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Dr. Jncbr. tDilfc. La r« Betonte*. r:hd) Ur Politik Dr Ft. Wiltz Caeae; ftr ^fuifirton l>r H-llhyi ol. |tit ben Ihrigen Icd Qr-.|l Bluefoetn; t*r ben In» jeigentnl fterl ftiBnann.
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Hr. 113 Erster Blatt TH. Jahrgang Hlontag, 16. IHai iQ-
* Glehener Anzeiger
ZIZ General-Anzeiger für Oberheffen
Dnd nnt Dertag: BrWW u.l».rßl«»-v>ch >'d SteniOntderet B. lange I, ->>-».». ;chrlstlein>„ ".d »eich-"""-: rch»"tt-v
Die Konferenz der Kleinen Entente
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treiben.
Pariser Dämpfer
Der Besuch des französischen Präsidenten in London.
marrruÄ persönlicher Stellung empfunden. 24 besteht kein Wunsch, ein enttäuschte» Deutschland in die Arme Mv»kau»
für Frankreich im Rheinland
Die koloniale Schuldlüge.
Lchucc antivorlrt Burton.
Berlin, 15. Mai. (®ol|f.) Der ehemalige (Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Dr. ^d). Schnee, richte, an den Earl vs Burton, den früheren Gcneralgouverneue von Bntilch Südafrika, einen offenen Brief, in dem er Stellung nimmt zu den Vorwürfen, die Buxton gegen die deutsche V e r w a l t u n g der Kolonien erhoben Hot. Der <11 klärung Buxton» gegenüber, das, die Teile Afrika», die England fegt ob Mandate zugewiesen find. Stätten von Intrigen, Unruhen unk
Das Nheinlandprobtem.
London in Erwartung Doumtrguco
London, 15. Mai. (DIB. yu kfpruch.) Die englischen Blätter bringen zuen beoorfte'venöen Besuch Doumergue» in London in herzlichem Tone gehalten« Begrüßung»artlkel. „Daily Mail' oeröfsentticht solgende Botschaft bei Präsidenten der Republik an die britische Ration:
.Ich war Minister in der Regierung der fron- zdsischen Republik im Jahre 1904. al» die Verein- oarnngen unterzeichnet wurden, die die Entente cordiile zwischen Großbritannien und Frankreich verwirklichten. 6» ist eine Freude für mich, nach 23 Jahren durch einen Besuch bei S. M dem König Georg V. die Festigkeit der Latente zu konstatieren. Gaston toumergue."
Der „0 b f e r o e r* leg, dem Besuch Doumcrgue» keine brionuere diplomatische Bedeutung bei und de- zeichnet ihn lediglich ob eme freundlich-nachbarliche Zusammen tunst Die tfnt.mk der beiden Länder sei früher eme Serie k gung»notwenb-gkeit gewesen, deute sei sie eine A u s b a u n o l w e n d i g k e i t. Die ännebr e, tne poki'jche Stellungnodme Zwischen ben beiden Rationen sei sieb bie aieiche, sei falsch. Jede» Land Hobe seinen iharaktenstiichen Standpunkt und gesühlsmäßioe Meinungsoerichiedenheiten in der 26|ur.a der Proi-leme wie bei<piel»we-.'e n der Sicher beit»- und Bbrüfhmgrirage. Da» höchste Fiel । der EiMltfunft müsie ober darin bestehen, solche j Meinung-Verschiedenheiten zu erkennen und sic^ m :■ cinander in CinNang zu bringen. Luch die Schaf- •jng des Völkerbünde» sefzte solche Memung»oer- 'ch,ebendenen oorau».
Die liberale .Westminster Gazette" 'agr in einem Cr.tcrttfel: ,D e Frage ber 7lfceinfar.be wird schnell zu euer Frage von knti'cher Bedeutung. Aus reinen 3 tt> e d - mästigkeitsgrünben muh e ne (Inf dkibung hierüber erreicht werden imb wenn auch biefe Frage in Snglanb und Frankreich von vergebenen QkUdfcftounhcn aus betrachtet wirb, lo besteht doch L'.nc Mcinuns»oerichiedenhri1 über he Wirkung de em weiterer 3uf f *ub haben kann. C:rriema:m wird zweif.llos grobe Schwierigkeiten haben, wenn bie Rhein- landräumung. bie in Deut’chland als natür- licheEntwidlungderLocarnvpolitik betrachtet wirb, aus unbegrenzte 3etl verschoben c*ürbe. Der ur.’omdle. private Wrmungsaus- kau'ch zwischen Trünb und Lhamberlain kann zu einer Vereinbarung führen, unb wenn auf Srunb bie1er be'chls”en wird, bis Rheinland zu räumen, bann kann man dieses Bruches mit Stolz unb Freude gebenfen.“
,Dailv Ehron.cle" schreibt u. a.: Chamberlain und 'BnanS hätten den Dun'ch. die Stellung StresemannZ gepe-.über ten ertrem- konservativen dlcmentcn in feiner Ticg.crvnj zu stärken, allerdings mü^e Briand h erbe- auf feine eigene S Rung Bedacht nehmen — ,Dailtz Telegraph" führt u. a. aus Die britilche Diplomatie ist gerade seht allzusehr in Anspruch genommen um sich mit der neuen deutsch- -.nzösischen ÄnsiS zu beschäftigen, glc ch- zeitig wird aber BriorgniS wegen Herrn Swese-
Drohungen gegen ihre Nachbarn waren, stell, Dr. Schnee fest, das, er al» Gouverneur von Deulfch vstasrika keine derartige Maßnahme per- " ' ' ' idit habe. Hinsichtlich
Dr Schnee aus den
ohne Deulschnolionale bestanden hak. ohne da > l0 jener 3ett unsere Henrag*gegner an Ne liln- lbsung ihrer Deriprechen gedacht hoben Ferner läfjl die Times dufter acht, bah bie Dcut'ch- nationalen mit ihrem 7Ugterung»nnin,t sich M Politik Stresemann» angeschlossen halben Der Schalten aus Locarno ist nicht von Deutschland. sondern von Frankreich aus gefallci. wo die Politik Briand» bei einem Teil seiner Ministerkollcgen auf immer gröbere Wi - derstän de gestoßen ist. Die Aussührunge der Times lassen nur allzu deutlich erkennen, da" das engltsch-fronzölische Gelihäfl anläsillch bc» Besuche» Dournergu.» und Briand» in London der OetfenthdrfeU schmackhaft gemacht werden soll, nämlich Frankreich für England und Sdina unb im Schulbenkonsiikl mit Amerika. England
anlaßt ober in Erfahrung gebra. Deutsch Südweslasrika» verweist einstimmig gefaßten Beschluß de» südafrikanischen Landesrat» vom 26. Juli si'LS, burd) welchen da» gegen die Verwaltung von Deutsch-Lüweslosrika gerichtete Blaubuch al» Ärieaelnllrument cha- rokterisieri und die Bitte an Die Negierung gerichtet wird, die in offiziellen Akten unb öffentlichen Büchereien befindlichen Üzemplare zu vernichten. Zum Schluß stellt Dr. Schnee an Buxton die Forde- rung. die positiven Tatsachen mitzuteilen, auf welchen seine Angriffe beruhen.
Ungarn feine Politik der 31d,erung verläßt Wir verlangen daß sämtliche Rachbarn Ungarn» nut ihm verhandeln. unb Abkommen erzielen Wir erwägen bie Möglichkeit, mit 'Bulgarien einen Vertrag über gegenseitige gute Rachdar'chasi adzu- schließen Was die Sowjets betrifft, hat sich an unserem bisherigen Standpunkt nichts geändert. Auf die firagc wegen des 3usammen- schlusses Oesterreichs mit Deutschland er Hä de Minister Mitilineu. daß diele Frage nicht aktuell sei unb daß der Standpunkt der Älemen Entente in bie’er Frage sich in keiner Weise geändert habe.
Heben diesen offiziellen Verlautbarungen er- fährt man. daß auf her Konferenz eine möglichst günstige Sntlvidelung des Berhält - ni'se» bet einzelnen Staaten der Neinen Entente zu Deutschlau d als wünschenswert bezeichnet wurde doch wird biefe Sntwidclung parallel zur Entwidelung der Iran- zöfisch-deutschen Verhältnisse laufen. Die Heine (fritenle beabsichtigt nicht, für Polen eine Rückend.düng gegen Deutschland abzuge.en 3n der Frage des 3usammenlchlusles Oesterreich» mit Deutschland» scheint es der Tschechoslowakei gelungen zu fein, bei leinen Bundesgenossen eine ablehnende Haltung durchzuleven. die sich auch beim Völkerbünde bemerkbar machen soll. In der Frage de» Verhältnis es zu Ungarn nimmt Jugoslawien eine abweichende Stellung ein.
Der Tiranapakt.
Die italicnisch-albanischc Solidarität.
Rom. 14. mal. (WB.) Die „ttgenUa Slefanl" oervssenlllchl eine oom 26. April durch Roten wechsel zwilchen THuHolInl und dem albanischen Gesandten In Korn vereinbarte qemelnfchaslliche 41- klärung bet Italienischen unb albanischen Regierung, in toeldxr lest gestellt wird, daß für den Fall, wo eine ober mehrere möchte Verhandlungen über die Nu»- legung ober Anwendung de» Tirana- pakte» oder die Beteiligung om Ilranapakte ein- julellai wünschen, weder die Italienische noch die olbanildbe Regierung sich auf folihe verhandlun m rinlnHen werden, ohne daß vorher zwischen Albanien und 3Iahen eine vorbereitende Fühlungnahme fiattgesunden hat. um ein elnbeillkhr', vor- gehen unb die gemeinsame Teilnahme an den Verhandlungen für ’* beiden fictzerzuflellen.
Du Üiintfter der Älemm üntenie traten sich I (tnbe vorig« r Woche auf dem Boden der Tichecho- I 1 • ii riumor Hot. konnte darauf Hinweisen, daß Ioannmsial ein Bad ist. mobtn man schwri lst he u m a - I
11, r r tu s ch-«k. n pflegt. und daß eine folche Hnti- rbeumalar vielleicht auch der Meinen Unten,e nicht schaden konnte Sie tfl !□ schon wiederhol, toigefag, worden, baue ihre Rolle eigentlich bereit» einige Jahre nach dem Rnege outgelpiell; denn btflrunbrt war sie al» ein Konzern der R a chsolger- siaaten zur Wahrung de» an U n gar n begangenen übnberraub» unb 5 “ r i e • I berbaitung Oesterreich» Die Interessen der TIchechen der Rumänen und der Jugoslawen gingen m dieser Bichtung genau, parallel, und da die politischen Berdätmiste »! ,'stg waren, ergab e» sich aan, non selbst, daß diese L'änberflruppierung Im östlichen Europa einen Einfluß gewann, der an I sich mit ihrem «rast verhol kni» in einem gewissen Gegensatz stand
Der geistige Äebl der Sntentc. Herr V < • ne|d>. verstand lehr gelchickt auf der diplo- rnatifchen Klaviatur zu tpickn. »r machte aus der Kleinen Gnlcnle den Schuhpoliziften für die I runö um Paris gcschlofscn. n Friedensverträge unb erwarb sich dadurch das besondere Vertrauen Frankreichs . das der natürliche Schirmherr der Äleinen Sntente wurde Das ging solange gut. bl» sich zeigte, hast die Länder auch einmal varan Herangehen muhten, ihren Vvbengewinn I einigermaßen zu verdauen und nicht nur nach I außen, sondern auch nach innen sicherzustcllen Daduri? rntstanden sehr rasch innerhalb des Äon- I zerns Schwierigkeiten. Jugoslawien mußte I nicht nur gegen Ungarn, sondern auch gegen Italien sich decken, den Rumänen wuchs
.n an d. ‘d. einem I
immer größeren Sorgenkind aus. Daher die Ve- I ftrebungen. auch die Polen in die Äleine Gn» ! tenie ml, Hineinzudekommen. deren Futrit, einen I milsiönschen ÄraftgetPinn bedeutet und vielleicht auch den Äonzorn so in sich ausbalanciert hätte. I daß er wieder zu einer einheitlichen 3otxrc'len-*l pvlsiik zurücksand. Der Aufnahme Polens ober widerlegen sich die D s chech e n Der Plan fdüug seh! und bie Folge war. daß die Gegenfähe immer schürlcr wurden unb zuletzt Io stark, das die gan*c Äleine Entente unmittelbar am Aus- elnonberfaUen war Sie hielt sich nur dadurch well sie auf sede polttifche VktlvitSt verzichtete
Inzwischen hat sich Italien schr gclchidt in das osteuropäilche Spiel hineingemischk. i!s hat Ruuiänien den Vesitz Vesiarasiiens garantier, und dadurch in Bukarest die llüden- | de düng gegen Tlußland geschaffen es bat den | Äamr* ließen Jugoslawien ml, allen di- j plom- u'' c > Muieln ausgenommen und dabei vlwchl England im ehien 3ugenblld Idne Hand »urüdtOh. aoch e.nen starken Erfolg errungen Jugoslaw en muß Hd> al'o rach neuen Vun - desgenosfen utr.kfccr, nenn es nicht ge:en Italieri völlig in d e Hi.ter Hand geraten will Meter Ungarn hält Italien <cmc schuhende Hand Von Ungar • w eher neben die Fäden weiter nach Polen, seh, gegen Die Äl«nc Cnienlc Vumän en aber und Iugollaw en haben derbe ihre Äugen nach Deutschland gen' tet in der Hoffnung, daß he von 'Berlin aus wenig- ßens eine moralische Sküh; sinken können.
Die Vriprcchung in Ioachunstal wrr nun her letzte Verbuch aus biefe:n Durche.nander Wieder eine rir.fce.-.lidh Lin,e zurüdzugewinnen Sie kann den drlolg haben, daß d.e Äleine ön;e:-tc sich endgültig auflöft Sie kann a er auch daraus ablommen, daß die Äk.ne Entente nur ihre tal, verändert und noch einmal den Ver'uch macht, durch Umgruppte- rung ihrer Ideen und Absichten sich den maßgebenden Einfluß tn Osteuropa zu sichern. Da von b c cr Entw dlu.ng viel hir Deutschland ab- ' hängt, ist es nir uns nonvenbig ben Ergebnissen von Ivachimstal aufmerksam zu folgen.
Dos Ergebnis von Joachimslhal.
Svachimsthal. 15. Mai. (Wolff ' Auf der Äonscrcnz her 2 stenMinister der Kleinen Ontcr.tr wurde : ^lich das Verhältnis zu Italien, eine Frage in der er.tgcccr. dem amtlichen Äomrnunt^u keine Sinhri ichkrit erzielt wurde, behandelt. Das elde gilt für einzelne Fragen des Verhältniiles zu Ungarn. Auch das B<:.v. .s dcr einzelnen Staaten zu Deutschland wurde erörtert, lieber den Verlaus der Äonferenz betagt dasam111che Äom- mnnique
Die Debatte über alle Fragen erfolgte i m fecifte aufrichtiger Freundschaft und fester Anhänglichkeit an die Idee der Äleinen Entente, die bereits '«eher. Jahre zur
Erhaltung des eurojffii^en Friedens beigetr.. en hat. Die're Vändnis ist auf dem gemeinsamen fltbenÄintereffe der drei Mit- «lieber der Äleinen Entenke gegr'ändet. um die Veachtung der Venräge der internationalen Vcr- psiichtungen und die Erhaltung des Statu» quo zu erzwingen Alle drei Staaten er- achten es als ihre P'licht d.e Äleine GrJervc unerschüttert stark und beständig zu erhalten und verfolgen stets '.‘r Ficl 3nic - ationsle C:n> bam und politische Äonsolidation int Sinne der <tbcen drs Völkcrbundes. Die nächste Äonferenz
Paris. 16. Mai. >W.T.V. Funkspruch ' Qlad^em noch vor kurzem bie Blätter der ganzen nationalistischen Dresse auf die besondere Bedeutung der Aei'e Drurnergucs nach London und auf btt bei dieser Gelegen he t stattfindenden Unterredungen zwilchen Briand und öfcamterlam in der Frage der Räumung des Ahrinlandes hingewie'en hatten, gießen sie heule Waller in den Wem und erlläetn. die Beist stelle nichts anderes als einen Höflichkeltsbe- t u ch dar. In einem offenbar nicht ohne Fühlungnahme mit dem Qual b'Or’an geschriebenen Artikel ir<nbct sich der ..Temps' gegen de in deutschen 3ei.urgen ausgtlauch c Be auptung. daß ter Desua» Doumergues der Aurgarg.punlt e Tier vo l ommen neuen englisch-französischen Politik sei, für tie Deutschland und d.e Doliiik für Loear.io bie Äoften tragen nunten. Es handele sich vielmehr um eine Hbflichkesiskur.d'e ung unb um eine 'B ftät.üung der niemals versiugncttn englisch-iranzösifchen Freunb cha't. Insbelondeie wen^e: sich auch der Artikel gegen bie Annahme, es ycbc darum. Franlreich in bezug auf bie brüi’dK Politik im Fernen Osten und England auf dir fran- zösisu e Posi i! im Rhein land zu binben.
.Echo de Pans" fchrribt .Tie fra-.fJdte unb’endildx Regierung beurteilen bie Deu t - , chen Angclcgenbe i..i beinahegltich. Hinsichtlich der chinesischen Frage haben sie ihre eigene Stellung eingenommen und werdcn sie richt ändern Allerdings bleiben bann noch verschiedene Probleme, vir beilpielsweisr die i t a - lienisch-südflawischeÄortrvverse. die gewiß eingehend geprüft unb zu nützlichen Sr- iu!crungen Llr.last gcacn wird Ls ist jedoch vabricheinlich. Vasi die beiden Minister sich an Besprcchungtn allgemeiner Art halten werden — .Ceurrc“ vertritt den Standpunkt, daß bei der jetzigen Reite Briands es sich um die Rotwendig- [rit handele, zu bestätigen, daß trotz fehr begreiflicher Meinungsverich cdenhei'.en Frankreich und Droßbnlannlen die Entente cordiale für ynlilbc- 'chre-chi .Tste erste Frage, bie in London zu Ifc’cn scsi lei bie Frage derRheinlande.2uf Crg'onb gestützt werbe Frankreich alklBaran- t : c r. fc:c es als Dori
3urüdziehung der Brlatzunaslruppen aus dem Rhein!ande haben muffe verlangen."
Der Schatten auf Locarno.
Iaid)caipirkrlttnitifäde dcr „Ttmc4".
Eigener Drahtdcncht de» ..Sießener Lnzeigtr»'
Berlin 16. 2Lai Die Times sucht in einem Leitartikel den Nachweis zu führen, daß d-.e Ei'ähriiung der Locarno Politik nicht Schuld der früheren Alliierten, sondern Deutschlands ist. Der harinädige Widerstand der Deutschnationalen gegen die Locarnv- polsiik. ihre ertrmen nationaliWdfcen Ansprüche Härten cgowr"es Schwinden des Locarnogeistes bei den westlichen Helionen herbei^ esii.hr: S gibt wohl kaum eine schkiw.- mcrc Verdrehung der Tatsachen, als birie BTw^s'ührung der Times. Da» englische Blatt vergißt gar.v daß ein volle» Jahr nach Locarno in Deutschland eine Regierung
Aufwrrtunqsfrayen im Rechtsausschuß.
Berlin. 13. 2Hai. (DDF.) 3m Re<^ sou i- schuß des Reichstage» wurb.- bie A i>fp7 ? üt-er bie Entschließung v. Rlchtbofen (Dem, über bie Auswertung bei Leoen»Versicherungen sortgefctzt.
Alg Wunderlich iD. Dp > btbaurrl d c Willkürsichlrit mit der die Deriicherungsgri.il- schatien bei der Zahlung von Dorichüslen an bie Versicherten vcrgchen. Er empfahl die QluV. l/ lung von Richtlinien, wonach in erster L'ale d e Ansprüche aus der L ei bre n t e n d c r - sicherung Bedürftiger und die schc-i sa li-i gewordenen Qkrhdjenmaen berüd'.chü?,, werd i 'Ellen Der PräsideTtt des Reichsausfich «i7 '7» •ür Privatversicherungin. Scharmer. hirii die Fahlung barer Borid^sse bei dem geg roär?.?,cn Stand der Dersichrrungen für unmöglich I'ic Lösung des Antrages v. Richthofen fei bie Ausgabe pon Mobtlisierungspfandbrie- f en. b-e bet ReTilenveriicherten au’ M Pro^. bei Äapitalveriicherten auf bO Proz. lauten Kanten. Die Entschließung v. Rlchthrien wurde ba-.:t in abgcänderier Form einstimmig angenommen. Danach <ollen die Treuhänder der Lebens- vers'cherungsgriell'chasien angewiesen werden.
nichr minde'reT-.» W Proz des gesetzlich ' Au’wertu^santeiles als Borich^ß genährt sind, etr.r Drichetnigimg über ben Mindestbetrag her 2fufn-erlung»'jntme au»zustellen. Ferner soll bie Reg erung R chtltnien wegen bet vorzeitigen Aus'chülrung bet Aufwertung»beträge im B<- nefctrm mit ben Derficherungsgricll'chaf,en au»- atbeiten. dergestalt, daß
1) in erster Lnie die Lribventenr>er'ichciunz bedürftiger älterer Dersicherter.
b) tn zweiter Linie dir bi»her schon fäll: 1 gewordene-" Beri'icherungsbeträ^e au’gewertet werden.
Der 2u»'chust brichäfligte sich hieraus mi: den Anträgen zum Anleiheablösung-zesey. 2Ib3. Dr Best veriangt die 2UiVTcnu:*3 aller Art Anleihen de» Tleiche» cuf 50 Prozent des
tcub in Rumänien Anfang de» Jahres 1928 tzaNsindeii
Rach der Schlußtagung cmpsingen die drei Außenminister gemeinsam die bi Ioad^mstal anwesenden Journalisten, bereu sie nacheinander Erklärungen über die Äonferenzver- hand!ungen obgaben und an sie aus den Reiben der Journalisten gerichtete Fragen beantworteten. Der rumänische Außenminister
Mitilineu
erklärte dabei u a.: Wenn die Äleine Entente nicht existierte, wäre es notwendig, sie zu schassen. 2Ule bicjenige.i. welche noch an die Dlöglichkeit eines Mißverflandnisfes unter uns glauben, werden enttäuscht sein durch die weitere Gntimdlung der Äleinen ®n,*entc. Das Berhältnis zu Frankreich ist berzlich und sest. 3u England und Italien bestehen ausgezrichnete Beziehungen. Das Verhältnis zu Deutschland ist gut und es bestept das Bestreben, cs zu bessern. Rach Erledigung einiger Fragen wird für Rumänien kein Hindernis belieben, mit Deutschland In em noch engeres Berhältnis zu treten. Das BerbäUnU der Staaten der Äleinen Entente zu Polen ist da» beste. Auch das Verhältnis zu Oesterreich ist gut. Heber das Verhältnis der Äleinen Chrtcnte zu Ungarn erklärte Mmlineu: Wir streben alle sehr aus- r.cheig noch der Beseitigung aller Hin-
I ber niH e zwischen Der Äleinen Entente und Ungarn. freue mich, zu sehen, daß


