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.^er Men Turn- ohaltung der Nett Glichen Turnen es 2. Turnbezirks der vorgestern in Gießen 1 Ausgang mit Span werden im Juni aus- c gestrigen Sitzung cden zunächst die neu. >er-Realtehrer ® e r ^'chel, Justizsekretär elius aus ihr Amt glieder des Schutvvi i Karl Michel und ewählt. Betreffs der lz soll eine Entscheid igeholt werden, ob dos )t besteht. iNach allem bacher Bürger 3 Meter eisig.) Die Eingab; des > um Ueberlassung von rrichtung eines Neben genehmigt, sedoch soll genommen werden zur

Nachbars. Außerdem m kommenden Sonntag igen, die für die zu er anstatt In Betracht «ach).

12. M Scstmi abend »e ein Lichtbilder« auS den Filialdörjew. Sichenhausen gut wurde der Abend vom wn. Der Vortragende »ehandeite In sehr ttn» a, sein Land und seine -bner vergönnt, In mehr eil in dem Veiten » Unterstützt wurden die prächtigen Lichtbildern, ngsmatcrial darstellten, r^gle der Vortragende ^s und des heidnischen s christlichen @W$. überzeugenden CDortrag - ^r äußeren Mstwn liotwendiglelt der Ms- nen zu führen.

Ion. Sei der jüngsten Versteigerung

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San ob wurden folgende Preise erzielt: Nutzholz: Fichten-Derbstangen 1. Kl. 17,Ä M?., 2. Kl. 15ZS Mark je Festmeter. Brennholz: Buchenscheit 1. Kl. 13^6 Mk., Eichenscheit 1. Kl. 7,71 Mk., Buchen- knüppel 1338 Mk., Hainbuchen-Knuppel 9,34 Mk., Eichen-Knüppel 7,90 Mk., Kiefernknüppel 4,15 Mk., Lärche-Knüppel 6,56 Mk., Fichtenknüppel 5,36 Mk. je Raummeter.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 13. Ian. (Stadtvorstands- jitzung.) Die erste Sitzung im neuen Jahre brachte zunächst die Einführung und Ver­pflichtung der neuen Stadtvorstands- mitglieber. Der Vorsitzende. Bürgermeister Dr. V ö l s l n g, wies in seiner Eröffnungsrede darauf­hin, daß die Herren ihr Amt in einer außerordent­lich schweren Zeit antreten, in einer schweren Wirt, ichaftskrise, die sich auf die Gemeindeverwaltungen in weitgehendem Maße auswirke. Die schwere !' wirtschaftliche Depression werde im kommenden Rechnungsjahre voraussichtlich zu einem starten EinnahmeausfaU an Steuern, insbesondere bei der Gewerbesteuer, führen. Auch die Reickssteuerüberwei- jungen würden immer geringer. Angesichts solcher Verhältnisse müße sich die Stadt in ihrer Finanz­wirtschaft auf das Allerilotwendigste beschränken und äußerste Sparsamkeit üben. Es müsse aber vom Reiche und vom Land verlangt werden, daß diese nicht ihrerseits den Gemeinden fortgesetzt neue Lasten, besonders auf sozialem Gebiete, aufcrlegen, ohne auch -die entsprechenden Mittel Dafür zur Ver­fügung zu stellen. Gegen die Bestrebungen des J Staates, viele Ausgaben auf die Gemeinden abzu­wälzen, müsse man sich energisch wehren. _ Rach einem Appell zu einer gemeinsamen, ersprießlichen Arbeit wurde die Verpflichtung der einzelnen Mit­glieder durch Handschlag vorgenommen. Als­dann folgte die W a h l der Kommissionen, Deputationen und Ausschüsse, die pch vollkommen reibungslos gemäß den von den Frak­tionen untereinander vocher getroffenen Abmachun­gen vollzog. Auch die Wahl des Schulvor­standes ging glatt uonstattqn. Die zur Vortage gelangende Rechnung der Stadt-, Hospital- unb Armenkasse, sowie der früheren Bür­ger-Mädchenschule vom Rj. 1924 wurde ohne Debatte genehmigt. Die Rechnuna der Stadt­kasse schließt im Betrieb mit 546 529 Mk. in Ein­nahme und mit 462 967 Mk. in Ausgabe ab, so paß ein buchmäßiger Rechnungsrest von 83 562 Mk. verbleibt. Der Vorsitzende bemerkte dazu, daß die­ser Abschluß als sehr günstja zu bezeichnen sei. Da­gegen werde aller Voraussicht nach der Abschluß der Rechnung 1925 wesentlich ungünstiger werden, da die Ueberweisungen aus den Reichssteuern hin­ter den angenommenen Summen erheblich zurück­blieben und auch ein erheblicher Ausfall an Ge­meindesteuern zu erwarten sei infolge der schlech­ten Lage der gewerblichen Betriebe. Verschie­dene kleinere Vorlagen, wie Genehmigung von Rechnungen. Abänderung einer Bauflucht­linie, wurden debattelos genehmigt. Unter M i t- 1 e i l u n g e n gab der Vorsitzende am Schlüße der Sitzung ein Dankschreiben des Kreisgeflügelzucht- vereins für die Ueberlafsung der Festhalle zu der letzten Ausstellung und für die Stiftung eines Ehrenpreises bekannt. Weiter gelangte eine Ein­gabe der Erwerbslosen zur Verlesung, in welcher diese verschiedene Forderungen stellen, ins­besondere nochmalige Auszahlung einer Winter­beihilfe für den Monat Januar in Höhe von 15 Mk. Die Eingabe wurde an die Finanzkommission zur Prüfung" überwiesen. Rach Beendigung der Sitzung vereinigte man sich zu einem zwanglosen Beisam­mensein im Hotel ..Deutsches Haus".

Rieder-Gemünden, 13. Jan. Der hiesige Sportverein 1919 hielt seine ordent­liche Generalversammlung ab. Die Iahresrechnung schloß bei einem Umsatz von 325 Mk. mit einem Ueberschuß von 35 Mk. Der seitherige Gesamtvor­stand wurde einstimmig wiedergewählt.

Elpenrod, 13. Jan. Das Bezirks- S kriegerfest der Kriegerkameradschaft Hasst a", Bezirk Homberg, wurde dem hiesigen Kriegerverein übertragen. Da der Verein über kei­nen Platz verfügt, der sich für solche Feste eignen würde, ist es noch fraglich, ob an die Abhaltung des Festes dahier gedacht werden kann.

-\sSt- Bleidenrod, 13. Ian. An Stelle des aus Gesundheitsrücksichten zurückgetretenen Diri­genten unseres Gesangvereins, Lehrer Hahn, hat Lehrer Heusenröder von Burg- Gemünden die gesangliche Leitung des Vereins übernommen.

Kreis Larrterbach.

5 Schlitz. 13. Ian. Eine in Turnerkreifen des Gaues Hessen bekannte Persönlichkeit, der Fabrikant Heinrich Römer, wurde dieser Tage unter gro­ßer Beteiligung der Bevölkerung und Vereine zur letzten Ruhe geleitet. Der Verstorbene war über ein Menschenalter an führender Stelle im hie­sigen Turnverein tätig, von 18981920 allein als erster Sprecher. Die Erbauung der hiesigen Turn­halle ist in erster Linie sein Werk gewesen. Dem glänzend verlaufenen 38. Gauturnfest des Turn­gaues Hessen, das 1911 hier stattfand, stand er als umsichtiger Festpräsident vor. Der Gau ehrte die Verdienste Römers um die Turnsache dadurch, daß er ihn für den Kreisehrenbrief vorschlug, welche Auszeichnung ihm 1920 als einem der ersten im ganzen Gau vom Mittelrheinkreis der Deutschen Turnerschaft verliehen wurde. Auch sonst noch hat sich der Verstorbene um das Allgemeinwohl in vor­bildlicher Weise verdient gemacht. Lange Jahre ge­hörte er als eifriges Mitglied dem S t a d t v o r - ft and an, und die Spar- und Darlehns- lasse, deren Mitbegründer er war, hat in ihm einen bewährten Mitarbeiter und Beamten ver- ; loren. Der Bezirk Schlitz des Hessischen L a n d b u n d e s hat für die durch das schwere Brandunglück im benachbarten Pfordt so schwer geschädigten Landwirte ein Hilfs werk in die Wege geleitet. Trotzdem heute jeder Landwirt um seine Existenz zu ringen hat, sind Gaben, die j wenigstens eine erste Hilfe ermöglichen, schon reich­lich geflossen, nicht nur an Geld, auch an Gerat und Naturalien. Die Sammlungen werden fort- gesetzk. Die hiesige Jugendherberge, die dem Berband deutscher Jugendherbergen angehört und im Reichsherbergsverzeichnis ausgenommen ist, erfreut sich mit jedem Jahre eines regeren Besuchs. Im Jahre 1925 betrug die Gesamtübernachtungs- zifser 334 gegenüber 206 in 1924. Es entfallen auf Besucher aus Mittel- und Hochschulen: 78 männ­liche, 163 weibliche, aus Volksschulen: 3 männliche, 6 weibliche, sonstige: 50 männliche, 34 weibliche. 5 0 Jahre in gräflichen Diensten befand sich am 1. Januar der gräfliche Obergärtner H ch. F r a n k.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

XX Wetzlar, 13. Jan. Die Einwohner­zahlen der beiden Städte und 7 Landbür -

atr meiftereien des Kreise» feien hier nach der üngsten Zählung wie folgt angegeben: Die Stadt Wetzlar zählt z.Z. 16 667, Braunfels 1915 Seelen. In den Landbürgermeistereien wurden gezählt: Atzbach-Launsbach 11 456; Braun- eis 9325; Ehringshausen 9069; Greifenstein 5117; Hohensolms 3969; Rechtenbach 7862 und Schwa!- dach 6464 Einwohner. Die größte Dorfgemeinde, Aßlar, zählt 1948, das kleinste Dorf Ahrdt nur 127 Bewohner.

kz Wetzlür-AlebergirmeS 13. Ian. Eine in den achtziger Jahren stehende Frau von hier stürzte am Samstag in der Scheune von der Leiter oder von dem Gerüste eS war niemand zugegen fo unglücklich ab, daß man fte mit einer schweren Gehirnerschütterung in die Wohnung tragen muhte. Am Montag ist die Frau ihren Verletzungen erlegen, ohne das Bewuhrsein wiedererlangt zu haben.

bL Ehringshausen, 13. Ian. Das La­gerhaus des Händlers Weimer von hier wurde ein Raub der Flammen. Die Feuer­wehr muhte sich, da bei ihrem Eintreffen die Flammen schon zu weit um sich Gegriffen hatten, lediglich mit dem Schuh der aroßen Holzvorräte befassen, die das Haus umgaben.

-Hochelheim, 12. Ian Aach kurzem Kranksein starb heute nachmittag Pfarrer Schn e ib er von hier. Gr verwaltete feit über 15 Jahren die hiesige Pfarrstelle alS Aachfolger des Pfarrers Lic. Heev. zur Zeit in Wehlar- Aiedergirmes. Die hiesige. sowie die zu dem Kirchspiel gehörige Gemeinde Dornholzhausen be­trauern tief den so plötzlich eingetretenen Verlust ihres treuen Seelsorgers.

XX Hochelheim, 13. Jan. Die hiesige G e - m arkiing umfaßt eine Gesamtfläche von 699,5 Hektar. Um mehr Ackerland zu gewinnen, sind bis jetzt etwa 50 Morgen Waldnutzung, die sog. Birkenheckc, abgeholzt worden. Wohl alle Orts­bewohner sind durch Ueberweisung eines Grund­stücks in den Genuß guten Pachtlandes gekommen.

Kreis Biedenkopf.

XX Biedenkopf, 13. Jan. In dein im Spätherbst vollendeten stattlichen Kreistagsgebäude tagte am Montag zum erstenmal der n e u g e - wählte Kreistag. Als wichtigster Punkt der Tagesordnung galt es, aus der Mitte der 25 Abge­ordneten den Kreisausschuh mit 10 Mitglie­dern zu wählen. Aus dein südlichen Teil des Krei­ses, dem Bezirk Rodheim, wurden Gutsbesitzer Schwarzentraub (Hof-Bubenrod) und Ge­meinderechner Schäfer (Raunheim) in den Kreisausschuß gewählt.

T Waldgirrnes 13. Jan. In der vori­gen Woche hat unsere neue Kranken­schwester ihrer: Dienst angetreten. Sic kam aus dem Krankenhaus Ehringshausen. Dieser Tage weilte hier eine Kommission des Kulturamtes Dillenburg, um den Plan zu prüfen, den un­tersten Teil des Dorfes zu kanali­sieren. Viele Anlieger der Kreuzer«, Schul- nnd Umerftraftc haben nämlich in den letzten Jahren bei Hochwasser in ihren Kellern dauernd Wasser und müssen dann Tag und Aacht die Pumpwerke im Betrieb haben. Daß dies von der neuen Wasserleitung Herkommen soll, wie vorige Woche derWetzlarer Anzeiger" von hier berichtete, ist ein Irrtum, denn in diesen Straßen ist noch kein Graben zur Wasserleitung aufgeworfen. Auch der Ortsbach, der zum Teil vor drei Jahren unterirdisch gelegt wurde, soll weiter kanali­siert werden. Sobald die Witterung eS im Frühjahr erlaubt, wird hier mit der Zusam­menlegung der Gemarkung begonnen. Am Samstag wählten die Interessenten drei Bevollmächtigte und drei Stellvertreter zur Donitierungskommission. Wir sehen, an Unter­nehmungsgeist fehlt es in WaldgirmeS nicht. Schade nur, daß wir jetzt das Geld nicht haben, in dem früher unsere Gemeinde förmlich schwamm und nichts unternahm, liniere Arbeitslosen haben jetzt wenigstens Beschäftigung und Verdienst.

Dillkreis.

bl. Dillenburg. 13. Jan. Don der Re­gierung ist jetzt die Genehmigung zur Errich­tung einer Mittelschule für unsere Stadt erteilt worden. Ab kommende Ostern wird der Unterricht aufgenommen werden.

Herborn, 13. Ian. Die Lage in der Herborner Industrie ist bis jetzt noch erträglich zu nennen. Die Werke sind im Durch­schnitt noch alle in Tätigreit, wenn auch einige verkürzt arbeiten. So kommt es denn, daß die Erwerbslosenziffer hier noch kein allzugrohes Ausmaß angenommen hat Heute sind etwa 80 bis 100 Personen arbeitslos. Dennoch muh bet der schwankenden Wirtschaftslage damit ge­rechnet werden, daß in Zukunft eine Erhöhung der Ziffer eintritt. Aotstandsmahnahmen wurden schon im vergangenen Jahre ausgesührt und sotten auch weiter durchgeführt werden. 3m Laufe dieses Jahres soll hier eine neue landwirtschaftliche Schule errichtet wer­den. Die jetzigen Räume erweisen sich zu be­grenzt und Öen Verhältnissen nicht mehr an­gemessen. Das Handwerksburschen- w c s e n tritt in jüngster Zeit hier äußerst stack in Erscheinung. Durch das Dilltal romnten Tag für Tag ganze Trupps von Wandernden, die versuchen, bei den zahlreichen Werken Unterkunft zu finden. Meistens gelingt ihnen dies aber nicht und so geht es denn weiter, entweder nach Betz­dorf oder Siegen.

61. Eisenroth, 13. Ian. Der Ban der Provinzial st raße zwischen unserer Ge­meinde imb dem Nachbarort Hartenrod ist bereits weil gediehen. Wenn keine unvorher­gesehenen Schwierigkeiten in den Weg treten, hofft man int Frühjahr die Straß« dem Verkehr übergeb en zu können.

Maingau.

WSA. Frankfurt a.M., 13. Ian. Vor einigen Wochen wurde in das Laboratorium der Firma Röchling in Wetzlar eingebro- cheu und dort Platintiegel 'owie Platin im Werte von mehreren tausend Mark gc = stöhlen. Als Haupttäter tonnte jetzt der frü­her bei Röchling beschäftigt gewesene Laborant Wilhelm Schmid l aus Walpershofen im öaar- gebiet festgenommen werden. Als Mittäter tomrnt der Rettende Wilhelm Hütten unb her Reisende Waller Look aus Oberhausen in Be­tracht, von denen der zrftcrc bereits ver­haftet werden konnte. Die Diebe haben das Platin durch Vermittelung einer Frau aus He r - born und in Frankfurt wohnende Ver­wandte derselben in Frankfurt ab gesetzt und den Erlös geteilt. Die Fran wurde wegen Hehlerei f e ft g e n o m m e n. ~ ......

WSR. Oberursel, 13. Jan. Die Höchster Gasleitung, die auch Oberursel und

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredattion besGießener An^- rs".

2. Kc3: statt der D einen S wählen. Hierauf ge­winnt Weik wie folgt: 1. Tg2, c5 2. Te2 c4 3. Kc4, Sc2 4. Kc3, Sa3 5. Kb3 und gewinnt.

Problem Nr. 44

Losung deS Problems Dr. 43.

Don Earl von Dardeleben, Darmstadt. Schwarz.

a b c d e g h

8

6

6

5

3

3

2

2

Weih.

Weih zieht und setzt in drei Zügen matt.

Weih: 11 Steine. Kg7, D118, Sei, Sf4, Tg4, Ba5, Bb5, Bc4, Bd2. Be5, Bh2.

Schwarz: 4 Steine. Ke4, Bb7, Bf5, Bg5.

Endspiel Nr. 10.

Don C. Dething. Riga.

3

Schwarz.

Weiß.

Weih zieht und gewinnt.

Weih; 3 Steine Kd3, 162, Bc5.

Schwarz: 4 Steine Kbl, Ba2. Bc3, Bd7.

Die Losung dieser seinen Studie ist folgende: 1, c6, dc- 2. Kc3. alD+ 3. Kb3 und gewinnt. Auf 1 ., c2 fnlat 2. Thl+, cl 3. Tcl + , Kcl, 4. c7, alD 5. c8D + , Kb2 6. Db7+, Kcl 7. Dc7 + , Kb2 8. Db6+, Kcl 9. Dc5+, Kbl 10. l)b4-s-, Ka2 11. Kc2 unb gewinnt Diese Lösung ist jedoch nicht ganz erschöpfend, denn Schwarz tann nach 1. cO, dc:

Homburg u. d. H. mit Gas versorgt, wurde am Sonntagabend in der Nähe von Oberursel de f e kt. Dabei geriet das ausströmende Gas in Brand. Erst nach mehreren Stunden konnte das Feuer von der Feuerwehr erstickt werden. In der Umgegend hatte die weithin sichtbare Stichflamme die Beran- tasfung zu dem Gerücht gegeben, daß an der be­treffenden Stelle eine Petroleumquelle zu- wge getreten und in Brand geraten sei.

Turnen, Sport und Spiel,

Lahn^reishanÄbaN,

tz. Die lehtsonntäglichen Ereignisse sind keine Lieberraschungen. Man hatte einen ähnlichen Ausaang der Spiele erwartet. Im Spiel ,H e f - sen" Gießen - Polizei Wetzlar mar dieses Mal die Aervvsität auf Setten herHes­sen' So schlecht wie sie am Sonntag spielten, sind' sie 'nicht. Ihr Feldfpiel ist nicht gut. Was ihnen fehlt, ist vor allem das wchuhvermögen. Der von hinten geholte Drehwurf halte schon die nötige Kraft, aber nicht die erforbe^iche Sicherheir unb gehört zur veralteten Technik. Man sieht ihn z. B. in keiner Wetzlarer Hand- ballstürmerreihe mehr. Diese bevorzugen viel­mehr den von oben geholten Stoßwurs, öer die gleiche Kraft mit viel größerer Ziel- und Treff- sichrrhcit verbindet. Seine fast vollendete Aus­führung zeigte am Sonntag der Halblinke Potizeislürmer Dademasch der oon den 6 Toren allein 4 damit erzielte. Zwecklos und verfehlt sind aber sicher die 30 Meter-Wurfe des Hessenmittelläufers Schneider; fetbft mit der zweifellos größeren Wucht eines Fußball­schusses sind auf diese Entfernungen nur in ganz seltenen Fällen Tore zu erzielen, om Handbatt- spiel ist daS ausgeschlossen. Jeder Fernschuß vor­der Abseitslinie kommt einer vergebenen Ehance gleich (sofern nicht gerade der Torhüter sein Hei- tigtum verlassen hat). Erst innerhalb des Straf­raumes besieht Aussicht auf einen Torerfolg unb nicht eher! Das hat die Praxis bewiesen. Diese kleine technische Belehrung nur nebenbei. Zu dem Gießener Spiel wäre noch zu tagen, baß sich die Umflellunß in der Wetzlarer Schupo- Mannschaft bewährte. In den bisher gezeigten Spielen hing der grüne Sturm immer m der Luft. Die nunmehr verstärkte Häuserreihe gab btefem aber diesmal den nötigen Ruckha.t, auf dem er den Angriff aufbauen tonnte.

Im Wetzlarer Lokalderbv F. E. gegen B. C. gaben die letzteren einen beachtenswerten Gegner ab, wenn auch mehr durch scharfes spiel. Auf jeden Fall konnte sich die B. C.-Elf durchsetzen unb wenigstens im Feldspiel gleiche Leistungen zeigen, ohne aber zu den ersehnten ^.oren zu kom­men. Der gefürchtete Jnnensturm des tf. E. wurde stark abgedeckt fo daß die Außenstürmer den Tor­reigen eröffnen mußten. Auffällig waren in diesem Kamps die Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, der damit den Spielverlauf stark beeinhädihgte.

Don H. D'O. Dernharb.

1. Lg7h6l! nebst verschiedenartigen leichten Mattstellungen. Der Hauptwert bet Aufgabe liegt in der teuflischen Scheinlösung 1. Te6c61? bie nur an dem versteckten Gegenzuge 1.....

Dg4c8! scheiten unb gerade deshalb so irre­führend ist. weil sie scheinbar eine wesentliche Vermehrung des Probleminhaktes bringt, indem sie ein Sahmatt (1......d3 2. Db4+-r) ver­

ändert (zu 2. Tc4+-H unb zwei neue Matts (noch Ld5--a2 ober g8) hinzufügt

Die Narrenhappe.

Splitter unb Sparren vom AedaMonStisch.

Wiener Anekdoten!

tzettmeSberger.

Während einer Festvorstellung im Opern- Hause zu Ehren des Ersten österreichischen Lehrer­kongresses.

Merkwürdig, ich hab' das Haus schon voller, unb ich hab's auch schon leerer g'seh'n aber voller Lehrer seh' ich's heut' zum ersten Mal."

WohltätigkeitsvorstellungDie Hugenotten". Der Tenor (ein Gast) ist schwach. 3m Orchester wird über den schlechten Raoul geschimpft. Hellmesberger beruhigt seine unzufriedenen Kol­legen:Ach was - eln'm g schenkten Raoul schaut man net in'S Maul!"

Der Maler Leonhard Hoser feiert feinen Fünfziger. HellrneSberger gratuliert auf bet Straße:Leonardo ba wünsch' ll"

Iosef Hellmesberger junior debütiert als Komponist, alle gratulieren dem Vater. Aur einer kann einen kleinen Einwand nicht unter­drücken:

,Aa ja. lieber Hellmesberger, aber ein bissel viel Mozart ls halt drin."

Bitt' schön wissen Sie wen Besser'n?"

Aber der Lustspieldichter Eduard Mautner hat sich schon während der Aufführung keinen Zwang auferlegt und in sich hineingelacht.

Gar not schön daS von Ihnen, Herr von Mautner, daß s' übern P.rpl fein Stück g'lacht haben! Ich hab' In der Burg schon so viel« Lustspiele von Ihnen ang'hört und nöt ein anzig Mal g'lacht."

Während eines Hettmesverger-KonzertS er­hebt sich die Gattin deS bekannten Kohlen-» Industrietten G.

Hellmesberger (xum Publikum).Ich bitte nur sitzen zu bleiben! Die Dame sitzt immer auf .Kohlen."

Ein Gewohnheitsmensch.

3n einer kleineren Stadt toll ein Krema­torium errichtet werden. Die Meinungen im Stab trat sind lebhaft dafür und dagegen. End­lich soll auch der Stadtrat Klempnermelster Schmidt seine Meinung abgeben unb er erklärt:

Meine Herren, von solchen Aeuerungen will ich nichts wissen, ich teil! begraben fein, toi« ich's oon Jugend auf gewöhnt bin.

Was den Tabellenstand anbetrifft, fo hat die Polizei nunmehr gleiche Punktzahl mit den Gie­ßenerHessen", aber ein besseres Torverhältnis und rückt dadurch an die zweite Stelle. Die Vorent­scheidung um die Lahnkreismeister- s ch a s t bringt auf jeden Fall das Spiel am kom­menden Sonntag Polizei gegen F. C. Wetzlar. Schon ein unentschiedener Ausgang dieses Spieles genügt, um den F. C. Meister werden zu laflen. Im anderen Falle sind Entscheidungsspiele notwen­dig. Natürlich ist auch noch der Ausgang des Pro­testes gegen die SpielansetzungHessen"F. CL von teilweise entscheidender Bedeutung. Die Tabelle hat nach den Ergebnissen des Sonntags folgendes Aus-

sehen:

Vereine Spiele

F. E. Wetzlar 6

Pol.-Sp.-V. Wehlar 5

. Hessen" Gießen 5

B. B. Wetzlar 5

Niedergirmes 5

gern, unent. verl. Pkt-

6 0 0 12

3 0 2 6

3 0 2 6

10 4 2

0 0 5 0

Schöffengericht Wetzlar.

q Wetzlar, 11. Ian. Wegen Einbruchs- diebstcchlS war der zur Zeit in Wetzlar in Untersuchungshaft befindliche Landwirt Wilhelm P. au5 Rodenbach unter Anklage. Der dem Angeklagten zur Last gelegte Einbruch gefchab In der Aacht vom 13. zum 14. gebtuar 1925 in der Jagdhütte deS Zeugen H. in Offdilln, Gs wurden Inventarstücke entwendet. Ein in nächster Aahe der Jagdhütte stehendes Häus^ chen das etwa 1 Mtt. über beut Boden aut Pfühlen steht, wurde ebenfalls mit einem Besuch beehrt. Aach der Zeugenvernehmung, durch die der Anseklagte belastet wurde, gestand et den Diebstahl ein und bat um milde Strafe. Das Gericht erkannte auf 4 Monate Gesäng - n i S unter Anrechnung von 2Ve Monaten bet erlittenen Untersuchungshaft.

Der Reisende Wilhelm R. au- Braun fels toar unter der Anklage, seinem Arbeit­geber Geldbeträge von insgesamt 435.70 Mr. unterschlagen zu haben, vor den Schranken des GerlchbS. Es handelte sich um Beträge, die der Angeklagte für den Zeugen Sch. eintaifiert hatte. Der Angeklagte gab den Sachverhalt zu. totll aber zu der Handlung sich für berechtigt ge­halten hüben, da er an den Zeugen au« Spesen eine Gegenforderung hatte. Jede betrügerttche Wicht habe ihm vollkommen ferngelegen Das -Gericht sah den Angeklagten durch die belasten- I den Aussagen des Zeugen Sch. als überfuhrt an unb kannte auf 3 M o na te G es ä n g n l s und Aufc-rlegunng der Kosten des Verfahrens.

Dc-. Landwirt Friedrich D. von Dorlar und die Ehefrau Heinrich H. von Garben* - m hatten sich unter der Anklage zu ver- annoorten, fortgesetzt handelnd unlautere Machen- -dmHei', vorgeuommen zu haben, obwohl sie wußten oder annehmen mußten, daß dadurch der Preis für Gegenstände be« täglichen Be->