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tofid* 3ui!pra4* darüber, welch« fragen bi Mebiet M 3M

»ollen u.3- welchr nicht.

Der Entwurf

i ar das neue DölKerdundspalais

Genf. 7. Mat. fXllj I c Lrchitesieniary. bte vorn 'Hälfetbunbitat rtngrifbt worbe» roar. um In den MeNbewerb der Ausschrechunaen für den flnltourl yim 'Bau nnH rum IRlfrt» bunb»fl«bäubee zu entfcherdm. ist nach Irtb*» wöchiger Prüfung zum Abfchlutz ihrer Ärbeiten gelangt 2tn dem Wettbewerb haben sich 9*7 Archttrklen aller Kontinente beteiligt Die 3urt) hat dnfttmmig beschlossen, bah bi« Annahme eines «tnztaen bet eingeterck^en Enlwürir sich nicht ermöglichen lasse und besd ilb weiter be- blossen, den au voa 1®000

rranken in der Werl« zu verteilen, bah neun erste Preise zu je 12000 Franken, neun iweitePrettezu je 3800 Franken und neun dritte Preise zu k 2S(X) Franken verteilt werben. Die endgülfg, Entscheidung, welcher Entwurf nunmehr dem Bau bt* neuen Böller- bundsaebaubes zugrunde gelegt werben soll, wird der Völkerbunbsrat sowie die Dollversammlung des Bölkerbunb«» zu fällen Haden. Unter den von der 3un> bedachten neun ersten Prristrä- gern befinden »ich zwei deutsche Firmen, und zwar unter der Bummer 332 die Firma Kahrenkamps A Deleg. Düsielbvri unter Bummer 298 die Firma Kultttz. Stockhau» * Schock in Hamburg.

Der Berliner Ziahlhelmtag. Nmsangreiche richcrnnqoma^nahmcn Eigener Drahtdettcht de,(Btefctntr Anzeiger»".

Berlin. 7. Mai Berlin steht bereit» im Zeichen de» vtahshelmtaae» Alle größeren Plätze lind von einem starken Aufgebot von Schupo be­setzt, so bah man sich betnalx in die Zetten der ersten KriegOmonate »urudiKr cOt fühlt. Da» Hotel .Der Kaiser Hof", In dem zur Stunde noch Hitler wohnt, und das doch unmittelbar >m v^entrum des Aegteruna-v.ertels gelegen ist. ist dicht von Kriminalpolizisten umstellt Bereit» Donnerstag land die ,P r e s s e b e s p r e ch u n g" des Stahlhelm» statt, an der die hieiigen Jour­nalisten und von selten der Be'.chsregierung Beichspresseches Dr. Zechlin teilnahmen. ö» siet dabei aus. dah man keinen Vertreter de» _3unadeutschende» osstzirllen Organ» de» Zungdeutschen Orden», zu dieser Besprechung ge­laden hatte Die Vegenlätzlichketten zwilchen txi» den Verbänden scheinen also noch nicht über­wunden zu sein. Um die Tagung de» Stahlhelm» für politisch AnderSael.nnte so retbunqelr» locc nur möglich zu gestalten, sind vom Po! z^präsp- denten nunmehr Vlahnahinen getroffen worden die aller Vorau»licht nach einen mblgcn Verlaus des 7. und 8. Vkai in der Beich^hauptstadt ge­währleisten. Da» Verbot der Bational- fozialistischen 'Arbeiterparte! kam ge- rat* noch zur rechten Zeit, um den rabaulustiaen Elementen der radikalen Bechtsoraanlsal.onen da» Handwerk zu legen. Die von lommunift ! scher Seit« in Aussicht genommenen Degen- deinvnstrationen sind la bekanntlich schon vor län­gerer Zeit vom Pollterprülibenlcn verboten worden. QU le» die» lätzl daraus schlicchen. dast Im grohen und ganzen die Gewähr für einen ruhigen Verlauf der Stahshelmtagstng gegeben ist.

Die Veranstaltungen de» Stahlhelm» im Rahmen de» 8. Beichsfrontsokdatentage» wurden am ^Freitag mit der -^chnlungslaaung eröffnet. Den 'Vorsitz der stark besuchten Versammlung, aus der sowohl di« Bunbesleitung wie alle Lan­desverbände vertreten waren, führte General­leutnant a. D. v Lippe. Der ä'xraue.b-Lver der .Bordbeutschen Blätter". Kayser. Hamburg, sprach über die grostdeutsche Frage. Am Qfixnb sprach in der Philharmonie der Gründer und erste Dundc»führet de» Stahlhelm. Seldte. über da» Thema .Der neue Weg de» Stabl- bdm". Seldte gab u. a. einen Ueberbüd über die Entwicklung. die die Bewegung genommen bat. die ursprünglich tinefle l bsischutzbewegung war, sodann vom Träger de» Wehrgedanken» zur Wehrbewegung wurde und die nunmehr die dritte Wandlung voilzöge, die Wandlung zur deutschen Freihett»beweguna mtt hem Ziel innerer und üuherer Befreiung Deutschland».

Die Aufwertungsdebatte im Rechtsausschuh.

Berlin. 7. Mai. (DDL» 3m Bechttzaus- schütz de» Beichslage» wurde die 'Beratung de» Defetzentwurk» über die Verzinsung auf- gewerteter Hypotheken sorige e t. Ausier dem Vestscheii Gefe.ventwurs wurden bi»bet all« über den Entwurf binausaeixnben Bestimmungen ab gelehnt. Der Bestich. Entwurf txrlangt u. a. für die Aufwertung der Sparkassengut- haben bJ Prozent statt 12i, Prozent Ab», Keii iS.) beantragt, datz den Sparkasseogläu- bigern die bis zum lb. 3um 1922 tx»tlzoge,»n ^ürfAablungen aller Sparkafengutdaden nicht zum Bennwert angerechnet werden QTl'fl G r oh- mann t Bader. Vpt.» hält den Antrag B<-st über tw« Höhe der Au'wertung der Sparkaffenguthaben für undurchführbar.

Qlbg. Dr Aademacher «Dn t bezeichnt die Aufwertung der Sparkaffenguthabe!' und Kommunalanleihen al» undefr.edigend Bei der Annahme de» Bufwrrtung»gekve» habe man an ein« individuell« Aufwertung dieser For- beruitaen gedacht, und - 12>, Profit nur al» Mindestsatz sestgr. Abg Dr Schet ter 13») stimmt diefen Qli.i« ibrungen zu Abg Dr Wunderlich \T Vpt regt an. die Aufwer­tungsregelung für Spartasiengut haben und Kom­munalanleihen einem Unteraus'chutz zu über-

QVtrhxter der pre ustis chen B c - gierung erklärt. Preutzcn da>- au» wohl- erwoariwn fozialpoltnschen Gründen den 3in- heitslav von 12» , Perzent festgelegt Otne 1 nbt - v, duell« Au'Wertung x nach der Vage der einzelnen Kal en wurte zu groben Ungle'chbe t n und Ungerecht gkeitw, führen

Di« 'Anträge Best und Kerl werden ab««- lehnt.

Eine (Eingabe desDeutschenRentnerbundes

»«rUn. 5.2X01 CtU) Der Deutsche Ben; nerbunb tJ hat an sämtlich« Beich»- tagssra kl lenen em Schreibe m<

öa» B <ntnervt r f o egungsgeleh n *- 3b dem Schreiben wird >unäch f t wiesen datz »achöem d> ?

| Ium deutschen Muttertag.

Bon Mariann« HaI»isch

Xachsotgentze Lussuhrungen zum Deut- scheu KiitNriaa, exteter am 4. Äai vor der N- . !^g«<n,.nichost fax Botksgesundung ver­anstaltet wird, hat um Iran Marman« Ham-jch. dl« Mutter de» oster- reichlichen Bundespräsidenten, freundlichst zur Verfügung gestellt

Der Krieg Hot uns völlig aus dem G leis« gebracht. Er hal viele Samilien zerstört viele blühende Männer zu önoallben gemacht, die Ersten; de» Mittelstandes entwurzelt, sicher scheinende Werte völlig entwertet, den Jam­mer der Arbeitslosigkeit gebracht und. was trotz alledem das schlimmste ist. den Idealis­mus. das Bechlsgejuhl. den Gemeinsinn zur Seltenheit gemacht. Wir leben in einer Welt, in welcher das Verbrechertum zur Alltäglich­keit geworden ist, die Gesellschaft ist durch und durch krank.

Den sozialen Bestrebungen reiht sich in be­scheidener Weise bas Bemühen an. den Mut- t e r t c g zur stehenden Einrichtung zu machen. Dor einigen Jahren w. den damit die ersten Versuche im Deich und Wien gemacht. Der Muttertag ist geeignet, die Entwicklung des Gemütes zu förbern. In unserer Zelt, bie fast nur bestrebt ist. bie Intelligenz zur Entfaltung zu bringen, muffen wir trachten, der Gemüts- biibung volle Aufmerksamkeit zu schenken. Sie entwickelt bie Liebe, die heiligste und höchste Seelenauherung de» Menschen. Ich wage zu behaupten, daß die M u 11 e r I i e b e ber Born ist, aus bem alle Sittlichkeit quillt Diefem rounberbaren Affekt soll bie Rtnbesliebe nach Möglichkeit gleichkommen. (Eine hochent­wickelte Kindesliebe wäre ein wahrer Kultur- erfolg; denn elementar, wie die Mutterliebe, ist

sie nicht. Mag jener Wilde, den ein Ifnle- reisender fragte, warum er ber allen Krau In- Diel Aufmerksamkeit schenke, auch immerhin aesntwcrtet haben:feie ist meine Mutter", io widerspricht die Handlungsweise tarier un­terer Jünglinge der Annahme, dah die Kin­desliebe ein angeborener Trieb ist. die wird zum größten Teile unerzogen. Goethe sagt za. Dankbarkeit ist ein Äulturberoeis. Um io mehr muh alle» begrüht werden, was die Dank» barfeil gegen die Mutter vermehrt.

Nicht nur die Kinder werden durch bie Muttertage an ihre Kindespf licht gemahnt, die ganze Gesellschaft wird daran erinnert, was die Mutter in derselben bedeutet, und was sie ihr schuldig ist. Ueber&ies ist dieser Festtag reich an Freuden, voll tiefer Gemütlichkeit Wie warm wird einem ums Herz, wenn arme Kinder, die wenig zu geben haben, den Mut­tertag damit feiern, dah sie an demselben ber Mutter die Arbeit abnehmen und ihr festlich danken. Mannigfach sind die Ciebescpfer, die gebracht werden können: dah sie vom Herzen kommen und zum Herzen gehen, die» iffs, was entscheidet. Und die Kinder, deren Mutter der Rafen deckt, auch sie haben an dem Tage ihr Fest, wenn sie im Andenken an ihre Mutter einer kinderlos geworbenen Frau eine Liebes­gabe spenden Wieviel Liebe und Dankbarkeit wird angeregt und kommt zur Aeuheruna. wenn wir den richtigen Rahmen dafür schaf­fen: eine Ehrfurcht erweckende Stätte, bie dankbare Kinder betreten.

Man bat den zweiten Maienfonntag zum Gedenktag gewählt. Sonnig soll'» auhen fein, sonnig im Gemute Loht uns den Muttertag begehen!

Belchstage» betreffend Kleinrentnerfür­sorge nicht nur von den unmittelbar Betroffe­nen. lonbern auch von den In der Wohlfahrt»- l flege matzgebenben Iiachkreifen al» undurch­führbar bezeichnet worben sei. e» deutlich zu- 'age trete, dah durch eine «inmallgeBeich»- b o t a t i e n non 25 Millionen Mari die Bot der Bentner in keiner Weise gebannt werden könne ÖS bürste nun dringen bst« Pflicht der ^cid1»partrien und ber Aeichsregieruna sein, an Stelle ber rein theoretischen eine andere jorm der Hilf« zu suchen, und -war noch bevor der ^eichslag in die fiommerferien gehe Bet ber gegenwärtigen Sachlage tonne nur ein Bcnl- >,erverforgung»geseh Abhilfe bringen. Der Deutsche -lentnerbunb erklärt seine Bereitschaft zur Vkit- arbeit und bittet so schnell al» irgend möglich bie notwendigen Schritte einzuleiten

Die Arbeitslosenversicherung.

Tic Frage der Zulassung von Grsaykassen.

Berlin. 7. Mai. lVDÄ.» Dem Sozial- politischen Lutschutz de» Becchttag» war die «aingabe einer grohen 2t«tb« von Angestellten -u- gegangen. in der die Einfügung von ör» lagt affen in da» Arbvitslol^verlicherung»- gefey verlangt wird. Da dies« ö.ngabe auch von bvn im Deutschnationalen Handlungtaehilfenver- band töligen Abgeordneten Lambach (Shv > und Thiel <D. Dp.) unterzeichnet war. wurde von den Sozialdenwkraten die Frage an die Aegie- rungsparteien gerichtet, ob sie etwa hinter dieser Hingabe ständen und fte sich zu eigen machten. 3n diefem 5alk würde ein« Weiterberatung zweckic^» sein. Dleichzeittg erheben die Sozial- bemokaten einen Antrag, der Örfatzkalfen aut­sch 11 e tz t. Von den Vertretern der Zentrums­traktion wurde erklärt, datz sie der Eingabe fern- ständen und sich ihr« Stellungnahme zu der auf­geworfenen Frage Vorbehalten mützten. Die An- irüge. die die Zulassung von örlatzein- r i ch t u n g « n neben der zentralisierten Organi- ation der ArbeittiosenveriScherung ermöglichen 1 ollen. Wurden dann bei Stimmenthaltung der Aegierung-paririen adg« lehnt. Die Frage, ob örsatzkasfen neben den Zentraleinrichtungen noch gestattet werden sollen, wird erst in der zweiten Lesung erttfchieden werden, nachdem de Fraktionen dazu Stellung genommen haveii. 3m ibrigen wurden die Besl.mmungen über bi« Or­ganisation der Versicherung entsprechend einem Antrag Esser sZentr.). ber vom Bcichs- irbeit»minift«riiun selbst bearbeitet worden ist. angenommen. Danach ist Träger der Ar­beitslosenversicherung und ber Arbeit»Vermitt­lung einschlirtzlich der Berufsberatung «ine ' « 1 v ständige Körpers ch a ft öffent­lichen Recht», nämlich die Beichsanflal» mit ihrer Untergliederung in Landesardetttämter unb den Arbeitsämtern. Organ« find die Der- valtunasau»schüsse derAcmter der Berw»tt.tungt- rat und der Vorstand ber Betcht^instalt Die Ber- waltungsautschüss« bestehen au» dem liorsitzenden und gleichfalls Vertretern der Ar- '.'eitnehmer. Arbeitgeber und kommunalen Be- i vrden, der verwallungsrat aut dem Präsidenten *r 'Inhalt und gleich'aii» Vertretern der drei genannten Druppen. Der Vorstand besteht aut dem Praftdenten und j« fünf Vertretern btder drei c? nippen.

Beginn ber Etatdedatte im Hessischen Landtag.

O a r m st a tz t. 7. «ai. Zu Beginn ber sirettag '' uns be» 'fi'chen Landtage» d«<chw«lte sich bet <Mhilbtmc'r . «dg. K « ut« r dah bie frei- religiösen ®tn»«lnben bte sich zu einem Ldnbotxrbjrt? ' I..knm,na,'chtofsee hätten nicht ht Korp<eichuio»recht« erhielt,n «miOtr albirtfiae opamer bemerkte dazu Hatz ttn Zu'ammenichtutz her (Bememb<n allein nicht bot Recht ber Ü.rper. 4^11 wrlnb«. lonbern datz dazu ein stoatsaf: r?ng ei Aefirn habe stch mit anderen Ländern und der -Reicheteuierung m «erb ntung gesetzt, damit dirie ,'ra^< , "v,.b xregeli werde

Hbg 'Kitzelt (oyi tnetlt herauf hin. datz Sshnungsneudduten für 6teelsbe- a m t e noch nicht begonnen wären, «intftertalr.it AAftr rrwidert. dost ideras mit den Vauten fraonnen wäre nur rr h nid* m neun Gemeinten, »eil man sich wtwe hie Baustelle hort noch nicht <)« nntgt hätte. Wo werde oder auch m kurzer Feist I boet nut dem Stauen begennen werden Pa' Aaui

trat hierauf In bie Beratung de» Staatshaushaltes für 1927 ein.

Abg. Kaul sSoz.) richtete Angriff« gegen bie Orpofitionsparteien unb verteidigte bie Volittf ber Weimarer Koalition. Dann ging er zur Besprechung ber Konkorbatsfrag« über unb lehnte ein Konkordat ab. Auch verteidigte er bi« Simultan- schul« unb erwähnt« bann, datz Beamt« aus Berlin gekommen wären, um di« h e f f i Id) < n R i n a n !<n zu prüfen. Würbe bas Keich feine Hilf« versagen, so muffe Hetzen ben Staatsaerichtshof an- rufen. Die Sozialdemokratie rod re für d i e Auf­gabe der Eigen ft aatl i d) f e i t Helfens

llbg. Lehn harbl (3entr.) bat den ttinanz- Minister, dafür zu sorgen, bah ber Besuch der Ber­liner Finonzbeantten sich nicht zu einer Kon­trolle über Hessen auswachse. Der Kedner beschwert« sich über bi« Benachteiligung von Mainz burch Hessen unb Preutzen und erörterte bann Erziehungs- unbd)ulfragen. Er fordert« bie Berücksichtigung ber Wunsch« ber Erziehungsberech­tigten und Ne Einrichtung von Konfesftons- schulen. In längeren historischen Erörterungen besprach der Kedner bann bi« Konkordat» frage. Hetzen habe mit bem Apostolischen Stuhl im Jahr« 1H29 ein Konkordat abgeschlossen, datz 1918 erneuert worben sei. Die rtarpilichtungen de» Konkordat» wären eigentlich nie erfüllt worden. Weder habe die Kirche bie ihr zugefagten (Suter er­halten. noch sei die finanzielle Unterstützung au»- reichend gewesen, j^um Schlutz verlangte ber Kedner eine billige Entschädigung für bie Geldentwertung

«bg. Dr. Leuchtg« ns (Bbb) meinte, die Volksabstimmung vor fünf Monaten wär« ein Pyrrhussieg für die Kegierungsparieten gewesen Dies« hätten bei den Beratungen im Finonzaus- schuh k einen 6 p o r ro 111 e n erkennen laflen unb ben Finanzminister Überboten. Der Kedner kritisierte bie Steuerpolitik ber Regierung unb warf ihr vor. batz sie bie K e al ft e u t r n nicht gesenkt habe. Die schwieria« Loge Hetzen» mache einen Abbau manche^ KuUuraui^iben notwendig. Die staat­lich« öelbltflnbigfelt Hetzens fei aufrecht zu erhallen. Doch mutze sich seine Partei überlegen, ob nldjl ein Anfchlutz an ein andere» Land notwendig sei, wenn bie Steuerlast nicht vermindert würde. Man dürfe darauf gespannt sein, wie sich der Finan^mimster mit ben Kegierung^carieien au»einand«rietzen werd«. Kächste Sitzung Diens­tag.

Der Reichspräsident in Oldenburg.

Oldenburg. 7. Vkai (WTB .runDpru-ch 3 ®trrm bet beute und morgen hier weilenden Beicht^röf identen von Hindenburg prangt bte Stadt tn Flacon- und Girlanden- schmuck Der Beich» Präsiden- der bereit« am frühen Morgen in 'Begleitung bc« Staats­sekretär» Dr Mettzn« r und des Mafors von Hindenburg ringet rotten war. wurde um 911br auf dem Bahnsteig rom Olt>cnburfltf*en Ministerpräsidenten von FInckd und Ober­bürgermeister Dr. Doerlttz. foto-e den 6bcf» ber Beichsdehvrden und nach dem Plao

vor dem Bvrhnho' getetkt. wo eine ®brenfom- ^jgn.« Au» stell u na gmtm-.men batlc btt btt Ae-chlprä'idenl <2t*<<brtt Alsdann trat der Betchsprä'iden' im Viererzug« bte Aabrt nach bem vtaatsmlmsterium an. Auf den Cirufwm Ml- beten Verein« und Schulen Spalter

Deutsche Industrielle in Wien.

Dien. 0 Mai. i'WB > B«l Briprechwnllen f».'chen Vertretern des B«ichsv«rbanöe» er Deutschen Industrie und d.» Haupt- verband«» der Industrie 0«st«r reich» gab ^r Sorge ein Bild über M« g.g«nwärt,ge Qagt bet ^buftri« tn Europa nsL-'onden te Mitteleuropa unb leitete bi« SdluPbo üt«r bi« organische Z, kämmen arbeit cs -'chcn den zwei Der^n^n «tit Tw tsterr« chttcheriert» gemachten Borich über bt« Avnnen der g<- memichaftltchen Ar bett wurden von den Deta- gietien nmnAtig aegenemmee r e gtp alle, m welentltchen darin «um möglichst «uchtttUche Behanbinng bet wtrtfchattltcher Dragee ,u -frrtn. btt bi« beide» Staaten beruhten. B, bem »ach ! t ber Beratung veranstalteten ce^.^famen S ' n nahmen auch BundeskstGler Dr Seihe l. TtttLrrj <r Dinghofer towm di« VundeSm-nttzer Dr Schürft erb Dr Kienböck teil

Die Lage in China.

Varl». T. Hat >WB> Der Cm bet» berichteritotter bet Haoasagenrar tat Stanghäi Wiederautlede» bet fo »je tistIsche» Propaganda '«stste.len l enen. Das kt Anrück-t.»übre aul Ne Tat ach« datz ein« fr-w.r' za-.i Aktien der Mächte a*l*r nenb »cht tn Jrara Im» unb auch Ong.anb etn gemein«awe» Vorgehen ve.metde» watte Inhl- r<»che Sowsit^aZUte taten aus Pekcng tu Lchawg- bat emgetrohe» unb nach Haakau Miergetttl. wo Moskau fo erk ärt man. tat» 2L;*f är-ngb* unb Prvpagankatzentruw verstärke» rr.-> l äuge» Tsche» unb Borotztn hätten ttr E:k ä:ung abgejebn-, datz sie ben Freden aufrecht et halte» »öch:«7- um einen Zwt'ch n'a.l |u Pereetbcx Die ch.n«s'tch« AkNon kl itbcufal» aus- schIi« tzlich gegen England gerichtet unb chrr Wirkungen auf ben englischem Han- bei wachten sich bete -s bemerkbar

^iuch einer Ä«uur*etbung um ttahne lei »iran Dorobin unb bi« dew Kurwr« bi« a> V?rd der ..Tarntet Lenina' grarxjen gmorr-ner w-'rben. sowie b,« Kus len. die tz«, ber pstt)«>li<hen LVirchfuchutg d«r Rebmgebäube ber 6oa>t«fbat chast tn Pefiig verhaftet würben eerber obalb al» D oon einem ordentlichen »«richt ab- geurteilt werde».

Polens Kampf gegen die deutsche Schule.

Katta Witz. 6. «al (XU.) Her oeiniiche Seflmarlenotrei» hat un all« beutfchen Eltern in Kattowitz Flugdtauer oerianM. in ben«» bte Äinb*rb«Uefd)ul« oecächU'ch gemacht wild unb bis Kinder, bt« bu < schul« besuchen, al» künftig» öi-jarifrinbe t«ut hnei werben Der D « ulsch « Valk»bunb tn stattowitz uberreutzr« wrium bem Draftbent.n EaloNdrr «ine Becherxrd« wegen di«!«c polnischen Agitation. Der Tirulibent ber Ge­mischten Kommttzton wtrb aul^.»orb«rt. mit alle» Mitteln getien bi« oerbenenb« figiialijn «inzufchreß- l«n, M« lofonige E-nfirllung bieler flaitaiion ber» det^usuhc.li unb bi« als Beamt« an dies«« flgiiatle* btirhqten Peri «men rar Berantwortan^ »este» zu lasten.

Der Loitz«nkanbtbat ber deutschen kiou für bie Kommunoiwahlrn in Kabrionkaa ist tb«nfals

Deut Ich Katholischen Volks Partei in Keureple» (Äreis lornowitz». Hausbesitzer Ibeobor st. ' i^zha. (Brunbe für bi« Verhaftung sind b«ib« Mal« nutzt angegeben worben.

Aus aller Welt.

Dir Kataftrvphc tun Miistssipp,.

Die Arberfchwemmung bes MifitMppi nimmt infolg« b « Regens, ber leit 24 Stunden an- bauert. Immer grötzerr n Umfang n 3e CoulBana Hot bte Flut I 200 000 Hektar Canb über­schwemmt. Die Deiche, bie Ra gelll« gegen bte llutrn des Arkansas schuhen, sind getur-trn. Man erwartet, bah bie Stahl bl» ,um Abend unter Wasser stehen wirb. Infolge weiterer Deichs räche Hnb erneut mehrere Stabte unb Dörfer unirr Taf- kr gesetzt worben 11000 Einwohner muhten flucht- artig Ihre Wohnungen Verlusten Da» Rote streu, versorgt bisher mit lebensmllkln unb klnlcrkan't 25OOOO .Flüchtling« Pionier« sind lag unb Nacht beschäftigt, bie noch stcmdhallenden Deich« zu be- festigen. Präsident Eoollbg« hat Order ,»r Ausarbeitung eine» Plane» gegeben, um die Wieder- bolung einer ähnlichen ü-itafhopb? zu verhüten Dm übrigen wird fetzt bekannt, datz sich vor der t ile- liroplx über die Frag« der Regulierung be» Mtssis (ippl stark« nirinunfl»orrld)i.ö<nlHifen zwischen bem Gouverneuren und der .Zentrolregterung entwidrit ttatien. Die Gouverneur« oetlanaten staatlich« Belbilfe für bte notwendigen Wasserbauten, bw Washington jedoch a b I « h n I e.

Hindenburg Urgrotzoatee

ftm 4. Mai ist grau von Brockbusen auf Grosz I^stm b. Eammln oon einem Mädchen entbun­den roorben. Muller und Wir* fmö btauL ,irau Don Örorfbufen ist mit dem Enkel br. Keictzspräste Denim verheiratet.

Ablehnung be» evangelische» vlschofeNtes»

I» Preuszen

3n den vertzandiunge» der OtaneraNqn* über die Bischossfrag« wuit« noch längerer Aussprache bie Einführung be» Bifchosstiiel» ml| |09 gegen l6 Stemmen , «I« hnt. Drei So^odvl«. barunter iwei Orneralfuperintenbenten. «rnhickten sich bet Stimme. In nnfetter Tlbfttmmung würbe der ga- faent« «etehentmurt für di« Amtsbezeichnungen atz- getehm

Schweres vrandungtück in einer russische» 3«bett

Vach einet Melbung aus Tokio eefMrten aus Butzland lommenb« sapunilche Re, tro.be. bab fur>. sich in einer Fabrik in Uskau. in ber Hunbert» von sapanischen Arbeitern beschäftigt seien, eine arvtze Aeurrsbrunst aus^ rochen lei. bei ber 20 japanisch« Arbeiter verbrannte« unb 54 schwer verletzt Würben.

5«d>s lote bei einem .»RurjunqlW I» Neuwert.

3n der Kshe be» East Kioer »st «in zweistöckige» ltzedäutze nngefhirjl. wobei sechs Verton«n gerötet unb über 20 per»unbei würben Pas Unglück ist darauf «uruckzufuhrm. datz «in «o »betzöttter »igloblerie unb b-urd» bte Efptaston «in unter bem (Bebäube liegender Wa'tarrohrftrong ritz

tx^ctirrboraHefage.

®<tt tzrtter. Wann « t roden, um Ot toech- frir.be Wirch«.

_ ?*itri« ragestemperttluron Marimnw 24ch --rch Minimum 13.4 Srab EeMuch Heutig, Moeaenlemperarur 13,7 Er ab Lei lins

»Ille r u n g » a u 11 <3 t e n stzr Mon- ü 6. «roch lein« wesentlicha

Jroperung bet Wetterlage

Mitteleuropa lieg- unter bem K nslntz «rnes rrahiörn Ao^NuJadt. .h tzas m.i ,einem Äet* über wub^dfcxN-n unb Jüllanb liegt Ans k-n« euVate hrrrichr tx>nsHe®mb Borbvtz- bi CV luhirbuwng, M< auch owr^en anMlL Sie tv rtz w« 3><Ben sich blbröüe» Ctdningen »u- doch sritefr au U< u ktatz Saus« bei Montag» bur* pert/tln brr Winbtzrtzmung es zur ? rw» eUrungen komme» ttnrb bi« oerübergebenb Wolkro-ruszug. auch Idlmwrif« GetvittemeiM"ch bringe« könne».