'em im Gottes- Engel die
' Predigt verlas Bilb wurde ent> bildes von §tq. m, diese Kopie ’ßer -er.
'n AornaHme ibofftra&e ^ftanfage uer von vier identza^e, Lvrnchme von is für geglichen
L 5 t ei tag.
Wunftfers K.
adtkirche 1" Reforma. ^n, daß das Reforma. ^er- seinen aus eine nüieder-
Santor -M hatte mti JK ÄnschaMg
'tftadl.
,bet 1926.
'estern ein
? 980 fh Sangen^ Jfft-
te$eUn. ^Vih
•?5J Ä
"Ätz
"cheZ Q
Gläubig
°n |ln®hie|e
'Q^eninnfen ,en6en Pfand- gemocht wer. «°°n Aus.
m
- und Be- ktober werden die Ausfüllung ober erfolgen, cen für Der« ftwogrn lveröm r Ttadtverval- ebühremrdnung >. I.
- Obftbaum- vbstbmnne bis if Kalkmilch be- eutige Bekannt- in der Sti* einem neuen der Noftftellen mdftrohlaebläfe ift, alle Träger n.
Erinnerung. Ziehen die Son« roang aus dem nachtsfeste dieser rabbiners Levi eihnachtsfeiertage -en Wunsch des ige erste euanae- i. flir’ijtnrat ifien auf dem
Man schreibt -physiala' ,s liegt nicht, n den Händen ;n Händen des Heppenheim a. ms von einem b"n. -> W veranftaltele nrteit des CO e eine tW *;'Ä Sfi| £Ä« n, fo liege dies «“*Ä' re der
ÄS r A
JK Werbe- ^/«rens- die j nnes am °°« d-m
rt ” * f"”e ^V9‘"
aus
Chinosol
Bekanntmachung! ■
Offenbacher Lederwaren
kauft man vorteilhaft bei
Lederwaren-Weissbrunn
aus Offenbach am Marn / Nurs Marktstr.21 (gelberLaden)
Mhüivfl i Hotelrestaurant
■ bayrischer Hof
Samstag
morgens Wellfleisch mit Kraut
Ein- a u f
cf. f ung zeitige
Amtsgericht Wetzlar.
ß Ein Arbeiter aus Wißmar hatte sich
Oder verbrannt? Haben Sie Furunkel, eiternde
Oderhessen.
Landkreis Gietzen.
Heuchelheim, 7. Oft. Die Einfas - des Dieberbaches und die gleich- Derbre iterung der Straßen
„Tillantin" „Sermisan" Samenhaus
Damenfrisieren, Shampoonieren sowie elektr.
Vibrat.-Massage und Maniküre empfiehlt ,(Dv
Bernh. Bosch \/7
Herren- und Damen-/Z/^Ä
Prtseurgesohäfi Hirni®
Xenon Httue 12
Ecke Weidengasse/ti r
Parfümerie und Toiletteartikel
Wunden oder Halsschmerzen und Schnupfen? Kaufen Sie In der Apotheke oder in der Drogerie für 60 Pf. eine Versuchspackung
Chinosol,
Lassen Sie sich auch die kostenlose Broschüre über Einrichtung und Benutzung einer Hausund Stallapotheke aushändigen.
Chlnosolfabrik A.-G., Hamburg
Zur Enthüllung der Gedenktafel Peter Geibels am 17. Oktober 26 in Klein-Karben empfehlen wir erneut dessen Dichtungen „Befjonm errat fieffelanö“ i ä „Mln Mösle«" hm. 1.40 die in allen guten Buchhandlungen erhältlich sind. OTl9D flseiffMe Detlagsbiidjtjnnölung Gießen.
Feinkost zum Abendbrot
Fleischsalat mit Majonnaise, Oelsardinen, Sardellen, geräucherte Fische, gekochter Salm, Hummer, Krabben, Anchovy- und Sardellenpaste, feine Wurst, viele Sorten Käse usw.
Stets frisch und preiswert 7790a
Heinrich Driesch,Seltersweg70
Bahnhofstraße.
Teleph. 1403. 8lMc
Angeklagte gegen den Gemeindevorsteher in Atzbach geäußert haben. Das Urteil lautete auf 20 Mk. Geldstrafe, Hilfsweise vier Tage Haft.
Unter der Anklage, einen Oberlandjäger beleidigt und bedroht, sowie groben Unfug und ruhestörenden Lärm verübt zu haben, stand ein Arbeiter aus Krofdorf. Das Gericht erkannte auf 30 Mark Geldstrafe, Hilfsweise sechs Tage Haft. Außerdem wurde dem Beleidigten Publikationsbefugnis zuerkannt.
Landesbank hat geldliche Hilfe zugesagt. Besonders wurde die Anlage der Wasterleitung dadurch ins Rollen gebracht, daß durch die Buderusschen Gruben dem Schenkschen Gute das Wasser, das in sämtliche Wirtschaftsgebäude des Gutes geleitet war, abge- graben wurde. Die Neuanlage der Wasserleitung für das Schenkschc Hofgut und die Gemeinde Hermann- stein soll gleichzeitig erfolgen. Nach den bisherigen Forschungen verfügt die Gemeinde über gute und wasserreiche Quellen, die den Gemeindebedarf voll decken werden.
Obcrlahnkreis.
05601. Weilburg, 7. Oft. Hier wurde gestern ein löjähriger (Zunge aus Weimar aufgegriffen, der sich 10 Wochen lang auf der Landstraße heruingetrieben bat. _ Zuerst gab er an, er sei verschleppt worden, spater gestand» er aber, daß er seinen Eltern durchgegangen sei.
Tillkreis.
bL Dillenburg 7. Pkt. Nach dem Stande vom 2. Oktober befinden sich nn Kreise 1 2 8 6 23 oll- erwerbslose mit 2140 Zuschlagsempfängern. An Notstandsarbeitern sind zur Zeit 280 bis 300 Mann vorhanden. Die Gesamtzahl ist etwas gefallen. — In einigen Gemarkungen des Dill- kreises hat man neuerdings den Kartoffelkrebs festgestellt. Hoffentlich nimmt die verheerende Krankheit keine große Ausdehnung an.
ftrciä Ätcd;brtui.
WSN. Kirchhain, 7. Oft. In Specks- winkel fiel das dreijährige Kind eines Landwirts, während die Eltern an der Dreschmaschine beschäftigt waren, in einen Kessel mit kochendheißer Suppe, den die Mutter in den Hausflur gestellt hatte. Mit schweren Verbrühungen wurde das Kind in die Marburger Klinik verbracht, wo es bald darauf verstarb.
Maingau.
Frankfurt a. M., 7. Oft. (WSN. Draht- melöung.) Die gestern erfolgte Sektion der Leiche eines jungen Mädchens aus dem Prüfling, die in Begleitung ihres Bräutigams, des Stadtsekretärs Schmidt, während eines Spazierganges im Ost park plötzlich Der» storben ist, ergab, daß das Mädchen einen Schlag auf den Kops in der Schläfengegend mit einem stumpfen Instrument erhalten bat. Schmidt, der bet der Sektion der Leiche zugegen war, leugnet, dem Mädchen irgendwie Gewalt zugefügt zu haben; er verbleibt in Haft. Möglicherweise ist die Verletzung auf einen Sturz zurückzuführen.
H a n a u , 7. Oft. Hier wurde ein Verkehrsverein gegründet, dessen Bestehen schon lange schmerzlich vermißt wurde. Er ist aus einer Arbeitsgemeinschaft hervorgegangen, die von der Ortsgruppe Hanau des Vereins Deutscher Rosenfreunde, der Ortsgruppe Hanau-Kinziggau des Verbandes Deutscher Gartenbauvereine, dem hiesigen Kleingartenbauoerein und dem Tierschutzverein gebildet wurde. Zahlreiche weitere Vereine haben sich angeschlossen, denen als besonderer Vorteil der Datumsschutz für alle von einem korporativen Mitglied geplanten Veranstaltungen zugestanden wurde. Beschlossen wurde die Errichtung eines Verkehrsbureaus, das der Vertreter der Hamburg-Amerika-Linie am hiesigen Platze übernahm.
beiderseits der Bieber an der Brauhausstrahe sind in dieser Woche in Angriff genommen worden. Von einem mit vier Pferden bespannten großen Pflug, wie solche bei der Feldbereinigung zum Aufreißen von Wegen benutzt werden, wird das ganze Flußbett, das teilweise bis zu 80 Zentimeter tiefer gelegt wird, durchfurcht. Stellenweise ist aber der Boden so hart, daß nicht durchzukommen ist. Dadurch wird die Arbeit sehr erschwert, denn an diesen Stellen muß die Ausschachtung mit Hacke und Sch'-pe aus- gesührt werden, was besonders schwierig wird, da eine Ableitung des Daches nicht möglich ist und die ganze Arbeit im Wasser stattsinden mutz. Aach der Tieferlegung des 'Beltes werden beiderseitig Betonmauern bis zur Strahenhöhe hochgeführt, auf die dann ein Eisengeländer gesetzt wird. Durch zwei Betonbrücken wird der Verkehr von einer Straße zur anderen erleichtert. Die Arbeiten sollen in diesem (Zahre noch fertig- gestellt werden. — Die L a h n b r ü ck e, die in der Aähe unseres Dorfes an der Kreisstraße nach dem Allendorfer Wäldchen zu liegt, wird gegenwärtig einer gründlichen Erneuerung unterzogen. Der Holzbelag wird erneuert, auch an der Eisenkonstruktion werden verschiedene Ver- bindungsträaer, die stark durchgerostet waren, ausgewechsett. Sämtliche Eisenteile werden mir Rostschutzfarbe gestrichen. Die Arbeiten sind soweit vorgeschritten, daß die Brücke, die seit 14 Tagen für jeden Verkehr gesperrt ist, wahrscheinlich ab nächster Woche wieder freigegeben werden kann.
* Annerod, 7. Oft. Zu dem Bericht vom 4. Oktober im „Gießener Anzeiger" über die R e - paraturarbeiten am hiesigen Kirchturm ist ergänzend noch zu melden, daß die I n - standsetzung des Turmuhrwerks von dem Uhrmachermeister August Trebbe (Gießen) ausaeführt wird, während, wie schon berichtet, die Zifferblätter von der Firma Leib in Gießen aufgefrischt werden.
!—I Lollar (Kirchberg), 7. Oft. Die beiden Gottesdienste am Sonntag werden dadurch ein besonderes Gepräge erhalten, daß u n - sere neu hergerichtete Kirche in Kirchberg eingeroeiht und wieder ihrer Bestimmung übergeben wird. Aus den baulichen Veränderungen (zu denen Geh. Baurat W a (b e = Darmstadt in unserer „Heimat im Bild" vom 16. 4. 1925 wertvolle Anregungen gab. D. Red.) sei folgendes erwähnt: Durch die Freilegung des Chores — die Orgel ift in dein Seitenschiff, dem Eingang gegenüber, ausgestellt worden — kommen die wun-
Ausschuß, insbesonder von den beiden Vorsitzenden, geleistete Arbeit, er wandte sich aber auch mit einem Appell an die Geschäftswelt, die Bestrebungen des Verkehrsvereins nach Kräften zu unterstützen. Der übrige Teil des Abends verlief bei musikalischen Darbietungen in bester Weise.
=s 23 o m V. H. C. In der letzten Vorftands- sitzung erklärte sich der 23. H. C. bereit, dem neugegründeten Oberhessischen Derkehrsver- d a n d beizutreten. Für den Vogelsberg-Film und das Werk „Hessenland" wurden 400 Mk. bewilligt. Der begrüßenswerte Vorschlag des Zweigoereins Darmstadt, im Wanderjahr 1927 eine gemeinsame Rheinfahrt sämtlicher Zweigvereine vorzusehen, hat beim Zweigverein Mainz freudigen Widerhall gefunden. Die Mainzer schlagen letzt schon den 23. August für den Ausflug vor und Haden sich bereit erklärt, sämtliche Vorbereitungen in die Hand zu nehmen. Die nächstjährige Hauptversammlung des 23. H. C. findet anfangs Juni in K a f (e l statt. Der dortige Zweigoerein verspricht jetzig schon ein Programm, das die Schönheiten und ^ehenswür- biofeiten der alten Hessenstadt und ihrer Umgebung jedem Teilnehmer bequem zugänglich machen will.
— Peter-Geibel-Feier. Wie der „Frischauf" bekanntgibt, findet die Geibel-Feier des 23. H. C am 17. Oktober in Klein-Karben statt. Nachmittags wird am Geburtshause des Westerauer Dichters die Enchiillung der Gedenktafel erfolgen, die von Künstlerhand in Eichenholz ausgeführt ist. Der 2. Vorsitzende des Gesamt-V. H. C., Lehrer C. L i n ck (Rudingshain), wird dabei die Ansprache halten. Es schließt sich daran die eigentliche Feier in einem Saale an, wobei Zimmermann (Frankfurt a. M.) die Geibel-Gedächtnis-Rede hält und Dichtungen Geibels in größerer Zahl zum Vor- trag kommen. Geibels Witwe und Sohn, die Behörden und der befreundete Taunusklub werden bei der Feier vertreten fein. Innerhalb des 23. H. C. sind alle Vorbereitungen für die Geibel-Ehrung von einem besonderen Ausschuß getroffen worden, dem die 23. H. Cer Prof. Dr. Warner (Butzbach), Scheid (Okarben), Weidenhaus (Friedberg) und Schwarz (Vilbel) angehören.
** Jugendkilometer auf der Reichsbahn? Die Vereine für Jugendpflege klagen darüber, daß die Fahrpreise für Jugndfahrten auf der Deutschen Reichsbahn zu hoch feien; bei Jugendfahrten ist für Hin- und Rückfahrt der einfache Fahrpreis (van 3,3 Pf. je Kilometer) zu zahlen. Es werde daher angeregt, sog. Jugendkilometer einzuführen, und zwar mit dem Grundpreis von 1 Pf. je Kilometer. Bei der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (Hauptverwaltung) hat Abg. Schuld jetzt gebeten, die Einführung von Jugendkilometern in Erwägung zu ziehen.
berbaren gotischen Spitzbogenfenster und Kreuzgewölbe wieder zu der Geltung, die ihnen die alten Meister zugedacht hatten. Neue gemalte Kirchenfenster, die 4 Evangelisten und die Auferstetchng darstellend, dämpfen das eindringende Licht angenehm. Die in den alten Farben wieder bemalten Grab- monumente der Herren v. Rolshausen und v. Rodenhausen und ihren Frauen aus den Jahren 1586 und 1631 sind eine künstlerische Zierde des Chors. Der taubengraue Farbton des Gestühls, das matte Gelb der Wände und Decke und die sandsteinroten Säulen und Gewölberippen, bei denen die einzelnen Teile durch hellere Striche abgesetzt sind, stehen in guter Harmonie und rufen eine ernst-feierliche Stimmung hervor. Auch die Beseitigung des abgeschlossenen Herrensitzes, genannt Herrenstübchen, über dem Südeingang unter dem Turm gibt dem Kircheninnern eine größere Raumfülle. Die Empore trägt an der Vorderseite in zwei quadratischen Füllungen folgende kurzgefaßte Chronik: „In der Nähe einer germanischen Opferftätte wurde dahier einst eine Holzkirche errichtet, der später rein romanischer Bau folgte. Unsere drei Glocken stammen aus dieser Zeit. An gleicher Stelle erhob sich 1495 das jetzige Gotteshaus. Ihm wurde 1508 (M V VIII) der Chor ungegliedert. Mannigfaltige Veränderung erfuhr der innere Bau im Laufe der Zeit 1777 bis zur Gegenwart. Die jetzige Wiederherstellung auf Grund alter gefundener Vorbilder wurde 1926 in schwerer Nachkriegszeit vorgenommen. Den opferwilligen Entschluß faßte die Gesamtkirchengemeinde- oertretung einstimmig. Gott zur Ehre/ (6s folgen bann bie Namen des jetzigen Kirchenoorstandes.) Die übrigen Füllungen der Vorderseite der Empore werden durch wirkungsvolle Ornamente belebt. In die Hohlkehle, die den unteren Abschluß bildet, ist das Glaubensbekenntnis geschrieben. Die Er- bavungsjahreszahl des Chores 1508 (MVVIII) wurde bei den jetzigen Arbeiten zum erstenmal freigelegt, ebenso ein Spruch über der Kanzel. Die gemalten Kirchensenster wurden gestiftet von den Öemeinbegüebern, ben Frauenvereinen bes Kirchspiels, bem Grafen Eberhard von Schwerin auf Friedeihausen und dem Geistlichen des Kirchspiels. Die Arbeiten wurden ausgeführt: Maurerarbeiten: Maurermeister Deibel, Lollar, und Preis, Daubringen; Weißbinderarbeiten: Weißbindermeister R i n g l e b , Lollar, und Weimer, Daubringen; Schreinerarbeiten: Schreinermeister Geisler, Lollar; Zimmerarbeiten: Zimmermstr. Heid, Staufenberg; Steinmetzarbeiten: Steinmetz Kreis, Gelnhausen; Malereien: Kirchenmaler Velde, Nieder-Ramstadt; Fenster: Prof. Linnemann, Frankfurt; Fenster eingesetzt: Hirz, Gießen; Orgel: Orgelbauerei Försterö-Nicolaus, Lich; Pflasterarbeiten: Pslastermeister Karl Frey, Daubringen; Installation: Schwabe, Lollar. Die Arbeiten wurden in engster Fühlungnahme mit bem Denkmalspfleger Geheimrat Prof. Walde, Darmstadt, und dem Kreisbauamt Gießen vorgenommen. Der Voranschlag wurde nicht überschritten.
* Lollar, 7. Oft. Dom schönsten Wetter begünstigt, sand am Sonntag bas P r ei. s - schießen des Veteranen - undKrieger- vereins Lollar unter großem Andrang von Sportfreunden feinen Abschluß. Die Schießresultate sind durchweg als gut zu bezeichnen und wesentlich besser als im vorigen 3af>r. Es wurden mit drei Schuß geschossen von Konrad Pfeffer, 35 Ringe, 1. Preis; Heinrich Christ, 34 Ringe, 2. Preis, Heinrich Brück, 33 Ringe, 3. Preis; Heinrich K l i n k e l, 33 Ringe, 4. Preis; Friede. Häuser, 33 Ringe, 5. Preis; Wilh. Schwalm, 32 Ringe, 6. Preis; Karl Gilbert, 32 Ringe, 7. Preis; Zohs. Schäfer, 32 Ringe, 8. Preis; Theodor Beckel, 32 Ringe, 9. Preis; Dr. Artur Dietz, 32 Ringe, 10. Preis; Friedr. Schön, 31 Ringe, 11 Preis; Armin Becker, 31 Ringe, 12. Preis
Kreis Friedberg.
<£ Bad-Nauheim, 7. Oft. Der hiesige Turnverein von 1860, der größte Verein am Platze, im Gau Hessen zur Zeit führend auf dem Gebiete des Volksturnens, hält sich seit Jahresfrist auf eigne Kosten einen Turn- und Sportlehrer. Ab 1. Januar kommenden Jahres ist für die Stelle Turnlehrer Willi S i n n w e 11 in Cuxhaven verpflichtet worden. Sinnwell, einer der besten deutschen Geräteturner, gehörte der Amerika- r i e g e der D. T. an; auf bem Louisviller Turnfest errang er einen der ersten Siege.
Kreis Büdingen.
△ Nidda, 7. Oft. Nach dem kürzlich in der Bahnhofstraße erfolgten Diebstahl eines größeren Geldbetrages wurde gestern in der Schloßgasse ein neuer Diebstahl begangen. Während der Besitzer eines Spezereigeschäfts mit seiner Familie sich in dem neben dem Laden befindlichen Wohnzimmer aufhielt, wurde ihm mittags der Inhalt seiner L a - denkasse gestohlen. Als er bie Klingel der Ladentüre hörte und sich sofort in den Laden begab, war niemand mehr dort, bie Kasse aber aufgerissen und leer. Den Bemühungen der Gendarmerie gelang es, in diesem Falle zwei Handwerks- bu r scheu im Alter von 25 bzw. 22 Jahren als Täter zu verhaften. Wachtmeister Kammer von hier, der sich auf einem Dienstgang in Fauerbach aufhielt und den Diebstahl dorthin telephonisch gemeldet erhielt, erfuhr durch Landwirte, daß zwei Handwerfsburschen im Orte gewesen seien und in der Richtung nach Unter-Lais marschiert wären. Er nahm sofort die Verfolgung auf und traf die beiden im Walde zwischen Fauerbach und Un- ter-Lais. Nach kurzem Verhör gaben s i e ben Diebstahl z u, worauf der Wachtmeister sie o e r-
dadurch des Betrugs schuldig gemacht, daß er sich erwerbslos meldete und Erwerbslosenunterstützung auszahlen ließ, obwohl er in der gleichen Zeit krank gemeldet war und von der Ortskrankenkasse Gießen Krankengeld bezog. Durch Strafbefehl war deshalb gegen ihn auf 50 Mark Geldstrafe, hilfsweise zehn Tage Gefängnis, erkannt worden. Auf feinen spruch ermäßigte das Gericht die Strafe 20 Mark, hilfsweise vier Tage Gefängnis.
Wegen Beleidigung stand ein Arbeiter
A tz b a ch unter Anklage. Die Beleidigungen soll der
haftete und in bas hiesige Amtsgerichtsgefängnis einliefertc. Das Geld konnte bem Bestohlenen größtenteils wieder abgeliefert werden.
Kreis Schottert.
=.= Schotten, 7. Oft. Don der Generalversammlung des Turnvereins wurde einstimmig der weitere Ausbau der Turnhalle nach den Plänen bes Architekten Bonder- f_d) midt genehmigt. Die Turnhalle soll Turnsaal, Singsaal, Bad- und Wirtschaftsraum, außerdem eine Wohnung im Dachstock enthalten. Der Bau soll derart gefördert werden, daß der neue Saal bis zum nächstjährigen großen Sangersest fertiggestellt ist.
=.= Gedern, 7. Oft. Die v i e r oberen Dolfsschulflassen unternahmen als Ersatz für die nicht zustanbegefommene Heidelbergfahrt gestern ihren H e r b ft 11 a (( e n a u 5 f l u g. Die 1. und 2. Klasse hatte als Ziel die Städte Friedberg — Bad-Nauheim gewählt, während die 3. und 4. Klasse der Herchenhainer Höhe einen Besuch abftatteten, wo neben einer herrlichen Fernsicht das Jugendheim und das 23. H. C.-Ehren- mal die Aufmerfsamfeit der Schüler auf sich zog. — Hier wurde ein Kraftsportverein gegründet, der die verschiedenen Kraftsportarten, wie Boxen, Stemmen, Ringen, Jiu-Jitsu usw. pflegen will. Dem Verein traten sofort 15 Mitglieder bei.
—s— Kaulstoß, 7. Oft. Auch in unseren Ort ist die Maul- und Klauenseuche einge- schleppt worden. Während bis jetzt hier nur drei Ställe verseucht und alle Fälle anscheinend leichter Natur sind, tritt die Seuche im benachbarten Sichenhausen in sehr bösartiger Form auf. Dort sind bis jetzt 1 3 G e h ö f t e, fast die Hälfte des Dorfes, verseucht. Es ift jetzt vollständige Sperre über sämtliches Klauenvieh verhängt worben.
Kreis -llsscl-.
Y" Grebenau, 7. Ott. Heute würbe durch Schulrat Huff aus Alsfeld hier ein Kurs us für Kochen und Hauswirtschaft eröffnet. Derselbe wird vier Wochen dauern und ist obligatorisch für die fortbildungsschulpslichtigeir Mädchen unserer Schulgemeinde. Da die Zahl derselben bereits 28 beträgt und eine größere Beteiligung ausgeschlossen ist, wird anschließend ein Lehrgang für freiwillige Teilnehmerinnen, die sich schon in stattlicher Zahl gemeldet haben, stattsinden.
Starkenburg.
WSR. Darmstadt, 7. Oft. Der „Hess. Landesztg." zufolge beabsichtigt die Hessische Can dw irtschaftskammer schon seit längerer Zeit die Errichtung einer Wein bausch u l e an der Bergstraße. Die Kammer hat sich nun für Heppenheim entschieden und bereits ein Gelände von etwa 30 bis 40 Morgen angekauft. Mit der Reuanlage der Weinberge wird gleich nach der Aberntung der Feldfrüchte begonnen. Durch die Errichtung der Weinbauschule hofft man, den Weinbau an der Bergstraße wieder mehr zur Geltung zu bringen, nachdem er in den letzten Jahrzehnten wesentlich zurückgegangen ift
* Darmstadt, 7.Ott. Die Arbeitsmarktlage in Stabt und Kreis Darmstadt hat sowohl in der letzten Woche als in dieser eine Besserung erfahren. Es sind zu verzeichnen: Arbeitsuchende: Stadt: Männer 2798, Frauen 433; Kreis: Männer 1883, Frauen 272; Unterstützungsempfänger: Stadt: Männer 1712, Frauen 306; Kreis: Männer 1807, Frauen 265; Zuschlagsempfänger: Stadt: 2749, Kreis 2634; Notstandsarbeiter: Stadt: 251, Kreis 0; Kurzarbeiter: Stadt: 8, Kreis 10.
WSN. Heppenheim, 7. Oft. Bei der hiesigen Bezirksspartasse haben im Monat September die (Spareinlagen um 125 000 Reichsmark, die Guthaben im Scheck- und Konto- forrentverkehr um 47 000 Reichsmark zugenommen. Das von der Kasse eingeführte Bausparsystem erfreut sich lebhaften Zuspruchs. Die erste Zuteilung von Bauspardarlehen wird tn aller Kürze erfolgen.
Rheinhessen.
WSN. Mainz, 7. Oft. Hier sind größere U n t e r s ch l e i f e aufgeberft worben. Ein Beamter der bischöslichen Steuereinnahmestelle hat 1 8000 Mark Kirchen st euergelder unterschlagen. Da die Angehörigen des Täters jedoch bereits Schadenersatz leisteten, dürste die Angelegenheit kein gerichtliches Nachspiel haben.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
kz. W e ö (a r, 7. Ott. In der La h n hat man in letzter Zeit öfters eine Anzahl toter Fische gefunden, manchmal einige Dutzend. Woher das Fischsterben kommt, läßt sich nicht leicht feststellen; jedenfalls sind die Abwässer der Fabriken auf das Fischsterben nicht ohne Einfluß. Im allgemeinen sind die Fischer und Angler, die oft in Reihen die Ufer säumen, mit bem Fischbe staub in biesern Jahre z u f r i e d e n , ba sie öfters mehrere Pfund schwere Fische nach Hause tragen können.
=5= Lützellinden, 7. Ott. Beim Zwetschen- pflücken stürzte die 13jährige Schülerin Andermann aus beträchtlicher Höhe vom Baume. Das Mädchen trug schwere Armbrüche davon.
Kreis Bievcnkopf.
kz. H e r m a N N st e i N , 7. Oft. Unser lange gehegter Wunsch nach einer Wasserleitung wird jetzt in Erfüllung gehen. Viele 23erhandlungen sind in letzter Zeit in dieser Sache gepflogen worden. Die


