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Deutschnationale Volkspaetei

Letzter Mahnruf!

Mhser unb Wählerinnen! Sonntag, den 13. November, habt ihr endlich Gelegenheil, in der hessischen Politik ein entscheidendes Work mitzureden. Don euerer Stimmabgabe hangt es ab, ob in Hessen die Weimarer Koalition, aus Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrum bestehend, endlich beseitigt werden kann. Hesse« ist der einzige Staat Deutschlands, in dem seit 1919 die drei genannten Parteien ununterbrochen regieren. Dadurch ist Hessen an den Nand des Verderbens gebracht worden. Sozialdemokraten und Demokraten wissen keinen anderen Ausweg mehr, als die Aufgabe der Eigenstaatlichkeit Hessens. Sie haben die Wahlparole vom Einheitsstaat herauSgegeben. um damit der Kritik an ihrer achtjährigen Negierung aus dem Dege zu gehen, um mit einem neuen Schlagwort ihre auf fast allen Gebieten bewiesene lln- fähigkeit zu verschleiern. Bayern, Württemberg und Baden haben flar ausgesprochen, daß sie den Einheitsstaat rundweg ablehnen. Damit ist die ganze Zrage vor« läufig erledigt und hat für die nächsten drei Jahre, für die der Landtag neu zu wählen ist, nicht die mindeste Bedeutung. Der Vorschlag Korells, Hessen solle sich Preußen anschließen und Preußen veranlassen, sich zum NeichSland zu erklären, ist geradezu kindlich.

Nun wirbt auch eine neue Partei um eure Stimme, die Lolksrechtpartei (Auswertungspartei) Schon der Hinweis aus die Tatsache, daß die Aufwertungsfroge der Neichsgesehgebung unterliegt, also den Reichstag angeht, sollte jeden dieser Partei vielleicht sympathisch gegenüberstehenden Interessenten veranlassen, von einer Stimmabgabe zugunsten dieser Partei abzusehen. Weiterhin sollte jedermann sich klar machen, daß die Bildung von Splitterparteien sinnlos ist und in diesem Falle nur die Linke stärkt. Bei der AuswertungSsrage ist im übrigen zu bedenken, daß daS Reich infolge der DaweSverpsiichtung (2S Milliarden jährlich) in der Aufwertung feiner 94 Milliarden Kriegsanleihe stark behindert ist. Oie Oeutschnatiouale Dolkspartei hat in der Aufvertungsfrage getan, was möglich war und wird auch weiterhin für die Interessen der Anleihebeflher, Hypothekengläubiger ufw. eintreten.

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will, MU, will, will, will,

daß endlich in Hessen eine Rechtsregierung zustande kommt,

daß der verhängnisvolle, sozialdemokratische und demokratische Einfluß verschwindet,

daß den berechtigten Interessen aller lebenswichtigen Berufsstande staatlicher Schutz gewährt wird,

daß insbesondere Handwerker, Gewerbetreibende, Kaufleute, Landwirte geschützt werden vor Konzernen Warmbädern, sozialistischen Konsumvereinen, vor liberalen Wirtschaftsmethoden und der Konkurrenz des Auslandes,

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daß daS Berufsbeamtentum erhalten bleibt.

Wer dem nationalen, sozialen, christlichen und völkischen Gedanken

zum Siege verhelfen will, der wähle Sonntag, den 13. November 1927,

den oberhessischen deutschnationalen Wahlvorschlag der Liste 5

beginnend mit den Namen Dr. Werner und Hauck.

Dee Maftlausschutz.

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Diejenigen Partei- und Gesinnungsfreunde, die zur Ausübung ihres Wahlrechts infolge körper, sicher Behinderung einen Wagen nötig haben, werden gebeten, dies unserem Wahlbüro, Hotel Viktoria, Fernsprecher 99, mitzuteilen.

Im Hotel Viktoria werden auch Sonntagabend die Wahlergebnisse bekanntgcgeben. Alle Partei» und Gesinnungsfreunde sind herzlich eingeladen.

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Hessischer Landbund und Rheinhessische Landliste

Prov. Oberhessen: Starkenburg: Rheinhessen

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sprechen am Samstag, dem 12 November, im Palast» lichtspielhaus (fr Hotel Mohorn), am Kirchenplatz tn öffentlicher Wähler-Versammlung Es lobet ein:

l06!7n <S. p. D. Der Vorstand.

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Die hessische Verwaltung ist in Ordnung, ja vorbildlich!" Trotz dieser Tatsachen kommen die Parteien der Ord­nungsblocks (Deutschnationale, Bauernbund, Deutsche Volkspariei, dauernd mit ihren alten, längst widerlegten Vorwürfen .Mitzwirlschast",Geschäftsausficht".

Wir schenken es uns, diese

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Behauptungen gegen belseres Wissen beim rechten Namen zu nennen, aber ihr Wähler gebt die richtige Antwort: )<XÄe

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