Au; der Provinzialhauptstadt.
Siebte, ben 14 2Hoi 1927
Der Blick aus den Sonntag.
Bon Reinheld B r a a il
O olr Urb »st die Bedri« txxr-. man fc-abri an etwas Öebr# |u brr.* frr ha: unb luffet »8 am conniac mti ihm zu'ommcn zu lein'
<ffe:tfri«b ftrflet
Oer Blick auf Den Ceoatag*
JA da- nicht wie der B.»ck in da» Auge ... h lieber. Men'-en. geruhig. rein unb 'chön CrtM Corriaj»'«'.« g: -st: an» E» ist der gan*»* Menfch io t»ot’ig aaC ar. Jm Alltag bat man c*t za wenig «jrit zu einander unb za btm Bei»en tu an» and brm anderni An wievlrirn ist e» denn noch Ta'.loche, das» Mann und Ärau einmal »trfli* IUI uni- feiernd beieinander setzen, «ei unb mn sich ihr er innersten 3iddmmm- gehöngkeil bftoubtT Die efl lammt da» Hand tn Hand noch t>cr. wie H Ludvl' E-chd'er in einem l.tnrr frelmpcllf:*. Bilder lriüg.-hal:rn hai^
Pct Blick auf den Sonntag? Ta» »st auch da» Hoffe" einmal wieder brr 8reund< chatt : tu 7 es ist da»
Hflumbtr Berge. Irrchenl^xriubriter Dege durch •ra» unb Äorn! C teilt uns pldhlich nicht tn- «litten der Arbeit der Duft einer Blume, der Buch von einem Crr und Daldstrc-m daz». '
Der Blick auf den ötrnntag! Feiernde ötabi
Ludwig-Richter-Stimmung' StlU-Elnfamkrit mit einem Buche! Htundenwedc' voll Erinnerung
Trr Blick auf den Cnrntafl!
Die Sehnsucht spricht .Araendwir fall Evtl nich flrtfien. wir unb wo er sich rsfenbarH" Die bt«fet B'.ick Lu tragen hilft, wenn fv fchwer der » nicht.
grauen Bebel brich: s Es fttebt wie tröstendes rraftfbenbeT.be» Vicht der vom Eiland . 3e»ltor'!
3W fiefrr Bi ck nlch: der der Deisheit. der rechten Erkenntnis vom vedenst-ythmus' Der BNck innerster Gesundheit? Beweist er nicht da st in uns noch Idylle ist trotz LUtagsstrudei» unb wilder Hatz?
AK er Im Grunde nicht das Geben auf unsere eigene Gestalt bin. unseren eigenen Dort? Ast er nicht ein Stück Ewigkeitslchauf Offenbarung unserer Weltanschauung, die noch von dem Göttlichen al» dem rechten Mittelpunkte weist?
. r -ck, nicht mehr da»
richtige Verhältnis zum Sonntag haben, bann.. beherrsch: soviel Bichtungsl.'igkeit unlerr Zeit? Sonntag must zum S'.nnlage werden, dem schönen, erchedungsmdchtigen. inmitten der brandenden unb uns zermürbenden Zwecktage? Ohne do» rechte Aeierfagserl<-b,n» werden wir nie den Vinn un-
•en» wahrhalt erldtlen' Ter Blick den Sonntag! Ast bas nicht, als schaute mar. einen fonnenvollen D g entlang, der tn ein Schdnes. Helles Stille» hineinfsthrt! Unb Immer wieder wert von neuem das uralte .Zu bc» AchtzsA Dienst eil Hm" dort in der Herne auf!
Der den rechten Blick auf unseres Herrgotts 'chönstrn Tog haben will, muh aber auch Der- flehen, den Samstag recht zu leben. Steht dieser
Zett noch al» ein güldenes Bdendtor vor dem Sonntage? Dissen die Men» 'ch<n noch mit der Gebärde der Dankbaren. Ergriffenen. der kindlich Sich-Freuenden durch dieses Tor zu schreiten unb mit offenem Herzen und der fmnmen ftlarhril hes Anvenbigen? Es Ist doch heute so. dast der Samstag bei vielen Menschen \u einem Taumeltage geworden ist. Müde Mensch n mit dem G.Schmacke der Fadheit In Mund unb Herzen findet der Herrgottstag dann
Unb daher all die Unluft unb Mattheit bet unzählig vielen? Erwählt euer bestes Teil! Schenkende Gnade ist des wahren Sonntags Defenf
Trauerfeier
für Reglerungsrat Büchler.
Eine lehr zahlreiche Trauergen'e'nde versammelte sich gestern mittag in Der Aapelle de» Beu en Frlebdofrs. um von dem betm-;e ganger en Borstand des Gießener Poltzeiamle-. Regie- rungsrat Otto Büchler letzten Losch.cd zu nehmen. Beben den Spitzen staatlicher stLdli- scher und kirchlicher Behörden war insbeiondev« die Polizelbeamknfcha t nahezu vollständig zugegen Zwei Oderwachtmctster unb vier Dacht- meister biellen am Sarge des heim gegangenen Ehefs die Totenwacht
Pfarrer Bechlolshetmer hielt bte Gedenkrede auf Grund des Bwelwvries A?h 14. 2 unb 3; .An meine» Baier» Haus Unb riete Dohnunge-: ..." Er schilderte den Ent?chla' nen als au'nchttgen, Le»uLire, evangel fcher! Christ, als echten deutschen Mann, vorbildlichen Beamten und Iie'wm.irHgen M nf 'e^ itr tm Familienleben wie auch tm Rrct e bet me. f oen Gemeinscha't eine außerordentlich wertvolle Pet- sönlichkeit war, deren früher Heimgang tief beklagt wird
Oberregierung»rat Dr Heß widmete im Bamrn des dienstlich abwesenden Promnzial- bireftcr» unb namens der .stvllegenschalt dem Verewigten herzliche Dorte der dankbaren Anerkennung. Die 2Varitml4>oft unb auch weite .streife der Bevölkerung würden de» Verstorbnen über das Grab hinaus in Liede unb hoher Dert» fchützung gedenken
Beg erun7»rat Schmidt als steUoenreten- der Leiter des Polr-etamtes rühmte dir hohen beruflichen und -nenfärlichen Qualitäten de» Verewigten. die ihn au einem vsrdUdiichm Beamten 4 7-5 warmherzig füdorgenbcB Vorgeietzten seiner
Rechtliche Stellung der Ehefrau als Geschäftsfrau.
von Aechwanwait 3 kN,deich Schauer m Freiburg I B.
t e groß, mirtzchoftliche vabeüngni», in weich« intt ranbcnr der geraten ist. läß: mahl
rrkind>e U her erwägen, exe ue bw Uintön'n dr«»
. ,e» -na Ihr« eventuellen eigenen Einkuntte osn stw -u» ermetzren kann indem fte «elbst r.n (Ät’dah betreibt Derer. b-ß •ir bobci da» ge ringst ., a<be 5U|iT» I4uh
Zwick Wer Fe ten ist. Die rechtliche Lag« bekannt lj geben tn Der sich eine Ehefrau befindet, die fiib* ftanbifl ein ü nwrb»frid)ä". Wrrnbi.
t. Steilung brr .Ina fegru6t*r ihrem (bonenn i'tt Frau, welche im allgemeiner oerp lichtet ist her (hu-dxOunp Dr» Äon ne» tn elirn bi» gemein- «chattttche Hetzen bei rettenden Lngeiegevheitm Felge li leisten Ist bereckttgi. auch trotz il ■.rog^n» van leiten ><» Wurme» c n Cra»e«th)r;d>ü<!. tn*befon« der« ein )>andtt»»ewerbe zu betreiben, «all» sich bt« Um, rsagu.no aie Mißbrauch i«me» Enricheidungo- rechte» barstellt E» kann Dir» y v bann der Fall sein, wenn ste lediglich mit ihrem Vorbehalten en vermögen bot Gewerbe betreibt unb Zelt Dav.i hat Lolli« ber Mann sie In einem ähnlichen tat sächlich an dem Betrieb einet Erwervtge'chüfte» ner bindern, so könnt« sie aus Äulbebung ter Verwal- tunfl unb Nutznießung bet Mnnoe» an ihrem ein«, brachten Gut klagen. »<nn sein verchait«n Dir Besorgnis einer erheblichen Gefährdung ihre» 'Hechtet auf da» emgebrochi« Gut begründet unb in schtim- men Mißdrauchfallen aus Ehricheibung
2. lieber welche teile ibn» vermögens kann bi« Fran wirksam oerfügen?
Ammer über vorbehallogul Darbe halwaui der Srau sind Die au»<chließl,ch zu ihrem persönlichen «brauch Mhmmten Aachen mebdonber, filrtber, Schmucksachen unb ürbmtsgerLle. wo» sie durch ihre Arbeit oder den selbständigen Betrieb eine» (Ir- werbsaeschastes erwirbt was durch Shetiertraa für 'Lorbeh.üfgut erNött ist. ma» sie durch Lrbsolge, Bermschtni» aber ^ttlichitest erwirbt (Ürtoerb von Tobe» wegen», wo- ihr ron einem Dritten unentgeltlich zu gewendet wird wenn der Erblasser durch letzt- willige Berfüquna. der tritt« bei ber Zuwendung bestimmt bat. daß der Erwerb Dorbeboltsgut sein
Da» Gesamigul kommt vor. wenn di« Ehegatten einen EcheoeNrag dahin geschlossen haben, do» Da»- lenige, wa» sie während der Ehe erwerben, ihnen «.-melnschakllich gehören soll lErrungenfchastt gemein - schast), ober dahin, daß außerdem noch ihr bewegliche» vermögen gemeinfchastltch sein soll lFLHml»- aemeinschast» ober dadin daß alle» wa» st« besitzen. artveimchttstich«, vermögen sein fall lollge- nwlne fflütergemeinftbiff). 5onft leben die Ehegatten
• »en, im log pc'«u
lieben Güterrecht ber DertvaUung unb Nutznießung de» Manne» an bem von der Frau in Di« Übe ein gebrachten vermögen
Die ein Gewerbe belxeibenb« Frau kann über ihr einaebrach>e» Gut und über ihr Gesamlgul nur dann oerhkx-n. wenn der Mann seine Einwilligung zu dem Gewerbebetrieb gegeben Hot.
3. Womit hostet DU Drschsstssrau Ihren Gläubigern?
Mst Ihrem voibedaltsgut Die Haftung mit Ihrem eingeb rächten Gut unb dein Gelamtavt besteht, wenn bi« Frau bn, Gewerbe mit Einwilligung bt, Manne» betreib: Der ausdrücklichen Einwilligung steht e» gleich, wenn der Monn vam Gewerbebetrieb der Frau weiß unb feinen Einspruch dagegen eschoben hat.
Weder mit dem «ingebrachien Gut noch mit dem Gesamigul hastet bte Frau, wenn ber Monn seine Einwilliaung oflenfuntna oerfogt Hot d h.. wenn lein Eirrfpruch In tw» Äüterrechtsregister eingetragen ist ober den Gläubigem bekannt war. Elnm gieichaohl erfolgten Zugriff in do» eingedrachte Gut unb tn da» Grsamtgut kann der M.mn durch die Vollstreckung»gegenttag« abwenden
4. Inwieweit läOt daesenlye. wo» dl« Jrau durch den Betrieb eine» Lrwerbsgeschösle» erwirbt, derselben ju**
3m Fall« br» gesetzlichen Guterrechte» (oerat. 3) i|t da »selb« Darbe hallsgut der Frau also ihr frei«» Eigsvlurn au chdann, wenn dir Grtindiag« der Ge- werb »betrieb«, ei ngeb rechte» Gut war
3m Falle der ntlaemrinen Güter >emeirstchatt, der
aeschöttttcht Erwerb der Frau den Ehegatten gemeinsam zu. e» sei denn, daß sie den 0k werbe betrieb mit
hilf« von VorbehaUsgut btnribt in D.e*rm Falle ■äC: br alle» »o »i» li« ou< Gr ntz diele» Verve- keiugütr» erwirbt
ö. Die Grichättsfeaa iw Vrozech »-Welche stecht« kann sie selbständig elnklagen»
All« tei Geschäft »betrieb erworbenen Forde lun^r-. 3ur ckintt.ia'Usti r ne, zum einoevrochbm ®irt aeborenben stech:«» Bedarf li« der Zustimmung de» ticniu». Betreibt sie du» E'-rverbe mit UmwlQi- ade» Manne», so ist leint .Zustimmung zu allen
•hrrit.jfeiten nut', «norbtttich Die der Ge •betneb mit sich bnng
b) Unter welchen Bereu»,e^ungen und in welch« vermögen»»«,I« konnrn die (4 Idub Ige r bet Frau bl« Zwang»- Vollstreckung gegen sie durchsützren lassen*
Mit «mem gegen bic Frau allein lauimben Ur- :dl in ihr Dorvedaltsgut. Hu einem solchen Urteil "Uch in bat emgedracht« Gut unb in da» Gesamtaut. lall» nicht der Einspruch he» Manne» gegen den Betrieb de» Er werb-geschälte» oder Widerrus feiner Einwilligung im Guierrechtsrrgislrr eingetragen ist
3m letzteren Falle ist bei hon gesetzlichen Güter- recht (Verwaltung und Uutznießuno de» Manne»», her Errunaenichastsgemeiittchifi und der Fahrnis- gemeinschatt die Zu»ang»i>olls!ieckung in tzn» em ge
rn enn die Uhr
♦rau zur Uciftunfl unb der Ehemann iur Duldung ber Zwangsvollsirrckiing in da, «mgebrachte Gut verurteilt find. Diese» Urteil wird der Gläubiger der Frau aber nicht erlangen wenn er nicht nach- rnelft. daß der Mann da» einzelne Geschäft, au» dem geklagt wird, genehmigt hat oder, daß die
- den üt V' einer Zeit, wo der Ehemann seine Genehmigung noch nicht versagt hatte.
3n Da» der Frau mit grborrnDe Gesarnigui bei der allgemeinen Gutergerneinschasl kann die Vollstreckung ichon unb nur auf Grund eine, Urteil» (»ur VfiÜimpj ffpi-n den Mann werden.
6 Fastet auch der Wann au» Den Erwerb »verbind licht eiten der Frau?
Nur im Falle einer Einwilligung in den Er- m«rb»bet«*b der Fran unb nur im Falle ber allge- meinen Gutrrgrmemichaft ml- Geiamtfchulbner, b h. neben ber Frau
7. Welche Rechte hat Der Wann am GeschSst» vermögen Der Frau?
Er fann ohne ihre Zustimmung über Geld unb untere verbraucht
leiben eing,brachte» Gilt sind, also unter dieser vor- .'u»s«nuiig auch über die zum Warenlager gehören- hen Geaensiänbe.
3m Falle ter aUaemeinen Gütergememichas! der Errungenschaft»- unb ber Fahmi»a«meinichalt (liebt .'<) wird alio. wa» die Frau erwirbt, gemeinschofi liche» Vermögen der Ehegatten.
8 Wir reell Hostel do» Jraoragut den Gläubigern de» Wann«»?
Weder da» vorbehastsaut noch da, «ing«brachle Gut. wohl aber da» (Beiamtgut der allgemeinen ■ unb riabrmtflfmeinlihah es lei denn, daß bic Frau da» Gewerbe mit vorbe- baltenem vermögen betreibt (sieh« 4 Absatz 2).
Pfönten lasten turfen bie Gläubiger be» Man- ne» in den (BeldjafttrAunwn ber Gewerbe ober <)anbel»trou überhaupt nicht
Zu Schluß« kl darauf hing«w»f«n. daß. fall» bi« Eßegosten ihre gegerrieittgen Vermögenrveichöll- niste (WaL-rrerfU) derartig geregelt hoben, daß «ir
Ehefrau, welche ein seibslanbigt» Erwerd^eichäft betreibt. In ihrer rechtlichen Freiheit nur dadurch beschränkt ist. daß fk verpslichtei ist, dem Manne yur Bestreitung de» ehelichen Aufwande» einen an- I gemessenen Beitrag auch au» den Einkünslen ihre» Geschäfte» zu leisten, ferner daraus daß eine Ge 'cho'ii'rau zur Herdelsühruna der Smiragung ihre» n Warnen» (Firmol tn, >\mbriere- fiiftfr de» ziisländigen Aml^ericht» nur bann »er- pfli*trt ist. wenn ihr gewerbliche» Unternehmen nach Art und Umsang «inen In kaufmännischer Weise eingerichteten Gelchästsbeirieb. d h. mebrionbere fine Buchführung erfordert
Untergebenen Werben lief* .'n. D.e Poli-eibeamten Gießen«, die ihrrni nun in Gott ruhenden Bor- gesatzten stets mU Treue und Berrk>rung zugetan waren, würden ihn Den o.-rech'er und wadlkrollenden Ehe< und gütigen Merfchen nie vergessen.
Polizeidirektor Dr Ustnger L^rmstadt widmet» tm Hamen ber gesamten übr.gen hessischen Pvlizeideomtenfchoft und Aemter dem Ent- schlasene gleichfalls hertzNche Dort« ber 3n- rrfennur.^
Prächn» e Ätanjfbenbcr. warm di. äußeren Zeichen ber hohen Derttchätzung. bie brr Der- «toigte aNgrmetn genoß ::e früh würbe die Leiche noch T^lichclnadt u O. überckührt wo bfuk nachmittag bi« Bestattung zur letztm Buhe statt- finbet
Hicfcener L?ochcnMarktpreise.
98 kosteten auf bem heutigen Docherunarkt ba« Pfund Butter 160 bis 180 Ps. Watte 35 bis 40. Diriing 35 bis 50. ^kiftfraut 3?. Rotkraut 30. gelbe Rüden 15 bis 40. rate Rüden 10
bis 15. Spinal 15 bis 30. Römischkohl 15 Spargel 80 bis 100. Erbsen 45. Tomaten 150. Zwiebeln 15 dis 25. Mr.rretlich 30 bis SO Rhabarber 20 Äartoffeln 7 bti 8. Repsri 35 bis 90. Kirschen 120. Dörrobst 35 bis 50. Honig 50. Linken 35, jungt Hahnen 1O0 bis 130. Suppenhühner 103 bis 130; das Stuck Tauben SO bis 130. Eier 10 bis 11 stä'e 10 bis 14. Blumenkohl 60 bi» 150 Salat 12 bis 25. Salatgurfen 100. Obrr-stvhlrab: 40 Rettich 10 bis 25. Sellerie 23 bis 50 2auch 5 bis 10; das Bund Radieschen 10 bi» 20 Pf
Wornottzen.
— Iag«»kal«nder für Sam »tag: Stenograph «c^e Be^irkewgunß-. h Uhr. Grad: Vidi. Vertreter-verianilung — ^eulschnationaler i)anb- lungsgehilsrn.Verband 8,30 Uhr. Äaufm. Vertins- bau,. Aon^tsoersammiunp. — Gewerfschastrbund Der flngriieaien 8» Uhr Stabt Wetzlar, Mana:- oerlammLng. — 223er: R.30 Uhr, Frankfuner f)of. 3uu:-:ntnfunh — Verein ehern. 110er: 8.15 Uhr Dof:'tller Generaloerfammluna. — Gieß, .ludergti v Uhr Bostshau». G’.tn.-SerlammL — V. f B.: 8 .3U
Uhr U ff auf-eroröenkl Gen«rotneriammluns — Aichtip'rihau, Bahnhof:roß« — Aßoriw
Slchrfpiet« ^Achf..-p Aemt Avaen owf?*
X a g « • f a I e > f: für Sonntaff Sten >r:tt ,< I I I g n FJ' Uhr D tt* 'cheet^ - t . der O. ta.-*> jj.. 4 Uhr VieD.gff» höhe Prosvencilu > Uhr. ne er des 30|hDri» gen B ll heiis der 1 At: Xuri'chrift-Geklllchaft JBebr
Srntlvertii- gnng IW 9 Uhr norm und 3 UBr nachm IttchtathUi 'che Dctt'. n**e — i.stchttp tl» iHeater trtr S -nstag
- Rus dem ÄtaDilheaterbnrean wird un» gefchricb« Gs fei n.-^chmsls auf das Gast piel des I"ülki>hr!er Schaufplelhaufss hin» grtrte’m bei mit Pia! a'.» Schoukplsl .Das (Grabmal des unbekannten Sol* baten" für Xkrtrog 17 Mai einer hochinteressanten Bbenb veripricht
" Der neue Zahrplan ber Reichsbahn. ber ab 15 Mai Eultigkeit hat imrh unteren Uri cm in der beu tarn Rusgabc zuge» stellt Dic ^>ildng^bvn des Zahrphrns mtfpiy* 4xn ber Stundenzählung 0 bis 24 Die 'Btz- labrUett genau um Mitternacht wird mU 0.00. Die Ankunttieik genau um Bli.rrrnacht mit 24.00 be^tichi.« 11'ir »mr<»blen den Fahrplan song» fälttg cut8ubebeit
*’ Slraßenlperre Degen Bomahws vo Dalzarbeücn mirb bie Provinzial straß» Srünberg 12tbir.<i.)un<i Vebnbctm > JHüde vom 16. Mat ab auf dl« Tauer von etwa 14 Tagen für den Dagen- und Autoui^bilvermehr gesperrt Der Xurchgangsverkebr irkb von Lehrcheim— Ade-Hain Merlau nbr Deickarishafn Stockhaufen und umgekehrt geleitet
** Personalien Ernannt wurde der Re- glerunosrat Breiherr Adolf von Semmin- gen-Hornbrra zu Darmstadt mit Dirkung vom 15. Blat 1927 an zum Xegkrunggrat l-eim L'bt N'c rf tchc ungs a m t. Der Bor st eher des Jinan -amtes Ridda R. uerungsrat ft leb er* an das Finanzamt Worms-Üand versetzt
,e . 3ch hörte bieSichel rauschen.. 3n den Anlaarn wurde gestern das Bros ge» schnitten Der stark», üppige Duchs störte eta>as das GelanitbUd der Anlagen, die setzt durch ihr sarbenprächtiaes B !b der S'adt etn schönes Aussehen geben DiePU-'ge d-r Anlagm msg.-samt. so z B. an ber Ivbaiin.-sklrche. wo man die Sträu» chergruppen entlernt und eine schön geformte Rasenfläche, von Rosensträuchern emgesaßl. hergerichtet bat. ober an k<r Oftanlag.- Sck»
Senckenberg st rahv in der man einen frriervw Blick schus läßt flch die Stadtverwaltung in diesem 3abn sehr angelegen fein,
” Zur Hebung des Milchverbrauchs. 3n verschiedenen Mittel- unb süddeutschen vlädfen sind seit einiger Zeil Milchwagen aus den Bahnbösen und auf den Bahnsteigen aufflpftellt Die Kritische VanbtDiTtldhalte.'ammcr ist. wie die .Hess, öanbwirischastliche Zeit'chnfi' mUtrilt. nun an die Reichsbabnbirekttonen Frankfurt unh Mainz her- angtlrelen mit dem Ersuchen, bie gleiche Einrichtung au treffen Durch den Verkauf einer wohlschmeckenden erfrischenden Milch an das rettende Publikum auf den Bahnsteigen wird den Dän- schcn der Rei'enben gedient unb auch der Milchverbrauch gesteigert Es wäre zu begrüben wenn bie Reichöbahndirektionen bk geforderte Maßnahme halb durchführen würden Die Milch könnte im Sommer gekühlt unb Im Dinier mäßig erwärmt in Flalchen anaeboten werden. Die Land- wirifchastskammer ist ferner an bas Ministerium herangetreten unb bat bori bk Anregung gegeben. bte Gesundheltsbehörben. Schul- unb Äi.i^roerioaltungen auf bereits in manchen Städten getroffen» Einrichtungen ber Abgab« von Milch an die Schuljugenv aufmerksam zu machen. Die Schulkinder können bei ber Schassuna solcher Einrichtungen In ben Pausen snfche bcfbrnmlube Milch küuslich erwerben, ben am.m unb schwächlichen ftindem wirb I>« aus Mitteln der Dobl- sahrtspfsege unenkgeltUch verabfolgt (Das bie Lanbwirlschaslskammer in on erf ennenitoertcr Decke zur TkrwirNichung auf breiter Grundlage hier unreal, tft in Gießen sril än e er 3 1? fchon >,ur lat gewo ben Aus ben Bahnsteigen unser» > Bahnboses wird Milch zur Abgabe an bte Reisenden dereiiaehalten, und in den Schulen ist ben ftlnbem in ben Pausen Ge- legenbtU geboten Milch zur Bereicherung ihres Frühstücks käuslich zu erwerben. Das © efKner Beisp ri sei zur Rachahmung ernpsodlen! D Red.)
" Zu dem Schösfengerichtsberichl in unkret Ausgabe vom 11. Mai (Sitzung des Gericht» vom 9. Mai), bittet uns ber Techniker Wilhelm 81 nl bei der Bauflrma H Del- m e r tätig, um d« MllteUung daß er mit jener berichteten Prc ^an './«gcnbr.t nicht das Ge- nnghr zu tun bat Dir geben davon ftenntnU. um ben Herrn vor unbegründeten Berdächtiguw- grn zu bewahren.
• Die Provlnzla ist roße Wetzlar—Butzbach wird , «r Zell auf d«r Höhr zwischen hier unh 6km- Zech:« doch auf einer circrf« von mehreren hundert Metern mit rm«r neuen ftlein'chiagdecke ^rsthrn. Der ftkm1d)<np wird au, hrissichrn Basalt- (teinbrjchen bezogen. Di« DampfwoiMrbriten wer- hen durch rin« Firma au» Limburg cutgeführt. Bk Slraße ist mabrrnb ber Dauer brr Instondsetzurw». orbe;:en für jeglichen Fährverkehr gesperrt Der Verkehr wird über Domholzhau kn—Hochelheim umget eilet
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