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Nr. 130 Lrfte; Blatt

in. Jahrgang

Dienstag, 7. Juni 1927

Seiita<$ asb jflntc,» Bdlefti:

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Prrh tir l NH für Se>et$tR mi 27 mte Srntr . rth* 8,tmirt» 10 ftr Hf

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Dr. {Vt'rbr. Canjt. D«nni wörtlich iAr Pol i k Dr. Ar ühfc. L'angt, ftr fi-eeiBetoe [>r |S Ibonei; tir ben übrige« Ird fr*|

Pnd iid Verlag: vkÄhl'schs Uii»trfiSiU-Be*- Sieie6niderd R. taigt li »ietze». S^rifiltitieg und ^efchsftrsi-Ir: MiiHfrata 7. l-inult* t«»etjen.W*

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2 Reich« watti«» 20 lui^eyfcweig ftr Träger- loh«. auch bei Rwtur. He.n« ««<!« Ihtm-.ttn tu folgt höherer Gewalt. Ier-spr.chanschlüss«.

II. 64 Mb 112.

iMfftnft ftr VrahtwOch. n*lrw. lijcigtr Siehr»

Der Deutschlandflug derColumbia".

Notlandung der amerikanischen Transattantikflieger Lyamberltn und Lewine bei Kottbus. Heute Weiterflug nach Berlin.

Der amenfamfdtx Sieger Lhamberlin hat nicht Io Dtd Glück jebabt lote lein Conti- mann üinDbergfe. Die mir schon am IMinalt- montag mittag durch Aushang bdannt ar K n konnten, bat er das 3ui. das er sich gelegt balle, nicht in einem 0* . ig erreich«, lonbrni untenoeg, nollanben'fcn. Eigentlich eine grimmige □ronie des Schicksals. bafi er den gefährlichst, n Teil, den filug über den Ozean, glatt bewältigi. aber bann darüber stolpert bafi er sich auf der Landkarteurppab nicht zurcchtttnden kann, in merftmlrbtgeei .Zickzack ist er zu, ächst nach Horb« frankreich dann in Icharter Äurr>e die belgische Aule entlang und wieder mit starker Drehung nach Deutlchland hineingeflogen. wo er sich offen-

' iTtmen per irrt Hai u

TRangel* an Benzin nirbetgfben muhte <*r hat den Qteforb Llndverghs gdetlager indem er über 40 Stunden in Der Qu ft war. bat allerdings seinen eigenen L^ngstreckenrekord hon 51 Stunden nicht erreicht Das er (potlli.0 voll bracht bat ist höchsten Codes hsll. aber c en doch nur als Sperl

Dir begegnen schon nörgelnden Stimmen, weshalb denn n cht ein Dcu 1 fcher bcnleiben Ter l macht, der legt schon zwc. Amerikanern gelungen ist. Dazu wäre Zweierlei zu lagen: Zunächst einmal ist es natürlich (ein Zufall, dast diese Versuche $ur Ueberauerung de» C«ean< hon drüben einf.tzen. denn die atm 'pb iril4>vn Strömungen find in der Richtung oon Westen nach Osten wesentlich günstiger als umgekehrt, weil die <8li«ger oon Amerika her mit grbherer Wahrscheinlichkeit aut Aückenwinb rechnen kön­nen der ihre Geschwindigkeit erhöht Und zum anderen Deutlchland hat tabrdang unter den Beschränkungen der Qultsreiheit ge­litten. wir sind die Sei lein auch heute noch nicht noTOommen los W.r sind Daran gebunden, bah wir Verkehrsflugzeuge bauen, und da ,ft für sportliche Betätigung, wie sie such die Aitzprikaner. Franzosen und Engländer leisten Ifrmen, (ein Kaum.

Die deutsche Flugtechmk ist auf spielerifche ngen und ein Spiel mit dein bleibt doch unter den 'Bcbtnai.ngcn. wie fie Linddergh und Äbambedm genabt haben der - ।m :c r xv- > nid : einge- stellt, was wir anfteuern. wäre lediglich ein transatlantischer Verkehr auf geficher- ter, verkehrstechnischer Orunblage. Dazu ad.r sind die Vorausfevungen heute wohl no-i nicht ge­schaffen Dah wir sie ausiunuJen verliefen, das bat Dr. Eckener mit seiner immer noch un­erreichbaren Zahn n-*n riedr.chsaascn nach Lakehuttt bewiesen UnD eS ist ein deutlch.-s Ver­dienst. bah hier bas Lustschiff bas Problem der Sicherheit ganz anders gelöst bat als bas Flugzeug. Deswegen treuen wir uns neid- los an den Erfolgen Der Amerikaner, wir selbst aber können uns Daran erst beteiligen, wenn Wir die nötigen Unterlagen Dafür haben, dah ein derartiger Flug nicht eine damalige Spitzen- leiftung sondern einen Verkehrsfort­schritt bedeutet.

Ueutforl - Wieden - Hottbus.

ftoltbu«, 5. Juni. (WIB.) Der amerikanische J lieget 6 | a m be r 11 n und fein Begleiter C e * io Ine. die am Samstag. 4 3 um, 11.05 Uhr vor­mittag». in 71 engork zu ihrem Jluge nach Ber­lin auf neR legen waren, sind in der Tiacht zum zweiten PlinqfihIrrlug über deutschem Bo- den eingetroiim. Sie muhirn zunächst JTionlag früh 5 Uhr bei 6 I! eb e n wegen Brnünmangel» und später wegen Jcil-rudi» auf sumpfigem Boden bei ftlingt, 15 ftllametrr von A o 11 b u » entfernt, nlederaehen. Die beiden JHeger haben nach ihrer ttnfunH bei einem bescheidenen Mittagsmahl und einigen Sias Bier mehrere Stunden im stresse der deutschen und a m e r i k a n 1 s ch e u Drelle verirrter verbracht. Sie tvarrn durch­aus Irob gelaunt und zeigten nur > :c Spuren oon ihrer groszen Ceifhmg. Wcbrrnb ttbambedin nach sechs Uhr da, Bett aufsuchte, unterhielt sich sein Begleiter bi, St Uhr im streife der Behörden von ftoltbuK Beim heuii.zeu Smplang der Jllegtr ! bolet Uniorge Hielt Oberbürgermeister st r e u H eine kurze Ansprache an die fit leger. in der er baeom Sn wie», weiche Ehre e» für die Stadt ftoltba» be

nie. den Oieaniliegern al, erste brutsche Stadt (baftlreaobkbaft gewähren zu dürfen. Jür morgen küb ist ein Drelle empfang im holet Uniorge geplant. Unfchiirhend wird den beiden Jliegern da» 6 bren bürgerte*! der Stabt verliehen werden.

Die Flieger erzählen.

Berlin. Z. 3unt ' Btto.-Tel. i ühamberlrn und Qctrinc erzählen. Dafi Hot Fahrt nicht gerade Dom Gluck begünstigt war. 3n*- besondere über Irland retvn fie m ein fchwc - r f e UilWetter geraten Dem sie>ut* aus- ixitgeit wollten. Da" fie in grrhe Hohen biegen. Sie machten Dann einen Vogen ne* Süden über D:n Aerme.si . al in Der Hotinung. hier bekrct Detter zu finDm. Diele Hoffnung er­füllte auch bis Dortmund, aber hinter S'ormut. kamen Ix i n Dichten Hebel, und t i *x . ine deutfch. r Herten fetten. Ic Dern nur nach tun Hampah flogen, ver­

loren fie Die A > chtung aus 'Berlin. Das fehlen Der Deutschen Aorten wurde ihnen Dann bei Dem zweiten Aufstieg nach ihrer ersten Aoi- lanDung bei Eis!eben wieder zum Veihängnis. Ueber ferne rrfte Aotlandung fagie Shambersin u. a.: ®r habe Wider Grwatten günstig« Aücken- fc'tnb gehabt und Den Ozean zwischen Aeufchott- lanD und Irland in etwa 24 Stunden überflogen. Schlimm Wurde es über Dem Kanal, wo eine Vöe Die andere jagte und ein heftiger Argen auf Den Apparat praffelte. Ueber Boulogne-fur- Vler enifchloh man sich, nordöstlich zu fliegen. Oft wurde nach Äatlc und Kompast auf Ärb- lenz zu geflogen. Ob Koblenz überflogen ist, weih dbambcrlin nicht Gr Hal Dann aber fest- gestellt. dah er Xaf fei Da liiert hat. und zwar etwa um 4 Uhr 20 UIinuten morgens Gr ist Dann am DH a rz entlang weiler- geflogen. Aurz vor 5 Uhr 30 Minuten muhte er fcfiftrllcn. dah DerVeizin Vorrat zu Gnde war. .Aach kurzer Aücksprache mit Lewine so fuhr Ghamberltn fort, .entschlossen wir uns zur LanDung, nachdem wir eine Anzahl von Seen (MansfelDer L. .'reisi gesichtet hatten Ich sanD Dann zwischen zwei Duldern eine mir günstig erscheinende Diese, auf Der ich fehr sachte aussehte. glücklicherweise xbn; ietlichen

Bruch Unterwegs habeii wir lat nichts ge­gen en. 34> bin aber sehr hungrig und durstig gewesen. Am schlimmsten war das A a ch - füllen von Venzin. Die leeren (Ballonen warfen wir ins Dasscr. Dabei find a u ch e i n i g e volle mit über Bord gekommen. Da Wir Bat­la ft abgeben muhten.

Der Flug nach Berlin.

Ä o 11 b u . 7. 3um. (Dolfs s Ueber Die Sortierung seines Fluges nach Berlin, erklärte Thamberl n . 2* werde aller D.'.hrschemliib- keit nach am Dienstag in später Aachmittags- 1t unDe in T cmpelhoI ein treff en 2Nan bat ja Den Ompfang vorbereitet Ich richte mich darnach Ich betone, bah wir Weder um

irgendeinen Verdienst noch um lr« aende in Honorar gebaitet sind Ich habe kein Veld für Den Äug erhalten Herr Jnae- nieur Bcllanca, der Äonftruheur Der .Co­lumbia* hat mich gebeten, nach Berlin zu fliegen. Ich werde mich unter allen Umständen Gnde dieser ober Anfang nächster Doche nach Dien und Born oder umgekehrt begeben und kehre wahrscheinlich am. Juni auf Dem gleichen Dege n - ch Amerika zurück, bleibe jedoar ein paar Stunden in Paris und in London.

Weitere Berichte.

Berlin, ö. Ium (XU.) D e aus Aottbus Aurüdgef ehrten Direktoren DronsIkl und Milch von Der Deutschen Lufthansa gaben Ver­tretern Der Telunion lolgenbe Auskunft .Dir sind Der Ansicht, dah der arner.kantsche fit leger Ghamberlln und sein Begleiter am Dienstag vielleicht überhaupt in Berlin eint reifen, sondern wahrscheinlich erst am Mittwoch, da das Flugzeug erst aus Dem fumpfiaen Gelände herauszuziehen ist Der neue Pro­peller ist bereits in Äo!tbu<. Beide Herre. trafen Gbamberlin unD Lewine beim Diner an Das ihnen der Bürgenm Itter von Aotibus gab Gbamberlin war in Den ersten zehn M nuten nach seiner Andrnft in Kottous sehr er­mattet gewefen. erholte sich aber sehr rasch und war sehr vergnügt, ja f a st ausgelassen Während sein Begleiter Lewine sich etwas ruhi­ger verhielt Gpamberlin und Lewine muhten auf Den Balkon hinaus treten, wo sie von Der Bevölkerung stürmisch bejubelt wur­den. Die Äoftbuler feiern fie wie Könige und sind glücklich darüber, dah die beiden Gälte der Stadt sind Xhamberlin äuherte sich auch über leinen filug über Deutschland Sie sind nachts in 7 000 Meter H ö v e geflogen und als sie dann morgens Die Aebelwand durch- Hieben, haben sie Die Orientierung ver­loren. Hierdurch ist Der Benzinvorrat vorzeitig auSgegangen. Dadurch wur-

Tschitscherin bei Stresemann.

Die ßufammenhunft in Baden-Baden.

Eigener Drahtbericht de, .(Siebener Anzeiger,*.

Berlin, 7. 3unl Dr Stresemann, Der gemäh einem feit längerer Zeit seit stehenden Programm Du- Psingsttage bei feiner Gattin ver­brachte. Die sich zur Äur in Baden-Baden be­hübet. wird dort am heutigen Dienstag Den Besuch des russischen Auhenkommillars Tschit­scherin empfangen. Der (einerseits vor feiner Budreife nach Auhland in Frankfurt a. BI. ux ärztlicher Behandlung war Diese Zrsammen- (unM auhrrhald der Ar ch.Hauptstadt geht darauf zunick, dast Dr. Stresemann sich nicht in Der Lage sah Ttfch.tfcherin in Berlin während dessen kurz bemel'cncn hie'igen Aufenthalt» auf feiner Büdreife zu sehen Denn Der Aeichsauhenminister wird nach Beendigung feines Inappen Pftngst- urlaub» fast unmittelbar wieder zur A a t s - tagung nach Genf abreifen müssen.

In Der Zwischenzeit find die verschieden en leitenden Beamten Der SowjetHandeIsdelegation ius London in Berlin eingetroffen, übergehend verweilen Ader die Hebern ah mc eine Teiles Der Arcosgeschäste nach Berlin bringt es tropDem mit sich dah hier Der Sowza- betrieb zeitweilig nicht unerheblich ver g rö­ste r t wird und dah sich da» nicht gerade wohl- wollende Interesse des Auslandes für Die rulfi-

fchen Angelegenheiten etwas auf Berlin kon­zentriert. Dazu kommt, dah uns Auhland mit Der Wahrnehmung feiner Diplomatischen Angclegen- het.en in London betraut bat. eine Wahnahme. Die

nach Diplomatischen (Gepflogenheiten von Deutsch- lanD nicht anders behandeit werden konnte als durch Die Erfüllung dieses Ersuchens Aus alle­dem ergibt frch zweifellos eine moralische Ver­pflichtung für die Sowjttregierung. ihr Men­schenmögliches zu tun. um Deutschland U n ann ehmlichkeiten zu erfparen, und um Der AcichSr.g.eiung dieAusrechterhaltung ihres von h*ber betonten Siandpunites zu ermög- i.chen. Dieses Standpunktes. Der eine Option zwi­schen Ost und De st aufs strengste Perm-bet. der die natürliche gevgraphifche. wirtschaftliche und machtpolitilche Situation Deutschlands in Rech­nung stellt, um ihm Den Eharakter emer Brücke »wischen Dest und Ost und die Möglichkeit bei Der* ei tiger freundschaftlicher Vertragsbeziehun­gen zu sichern.

Diesen Br orberungen an ein belcnders hohes Mast von Takt in ihren Beziehungen mit Deutsch­land ist Die Sowjetregierung oder doch die ihnen nahestehende kommuntttifche Organtation bisher Nicht gerecht geworden. Ausfälle Der 3 Inter­nationale auf ihrer letzten Moskauer Tagung waren keineswegs dazu angetan. Deutschland feine Ha! ung »u erleichtern. Es bad al<o angenommen werDen. dah der Aeichsauhenminister Die Ge­

legenheit feines Zusammentreffens mit Tschitsche­rin dazu benutzen wird, um mit allem Aaärdruck dem Vertreter der rufli>chen Auhenpvlltik flar zu machen, welche Destallung Der Berlin-Mos­kauer Beziehungen wir in Anbetracht der 2kr- hältnisse wünschen und füglich erwarten Dür­fen. UnD Dr Stresemann Wird es auch Wohl nicht unterlassen. Darauf hinzuweisen. Dah Die b o I schewlstische PropaganDa Die Den Bn- gelpunh Der ganze» augenblicklichen, internatio­nalen Schwierigkeiten AuhlanDS bildet, a u ch , n Deutschland recht Wenig erwünscht und angesichts der Tinflustmöglichsiiten Der Sow- jelregicrurg auf ihre (Gestaltung bisher inchs gerade als Ausdruck jener fireuickschali anplun- Den worden ist. Die im Verhältnis zwischen Den Begierungen durch Die Staatsverträge festgelegi ist

Tschitscherin in Baden-Baden.

Baden-Baden, 6. Juni. (DTB.- Tschi­tscherin ist heute abend 9 Uhr im Auto mit seinem Sekretär hier eingetroffen und hat im Hotel .Holland' Wohnung genommen. Be­sprechungen zwischen AeichsauhenmiNlster Dr. etreemann und Tschitscherin haben heute noch nicht faltigehtnDen. Dir verlaut«, ttxrben D^ beiden Minister morgen mittag zusammen speisen und am Nachmittag eine Besprechung haben.

Englands Rufjfanöpolitif.

London, 6. Juni. (III.) Der ctaat^efrrtar für Indien und Führer b<9 radikalen Flügel» im Sabinen Baldwin. Lord Birkenhead erklärte in einer Siebe in L'eicefter. dah Der Abbruch brr diplomatischen Beziehungen zu Moskau nicht not. wendigerweise bauernd sei, vorausgesetzt, dah die russische Regierung »hre via ne für bie Seit- reoolution beiseite und da» britische Imperium allein laste. Senn nach einer angemessenen Zen die gegen wattige russische Negierung oder eine ihr etwa fol­gende .Hegierunfl zeige, bah sie sich an bte flernen- taren Berpflrchtungen internationaler Beziehungen halte, bann bestehe kein Grund, warum me dipfo- mansche Position nicht einer neuen E r- mägung unterzogen werden sollte Sanier- oativen feien sich burchau, der Aonoenbiakeit be­müht. drh zur SiebertHdtellung Europa, alle yoili- sienen Völker jufommenarbeiten mühten, und hast diese Hu-'gabe selbst bei aller Iuiammen arbeit chwteria genug sei. Über Auhland mulse fein f)auj in Ordnung brinatn, feine SeUrectHuhonepläne em für adernd be feite k.Hen und allen voran 'eine Pläne für tue Lcha^ung einer Revolution innerhalb be* dnti-chen Imperiums. Z je « das. und werbe e, sich bewustt, bah da, btttiiche Imperium niemals die Einmischung einer fremden Macht geduldet habe, dann werde es sich überzeugen können, dast England niemals unnötigen und veralteten Lmagon smu; gepflegt habe.

Den sie zu Der AotlanDung in S sieben ge­zwungen fiür Die fune Strecke nach Berlin hatten sie nur g a n z allgemeine Karten, fv Dah sie beim Uve.terfliegen De Aichkuns verloren und tm Bogen um Berlin herum- geflogen find In Der Aähe von Roftbu, ging ihnen Dann abermals Der Benzinvorrat aus

Peiler befchäbigt wurö.- Ehambersin bat unterwegs nur Drei Orangen und zwei Butterbrote gegessen. Doch nichts getrunken De Herren würben selbstverständlich um Auto­gramme Direkt gedrängt und musttcn sich auf Munich Des Bürgermeisters in das i*olD»*ne Buch Der Stabt Kottbus eintragen ä-hamberlin Der Lufthansa zum Landimgsplad Der fiheger hinaus

Der Reichspräsident an den Präsidenten (TooHbge.

Berlin, 6. Dani. (®B.) Der Reld),prd|l- benl bat an den Präsidenten < o o 11 b g e folgenden Glückwunsch gerichtet Mfiu dem kühnen iluq brr beibrn anirr.fom- , , bettln und Cnvine. die in bttdenhaster llrbrrroln- Dung von fielt und Kaum bas 81(1 Imrei überbrückt u ob untere Ballonen d a - durch nähergebracht haben, spreche ich Ihnen, sierr Präsident, und dem amerikanischen Volke meine aufrichtigsten Glückwünsche au,.

gez. o. binbenburg"

Der Glückwunsch des Reichskanzlers.

Berlin. S Juni. (WB ) An Die Ozean- flieg.r ffpamberlin unD Lewine in Aottbu# richtete Aeichökanzler Dr. Mar» nachstehenDen Glückwunsch: ..3u Der glücklichen VollenDung Ihrer kühnen Tat spreche ich Ihnen im A a m e n Der A e i ch s r e g i e r u n g unD Des Deut­schen Volkes Die herzlichsten Glückwünsche aus Die austerorDentliche Leiftung eines Fluges von Amerikas Ostküste nach Dem Herzen Deut'ch- lanDs bildet einen Markstein in Der Entwicklung Des Älugpetl ein neues fireunDschastsdand zwi - scheu unseren Völkern."

gez. Aeichskanzler Marz."

Glückwünsche

des deutschen Botschafters.

Aeuhork. 6. Juni. lWolsi.) Der Deutsche Botschafter firhr. v. Mal Hahn beglu Iwuufchte telegraphisch die Gattin Des Flieger«» dbamberlin unD seines Begleiters Lewine. Dos Telegramm an Die Gattin Lhamderlins lautete: .Aehmcn Sie bitte meine herzl'chsten Glückwünsche entgegen zu Der Heldentat. D.e Ihr Gemahl mit seinem ettolureichen filug von Aeuhork nach Berlin vollbracht hat Der neue Weltrekord ist einem amerikanischen Piloten ge­lungen. Gin neues BinDeglieD i ft zwi­schen Amerika und DeutfchlanD ge­schlungen worden Deutschland ist stolz, die Helden Dieser Tat empfangen zu können Bot­schafter v Machahn hat an Den amerikanischen Botschafter .n Berlin. ÖD urman. nachfolgen­des Telegramm geratet.34) bitte, meine freundlichen Glückwünsche und meine aufrichtige BiHnuiDerung für den großen ©leg Ihrer tapfe­ren Flieger Lhamberltn und Lewine au emp­fangen. Die Rühmlichen. Die im gleichen Geiste w i e unser 8 de ne r die G.cnente Baum und Zeit zwischen beiDen Ländern über- wanden. Ich bin glücklich darüber dast diese trrwärteHürmenDen amerckanischen Männer, d i e erfolgreichen Unter fiü her unter«.« gemeinsamen Werkes des guten Willens und Der Verständigung unserer bei­den Länder grofk Personen sind "

Berlin in (irroartung der Flieger.

B e r I i n . 6. Juni (WB Die Hoffnung, dast Die amerikanischen Flieger in Der flacht »um Psingstmontag ent reffen würden, hatte schon am Bor abend Tausende zum Flugplatz ge­lockt. 3m Laufe Der Aach! wuchs Die Menschen­menge immer mehr an. fo dast Die Räume des Flugha'cns nur Den kleinsten Test bergen konnten. Die vjufahrtsstrasten waren mit Automobilen ver­stopft »o Dast die Regelung des V.-rkehrs llch austerordentlich schwierig gestaltete. «7s war not­wendig. t-ie polizeiliche Avtpeirungske'te zu ver­hütten. Degen 4 llhr moroens toa.cn etwa 2)20 Mann Der Schutzpolizei Damit beschäftigt, das Landungsfeld von Der erwattungsvrllen Menge frlizuhttten. In Den frühen Morgenstunden er- fchienen

bie Vertreter der Behörden in gröberer Anzahl. So bemerkte men Dabei Ver­treter Der Aeichsrcgierung, Den Reichewittfchafts- minifier Dr. 2 urtius Der mi: mehreren lei­tenden Beamten erschienen war Für Die Stadt Beriin waren Bürgermeister Scholz und Stadt- baurat Dr. Adler ettchienen unh das Polizei- präfiDiurn war ^urch Polizeipräi.benr Iörgie- bel, BizepräfideM Dr. Weib sowie Den Äome