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ötaotDerDruneieiiue richtete Bürgermeister Dr. 3 gehend über die Tätigkeit in

feiert worden sei, noch sehr gut flehe. Oberstleutnant a. D. von 2 o

scheiden.

Kreis Wetzlar.

einer ' Brill

cher Höhe mit der Straße liegendes F e n st e r fuhr. Der Motorradfahrer wurde durch Glassplitter erheblich im Gesicht verletzt.

x» Wißmar, 5. Juli. Zu Ehren des Ge­meindeförsters Lucas, der kürzlich auf eine 25jährigc Tätigkeit Hierselbst zu­rückblicken konnte, versammelte sich der Gemeinde-- rat, um den Jubilar entsprechend zu feiern. Der Bürgermeister würdigte dabei die großen Verdienste, die sich der Jubilar während seiner 25jährigen Tätigkeit Hierselbst in steter Pflicht­erfüllung um Den Gemeindewald und die Ge­meinde erworben hat, er gedachte des steten einmütigen Zusammenwirkens des Försters mit der Gemeinde, das sich in dem einstimmigen Wunsche der heutigen Ehrung des Jubilars widerspiegelte, und wünschte dem allseits ver­ehrten Förster auch weiterhin Wohlergehen. Dabei überreichte er ihm als sichtbares Zeichen der Anerkennung der Gemeinde ein Bild und ein

Verputz erhalten, und fast aus jedem^ Hause wehte eine Fahne in den alten Reichsfarben. Gegen 3 Ahr nachmittags setzte sich der Festzug durch den Ort in Bewegung. An der Spitze die Feuerwehrkapelle Butzbach, flotte Märsche spie­lend, folgten die Veteranen aus den früheren! Kriegen in Personenkraftwagen und dann die Kriegervereine aus Wetzlar, Dorlar, Braunfels. Burgsolms, Kröffelbach, Oberndorf. Weidenhau­sen, Atzbach, Lützellinden, Garbenheim, Ehrings­hausen, Hochelheim, Oberbiel, Aßlar, Äiederkleert. Dornholzhausen. Berghausen, Großrechtenbach. Aiederweh, Kinzenbach, Hohensolms, Äauborn. Vollnkirchen (mit Schühenverein), Albshausen.

________________________ . ßber g-Wehlar schilderte in einer markigen Ansprache Art und Wesen der Kriegervereine, wobei er rMerstrich, mit welcher Freude alle Kriegervereinsmitglieder am alten Soldatenleben hingen; er wünschte der Kriegervereinssache auch für die Zukunft alles Gute und schloß seine Ansprache mit einem dreimaligen Hurra" auf das deutsche Vaterland. Zum Schlusse sprach noch Medizinalrat Dr. Vogt- Butzbach für den Kriegerverein Butzbach und den Hassia- Kriegerverband. Hiermit war der offizielle Teil des Festes erledigt. Der weitere Teil war durch allerlei Volksbelustigungen, Tanz und Konzerte

O Ebersgöns, 5. Juli. Einen großen Tag erlebte die hiesige Gemeinde am Sonntag, an dem der K ri e g e r verei n sein 50jäh- riges Bestehen feierte, womit dem der Kreiskriegerverband Wetzlar einen Werbe tag (den früher sogenaimtenGeneral­appell") verband. Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine Totengedenkfeier, die vormittags in der Kirche stattfand und in der Pfarrer Bier­mann der in den Kriegen 1866/,70/71 mid im Weltkriege gefallenen Söhne der Gemeinde ge­dachte. Der Vorsitzende des Kriegervereins legte am Altar einen Kranz nieder. Von der Mittags- sturide ab setzte eine wahre Völkerwanderung nach dem sonst so stillen Hüttenbergdörfchen ein, das festlich geschmückt war. Don dem gesamten Hauser- bestand der Gemeinde hatte fast ein Drittel neuen

Vermischtes.

Das größte JUmafelkr der Welt.

Das größte Gebäude der Britischen Reichs­ausstellung von Wembley, derIngenieurs- Palast", der solange leer gestanden hat, ist jetzt von einer britischen Filmgesellschaft erwor­ben worden und wird zum größten Filmatelier der Welt ausgestaltet. Die Gesellschaft hat sich auch den dabei gelegenen See, sowie^ die an­schließenden Kolonnaden, Gärten. Gebäude und Prunkstrahen gesichert, so daß im ganzen ein Gelände von über 14 Hektar zur Beifügung steht, das gegen drei Millionen Mark kostete. Große Werkstätten, Garderoben, Klubräume, Restaurants, eine Bibliothek usw. werden hier eingerichtet, und man hofft, im nächsten hal­ben Jahr bereits mit den Aufnahmen dort beginnen zu können.

Der Sieg der Blondinen im Film.

Eine französische Filmzeitschrift hat es un­ternommen, die Haarfarbe der bekanntesten Film­schauspielerinnen zu untersuchen. Sie stellt fest, daß 1022 Künstlerinnen dunkelblond sind, 518 hellblond, 479 schwarzhaarig und 421 von brau­ner Haarfarbe. Rur zwei rothaarige Filmdiven sind gezählt worden. Man sieht also, daß die Blondinen beim Film die meisten Aussichten I haben. j

Kreis Vüdiirgen.

A Aid da, 5. Juli. Bei der gestern hier ab- zehaltenen Heugrasversteigerung von 200 Morgen städtischer Wiesen waren die I Preise auffallend niedrig. Für die meisten Wiesen wurde gegenüber den Vorjahren nur der dritte Teil gelöst, doch wurden alle Morgen verkauft. Die Bachraine und Wüstungen da- gegen fanden keine Kaufliebhaber. Die Stabt- ffasse erleidet in diesem Jahre einen beträcht­lichen Ausfall der Einnahmen von Grundstückmr. Er würde noch viel größer sein, wenn nicht eine größere Zahl Wiesen auf längere Zeit ver­pachtet wäre. _

H- Borsdorf, 5. Juli. Die Gemeinde bißt gegenwärtig ein weiteres Wohnh aus jür zwei Familien errichten. Die Arbeiten des Kel­lergeschosses sind soweit vollendet. Das Vierfaimlien- haus ist zum Beziehen fertig, doch scheuen die Woh- mungssuchenben die hohe Miete, so daß die Ge- ' wieinbe beabsichtigt, es zu verkaufen. Kaufliebhaber find sowohl von hier, als auch von auswärts oor- chanben.

Kreis Schotten.

4- Schotten, 5. Juli. Zum Besuch unserer «rtadt haben sich 10 0 amerikanische Gäste, Mitglieder des Hessisch-Darmstädtischen Volksfest- rereins Neuyork, bei der hiesigen Stadtverwaltung angesagt. Die Mitglieder treffen am Donnerstag, 14. l. M., von FrankfurtFriedberg kommend, hier rin. Eine offizielle Begrüßungsfeier wird vor dem ialhaus stattfinden. Nach Besichtigung der Sehens- i'ürdigkeiten erfolgt in der Turnhalle ein Festessen, lbends fahren die Gäste in Autos nach Bad-Nau- heim weiter. Unter den Gästen befinden sich viele Mitglieder des NeuyorkerSchottener Männer- Hors", einem Bruderoerein des hiesigen Gescmg- vereins.

Q Laubach, 5. Juli. Die Preise der Wiesen waren bei der jüngsten gräflichen Versteigerung sehr niedrig. Der Morgen kam durchschnittlich nur auf 10 bis 12 Mark. Eebenso wa­ren die Preise bei der letzten Versteigerung der G e - meindewiesen so niedrig gewesen, daß der Ge­meinderat seine Genehmigung verjagte. Es waren insgesamt nur 1600 Mark geboten worden. Die gestrige Versteigerung brachte einen Mehrgewinn non gegen 1000 Mark; der Morgen kam im Durch­schnitt, je nach Beschaffenheit, auf 15 bis 18 Mark, teilweise sogar bis auf 20 Mark. In der General rersammiung des hiesigen Vorschußvereins wurde festgestellt, daß die Mitgliederzahl auf 200 gestiegen ist. Der Gesamtumsatz betrug über fünf Millionen. An Stelle des verstorbenen Bauinspek-

Diplom. Förster Lucas bankte tiefbewegt für diese Ehrung und versprach, auch künftighin in treuer Zusammenarbeit mit der Gemeinde den Wald zu pflegen. Einige gemütlich« Stunden be­schlossen die Ehrung.

00 Du te nhofen, 5. Juli. Der jüngsten, unter dem Vorsitz des Bürgermeisters abgehal­tenen Sitzung des Gemeinderats ging eine Besichtigung zwecks Erschließung von Quellen für die ins Auge gefaßte Anlage einer zentralen Wasserleitung voraus, an der auch Kreisbaumeister F len der teilnahm. Die Besichtigung des Geländes erstreckte sich bis nach Münchholzhausen, wo mit dem dortigen Bürgermeister und Vorsteher in der gleichen Sache verhandelt wurde. Leider bestehen nur geringe Aussichten, so hoch belegene Quellen zu erschließen, daß eine Wasserversorgung der Ge­meinde mit natürlichem Druck möglich wäre. Cs sind zwar hier oder da Stellen vorhanden, die wasserhaltig zu fern scheinen, doch hat die Ge­meinde mindestens täglich 100 bis 125 Kubikmeter Wasser nötig, die kaum im natürlichen Gefälle zu erhoffen sind. Allerdings liegen in benach­barten Gemeinden einige Quellen, die vielleicht das nötige Wasser im natürlichen Gefälle bringen könnten, die Quellen liegen aber so weit ab, daß sich ihre Ausnutzung nicht empfiehlt. Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als an entern geeigneten Punkte zum Lahntal hin einen Brun­nen zu erschließen und das Wasser mittels einer elektrischen Pumpe einem oberhalb des Ortes anzulegenden Hochbehälter zuzuführen. Der Ge­meinderat entschloß sich, zunächst im Stehbachtal einen schachtartigen Graben zu treiben, um fest­zustellen. welche Wassermassen sich dort vorsmden. Mit diesen Arbeiten wurde eine Kommission unter | der Zuziehung des Kreisbaumeisters Flender be° I traut. Die vorgelegte neue Bergnu- gungssteuer ordnung, die infolge neuer Reichsratsbestimmungen auf gestellt war, wurde zur Einführung beschlossen. Der Vorsitzende gab Kenntnis von der Verfügung der Kreisver­waltung, betreffend llebernahme des V er b rn- dun gs st ücks zwischen dem Wellerweg und dem Dorlarer Weg. Die Gemeinde kann auf den Vor­schlag der Kreisverwaltung nicht eingehen. Da die Kreisverwaltung offenbar von falschen Vor­aussetzungen ausgeht, wurde der Vorsitzende be­auftragt, erneut mit dem Kreise zu verhandeln. Der erneute Antrag des Kreises auf Beteiligung der Gemeinde an den Beihilfen für die Hoch­wasserschäden wurde wiederum abgelehnt. Aus Anlaß eines vorliegenden Antrags beschloß der Gemeinderat grundsätzlich, Anträge auf Erlaß von Grundvermögens st euerzuschläge n für Neubauten abzulehnen, aber in einzelnen Fallen I bei besonderer Notlage über solche Anträge zu ent-

icräumigen Festplatz, zumal der Wettergott ein Aschen hatte und wenigstens mit stärkeren Siegen» pissen zurückhielt.

X!X Harbach, 5. Juli. Landwirtschaftsrat I r a u t m a n n , Direktor des Lanbwirtjchaftsamts Brün berg, hielt in unserer Gemarkung einen 115 e l b r u n b g a ng ab. Der Rundgangsleiter führte die Landräte zu den verschiedenen Getreide- und ßeckfruchtseldern, sowie Kleeschlägen unh Wksen, und besprach an Ort und Stelle Fehler und Man- »sl in der Bodenbearbeitung, Düngung u. a. m. Jns- '[ cionbere wurden Pflanzenkrankheiten und deren Bekämpfung besprochen. Die Rundgangsteilnehmer folgten den Ausführungen Direktor Trautmanns mit großem Interesse.

Ä Hungen, 5. Juli. Die im Jahre 1839 ge­endete Spar- und L e i h k a s s e e. G. m. b. H., >ihier hielt jetzt ihre ordentliche Generaloersamm- jlLnq ab. Aus dem von dem Rechner Emmel erstctt- le -en Jahresbericht ging hervor, daß der Umsatz im n&qelaufenen Geschäftsjahre über 3 500 000 Mark betragen hat. Auf die Geschäftsanteile kam eine Di- rEienbe von 15 Prozent zur Ausschüttung, außer­dem wurden erhebliche Beträge dem Reservefonds, ber Betriebsrücklage und dem Baufonds zugewiefen.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 5. Juli. In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung be- 2.. Jansen zunächst em-

, .y-ye.w Tätigkeit im abgelaufenen Rech-

' nwngsjahr. Dann folgte die Beratung des D o r - oirschlags des Armenfonds, bei der es m einem heftigen Zusammenstoß zwischen Stv. Sppenh eimer (Komm.) und dem Bürger- I reist er kam, weil ersterer verlangte, daß der als Vertreter des Armenfonds anwesende Erste Geistliche, Pfarrer Schneider, den Sitzungssaal verlassen solle, da bei der Beratung nur Stadt­verordnete das Recht zur Aussprache hatten. Der Armenfonds wurde in Einnahme und Aus­gabe mit 12 800 Mk. genehmigt. Wetter wurden der Sondertarif für elektri­schen Strom zu Haushaltungszwecken und Die .Herabsetzung der Strompreise wie folgt genehmigt: Lichtstrom 47 Pf., Kraftgleich­strom 28 Pf., Kraftdrehstrom 25 Pf. für ine Kilowattstunde, gestaffelt bis 13 Pf. bei einem verbrauch von mehr als 30 000 Kilowattstunden im Jahre. Für Großabnehmer mit einem Ver­brauch von mehr als 42 000 Kilowattstunden gel­len die Sondertarife des Tleberlandwerks der Provinz Oberhessen. Ferner beschloß die Ver­sammlung. die Ortseingänge der Wei- | de r und Wetzlarer Straße, soweit sie Haussiert sind und von der Stadt unterhalten werden müssen, mit einem Asphalt-Beton- Belag (Topeka-Delag) zu versehen. Die Kosten hierfür betragen rund 22 000 Mk., von denen | 6000 Mk. von der Provinz übernommen werden. Gleichzeitig mit dem Ausbau der Ortseingänge sollen an diesen Stellen Randsteine gesetzt werden, die Kosten betragen rund 5000 Mk. Die Deckung

I ersoigl zunächst durch Kapitalaufnahme, der Be­trag soll innerhalb 5 bis 10 Jahren aus Be­triebsmitteln getilgt werden. Der Belag der A beiden Ortseingänge mit Topela soll nur unter der Bedingung erfolgen, daß die Aufwendungen - der Stadt seitens der Provinz ersetzt werken.

wenn in absehbarer Zeit eine Aenderung in der Verteilung der Straßenherstellungskosten nach dem Gesetz über das Straßenwesen in Hessen vom ,5 Juli 1926 eintritt. In geheimer Sitzung f iDurbe dann beschlossen', den Geh. Schulrat Dr.

Eduard O 11 o in Darmstadt in Anbetracht feiner I c-janderen Verdienste um die Erforschung der Geschichte der Stadt Butzbach anläßlich seines ü5. Geburtstages zum Ehrenbürger der Stadt zu ernennen. Geh. Schulrat Dr. Otto. i>er früher an der Realschule hier tätig war, hat über Butzbachs Vergangenheit eine ganze Ktthe geschichtlich-wissenschaftlicher Abhandlungen geschrieben, u. a. auch gelegentlich der Sechs- l»undertjahrfeier der Stadt ein Heft, das Butz­bach im Mittelalter behandelt, so daß die Ehrung -ine in jeder Hinsicht wohlverdiente ist. Die iLhrenurkunde, die von der hiesigen Kunstgewcrb- («rin Frl. Margret Kranz entworfen wurde, mird detzi neuen Ehrenbürger durch Bürger­meister Dr. Jansen persönlich überreicht werden.

Leun, Schwalbach. Hörnsheim, Münchholzhausen. Kleinaltenstädten, Kraftsolms, Kirchgöns, Großen- Linöen. Oberkleen, Pohlgöns, Maibach. Lang­göns, Butzbach und am Schlüsse der hiesige Krie- gerverein. Am Rathause nahm Oberstleutnant a. D. von Lohberg - Wetzlar mit den Vor­standsmitgliedern des Kreiskriegerverbandes Wetzlar den Vorbeimarsch der Vereine ab. Im Anschluß hieran fand eine Heldenehrung am neuen Kriegerdenkmal vor der Kirche statt. In Ansprache gedachte hier Lehrer a. D.

der lange Jahre hier gestanden hat, der im Weltkriege gefallenen 12 Söhne der Gemeinde. Der Vorsitzende des Kriegervereins, Karl Köh­ler, legte namens des Vereins einen Kranz am Denkmal nieder, die Feier schloß mit dem gemein­

sam gelungenen LiedeIch hatt einen Kame­raden". Don dem Denkmal aus setzte sich der Fest­zug nach dem Festvlah in Bewegung. Hier rich­tete der Vorsitzende des Kreiskriegerverbandes Wetzlar, Bürovorsteber S ch l o 11, herzliche Be­grüßungsworte an die Erschienenen, im Anschlüsse an seine Begrüßungsansprache überreichte er dem Vorsitzenden des Jubel-Vereins eine Fahnen­schleife mit der Zahl50, und überbrachte gleich­zeitig die besten Glückwünsche des Kreiskriegerver­bandes, des Preußischen Landkriegerverbandes unb des Kysfhäuserbundes. Er überreichte ferner das Kriegervereinsehrenkreuz ll. Klasse folgen­den Mitgliedern des hiesigen Kriegervereins Johannes Seip, Johannes Langsdorf. Marttn Jung I., Gemeindevorsteher Konrad Schindel, Konrad Hofmann und Konrad Jung. Frl. Katharina Köhler überreichte eine von den Dorfjungfrauen geftiftete Schleife und trug einen Prolog vor. Hieraus hielt der Vor­sitzende des Kriegervereins, Landwirt Kan Köh­ler, die Festansprache; er schilderte u. a., wie der Verein im Jahre 1877 mit 37 Mitgliedern! gegründet wurde, wie er im Jahre 1881 eine Fahne anschaffte und wie er im Jahre 1902 aus Anlaß seines 25jährigen Bestehens durch Ver­leihung der Fahnenschleife von den übergeord­neten Verbänden ausgezeichnet wurde; zwei Mit­glieder des Vereins find hn Weltkriege gefallen!. Der Verein zählt heute 65 Mitglleder. Bürger­meister Schneide r-Grohrechtenbach überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Ebersgöns, sowie der Bürgermeisterei Rechtenbach, dem durch seine Vorstandsmitglieder vertretenen Kreiskriegerver­band entbot er einen besonderen Gruß der preußi­schen Hüttenberggemeinden, denen die gute alte Zeit, tn der der Generalappell unter der Leitung des verstorbenen Dürgermeisters Hardt ge* ' in Erinnerung

Kreis Lauterbach.

P. Schlitz, 5. Juli. Rach guter, alter Sitte feierte man am Montag bei außerordentlich

feierte man am Sonntag bei außerordentlich I

sionsfest in unserer Stadt. Im dichtbesetzten Gotteshaus, dessen Altar mit Rosenranken wun­dervoll geschmückt war, hielt Pfarrer Bohn- Queck die Festpredigt über Psalm 24, Vers 7. Er wies darauf hin, daß schon dadurch diq erste Bresche in den Friedensvertrag gelegt wor­den fei, daß nunmehr den deutschen Missions­gesellschaften die Betätigung auf ihren früheren Arbeitsfeldern, von denen sie einst von christ­lichen Völkern während des Kriegs schmählich vertrieben worden waren, wieder gestattet wurde. Gerade die deutschen Missionare seien als An­gehörige eines geknechteten Volles in der Heiden­welt, die auch von europäischen Machtstaaten unterdrückt und ausgebeutet werden, gleichsam als Schicksalsgenossen vor allem willkommen. Ohne an der Rot in unserem deutschen Volke gleichgültig und tatenlos vorübergehen zu wol­len, sei es doch unsere Pflicht, der in furchtbarem Aberglauben, in steter Angst und Furcht leben­den Heidenwelt die befreiende und erlösende Botschaft des Evangeliums zu verkünDen. In einer von Hunderten besuchten Rachversamm­lung auf dem schönen, von hohen Linden be­schatteten Platz an der Kirche, wo der Po^ saunenchor aus Stockhausen mitwirkte, sprach dann u. a. Missionar P e t e r m a n n- Leipzig in packender Weise über seineErlebnisse unter den Götzen und Palmen Indiens." Seine Aus­führungen gaben einen erschütternden Ein­druck von der seelischen und religiösen Rot im großen heidnischen indischen Volk. Als äuße­rer Ertrag des Festes konnten 170 Mark der I Leipziger Mission überwiesen werden; auch wur­den für 81 Mark Missionsschriften verkauft.

Alsfelder Prämienmarkt.

Alsfeld, 5. Jüli. Gestern fand der feit 40 Jahren bestehende Prämien markt unter überaus starker Beteiligung aus Stadt und Land statt. Im Gegensatz zum vorigen Jahre war er diesmal von schönem Wetter begünstigt. Die | Anmeldungen zur Prämiierung für Pferds Rind­vieh und Ziegen waren diesmal wesentlich zahl­reicher als im Ic.;ten Jahre, und dementsprechend auch die Beschickung de-r Marktes besser. Außer dem o b e r h e s s i s ch e n Fleckvieh war zum ersten Male das Vogelsberger Rotvieh mit 35 Kühen in zum Teil prächtigen Exem­plaren auf dem Markt vertreten, die besonderes Interesse fanden. Auf dem Schwei nemarkt waren 628 Ferkel aufgetrieben, die Preise waren niedrig. Rachdem die Prämiierung der Tiere durch die einzelnen Kommissionen stattge­funden hatte, erfolgte gegen IP/2 Uhr ine Vor­führung der prämiierten Tiere, wobei General­sekretär Oefonomierat Dr. Wagner- Gießen eine Ansprache über den züchterischen Wert sol­cher Veranstaltungen hielt und der Stadt Als­feld für ihr Entgegenkommen dankte. Mittags fand imDeutschen Haus" das von der Stadt Alsfeld für die Gäste und Ehrengäste gegebene F e st e s s e n statt, wobei Bürgermeister Dr. D 0 l- sing die Begrüßungsansprache hielt. Für den Kreis Alsfeld sprach an Stelle des verhinderten Kreisdirektors Regierungsrat Strack, für die Landwirtschaftskammer Oekononnerat Korell und für den Landwirtschaftskammer-Ausschuh Oberhessen Oekonvmierat Breidenbach, für den Landespferdezuchtverein Oekonomierat Müller-Reuhof. Um 2 llhr begann das Reit- und Fahrturnier, das bon Den einzelnen Rciterabteilungen des Kreises Alsfeld veranstaltet wurde, und für das die Stadt Als­feld wertvolle Preise gestiftet hatte. Es folgten zunächst die Reiterprüfungen der einzelnen Abtei­lungen des Reit- und Fahrvereins für den Kreis Alsfeld. Den Hauptanziehungspuntt bildeten, wie in den Vorjahren, wieder Die Galopprennen und Trabrennen, die auf der dafür sehr geeig- I neten Rennbahn über 1500 Meter gelaufen tour-

tors Sommerkorn wurde Gemeinderechner I Schmidt als Direktor gewählt.

0 Gedern, 5. Juli. Der vorige Sonntag bedeutete im kirchlichen Leben unserer Gemeinde einen unvergeßlichen Höhepunkt durch die im Hauptgottesdienst vorgenommene Weiheder neu angefchafften Kirchenfahne, die zum ersten Mal gelegentlich der hier stattfin­denden 84. Jahresversammlung des hessischen I Hauptvereins der Gustav Adolf-Stiftung vom I Kirchtum herabwehen und Gemeinde und Fest- I gäste grüßen soll. Das mächtige 7 Meter lange und 2,50 Meter breite Fahnentuch war in geschmack- I voller Weise an der Kanzel befestigt und von da aus über den Altar gelegt worden. Von wunderba­rer Wirkung war das gewaltige violette Kreuz, das sich prachtvoll von dem weißen Fahnenuntergrund abhvb. Der Ortsgeistliche wies in seiner Weihe­rede zunächst auf die Gründe hin. die den Deut­schen Evangelischen Kirchenbund veranlaßt hätten, eine besondere Kirchenfahne zu schaffen, dankte dann Den gütigen Spendern und sprach schließlich über Die Bedeutung Der Kirchenfahne als Symbol der Zusammengehörigkeit und Verbundenheit auf Dem festen Grunde des Glaubens, der Liebe und | Der Hoffnung; er schloß mit dem Wunsche und Der , Mahnung an die Gemeinde: In diesem Zeichien des Kreuzes wirst du siegen I Der erhebende Weiheakt machte auf die Gemeinde einen tiefen Eindruck. Bemertt sei noch, daß die Fahne ge­liefert wurde von Der bei Dem Evangelischen Preßverband für DeutschlanD in Berlin errich-

| toten Beschaffung? stelle für Kirchenfahnen. Die bevorstehende Gustav Adolf-Vereins- Tagung wird unter anderen wertvollen Dar­bietungen auch die Vorführung des Sieben­bürgenfilms des Zenttalvorstandes Der Gu­stav Adolf-Sitzung bringen. Die wunderbare Eigenart des kemhaft deutschen Sachsenvolles in feiner Tracht und Kirchlichkeit kommt Darin zur Darstellung. In lebendigen Bildern ziehen Die ehrwürdigen Volksbrauche, Die aufs engste mit dem kirchlichen Leben verbunden sind, an Den Augen Der Beschauer vorüber, ebenso Die maleri­schen Reize Der Kirchenburgen unD Riederlassun- qen inmitten herrlicher Landschaft.

Ob e r«® (hmi 11 en, 5. Juli. Anläßlich ber 2 5jährigen Wirksamkeit Des Direktors Schanz im Dienste der hiesigen Papier­fabrik W. und G. Mo u fang A.-G. veranstal­tete die Firma zu Ehren des Jubilars eine Feier, bei ber die gesamte Arbeiter- unb Beamtenschaft be­wirtet würbe. Der Männergesangverein unb ein I Streichquartett wirkten babei mit. Aus ben zahl­reichen Ansprachen klang bie hohe Verehrung für ben Jubilar, sowie ber Hinweis auf bas selten schöne Verhältnis, bas zwischen Arbeiterschaft unb Fabrikleitung herrscht. Auch Saalmeister La feierte am gleichen Tage sein 25jähr iges Ar­beit s j u b i I ä u m bei ber Firma.

ausgefüllt.

Kreis Marburg.

sch Marburg, 6. Juli. In der gestrigen Sitzung beschlossen die Stadtverordneten, 24 000 Mk. aus Anleihemitteln zur Anschaffung eines Autosprengwagens, der 5000Liter faßt und die Besprengung sämtlicher Straßen Marburgs vornehmen kann, sowie 24 650 Mk. zur Anschaffung von Lehrmitteln für Die Oberstufe der Elisabethschule, die jetzt zu einem Oberlhzeum ausgebaut worden ist, aufzu­nehmen. Der Entschluß des Magistrats, oem neugegründeten Marburger Museums­verein mit einem Jahresbeitrag von 3000 Mk. beizutteten, wurde genehmigt. In einer an­schließenden vertraulichen Sitzung wurde be­schlossen, den Posten eines zweiten Bürger­meisters auszuschreiben.

v. Winnen, 5. Juli. An Stelle bes kürzlich verstorbenen Bürgermeisters Wilhelm wurde Lanb- wirt Eberharb Rein einstimmig zum Bürger­meister gewählt.

Kreis Biedenkopf.

-jj-Weidenhausen.5. Juli. Die I u st us- Hütte bei Weidenhaufen blickt in diesem Jahre auf ein 90jähriges Bestehen zurück. Zu­gleich ist sie 75 Jahre im Besitz der Familie Schulz. Aus diesem Anlaß findet am nächsten Samstag eine Jubiläumsfeier statt, mit Konzert, Tanz. Volks- und Reigentänzen, sowie abends ein Lampionzug um das Werk.

den, und die wegen der starken Besetzung der Felder in mehreren Abteilungen stattfinden muß­ten. Mehrere Stürze bei den Galopprennen ver­liefen zum Glück ohne ernstliche Folgen. Alsdann folgte eine Eignungsprüfung für Arbeitspferde im Gespann, hieraus das Jagdspringcm über mehrfache bis zu 1 Meter hohe Hindernisse, und zum Schlüsse das Gruppenfpringen in sieben ver­schiedenen Gruppen. Die vieltausendköpfige Zu­schauermenge verfolgte die reitsportlichen Ver­anstaltungen mit lebhaftem Interesse. Die Over­leitung lag in Den Händen des Rittmeisters a. D. Gras v. Bredow in Altenburg, der sich um das Gelingen der Veranstaltung sehr verdient ge­macht hat. Albends sand im großen Saale des Deutschen Hauses" die Preisverteilung statt. Die Standarte des Reitervereins ging diesmal an die Retterabteilung Alsfeld über, die mit einer von ben Damen des Vereins ge­stifteten Fahnenschleife unter Den feierlichen Klän­gen des Präsentiermarfches der siegenden Abtei- lung überreicht wurde. An die Preisverteilung schloß sich ein Ball des Reitervereins an, der die Teilnehmer bis in die frühen Morgenstunden zu­sammenhielt, während in der Festhalle auf dem Festplatz Tanz und Volksbelustigung stattfand.

Rheinhessen.

WSR. Mainz, 5. Juli. Gestern früh wurde auf einem Sandnachen auf dem Rhein an der Ingelheimer Aue eine nur mit einem Hemd bekleidete, vollkommen Durchnäßte Frau aufgefunDen, die jede Auskunft darüber ver­weigerte, wie sie Dorthin gekommen war. Run- mehr ist sie als die Ehefrau Des Landwirts Weil aus Enkheim. Kreis Hanau, ermittelt worden, lieber Den Vorfall selbst verweigert Die Frau jeDoch nach wie vor jede Auskunft.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

-Z- Wetzlar, 5. Juli. Ein Motorrad- unfall ereignete sich hier Dadurch, daß ein aus der Langgasse kommender Motorradfahrer die scharfe Kurve in die Neustadt nicht nehmen konnte und mit dem Motorrad in ein in glei-

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Hessen.

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!'51 5uli. Am Sonntag fanb lunde-fest des Lumda. '".Mitglied des hessischen myerbundes, statt. Perbunden 'nnjzigjährigen

9'e119en Tesangver. rUl; Fest wurde am leitet durch eine schlichte, ein. ihren der Gefallenen des Der. ndnal Der Sonntagmorgen ritifiingen der Bundesvereine teiligten sich acht Vereine. Bach des Bundesoorsitzenden, Lehrer I. trug jeher herein den Pflicht- 5 ist ein Böslein hold', fompo« Vorsitzenden, Lehrer Eberle, iel, und einen selbstgewählten lerftänbiger warLehrerBlah, An das Gingen schloß sich um iche Rritit an, wobei der Sach. 1 konnte, daß sich die Leistun- :eine seit dem Vorjahre tebeu- ; besonders zu bemerken sei der ren Vereine, so daß die Spanne en Leistungen nur noch äußerst r Mittagspause traten die Der- n. Außer den Bundesvereinen noch eine ftattlifa Anzahl in- t Sastverelne. Sem tfeftjug, raßen des schön geschmMe-, eine stolze Beikrschor, Mn d yahroereins Menan", vor- n WM angenommen, lang m unter Leitung seines bewch. rer Paul, einen schonen B«. m M »egrüSirnwH« hd 3d) 0 mb er unb des Bur. er anschlossen. Dann eranper jrt iu' einer fertigen

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