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Nr. 219 viertes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefien)Samstag, 18. September 1926

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Die Aktien börsen haben in der letzten Woche verschiedene Anstürme auszuhalten ge­habt. und wenn bei einem Vergleich der jetzigen Kurse mit denen gegen Mitte der vergangenen Woche festgestellt werden kann, daß vereinzelt sogar wesentliche Erhöhungen, im ganzen aber keine Senkungen als S a l d o e r g e b nis zu verzeichnen sind, so spricht dies für die markt- technisch verhältnismäßig günstige Situation der Börse. Der Bereinigungsprozest. der durch die diesmalige Restriktion von Reportgeldern am Mediotermin Fortschritte machte, hat einige Opfer gekostet. So wurde die Berliner Bankfirma Eugen Bab & Co. insolvent und gezwungen, einen Aus- ?gleich herbeizuführen, während neuerdings Exe° utionen für Maklerfirmen auf die Tendenz der Aktienmärkte gedrückt haben. Auch scheint bei der Medivabwicklung schon die Vorsorge für den älltimo eine.Rolle gespielt zu haben, so daß man diesem zwar mit größter Vorsicht, aber doch wohl ohne ernsthafte Befürchtungen entgegen­sieht. Durch die größeren Positionslösungen aus diesen Gründen hat aber jedenfalls die Dörsen- lage ^inc wesentliche Erleichterung erfahren, und hieraus ist auch ifxe im ganzen zu beobachtende Widerstandskraft zu erklären. Erst am Donnerstag wagte sich die Baissespekulation stärker hervor, nachdem vorher die Aufmerksamkeit der Spekulation noch durch eine Anzahl von Spezial­haussen in Anspruch genommen war. So hatten in dieser Woche einige Papiere Rekordkurse zu verzeichnen, wie etwa Darmstädter und Ra- tionalbank-Aktien, die vorübergehend auf über 220 Proz. anzogen, Siemens & Halske über­schritten den Kurs von 200 Proz. Die Blanko- Verkäufe gegen Ende der laufenden Woche haben wieder eine Korrektur nach unten erreicht. Das Geschäft hielt sich im allgemeinen jedoch in engsten Grenzen, namentlich am Markt der Dividenden­papiere. Wie auch schon in früheren -Zeiten, be­nutzte die Börse die ruhigere Epoche der Industrie- «aktien, um am Markt der ausländischen Renten eine Bewegung zu inszenieren, die erst in wenigen Papieren (Rumänen) anfing, dann aber rasch auf den gesamten Auslandrenten markt Übergriff, dessen Papiere zieinlich wahllos gekauft wurden und täglich scharfe Kurssteige­rungen aufweisen konnten. Die Begründungen, die man hierfür hörte, erschienen wenig stichhaltig. Man hat hauptsächlich mit Hoffnungen auf Wiederaufnahme der Zinsenzahlun­gen bzw. Aufwertungserwartungen operiert, die man aus den verschiedensten An­zeichen herleiten wollte. Wenngleich kaum ange­nommen werden kann, daß die ganze Bewegung der Auslandrenten nur ein spekulatives Ma­növer war. so muß doch festgestellt werden, daß von Tatsachenmeldungen in den erwähnten Fra­gen bisher nichts bekannt wurde. Das Interesse für Auslandrenten ging immerhin soweit, daß man Tauschoperationen gegen deutsche Aktien­werte vornahm, um Mittel für die Engagements in den fremden Renten freizumachen. Eine Ent­täuschung bereitete die Gothaer Waggonfabrik der Börse, die mit einem Sanierungsplan hervor­trat. dessen Wirkung ein scharfer Rückgang des Kurses war. Die Görlitzer Waggonfabrik scheint die Absicht zu Haden, die anscheinend schon längere -Zeit notwendige Sanierung demnächst ehenfalls vorzunehmen. Von sonstigen besonderen Verände­rungen bei den Aktiengesellschaften fanden die Vollfusionen der bisher durch Interessengemein­schaft verbundenen Linoleumfabriken und die Ver­schmelzung der vier großen Photogesellschaften, ferner die beabsichtigte Fusion im Berliner Hotel­gewerbe Beachtung.

Am Geldmarkt ist eine außerge- wöh nliche Flüssigkeit für Tages­geld festzustellen, die damit zusammenhangen dürfte, daß die Danken schon jetzt Vorsorge für den LIltimvbedarf treffen, und die bereitgestellten Gelder vorübergehend an der Börse Verwendung finden. Es wird aber zweifellos damit gerechnet werden müssen, daß diese am -Ultimo zum großen Teil wieder zurückgezogen werden. Auf der anderen Seite dürften die verschiedenen neuer­dings erfolgten oder bevorstehenden Ausland- anleihen dazu beitragen, daß dem Herbst­bedarf am Geldmarkt genügend Angebot gegen- übersteht.

* Achtprozentige Goldmarkpfand­briefe der Preußischen Landespfand' briefanstalt, Berlin. Laut Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil bietet die Preußische Landes. Pfandbriefanstalt in Berlin ihre reichsmündelsicheren achtprozentigen Goldmarkpfandbriefe zum Kauf an. Die Pfandbriefe sind in Stücken zu 100, 200, 500, 1000 und 5000 Goldmark erhältlich und mit im Ja­nuar und Juli fälligen Zinsscheinen ausgestattet. Der Ausgabekurs ist zur Zeit 100 Prozent.'

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 18. Sept. Tendenz: Still, aber fest. Die heutige Börse nahm auf allen Gebieten einen recht ruhigen Verlauf, da der Markt infolge des hohen jüdischen Feier­tages einen sehr schwachen Besuch aufwies. Die Stimmung war aber zuversichtlich, wobei die freundliche Gestaltung der politischen Verhältnisse, besonders die Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland, die in der Aussprache zwischen Stresemann und Briand ihren Ausdruck fand, eine Stühe bot. Das Geschäft beschränkte sich auf wenige Kaufaufträge und einige Wochen- schluhdeckungen. Das Zeitgeschäft hielt sich in den engsten Grenzen. Bei den ersten Kursen waren ein» bis zweiprvzentige Besserungen fest­zustellen. Rheinstahl plus 2 Prozent. Auch Mannesmann und Phönix waren leicht gesteigert. Ein großer Teil der führenden Aktienwerte konnte während der ersten Stunde infolge Um- lahlosigkeit nicht zur Rotiz gelangen. 3. G. gar» ben-Jndustrie eröffneten auf dem Stande des Dorabends mit 280,75. Am Elektromarkt Sogen AEG. 0,75 Prozent an, Siemens plus 2 Prozent. Don Bankaktien zeichneten sich

Darmstädter durch eine Steigerung von 2 Prozent aus. Deutsche plus 1,25 Prozent. Schiff­fahrtsaktien fest. Hapag und Lloyd plus je 0,75 Prozent. Von Autoaktien stellten sich Kleher 1 Prozent höher. In den variablen Werten kamen Umsätze kaum zustande. Holzmann plus 1,25 Prozent. Zuckeraktien neigten zum Rachgeben. Deutsche Renten umsatzlos. Von ausländischen Renten waren Ungarn und Tür­ken gesucht und gut gehalten. Serben waren leb­haft im Geschäft und lagen fester, ebenso Gold­rumänen. Dagegen fanden in den gestern stark gesteigerten Mexikanern Realisationen statt. Goldmex minus 1 Prozent. Der Freiver - kehr lag umsatzlos. Im Schluhverkehr blieb die Stimmung zuversichtlich. Kursänderungen traten nicht mehr hervor. Am Geldmarkt hat sich die Lage erleichtert, ohne daß sich je­doch die Sätze ermäßigt hätten. Tagesgeld 5,5 bis 6 Prozent, Monatsgeld 5,5 bis 7,5 Prozent je Adresse. Privatdiskonten 4,75 Prozent. In­dustrieakzepte 5,5 Prozent. 2m Devisenver­kehr bildete die Hausse der Reichsmark das hervorstechendste Merkmal. Kabel gab gegen die Mark auf 4,197 nach, London auf 20,37' <. Von den lateinischen Valuten schwächte sich Paris gegen London auf 172 ab. Brüssel gegen London 177,50, Mailand 133,50 fast unverändert. London gegen Kabel 4,85l/2-

Börsenkurse.

U,4*J

15 |

47 |

16.3,2*

161

161,7'

136,5'

8,7

®.

99,75

<S.

115,25

116,5

82,4

44,5

180

90,9

17

38,1

J.4925

0.46 0,4475

138,25

159,9*

153,5*

148.5*

155,4

215.4

136,5

116,25

157,5 160*

161,7*

156,5'

200'

62,75

80,7*

106

94

59

3,25

175

72.5

90

44

40,75

0.27 0.4525

0.415

95,5

119.5* 151* 155'

136,5'

199.9'

281'

105,5

50

115,5

156.5

159

151'

164

279.5

105

134,7

8.62

0,45 0.53 0,28 0,45

0,43

i 138,5

161.5*

1156,5*

129

122,25 | 121,5

73,5*

118.7' 151'

94,75

60

2,6

175.25

280.2*

106

133,6'

196,5*

82.5

79.62

222'

166 5'

159

154-

129.5

120

150

9.3

84

150' 162, r 155,5* 133.1

143,5 53,25 72,25

117.6' 148,5 151,2'

0,435

100

151

94,75'

85'

150,5'

163,5*

157,2*

135*

I 14.6

I 47.9

210 136'

218.5* 165

14.7 47 75

210 ! 136' 219' 166'

95 161.25 132.5 134,5

8.7

68 -

149,5

94,5

81.25

150 | 162,5 156.5 132'

143

53

70,25

117.5- 149'

153,5

68,5

ytitbed Montan . . . » . Tellus Bergbau. .... Vereinigte Stahlwerke 9l, Hamburg-Amerika Paket. Norddeutscher Llovd . . . Cberamische Werke Slbto Zementwerk Heidelberg . Philipp Holzmann .... Anglo-Cont.-Guano . . . Chemische Mäher Alapin 9- G. Farbeniudustrie. A.° Koldschmidr Holzverkohlung......

RütgerSwerke......

Scheideanstalt.......

5% Deutsche ReichSanlethe . 4% Deutsche Rcichsanleihe .

8Va% Deutsche RcichSanleih« 3% Deutsche Reichsanleibe Deutsche Svarvramienanleihe 4% Preußische Konsols . .

4% Hessen 3'/»% Hessen 3% Heuen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto- Doll-Schatz-ArUreiing.*)

4e/e Zolttürkrn.........

5e/e Goldmerikaner ....

Berliner Handelsgesellschaft - Commerz- and Prtvat-Bank Darmst. und Na-ionalbank .

Deutsche Bank

Deutsche BercinSbank . . . . DiSconlo Commandit . . . Metallbank..........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Oestcrreichische Crrditanstaft Westbank .......

Bochumer 'Auß . .......

BuderuS - ........

Caro . . , a-Luxemburg .....

irchencr Bergwerke. .

Harvener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . .

Kaliwerk Westeregeln. . .. . Laurahüttc...... »* . .

Oberbedars . .. . Phönix Bergbau .......

«llg. ElektrizttStS-Gesellschaft Bergmann ..........

Momkrastwerke..... . .

Schuckcrt . . . , Siemens L Halske .

Ädlcrwerke Kley« ..... Daimler Motoren. ...... Heyligcnstacdt.....

Megum . . , Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellschaft Frankfurt. Pet. Union Sl.-G Schuhfabrik Herz Sichel ....... .

Zellstoff Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waabäusel . . .

136.5'

223,5'

167.7'

103.75

137

197.75

81.5

80

>

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlug, fturs

1-Ubc. Kur»

Schluh.'Änfang Kur» 1 flurc

Datum:

17. 9.

18. 9.

17.9. | 18 9.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

'-----------

17 Septbr.

18. Leptbr.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Briet

Geld

Bries

Amft.-Nou

168,05

168.47

167.94

168,36

Buen.-Arres

1.703

1,707

1,705

1,709

Brff.-Äntw

11,45

11,49

11,41

11,45

Christiania -

91,88

92,12

91,87

92,09

Kopenbagcn

111,43

111,71

111,39

111,67

Stockholm

112,14

112,42

112,12

112.45

Helstngfors

10,552

10,597

10,554

10,591

Italien. .

15,19

15,23

15,25

15,29

London.

20,355

20,405

20.349

20.399

Weunorl .

4,193

4.20!

4.192

4,202

Paris. . .

11,81

11,85

11,80

11,84

Schweiz . -

61,03

61,23

81,00

61,20

Spanien .

63.74

63,90

63,77

63,93

Japan . . .

2,036

2,040

2,041

2,045

Rio de Jan. Wien in D--

1.636

0,638

U.636

0,638

Ceft. obfleft

59,13

59,27

59,09

59,23

Prag ....

12,418

12,458

12,404

12,414

Belgrad .

7,410

7,436

7,416

7,4-6

Budapest. - Bulgarien

5,868

5,888

u,862

5,882

3,052

3,062

..,052

d,062

Lissabon

41,53

41,58

21.53

21,58

Danzig. . -

81,30

81,50

81,38

81,58

Konstantin.

2,202

2,212

2,195

2,205

Athen. .

4,86

4.88

4,89

4,91

Canada. .

4,196

4.206

4.195

4,205

Uruguav .

4.19

4.20

4.19

4.20

Berlin. 17. Septbr.

Geld

Bries

Amerttakiische Note» .....

Belgische Noten .......

Dänische Noten . ....... Englische Noten........ Französische Noten......

holländische Noten ...... italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr., äioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten.....

Schweizer Noten......

Spanische Noten.......

Tschcchoilowakische Noten . . Ungarische Noten ...

4,178

11,44 111,14 20,326

11,94 167,73

15,21 91,62 59.13

2.19 >11.84

80,90 63,49 12,40

5.84

4,198

11,50

111,70

20,426

12,00

168,57

15,29

92,08

59,33

2,23

112,40

81,30

63,81

12,46

5.88

Rätsel-Ecke.

Silbenrätsel.

a bad) bett bro chard chod de de del dow c e ell er eu

eu foe ge gel i i i katz

ter klid kus Ian li mau mol

na na nat ne ner or phi

scha for stib tato tieb ton u man zir.

Aus vorstehenden 46 Silben bilde man 23 zwei­silbige Wörter mit folgender Bedeutung: 1. Amts- tracht; 2. englischer Dichter; 3. Fluß im Ober- gebiet; 4. Stabt in ben Bereinigten Staaten; 5. griechische Orakelstätte; 6. Tonkünstler; 7. griechi­scher Mathematiker; 8. Bauwerk für Schaustellun­gen; 9. spanischer Fluß; 10. Stabt in ber Türkei; 11. Handelsgericht; 12. Nebenfluß ber Ober; 13. weiblicher Personenname; 14. russischer Personen­name; 15. Schlachtort in Böhmen; 16. Stabt in Norwegen; 17. Insektenfresser; 18. erfrischenbes Getränk; 19. Bildhauer; 20. biblischer Hohe­priester; 21. deutscher Dichter; 22. Chemiker; 23. Ort in Tirol. Nach richtiger Bildung ergeben die Anfangs- und Endbuchstaben beidemal von vorn nach hinten gelesen, ein Zitat von Th. G. von Hippel.

Kreuzworträtsel.

io

n

i«f

15 16

18

19

21

23

20

25

26 21

29

31

9

12

11

13

2*t

2£

30

1. Bon links nach rechts:

1. Naturerscheinung; 5. Köroerorgan; 9. be­rühmter Astronom; 11. starker Wind; 12. Gras- fläche; 13. Sportausdruck; 14. Himmelsrichtung; 15. Singstimme; 17. persönliches Fürwort; 18. alko­holisches Getränk; 20. Gesangstück; 22. Herrscher­titel; 24. durch eine Seeschlacht bekannte Insel in ber Adria; 26. Figur aus Schillers Don Carlos; 28. Stadt in Südtirol; 29. Körperteil; 30. hinter- indischer Staat; 31. Betrübnis.

2. Bon oben nach unten:

1. Fluß in Spanien; 2. Stadt in Südamerika; 3. Borkenfaser; 4. gesetzliche Gemeinschaft; 5. Gat­tungsbegriff; 6. Erlaß; 7. italieniscber Freiheits- held; 8. Schwimmvogel; 10. weiblicher Personen­name; 11. Wind; 16. Raubtier; 18. weiblicher Personenname; 19. biblischer Priester; 20. biblische Person; 21. fettige Flüssigkeit; 23. Grasart; 25. männlicher Vorname (abgekürzt); 27. phönizische Gottheit.

Bilder-Rätsel.

Lprichworträtsel.

1. Wer überwinden will, lerne vertragen.

2. Zuerst komm' ich, bann komm' ich noch einmal.

3. Wer fortgeht, ist halb vergessen.

4. Man wird jeden Tag älter.

5. Der Hahn kräht am kühnsten auf eigenem Mist.

6. Der Taler gilt am meisten, wo er geschlagen ist.

7. Es ist nichts so schlecht, es ist zu etwas gut.

8. Es ist gemacht.

Man entnehme vorstehenden 8 Sprichwörtern je ein Wort. Zufammengestellt ergeben diese Wörter wiederum ein Sprichwort.

Anagramme.

1. Dieses Lastschiff, bas mit beloben ist, nennt man ein.

2. Nur im spielte ich ben. sonst hätte ich als alter Skatspieler bi es nicht getan.

3. Meine würbe erfüllt, ich konnte nach reifen.

4. Auf biefer gebeiht von Hülsenfrüchten nur bie.

Rätsel.

Bist bu gern gesehn als Gast, 1, 2 3, 4 bu bei mir;

Doch, wenn 1 bis 4 du hast, Dann bedank' ich mich dafür

Auslösungen.

Silbenrätsel.

1. Georgine; 2. Ragout; 3. Odoaker; 4. Sap- pho; 5. Zanow; 6. Enschede; 7. Furkapaß; 8. Ramses; 9. Erato; 10. Ulster; 11. Dapsang; 12. Erwin; 13. Hoboe; 14. Ararat; 15. Tirol; 16. Seife.

Große Freude hat selten große Worte.

Kreuzworträtsel.

TnJ

, T

Je i

|R|I |O IoIeIl] mtimI

Hf

TTl rTÄ

Bilderrätsel.

Schloß und Schlüssel macht man nicht für treue Finger.

Zahlenrätsel.

Miesbach.

Wirrwarr.

Editha, Urteil, Pensum. Epoche, Nachod, Mimikry. Eupen Malineby.

Rätsel.

Die Füße.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.

Zartes Gewissen.

Es gibt auch noch sehr zarte Seelen, trotz unserer harten Zeit, das beweist folgender Vor­fall, der sich in einer Thüringer Mittelstadt er­eignete.

Fräulein Biblich, älteren Jahrgangs, muh wegen einer harmlosen Sache vor Gericht er­scheinen und wird vom Richter gefragt:Sind Sie schon einmal vorbestraft?"

Fräulein Biblich schlägt verschämt die Augen nieder:

Ja, einmal wegen Postvergehens."

Mit Gefängnis oder mit Geldstrafe?" forscht der Richter weiter.

Fräulein Biblich lispeltMit 20 Pfennig Strafporto."

Dolchstoß.

Die Schauspielerin D. ging mit ihrem Hund im Tiergarten spazieren. Da traf sie ihre intimste Freundin in einem neuen, wunderbaren Pelz­mantel Freudig kläffend sprang der Hund die andere Dame an, und die Schauspielerin sagte süß lächelnd:

Entschuldigen Sie, bitte, liebste Freundin, daß der Hund so kläfft, er ist immer ganz wild auf Kaninchen."

Stoßseufzer.

Eins versteh' ich nicht nämlich, warum der Roah damals in der Arche, verstehste also warum der nich' damals die beiden Mücken einfach tvtgeschlagen hat!"

Berliner Börse.

Berlin, 18. Sept. Die heutige Börse war außergewöhnlich schlecht besucht, da ber hohe israeli­tische Feiertag einen großen Teil ber Besucher fern­hielt. Das Geschäft, bas schon in ben letzten Tagen außerordentlich ruhig war, kam heute fast völlig zum Erliegen. Bon einem regulären Effektengeschäft konnte bei der herrschenden Umsatzlosigkeit kaum noch gesprochen werden. Eine einheitliche Tendenz- bewegung war bei dieser Lage nicht möglich. Die ersten amtlichen Kurse zeigten größtenteils nur Veränderungen von Bruchteilen eines Prozentes nach beiden Seiten. Später belebte sich bas Geschäft etwas in einigen Spezialwerten. So mürben Darmstäbter Bank von spekulativer Seite um fast 4 Prozent auf 224 Prozent hinaufgetrieben. Ferner fanben Schiffahrtsaktien etwas Beachtung. Die Grunbftimmung ber Börse war im allgemeinen freunbüd). Die sührenben Terminwerte lagen fest. Lebhaft erörtert würben an ber heutigen Börse vor allem politische Fragen, bie sich an bie Zusammen­kunft zwischen Stresemann unb Briand knüpfen. AmG e l b m a r k t stand der Satz für Tagesgelb im Hinblick auf bie Bereitstellung größerer Beträge zum Ultimo auf 3,5 bis 5 Prozent unb barunter. Monatsgelb 5,75 bis 7 Prozent. Der Devisen- verkehr war außerorbentlich ruhig. Die Kurse blieben fast unoeränbert Die Reichsmark befestigte sich weiter gegen Kabel auf 4,198.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 17. Sept. Bej mäßigen Umsätzen ging bas Niveau im Berliner Probuktenhanbel für Wei­zen, in Uebereinftimmung mit festeren amerika­nischen unb englischen Marktdepeschen gleichfalls nach oben Lieferung stellt sich auf Deckungen für oorbere Termine 1,50 Mark höher spätere Sichten vernachlässigt. Von Roggen ist Kahnware ange­boten, währenb Waggonware mangelt. Seit gestern sinb roieber größere Mengen beutschen Roggens

zum Exportverkauf, bie Preise für Lieferungen er­öffneten zwischen 0,50 unb 1,50 Mark höher. Gerste unb Hafer sinb reichlicher angeboten aber die hohen Forderungen finden Umsatztätigkeit. Mehl hat noch gutes Konsumgeschäft, ist aber gegenüber dem Be­ginn der Woche etwas ruhiger geworden. Es no­tierten (1000 kg): Weizen, märf., 264 bis 268 Mk.; Roggen, märt, 212 bis 218; Sommergerste 205 bis 248; Wintergerste 170 bis 175; Hafer, märt, 173 bis 186; Mais, loko Berlin, 184 bis 186; Raps 100; (100 kg): Weizenmehl 36,75 bis 39; Rog- genmehl 30,80 bis 32,50; Weizenkleie 10.

Sprechstunden der Reduktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.

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Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richten.

Sonutaasdiem't d. 'Ucrztc u. Apotheken am 19.9.26 Dr. Neumann. Pelikanavolheke.

Zahnarzt: Dr. Baum.D

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Besucht die Waren-Ausstellung im Saalbau Sauer

Eintritt für jedermann frei! 7464a Konsumverein Gießen u. Umg.