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Polizeiaußendienstbeamten mit seltener Pflicht- treue versehen. Er hat eä auch während seiner Tätigkeit im inneren Polizeidienst verstanden, sich durch sein leutseliges, zuvorkommendes Wesen die Wertschätzung weiter Kreise der Ein- wohnerschafl zu erwerben. Auch bei feinen Vorgesetzten und Kollegen erfreute er sich des besten Ansehens und größter Beliebtheit. Möge ihm nach so langer, arbeitsreicher und arbeitssreudiger Tätigkeit ein angenehmer Lebensabend im Kreise seiner Familie beschieden sein.
' Bom Wohnungsbau in Dießen. Das Wohnviertel am Kugelberg ist in den letzten Monaten um eine ganze Anzahl Wohnhäuser bereichert worden. Die Stadt hat dort 22 Häuser mit insgesamt 44 Wohnungen (Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen) errichten lassen, ferner lieh die Baugenossenschaft 1894 vier Häuser mit zusammen 16 Wohnungen (Drei-Zi.nmer- wohnungen) erstellen. Diese Bauten sind so weit vorgeschritten, dah sie voraussichtlich noch im Laufe des Oktober bezogen werden können. Hinter dem Grundstück der Kaserne der Maichinen- gcwehr-Kompagnie ist gegenwärtig das grohe Wohnhaus des Rcichsmiiilär-Fikus in der Vollend nag begriffen. Hier werden 12 Wohnungen geschaffen. Außerdem lassen die Stadtverwaltung und das Reich in der W i l h e l m st r a ß e je ein Wohnhaus für Reichsbeämte erbauen. Jedes dieser Häuser enthä t 9 Wohnungen. Der Eisen- bahnerheimstättenverein führt an der Ecke der Wilhelm- und Jheringstrahe seine Wohnhausbauten gegenwärtig der Vollendung entgegen. 3n diesem Viertel sind auch manche Privatbauten entstanden bj 0. noch im Werden begriffen. Diese rege Bautätigkeit ist natürlich sehr erfreulich, immerhin wird noch ein weiter Weg zurückzulegen sein, bis man von einer auch nur annähernd erträglichen Lage des Wohnungsmarktes sprechen kann.
•• Die Dolkshalle wird gegenwärtig für die Gartenbau- und Elektrizitätsausstellung Hergericht.t. Zahlreiche Handwerker find mit den vielfältigen Arbeiten beschäftigt. Dank der Beihilfe aus privaten Mitteln ist es möglich gewesen, den Dühnenraum zu verputzen, wodurch der bisherige unschön« Anblick des Bühnenhintergrundes verschvunden ist. Ebenso ist die Seitenwand der Halle links des Einganges von der Grünberger! Straße aus mit Verputz versehen worden, so dah auch an dieser Stelle das Gebäude eine be- achtenswerte Verschönerung erfahren hat. Leider war es aus Mangel an Mitteln gegenwärtig nicht möglich, die Verputzarbeiten noch umfangreicher zu gestalten. In den nächsten Tagen soll nun der Fuhboden der Halle staubfrei gemacht aterben, damit die Besucher der Ausstellung und die dort gezeigten Brat- und Dackvorführungen nicht unter Staubbildung zu leiden haben. Vor der Halle, am Eingang von der Grünberger Strahe her, sind gegenwärtig Ausschachtungs- atbeiten im Gange. An dieser Stelle wird eine breitausladende Freitreppe erstehen, der die jetzigen beiden Rasenflächen weichen müssen. Die Front der Halle an der Grünberger Strahe hat im übrigen durch die Anbringung von Blumenkästen einen recht hübschen Schmuck erhalten.
•* Eine ernste Sorge bildet der vordere städtische Sportplatz auf dem Trieb. Der Platz steht gegen eine ganz namhafte Abgabe an die Stadt dem Turnverein 1846 und der Freien Turnerschaft Gießen zur Verfügung. Daneben wird er von den Schulen recht eifrig benutzt. 3n feinem gegenwärtigen Zustand ist der Platz aber alles andere, nur fein befriedigender Sportplatz, denn die zahllosen Steine bilden eine stete Gefahr für die Gesundheit der daraus liebenberu Kommt auf bem Platz jemanb zu Fall, was nun einmal bei den Bewegungsspielen unvermeiblich ist, so ist sicher mit einer mehr ober weniger ernsten Verletzung zu rechnen. Eine ganze Reihe schwererer Verletzungen war ja auch schon zu verzeichnen. Sollte es wirklich keine Möglichkeit geben, diesem unhaltbaren Zustand ein Ende zu machen? Denn letzten Endes sind die Sportplätze doch geschaffen worden, um gesunde und kräftige Menschen heranzubilden, und dazu sollte das Beste grab gut genug fein. Die Verwaltung würde eine dankenswerte Aufgabe erfüllen, wenn sie sich dieses Sorgenkindes einmal annimmt und den nun einmal begonnenen Sportplatzbau auch vollendet, wenn nicht anders, bann unter Mithilfe ober Inanspruchnahme ber den Platz benutzenden Vereine.
** Der Konfirmanden-Unterricht. Tas Landeskirchenamt hat angeorbnet. bah in biesem Jahre bet Konfirmandenunterricht unmittelbar nach den Sommerferien seinen Anfang nehmen soll, damit der Unterricht vertieft und ohne große Eile erteilt Werdern kann. Demgemäß hat in den vier evangelischen Kirchen gemeind en bei Stabt Gießen der Konfirmanbenunterricht bereits am 19. August begonnen. Die feierliche Eröffnung bes Unterrichtes fanb für die Markus- unb ’ Johannesaemeinde am 22. August, für die Matthäus- und Lukasgemeinbe am 29. August statt.
WSR. Autokontrolle auf der Landstraße. Die hessische Regierung hat die Gendarmerie und Schupobeamten angewiesen, auf verkehrsreichen Landstraßen alle Kraftfahrer bezüglich des Führerscheins zu kontrollieren und Zuwiderhandlungen zur Strafanzeige zu bringen. Auch auf den Zufahrtsstraßen nach Frankfurt wird die Kraftfahrerkontrolle durch preußische Beamte streng gehandhabt.
— Ein nicht vergessener Gießener Chronist. Am 21. Juni 1611 wurde in Gießen Johann Daniel Minck geboren. Rach vollendetem Studium wurde er zuerst Hauslehrer bei den Herrn von Cronberg, dann 1634 bis 1636 Schulmeister in Groß-Umstadt, 1636 bis 1654 Pfarrer in Groß-Bieberau und 1654 bis 1664 Pfarrer in Groß-Gerau, wo er 1664 starb. Seine Chronik über den 3Ojährigen Krieg ist ein wichtiges Quellenwerk zur Erforschung ber trostlosen Zustände in Hessen während des verheerenden Krieges geworden. Dieser Tage stieß man bei den Äebaraturarbeiten auf bem Kirchturm in Groß-Gerau nun toieber auf eine Urfunbe Mincks, die bie Erinnerung an ihn wieder wach- ruft und ihres geschichtlichen Wertes wegen nachstehend im Wortlaut tiriebergegeben werden soll: „Alles mit Gott — Anno Domini 1634 legt das kaiserliche Volk die Beu (den Dau) in die Aschen. 1650 auf Anordnung unseres gnädigen und Herren Georg V. und der Rahten auch mit zu Steuer des ganzen Landes und Kirchspiels war dieser Beu wieder angefangen. Also daß in wunderbarer Eil' in einziger Jahresfrist der ganze Mittelbeu samt Chor in Dach und Fach bracht', auch Kanzel, Stuhl, Emporbühne und Fenster durch Gottes Hilf verfertiget worden. 1655 wurde die Kirch' in Gegenwart etlicher Tausend Seelen von Herrn Balthasar Mentzer, Superintendenten, eingeweiht. 1658 wurde der Turm auf gebaut durch Zirach 1659 würd' dieser Knops durch Wilhelm Muhm gemacht und von Hans Wolf aufgeftedt. Es war Frieden im ganzen römischen Reich. Das Malter Korn galt 1 Gulden, Fuder Wein 49 Gulden. Magister Johann Daniel Minck, Gisa Has (Giehen-Hesse), Pastor Geraviensis."
*• Lehrer- und Elternbeiräte werden nach einer in diesem Monat in Kraft getretenen Dienstanweisung an bie Schulleiter jetzt in Hessen gebildet. Der Lehrerrat setzt sich aus sämtlichen Lehrkräften einer Volksschule zusammen. Die Bestimmungen treffen auch Anordnungen über die Bildung eines Beirates an größeren Volksschulen, ferner über die Zusammensetzung von eines Ortslehrerrates und Ortslehrerausschusses, sowie eines Kreislehrerrates und eines Kreislehrerausschusses. Von den Bestimmungen über bie Bildung von Elternbeiräten ist von Interesse, daß sie auf Beschluß des Schulvorstandes oder der Gemeindevertretung erfolgen soll. Im Elternbeirat kann über Maßnahmen, Anordnungen und Einrichtungen der Schule Aufklärung gegeben werden: Wünsche und Anregungen aus Elternkreisen hierzu werden gesammelt, besprochen und an die Schule weiter- gegeben. Die Zahl der auf 2 Jahre gewählten Elternvertreter darf die Zahl der an ber Schule vorhandenen Klassen nicht überfteigen; es müssen jedoch wenigstens zwei Elternvertreter dem Eltembeirat angeboren. Ferner sind in dem Elternbeirat der Schulleiter und ein bis zwei Mitglieder des Lehrerrats der Schule vertreten.
** Dullen- unbSberDerftcigerung.
Für die Dull en Versteigerung des Lanbwtrtschafts- kammer-Ausschusses für die Provinz Oberhessen In Nidda am Montag, 6. September, sind nunmehr 21 Dullen des hessischen Fleckviehes (Simmentaler) gemeldet. — Wie im Vorjahre wird der Schweinezuchtverein Lang-Göns mit zehn Ebern des deutschen Edelschweines vertreten fein. Der Schweinezuchtverein Stangenrod bringt einen Eber des veredelten Landschweines zum Verkauf.
Dei der großen Zahl ber gemeldeten Tiere ist den Interessenten beste Gelegenheit geboten, tein- gezüchlete Safettiere zu erwerben. (Siehe heutige Anzeige.)
** Erleichterungen für den Reiseverkehr nach dem Ausland. Die Reichs- regierung hat erreicht, daß der gegenseitige Sichtvermerkszwang mit folgenden Staaten abgeschafft worden ist: mit Oesterreich, der Schweiz, Liechtenstein, mit den Niederlanden. 3apan und Dänemark. Der Fortfall oes Sichtvermerkszwangs wird in Kraft treten: mit Luxemburg am 1. September 1926, mit Portugal am 1. September 1926, mit Schweden am 1. Oktober 1926. Da in der freien Stadt Danzig, in Cuba. Haiti Panama, der dominikanischen Rupublik und in Island der Sichtvermerkszwang für deutsche Reichsangehörige unmittelbar aufgehoben worden ist, hat die Reichsregierung ihrerseits Angehörige dieser Länder vorn Sichtvermerkszwang befreit.
Wichtig für Haftpflicht-, Feuer- und Unfallversicherte. Cs ist vielfach noch zu wenig bekannt, daß für Ansprüche aus Haftpflicht-, Feuer- und Unfallversicherungen gegenwärtig eine Anmeldefrist läuft, falls solche Ansprüche auf Grund der Verordnung vom 22. Mai 1926 geltend gemacht werden können. Dieser Termin läuft am 1. Oktober dieses Jahres ab. Die Versicherten müssen daher unverzüglich ihre Ansprüche aus obigen Versicherungen bei den Gesellschaften anmelden, andernfalls geht der Aufwertungsanspruch verloren.
Die Fracht für Bau - und Düngekalk ist nicht gleich. Der Verband der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschasten teilt mit, daß die Frachten für Dau- und Düngekalk verschieden sind. Daukalk tarifiert nach Klasse E, Düngekalk nach dem Ausnahmetarif 11, der für gebrannten Kall um 35 v. H. nichtiger ist als Klasse F. Daraus ergibt sich, daß Düngekalk von der Eisenbahn um etwa 50 v. H. billiger als Daukalk gefahren wird. Wer den Ausnahmetarif 11 widerrechtlich für Daukalk in Anspruch nimmt, macht sich strafbar und hat zu gewärtigen, daß die Reichsbahn von ihm: 1. den Fracht- unterschied und 2. einen Frachtzuschlag in doppelter Höhe des Frachtunierschteds als Strafe nacherhebt; insgesamt beträgt bann die Fracht für Daukalk etwa das Doppelte des Normaltarifs. Wenn ber Mißbrauch mit dem Ausnahmetarif 11 weiter anhält, so dürste die Reichsbahn ihn wohl bald aufheben. Jeder Landwirt sollte daher im eigenen Interesse Verbraucher, die Daukali nach falschem Tarif verfrachten lassen, unnachsichtlich bei der nächsten Reichsbahndienststelle zur Anzeige bringen.
** Der mittelrheinische Dund evangelischer Arbeitervereine hält seine diesjährige Tagung am 11. und 12. September in Darmstadt ab.
Strafkammer Gießen.
* Gießen, 21. Aug. Eine Gastwirtsehefrau aus Ober-Erlenbach war vom Amtsgericht zu Geldstrafen verurteilt worden, weil sie wiederholt Gäste über die gebotene Polizeistunde in ihrer Wirtschaft geduldet hatte. -Unter Aufgebot eines umfangreichen Zeugenapparates versuchte die Verurteilte, ihre Freisprechung zu erzielen, indem sie den die Wirtschaft überwachenden Nachtwächter als unglaubwürdig hinstellte. Ihre Berufung wurde jedoch verworfen.
Wegen Körperverletzung des Nachtwächters war ein junger Mann aus O ber- Erlenbach zu Strafe verurteilt worben. Das Gericht hielt durch das Zeugnis beS Nachtwächters für erwiesen, daß er von bem Angeklagten mit Hufeisen geworfen worben fei. In ber Berufungsverhandlung gelang es dem Angeklagten, seine Freisprechung zu erzielen. Die Strafkammer hielt einen Irrtum des Nachtwächters für nicht unmöglich.
Ein Handlungsgehilfe aus Düdelsheim hatte einem Gendarmeriewachtmeister vorgeworfen, er habe in einer Strafsache gegen ihn falsch geschworen. Gegen seine Verurteilung durch das Amtsgericht Büdingen zu 10 Tagen Gefängnis legte der Genannte Berufung ein, die aber verworfen wurde. Die Berufung-Verhandlung hatte das gleiche belastende Ergebnis wie früher.
Wegen Untreue war ein Kaufmann aas Nidda zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt wor
den. Er hatte an einen Landwirt in DellerS einen Getreidemäher für 410 All. verkauft und seine Forderung an die Düdinger Sparkasse abgetreten. Zweihundert Mark wurden daraufhin nach Büdingen bezahlt, bezüglich deS Restes von 210 Mk. erhob der Landwirt Anstände und behauptete, eS fei nicht ordnungsmäßig geliefert. Die Düdinger Kasse vereinbarte daher, um mit der Einziehung nicht weiter belästigt zu toerban. mit bem Verkäufer des Getreidemähers, er selber möge von dem Landwirt den Restbetrag ein- ziehen und an die Düdinger Kasse abführen. Dieser ließ sich von dem Käufer einen Wechsel ausstellen und übergab denselben der Niddaer Dank zur Einkassierung. Als die Wechselsumme einging, hob er den Betrag von seinem Konto in Nidda ab und verbrauchte ihn. Das Amtsgericht erblickte hierin bad Vergehen ber Untreue, da für den angeklagten Verkäufer des Getreidemähers die Verpflichtung bestanden habe, bie Wechselsummen auftragsgemäß an die Büdinger Sparkasse abzuführen und nicht für sich selber zu verbrauchen. Der Verurteilte versuchte in der heutigen DerufungSverhanblung, dieles ihn verurteilende Erkenntnis zu Fall zu bringen, doch hatte er damit keinen Erfolg. Er cijjiclt wegen Untreue eine Geldstrafe von 140 Mk.
Iung-Odenwaldkkub.
In ber letzten Woche hatte Schwetzingen sein Festgewand angelegt, denn der 3ung- Obento a Ibtlub feierte in seinen Mauern seinen b ri 11 e n Jahrestag, und die gesamte Einwohnerschaft Schwetzingens nahm in freudiger Anteilnahme an dem Fest ber jungen Wanderer teil. Fahnen und Blumen, flatternde Wimpel, Wanderlieder und Lautenklang und bet Gleichtritt ber anmarschierenden Ingen ^gruppen gaben dem Städtchen ein besonderes Gepräge. Wohl 800 Jugendwanderer mögen es gewesen sein, die sich dort versammelten, und es ehrt die Schwctzin- ger Bevölkerung außerordentliche daß sämtliche Mädchen und ber größte Teil ber Jungen in Dürgerquartieren untergebracht werden konnten. Während die Jugendgruppen unter Führung von Mitgliedern des Schwetzinger Odenwaldklubs bie Schönheiten des einzigartigen Schloßgartens erleben konnten, traten der Vorstand, die Vertreter des Hauptausschusses und bie Führer der Cinzelgruppen zu einer anregenden Führersitzung zusammen, die für bie Arbeiten des kommenden Jahres richtunggebend würbe. Eine nach Tausenden zählende Menge war abends in ber sog. „Wildnis" versammelt, denn aus den Ortsgruppen der Umgebung waren viele alte Wanderer eingetroffen, und auch die Einwohner Schwetzingens blieben nicht zu Hause. Erschienen waren für den Hauptausschuß des Odenwald- llubs die Herren Oberstudiendirektor Kissinger- Darmstadt und Oberstudiendirektor Dr. Hinrichs- Alzeh. Die hessische Regierung toar durch Direktor Hassinger-Darmstadt, daS Bezirksamt durch ßanbrat Guth-Bender- Mannheim, bie Stadt Schwetzingen durch Bürgermeister Götz und die Forstbehorde durch Forstmeister ® tllarbon-Schwetzingen vertreten. Für den Verband Deutscher Jugendherbergen nahm ber Geschäftsführer bes Zweigausschusses Südhessen, Brambach - Darmstadt, an der Tagung teil. Der PfälzerwaId-Verein und ber Vogelsberger Hohenllub hatten ebenfalls Vertreter entfanbt, vom Wandervogel V. D. waren mehrere Gruppen anwesend, desgleichen feierten bie Schwetzinger Jugendbünde Adler und Falken, Bund Deutscher Jugend und Nerother Wandervogel das Jugendfest mit.
Die folgende Hauptversammlung verlief rasch und reibungslos. Einige Satzungsänderungen wurden gutgeheihen und der Vorstand wurde einftimmig wiedergewählt. Nur der erste Schrift- ßhrer, Lehrer Salomon- Darmstadt, bat, von inem Amte zurücktreten zu dürfen, weil ihn die Leitung ber Mädchengruppe Darmstadt-Dessun- gen zu stark in Anspruch nimmt. An seine Stelle trat Fritz Arras-Darmstadt. Auch die Leiter ber Aemter wurden einstimmig wiedergewählt. Zwei weitere Aemter wurden gebildet. Das., Amt für Zeichnen" übernahm ber Maler Robert Eckert- Darmstadt, das „Mädchenamt" Fräulein K. Stork- Schriesheim a. b. D. Große Freude loste das Schreiben aus, in bem Apotheker S c r i b a - Reinheim den Jung-Odenwaldklub einlub, seine Tagung im nächsten Jahre in Reinheim abzuhalten.
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