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Zu schassen, flein eusen. daß man den mb verlassenen Sir. wenn er Henle leben aem Lande mit un vrimiiiven Lebens rennen gelernt hm, Mot gesteuert werde im Ginne Jesu/ die 4 Formen, in irbi en. Soroeit die un« i darüber Husfurji fer 2(rt obptmbn en, mein oon ihre., e Mole oerheivowt werde. Hal er <\<t GÄtiU nicht, noch eirund werden sic sen, sondern sie lind Fimmel." Die 9r'n- i. welche Ghren|tel!i'r beschieden sein miir ihr miifet nicht, war- r daraus ousmerllam t nyr daran Wen zu halten. Das Buch neiftex von den zu- Offenbflrung Man. nd Kselchnisleu, dic i sind, aber auch sorm. Io dah man ren glaubt, der einft 3t. Darum wird der >n gründen, die vom Vpre^-svrechev. rou jer.-ht, nie dar [C, cinc Äinle Cone- bn« icnieiliae Leben mir @o'i beschreibt , Aussicht Mb @vl' « ihren M «"l noch Leid, noch @ sein, denn do -erste n. d.

'TBemt man bedenkt, bat tu den Drvßbe- trteben eine Arbeiterin täglich ein Viertel Hektar Anlagen zweimal absuchen muh, Das zwcttemal am Spätnachmittag, und jedeSmal nur zwei Ar­beitsstunden dafür bestimmt sind, erhält man einen Begriff von der Fixigkeit, die dazu nötig ist. Außerdem sind die Mutterpflanzen sehr emp­findlich, und man muh bei der Ernte sehr be­hutsam umgehen, damit der Wurzelstock nicht verletzt wird. Der gestochene Spargel wird dann in auSgemauertcn Erdegruben aufbewahrt, wenn nicht, gleich verpackt und auf den Markt gebracht. Statt wie früher nur einige Wochen, dauert die Spargelstechzcit heute volle zwei Monate. Der gärtnerischen Kunst ist es zu verdanken, wenn heute sich die Bevölkerung längere Zeit alS früher dem reichlichen (3cnu6 dieses zarten, wohllchmek- kenden und gesundheitlichen Gemüses hingeben kann.

Zn allen Spielarten deS Speisezettels kann der Spargel aufgetragen werden, als Suppe, als Gemüse, als Salat, ja als Sparaeleierkuchen und Sporgelpudding: am besten aber wer das haben kann in Salzwasser gekocht und mit gebräunter Butter übergossen unter Beigabe von neuen Kartoffeln und einem Kalbskotelett. 0,. der früheren Zeit'wurde der Spargel merk- irurdigerweise fast stets in Wein gekocht. Dar­über ist man längst hinaus. Wer ihn recht zu schaden weih, bevorzugt ihn in möglichst un- berührter Natürlichkeit. 3m übrigen sind die CMd)mäder sehr verschieden. Jedenfalls ist aber der Spargel unter allen Speisen des Frühjahrs das köstlichste und wird daher auch vom Daumen hoch geschätzt.

Bornotizcn.

- Tageskalender für Mittwoch. Stadttheater: 7 Uhr Laban-Schule. Saalbäu Sauer: 4 und 8 Uhr Schaukochen. Gewerkschafts­bund der Angestellten: 8 Uhr, Hopfcld, Vortrag. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße:Dic letzten Daye von Pompeji". Astoria-Lichtspiele:Maciste in der Hölle".

Deutsche Heimatfilme. Die Vorfüh­rung dieser lehrreichen Filme findet am Freitag- nachmittag und abends in den Palast-Lichtspielen statt. (Siehe Anzeige.)

Wiking crfahrten der Nerother Wandervögel. Dic in unserer Stadt durch mehrere Besuche t estens bekannte junge Rerotler- schar will am nächsten Samstagabend aus dem Munde ihres Führers überErlebnisse und Abenteuer in Aegypten" berichten. Lichtbilder und > der zur Laute werden den Bortrag um­rahme . Man darf wieder auf einen schönen Abend rechnen (Siehe Anzeige )

*

* Straf! enerneucrungsarbeiten. Wie den Fraktionen der Stadtverordnetenver­sammlung mitgeteilt wurde, hat der Dauaus- schuh den Ausbau der Reststrecke Am Kugelberg und die Herstellung des Fußweges Marburger ©trabe genehmigt. Das Stadtparlament hat dem Ausbau der Wilhelmstrahe, Auf der Weiß- erde und Aulweg. der ©trabe im Trobschen Gelände und der Straße am Amtsgericht zuge­stimmt. Vorgesehen sind und sollen beantragt werden die Neubefestigung der Frankfurter ©trabe von der Friedrichstraße bis Klinilstrabe, der Frankfurter ©trabe von der Klinikstrabe bis zur ©trabe Am Steg, des AsterwegS zwischen Schillerstrabe und Nordanlage und der Aus­bau der Sdcrstrabe nördlich der Steinstrab«. Dringend empfohlen wurde auch die Herstel­lung der Wagengasse.

* Strabensperr.ung. Wegen Gas- und Wafferrohrverlegung ist die StraßeAn der Warte" zwischen Leihgesterncr Weg und Friedrichstraße vom 11. Mai ob bis auf weiteres oom Polizeiamt für jeglichen Verkehr gesperrt worden.

** Himmelfahrtausflüge sind oon zahl­reichen Vereinen' vorgesehen. Näheres ist aus dem gci.rigen und heutigen Anzeigenteil ersichtlich.

* Sonderzüge am Himmelfahrtlag, anläßlich einer Feier des Vogelsberger Höhenclubs. Personen.zug 513 StockheimGießen in Stockheim ab 8.34 Uhr nachm.. Gieren an 9.53 Uhr nachm., wird am 13. Mai, wie im Sommerfahrplan vorge­sehen, bis Gießen gefahren. Der Personenzug 4146 verkehrt an diesem Tage von Hartmannshain bis Stockheim. 3n Hartmannshain ab 6.52 Uhr nachm., in Stockheim an 8.06 Uhr nachm. Der Personenzug 516 GießenHungen wird am 13. Mai ebenfalls wie im Sommerfayrplan Sonntags vorgesehen, von Gießen bis Nidda durchgeführt. In Gießen ab

10.43 Uhr nachm., Hungen ab 11.22 Uhr nachm.. Nidda an 11.46 Uhr nachm.

V Die Klrchengcfangvereine des Dekanat- Dieben begehen am nächsten Sonntag in Heuchelheim ihr diesjähriges Iahresfest Die geiamte Feier findet in der Turnhalle statt, auch der Festgottesdienst, da die Kirche nicht Raum genug bietet Als Fest- Prediger ist Pfarrer Muller- Dieben gewon­nen. 3m 250. Todesjahre Paul Gerhardts wird die Feier als Paul-Derhardt-GedächtniSfcier ausgestaltet sein. 3n der Nachversammlung wird nach einem Massenchor jeder Verein zwei selbst- gewählte Lieder zu Gehör bringen. Alle Freunde des KirchengekangS sind eingeladen.

* Einstellung des Paketverkehrs nach Grobbritannien. Die in den ersten Tagen dieses Monats aufgelicicrten Pakete nach Großbritannien lagern zum größten Teil noch bei den deulswen Grenzausgangs-Postanstalten. Diese sind angewiesen worden, die Pakete mit leicht ver­derblichem Inhalt, soweit dies aus den Zoll­inhaltserklärungen oder sonst ersichtlich ist. an die Absender zurückzuleiten. Den Absendern von nach Großbritannien bestimmten Paketen mit anderen Waren bleibt es überlassen, ihre Pa­kete zurückzufordern. Anträge aus Rückgabe nehmen dic Llufgabe-Postanstalten entgegen.

" B. H. C. Eine Maienfahrt mit Schnee- und Kiesclschauern, empfindlicher Kälte und wenig Sonnenschein unternahm am Sonntag der V. H. C. (Sieben. Der Frühzug brachte die 100 Teil­nehmer nach dem anmutig gelegenen Taunus- städichcn Ansbach, hinter welchem der Aufstieg gleich einsetzte und die Wanderer in mäßiger, aber steter Steigung über den Sandplacken und ein großes Stück am Pfahlgraben entlang zum höch­sten Gipfel unseres Nachbargebirgcs, dem Groben Feldberg brachte. Einen eigenartigen Anblick gewährten unterwegs die winterlichen Landschafts­bilder, denn je höher man stieg, um so dicker war die Schneedecke, selbst Rauhreifbilder boten_ sich dem erstaunten Auge. Namentlich die frischgrüncn Buchen bildeten mit der auf ihnen ruhenden Schneelast einen seltenen Kontrast. Die Fern­sicht auf der Höhe war leider beschrankt: doch ge­währte der Blick auf die benachbarten Berge, so­wie die zu Füßen liegenden freundlichen Taunus­dörfchen reichen Ersatz. Der Aufenthalt im Freien war durch die scharfe Luft nicht sehr angenehm, und während sich die Jugend mit Schneeball­werfen. einem sonst im Mai seltenen Vergnügen, ergötzte, fanden die Aelteren in den behaglich durchwärmten Räumen des alten Feldbcrghauses gute llnterlunft. Der Abstieg erfolgte über die steile, ziemlich verwahrloste Elisabethenschneise, am Elisabethenstein. einer Grup -e mächtiger Fels- blöcke, vorüber nach dem lieblichen Kurort Hom­burg, wo Schloß- und Kurpark, sowie die prunk­volle Crlöserkirche einer eingehenden Besichtigung unterzogen wurden. Nach genügender Erholung erfolgte am Abend über Friedoerg die Heim­fahrt.

** Auftrieb auf dem heutigen Frank- furter Schlachtvieh markt: 3 Kühe, 1332 Kälber. 121 Schafe, 562 Schweine.

Tagung des Hessischen Beamtenbundes.

Bad-Nauheim, 11. Mai.

Der Hessische Beamlenbund, e. D., der in 7 Fachabteilungen und 35 Fachvereinen ins­gesamt 10171 Mitglieder zählt, hielt im Kur­hause seinen 7. Bundestag ab, der von den 111 stimmberechtigten Vertretern und außerdem noch von zahlreichen Deamtengrößen aus der näheren und weiteren Umgebung besucht war. Lehrer P o r t h als Vorsitzender des Ortskartells der Be­amten zu Bad-Nauheim begrüßte die Gäste, worauf Rektor Dc. Elah, Darmstadt, der Vor­sitzende des Hessischen Beamtenbundes den kürz­lich verstorbenen Geh. Admiralitätsrat Dr. Graß, dem Leiter der Rechtsabteilung des Deutschen Beamtenbundes und verdienten Bor- kämpfer für ein neuzeitliches Deamtenrecht, einen längeren, warmempfundenen Nachruf widmete, der tron_ Der Versammlung stehend angehört wurde. Hierauf geb der Vorsitzende kurze Er­läuterungen zu dem im Druck vorliegenden Ge­schäftsbericht. Er führte u. a. aus, daß gegen­wärtig die Beamtenschaft irgendwelche Vorstöße in bezug auf Gehaltserhöhung bei der derzeitigen Wirtschaftslage nicht machen könne. Der D. B. B. rüste aber und sammele Material, um den maß-

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gebenden Regierungsstellen zur geeigneten Zett mit tatsächlichen Unterlagen bienen zu können. 3m wesentlichen liefen Die Ausführungen des ReDnerL Darauf hinaus, daß auch der Hessische Deorntenbund das Zusammenfallende. die Be­tonung der gemeinsamen 3nteteen und Ziele in den Vordergrund stellen müsse. Der Äaffcnbericht wurde, da der Rechner erkrankt war, ebenfalls von dem Vorsitzenden erstattet. Er ergab ein er- sreuliches Bild, was hauptsächlich daraus zurück­zuführen ist, daß fast alle laufenden Arbeiten von dem Vorsitzenden selbst erledigt worden sind.

Bei der Beratung der Anträge rief der von der Arbeitsgemeinschaft der oberen Beamten Hessens (gehobene mittlere Be­amte) eingebrachte Vorschlag, an Stelle der verti­kalen Gliederung die horizontale Gliederung durchzuführen, eine lebhafte Aussprache hervor. Der Antrag wurde von den Vertretern der Gruppe damit begründet, daß die oberen Be­amten bei Der letzten Besoldungsregelung pro­zentual schlechter abgeschnitten hätten als die höheren und unteren Beamten Vertreter Der hessischen Polizeigruppe wiesen Den Antrag zu­rück Ein Kompromißvorschlag DeS Abgeordneten Heinstadt fand keine Annahme, so bah eS nach der Mittagspause zur Abstimmung kam, die den Antrag mit großer Mehrheit ablehnte. Die oberen Beamten erklärten aber, daß sie trotzdem dem Hessischen Deamtenbund die Treue halten würden. Angenommen wurden mehrere Anträge des Verbandes der Amtsgehilfen und Haus­meister im Hessischen Staatsdienst, die sich mit der Dienstwohnungsfrage und DesoldungS- angelegenhciten befassen. Ein Dringlichkeitsan- trag, der sich mit Rücksicht auf Dic Not der Beamtenanwärter gegen die Heraufsetzung der Altersgrenze von 65 auf 68 3ahre wendet, wurde einstimmig angenommen, ebenso ein Antrag des Katholischen Lehrervereins, der sich gegen Den von den Spihenorganisationen angestrebten Ab­bau der sozialen Zulagen arlsspricht. Gefordert wurde auch, daß der volle Friedenswohnungs- geldzuschuß den Hesll'chen Beamten nicht mehr vorenthalten werde, nachdem dieser feit !. Avril d. 3. den RcichSbeamten bereits gezahlt werde. Dabei kam eS zu einem scharfen Angriff eines Delegierten auf den hessischen Finanzminister, der jedoch von dem anwesenden Regierunasver- treter und von dem Vorsitzenden zurückgc nieten wurde.

Der Nachmirtagsschung wohnte eine rohere Anzahl von Gästen bei, von denen folgende kurze Begrüßungsansprachen hielten: Oberfinanz- rat Lippert als Vertreter des Finanzmini­steriums. Schulrat Friedrich vorn Landes­amt für das Bildungswesen: Landtagsabgevrd- neter Reiber für die demokratische Fraktion, Landtagsabgeordneter Heinstadt für die Zen­

trumsfraktion, Zfchech, Offenbach, für die Ar­beitsgemeinschaft Der hessischen GemeinDebeamten. Anschließend bildete der Vortrag von Direktor Remmers im D. B. B. (Berlin) über die schwebenden Beamlensragen den Höhepunkt Der Tagung. Der Redner befaßte sich in der Haupt­sache mit folgenden Deamienproblemen: Beamtcn- rccht, Arbeitsdienstzeit, Urlaub, Besoldung»- fragen. Zum Heimstättenwescn führte er auS. daß vor einigen Tagen im Reichstag da- hohen- reformerische Reichsheimstältcngesctz angenommen worden fei. Weiter verbreitete er sich über die Selbsthilfe unter Hinweis der Beziehungen der Beamtenschaft zu der Wirtschaft, und auf Dic Gefahren, Dic Dem Berufsbeamtentum aus Der derzeitigen Einstellung der Wirtschaft drohen (Reichsbahn). Bezüglich der Einheitsfront des Beamtentums konnte Der ReDner mittcilen. Daß Der Gesamtvorstand deS D. B. B. in feiner letzten Sitzung Den Beschluß gefaßt habe, mit den übrigen Dpiyenorganisationcn. auch Der christlichen Richtung, in Verhandlungen einzu­treten. Der Kernpunkt der AuSsiihrungen er­gab sich mit Der Forderung, Darauf hinzuarbeilen, Daß Die Bewegung im D. D. B. nicht einschlafe. Da feine Organisation bestehen könne, wenn sie nickt auch 3DcaIe zu vertreten habe. Redner meinte, daß Die Einstellung auf Den Strom der Zelt von Den Spihenorganisationen. besvnDerS vom D. B. B.. nicht aus dem Auge gelassen wer­den dürfe. Der Kampf für den sozialen Fort­schritt und für freiheitliche Ideen müsse auch daS Kampfziel deS D. B. D. bleiben Der tiefgründige Bortrag fand reichen Beifall.

Gegen 5 Uhr war Die TagesorDnung er­schöpft und Dr. Claß konnte dic arbeitsreiche sachlich verlaufene Tagung schließen mit der Mahnung, auch in Zukunft treu im Hessischen Beamtenbund zusammenzustehen zum Segen des Berufsbeamtentums, zun, Segen van Staat und Doll. Der nächstjährige Bundestag sindet in Jugenheim a. d. D. statt.

Kirche und Schule.

I Ober-Sorg. 11. Mai. Unsere einklassige Schule ist auch dem Abbau zum Opfer gefallen. Dic Kinder müssen nach Hopfgarten gehen und haben bis dorthin einen Weg von einer halben Stunde zurückzule. "n. Für Kinder von 6 und 7 Jahren wird dies im Sommer keine Schwie­rigkeit sein: dagegen im Winter, bei starker Kälte und hohem Schnee, können die Eltern ihre .Kinder nur mit groben Bedenken auf Den weiten Schulweg schicken. Verschiedene Schritte Der El­tern von Ober-Sorg um Belassung Der Schule haben zu keinem Erfolg geführt.

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