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Zwischen der Erkin m ist letzt mit du Regu- öa begonnen worden. DK Mitteln der produktiven (fr- genommen. Das neue Flurn ter breit werden. Verschiedeoe )llen evtl, enteignet werden, iqet Strecke die Arbeiten bis idet fein werden.

f schotten.

, 11. April. Sie Molke- t.choherodskovf, die igen zu einer beträchtliche >a 700 Mitgliedern empor- liefet Tage ihr 25//ä f) t i Genossenschaft oerfugt über Lutter- und Äfewmschaii. In, 10. April. Die hiesigen ir Zeit noch eifrig mit dein ch Schnee- und Windbruch erungen in den Iich- if der Herchenhainer etzt erst ist es möglich, den der selbst die stärksten De- I, -<u übersehen. Falls die

ging und so verstimmt klang, julb bald hier, bald dort, oft n Sergen, und wenn ich mein pachtete, dachte ich an S ° o lfung für sentimentale velbft- lidit allzu bequem zu mW. Heroismus zu verdienen und aener Hand das Mejfer ms das konnte ich fo wenig wie

3 und mm dauerte es nicht - Gründe meiner Uniufnebem nicht mehr weit zu> suchen Ä-»Äg ... uni baß die Solle ö|Ci ;h 'allem eine gute Kur gegen i und Enttäuschung E i«.i«

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der Krieg zu und Leben b tein Saus unen ilie trennen

el,el?ih Sein «enJ en, und sah w . .anp ietn reinlicher. M inen unHu. §hrgeiz. JSflSTSS fcsSi:

Ochsten Jahre die gleichen oder auch nur an- aähernb solche Schäden bringen, dann wäre der Kahlhieb des ganzen Bestandes die unauSbleib- Tlche Folge. Dann stände die wuchtige Kuppe )er Äerchenhalner Höhe wieder völlig kahl da. qchr zum Schaden unseres Dorkes, wie auch der ganzen Gegend. Wie verheerend Schnee und Sturm gewütet haben, ersieht man schon daraus, dah die Holzhauer, die schon seit 4 Wochen nut ben Äusräumungsarbeiten beschäftigt lind, noch toxi bis Ende Juni damit zu tun haben Arbeit- lose gibts darum in unserer Gemeinde vorerst nicht. Der Gemeinderat beschloß, das OTmt deS Feldschuhen wegen der schlechten itnamicHen T=t6Mtmfle ab 1. Avril abzu- hauen Da in der Gemeinde feinerlei Obst imb auch die Feldfrevel, der eigenartigen w rttchaftlichen Verhältnisse halber, äußerst selten Hnb Saubt der Gemeinderat die ziemlich

Oluf Mb en für den Feld schützen sparen zu Mn Stelle d-« Zoldlchütz-n

ffnd 2 G-m"indira^m«gli°»er als S h - ° u, ° l->- schützen getreten.

* 5- Dvm oberen Vogelsberg, U-2lpr:l.

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bat dn Weizen gelitten, der zu allem Glück nur wenig angebaut war. Hier muß Umbruch und Neueinsaat erfolgen. Don Vog aen haben die Bestände sehr gelitten, di^ mt schlechtem Saatgut bestellt waren. Dagegen stehen b^e Schläge, die mit frisch bezogenem Saatgut auägeftctlt waren, sehr gut. Man sAthrer

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in^ hiesiger Gegend beschränkt sich m ber S.aut>t- fache aus die Herstellung von Äechen. 2n ledean Dorf sind eS noch eine ganze Anzahl von Klein landwirten, die durch die Anfertigung von Dechen zur Winterszeit sich einen Nebenverdienst zu verschaffen suchen. Den Derd.enst ist allerdings zur Zeit recht targ, Da auch hier der Absatz stockt. Der Dertrieb geschah seither durch euuge wenige Händler, denen aber ein größerer Absatz nicht möglich war. Nun hat der Raiffeisen Verband eingegriffen. In einem Rundschreiben an seine angeschlossenen Genoßenschasten schil­dert er die Not der Heimindustrie mt Vogelsberg und empfiehlt im Bedarfsfälle den Bezug von Vogelsberger Rechen. Hoffentlich befkrt sich durch die Uebernahmo des Vertriebs durch eine große wirtschaftliche Organisation die Notlage der Vogelsberger Rechenmacher, wie auch der flanken Heimindustrie in kürzester Zeit. Ist dies nicht der Fall, so ist mit dem Aussterben dieses Geschäfts­zweiges bald zu rechnen.

Kreis Alsfeld.

(.) Groß-Felda, 10. April. In einer aut besuchten Versammlung des hiesigen Ge- werbevereins sprach Äfndikus Dohr von der Handwertskamincr-Rebenstelle in Gießen m einem etwa zweistündigen Vortrag üb« a k - tucllc Handwerkerfragen. Der.Dedner, der mit besonderem Nachdruck auf die Not­wendigkeit des Zusammenschlusses aller Hand­werker zur wirksamen Vertretung ihrer gemein­samen Interessen hinwies, erntete mit seinen fef-

selnden Ausführungen lebhaften Beifall. Im Anschluß an den Vortrag fand eine Aussprache statt. Wit besonderem Interesse nahm die Ver­sammlung zur Kenntnis, dah die Handwerks­kammer-Nebenstelle hier Sprechstunden zur kostenlosen Beratung der Handwer­ker einrichten will.

Starkenburg.

WSN. Auerbach a. d. B., 10. April. Ein Juwelier aus Frankfurt, der am Donnerstagnach­mittag mit feiner Frau in einem Aulomobii von Alsbach nach dem Gipfel des W e l i b o k u s fah­ren wollte, erlitt dabei an der obersten Kurve, ungefähr eine Viertelstunde vorn Turme ent­fernt, einen schweren Unfall. Das Auto fuhr, um die Steigung etwas besser nehmen zu können, etwas zurück, kam dabei ins Rutschen und stürzte einen Abhang hinunter. Wäh­rend die Frau noch rechtzeitig herausspringen konnte und unverletzt blieb, flog der Wann beim Ueberschlagen des Wagens in großem Bogen auf den steinigen Abhang und zerschmetterte sich dabei ein Dein. Tin herbeigeeilter Arzt legte dem Verunglückten einen Notverband an und veranlaßte seine Ueberfühtung nach dem Frank­furter Krankenhaus. Das Automobil wurde schwer besch ädigt.

Rheinhessen.

WSN. Wainz, 11. April. Die am 4. April hier eröffnete Rundfunlausstel- lung ist bis jetzt von rund 20 000 Personen be­sucht worden. Besonderen Interesses erfreuen sich die Führungen und Experimentalvorträge, sowie die durch Lautsprecher verbreiteten Frank­furter Sonderaufführungen und die Darbietungen des Mainzer Senderaums. Die einheimisches uiid auswärtigen Firmen berichten über gute Abschlüsse.

WSN. Worms, 11. April. Gestern nachmittag ereignete sich im Viadukt auf der Straße von Worms nach Neuhausen ein schwerer Unglücks- fall. Der radfahrende 19 Jahre alte Dachdecker Willi Braun stieß auf der abschüssigen Straße, durch den Lichtwechsel geblendet, mit einem Roll­wagen zusammen. Durch den Anprall wurde er vom Rade geschleudert und blieb tot am Platze liegen. Den Lenker des Lastwagens soll keine Schuld treffen.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

XX Wetzlar, 11. April. Gleich den meisten deutschen Städten hat auch Wetzlar während des Krieges einen Grundstücksfonds angelegt,der vor allem in der Nachkriegszeit zur vollen Entwick­lung gelangte. Während die Stadt im Jahre 1914 an rein landwirtschaftlichem Grund und Boden nur 70,76 Hektar befaß, betrug der Lefitz im Jahre 1929 schon 135,03 Hettar. Für Siedlungen und landwirt­schaftliche Nutzungen wurden ferner das jjofgut Magdalenenhausen erworben, sa daß jetzt der Ge­samtbesitz 381,10 Hektar beträgt. Infolgedessen mar es möglich, den Wünschen der vielen Kleingärtner zu entsprchen und Kleinpachttand zu schassen. Die Stadt verfügt z. Z. über 800 Pachtparzellen, hiervon sind 600 Kleingärten. Die Nachfrage war auch in diesem Frühjahr so groß, daß die Stadtverwaltung vorläufig viele Wünsche nicht erfüüen kann.

XX Bellersdorf, 11. April. Unser kleines Dörfchen ist der j ü n g st e Ort im Kreise Wetz­lar. Es ist im Jahre 1699 auf Anordnung des

Grafen Ludwig von Hohensolms gegründet worden. I Der erste Ansiedler war ein Schuhmacher aus Thü­ringen. der hier seßhaft wurde. Heute zählt das Dörfchen mit seinen 30 Wohnhäusern 150 Einwoh- ncr und ist der Pfarrei Altenkirchen zugeteilt.

WSN. Wetzlar. 10. April. Eine srohe lieber- raschung wurde der hiesigen Familie H e d c i ch zu­teil. Ihr Sohn Otto, der als Kriegsfreiwilliger in das Heer eingetreien und 1915 schwer verwundet in russische Gefangenschaft geraten war. hatte seit 1920 nichts mehr von sich hören lassen und war voriges Jahr für tot erklärt worden. Nunmehr ist vom Moskauer deutschen Konsulat über Berlin ine Funkspruchmeldung eingegangen, nach der Otto Hedrich ausfindig gemacht wurde und dem­nächst zurucktransportiert werden soll. Die Eltern werden also voraussichtlich bald ihren Sohn nach | zwölfjähriger Trennung wiedersehen.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 11. April. Der vor einiger Zeit fpurlos verschwundene Juwelen- Händler Karl Marx, von dem angenommen wurde, daß er einem Verbrechen zum Opfer ge­fallen fei, ist, derFranks. Ztg." zufolge, in Frei- bürg i. Br. verhaftet worden. Marx hatte sich in einem Freiburger Vorort aus gewissen Gründen ver­borgen gehalten.

Hamburg v. d. H.. 10. April. Der junge Mann, der dieser Tage in zahlreichen hiesigen Geschäften Waren gekauft und nut wertlosen Schecks be­zahlt hatte, konnte von der Polizei festgenom- m e n werden. Er soll auch anderwärts ähnliche Taten verübt haben.

Kreis Aulda.

WSN. Fulda, 10. April. Gestern Vor­mittag ist ein hiesiger Handwerksmeister, als er in der hiesigen Schlachthofwirtschaft fein Frühstück verzehrte, an einem Stück­chen Fleisch e r st ickt. Ein schnell herbeige- rufencr Geistlicher konnte dem Wanne nur noch die letzte Oclung reichen.

Amtsgericht Gießen.

* Gießen, 8. April. Ein junges Mädchen aus der Umgegend von Gießen stand wegen übler Schwatzereien gegen ein junges Mädchen aus dem­selben Ort vor Gericht Wegen Beleidigung wurde die Angeklagte zu einer Geldstrafe von 30 Mark verurteilt

Eine Frau von hier hatte ein mit ihr in dem gleichen Hanse wohnendes Ehepaar wegen Beleidi­gung, Körperverletzung und Bedrohung verklagt, worauf dieses mit einer Widerklage wegen Be­leidigung antwortete. In der Hauptverhandlung konnte der Sachverhalt in Ermangelung von Tat­zeugen nicht einwandfrei aufgeklärt werden. Der ange legte Ehemann wurde deshalb wegen Kör­perverletzung und Bedrohung und die Widerbe­klagte wegen Beleidigung f r e i g e s p r o ch e n. Da­gegen wurde das Ehepaar wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von je 5 M k. verurteilt. Beide Teile haben je die .Hälfte der Kosten des Ver­fahrens zu zahlen.

Amtsgericht Wetzlar.

Q Eine Wetzlarer Frau hatte sich unter ber Beschuldigung, eine Geldtasche mit etwa 23 Mk. entwendet zu haben, zu verantworten. Obschon sie die Tat bestritt, erachtete das Gericht sie durch die eidliche Aussage des als Zeuge geladenen Bestoh­

lenen als überführt und erkannte auf 2 Wochen Gefängnis. __

Degen Vergebens gegen das Dtehfeuchcngeien, weil er die Anzeige über den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche unterlaßen hatte, war einem Landwirt aus Hochelheim ein gerichtlicher Straf­befehl über 100 Mk., hilfsweise 20 laqe Gefängnis zugegangen. Hiergegen erhob er Einspruch. Sein Einwand, er habe nicht gewußt, daß es sich bei feinem Viehbestand um die erwähnte Seuche ge» bandelt habe, fand bei dem Gericht feinen An» tlang, denn der Angeklagte gab gleichzeitig zu, schon früher die Seuche fcnnengelernt zu haben. Das Gericht beließ cs daher bei der durch Strafbefehl erkannten Strafe und legte dem Angeklagten auch die Kosten des Verfahrens auf.

Ein anderer Landwirt aus Lützellinden hotte wegen eines ähnlichen Vergehens durch gericht­lichen Strafbefehl 20 Mk. Geldstrafe erhalten und Einspruch erhoben. Die Ucbcrtrctung bestand dar- 1 in, daß er ein Kalb zwecks Ausführung auf feinem Gehöft heimlich schlachten lieh, obwohl wegen der Maul- und Klauenseuche über die Gemarkung Lützellinden Sperre verhängt war und Ausfüh­rung von Vieh nur mit Genehmigung des Land- rats nach vorheriger Untersuchung durch den Kreis­tierarzt erfolgen durfte. Der Angeklagte gab die strafbare Handlung zu und behauptete, aus Un­kenntnis gehandelt au haben. Dem vermochte das Gericht jedoch nicht deizutreten, zumal entsprechende Bekanntmachungen erlassen worden waren. Der Angeklagte behielt daher die ursprünglich erkannte Strafe, hilfsweise 4 Tage Hast, zuzüglich der ent- | standenen Kosten.

Unter der Anklage der Hehlerei hatten sich zwei Arbeiter aus Wetzlar bzw. Aßlar zu verant- wotten. Den Angeklagten war zur Last gelegt, einen goldenen Ring, den eine bereits früher dieserhalb Verurteilte gestohlen kalt", an sich gebracht und weiterveräußert zu Haven, obwohl sie wissen bzw. den Umständen nach annehmen muhten, dah dieser Ring gestohlen. Das Gericht vermochte in der Ver­handlung keinerlei Schuld der Angeklagten festzu­stellen und sprach beide kostenlos frei.

Zwei Arbeiter aus Wetzlar, die wegen groben Unfugs je 9 Mk. Geldstrafe erhalten und hiergegen Antrag auf gerichtliche Entscheidung ge­stellt hatten, wurden zu den gleichen Geldstrafen, hilfsweise je 3 Tage Haft verurteilt. Auch wur­den ihnen die Kosten des Verfahrens auferlegt.

Rundfunk-Programm

deS frankfurter Senders.

(Aus der »Radio-Umschau".)

Dienstag, 13. April.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde bet Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Walzer von Josef Lanner. 5.45 bis 6.10 Uhr: Die Lesestunde: Aus dem RomanPitt und Fox" von Friedrich Huch. 6.15 bis 6.45 Uhr: Übertragung von Kassel: Stunde der Landwirt- schaftskammer Kassel. Vortrag von 5hr. Elbert von der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Har­leshausen:Krankheit der Acker- und Wiesen- pslanzen und ihre Bekämpfung". 6,45 bis 7.15 Uhr:Frühlingsmärchen", verfaßt und vorgelesen von Eugen Lewin-Dorsch. 7.15 bis 7.45 Uhr: Unter den Menschenfressern Neu-GuineaS", Vor­trag von Un-versitätsprofessor Dr. Dehrmann. 7.45 bis 8.15 Uhr: Schachstunde. 8.15 Uhr: »Alt- Frankfurt". Lokalstück in sieben Bildern von Adolf Stolhe.

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