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Siiehener Anzei-er (General-Anzeiger für Gderheffen)

!tr. 295 Drittes Blatt

Geschichten aus aller Welt

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23. Dez. 19 Hs 22 Uhr: Margarethe M'-wwoch. Uhr: Rrgvlerw. Don- 1 Hl 2240 Uhr: Der

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-druck am- mit Quellenangabe. verboten lit zwei Ztflni bei ^tR**}«*fPfrtoro () Porti

DU Rücksichtslosigkeit. mit der d iranzö-

Gießen (kdvsiraßtl 27

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Opernball. Frrimg. 23. De;. 19 33 5.1 22 Uhr. Jonny f hielt auf Sonntag. 25. Dcz. 17 33 Hl 22 30 Uhr Di« Meisters nger von Rürnberg. Montag 26. Dez.. 15 Hl 1730 Uhr Dos Drihnachtssternlein. 19 bil 22 Uhr D e Mach: be« J.all. D.ensrag 27. Dr> 15 5:4 17 33 Uhr: Tel Dcchnachtssternlern. 1933 bil 22 Uhr: Jonny fpielt auf.

Scho uIpIelhau » Sonntag. 18. Dez. 19 33 22 Uhr Dal Kärhchrn von Hclöronn Montag. IS Dez.. 23 bil 21 45 Uhr Ttc tert Dienstag. 23. De-. 1930 bil 22 Uhr: Dorothea Lngermann. M: kwvch. 21. Dez.. 1933 bil 22

.Und nun möget Ihr vone na-der fliehen, 3oUonen zwilchen Such erbauen Gebirge zwi- Van Such türmen und den Ozean zwischen Sure iDritte legen - das Schicksal tt>; mächtiger ir und Such In einer Stunde vereinen.

L^iclplan ber Zraulsorter Theater.

Opern Hanl Sonntag. 18. Dez 15 bil 1733 Uhr: Dal 7DrihnachiL»terntetn. 1930 b.l 22 Uhr: Jonny spielt auf. Montag. 19. Dez..

X

Dom Aufwertungsrecht

Der stillschweigende Vorbehalt bei der Rückzahlung.

Don Bürgermeister Dr. DölsIng - Mise Id.

Vfren Beaterungsbeamten au der anderen Seite I :oen In Par t eine mehr all eigentümliche Ci- |usttoa gelcha en. von der Gustave t» Im . Zjurrt PaeU. eine bezeichnende Probe zum «Gen gibt

Im Bvrori Pallh geriet jüngst ein G nwohner 6i den schwersten Äonlllft mit dem Inspektor .« Steueramtes. dal seiner Deranlagung ein

1 * n inRPunh'l'd'f . I A T in

Hi böheres Sin kommen zugrundefegu cl# er in ..' rkt'chke't hat e Mahnung.» und Zahlungsbe- iUe hagelten dem armen St.^zah'er nur so »G Haus, und eine persönliche Unterredung ill dem Herrn Inspektor endete beinahe Hand-

Bekanntlich kennt dal Rnlelheablb- sunglgeseh. imtrr welches die Anleihen des Deiches, der Länder und Gemeinden fallen, im Segenlatz zum Aufwertungsgesetz keine Aus» Wertung kraft Rückwirkung. Dentzu- folge kann aemäh § 32 Rojas 1 des Rnlcihe- ablösunglgesetzel rinc Auswertung getilgter De- mrindeschulden seitens des Gläubigers nur noch dann verlangt werden, wenn sich dieser bet der Annahme del Tilaungsberragrs seine Rechte Vorbehalten hat. Tickt Vorbehalt lomi lowohl mündlich, wie schriftlich erlolat lein. 3leuer3ings wird nun von leiten der Gläubiger der BegrM e.nes .stllllchweigendenDor- d « h a i 11 konstruiert, und zwar in allen Fallen, in bmn der Gläubiger seinerzeit die Rück­zahlung des Darlehens ohne einen aus­drücklichen Borbehalt anacnormr.cn hat. Wan behauptet, der geringe Geldwert der ge­leisteten Rückzahlung könne nicht als Leistung, d. h. Grfüllung der Zahlunall'rist angesehen werden, und frierin liege auch ein ftUllchwet- g an der Borbehalt für den Gläubiger Manche Keilen haben logar schon einen allgemeinen enllprechenden Bordruck bei Rnträgen auf 2n- leiheabiLsung ausgenommen.

Hierzu ist folgendes zu bemerken: Die neuer­lich« Rechtsprechung der obersten Gerichte geht ltche Rech.prechung der otersten Gericht« geht tn ber lat dahin, tast man den Begriff einesft i 1l- kennt, wobei allerdings ausdrücklich zu be­tonen ist. dast ein solcher stillschwei­gender Borbehalt nicht allgemein zugelassen ist, sondern es kommt immer aus die besonderen Umstünde

Dillen zum RuSdruck bringt, dast er die an ihn bewirkt« Geldleistun-; als rtne Srsül 1 ung seiner Forderung onne^dx«. Ist eint Rniiahn.c in diesem Ginne nicht erfolgt, so Mart es keines Borbehalt« zur Srhaltung des Rufwer­tungsrechts. Mit btes.-n Ausführungen deckt sich auch die Rusiegung des Begrif s ..Bordehaif bei Mügel. Äoaimentor zum Ruswertungsgeletz. 16. dis 20. Tausend. Seit« 268 fs. Mügel lagt ausdrücklich «Sette 27p a. a. O.). d I e Snt- icheidung der Frage, ob ein Bor» behalt vorliegt, ist nicht einsa ch und kann nurunterSrwäaung aller Um­stände des Sinzelsalles getrolsen werden. Ueber den gegenwäriigen Stand der Frage bezüglich des Begr.fis .Bcrbehalf s.ehe Darneyer In der ^Deutschen 6tcuer-3eitung", Ruswcrlungsprassis 1927. 6t.te 632.

Reuerding« hat sich auch die Hessische Beschwerdestelle für Rnlelheablb- s u n g In ihren Sn Scheidungen mit der Frage belobt Sine Sntschtidung vo-.i 24. Juni 1927 zu Ar 1 1927 stellt den Grundsatz aul, die Rück­zahlung des Dar'.e-ens zurzeit der Hou) n'Iation Rovember 1923 mit minimalem Goldwert der Geldleistung kann nicht a.l Sr üllung der Schuld und Forderungstiigung angeseoen werden. In einer weiteren Sntsch.ldung der Be chwerde- fidle vom 1. Juli -92J |U Jr S 1627 Ist zum Ausdruck gebracht, bah eine Papierm^rlzahlung. welche am 7. Februar 1923 eriolgt war und. welche einen Goldwert von nicht einmal 1 Gold­mark hatte von dem Gläubiger nicht als schuldentilgende Leistung des Schu.d- ners angesehen werden kann, selbst wenn bei der Zahlung ein Borbehalt nicht gemacht worden Ist. Diese letzte Sntlchei- düng ist Info crn von allgemeiner Bedeutung, als seither die Rechtsprechung nur bet Rück­zahlungen in der Zelt der Hochinilation einen solchen stillschweigenden Borde halt trotz Bewir­kung der Leistung anerkennt. Die Sitscheidung der Hesiischen Be chwerdest I e geht allo wesent­lich weiter als bleien ige der Reichsschuldenver- wol.una

Ruch die In diesen Bus ührungen behandelte Rngelegenheit beweist wieder bi« Tatsoch:. bab die Ru wertungSrechts rechung auch heute noch nich'. abgeschlossen und dah mit e.ner weiteren Berichlechterung der Rechts'age für di« Rnieihe- fchuldncr zu rechnen ist. Es ist überhaupt inter­essant. die Sntwicklung der Rechtsprechung In der Ru Wertung zu ver'olgen. wie sich btale an'angs nur zögernd und taste d oorwag'.e. sich cbci allmählich innrer mehr festigte. wobei un­verkennbar der Gefichtspunkt hervortritt, die Rechte des Gläubigers stärker zu schützen.

wkgenbeitfn in» Benehmen zu 'etvn. brr r Part« n cht weit von einem brr groben Bahn- V* wohn« und In vielen Fällen durch seine gerissenen' Ratschläge schon wahrhaft überra- iMnde Srgebnis'e wie Steuerberab'etzing und

,inAl che ??>ed.r1ch!ag mg er ic'.t hab« : n: kii alles gegen ein Immerhin bescheiden zu nen-

ki Ihr am wenigsten daran gedachtI Rn diesen kfuch aus einem alten span schen Liebesorakel n3 man sich erinnern, wenn man txr.iimmt. r: l sich kürzlich in der Stadt PIasencia be- jrbm bat

In da« Krankenhaus dieser Stadt wurde h k Oktober ein alter Mann. P i 0 Barros, r. fkrbenb«m Zustande von seinen Rachbarn ti^ellejcri. Berwandte hatte er keine, von sei- tt Frau war er vor dreistig Jahren geschieden I» tben Rm gleichen Rl^end las man vor den !>:en der Stadt, dicht an der Strabe. eine trabe zerlum:-te Grei in aul. die vor Hunger sch-.p ung und Rl.crsschwäche am Steo»' nronte ti iminenfln,u-<iKn war una vrachie sie eben- L1< in bas Äranlentou-4 in die Zr-u n bi ilung lii Hospital von Plasencia h tte in die er labt zwei Tod.« Ule \u verzeichnen, der alte 1 1« Barros gab seinen «Pe-Jl auf und auch die unO vor M.rg ng:auen ta betteten d e Bieter die beiden Leichen ne- kretnanber in der XotcnJammcr au«

Im nächsten Borm.ttag prü te dir Behörde ft Papier« der beiden Verstorbenen, die da so fimdlich Seite an Seite laaen. stumm, jene et- pclenbe Ruhe über dem Rntlih. die den aul- r renbeii Kamps des Ledens versöhnend ab- hlebt Und überrascht und innerlich ergns- i-u stellten die Beamten sest. bab Pio Barros r8 Frau Redondo vor dreiblg Jahren noch ^*nn und Frau gewe'en waren. Sie hatten sich nurest waren venc n ndcr weggega igen drei- te Jahre lang «eher seinen e genrn trüben Deg. rl nun hatte sie der Tod der Rllbezw.nger. in «1 und derselben Rächt wieder vereint.

.Ihr möget Gebirge zwischen Such tür- gjtte"

Fiöbrffreif einer höheren röchterschule

(1) Rew Bork.

ker Schulllreik ist seit dem Umsturz auch in Deutschland nichts Rcues mehr. In Rmerika ist ui aber schon vor dem Är.cg; an derart gc (4<Xn gcöäont gewesen. Meistens standen ia h Säern h ntcr e.ner solchen Bewegung u d hi dies nicht der Fall. Io handelte ei sich dsch tti.:cnd um Rngelegenheiten des Unlrrr.chtr. ttlcicht auch, gewerktchaltlich gesprochen, um It .Rrbeitszeit . Das sich aber jetzt m ber ren Töchterschule in Rewport (Oregon) creig-

1 Standpunkt seiner Behörde abgehen wollte Sin Freund, dem er feint Rot klagte, riet Unterton der Republik an. sich

nett, dürste doch ein Rooum darstellen D.ese Schule bekam vor einiger Zeit eine neue Leiterin, und dtest Ist sofort der Ste'n des Rnstobe» aller nen der

geworden Besagte Mistreb nämlich trug Röcke die bis zu den Knöcheln reichten und lieb sich das Haar lang wachten, so lang, wie es der Lebe Herrgott nur wollte. Die erste Zeit .er:rügen" die Schüler niten den Anblick. Man hall sich mit Spott, der in mehr oder weniger glücklichen Ka­rikaturen und Gedichten seinen Ru»druck sa-.d. Dann aber wollte man nicht mehr - und trat in den Russtand Zu Hause erklärten d e Schuler.n- nen sie wollten sich nicht von jemand belehr«' und erzie'en lassen, der sowe.t h nter Irircr Zeit zurückg b eben sei. De Sl er 1 wnidten umsonst alle Mittel an. um ihre Sprkblinge wieder zum Schulbesuch äu bewegen Ruber Leben Mädchen blieben alle der Anstalt fern Da wandte man sich in seiner Rot an den Geistlichen. Der würdige Superintendent nahm Fühlung mit brr .Streik­leitung". bis) dabei ober, man verzeihe den Ver­gleich. auf härtesten Granit. Der Streik g ng in- zwifchen weiter, und man munkll. dem Herrn Pfarrer werde am Snde nichts anderes übrig bleiben als sich, mit einer Schere bewaffnet, zur Mistrih zu begeben und ihr nahe zu legen, dem Zeitgeist, wie er sich wenigstens tn den Röpsen bet Schülerinnen von Rewport (Oregon) sviegelt. zu entsprechen.

drnb und ttilclteit.

(h) Va 0 Paulo.

Bor kurzem ist das berühmte Dlamanlenkreuz des letzten Königs von Brofilien. Dom P. dros II.. zugunsten des Rön g n-k harlotL-Ho p tais in London versteigert worden Diese Ee'esenheit benutzt die hiesige Pres'e. um daran zu erinnern, welcher Mittel sich Dom Pedro bediente, um zu seinen Lebzeiten Kapital zur Gründung von Hospitälern. Kirchen und Schulen zu beschaffen. Der Rönig schuf kurzerhand e.n'n brafilia- nischcn R d e 1 und verlieb die Titei Baron und Gras in reichlichem Maste. Diese Gnade wurde jedoch nicht verdienten Generälen oder Derwaltungsbean ten «ul'- l fcn3crr. '0 ' te sich erworben werden und zwar der 3a on für ICO 000. der Gras für 253 003 Milte s RI» schon

eine Menge von Ho'pit Um unb anderen gerne.n- nützigen 3nftallen ins Leben gerufen worden waren und fest redet b.gütrrie Brasil cner tn ben groben St Übten bete t a<n he d er cf»nen. al et- bing* nicht erblichen Dttel bri st. gr.iibe;« Do-n Pedro tn der Hauptstadt bat» grt-btr Kranken­haus Brasiliens über dessen Hau: temgang In goldenen Buchstaben die Dor'.e prangten Die menschliche öitelfett bim mer'ch ichrn S end .

RuL- brr rnjjtschrn öhromt.

(n) Moskau.

In dem Geschäftslokal einer Moskauer .Koo­perative'. so ett ihlt die .Bednota'. (.8\-nb"l. die vom Zentr-l.'om Ire der Ko nun ' Ischen Partei bereuigegeben v td - ist w 'cht en5 bet Rächt en gebrochen worden Die ' ... r. r ! nach bekannter intcmattonchr Methode vom Keller aus ein Loch In den Fust e-' n gestemmt und sind durch die'e» in das reiche'.Itig7 H oren- loflcr e'ngestiegen das sie. der Theorie einge­denk. dast Sigentum Diebstahl ist. um über 103 Flaschen Kr niN.n istaat iches Wachstum>. ein g: Dutzend Flaschen Schnavs und «in? betrachi- liche Menge von Le>ens nitieln e lei4) ert haben. Daraufhin sind Ne unter dem Schutze der Rächt spurlos verlchtrunton D.t Bor'ieh.r d r Äw e- tattve. feine Beamten und btc Poli-len stehen ratlos um das Ginbruch-ioch im Zuhboden und fragen sich unter leisen Derwünschungen hinter den Ohren.

Pldtzllch starren sich alle entgeistert an. Ru­dern Keller unter ihnen, au» dem Dunkel das durch die Oeslnung gähnt, kommen, darüber kann ke»n Zwe.fel km. regelrechte Schnarchtöne eine» Schlafenden Behüt am. mit entsichertem Revol­ver und im Gänsemarsch begibt sich die viel­köpfige Bertretung der Behörden in den Keller und findet

Däre e» nicht so tiefhaurlg man wäre ver­sucht. eine Satire zu schreiben «Sng zu'ammenge- louert in den Kellerwinke n. zwischen Speiserestei und geleerten Mein- und Modka laichen, mit ungez e etwimmelnden Lumpen bedeckt schlum­mern du - neun Kinder, und flid trotz .er nachdrücklichsten Inan,pruchnabme der körper­lichen Gewalt kaum wach zu bekommen, da sie einen Motdstausch haben.

Das wat. bet Bollständigkeit wegen sei e» vermerll. am Bortage jene» Tages, an dem In ganz Sowietrustland die of hielten Hpmren zur Zehnjahr.eiet des Regime» crllang n.

gründ ätzlichen Gnt cheidung der Reich»- Ichuldcnvcrwaltung zur Rölösuna öffent­licher Rnleihen zu § 32 des Rnli.ht-2blöiungs- gesetze» ist qelaat: ,Sin allgemeinrr stillschwei­gender BcrdehaU bei Entgegennahme von Rück­zahlungen in der Zeit bi» zum 14 Februar 1924 kann nicht angenommen werden. Rur unter be» ivnderen. vom Giöu.nget nach^uweisenden Um­ständen. wie sie in der Regel tüt Geldinstitute richt 00t.legen werden. «t.nbgncht ein bloter, siilllchweigender S npfang der Le. :ung di« Rn- Wendung des § 32 Rlsatz 1 des Rnleiheablö- «ungsge'ctzes. In bet Zurückbehaltung des Schuldscheins bei der Rückzahlung dt» Dar­lehens kann nicht allgemein t.n Borbehalt er­blickt wcrdern" iS.chc Rutwertungslattothek «um Rnleibcablölungsgcsetz. gründ ätzliche ün schei- dungcn der R.ichs'chi.l3enverwalrung. Karte 1 b.) Bon besonderer Bedeutung ist die Frage des stillschweigenden Dorbehalts in bet Zeit der Hochinflation. Bei Rüllzah.u.igcn in dieser ocit wird es häuf.g zwei elya t sein, ob eine Zahlung als solche vom Gläuoeget ongmommea worden ist. (Sine solche Annahme w td. wenn sie nicht ausdrücklich erklärt oder aus unzwei­deutigem Berhallen des Gläubigers zu ent­nehmen ist. dann in bet Regel nicht ohne weireres unterstellt werden können. Denn die Zahlung nicht ben Darlehensb«dingungen ent- 'prach. c onbete allo bann. Denn He ohne air.bclhing einer im DariehensT^rtrag vor- gelegenen Kündigungsfrist oder bei Berlangen des Gläubigers nach sofortiger Zahlung erst nach tongcrer Zeit erfolgt ist. In solchen Fällen kann unter Berü '.chf.gun^ ber Det.lol ake.t der Zahlung und der bamailgen verhältnismäh.g hohen Porrvlätze da» Schw i.xn des Sl.ubiaer» bei Smpfang der Zahlung nicht alS In- nähme gewertet werden. (Stehe Rufwertung»- karwthek a. a. O. Kane l.j Rach einet R e i ch »- gerichtsentscheibnng vom 25. Rovern bet 1925 i-i.he Marneyet-Koppe da» neue Rufwet- tungsrecht 1927 Seite 791 (Icql eine vorbe­haltlose Annahme der Leistung nur bann vor, wenn da» Berhalten des Gläubigers den

mbH Honorar

Der Steuerp l chlige folgte diesem Rat. suht rei Passtz nach Paris hinein unb suchte die Ideelle bH .eteuerberatcrF auV Dee beschreibt ne grenzenlose Derblü sang ja. seinen Schreck, dl ihm sein Steuerinspektor au» Pasfh ent» eemtritt?

Das dieser seinem eigenen St-uerp'sichtigen r^etdien hat verschweigt der Uhtonist. Die Gr- trtung aber für d.es eigenartige 3u1ammentrei- tx liegt lediglich In der Latiache der schlechten . «mtenbelolbung In Franfreich. die die B.amten piigt, sich irgendwelchen Rebenverd enst zu su- ♦et Denn Ile dabei auch wie unser Deisviel Kitt, die Absichten ihrer eigenen Behörde und tr eigenes amtliches Dirken beeinirLchttgen.

Itinr Äöprntrflnbr in Tranftjorbanirn.

(f) London 3n dem Städtchen Fuala in Transjorbanien t sich e.nc L ene abgesi leit, die e.ne vergr.'sterle |ie jenes Borgang» darltel t. dessen 21n ieL- 1 kt vor langen, langen Jahren der Hanoi- n von Köpen ck seligen Rng denkens gewe'en In dem genannten zitkaisi'che-i Orte, der ctm 13 Kilometer von der Hauptstadt Amman ri^ernl Ist. und In dem man die Segnungen r Zivilisation wie Telephon unb Telegraph. tn4 nicht kennt erschienen drei Perivnen In ckchttgen mil.t.irischen 11 n formen, im Ruto na- srlich. erflürten. fie feien Aegieranqsl'eam!« und fCrmmen. einen 'gsvefchlutz aus.i

s« demzulolge sofort alles alte t irk.schc Gelb -1 das neue, palästinensische Zahlungsmittel um- ^wech'eln fei.

Tiefe .Umwechselung sand auch sofort statt. 1« brai'en r.gictungetreuen Le.vi-b 'er brach.en »mutig ganz« "Behälter voller türllscher ®olb- leie Im Derte von einem halben und einem innd an und erhielten dafür Gelbrvllen mit e:sermünzen im Werte von 125 und 2 5 Tenl» I« uniformierten B.-trl:g.-r machten dabei ein fe^chäft in Höhe von v7003 eng Ischen Psun- km (120 1400C0 Mark! und re a ch ebnen sich kB .gewinnender.lichkeit von den armen j Janern. die ihre Ausbeuter noch mit den ften DanNagungen überschütteten.

Im Tode vereint.

(tv) Madrid.

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Samstag, |7 ocjember 1927

19 30 bM 22 Uhr: LLlar unb Slevpakra. Freitag.

23 Dez 20 M» 22 Uhr ®ronL Lr-nntag. 25. Tcs. 23 drs 22 Uhr CrottL Montag. 25 Dez^. 15 bt» 18 Uhr Da» Kälbchen von .'Vronn.

20 bU 22 30 Uhr Ottt-Sianflurt Puniiag. 27 Den 2? bis K Uhr Robert Gutskard Hier­auf Der zerbrochene Krug.

Oberhessen.

Lnndkret» Gsteste».

? V1 ch 16. Detz Rus ber Stadtvvr- standsfitzung. Zu B-ainn der süngstcm Sit­zung. zu der Nch et ne Anzahl Zuhörer et ege* sunden hatte, gab ber IXiraermrihrr brfannt. dah die vorhandenen Rbblbungen des alten L > cher Stadtwappens (0 . - . denheiten au*triefen, dast es ihm angezeigi er- fchenen fei entlprechend d.nn Bor gehen anderer S<äd«e begründet ist. Die Städr- Deutlchlondo. nehmigung zur .Rührung eines Stadewappens nach einem einhei'lichen ^Intwurl nachzu'uchen. Das alre Ltcher Stadtwappen sei um bis 3abr 1330 entstanden Den alten Ueber:I lenmgen fri zu ent nehmen, hast die Stadtwappen etgemlich Griellschi'tswappen find, das chtstt folche. durch welch: sich ganze Korporationen t*oneinan2icr unterfcheil-en. aber gewöhnlich in D.-uischland weil jüngeren Ur prungs als die Mappen des hohen Adels, was schon in der Geschichte 7-er Söidte begründet ist. Die Städte Deulschtands. insofern sie ihren Ursprung nicht von den Rö­mern aNciien. haben sehr verschiedene Cnl- siebung. Manche verdanken ihnen Ur p.ung lönig- ltchen 'Baiarien oder Pfalzen: andere wurden eigene Handelsplätze angelwt; noch andere haben ihren Uribnma von den Äurgen. und nur solche kommen insbesondere in der älteren Ge­schichte Oberhefsens vor. indem um die Burgen, als dem Sitz des Herrn der Burg ober der Burgmannen. des gröberen Schutzes wegen Landieute usw. sich anbauten, wodurch Dörfer entstanden, und au» ihnen Flecken, und. wenn sie mit der Burg in Ringmauern ct-ngridtfoHcn wurden. Städte. Andere Stüdt« enlftanZKm aber auch dadurch, dah sür sich gelegroe Dörfer oder Flecken, um sie als befestigte Plätze zu gebrau­chen. mi« Ringmauern umgeben wurden Die Städte, denen doch ein Unterscheidung»- und Er­kennungszeichen unter sich. un> ein Zeichen tn ?<n Slegeta nötig war. weil zu jenen Zeiten in die Beliegeiung der gröbtent.*U4 von den Be­teiligten gar nicht untertriebenen Ui künden chic grobe Derdindtlchkrii und Beweiskraft gelegt wurde, erhid'en gewdhnlich bei Brrleihung des Stadt rech« es die Befugnis, eigene Sieg-t zu füh­ren. Sie halten in der Reget fein anbeces Z i- chen. al» ein getürmtes Tor, Mauern mit Zinnen, Tor und Türmen. In dem fle sich gerade durch die Ringmauern von den fogmaimien Flecken unterschteien. Da aber sovtete Städte sich dies-'s Zeichen» bedienten, so nahmen sie entweder gleich anfang» oder nach und nach noch einen Beifatz in dem Siegel an. ober vertauschten diese« ge­türmte Tor oder die getürmte Mauer mit ande­ren Zeichen, welche gewöhnlich aus ihre Ont- ftehung, ihren Ra men, ihre Geschichte usw. Be­ziehung hatten. Der Minister be« Innern habe nach Rbschlust der Derhandlungen mit dem l-elfi­schen Staatsarchiv zwei Gntwürse für da» Sicher Stadtwappen ausarbeiten las'en und verfügt, dast der Stadtvorstand darüber zu be'inbcn habe, welcher Gntwuri nhlg al» Sla^i- wavpen zu geilen 5abe. Der Bürgerm. Ister legte bleie Onttotirfe nebst einem alten Lichor 6labt» flegel, ber etwa um da» Jahr 1330 entstanden ist, vor Der Gntwurs 1 zeigt in niberm-m Schild ein rotes, ber önttmirl 2 in blauem Schild ein goldenes vchlosz mit vier Türmen, herüber den ungleich rotgolh geteilten Münzen» berg-Falfensitiner Schild. Die Türme sind auf beiden Sntwürfen nicht, wie aus dem alten Siegel, perlperiivisch, sondern symmetrckch zur Mitte angeorbnet Diese Darstellung ent pricht mehr ben heruldilchen Regeln unb weicht In der Miedergabe von dem allen Siegelbtlbe kaum ab. Als Farben würben für den Srilwu.ri 1 die belliichen .roNveth". sür den Gntwuri 2 die solm'ifchen .goldblau- gewählt. Das Staats­archiv. sowie ber Minister be« Innern haben dein Gntwuri 1 mit Rücksicht aus die ®e<amt- Wirkung ben Borzug gegeben. Der Stadtvorstand entschied sich für den Gntwuri 1 als dem nalür» licheron. ein rote« Sch!vH in Iltbcmem Schll). 3in Pächter des Rodlandes Im Platten- seld hat beantragt, die Cfcabt möge als ttlgen» ümerin des Geländes eine Tralnlerung bu ch- führen. Da bi« hierdurch en «stehen ben Kosten nicht unerheblich sind und eine höhere Pacht» ein nähme nicht gewährleistet ist, wurde be» 'chlosien, di« 2Utgricgmbei' zum Zwecke weiterer Srbcbungtn auf einige Zeit z^rückzustellen. Die Frage ber freihändigen Berpach » : ung der städtischen Iagdberecht i- f u n g nach Ablauf ber bis zum 15. Februar 929 währenden PachtPeriode an den drrzriligen 'Pächter wurde bereits in der vorigen Sitzung erör-eri. und be: Bürgermeister bcauiragt. mit dem Jagd Pächter in Berh.n Jungen wegen strhöhung be« gebotenen Breilts einyitreten. Der Pächter bat lich bereit gesun-en. di« Jag' broech» llzung bereits ab 15. Februar 1928 aus 13 Iah e zu pachten und für die ersten vier Iahe jähr- .'.ch 3303 TH., für die folgenden drei Jahre jähr­lich 3333 RN. und für die letzten drei ? 3603 Mk. Pacht zu zahlen. Der freihändigen Verpachtung tour le aus Grund dieses AngebstS einfrimmifl zugestimm'.. Gin Gesuch der Gebt» unb Kunstsilm-Gesellschast in Wies­baden um Beteiligung ber Stadl an einem Hei- matsilm Oberhessen tourte zurückgeftelll um die Stellung anderer intevrisint r Gmemoen ab» zutoanen. - Die Hunde steuer für dos Jahr 1928 blerbt wie im Dvrjahre. Für ben ersten Hund werden 4 Mark erhoben, der mehrfache Hundebe-ritz hat Zuschläge *u bezahlen, btc für ic2«n folgenden Hund 20 Ml. mehr al» für den vorhergehenden be.ragen. Gin Ant.ag br« Bürgermeisters, die Stadt möge der Moh- n u n g s f ü r f 0 r g eg e f e ll l cha f I für Hef- 'tn in Darmstadt a.» Mitglied beitreten, sand rinütnur.lge Annahme. Dieüt lauf» c n l a 0 e n an te L.adt zu enirichtenten An» « r ke n n u n g » g e b ü h r c n tourten mit Wir­kung vom 1. April 1^28 ab aus jährlich 230 Mk. erhöht. - Genehmigt tour de die Lnscha'fung ovn zwei Schulwandtaseln für Me land- wirtschaktliche Schule dahier und die Kosten ün Brlra.gr von 330 Mk. zu Lasten des Boran- lchlag» für 1928 bewilligt. Unter Mitteilungen gab der Bürgermeister rin Schreiben des Orts»