. An ber Aussprache beteiligten sich zahlreiche Redner, von denen Stadto. Horn und Kaufmann Frensdorf ihrs Kollegen in ber Geschäftswelt ermahnten, sich allesamt dem Verkehrsverein anzuschließen und an feiner Arbeit kräftig mitznwirken. Beigeorbne'er Dr. Hamm qab eine Anzahl Aufklärungen auf mancherlei Anträgen und teilte u. o. weiter mit daß im neuen st ä d t i s ch e n Voranschlag auch ein Kredit für Reklamezwecke angeforbert werbe. Besprochen wurden u. a. Autoomnibusfragen Angelegenheiten des Rordostviertels, Ausgestaltung des Philosophenwalbweges, Diehmarktfrage, Viest-
hoiprojekt Straßendauiachen Lahnkanalisierung, Beleuchtung des Bahnhofsplatzes und her Straßen der Stadt ufro. Die rege und imereffante Aussprache zog sich bis nach Mitternacht hin.
Mir Worten des Danke« an die Redner und die bis zuletzt zahlreich ausharrende Versammlung schloß bann der Vorsitzende die Sitzung.
Die hünftiqe Badesaison in Gietzen.
Es fröstelt zwar noch, aber ber Frühling nabt Nicht nur nach den Vorschriften des .Kalenders, der immer noch ein nicht ganz zuverlässiger Prophet ist. nein, die Pflanzen und Bäume, vor allem die Schneeglöckchen, die Veilchen und di« leider immer noch schutzlosen Weidenkätzchen tünben daS .Kommen bcS- Fr.ih» ltngs. und was das Auge nicht sieht vom Athen de- Frühling-, das bringen und künden die Vögel in Wald und Garten. Auch die Lchausenster unterer Modewar^nhäuler mit ihren farbentreu» di gen Toiletten, die Putzgeschäfte mit ihren möglichen und unmöglichen, die Damenwett entzückenden Hutformen sind Vorländer des F-rühling». ebenso die großen und kleinen allerliebsten fußen Osterhasen in den Zuckerwarenauslagen Wenn trotz Kalender, Frühlingsgedichten B umenklor und Vogelsang sich von Seit zu -Seit ein gr.eS- grämiger Aegentchauer einstellt, so bleibt doch wahr, was der Dichter tagt: „Es muß doch Frühling werden." Die alte liebe Sonne wird auch weiter Licht und Wärme spenden den Menschen, der Erde und dem Wasser Auf warmes Wasser und warme Lust warten aber alle die Menschenkinder, die sich aus der mehr oder weniger lästigen Umhüllung ihres Körvers herau-sehcn. die die natürliche Wörme wohltuend auf sich einwirken lassen wollen In den Lust - und Wasserbädern wird eifrig an der Instandsetzung gearbeitet; bie Badeanstalten zwischen dem Elekttstzitätswerk und der Lahnbrücke. die in den letzten Jahren bedeutend vergrößert und praktisch eingerichtet wurden werden im kommenden Sommer weitere Artnehmlich» f eiten bieten. Den Erweiterungsbauten im Männerbad. die Männern. Frauen und Kindern fröhliche- Treiben ermöglichten, reihen (ich in diesem Jahre ftmfongreid.e A- logen in derM-iller- schen Badeanstalt an. A^tziz zur Sich rung ge^en leider ab und zu vorgelommene Diebstähle verschließbare Einzelumkleidezellen und drei Halten sind neben den bisherigen Räumen neu errichtet worden, und auf dem Platze zwischen den Hallen und Sellen werden vierzig Pritschen zum Liegen in Luft und Lonne einlaben. Die zweckmäßige Einteilung des Platzes in Männer-, grauen- und Farnilien-Abteilung ermöglichen weitestgehende Benutzung der Anstalt. Die Seiten, da hohe Bretterwände b'e>e Abteilungen voneinander trennten und jedes Astloch sorgfältig verstopft wurde, gehören in den Lahnbadeanstalten der Vergangenheit an, die El'ern können ihre Kinder beiderlei Ge'chlechtS begleiten und überwachen. Selbst den Kleinen und Kleinsten ist sowohl im Männerbad wie bei Müller Gelegenheit zur Einwirkung von Lust und Sonne auf ihre Körper durch Herrichtung von Eandbädern, in denen sie nach Herzenslust buddeln können, geboten, und mit welchem Wohlbehagen die Kleinen dies tun, konnte man schon im vorigen Jahre beobachten; der Menschen- und Kindcr- sreund hatte seine Freude daran. Hier schaltet die lästige Rücksichtnahme auf etwaiges Beschmutzen der Höschen. Aöckchen. Strümpfchen und Schuhe aus. Wer von den Kleinsten am wenigsten oder gar nichts anhat. fühlt sich am behaglichsten, und diese Behaglichkeit dient der gesunden Entwicklung de- Kindes fast ebenso wie gutes Eisen und Trinken. Hier liegt der Hinweis für die Eltern, was fie an ihren Kindern tun können, nm sie körperlich und damit seelisch zu kräftigen Menschen werden zu lassen. Möge Mutter Sonne in den kommenden Monaten mit ihren wärmenden Strahlen zum Wohle der großen und kleinen Erdenbewohner nicht geizen. E.
Turiterfagung in Gietzen.
Eine bedeutsame turnerische Tagung findet am morgigen Sonntag hier statt. Der T u r n g a u Hessen ber D. T. ruft die Vertreter seiner 155 Vereine mit über 15 000 Mitgliedern zu dem 9 5. ordentlichen Gau tag zusammen. Bei der Wichtigkeit der zur Verhandlung stehenden Fragen ist mit einer sehr großen Beschickung zu rechnen. Eine große Zeitersparnis ist wohl in den im Druck vorliegenden Berichten des Gauvertreters, Gaurech n«rs sowie aller Fachwarte zu erblicken. Eine längere Aussprache ist sicher über die „Spa ran träge“
zu erwart«" Ebenso dürfte btt Vergebung des biesiabrigcn Gausrauenroetturnens. um das sich vier Sereine bewerben lGladenbach, Kirchhain, Laubach, Lauterbach», sowie des Gauturnfestes für 1928. welches drei Städte (Bad-Nauheim. Alsfeld, Butzbach, übernehmen wollen, recht lange Zeit in Anspruch nehmen. Daß bei einer Turm-rtagung auch furniert)- nifche Anträge zur Beratung fielen. Ist roobl außer Zweifel. Aus jeden Fall borf angenommen werben, daß sich auch dieser Gauturntog gemäß feiner Bedeutung einer recht großen Beachtung seitens ber Gauvereine erfreut.
Gictzener Wochenmarktpreise.
3r kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Butter 150 bis 170. Matte 30 bis 35 Wirsing 15. Weißkraut 10. Rotkraut 15 gelbe Rüben 10 bis 15. rote Rüben 10 bis 15. Spinas 30 bie- 35. Unter-Aoblraoi 8 bis 10. Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 40 bis 45. Feldsalat 100 bis 150. Tomaten 70 Zwiebeln 10 bis 20 Meerrettich 30 bis 80 Schwarzwurzeln 30 bis 50. Kartoffeln 7. Aepfel 2? bis 50. Dirnen 15 bie 25. Rüste 70. Honig 50. junge Hahnen 100 bis 130. Suppenhühner 100 bis 130 Pf das Pfunde Käse 10 Stück 60 bis 140 Ps.; Sier 10 bis 11 Blumenkohl 30 bis 100. Salat 20 bis 35; ®n- divien 80 bis 100. Lauch 5 bie 15, Sellerie 10 bis 50 Pf da« Stück; Radieschen 20 biS 35 Pt das Bund.
-Löornotizcn.
TageSkalen der für SamStag. Volkshochschule; 8 Ufjr, Turnhalle der Oberrealschule. Schlußfeier. — Bürgergesellschaft: 8.30 illjr. Vereinslokal Generalversammlung. — Evangelische Stadtmission: 8.30 Uhr. Vortrag Lichtspielhaus Bahnhofstraße; .Die keusche Susanne". — Astoria-Lichtspiele: .Der Gaunerstreich aus der Felta-Farrn".
— Tageslalender für Sonntag Stadttheatcr; 7 Uhr, ..Das Glöckchen des Eremiten"^ (Ende gegen 10 Uhr). — Volksbund Deutsche Äricg5gräbcr:ürforqe: 8 Uhr: Großer Hörsaal der pln.versität. Lichtbilder ortrag Deutsche Dolkspart : 3 Llhr nachmittags. ..Liebigshöhe" Feier des kOjähr.gen Bestehender nationahiberafen Parte - Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kr.egs- Hinterbliebenen: 3 Uhr nachmittags Gewerk- schastshaus, öffentliche .Kundgebung Evangel. Stadlmission: 8 Uhr. Vereinshau». Vortrag. — Spielvereinigung 1900: 31,» älhr. Sportplatz. Fußballwettspiel. — Gießener Turnerlchast: 3' 2 Llhr nachmittags: M T. V -S.st ttplah. Hand- balitocttfpiel. — Bienenzüchterverem Gießen und Umgebung: 3 Uhr nachrn. bei Kraft. Der- fammiung — Lichtspielhaus, Bahnhosttraße. ..Die ieusche Snsanna". — Palast-Lichtspiele: ..Wetterleuchten". — Astoria-Lichtspiele: ..Der Gaunerstreich aus der Felton-Farm".
— Ein L i ch t b i l d e r v o r t r a g über bie deutschen Kriegersriedhöse im Auslande findet am Sonntagabend im Großen Hörsaal der Universität statt. Der Veranstalter, der Volksbund Deutsche Kriegsgräbersürsorge. lädt die Bürgerschaft im heutigen Anzeigenteil zum Besuch ein. Eintritt frei.
— (Ein wichtiger Vortrag i m Deutschen D ft b u n b. Zur Erinnerung an die vor sechs Jahren erfolgte Abstimmung in Oberschlesien veranstaltet die Ortsgruppe Gießen des „Deutschen Ostbundes" eine Feier, bei der Frau Stadtverordnete Marie Lowack aus Gleiwitz (Oberfchleftien) einen Vortrag über das Thema „Der Osten, eine deutsche Schicksalsfrage", hallen wird Frau Lowack ist — so schreibt man uns — infolge ihrer Tätigkeit Im Osten als Mitglied verschiedener Kommissionen besonders in der Lage, ein umfassen- des Bild über die wirklichen Zustände daselbst und ihre Bedeutung für das ganze Reich zu geben. Ihr Vortrag dürfte daher von weitestgehendem Interesse sein. Die Ortsgruppe Gießen läßt im heutigen Anzeigenteil eine Einladung an alle Interessenten für diese Fragen ergehen. Gleichzeitig werden an diesem Tag« von nachmittags 5 Uhr ab im Vereinslokal „Hindenburg" ostdeutsche Bücher, Schriften, Bilder, Statistiken ufro ausgestellt, die einen kleinen lieber- blick über die im Osten geleistete deutsche Äulhir arbeit ergeben sollen. Es wäre zu wünschen, daß auch hier sich Interesse für die Dftfragen zeigte.
Das bekannte Leipziger Solo- Quartett für Kirchengesang, das unter Leitung von Professor Bruno Röthig aus seinen Krnzertreifen in vier Weltteilen die Sä>ön- heit und Herrlichkeit des evangelischen Kirchenliedes vielen neu erschlossen hat. wird am kommenden Freitag. 25. März, abends 8 Uhr. in der Iohanneskirche singen. Näheres ist aus der Anzeige im heutigen Blatt zu ersehen.
•* Jur Verbreiterung der Uisen- bahn Überführung in der Reustadt br- will, gl en die Stadtverordneten, wie uns unmittelbar vor Red-aktion-fchluß gemeldet wird, in ihr« gestrigen nichtöffentlichen Sitzung den Betrag von 40 000 Mark.
•• Die heimatgeschichtlichen Sammlungen von Professor Qttmann, der bekanntlich vor kurzem verstorben ist. hat die Stadt käusltch erworben.
ee Straßensperren Wegen Vornahme von ötrabrnbauarbeiten ist bie Bahnhofstraße zwischen Westanlage und Schanzenstraße bis aus weiteres für jeglichen Fährverkehr gesperrt. Wegen Vornahme von Hausbauarbeiten wurde die Wettergosie zwischen Maasburg und Marktstraße ebenfalls bis auf weiteres für jeglichen Fährverkehr gesperrt.
•• Ausgchobene Straßensperre. Du vom Polizeiam: Mitte Januar angeordnete Sperrung des Sufahrisweges zur Kläranlage bzw. zu den Lagerplätzen und Wohnbaracken bei der Marga- rethenhüne zwischen dem 11 ebergang de» Anschluß gleiscs bis zur Wegabztveigung ist setzt wieder auf gehoben worden da die .Kanalbauarbeiten beendet sind.
-d. Städtische Holzversteigerung Bei der gestrigen Brennholzversteigerung her Stadt Gießen wurden folgend.- Preise erzielt. Kiefern'cheitholz 10 Mk.. Kiesernkniippel 9.50 Mk.. Kiefernstöcke 5,50 Mk. je Raummeter. Kiefern- reiftg 13 Mk. pro 100 Wellen
* Eine Versteigerung von Fund- gegenständen Habet am nächst eit Mittwoch nachmittag auf dem 1 Polizeirevier in der Senckenbergstraße statt S.itcrcffentcn für Brillen und Steider müllen sich eine halbe Strmd« vor Beginn der Versteigerung auf dem berligen Revier einfinden Man beachte die heutige Anzeige
" Oberhessischer Kun st verein. Di« derzeitige Ausstellung von Werken der Marburger Künstler Banner. Siebel. Kätel- hön. Doerbecker bleibt mit Rück'ichl auf das grvhe Sntereffe, das sie findet, noch bis Son >.ag. 27. März einschließlich geöffnet
“ Volksbanl Gießen. Die dein Darm- ftdbter landroirtschaftlichen Genossenschaftsverband angejchlofsene Landw. Strcöit- und Bezugsgenosien- fdjah c. G. m. b. H.-Gießen hat in ihrer letzten Gelte- rnlDerlammlung beschlossen, öle Firma in „Volks- bank G.eßen e. G. m. b. H." zu ändern (Näheres siehe heutige Anzeige.)
' Geschästsjubiläum Die Firma Mathilde Rachman n. Putz- und Modewaren, konnte am 15. d. Mtö auf ihr 30jähr;geS Ge- jchäftsbestehen zurückblicken. D.e Inhaber, i and Gründerin, Frau Mathilde Spier geb ich- mann, hat es verstanden, daS Geschäft aus lleinen Anfängen zu einem der ersten Fachgeschäfte am Platze zu entwickeln
" Rentenerhöhung für Kriegsdeich ö d i g t e und Kriegerhinterbliebene Die Knegerkameroöschaft „Hasfia" Darmstadt teilt uns mit Wie brr Verband der Kriegsbeschädigten und Krtegerhinterbliebenen des Deutschen Reichs friegerbunbe? Kysshäuser mitteilt, wirb die zur Fell 19 Prozent bet Grundrente betragende „Renten- erhöhung" aus Anlaß der Erhöhung des Wohnungs- gelbes der Beamten vom 1. April b. I ab auf 22 Prozent erhöht.
' Fuhballwettspiele und ähnliche sportlich« Veranstaltungen dürfen nach einer Verfügung des Hess. Ministers des Innern am Palmsonntag lLandes-Buß- und Bettag), sowie am Karfreitag nicht stattfinden. Am ersten Ofterfciertag werden rein sportliche Veranstaltungen nicht beanstandet, toenn sie ohne öffentliche Umzüge und ohne Musik abgehattcn werden.
•• Fahrpreisermäßigung zugunsten der Jugendpflege. Bei der Ausstellung der Führerausweise zur Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßigung zugunsten her Jugendpflege wird durch Runderlaß des Preußischen Dolkswohlfahrtsministers. - wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt empfohlen, bei der Vorprüfung der Führerausweife auch den Kreisjugendpfleger oder die Kreisiugend- pflegerin heranzuziehen, um diese auf dem emp- fohlenen Weg in den Vereinen bekannt zu machen.
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