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ttt. 55 viertes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Samstag, 6. März (926

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Telegraphische Auszahlung.

Letzte Nachrichten.

Briand reist nach Genf.

Varis, 6. März. (WTV. Aunkspruch.) havas meldet, wird Briand heute abend doch Kens abreifen.

Ein wertvolles Küchenhilfsmittel,das der Hausfrau viel Arbeit spart, ist MAGGIS Würze. Wenige Tropfen-beim Anrichten zugesetzt - geben faden Suppen, schwacher Fleischbrühe, Salaten, Soßen und. Gemüsen augenblicklich kräftigen Wohlgeschmack. Am vorteilhaft testen kauft man eine Originalflasche Nr. 6 (mit Plombenverschluß ) und füllt nach Bedarf aus der großen in die kleine MAGGI-Flasche ab.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Die Berliner Börse hat wieder eine Reih» ereignisreicher Tage hinter sich. 3n die Mitte der Derichtswochc fiel der Ultimo, der sich diesmal besonders stark auswirkte. 63 ist ja bekannt, daß bei Beginn der Hausse im Januar bedeutende Prämienabschlüsse per Ultimo Februar getätigt wurden, mit deren Glattstellun­gen eine entscheidende Beeinflussung der Tendenz erfolgte. Ausgerechnet überstürzten auch noch die Wogen der Außenpolitik in dieser Zeit bas Deutsche Reich. Die Brandreden Mussolinis und die versuchte Ueberrunrpelung Deutschlands in der Dölkerbunbssrage verstärkten die Unsicher­heit ungemein. Dor einigen Tagm trat dann eine Wendung ein. Das Schlagwort wurde Veuhork. Dort ereignete sich der bekannte Börsenkrach mit den massenhaften Aktienverkäusen, die aber überraschender­weise auf die deutschen Effektenmärkte ohne irgendwelchen Einfluß geblieben sind. Mit der Schiffahrt Hamburg - Veuhork hingen auch die Derhandlungen zusammen, die zwischen Geh. Rat Cuno als Vertreter der Hapag und dem Ches deS Hauses Harriman über eine Aenderung deL. Linienüienstes stattfanden. Man erwartet einen unmittelbar bevorstehenden Vertrags- obschluß, der dem Uebergewicht der deutschen Reederei auf dieser Linie Rechnung tragen soll. Da die Geldvcrbältnisse nunmehr wieder flüssiger geworden sind, kommen der Spekulation diese sich vorbereitenden Dinge sehr gerufen. Der Haupt­betrieb wickelt sich jetzt am Schiffahrts­aktienmarkt ab. Die Festigkeit dieser Pa­piere und das für Pfandbriefe aller Art, alter Borkriegs- und neuer Goldemissionen, un­vermindert stark anhaltende Interesse gibt natur­gemäß der übrigen Effektenbörse eine Stütze. Die Kursentwicklung ist dort aber im Augenblick doch recht unsicher, und immer nur starke Stei­gerungen einiger besonderer Werte sind Schritt­macher für allgemeine Befestigungen. Selbst in Bankkreifen ist man in der Beurteilung der mo­mentanen Börsenlage anscheinend etwas unsicher: denn die Monatsberichte der Großbanken sprechen sich durchaus nicht einheitlich über Lage und Aussichten der Effektenmärkte aus. Der Februar­bericht der Dresdner Bank zeigt allerdings im Gegensatz zu anderen Dankäußernngen einen opti­mistischen Grundton und dürfte damit dos Rich­tige getroffen haben. Wenn auch die nun schon wieder bevorstehenden Vorbereitungen zurM:div- liquibation über deren Wertlosigkeit man einer Meinung ist und der sicherlich nicht sehr leichte Quartalstermin Ende März das Geschäft in den nächsten Wochen hemmen werden, so ist doch die allgemeine Ansicht über die Gestaltung der Kurse nach dem M ä r z u l t i m o durch­aus zuversichtlich. Sicherlich dürften dann neben den überwundenen Geldsorgen auch An­regungen in Form von Dividendennachrichten vor­liegen. Schon jetzt erfreuen sich z. D. Kali- aktien aus einem solchen Grunde lebhafter Vachfrage. Die nächsten Tage werden wieder einige Dankabschlußfihungen bringen, ebenso wird in diesem Monat voraussichtlich das große Werk der Montanvereinigung im Westen Deutschlands endgültig abgeschlossen.

Der Geldmarkt kommt nicht zur Ruhe. Er zeigt erst seit drei Tagen eine Entspannung, und schon beginnt man von neuem, einen Liquida­tionstermin noraubereiten. Gleich nach Beginn der kommenden Woche wird sich dies vermutlich spürbar macken. Im Moment wird Tagesgeld mit 5l/s bis Z Proz. noch reichlich angeboten. Die Prrvatdislontnotiz von 5 Proz. hat mehr Ma­terial nicht hervorgelockt. Die ^lmsahtät-gkeit in Privatdiskonten ruht weiter fast völlig. Ob eine neue Ermäßigung erfolgt, erscheint sehr fraglich, da dann der Anreiz zum Kauf dieser Wert­papiere zu stark vermindert würde. Die für diese Woche erwartete Herabsetzung der offiziellen eng­lischen Banlrate blieb aus. Der Pfundkurs hat sich allerdings unter Vorwegnahme eines solchen doch wohl bald eintretenden Schrittes gegen den Dollar bereits etwas ermäßigt. Die deutsche offizielle Diskontermähigung steht bekanntlich erst nach dem Märzultimo zu erwarten.

die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 1573 angeordnete Geschäftsaufsichten betanntgegeben. Die entspre­chenden Zahlen für den Januar stellen sich auf 2092 bzw. 1553.

Die Vorgänge an der Reuporker Börse. Die Total-Papierverluste an den bei­den letzten Aeuyorker Börsentagen werden auf nicht weniger als 1,5 Milliarden Dollar geschäht, eine Ziffer, die kaum zu hoch gegriffen sein dürfte. Vom amerikanischen Schatzamt wird erklärt, daß der Zusammenbruch der Aeuyorker Wertpapier­börse in keinem Zusammenhangs mit der allge­meinen Wirtschaftslage stehe, die außerordent­lich gesund sei. Am schwersten leiden die Eisen­bahnaktien, besonders nachdem bekannt wurde, daß die innerstaatlichen Handelskommissionen das Projekt über die Eisenbahntrusts zurückgewiesen haben.

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bruar. Aach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im Februar durch

Hoffmanns Werke. Herausgegeben von 2r Viktor Schweizer und Dr. Paul Zaunert. Kri­tisch durchgesehene und erläuterte Ausgabe. 4 Bände. Bibliographisches Institut, Leipzig. Die vier schmucken, handlichen Bände dieser Ausgabe können zur Anschaffung für jede Bibliothek, in der E. T. A. Hoffmann bisher keinen Platz hatte, empfohlen wer- den. Die Ausgabe erheb' keinen Anspruch auf Voll­ständigkeit gibt aber in guter Auswahl das, was man wohl zuerst bei diesem Dichter sucht, und was charakteristisch und wichtig in seinem Wesensbilde ift. Der erste Band bringt nach einer gut informie­renden, biographisch-ästhetischen Einführung von den Märchen denGoldenen Topf" undNußknacker und Mausekönig". Den Rest des ersten und den gan­zen zweiten Band nimmt eine Auswahl aus den Er­zählungen ein, die als glücklich bezeichnet werden darf, da sie den Umkreis der Hoffmannschen No- vellistik mit sicherem Gefühl, und nicht nur örtlich- geographisch, sondern wohl vor allem künstlerisch und formal abzustecken bemüht ift, was ja bei der vorliegenden Stoffinenge nicht gerade einfach ist. Der dritte Band gibt dieElixiere", daneben dieKreis- leriana", die man freilich lieber mit demKater Murr" (Band vier) vereinigt gesehen hätte, was sich aber wohl aus Gründen der Raumanordnung ver­bot. Wissenschaftlichen Anforderungen kommen im übrigen die Einzeleinleitungen in jedem Bande, so­wie der Anmerkungsapparat entgegen. Freunde und Kenner des Dichters werden vielleicht bedauern, daß nicht noch em fünfter Band mit einer Auswahl aus den Tagebüchern und Briefen beigegeben wurde, der dos Gesamtbild abrunden und den Wert dieser Aus- gäbe noch erhöhen würde.

ft c i g e r u n g c n fort. Die' Verstimmung konnte somit später von den Aktienmärkten weichen und an ihre Stelle eine allgemeine heftig feit treten. Am Geldmarkt hörte man für Tage gelb einen Satz von 5j bis 6^ Prozent. Monatc- gcld 6 bis 7 Prozent.

Börsenkurse.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) B e r l i n; 6. März. Der feste Verlauf der Frank- turter Abendbörse übertrug sich nicht auf das heu­tige Vormittagsgeschäft. Im Telephonverkehr von Bureau zu Bureau der Banken wurden vielmehr 3_i e m l i d) matte Kurse gesprochen, da der Sturz des Kabinetts Briand infolge der «teuerjabotage der französischen Kaufleute einen außerordentlich ungünstigen Eindruck machte. Die innerpolitischen Schwierigkeiten Frankreichs führten gleichzeitig schon heute morgen zu einem neuen erheblichen Rückgang des französi­schen Frankenkurses auf 134 gegen London. An den Aktienmärkten waren Montanwerte stärker rüftgängig. Die Einbußen betrugen 2 bis 3 Prozent. Der offizielle Beginn war bann über­raschenderweise nicht so matt, wie man nach dem Fruhgeschäft hätte annehmen tonnen. Im Vergleich zu den Lorbörsenkursen traten Befestigungen von 1 bis 2 Prozent ein, die sich nach den ersten Notierungen noch fortfetzten. Wenn auch die An­fangskurse hinter dem Vortage zurückblieben, so war doch die Tendenz unter Berücksichtigung der eingetretenen Verstauung durchaus beträchtlich. Die Umsätze hatten einen für den Wochenschluß verhält­nismäßig beträchtlichen Umfang. Als im weiteren Verlaufe bekannt wurde, daß Briand doch nach Genf reift, und jedenfalls mit einer Neubildung des Kabinetts beauftragt wurde, fetzten sich die Kurs-

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Siemens A Halste Adlerwerke RVevjet ..... Daimler Motoren.......

Hehligenslaedt . . ..... Meguin.

Motorenwerke Mannheim . ffranffanct Armaturen . . Konservenfabrik Biaun . . Metallgesell'chaft Frankfurt. Bet. Union A.'G Schuh'abrik Herr ... Sichel. .

Zellsto-i Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . .-Zuckerfabrik Wagbönsel . . .

nihigter, und cs konnte sich bei Beginn des amtlichen Verkehrs eine Kurserholung durch- sttzen. wodurch der feste Unterton wieder hergestellt wurde und die entstandenen Verluste wenigstens teilweise wieder ausgeglichen werden konnten. Ver­einzelt blieben die Aktienwerte 1 Prozent hinter dem gestrigen Stande zurück. Das Geschäft verlief ruhig und bewegte sich in engen Grenzen. Die Kursentwicklung war uneinheitlich. Von den Wer­ten des K a f f a m a r k t e s waren u. a. gebessert Kieper 0,5, Wayß & Freytag, Aschaffenburg. Zellstoff und Zuckeraktien. Am 'J)l o n t a n in a r ft waren vereinzelt Rückgänge zu verzeichnen. So wurden Phönir 1 Prozent niedriger. Farbwerte lagen ebenfalls 1 Prozent schwächer. Eine Ausnahme bil­deten Rütgerswerke (plus 0,5 Prozent) und Gold­schmidt (plus 1 Proz.). Elektro werte blieben crfjolt. Bankaktien waren gehalten. Von S ch i f f a h r t s a k t i e n büßten Lloyd 1 Proz. ein. Deutsche A n l e i h e'n lagen ruhig und mäßig obgeschwächt. Ausländische Renten waren etwas lebhafter im Geschäft, die Kurse waren be­hauptet. Der Frei vor kehr war still. Beckerst.ihl 43 Proz., Beckerkohle 53 Proz., Benz 43 Proz.. Brown Boveri 68 Proz., Growag 53 Proz., Hansa- banf 72,5 Proz., Krügershall 87 Proz.. Kabel Rhendt 108 Proz., Ufa 54Proz., Unterfranken 63 Prozent. Der spätere Verlauf war durch die ein- getretene Geschästsunlust ungünstig beeinflußt. Die Spekulation benutzte die Gelegenheit zu Gewinn- fkherungen, wodurch neue Kursschwankungen ein­traten. Am Geldmarkt hält das Angebot weiter an. Monatsgeld 6 bis 8 Prozent je Adresse. Bank­diskonten 5 bis 5). Zndustrieakzeple 6* Prozent. 3m Devisen verkehr war der französische Franken erneut abgeschmächt auf 133 gegen London. Das englische Pfund liegt mit 4,857/, gegen Kabel un­verändert.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 5. März. Die Ermäßigung der argentinischen cif-orberungen, der sich teilweise auch Kanada -anschloß, übte im Berliner Pro­duktenmarkt für Weizen insofern einen Druck aus. als die an und für sich schon ziemlich geringe Aachsrage weiter zurückhält. Dch Umsätze bewegen sich weiter in denkbar kleinstem Rahmen. Die Kurse lagen erneut etwa 2 Mk. für prompte Ware schwächer. Anders dagegen der Roggen, die Offerten fehlen fast gänzlich, und da andererseits die Weltmarktpreise ziemlich hoch bleiben, zeigt sich hier eine anhaltende Preisstützung. Manche Käufe des Inlandes wurden zu etwa 1 Mk. höheren Votierungen abgeschlossen. Gerste und Hafer behauptet, Mehl ruhig, desgl. Futter­mittel. Am Terminmarkt eröffneten Weizen per März stetig (262,50), Mai- sowie Julilieferung im Zusammenhang mit den weiter oben erwähn­ten Momenten sehr flau. Beide Monate er­mäßigten sich auf 264 Mk.. d. h. 2 resp. 2.50 Mk unter Vortagsschluh. Märzroggen mit 159,75 25 Pfennig höher. Mai-Lieferung um 1,25 auf 172 und Juli um 2 Ml. auf 175 gebessert. Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, mark. 249 bis 253, Roggen, mark. 146 bis 150, do. pomm. 145 bis 149, Sommergerste 162 bis 186, Futter- gerftc 136 bis 150, Hafer, märt. 158 bis 168; für 100 Kilo: Weizenmehl 32,25 bis 35,75, Roggen­mehl 21,25 bis 23, Weizenkleie 10, Roggenkleie 8,90 bis 9, Diktoriaerbsen 26 bis 32, kleine Speifeerbsen 23 bis 25, Futtererbsen 20 bis 22. Peluschken 20 bis 21,50, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 22 bis 25, Lupinen, blau 11,50 bis 12,50, do. gelb 13,75 bis 14,50, Serradelle, alt 14 bis 21, do. neu 26 bis 28. Rapskuchen 14 bis 14,50, Leinkuchen 18,80 bis 19, Trockenschnthel 8,20 bis 8,50, Kartoffelflocken 14 bis 14,25, Sohaschrot 18,60 bis 18,90.

bon Schwefelsäure und damit auch zum Stickstoff dar. Da bereits vom Werk aus Behandlungen mit den Grundstückseigentümern gepflogen wer­den. scheint das Projekt in Kürze greifbare Formen anzunehmen *

A.-G für ZclIst oss - und Papier- fabrikation in Aschaffenburg. Da sich die Geschäftslage bei dem Alutcrnefjmen zu­friedenstellend entwickelt, wenn auch das Papier- geschast zur Zeit angesich's der ungünstigen Ver­hältnisse am Papiermarkt nicht gerade günstig ist, ist wie dasBerl. Tgbl." von Verwal- tungSseitc hört, mit Bestimmtheit mit der Ausschüttung einer höheren Dividende als im Vorjahr (6 Prozent) zu rechnen. Die Börse schätzt die Dividende auf etwa 8 Prozent.

R h e i n i s ch - W e st f ä l i s ch e Elektri­zitätswerk A.-G., Essen. In Ergänzung zu unserer Meldung wird mitgeteilt, daß daS Unternehmen von der Stadt Bingen das dor­tige elektrische Kraftwerk bereits gekauft hat. Die Stadt Bingen erhält, lautFrlft. Ztg", 1 200 000 Reichsmark bar. 225 000 Reichsmark in Aktien und weitere 100 000 Reichsmark in­folge der Auseinandersetzung mit dem Vahe- Krastwerk. Die Arbeiter und Angestellten des Werkes werden von dem REW. übernommen.

* Siemens & Halske A.-G. Der Ge- schästsabschluh der Siemens & Halske A.-G. weist einschließlich des Vortrages aus dem Vor­jahr einen Rohgewinn von 9 591 000 Rin. (im Vorjahr 3 321 000 Rin.) auf. Der Reingewinn beträgt 3 894 000 Rm. (im Vorjahr 2 6-19 L02 Rm.). Vach angemessenen Abschreibungen und Rück­stellungen wird die Ausschüttung einer Dividende von 6 Prozent (im Vorjahr 0 Prozent) und Vor­trag des Restbetrages von 2 613 000 Rm. (im Vorjahre 2 649 000 Rm.) auf neue Rechnung vor- geschlagen.

* Siemens-Schuckert-Werke G. m. b. H. Der Abschluß der Sieniens-Schuckert-Werke G. m. b. H. weist einschließlich des Vortrags aus dem Vorjahr einen Rohgewinn von 10 Mill. Reichsmark auf (im Vorjahr 1,5 Millionen Rm.). Der Reingewinn beträgt 8 954 756 Rm. (430 445 Reichsmark). Vach angemessenen Abschreibungen und Rückstellungen wird die Ausschüttung einer Dividende von 6 Proz. (im Vorjahr 0 Proz.) vorgeschlagen. Der verbleibende Rest von 0,8 Millionen Rm. soll auf neue Rechnung borgetra­gen werden.

* Schuckert & C o.. Vürnberg. Der Abschluß der C. A. norm. Schuckert & Co. Vürn- berg weist einschließlich des VortragS aus dem Vorjahr einen Rohgewinn von Rm. 2 844 000 aus. Der Reingewinn beträgt nach angemessenen Abschreibungen und Rückstellungen Rm. 1 979 000. Eine Dividende von 4 Prozent wird zur Ver­teilung vorgeschlagen. Aus neue Rechnung soll ein Restbetrag von 19 024 Rm. vorgetragen Herden.

* Die Harpener Bergbau A.-G. hat infolge Absahmangels auf ihren ZeckenHugo I" 100 Mann undHugo III Buer" rund 300 Mann gekündigt. Die Zeche Hugo III soll am 1. April gänzlich stillgelegt und der weiteren Belegschaft von rund 400 Mann gekündigt werden. Eine älebernahme auf andere Schächte der Gesellschaft ist nicht möglich.

frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers'^ Frankfurt a.M., 6. März. Tendenz: schwä­cher, bann erholt. Die starke Höherbewegung des Vortages erfuhr heute vorbörslich durch den un­erwarteten Sturz des französischen Ministerpräsidenten eine jähe Unterbre­chung. Der dadurch eingetretene Tendenzumschwung verursachte auf den Aktienmärkten Kursrückgänge bis zu 3 Prozent, wobei das Geschäft sehr zurück­haltend war. Durch die später einlaufende Nach­richt, daß Briand trotzdem zu den Verhandlungen nach Genf reifen werde, wodurch allgemein mit der Wiederbetrauung Briands mit der Kabinettsbildung gerechnet wird, wurde die Stimmung wieder b e -

* D i e amtliche Großhandels­indexziffer. Die auf den Stichtag des 3. März berechnete Grohhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber dem Stande vom 24. Februar (117,6) um 0,3 v. H. auf 117,3 zurückgegangen. Don den Haupt- gruppen haben die Agrarerzeugnisse von 111,5 auf 111,3 oder um 0,2 v. H., die Jndustrie- ftoffc von 129 auf 128,5 oder um 0,4 ü. Sy nach­gegeben. Für den Durchschnitt des Monats Fe­bruar ergibt sich ein Rückgang der Großhandels­indexziffer von 120 im Durchschnitt Januar auf 118,4 oder um 1,3 v. H.

0 Deutsche Reichspost. Der Reichspost­minister hat dem Verwaltungsrat den Voranschlag der Deutschen Reichspost für das Rechnungsjahr 1926 oorgelegt. Der Voranschlag schließt ab in Ein­nahme und Ausgabe 1. fürden Betrieb" mit 1839 566 600 Mark; 2. fürdie Anlage" mit 289 225 200 Mark. Von dem veranschlagten lieber* schuß in Höhe von 70 000 000 Mk. sind je 35 000 000 Mark zur Ablieferung an die Reichskasse und zur Ueberweisung auf einRücklage"-Konto vorgesehen.

I. G. Farbenind u st r i e A.-G., Frank­furt a. M. Die I. G. Farbenindustrie A.-G. (Badische Anilin) beabsichtigt, auf einem mehr ali tausend Morgen großen Gelände bei Kröll- toifc (Prov. Sachsen) und Umgebung die dort 2lnhydrit-Flöze bergbaulich zu er- schließen. Der Anhydrit (wasserfreier Kalk) lagert in einer Tiefe von 300 bis 400 Meter, unb stellt ein Vorprodukt für die Gewinnung

Berlin, 5 März

Amerikanische iRoia» . . . . . Belgische Noten . Dänische Noten ...... Englische Noten..... . .

Französische Noten ..... Holländische Noten .... Italienische Noten......

Norwegische Noten Deutlch.Ocsterr. * 100 Kronen Rumänische Noten......

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Schweizer Noten Cvanische Noten Tschechoslowakische Noten . . llngarische Nvkcu . ...

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