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Boom 1. April 1928 ob einen jährlichen flu- von 4303 Mk »u «währen. Zum vchlutz

te man sich mit der Finanzierung der WohnungsoautenfürbaSIabr 1 9 2 8. Da Die Stadt im nächsten Jahre nicht in der Lagt lein wird. Zufatzhypvcheken geben zu kön­nen. ift In Aussicht acnommen. bah die städtisch« Sparkasse die Umbauten bi» zu 50 Prozent «infchliestlich des ®mnbftürf»totttt» beleiht Da die Sparkasse aber satzungsgemäh nur 43 Prozent bei Gesamtwerte» beleihen darf, wurüe beschlos­sen. daß die Stadt für die restlichen 10 Prozent die DÜrglchast übernimmt.

Dtllkret-.

y Driedorf, 4. Olt Am Sonntag sand hier eine De l« g i« r t e n t a a u n g der Frei­willigen Feuerwehren statt, die von Dertre ern auS dem ganzen Gau zahlreich be­ucht war. Die hiesige Fruerwohr. unter Führ, ng ihres Hauptmanns, Bürgermci'iers Schmidt, empfing die Gäbe am Bahnhol und geleitete sie unter Dorantritt eine» Trommler- und Pse.ser- korps zum DersammlungSlokal »Zur Ärone". M. a. war auch dcr ShrenvoriiZende Ferdinand Hi- kodemu» aus Herborn erschienen. In ernster CbTaturg arbeit tovrCen zahlreiche gemeinsame Angi le « beiten erledigt. Am Ab nd verein gle man sich noch zu einem srohge'timmten geselligen Bei ammenletn, bei dem der op ersreudiaen Hin­gabe der Freiwilligen Feuerwohr g'vührende An tlennung gezolli wurde.

Schonbach, 4. Oft. Im Laufe diese» Jahres haben sich In unseren Wäldern und in ter Feldmark Wildschweine eingenistet. Di« Lchwarz5.tr«l wurden wiederholt an verschiedenen Plätzen gesehen In der letzten Woche bekam man an dem dicken Tannenstück zwischen Schön­bach und Dreitscheid eine Dach« mit Jungen zu D«sicht Unteren Jägern gelingt es hossrntlich einet Plage durch dieses Wild vorzubeugen

Lberwesicrwaldkreis.

D Neuhoch st ein bei Höhn, 4. Dft. Der Wunsch der Bewohner unseres Orte», den wenig schönen Barnen Kackenberg in einen Namen von ästhetischerem Klange amtlich umzuwandeln, ist in Erfüllung gegangen. Da- preuhische Staats­ministerium d«S Innern hat dem Antrag« de» Gemeinderates,Ä a d«# n b e r g" in den poeti­schen Namen .Aeuhoch stein" umzuändern, durch kürzlich ergangenen Erlass stattgegeben. Die feierlich? U m t a u f e ers^gtc am letzten Sonntag Eifrig war man schon seit Tagen am Werfe, durch Die verschiedenartigsten Vorberei­

tungen, Schmücken des Ortes n. dgl. der Fefer ein stchwungvolles Gepräge zu geben. Der Landrat nahm btt Tauf Zeremonien vor. Die Stadivüter der Nachbarorte standen Gevatterschaft. Feier­licher Umzug. Gedichtvvrträge. An'prachen, Dar­bietungen des. Al.-G.-D. und anschliehenbe Volks­belustigung füllten im übrigen den Tag. D.e tn der Nähe des Ortes liegenden interefsanien Ba­sa l t f e l s« n Rnb als Naturdenkmal er­klärt, und werden nicht mehr den Namen Kacken­berger Stein, sondern die Bezeichnung .Aatur- denkmal Aeuhochstein" auch in der Neu­auflage des Westerwaldf»Lrers erhalten. Ob da» Beifpiei Aeuhochstein» nicht Schule macht? Was sagen die OrtiMter anderer Orte de» Wester­wald«- mit ähnlichen unschön klingenden Namen, wie z. D. Rotzenhahn. Spayenburg. Streichau'en. Pfeifensterz. Atzelgift. Kotzenroth ufw.

Maingau.

WSA J r a n k s u r t a. HL, 4. Oft. In nicht­öffentlicher Sitzung nahm heute di« Stadtveroro- netenversammlung. nachdem ein Vertagung»- antrag der Deutschen DollSpartei abgelrhnt wor­den war. die Wahl von drei Stadträten vor. Gewählt wurden: Oberschulrat Dr. Kel­ler tDemokral) in Berlin al» Schuldezernent mit 37 Stimmen. MagistratSrat Dr. Michel» lEozialdemokral) in Frankfurt a. M. für da» juri­stische Dezernat mit 33 Stimmen und Beigeord­neter Dr. Doll mar (Zentrum) in Solingen für da» volkswirtschaftliche Dezernat. Gnde ver­gangener Woche wurde von unbekannten Tätern der alte israelitische Friedhof in der Colenftrate in gemeiner Weise geschändet und Unfug daraus verübt. ®» wurden Grabsteine umgewvrsen. demoliert und zer chlagert. Blumen wurden aus den Grabanlagen gerissen und aus Grabstein« Ausschristen wie .Judas Ischariot" geschrieben. Ferner wurden sie mit Hakenkreuzen bemalt. Die Ermittlungen nach den Tätern sind im Gange und haben bereit» zur Entdeckung der Spuren geführt.

Aus dcm Amtsverkünvigungsblatt.

Da» Amtsverkündigungsblatt Ar. 69 vom 30. September enthält: Verwendung von Pfennigmünzen, Landtag-Wahlen 1927 Ab­reißkalender des AuslanddeutschtumS für 1928. die gesetzliche Miete ab 1 Oktober: die De- Währung von Auslosung»recht en im Anleiheab- lösungSversahren: Amtsveterinärstelle Grünberg Wiesenrundgänge. Gesuch zur Erbauung emes Schlachthause» in Watzenborn-Steinberg: Beihilfe

ftr M« BvNsbücheveien des Kreites, Dfenstnach- richten.

' Das AmtSver kündigungSblatt Ar. 70 vom 4. Oft. enthält: Wahl der Ver­trauensmänner und örlatimänner in der Ange- stelltcnveriicherung. Die MieteinigungSämter de» ArnlsgerichlSbeziriS Lich Dienstnach- richten.

Kunst und Wistenschaft.

Geh. Hofrat <rnfl von Sleglin f.

Der Archäologe G«h. Hvfrat Prof. Dr Ernst von Siealin ift, wie aus Stuttgart ge­meldet wird, am Montag im Aller von 79 Jah­ren gest orden. Don seinen Ausgrabungen in Alerandria stammen archäc»logifche Sammlungen in Stuiigan, Tübingen und Leipzig. Der Ver­storben« war Ehrendoktor und Ebrenfenator der älniverfität Tübingen, deren B.bilothek ihm die Erwerbung zahlreicher armenischer Handschriften verdankt.

Professor Dr. von Blume f.

Stuttgart, 4 Oft. Am Sonntag ist m Lad Hoheneck im Alter von 61 Jahren der Tübinger UniverfirätSprofessor Dr. jur. Wilhelm von Blume, der einst die neue würtlembergische Versafsung entworfen hat. infolge einer Lungen­entzündung gestorben. Blume war ein Sohn de» bekannten MilitärfchriftstellerS und Adju- tanten von Moltke. General von Blume. Er wurde 1867 in Berlin geboren, war zuerst an der Universität Marburg, dann in Aostock. Königs­berg und Halle tätig, bis er im Jahre 1912 nach Tübingen kam. Blume stand immer mit der Politik und mit dem sozialen Leben in lebendiger Fühlung. Al» nach dem Umsturz sich die Not­wendigkeit einer neuen Dersasfung für Württem­berg ergab, wandt« sich die Regierung an Blume, beffen Vorschläge die Grundlage der damals ge­schaffenen neuen Verfassung bildeten.

Rückgabe der lextor-Bildcr durch Italien.

Die berühmten und kostbaren A h n c n b i l - der der Frau Rat Goethe, der Mutter de- Dichter», sind, wie aus Frankfurt a. M gemeldet wird, nach längerer Abwesenheit wieder nach Frankfurt a. M. z u r ü ck g e k e h r t. Sie galten bisher für die deutsche Goethe-Forschung als verloren Die Bilder vererbten sich al- 5a- miliengut von Generation auf Genara klon, kamen vom Grvstvater Goethe-, dem Schultheihen Ter» tvr, in die Hände feine- Sohne», von da in

den Besitz das Bruder» der Frvu Rat. dem Schöffen Ioharm Jost Xertot, der [te wiederum feinem Sohn, dem Venator Wilhelm Jmedrich Terror vermachte. Der Sohn diese» Terror nahm st« 1884 mit auf fein Landgut Pallanza am Qago Maggror«. Dort verstarb der Träger diefes be­rühmten Frankfurter Datriz.ernamenS während bei Wclckr-.eges. Die italienisch« Xevtcrung be­schlagnahmte das aefamt« Ufr-tum Tertors als (Feinde»aut und stellte di« Bilder unter Sequester Xie Villa Terror wurde von der Stadtgrmeinde Pallanza angekauft, die sie dem bekannten Gene­ral Eadvrna, der in Pallanza geboren ist. tum Gefcherck machte. Aach langjährigen schaneriaen Derbandiungen ift es dem Freien Deutschen Hochftist tn Frankfun a. M gelungen, von der italienifchen Regierurrg die Aufhebung der Sequester zu erreichen und die wertvoll« Bilderreih« zur Ausfuhr nach Frankfurt frei zu bekommen Di« Ponräta stellen bic Groh«!lern Goethes bar, ferner den Bruder der Frau Rat und dessen Gattin, endlich den Sranffurter Buch^ Händler Möller, den Vater der letzteren Ein sechste- Bild, eine aus Kupfer gemalte Miniatur, zerat einen spanischen Jüngling. Diese» Bildchen soll nach den Familienaufzetchnungen der Ter­rors bem Knaben Johann Wolfgang vor allem lieb gewesen fein und feine Ph^mtasie stark be­fruchtet haben

Turnen, Sport und Spiel

Handball

im Turnqau-Lahn-Dünsberg.

Allendors II ftcffclbad) I 7:7 (3:3).

Zu ihrem 1 Derbandsspiel trafen sich am Sonntaa auf dem Allendörfer Sportplatz obig« Mannschaften. Da» Spiel hatte nicht den rauhen Verlaus eine» Derband-spieles. beim beide Mannschaften bemühten sich, äuHerst fair zu spielen Wenn auch aus beiden Selten wenig von technischen Feinheiten zu sehen war, so be­merkte man doch, bah sich einzelne Leute einer Mannschaft sehr gut eingespielt haben Äeff«I- dach machte den Fehler, dast e- alle Bälle vor dem Toxe nach feinem Mittelstürmer bzw. Halb­rechten hinfpielte und diese stet» stark gedeckt waren Ällendorf machte manchinal sehr fchön« Durchbrüche, liest aber von 3eit zu Zeit im Zufammenfpiel und Tempo merklich nach Schieds­richter Schneider IGrohen-Buseck) war dem Spiele ein gerechter Leiter

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ist wie jedes Leitungswasser hart.

Diese Härte ift beim Waschen sehr störend: sie hemmt die Wirkung des Waschmittels, verhindert eine krästige Schaumbildung und erschwert das Waschen!

MjchesWasseksmSieWsche ist deshalb unbedingt erforderlich

Verrühren Sie jedesmal, bevor Sie die Lauge bereiten, einige Handvoll Henko-Vleich-Soda in dem mit kaltem Wasser gefüllten Waschkeffel. Dadurch wird alle llbermähige Härte des Wassers beseitigt. Sie erhalten das schönft« weiche Wasser und haben die Sicherheit, das Waschmittel voll auszunutzen.

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