freien Räumen Der foa Magdalenenkaserne s'nd bereits untergebracht das wärmetechnisch? 3niti- tut. Es folgen demnächst caS mineralogische In stitut und ein gastechnischrs Institut in Verbindung mit den wärmetechnischen Laboratorien. Es war auch daran gedacht, dem pharmazeutischen Institut in der Kaserne eine Reihe von Laboratorien aur Verfügung zu stellen. Da aber mit dieser Einrichtung eine erhebliche Erhöhung der Kosten verbunden gewesen wäre, wurde dieser Plan auf- gegeben; damit ist grundsätzlich im Sinne der Minderung der Staatsausgaben das Eingehen des pharmazeutischen Hochschulun- terrichtes in Darmstadt bzw. seine Verschmelzung mit den bestehenden Einrichtungen an der Landesuniversität Gießen beschlossen.
Rheinhessen.
WSR. Mainz, 15. Febr. Der ^jährige Sohn eines hiesigen Eisenbahnbeamten, ein höherer Schüler, er sch oh gestern seinen Vater, der den Jungen wegen eines Vergehens körperlich züchtigen wollte, mit einem Revolver. Der Schuh ging in den Unterleib und hatte den sofortigen Tod des Getroffenen zur Folge. Der jugendliche Vatermörder kam in Haft.
WSR. Mainz, 15. Febr. Ueber die gemeldete völlige Schliehung des Mainzer Domes wird noch berichtet, dah die Maß- nähme in einer gemeinsamen Sitzung des Domkapitels und der Bauleitung eingehend besprochen wurde. Professor Dr. Rüth beantragte die Schliehung vor allem mit Rücksicht auf die Gefahren. die bei der Fundamentierung entstehen können. Bei der zu leistenden Riesenarbeit tonne man nicht dafür einstehen, dah nicht Ereignisse eintreten, die den Dom gefährden. Rach langer Aussprache wurde schließlich der Beschluß auf völlige Schliehung des Domes gefaßt. Die Unterfangungsarbeiten werden bereits heute beginnen. Hoffentlich gelingt es, diries Kunstwerk der Menschheit zu erhalten. — Die Domkirchengemeindeverwaltung beabsichtigt, zwecks weiteren Ausbaues des Mainzer Domes eine Anleihe aufzunehmen. Die Stadt Mainz wurde gebeten, die Verzinsung und Amortisation der Anleihe auf 10 Jahre zu übernehmen. und zwar in Höhe von 50 000 Mark. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte in ihrer letzten Sitzung dem Antrag mit Mehrheit au.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
kz. Wetzlar, 13. Febr. Auf dem neuen Friedhof erhielt heute mittag der erste Tote feine Ruhestätte. Der Leichenzug ging über den alten Friedhof einen neuen Weg, der durch eine besonders gebrochene Maueröffnung nach dem neuen Friedhof fährt. Wenn auch die großen Neupflanzungen noch nicht zur Entfaltung gekommen sind, so bietet die ganze Anlage doch einen recht würdigen Anblick. Das große Friedhofstor zum neuen Friedhof, das von der Frankfurter Straße aus — gegenüber dem städtischen Krankenhause — den Haupteingang bilden wird, ist eben im Bau begriffen. Aus mächtigen Bruchsteinen erhebt sich der große mittlere Toreingang im Spitzbogenstil, wahrend zu beiden Seiten desselben kleinere Eingänge für die Fußgänger gebaut worden sind, die sich in den Gesamttorbau einfügen. Der Hauptweg durch die neuen Friedhofsanlagen wird eben gebaut. Der Weiterbau des Krematoriums ist augenblicklich noch im Stillstand begriffen. Daß die Stadt Wetzlar solch würdige Ruhestätte für ihre Toten bereitet, gereicht ihr zur Ehre.
Kreis Marburg.
|[ Marburg, 14. Febr. Der von drr letzten St.iölverordnetensihung beschlossenen Einrichtung vor. Begabtenabteilungen in den oberen Klassen der Volksschulen hat der Magistrat die Zustimmung versagt. — Wegen der in der Umgegend herrschenden Seuchen fällt der aus nächsten Donnerstag gelegentlich des Jahrmarktes angesehte Schweinemarktaus. — Die Leiche eines vor einigen Wochen in der Lahn ertrunkenen 70jährigen Greises ist immer noch nicht gefunden. Ebenso hat man auch noch keinerlei Anhaltspunkte über das Verschwinden eines Po st bedien st eten und eines sechzehn Jahre alten geistig beschränkten Burschen!. — Der Senior der Marburger Handwerksmeister, der Schuhmachermeister Schwalm, ist gestern fast 91 Jahre alt gestorben.
Kreis Fulda.
WER. Fulda, 15. Febr. In einem Kasseler Blatte erschien kürzlich eine Anzeige, wonach ein Generalsekretär Gumbert in Fulda unter allergünstigsten Bedingungen, ein Hausmeister für ein Landerholungsheim suchte. Offerten mit Beifügung von 2 Mk. für die zu übersendenden Anstellungsbedingungen wurden nach einem hiesigen Hotel erbeten. Etwa 60 Angebote, meist aus Kurhessen, sind bisher eingegangen und fortgesetzt treffen noch weitere zahlreiche Briefe ein. Die Bewerber haben natürlich von den Anstellungsbedingungen nichts zu sehen bekommen. Der Fuldaer Kriminalpolizei gelang es, den Schwindler in einem hiesigen Safe festzunehmen. Dabei entpuppte sich der angebliche Generalsekretär Gumbert in Fulda, als der stellenlose Kaufmann Heinrich Ehrhardt aus Tangermünde in der Altmark. Er wurde ins Gefängnis eingeliefert.
Maingau.
WSR. Frankfurt a.M., 15. Febr. Wegen Münzverbrechens wurden der Maschinenschlosser Walter Schmidt und feine Geliebte, die Arbeiterin Johanna Keidel, verhaftet. Schmidt hat falsche Zweimark- Reichs stücke mit den Münzzeichen A. D. F und G 1925 angefertigt und diese gemeinschaftlich mit seiner Geliebten in den Verkehr gebracht.
Strafkammer Gießen.
Gießen, 12. Febr. 1926.
Sin Schneidermeister aus Gießen hatte mehrere Polizeiwachtmeister durch Schiinpfworte b e l e t = digt und ohne jede Veranlassung einem Mann in den Rücken getreten. Gegen seine Verurteilung zu zwei Wochen drei Tagen Gefängnis legte er Berufung ein und behauptete, finnlos betrunken gewesen zu sein. Einen Beweis hierfür vermochte er nicht zu erbringen, doch wurde statt Gefängnis auf 120 Mark Geldstrafe erkannt.
Wegen Vergehens gegen die Verordnung über den Verkauf von Vieh und Fleisch vorn 13.Juli 1923 war ein Viehhändler aus Trete a. d. Lda. zu 150 Mark. Geldstrafe verurteilt wordcu. Seine Berufung wurde verworfen
In Beltershain war ein Bursche von mehreren anderen Burschen mißhandelt worden. Diese wurden vom Amtsgericht zu Geldstrafen verurteilt; einer von ihnen legte Berufung ein und behauptete, zu Unrecht als Täter beschuldigt worden zu fein, er sei bei der Schlägerei nicht beteiligt gewesen. In der heutigen Berufungsverhandlung gelang es es ihm, feine Unschuld nachzuweisen; er wurde freigesprochen.
Einem Obsthändler in Ober-Rosbach waren aus feiner Brieftasche, die auf einem Tisch in seinem Wohnzimmer lag, 110 Mark gestohlen worden. Als Täterin wurde eine Händlerin bezeichnet und auch vom Amtsgericht verurteilt. Sie versuchte erfolglos vor der Strafkammer ihre Unschuld darzutun; ihre Berufung wurde verworfen, worfen.
Wirtschaft. Arbeitsmarkl und Wirtschaftslage.
Arbeitsmarktlage und Beschäftigung der deutschen Industrie haben sich noch nicht wesentlich gebessert. War es kennzeichnend für die deutsche Wirtschaft, daß sich abnehmende Absatzmöglichkeiten und zunehmende Schwierigkeiten in der Beschaffung von Kapitalien nicht sofort auf dem Arbeitsmarkt auswirkten, so kommt andererseits die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt, wenn sie einmal rückläufig geworden ist, nicht so schnell zum Stillstand. So zeigt sich jedenfalls im Januar, daß die Herabsetzung des Reichsbankdiskonts, das Flüssigwerden des Geldmarktes, die Möglichkeit, leichter Wechsellredite zu erhalten, als dies noch vor Monaten der Fall war, eine entscheidende Entlastung des Arbeitsmarktes noch nicht auslöste. Vorerst ist, obwohl sich bei den Arbeitsnachweisen bereits von verschiedenen Industriezweigen Bedarf an Arbeitskräften zu regen beginnt, noch die Zahl der Arbeitslosen, allerdings in verlangsamtem Tempo, gestiegen. Auch die Anzahl der Konkurse hat angenommen, freilich insbesondere im Handelsgewerbe, was ziffernmäßig auf dem Arbeitsmarkt nicht so stark in Erscheinung tritt.
Auch nach den Einzelberichten, die aus der Industrie für über 2 Millionen Beschäftigte vorliegen, hat sich die Beschäftigung im ganzen noch weiterhin vermindert, ebenfalls im Vergleich zu vorher in verminderter Stärke. Von 3863 Unternehmungen mit 1,47 Millionen Arbeitern und AngestelUen liegen dem „Reichsarbeitsblatt" vergleichbare Angaben über den Beschäftigungsgrad im Januar 1926 und im Dezember 1925 vor. In diesen typischen Betrieben sank die Zahl der Beschäftigten um etwas über 5 Prozent. In Betrieben mit schlechtem Geschäftsgang waren 66 Prozent der Beschäftigten tätig, gegenüber 61 Prozent im Dezember. 3m Vergleich zum Dezember, der eine Zunahme des Anteils der Betriebe mit schlechtem Geschäftsgang von 52 Prozent auf 60 Prozent brachte, ist diesmal die ermittelte Zunahme von 61 auf 66 Prozent, also etwas geringer ausgefallen.
Die Spareinlagen in Hessen. Nach einer amtlichen Veröffentlichung haben die Spareinlagen bei den öffentlichen Sparkassen im Freistaat Hessen Ende 1925 den Betrag von rund 39,3 Millionen Mark erreicht. Durch die Gutschrift der Zinsen wird eine Erhöhung auf etwa 41 Millionen Mark eintreten. Das Jahr 1925 erbrachte im ganzen einen Zuwachs von 27 Millionen Mark.
5tanlfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt, 16. Febr. Tendenz: Unregelmäßig. — Rach der zuversichtlichen Stimmung der letzten Tage trat im heutigen Effekten- verkehr ein leichter Rückschlag ein. Das Ausbleiben von Auslandkaufaufträgen in Verbindung mit der neuerlichen Abschwächung des französischen Frankens wuroe von der Baisse-Spekulation zu einem Vorstoß benutzt, der aber nur auf einigen wenigen Märkten zur Auswirkung kam. Das Eeschäft eröffnete zögernd und unsicher. Das Angebot fand zu leicht ermäßigten Kursen Aufnahme. Die Kursbewegung wies vielfach Ain- regelmäßigkeiten auf. Während Montan- werte oft niedriger einsetzten, konnten sich Elektrowerte infolge der günstigen Aussichten für diese Unternehmungen teilweise gut behaupten bzw. weiter befestigen. Kaliaktien zogen leicht an. Farbwerte gaben dagegen zur ersten Rotiz bis IK Prozent nach. Auch am Bankenmarkte zeigten sich leichte Kurs- abbröcflungen. Deutsche Bank minus 1 Prozent, Dresdner minus 1 Proz. Gegenüber den gestrigen Schlußkursen wiesen auch Schiffahrtsaktien Abschwächungen bis iv, auf. Ziemlich fest lagen dagegen Autoaktien. Auch Zuckeraktien fetzten die Aufwärtsbewegung fort. Badische plus 21 _• Proz., Frankenthaler plus 1 Proz., Heilbronner plus 1 Proz. Maschinenwerte befestigt. Von Baustoffaktien gingen Weih & Freytag höher. Zellstoffaktien tendierten sehr fest. Am heimischen R e n t e n m a r k t ist mit dem Rachlassen des Geschäftes eine neue Abschwächung eingetreten, dagegen lagen die Vorkriegsanleihen der Länder durchweg fest. Von ausländischen Renten standen Türken, Russen und Ungarn im Vordergründe, die bei lebhaftem Geschäft weitere leichte Steigerungen zu verzeichnen hatten. Der Freiverkehr lag geschäftslos. die Kurse blieben unverändert. Bei- kerkohle 61 Proz., Benz 36 Proz.. Drown-Boveri 72 Proz., Growag 53,5 Proz., Hansa-Dank 78 Proz., Krügershall 90 Proz., Petroleum 80,5 Proz., Ufa 52 Proz. Der weitere Verlauf brachte keine Aenderung der schwachen Haltung. Teilweise kam es zu neuen Kursrückgängen. Am Geldmarkt machte sich wieder steigendes Angebot bemerkbar. Tagesgeld 5' 2 Proz., Monatsgeld 6bis 8Vs Proz. Bankdiskonten 57/8 bis 61 3 Proz. Industrie-Akzepte 7 bis 71 Proz. Am Devisenmarkt hat die neue Abschwächung des französischen Frankens das Geschäft belebt. Paris stellte sich gegen London auf 133,30. Das englische Pfund notierte gegen Kabel 4,86V4. Die übrigen Valuten sind kaum verändert.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Berlin, 16. Febr. Am heutigen Tage wurde an den Terminmartten offiziell der Handel per illiimo Februar ausgenommen. Die Kursbe- feftigungen setzten sich nicht in dem Tempo der letten Tage fort. Die Spekulation neigte anfangs vielmehr zu Gewinnmitnahmen, die u. a. den Kurs für Kriegsanleihe von 0,440 auf 0,420 ermäßigten. An den Aktienmärkten betrugen bei Beginn die Abschwächungen nur Bruchteile von
einem Prozent, zumal die Tendenz eine ausschlaggebende Stühe durch den ungemein leichten Geld ft and fand. TageSgeld war zu 41/2 bis 6 Prozent reichlich angeboten. Trotz der anfänglichen GeschäftsstiNe war daher ein freundlicher .Unterton in der Gesamttendenz nicht zu verkennen. Im Verlaufe der ersten Börsc- stunde lebte das Geschäft verschiedentlich stärker auf. insbesondere am Montanmarkt, wo die Verständigungsverhandlungen der Eisenindustrie stimulierten, ferner am Banken markt, der unter dem Zeichen der morgen beginnenden Großbank - Dilanzveröffentlichungen steht, und am Markt der ausländischen Renten. Außerdem fand noch eine Reihe von Spezialwerten zu artziehenden Kursen Beobachtung, so daß nach äleberwindung der anfänglichen Llnsicherheit die Kurse überwiegend befestigt waren. Im Devisenverkehr schwächte sich Paris gegen London weiter ab. die Pfundparität flieg auf 133.50. Rordische Devisen lagen dagegen befestigt. Die dänische Währung konnte ihren stark erhöhten Stand behaupten.
Börsen knrse
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß Uurs
l-Uhr- flurs
Schluß lAufang
furr»
«iure
Datum: |
15.2. |
16. J.
15.2. |
16. 2.
5% Deutsche Rcichsanleihe .
0.4375
0.430
0.43
0,425
4% Deutsche Reichsanleihe .
—
—
0.411
9.3325
SV//o Deutsche Reichsanleibe 3% Deutsche ReichSanlcihe .
0.425
0,4075
0,42
0.425
—
0.46
0,52
Deutsche Evarprämienanleihe
0,25
_
0 23
—
40/0 Preußische Konsols . . .
4°/-Vesten..........
372% Hessen..........
0,415 o.:-i8
—
0,43
0,42
0,4225
0.305
——
—
3% Hessen...........
0,35
—
0 37
—
Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Anwetlng.')
90- 25
92
—
100
—
99,2
—
4% Zolltürken.........
10,45
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—
—
5% Goldmerikaner ... ■
—
43,5
—>
—
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank
147' iio*
109,7*
148.5' 11"'
148,:*
109,7*
Darmst. und Nationalbant -
132,2’
131.5*
131 5'
131'
Deutsche Bank.........
131.2*
131*
129,5'
IW
Deutsche Dereinsbank ...
55 5
—
—
Disconto Commandit . .
124,2*
123,5*
123*
123,5*
Metallbant...........
38
88
—
—
Mitteldeutsche Kreditbank. .
Oesterreichische Creditaustalt.
102 5*
7,25
101,5*
7.25
100,5'
7,25
101,5;
Westbank ..........
—
U 033
—
—
Bochumer Guß........
90.5-
—
89*
89*
Buderus ........
46,75
47*
47,25
Caro ............
16
—
45.4*
Deutsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke.
91.75*
93,5’
90'
91.9'
91*
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92,25*
Horvener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben....
113,5'
112,7'
111.7*
113 5'
117,5'
■ —
118.2*
118.5*
Kaliwerk Westeregeln.....
123
123.25
123,7
120,75
Laurahüttc .......
37
—
37.62
36,75
Oberbedars...........
50,5
—
51.5*
51.5'
Phönix Bergbau ......
80,75'
80'
80 25*
80.62*
Roeinstahl...........
Nie bett Montan........
84.5'
81.5*
84,62*
83*
88.9
86,5
88,5
87,5
Tellus Bergbau. ......
56
Hamburg-Amerika Paket. . .
Norddeutscher Llovd ...
132,5' 136*
131,5'
132.5' 136'
131,2'
134,2'
Cheramische Werke Albin . .
—
—
—
Zementwerk Heidelberg . .
78
78
—
_
Philipp Holzmanu......
68
69
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Anglo-Cont.-Guano.....
—
—
89
Chemische Mayer Alapm . .
—
—
—
I. G- Farbenindnstric, A.-G. Goldschmidt..........
130,7'
129,2*
128'
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72.5
—
73.9
73,5
Holzverkohlung........
Rütgerswerke.........
78,5'
78,5
79 5
Schctdeanstalt.........
94
99,5
—
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft
98.25'
—
98'
98'
Bergmann .........
Mamkraftwerke........
86
—
86'
86,75'
84
86
—
.—
Schutte« . .........
Siemens k Halske ......
85,5*
86’
86,4*
85,5*
—
104.5'
—
101,5*
Adlcrwcrkc Klcyer ......
49,75
41
38,5
41
Daimler Motoren..... .
—
36,25
35
36,1
Henligensiacdt. ........
Meguin............
Motorenwerke Mannheim .
30
_
82
—-
—
—
—
—•
Frankfurter Armaturen . .
Konservenfabrik Brann . . .
19
-
—
-
Metallgcselvchaft Frankfurt.
Bei. Union A.-G......
99
63,5
—
62
Schuhfabrik Her; • • ...
c3
—
—
—
Sichel. . . ........
6
—
5.5
Zellstoff Waldhof.......
100.4
101,25
100
101
Zuckerfabrik Franke mb al . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
41.6
13
45
45,5
13,5
—
Devisenmarkt Derlm—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszohl ung.
15 Febr.
16. Febr.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Briet
Amst.-Viou
168,37
168,79
168.06
168,48
Buen.-Airec
1.721
1,725
1.7'8
1,129
Brss.Antw
19 07
19,11
19.07
19,11
Christiania -
85,46
85,68
84,31
85,76
.Kopenhagen
—
—
109,04
109,32
Stockholm ■
112,25
112,56
112,29
112,57
Helsingfors
10,553
10,593
10,55'2
10,59?
Italien. . .
16,915
16,->25
16,925
16,965
London.
20,39)
-"1,451
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Neuyork . .
4.195
1,205
4,195
4,215
Poris. . .
15.47
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Schwei; . .
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Spanien. .
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12.416
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Belgrad • •
7.38
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Bulgarien
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Lissabon
21.245
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Canada. .
4,18
4,19
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4,375
4,395
4.3*25
4.335
Banknoten.
Berlin, 15 Febr.
Geld
Briet
Amerikanische Note» .....
4.185
4.205
Belgische Noten........
19,01
19.11
Dänische Noten .......
109,18
109,72
Englische Noten........
20,3.
■20,46
Französische Noten ......
15,54
15,61
Holländische '.Voten .....
1) 7,6S
168.52
Italienische Noten......
16 92
17,00
Norwegische Noten......
87,3s
87.82
Deutsch-Ocstcrr-, L100 Äronen
58.90
59,20
Rumänische Noten......
—-
—
Schwedische Noten ......
112,02
112,58
Schweizer Noten......
80,66
81,06
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
59,05
59,35
12,40
12.46
Ungarische Noten.......
5,83
5.87
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M., 16. Febr. Cs wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 26 bis 26,25, Roggen (inl.) 17,25, Sommergerste (für Brauzwecke) 20 bis 22, Hafer (inl.) 18,50 bis 21,50, Mais (gelb) 18,50, Weizenmehl (inl., Spezial 0) 40 bis 40,50, Roggenmehl 25,50 bis 26, Weizen» kleie 9,75, Roggenkleie 10 bis 10,25. — Tendenz: Stetig.
berliner Produktenbörse.
Berlin. 15. Febr. Die Geschäftslage an der Berliner Produktenbörse hat sich auch zu Beginn der neuen Woche wenig geändert. Die vom Auslande erneut eintreffenden schwächeren Preisberichte bleiben auf die Tendenz nicht gairz ohne Einfluß, andererseits hält aber das Inland- angebot nach wie vor zurück. Am Lokomarkt
waren die Preise erneut für Weizen wie auch für Roggen 50 Pfennige bis 1 Mark niedriger Mehl behalt sein schwieriges Geschäft und ist trotz vereinzelt ermäßigten schwer abzusehen. Gerste und Hafer wird nur in besseren Sorten allerdings zu etwas ermäßigten Preisen gefragt. Futter- artilel lustlos. Auch im Lieferungshandel hielt das Riveau zurück. So eröffnete Weizen mit 262 per März 1 Mark und Mai mit 271 1,50 Mart niedriger. Roggen um 1 Mark gegenüber dem Vortagsschluß schwächer, März 164,50, Mai 176,50. Es notierten per 1000 Kilo: Weizen, märt. 245 bis 246, do. Pommern 245 bis 246, do. März 263, do. Mai 272, Roggen, märt. 144 bis 149, do. Pommern 144 bis 146, do. März 164,50, do. Mai 176,50 bis 177, Gerste, märt 168 bis 194, Futtergerste 156 bis 166, Hafer, märt. 164 bis 170, Raps 340 bis 345, per 100 Kg.: Weizenmehl 32 bis 35,25, Roggenmehl 21,75 bis 23,75, Weizenkleie 10,50 bis 10,75, Roggen- fleie 9,20 bis 9,40, Viktoriaerbsen 26 bis 34, kleine Speiseerbsen 23 bis 25, Futtererbfen 21 bis 23, Peluschken 20,50 bis 21,50, Ackerbohnen 20,50 bis 21, Wicken 22 bis 24, Lupinen, blau 12 bis 13, do. gelb 14 bis 15, Serradella 20 bis 22. Rapskuchen 14 bis 17, Leinkuchen 19,90 bis 20, Trockenschnitzel 8,10 bis 8,20, Kartoffelflocken 13,80 bis 14,30, Soyaschrot 18,50 bis 19.
Virchertisch.
Das neue Daheim (Rr. 19) schildert in einem Aussatz „Scheschauen" mit Wort und Bild Land und Leute, die politische und militärische Lage in Marokko. Reben der Fortsetzung des lausenden Romans bietet das Heft eine selbständige, heitere Erzählung „Der Teufel auf der Rennbahn" von Georg Enders, mehrere Gedichte, eine ärztliche Behandlung über Rervosität des Säuglings, wichtige Ratschläge für die Hausfrau, eine naturwissenschaftliche Darstellung des Einsiedlerkrebses, genannt Palmendieb, und einen aufschlußreichen Aufsatz über das Wesen und die Organisation unserer Reichswehr.
— D ie neue Rümmer (20) des „'S a- beim“ ist erschienen und bringt eine Fülle von Anregung und bester Unterhaltung. Max Grube , berichtet liebenswürdig und humorvoll „Aus dem , Reich der Schminke". Dr. Bogdan Krieger folgt 1 anläßlich Scheffels 100. Geburtstag den Spuren des Rodensteiners. Max Valier beschreibt in einem aktuellen Aufsatz „Ein Dutzend Kometen", dige Rovelle „Hofball" von G. O. Stoffregen. Reben der Romanfortsehung steht eine felbftän- Das Frauendaheim plaudert von allerlei Modetorheiten und vom Sport der deutschen grau, von Wolltieren und luftigen Knopfpuppen. Gedichte, der vorzügliche künstlerische Bildschmuck und viele Abbildungen zur Zeitgeschichte vervollständigen das reichhaltige Heft.
— Der Menfch vor 100 000 Jahren. Dem Reanderthal-Menschen ist ein Konkurrent erwachsen. Bergbausprengungen in der Weimarer Gegend führten zur zufälligen Auffindung des „Menschen von Ehringsdorf". Die ausge- grabenen Knochen und Schädel — fo erzählt und zeigt die „Koralle", das neue Magazin für alle Freunde von Ratur und Technik, mit Hilfe hochinteressanter Photographien — geben uns Zeugnis von der 01^1x1011^11 menschlicher Wesen vor 130 000 bis 140 000 Jahren und vermitteln überraschende Einblicke in das Kulturleben jener diluvialen Epoche. -- Ein ganz anderes, aber nicht minder interessantes Gebiet behandelt ein zweiter Artikel „Zeichen in der Hand". Eines Der interessantesten Probleme der modernen Medizin: „Können aus den Linien der Hand Krankheiten abgelesen werden?" wird hier von einer Autorität dieses Gebietes behandelt und mittels einer großen Zahl von Handaufnahmen erläutert. — Von den weiteren Aufsätzen des neuen Heftes seien noch herausgegriffen: „Gebrauchs- und Luxushunde", „Rarzissen" und „Merkwürdige Bäume".
Ratthey: „Der Stempeldruck und Bildschnitt". Ein Weg zur künstlerischen Schaffensfreude für Schule und Haus. (Verlag Rembrando, G. m. b. H. Bremen, Langenstr. 33/34) Pr. 1,50 Mark.
Mehr und mehr ist die Frage des Werkunterrichts in den Schulen in letzter Zeit in den Vordergrund gerückt. So sehen z. B. die Richtlinien für den neuen preußischen älnterrichts- plan den Stempeldruck und das Vervielfälti- gungsverfahren im Zeichenunterricht vor. Für diesen Zweck hat der Leiter der Berliner Heimat- und Bersuchsschule, Lehrer Wilhelm Ratthey, das vorliegende Büchlein verfaßt, das aber nicht allein dem Unterricht dienen soll, vielmehr will es auch dem Liebhaber ein Helfer sein und den Kindern in der Heimarbeit Anregung geben zu produktivem, lehrreichem Schaffen. Das Welchen ist in flotter, anregender Schreibweise abgefaßt, die Einführung in das neue Gebiet ist so einfach gehalten, daß jeder die gegebenen Anleitungen verstehen und befolgen kann. Der Verfasser beginnt mit den ersten kindlichen Hebungen im Stempeldruck (z. B. Abdrucke von Flaschenkorken), um dann hinüberzuleiten zu denkendem Schaffen und praktischer Arbeit. Das Büchlein, das 40 Illustrationen (Bildschnitte) enthält, wird nicht allein vom Schulfachmann, sondern auch von den Eltern begrüßt werden, die ihren Kindern Anregung zu freiem Schaffen geben wollen. 697
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Tenders.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Mittwoch, 17. Februar:
3 bis 3.30 Uhr: Die Stunde der Jugend. 3.30 bis 5 Uhr: Konzert der Hauskapelle: Glinka. 5 bis 5.30 Uhr: Bücherstunde: Zum 100. Geburtstage von Iof. Viktor von Scheffel aus „Ekkehard". 5.30 bis 6 Uhr: „Unter den Kamerunnegern", Vortrag von Frau Dr. H. Elbert. 6.15 bis 7.15 Uhr: Vortrag von Studienrat Liebmann „Aus der Welt des Ingenieurs". 7.15 bis 7.45 Uhr: Schachstunde. 7.45 bis 8.15 Uhr . Beamten-Fortbildungskurfe. 8.15 bis 9.15 Uhr. Uebertragung von Kassel: Dritter Abend der Kammermusik vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. 9.15 bis 10.15 Uhr: „Gentz und Fanny Elßler", Drama von Jakob Wassermann.
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