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Nr. 261 vierter Blatt

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Samstag, 6. November 1926

| sich wieder stärkere Nachfrage ein. so daß aus ein

805

95

19

134.5

164

162,4

185

Varlegen:

1.10. 15.10.27.10. 4.11.

218,75

irrer Börse

Ber

Die die der

376,75

153

148

171.75

167,5

160.9

212.5

120

105.75

59

44,5

Devisenmarkt BerlinSrankfurt a. M. TelegraphN che Auszahlung.

181.75

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182.5

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202.7*

162.9*

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81.13

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207.62

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156,5

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174.9

0.8102 0,7907

0.76 0.9005

0.48

0 *605

0.75 0,75 0.75

0 8225

0.755

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179,5

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181.5

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157

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80

142

204 182,75

153.25

188

174

Berlin, 6. Rov. Die heutige Samstagbörse stand unter dem Zeichen einer allgemein stillen Geschäftstätigkeit. D.t äußerst lustlosen Llmsätzen und abwartender Ha.tung der Spekulation und der Danken war die Tendenz zu­nächst unsicher, bei überwiegend abbröckelnden Kursen. Rur wenige Sprz'alwerte zeigten etwas festere Haltung, die auf Deckungskäufe nach be-

371

150,5

141,5

189,5

169.25

169

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208.75

117,13

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260 190

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177.5 181 154

8.3

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104.75 .13.5

59.5

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Das Börsenthermometer steigt weiter.

15

52.25

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118 25

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1 368

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0.805

0.78 0,7575

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18 75 I

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8.4 |

183,75 1

123 _ I

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85

136

165,5

war aber stark unregelmäßig, da auch neue Abschwächungen infolge weiterer Glattstellungen eintraten. Das Geschäft ermüdete auch bald wieder, die Stimmung wurde unsicher, und im weiteren Ver­laufe blieben die anfänglichen Besserungen nur knapp gehalten. Am Anleihemarkt erzielten Kriegsanleihe eine Steigerung auf 0,811, während Schutzgebiet niedriger wurden (17.). Auslän­dische Renten anziehend, Mexikaner fest. Das Hauptgeschäft wiesen Bankaktien auf, die unter Führung von Deutsche Bank von 187 auf 192,50 sprangen. Berliner Handel die heute den Stand von 270 Prozent erreichten, stellten sich damit mit Darm­städter gleich, schließlich gaben aber Berliner Handel wieder etwas nach. Commerzbank plus 5 Prozent, Metallbank plus 5,5 Prozent. Schiffahrts- aktien stark erhöht. Montanaktien unein­heitlich, aber überwiegend fester Von Chemie- werten zogen I. G. Farben auf 371,5 (gestern 370) an. Scheideanstalt plus 4 Prozent, aber Holz­verkohlung minus 4 Prozent. Elektroaktien uneinheitlich und überwiegend etwas niedriger. Motorenwerte gehalten, desgleichen Bau­st o f f - A k t i e n. Zellstoffaktien schwächer. Zuckeraktien vernachlässigt und niedriger. Der Freioerkehr lag luftlos. Der Geldmarkt ist weiter leicht. Tagesgeld hat sich auf 4 Prozent er­mäßigt. Monatsgeld 5,75 bis 7 Prozent je Adresse. Im Devisenverkehr lag der französische Fran- ken mit 146,50 etwas schwächer. London gegen Kabel leicht befestigt auf 4,8475. Die Reichsmark lag da- gegen schwächer mit 4,21 gegen Kabel.

DörlenkuNe.

5% Teukfchc 9tdd)8anletbe 4% Deutsche Retchtzanleige 3'/,% Deurlchc R.'ichsanletd« 3% Deutsche Reichsanlethe Deursche Evarpruinieuanlethe 4°/o Preußische KontotL . 4° o Hellen Vlj'lo Hessen.....

3°/, Heuen Dcmsche Wertd Dollar-Lnt. bto Doll - Schatz-Anrretlna.*!

4*/o -joUturken ...

5% Äoldmerikaner -

Verltncr HandelSoclelllchast Lommcrj- and Privat-Bant Darmsl. und Rakiooaldaot Deutlche Bank Deutsche vercinZdank .... DiLconio Commandit . . . Memll dank. .......

Mitteldeutsche Kreditbank . . Lcsterrrichischr Kreditanstalt. Westbant

B och inner >»ah ....... .....

Karo ....

Deutsch-Luxemburg...... l^elicnkirchener Bergwerke. . Horpener Bergbau......

Kaliwerke «scherSleben. . . . Ralltuerf Westeregeln. .... Laurahütte.....

Ober bedarf ......... Pyömr Stroben . Rbein'lahl Ricbeck Montan ..... TelluS Bergbau.....

Bereinigte Stahlwerke A.-G- Hamdnrg-Amertka Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . Lheramlsche Werte Albtn . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp HoUmann ....

Anglo-Cont-Guano Chemische Mayer Alapin . . I. (S. ftarbcninbuftiic, A.-G. Goldschmidt.........

Holzverkohlung ....... Rütgeröwcrke Scheideanstalt «llg. ClektrUttätS-Gesellschast Bergmann . Mainkrartwerke . ....... Schurken ........ Siemen« <fc Halske ......

Adlerwerke st lener ..... Daimler Motoren. ...... Hcyligcnstacdr ..... Meguin Motorenwerke Mauubelm ffranffuttct Lrmawren . . Konservenfabrik Braun . . . Mctallgelell chast ssrankmrt . Pet. Union Schohiabrik Her; Sichel. . .........

Zellstoss Waldhos ..... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik ©aabäufd . . .

sich wieder stärkere Nachfrage em, so daß aus ein­zelnen Märkten kräftige Erholungen zu verzeichnen waren. Die feste Haltung der Anleihe­märkte vermochte auf die Haltung der Aktien­märkte etwas anregend zu wirken. Die Tendenz

Skala zeigt jetzt bereits eine Temperatur, hohes Fieber bedeutet, und trotzdem scheint Höhepunkt noch nicht erreicht zu fein. Die Hart­näckigkeit der Haussepartei hat einen be­sonderen Sieg erst wieder in diesen Tagen er­rungen, als das Kursgebäude einmal abzurut- schen drohte und die Zeit gekommen schien, die nach dem Rekordternpo der Aufwärtsbewegung eine Beruhigung undVerdauungspause dar- stellen sollte. Die Wirkung der flauen Mittwoch­börse ist aber ganz anders geweseuDte etwas 'billigeren Preise haben einen neuen Qlnfturm oct Kämerschichten hervorgerusen, die sichbillig eindecken zu können glaubten und mit ihren Orders neue sensationelle Kurssprünge erzielten. Fast jeder Tag bringt jetzt noch weitere Rekord- Notierungen. ,,

Wir haben unsere grundsätzliche Stellung- nähme zu der gegenwärtigen Kursentwicklung schon mehrfach dargelegt, und wollen heute nur noch einige Stimmen anführen, die besonnenen Elementen Anlaß zu eben solchen Bedenken geben sollten. Eine der Berliner Großbanken schrieb vor einigen Tagen in ihrem Monatsbericht, daß die Dividenden des größten Teiles der deutschen Aktiengesellschaften erst in die Kurse hineinwachsen müßten. Mit anderen Worten wollte die Dank durch diese Bemertung zweifellos zum Ausdruck bringen, daß der heutige Stand unserer Wirt­schaft und auch die nächste Zukunft nicht zur Be­gründung des seit einigen Monaten so schroff er- höhlen Kursniveaus herangezogen werden könn­ten, sondern sehr weit vorliegende Zu­kunft s h o s f n u n g e n vorweg eskomp­tiert werden müßten. Ein anderes Institut, die Dresdner Bank, bezeichnet es als durchaus fraglich, ob einer weiteren Erhöhung der Termin- Engagements eine Erhöhung der Reportgelder entsprechen werde. Der Zustrom an anleihen sei zwar im September und Oktober beachtenswert hoch gewesen, doch könnte die Ent­wicklung der deutschen Konjunktur zu einer Reu- gruppierung des in Deutschland vorhandenen Kapitalvorrates führen. Das soll wohl heißen, daß in diesem Falle größere Mittel aus der Börse herausgezogen würden. Zu dieser Konjunkturentwicklung selbst nehmen aber inter­essanterweise die Preußischen Handelskammern derart Stellung, daß sie zwar die nicht unwesent- liche Besserung der Gesamtlage der Wirtschaft im Monat Oktober hervorheben, jedoch deswegen zur vorsichtigen Beurteilung der weiteren Ent­wicklung mahnen, weil die Besserung durch den englischen Bergarbeiterstreik stark gefördert ist und auch bei uns wieder Lohnbewegungen grö­ßeren Stils beginnen, die in Verbindung mit den steigenden Lasten aus dem Dawes-Plan und dem nach wie vor großen Steuerdruck (der sich be­sonders in den Realsteuern auswirkt) bedenklich stimmen müssen. Die Börse findet aber immer wieder genügend Gesichtspunkte heraus, die ihre Operattvnen rechtfertigen sollen. Reben dem star­ken Impuls, der von den verschiedenen Svezial- haussen ausgeht (3. G. Farben auf angeblich ge­lungene große Lieferungsverträge mit Amerika, Schuhgebietsanleihe auf Londoner Meldungen über vorteilhafte Aufwertungspläne einzelner Kolonialstaaten, Kriegsanleihe auf Ilmtausch­hoffnungen bei einer kommenden Reichsanleihe usw.) beginnen allmählich bereits die Abschluß- Hoffnungen eine Rolle zu spielen, die man bei denjenigen Gesellschaften hegt, deren Geschäfts­jahr Ende Dezember oder früher schließt. In der Tat sind zahlreiche Dividendenerllärungen der sogenannten Iuni^Gesellschaften herausgekommen, die eine Besserung gegenüber dem Vorjahr be­deuten, obwohl die Geschäftszeit, für die die Aus­schüttungen erfolgen, noch in die Stagnations­periode des Jahres 1925 hineinreichte.

Da der Geldmarkt, das A und O der Dörsen- tendenz, vorläufig noch sein leichtes Aussehen behält, wiegen diese Dinge und die verschiedensten sonstigen, oft nur als Gerücht austretenden An­regungen aber für die Richtung der Tendenz im Augenblick schwerer, als die weiterschauenden Stimmen volkswirtschaftlich interessierter Kreise. Die Schnelligkeit, mit der sich Terminnotierungen namentlich im Oktober und Anfang Rovember nach oben bewegten, mag folgende kleine Tabelle

! 169

1168,75

I 156.9

| 209

I 116.9

103

Darrnst. u. Rat.-Bank 232,25 239,25 243,12 270,50 Dresdner Dank 143,00 158,75 160,00 169,00 I. G. Farb.-Industrie 292,00 324,00 326,50 384,50 Mannesrn. Röhrenw. 146,00 157,00 180,00 196,50 Harnb.-Amerika-Linie 163,75 178,25 181,25 183,25

Wir sind selbstverständlich der Meinung, daß ein von breiten Kreisen getragenes Börsengeschäft grundsätzlich notwendig ist, ganz besonders für das Deutschland der kapitalhungrigen nachinflatio­nistischen Zeit. Die Disconto-Gesellschast hat z,B. errechnet, daß in den ersten neun Monaten dieses Jahres eine Reuansammlung von Kapitalien in Gestalt von Einlagen bei Geldinstituten aller Art, sowie in Gestalt des Erwerbes neuer Aktien-, Obligationen- und Pfandbriefe-Cmissionen im Gesamtbeträge von etwa 4,3 Milliarden Mk. er­folgt ist. Wenn auch dieses Bild zum Teil durch die von der wirtschaftlichen Depression verur­sachten anormalen Geldmarktflüssigkeit ver­wischt ist, so gibt es doch einen erfreulichen An­haltspunkt für den Wiederaufbau des inländischen Kapitalmarktes. Man sollte sich aber trotzdem nicht darüber im unklaren sein, welche Gefahren eine Aufblähung der Aktienkurse zur Folge hat, wenn sie zum erheblichen Teil durch rein speku­lative, d. h. nur für kurze Zeit berechnete Käufe maßgeblich veranlaßt ist.

vanthirter Börse.

F ran kfurt a.M., 6. Roo. Tendenz uneinheit­lich. Die Börsenlage zeigte vorbörslich keine wesentliche Aendenmg. Die Aufnahmelust war etwas besser als am Vortage, die Tendenz aber weiter zum Nachgeben geneigt. Erst bei Beginn des amtlichen Verkehrs wurde die Stimmung zuversicht­licher. Die Abgabeneigung trat nur noch vereinzelt hervor, und auch die Publikumsverkäufe ließen etwas nach. Vor Festsetzung der ersten Kurse stellte

Frankfurt a.M.

Berlin

Sd)lu i-| 1-Ubr- flurs I flurs

Schluß. iÄnsang finr» !t'i

Datum:

6. 11 1 6. 11.

6. 11. 1 6 11

b Novbr.

6- Novbr.

Amtliche Noti runa

Amtliche Notierung

Geld

Brief

(Selb

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167,94

168.36

168.0!

168,45

Buen-.AirrS

1,704

1.708

1,707

1.711

Brss.-Aonv

58,65

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58,53

68,67

Christianta

105,19

105,45

101,82

105.08

Kopenhagen

111,76

112,04

111,80

112.08

Stockholm

114.16

112.44

112,19

112.47

HelssngforS.

10.567

10.607

10,569

10,609

Italien. .

17.96

18.00

17,93

17 97

London.

i0,367

2V.417

20.374

20,426

Neuuork . .

4,20*

4.214

4,2035

4,2135

Poris. . .

13,76

13.80

14.01

14,05

Schweiz . .

»1.01

81,21

61,00

61.20

Spanien .

03.57

63.73

63,42

63,5

Japan . . . Hto de Ian

>.065

2,069

2,004

2,568

9.576

0.578

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0.576

Wien In D-- Ceft- abgest

69.27

69,41

59,26

69,40

12,487

Prag . . .

12,447

12,487

12,447

7,405

Belgrad .

7.413

7,433

7,425

Budapest. . Bulgarien

>.89

3,91

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5,915

>.027

8,031

3,032

3,042

ii'ssabon

.1,575

4,625

21 525

21,575

Danzig. -

51.48

81,68

81,48

81,68

Konstantin.

2.095

2,105

2,095

2,105

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6.24

5,26

5,19

5,21

Canada. . -

4.165

4.175

4,207

4,217

Nruguav

4.165

1.175

1.165

4.175

Rätsel-Ecke.

Silbenrätsel.

Aus den 36 Silben:

al az bem bürg cill bi dow e eg el ge glau hau ho hol hum i i las (ec li mu na ohr rach raz rem scheid schwär trau u ung ver win wurm za sind 18 zweisilbige Wörter zu bilden mit folgender Seöeutung: 1. Maler: 2. «ladt in Württemberg: 3. landwirtschaftliches Gerät: 4. kirchliche Handlung: 5. Laufvogel: 6. portugiesischer Seefahrer: 7. Stadt in Hannover: 8. Stadt in Sieiermart; 9. römischer Dichter; 10. Bauinwollgewebe; 11. Baumgang: 12. Versperrung durch gefälltes Hol;; 13. Insekt; 14. Stadt im Rheinland: 15. männlicher Personenname: 16. Stadt in Mähren. 17. Prophet, 18. Nebenfluß der Saale. Sind die Wörter richtig gebildet, er­geben die Anfangsbuchstaben von vorn nach hinten und die Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Samuel Smiles.

Kreuzworträtsel.

II

6

i/3

10

18

22 23

[3/

19

21

50

57

5

1?

15

10

17

1. Don links nach rechts:

5. Drehpunkt; 7. schwedisches Herrschergeschlecht: 10. körperliche Erfrischung; 12. biblische Frauen- geftalt; 13. andere Bezeichnung für Schwung; 14. Hohepriester: 5. Alpenwiese; 16. Fluß in Italien: 17. weiblicher Personenname; 18. kleinasiatisches Hochland; 21. weiblicher Personenname; 22. asiati­scher Binnensee; 25. biblische Person; 29. ungarischer Königsname; 30. körperliche Ruhepause; 31. euro­päische Hauptstadt; 32. Milchdrüse der Huftiere.

2. Von oben nach unten :

1. Prophet; 2. nordischer Personenname; 3. grie­chischer Gott; 4. Baumbestand; 5. kartographische Darstellung; 6. iddhiftischer Priester; 8. euro­päisches Gebirge; 9. Fluß in Frankreich; 10. Kör­perteil: 11. portugiesischer Seefahrer; 19. serbischer Königsname: 20. Fluß in Frankreich: 22. kirchlicher Würdenträger; 23. Edelwild; 24. alkoholisches Ge­tränk; 26. Haustier; 27. Teil des Baumes; 28. Frav-ngeftalt der germanischen Heldensage.

Rätsel.

Daß schon das Wort mit s.chs Ze'chen mußt' kommen, Das will vielen iK.itei; nicht recht frommen;

Die ersten vier Zeichen, glaub' ich, verkünden Beim Darandenken ein inu'res Empfinden.

Bri'chfti'Üausgabc.

.. ana h.. de p.. is be. t. na ha .. tor.. u a .. dm.

Vorstehende Bruchstücke sind durch je jjroei Buch­staben zu Hauptwörtern umzugestalten. Diese je zwei Buchstaben ergeben, werden sie aneinandergereiht, einen im Herbst beliebten Vogel.

Umftellungsrätsel.

Eimer Labe Ader Rille Klee Tiene Eifel Wilna Garde Tadel Leer Schein.

Man stelle die Buchstaben obiger zwölf Wörter derart um, daß neue Wörter entstehen. Die Anfangs- buchstaben ergeben alsdann eine herbstliche Natur­erscheinung.

Auslösungen.

Silbenrätsel.

1. Marabu; 2. Erlaucht; 3. Hagestolz; 4. Rauh- frost; 5. Azalie: 6. Litanei; 7. Schumann; 8. Georg; 9. Ebene; 10. Hambach; 11. Uhu; 12. Eit­

rige; 13. Tarent: 14. Eide. 15. Tibet; 16. Elegie;

17. Setters; 18. Glasgow; 19. Ultimo; 20. Taylor;

21. Netzhaut.

Mehr als ein gehuetetes Gut nutzt ein gehuetetes Wort.

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gemach Gemach.

Worträtsel.

Einfall ein Fall.

Lntzifferungsausgabe.

Ehre ist ein Rechenspiel,

Bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

(Abraham a Santa Clara.)

Verbindungsausgabe.

WehLeid; In(n)Sekt; RindDich;

BahnHof; Ei©er; LohnBuch;

StrickStrumpf; TanzBein; UrTeil;

RammKlotz; MißStand.

Wirbelsturm.

Vexierbild.

Bild auf den Kopf stellen, dann ist Wilhelm Teil rechts zwischen Sträuchern, Haus und Felsen zu sehen.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redakttonsttsch.

Zwei Roethe-Anekdoten.

In derTägliche Rundschau" liest man die beiden folgenden, hübschen Erinnerungen an den berühmten, verstorbenen Germanisten der Berliner ilnioerfität.

Jemand erzählt: Ich wollte im Staats- Examen nicht zu Roethe und kam natür­lich gerade zu ihm. Dazu war ich noch ehe­maliger Oberrealschüler, der die Humanist en erst auf der Universität erlernt hatte. Das Prü» sungszimmer,. dem ich zuschritt, war mir wie Etzels Saal, und drinnen stand mir ber Kimps mit dem grimmen Hagen bevor. Mein Vor­gänger stürzte heraus, bleich, abgestochen. E r in der richtigen Ribelungenlaune. Wie ich beim Getöse standgehalten, weih ich nicht: ich weih nur, daß Kanalschwimmen bei bewegter See auch nicht schwerer sein tarnt Erschöpft, aber glücklicher Sieger, stohe ich auf einen freude­strahlenden Kommilitonen, der im Rebenraum gleichzeitig in Mathematik geprüft worden war. Kinderleicht war's," rief er.Ihr Roethe soll leben! Ec hat so geschrien, daß mein Professor überhaupt nicht zumDen- ken kam." So hatte ich sozusagen für zweie bestanden.

Roethe und die Sam e. Er erzählte selbst folgendes: Eine meiner schauderhaftesten Erinnerungen ist es, dah ich einmal eine Frau prüfen mußte. Es war damals, im Anfang, kein anderer Examinator da, und ich mußte eben. Ich lasse sie also eintreten, und frage sie scharf:Haben Sie Goe­thes Heideröslein gelesen?" Wor­auf die Maid stammelnd und errötend haucht: Ja .... t e i l to e i sei"

Seit dieser Zeit prüfte derwilde Gustav", wie wir ihn nannten, keine Samen mehr.

Elllenlium.

2m Wirtshaus produziert sich ein Dauch- redner. Sa wird er vom Stammtisch unter­brochen:Wir haben etwas zu besprechen bitte einen Augenblick den Bauch zu halten."

(Lustige Blätter.)

sonders stark vvrangrgangenen Verlusten zurück- zuführen sein dürften. Aus diesem Grunde no­tierten z. D. Berliner Handel 4 Prozent fester, im übrigen überwogen aber Kursein - buhen von 1 bis 3 Proz. gegenüber den Schlußkursen des Vortages. Als sich gegen Ende der ersten Stunde herausstellte, dah die Realisa­tionen der Dankenkundschaft heute keinen größeren Umfang annahmen, schritt die Spekulation zu Deckungskäufen, mit denen sich wohl auch einige Meinungskäufe in besonderen Terminaktten ver­banden. Rach Tleberwindung der anfänglichen Unsicherheit wurde die Gesamtsttmmung daher später freundlich. Einen nennenswerten Umfang nahm das Geschäft aber nicht an. Ser bevor­stehende Abbruch des englischen 'Bergarbeiter- streiks verstimmte etwas. Am Geldmarkt macht die Erleichterung weitere Fortschritte. Der Sah für Tagesgeld konnte auf 41/8 und darunter er­mäßigt werden. Sagegen erfordert Monatsgeld nach wie vor 6 bis 7 Prry. Ser Seöifen» v er kehr hatte das am Wochenschluß übliche stille Geschäft. Paris gegen London kaum ver­ändert bei 146,50. Malland 113,50 gegen das Pfund. Sie Reichsmark lag gegen Kabel weiter schwach mit 4,2085. Sa8 englische Pfund notierte 4,8480 etwas erholt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 5. Rov. Sie freundlichere Tendenz des Vortages nahm heute im Berliner Ge­treidehandel ihre Fortsetzung, und zwar in der Hauptsache wohl angesichts der sehr fleinen in­ländischen Angebote bei anhaltendem Bedarf der Müllereien wie auch für Er Port. Weizen war bei Beginn des amtlichen Mittagsverkehrs etwa i/g Mark höher. Im Zeithandel dehnten sich die Preisbesserungen von V2 bis V/t Mark aus. Roch stärker gestalteten sich die Steigerungen für Roggen. Im handelsrechtlichen Geschäft wurden alle Sichten 2 Mark fester. Gerste ist reichlicher

angeboten, geringe Sorten schwächer. Hafer in­folge besserer Frage lebhafter und fest. In Mehlen hat- sich die Tendenz für Roggenmehl etwas freundlicher gestaltet. Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märk., 273 bis 276; Roggen, märk., 222 bis 227; Sommergerste 220 bis 260; Wintergerste 195 bis 208; Hafer, märk., 180 bis 195; Mais (loko Berlin) 201 bis 206; per 100 Kilo: Weizenmehl 36 bis 39; Roggen­mehl 32,75 bis 34: Weizenkleie 12; Roggeickleie 11,75; Viktoriaerbsen 58 bis 63; kleine Speise­erbsen 40 bis 42; Futteverbsen 22 bis 26; Pelusch­ken 21 bis 22; Ackerbohnen 21 bis 23.

Letzte Nachrichten.

3 Jahre Gefängnis für falsche Reifezeugnisse.

Darmstadt, 6. Rov. (WTD. Funkspruch.) Das Schöffengericht verurteilte den 3öjäh- rigen Privatlehrer Ligger wegen schwerer Mr« kundenfälschung usw. zu drei Jahren Ge­fängnis und fünf Jahren Ehrverlust. (Dgl. den Darmstädter Gerichtsbericht im 3. Blatt Seite 2 dieser Ausgabe. D. Red.)

IQuiefa

Bals Kaffee!

Frau H. R. in K. schreibt: .Ihr Quieta-Kaffee ist sehr gut im Geschmack und für die Kinder gesund. Gold 120 Pfg.. Gelb 90 Pfg.. Rot 55 Plg., Grün 28 Pfg.

Quleta ist 23 mal so ausgiebig wie Bohnen- und Malzkaffee!

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