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Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
Las Börfenwettec Hal in der letzten Zeit manche Ueberraschungen gebracht, darunter auch solche, die nicht immer sehr willkommen waren. Wir befinden unS an der Börse zur Zeit anscheinend in einem Stadium Les K a m p f e S zwischen Hausse - und Baisse-Belt re- dung en. wobei die Oberhand wechselseitig der einen ober anderen Partei zufällt. Man möchte über al- unparteiischer Beobachter saft sagen, bah bas gegenwärtige Kursniveau trotz der jüngst erfolgten Korrekturen noch kaum eine Grundlage für eine berechtigte und tragfähige Aufwärts- betoegung bildet.
Einen schwarzen Lag, einen Baissetag von nicht Erwartetem Umfang hatte die Berliner Börse am Montag, und zwar erfolgten an diesem Tag so scharfe Kursrückgänge (20 Proz. und mehr), das; man sie in einzelnen Fällen für etwa- übertrieben ansah. Man muh die Beweggründe jenes Baisfetages kennen, um sich darüber ttar werden zu können, ob die inzwischen wieder eingetretene bessere Stimmung berechtigt ist oder nicht. Der Kern der umfangreichen Posi- lionslösungen und der Blankoverkäufe der Spekulation, deren Borgehen am Montag allein für die Tendenzgestaltung maßgebend war (das Publikum verhielt sich zum allergrößten Teil abwartend und hat auch inzwischen vermutlich nur solche Abgaben auS den noch bestehenden Haussepositionen getätigt, die zur Beschaffung der von den Banken und Kommissionsfirmen geforderten Einschüsse unbedingt notwendig waren), log in der Beurteilung der Geldmarktverhältnisse, die die Börse schon seit einiger Zeit in Besorgnis setzen. Es verdient seftgehalten zu werden. daß die Hypothekenbanken erklärten, neue Darlehnsgesuche vorläufig nicht berücksichtigen zu können, dos, die Geldsäye Im März bisher am offenen Geldmarkt eine bemerkenswerte Höhe hatten und für Lermingelder, die über den Quartalsultimo laufen, bis 8 Proz. verlangt werden, sowie die bloße Möglichkeit einer Restriktion der Reports während der vergangenen Tage innerhalb der TageSspekulation eine allgemeine Bestürzung hervorrief. Gerade dos letztere Moment ist für die Positionsverhältnisse an der Aktienbörse charakteristisch. Für den Medio ist nach unseren Erkundigungen höchstens in Einzelsällen eine Kürzung der Reportgelder zu erwarten, die aber voraussichtlich dadurch ausgeglichen wird, bah einige Privatbanken die entstehenden Lücken von sich aus aufsüllen werden. Dos Reportgeschäft ist für die Banken bekanntlich besonders lukrativ, zumal der Satz für Prolongationsgelder bei der bevorstehenden Liguidation auf 8 bis 8*/t Proz. p. a. geschäht wird. Die höheren Zinssätze haben nun allerdings ein Her- cinftrömcn ausländischer kurzfristiger Guthaben nach Deutschland zur Folge gehabt, doch sollte man sich vom Ausland in der gegenwärtigen Situation des deutschen Geldmarktes feine allzu grohen Versprechungen machen. Die von der Börse erwartete Diskontennäbigung in Reuyork ist bisher noch ausgeblieben, und der englische Geldmarkt zeigt sogar Tendenzen einer Verknappung und Befestigung. 3n der Londoner City hat man nach Blättermeldungen die Srtoariung einer Dis- kontermäßigung der Bank von England allmählich so gut wie ganz aufgegeben und rechnet für die nächsten Wochen mit einer weiteren Versteifung der Geldraten Eine gewisse Bedeutung wird aus die Gestaltung der Geldlage in Deutschland auch die Frage haben, ob die am 14. März fällig webenden Eolawech'el der Golddiskontbank prolongiert oder von der Ausgeberin wieder zurück- gcnommcn werden. Wenn trotz dieser Gesamtsituation immer wieder ein optimistischer Grundton in der Kursbewegung zum Durchbruch kommt, und die Akticnnotierungcn nach gröberen oder fieincren Rückschlägen sich schnell und kräftig erholen, so liegt das wohl ohne Frage an den besseren Rachrichten, die aus dem Wirtschaftsleben vorliegen. Wir zäh'en von den anregenden Motiven der jüngsten Tage nur den Gewinn- abschluh der Seehandlung, die gute Bilanz der Dresdner Bank, die Einziehung der Vorratsaktien bet der Phönix A G.. den Dividendenvorschlag von 6 Prvz. beim Rordd. Lloyd und das Reubauprvgrgmm der Hapag, den Geschäftsbericht der Ver. Stahlwerke, die leichte Verminderung der Erwerbslosigkeit und 6*eigerung der Spareinlagen in Deutschland auf. Cs hat auch beruhigt, dah die am Mittwoch abgehaltene Sitzung der Bankenvertre er keine bör'enfcindlichen Beschlüsse fafote. Immerhin sind die Schwankungen der Aktienkurse neuerdings so unberechenbar und mitunter auch von wirt'chif.lichen Ue5erlegunqen losgelöst, dab ein namhafter Teil der großen Provinzkäuser sich jetzt auf einige Zeit vollkommen vom Aktiengeschäft zurückgezogen hat und weder Käufe, noch Verkäufe tätigt. Dies soll vornehmlich für gewisse westdeutsche Kreise gelten. Gin Zeichen für die Erm-düng der Unternehmungslust ist wohl auch, dab der Markt der festverzinslichen Werte ebenwwenig wie das (Schiet der Dividendenpapiere in breiterem Umfange beachtet wird, obwohl dort die Rendite wesentlich günstiger ist.
Keine generelle Regelung der 3ioggende!e'chungen.
3m ReichSimnisterium für Ernährung und Landwirtschaft wurde am M.ltwoch mit den Vertretungen der Realkreditinstitute die Lage der mit Roggenwcrtlchulden b.lasteten lan?- wirtschastuchen Kreise erörtert. Dabei wurde Übereinstimmend sestgestellt, dab ein gesetzgeberischer Eingriff in die verbrieften Rechte der Roggenpfandbrief best her nicht in Betracht kommt Es wird also hiermit zum Ausdruck gebracht. Last eine generelle Regelung der Frage des Umtausches nicht in Frage kommt. Run hat allerdings durch d.e Hilfe der Kreditinstitute die Umwandlung der Roggenschulden in Goldmark'chulden ständige For'schr tte. n imen l ch
im verflossenen Jahre gemacht, so dab unter Zugrundelegung des heutigen Roggenpre.fes der in Reichsmark errechnete Betrag der gesamten Roggenwertfchuld mittlerweile von rund 3.0 Millionen Reichsmark auf 240 heruntergegangen fein dürfte. Das ist immerhin eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dab die Kreditinstitute diese Entwicklung nur nach Mabgabe ihrer flüssigen Mittel und anderen Derpfl.chtungen fördern können. Aus der anderen Seite tst die Forderung der Roggenwertschuldner, die durch die ihnen infolge der starken Steigerung des Roggen- Preises aufgebürdete Schuldenlast von 10 bis 12 Reichsmark pro Zentner in eine schwierige Lage gekommen sind, auf möglichst durchgehende Lösung der Konvertierungsfrage zu verstehen. Allerdings ist die Lage nach einer Mitteilung von zuständiger Stelle individuell völlig verschieden. Cs gibt eine ganze Reihe von Landwirten, die zunächst die Umwandlung der Roggen- wertschulden in Goldmarkschulden aarn.cht wünschen. Trotzdem gibt es jedoch zahlre.che Einzel- fälle von in Rot befindlichen Roggenwertlchuld- nem, die ihre Interessen in den Schutzverbänden der Roggenschuldner zusammengesabt haben. In diesen besonderen Fällen mühte nach eingehender Prüfung eine besondere Aktion eingeleitet werden.
Interessant ist übrigens, dah man die 7Keggen- Preisrückgänge der letzten Tage, für die keine markttechnifchen Gründe vorhanden find, mit den oben gezeichneten Bestrebungen zusammenbringt. Für den Umtausch mühte die Durchschnittsnotierung für Roggen an der Berliner Börse zur Berechnung des Goldmarkwertes zu Grunde gelegt werden. Da nun die augenblickliche Hohe der Roggennotierungen für eine Konvertierung durchaus ungünstig liegt, so glaubt man an künstliche Maßnahmen. die auf einen Preisdruck im Interesse der verschuldeten Landwirtschaft hinzielen. Die deutsche Getreidehandelsgesellschaft ist, wie uns bestätigt wird, mit grohen 2lbgaben Im Markt. Es wird uns jedoch bestritten, dah dieser Vorgang irgendwie mit den Konvertierungsbestrebungen im Zusammenhang steht, dah vielmehr in Anbetracht der anomal geringen Preisdifferenz von Weizen und Roggen im Interesse der Verbraucher und der Landwirtschaft niedrigere Roggenpreise angeftrebt werden. Jedenfalls bleibt abzuwarten, ob diese Aktion für längere Zeit durchgeführt werden kann, damit sie der landwirtschaftlichen Verschuldung zugute kommt. Die fioblenprobuhtwn in Hessen.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Vollsstaats Hessen weist für den Monat Februar folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefordert 33 920 Tonnen: verkauft wurden davon 12 691 Tonnen, der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet.
AuS den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Echwelereiprodukten erzeugt: 275 Tonnen Braunkohlenbriketts.
Unter Berücksichtigung der auÄ Vormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschluh absatzfähig: 10 693 Tonnen Rohkohlen, 765 Tonnen Briketts, 1237 Tonnen Rahprehsteine: zusammen 12 695 Tonnen Braunkohlen und Draunkohlen- produkte tm Gesamtwert von 87 635,60 Mark.
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* 3. G. FarbenInduftrie, Frankfurt a. M. Die Gesellschaft hat sich eine Option bis 22. März auf ein ihr benachbartes Gelände in Ludwigshafen in Ausdehnung von ca. 13 000 Quadratmeter gesichert, die sie auch ausüben wird. Es steht jedoch noch durchaus offen, ob auf dem Gelände ein neues Gebäude für die Zentraloerwal- tung errichtet wird. Es kann ebensogut zu Wohnbauten oder zum Wiederverkauf verwendet werden. Kombinationen, wonach die Zentralverwaltung nach Frankfurt verlegt wird, sind also durchaus unbegründet.
* Frankfurter Getreidebank A.G. Der Aufsichtsrat hat der Generalversammlung eine Kapitalerhöhung um 800 000 Mark auf 1 Million Mark vorgeschlagen. Die neuen Aktien werden im Verhältnis von 1 zu 4 zu 110 Prozent von einem Konsortium, das diesen Betrag mit 107,5 Prozent übernimmt, angeboten. Für 1926 werden 8 Prozent Dividende (Vorjahr: 7 Proz.) in Vorschlag gebracht.
* D i e Papiermarkanleihen des Reiches, zu denen auch die alten Anleihen von Baden. Bayern, Helfen, Mecklenburg- Schwerin, Oldenburg, Preußen, Sachsen, Waldeck, Pyrmont und Württemberg gehören, müssen bis zum 30. Juni ds. Is. zum Umtausch in Deutsche Ablösungsanleihe eingcreicht werden. Als Vermittlungsstellen hierfür g :Iten, ebenso wie bei der Ablösung des Altbesihes. die Banken Bankiers. Sparkassen, öffentlich-rechtlichen Kreditanstalten und Krcditgeno senschaftn. Auf je 1000 Mark alte Anleihe entfallen je 25 Mark Ablösungsschuld, mit Ausnahme von Sparprämienanleihen, bei denen auf je 1500 Mart K.-Schätze von 23 aus je 16 700 000 Mk. und K.-Schätze von 24 auf je 50 Milliarden, je 25 Mk. Ablösungsschuld entfallen. Es dürfte sich für die Besitzer obiger Anleihen, die diese noch nicht bei den Vermittlungsstellen in Depot, sondern noch in eigener Verwahrung haben, empfehlen, mit der Einreichung der Stücke nicht bis zur letzten Minute zu war en. damit die Vermittlungsstellen genügend Zeit zur Bearbeitung und Ablieferung der Anleihen behalten. Soviel bekannt ist. werden die Inhaber von Depolstürten von den Banken direkt aufmerksam g macht werden. Stücke, die nicht bis zur oben erwähnten Frist eingereicht lind, sind dann als wertlos zu betrachten. Gleich- zeitig ist darauf ausmerlsam zu machen, dah die Umtauschfristen für die Dorkriegs- Pfandbriefe in Kürze ablaufen. Der also feine alten Hypothekenpfandbriefe noch nicht bei Öen Danken, Sparkassen usw. eingereich! hat, tue dies sofort. Wir verweisen auf die im heutigen Anzeigenteil erscheinende Veröffentlichung.
Adler-Werke norm. H. Kleher 2L-®., Frankfurt a. M. Die Gc'e.lschaft verfügt dem DHD. zufolge über einen sehr günstigen Auftragsbestand und mutz infolge größerer Rach- frage b:l ndcrs für einige Epezialiypen immer
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inepcr plus 3 Prozent AEG. plus 2.5 Prozent. Zellstoffaktien b.s 1.5 Pto'ent abg schwächt. Holzverkohlung angeuoten s minus 3 Prozent). Schcideanstalk m.nus 1.75 Prozent. Von Banat t i en Dyckerhosf wieder 1 Prozent niedriger. Im übrigen verloren: RSL1. 32 > Prozent. Kleyer 0,5 Prozent. Metallgeseilschaft 1.25 Prozent. Deutjche Erdöl 1,25 Prozent. Der weitere Börsenverlauf brachte leine Geschäftsbelebung, wenn auch eine etwas freundlichere Haltung sich durchsetzen konnte. I. G. Farben überschritten wieder den Kurs von 300; am Montan markt waren Mannesmann und Harpener wieder stärker befestigt. Am hei mischen Anleihemarkt notierten Anleihe-Ablösung 23.5 biS 24,13. Fremde Renten fast geschästsloS. Schutzgebiet 12.4. Am Geldmarkt war TageSgeld weiter leichter und auf 3.5 Prozent ermäßigt. Monatsgeld dagegen weiter gesucht mit 6 biS 8 Prozent. Privatdiskonten 4.5 bis 5.62 Prozent. Im Devisenverkehr lagen Madrid und Oslo weiter fest. Paris stellte sich gegen London auf 124,05. Mailand 109,13, Oslo 18.18. Madrid 28,10. Zürich 25,22. London-Kabel 4,8525. Die Reichsmark notierte gegen das Pfund 20,4675.
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Geschäftliches.
Die Gewohnheit des Kauens, auch außerhalb der Mahlzeiten, wie sie bei den praktischen Amerikanern und Amerikanerinnen an Der Tagesordnung ist. bürgert sich auch in Deutschland immer mehr ein, und mit Recht. Das -Kauen chemisch absolut reiner Kaubonbons ist nicht nur eine nervenberuhigende angenehme Betätigung, sondern birgt auch mannigfache Vorzüge von hygienischem Wert in sich. Vor kurzer Zeit sind die bekannten Wrigley-P.K.-Kaubonbons auch in Deutschland eingesührt worden. Sie werden in einer mustergültig modernen und nach streng hygienischen Grundsätzen eingerichteten Fabrik in Frankfurt a. M. hergestellt.
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Letzte Nachrichten.
Die ttcmeinde- und Ltaatsarbeiter verlangen Lohnerhöhung.
Frankfurt o. M., 13. März. (TU. Draht- Meldung.) Der L o h n t a r i f für die Gemeinde- und Staatsarbeiter in Hessen und Hessen- Nassau wurde zum 26. d. M. ge k u n d i g 1. Es wird in der Ortsgruppe 1 für sämtliche Lohngruppen ein« Erhöhung von 12 Pf., verlangt. Die Sätze der anderen Ortsgruppen regeln sich nach dem festgesetzten Schlüssel. Der Rhein Mainische Vezirks-Arbeitgeber- verband wird am Montag zu den Forderungen Stellung nehmen.
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Hnletbe-Bblöfung Nr 1-30000 do. Nr 30 001-60(XX) do. ohne AuSlosungcrccht Truilchc epatpramitnuiilettK Deutsche tienb. SoHar-Änl. «•/» Hontürfen 5e/e Toldinrrtkaner berliner Handele-aesellschaft. (lommer$. und Vrtöat-yant. lanmt. und Vtaiionalbant . Teutlchc Bank T'Storno (lommanblt . . . Dresdner Bank MetaUbanl Miiteldeuiiche Lrediibank. . Ccfteircicbifdje Crebiran stakt. Siciktrsbant......
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Zellstoff Aschaffenburg. . . Zellsto-i Waldhoi ...
noch mehrmonatige Lieferfrist verlangen. Wenn auch nicht Dvppclschichten erforderlich sind, so konnte im laufenden Jahre die Belegschaft von etwa 5600 Arbeitern auf über 6000 succcs ive erhöht werden.
' Siemens k- Halske A.-G., Berlin. Die Hauptversammlung genehmigte den bekannten Abschlust für daS Geschäftsjahr 1925 26 und setzte die Dividende aus 10 Prozent fest. 2 4 0 003 Rm werden für 1926 27 vorgetragen Der Bestcllungs- cingang im neuen Jahr ist befriedigend, wenn auch lange noch nicht ausreichend, um die Werksanlagen vcll zu beschäftigen.
Elektrische Liescrungsgesell- schäft. In der gestrigen Aussichtsratssitzung wurde ein Reingewinn von Rm. 2 301 251 (2 078 753) ausgcwie'en und eine Dividende von 10 Prozent (i. Dj. 9 Prozent) der auf den 7. April d 3. anzubcraumcnden Veneralversammlung in Vorschlag gebracht.
Börsenkurse.
Berlin
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Berliner Börse.
Berlin, 12. März. Die Samstagbörse eröffnete aus den meisten Gebieten mit Kurs- abschwächungen von 1 bis 2,5 Proz., da die kleine Maklerspekulation infolge einiger Report- geldeinschcänkungen größere Entlastungsverkäufe tätigte, die bei dem stark zusammengeschrumpften Geschäft auf die Tendenz drückten. Die Stimmung war äußerst unsicher, da die Unklarheit über die Geldverhältnisse zur Vorsicht mahnte und anregende Motive aus der Wirtschast kaum Vorlagen. Die Maschinenin dustrie meldete zwar leichte Besserung der Lage, machte aber erhebliche Einschränkungen auf zahlreichen Teilgebieten. Schultheiß und Ostwerke-Spritakticn setzten etwa 8 Proz. niedriger ein, vermutlich auf Posilionslösungen der kleinen Börsenmakler. Auch in Kaliaktien fanden infolge der geringeren Dividendenausfichten Verkäufe statt. Salzdetsucth verloren 5,25 Proz. Am Geldmarkt war die Beschaffung von Pralongations- geld für die Kleinspekulation schwierig. D.e Rach- frage nach Monaisgeld hat sich daher erhöht, so daß der Sah auf 6% bis 8 Proz. anzog. Lagesgeld war dagegen recht flüssig und blieb mit 4 bis 6 Proz. unverändert. 3m Devisen- verkehr traten erhebliche Veränderung:!, nicht ein. Madrid stellte sich gegen London auf 28,12, Oslo auf 18,54. London-Kabel 4,8326.
AranL. '.rter Börse.
Frankfurt, 12. März. Tendenz: ilnein- heitl-ch. im Verlaufe fest. — Zum Wochenschtuß wurde das Geschäft noch geringer, zumal auch der Medio in unmittelbare Rähr rückt. Die Versa ung des Geldmarktes fand daher stärkere Beachtung. An den E s f c 11 e n m ä r t - t e n kam es nur vereinzelt zu Kursbrsserungen, so für Danken» und Elektrowerte. Dagegen verloren am Montanmar/t: Gelscnlircyen 225 Prozent, Klöckner 0.5 Prozent, P)5n.x 1 Prezent. Befestigen konnten sich Mannesmann und Harpener um je 0L Prozent. Von Bankaktien konnten sich Commerzbank um 2 Prozent befestigen. dagegen lagen Dresdner D sconto- und Metallbank 1 Prozent schwächer 3 G. Farben, zunächst sehr unsicher und schwächer, konnten sich im Verlaufe um 1 Prozent befefl gen. In Der- bindung damit Rhemstahl plus 1L Prozent. Am C l e k l r o m a r 11 verloren Giem.:.'.: ',-näch't 3,7j Prozent, holten aber im Verlaufe davon 2 Prozent wieder auf. Schubert m nus 125 Prozent dagegen süddeutsche Gesellschaften höher: Lah-
'Jaui notaricUn -Bdlälig. find innfr" alb 6 Monate» aitjr alt 15O> (Sutaccir • allein aui Ae',!ebr,iskn t untgargm. dar, nirt »an ■üBibaltcn yrofrforfn u an-, rrfitn Kl ILm. — Togal iliUl bi &d)ir.cr>rn u. e r ftirnfa rr tu«. Urin» ch.bl Nl.rnw r. kunem. ~ racai £>r 3brrn fl 41! 3o atLTIi 0 brb. . r .» Mk. 1.4 .
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Atnlkniföe Noten
19.02
19,12
Norwegische Noten......
109,08
109,62
Deutsch Cefterr .3100 .Qronen
59.21
59.51
Rumänische Noten......
2,66
2.60
chkvedilche Noten.....
412,26
113,82
Cchwei^r Noten .....
81,02
81.42
Svanische Noten......
72,17
72.53
Tschechoslowakische Noten .
12,44
12.60
Ungarische Noten
73.89
73.75
rveikiMbiD


