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Nr. 4 Zweiter Blatt

GiehenerAnzeiger (General-Anzeiger für Vderhesfen)

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Mittwoch, 6. Zanuar 1926

Aus Namr und Technik.

Lastkraftwagen und Mowromnibuffe

(Nachdruck verbaten.)

Auf der Berliner Automobil-Ausstellung hatte man Gelegenheit, über den heutigen Stand in der Entwickelung der Nuhkraftwagen ein an­schauliches und interessantes Bild zu gewinnen. Bor allen Dingen sah man deutlich die Tren­nung in vier Gruppen (Lieferungswagen bis P/i To., leichte und schwere Lastkraftwagen und Motoromnibusse).

Die Geschäfts- oder Lieferungs­magen, welcher zur Zeit besonders in den Großstädten eine starke Zunahme erfährt, hat sich unmittelbar aus dem Personenwagen heraus ent­wickelt und benützt fast stets dasselbe Chassis und denselben Motor, nur die Karosserie ist eine andere. Seine Tragfähigkeit bewegt sich in den Grenzen von | bis H. Sein Aufbau kann jede Form er­halten, wie z. B. als offener Pritschen- oder als geschlossener Kastenwagen. Auch als leichter Kran- kentradsportwagen findet er Anwendung. Diele Firmen verwenden einen auf ihre Fabrikation Bezug nehmenden Spezialaufbau und erzielen da­mit eine außerordentlich gute werbetechnische Wir­kung. Aehnllches kann auch durch eine entsprechende und künstlerisch schön durchgearbeitete Firmen­bezeichnung, besonders bei geschlossenem Kostenauf­bau erreicht werden. Unseres Erachtens wird von dieser Gelegenheit noch viel zu wenig Gebrauch gemacht. Kommt doch der überall herumfahrende Kastenwagen in engste Beziehung mit dem Kunden­kreis.

Die Opelwerke in Rüsselsheim stellen anschließend an den Bau ihres 10/45-P. L.-Personen- wagens einen I-Tonnen-Lieferwagen in Großserien- fabrikation her, dessen Chassis mit Aufbau als Pritschenwagen mit Segeltuchverdeck, als Kasten­wagen oder als Hotelomnibus versehen werden kann. Der Wagen ist bis in die kleinsten Details aufs beste ausgeführt, besonderer Wert ist auf niedrigen Brennstoff- und Reifenverbrauch sowie eine hohe Nutzgeschwindigkeit gelegt.

Der 9/30-?. 8.-Lieferwagen der P r e st o w e r k e in Chemnitz mit 750 Kilogramm Tragfähigkeit ist ebenfalls ein vorzüglicher Geschäftswagen für Han­del und Industrie.

Die Hansa Lloyd Werke in Bremen

kann er außerdem noch zwölf Personen befördern. Die Interessengemeinschaft Mercedes-Benz haben einen neuen Nutzwagentyp herausgebracht, welcher in zwei Größen, die 2- bis 3-Tonnen-Wagen im Werk Berlin-Marie nfelde, gebaut werden. Diese Trennung in der Fabrikation hat sich schon voll bewährt und setzt wesentlich die Herstel­lungsunkosten herab. In beiden Werken wird na­türlich nach den neuesten Grundsätzen der fließen­den Fertigung gearbeitet. Neben Lastwagen von 2 und 5 Tonnen Nutzlast baut Mercedes-Benz Mo- toromnibusse auf Niederrahmenfahrgestell für 26 und 40 Personen sowie einen Sechsrad-Omnibus für 60 Personen. Don den schweren Lastwagen ist besonders ein Universal-Kipper mit Dierrad-Luft-

Sechsrad-Omnibus der Büssing-Werke.

dreiachsigen GroßflächenwagenOctonom", der in vieler Beziehung außerordentliche Vorteile bietet. Die Konstruktion dieses dreiachsigen Fahrzeuges zeigt einen aus zwei Hauptbestandteilen zusammen­gestellten Kraftwagenzug, von dem der erste Teil ein zweiachsiger Motorzugwagen, der zweite em Anhänger ist. Durch eine patentierte Schnellkupp- lang erfolgt das An-und Abkuppeln des Anhängers völlig automatisch und wird lediglich durch das Heranfahren der Zugmaschine an den Anhänger bewirkt. Die schmalspurige Vorderachse des Anhän­gers kommt zwischen die Hinterräder der Zug­maschine zu stehen und klappt automatisch beim Kuppeln hoch, beim Entkuppeln herunter. Diese Einrichtung ermöglicht eine restlose Kraftausnutzung der Zugmaschine.

Durch Einrichtung eines Pendelverkehrs ist die Zugmaschine für verschiedene Arten von Anhängern zu verwenden. Der Pendelverkehr und das Wechsel­wagensystem mit demOckonom" ermöglichen nicht nur eine wirtschaftliche und restlose Motorkraft, son­dern sparen enorm an Bedienung (ein Wagen­führer gegen drei Wagenführer und drei Beifahrer).

Wie vielseitig der Kraftwagen in Spezial füllen Verwendung finden kann, zeigt ein Verkaufswagen her C. D. Magirus A.-G. in Ulm und ein Ear- dinenvorführungswageu her Dogtländischen Maschinenfabrik (V o m a g) in Plauen. Die Verkaufswagen bieten für bestimmte Verkaufs- zwecke, z. B. auf Jahrmärkten, infolge ihrer großen Beweglichkeit große Vorteile. Während der Fahrt ist der Wagen ein geschloffener Kastenwagen. Der Gardinenvorführungswagen kann sowohl den Großabnehmer als auch die Kundschaft auf dem Lande aufsuchen und ihm die neuesten Modelle vor­führen. Auch für andere Branchen, besonders der

Zweiachsiger Niederrahmen-Omnibus der Mannesmann Mulag, Aachen.

Octonom, Grohflächenwagen (Wumag, Görlitz).

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Der neue Daag-Rahmen.

Akt die Lieferunaswagen schließen sich unmittel­bar die leichten Lastkraftwagen an, welche vielfach als Schnellastwagen bis zu 50 Kilometer Stundengeschwindigkeit fahren. Ihre Tragfähigkeit liegt zwischen 2 bis 3 Tonnen. Don 3 Tonnen Tragfähigkeit ab beginnt das Reich der schweren Lastkraftwagen. Der gebräuchlichste Typ ist der 4- bis 5-Tonnen-Wagen, welcher entweder als Pritfchenwagen für Stückgut aller Art oder als Kippwagen für Scküttgul ausgebildet wird. Zur Beförderung besonders schwerer Güter kommen auch Dreiaa>swagen in Betracht. Sowohl die leich­ten als auch die schweren Lastkraftwagen können noch einen oder gar zwei Anhänger ziehen. Man spricht dann von einem Kraftwagenlastzug. Mit Recht wird die Handbremsung durch die maschinelle Bremsung mehr und mehr zurückgedrängt. Mit in erster Linie ist hierbei die Druckluftbremse der Knorr-Bremse A.-G. in Berlin-Lich­tenberg zu nennen, welche heute schon bei zahl­reichen Personen- und Lastkraftwagen eingebaut ist. Sie ist einfach zu bedienen und von absolut sicherer Wirkung.

Die M o t o r o m n i b u s s e stehen in engster Beziehung zu den Lastkraftwagen und haben sich vielfach aus ihnen heraus entwickelt. Ihre Verbrei­tung hat in der letzten Zeit außerordentlich zu- genommen, und zwar gilt das sowohl für den «tadt- als auch für den Ueberlandverkehr. Sie können je nach Große 15 bis 60 Personen befördern und gliedern sich in erster Linie in solche mit tief­liegenden und gewöhnlichen Rahmen. Bei den Nie- derrahmen-Omnibussen ist nicht nur der Einstieg bedeutend leichter, sondern auch das Fahren infolge ihrer tieferen Schwerpunktlage angenehmer.

Der zuerst bei den Omnibussen aufgekommene Typ des Niederrahmens hat wieder auf den Last­kraftwagenbau Rückwirkungen gehabt und Veran­lassung gegeben, daß man heute auch Lastkraft­wagen mit tiefliegenden Chassis herstellt.

Ehe wir dazu übergehen, den Leser an Hand einiger Beispiele noch etwas näher in den Aufbau und die Verwendung der Nutzkraftwaaen einzufüh. ren, müssen wir die erfreuliche Tatsache hervor­heben, daß bei den Lastwagen und Motoromni- buffen die deutsche Industrie wieder mit an sühren- render Stelle steht, und dies nicht nur in technischer Beziehung, sondern auch in den Herstellungskosten. Dies hat einen steigenden Export auf dem Welt­markt zur Folge.

DieNüchemitelettrifchemAntried

Don Ingenieur Karl Trott.

Nachdruck verboten.

mi. Meine Frau, das Muster einer deutschen Hausfrau an Fleiß und Sparsamkeit, schimpfte schon längst über viele geitraubenbe Küchenarbeiten. Hauptsächlich das Kaffeemahlen war ihr ein Greuel. Als nun Die Kaffeemühle altersschwach wurde, wagte ich die Ausgabe für eine mit elektrischem Antrieb. Die ob solcher Verschwendung aufziehenden Wetterwolken wurden schon beim Mahlen der ersten halben Pfundes Kaffee zerstreut, denn statt des langweiligen Drehens der Kafteemühle konnte meine Frau in dieser Zeit eine andere Arbeit vornehmen. Ganz Unrecht hätte sie allerdings nicht gehabt, wenn der Elektromotor nur hin und wieder die Kaffee­mühle angutreiben gehabt hätte. Das wäre un- wirtfchaftlich gewesen. Es gibt aber in der Küche noch eine Reihe anderer Arbeiten, die man ebenso­gut dem Motor überlassen kann, der hierdurch zu einem fleißigen und helfenden Gesellen wird und feine Anschaffungskosten mit Zinsen zurückgibt. Man braucht ja den Motor nur mit einer Befestigungs- Vorrichtung für die Küchenmaschinen ober mit

Schnell-Omnibus der Hansa-Lloyd-Werke.

Chassis mit Blechträger-Rahmen her 5-Tonnen-Daag-Lastwagen

bauen einen 2-Tonnen-Schnell-Lastwagen mit 40 P. S welcher mit Anhänger bic hoppelte Last auch in schwierigem Gelände zu beförbern vermag und in der Ebene auf Riesenluftreifen 40 Kilometer Geschwindigkeit entwickelt. Er wird ebenfalls mit entsprechender Karosserie auch als Omnibus ver­wendet. Durch Umstellung des Werkes auf Groß­fabrikation wurde erreicht, daß der Preis dieses bekannten Wagens stark gesenkt werden konnte und er heute billiger als ein amerikanischer Wagen ist. Interessant ist ein neuer Tiefomnibus vom Hansa Lloyd (mit 19 Personen in der Fahrtrichtung), welcher nach den amerikanischen safety coaches nachgebildet ist. Mit nur 52,5 Zentimeter Abstand von Chassisooerkante bis zum Erdboden dürfte er wohl der mit der tiefsten Schwerpunktlage sein. Die Folge davon ist nicht nur ein sehr bequemer Einstieg, sondern Z)ie tiefe Schwerpunktlage bringt ein angenehmes Federn und eine große Sicherheit in den Kurven mit sich. In einem Anhängewagen

druckbremse und einer vorn Fahrmotor aus hydrau­lisch betriebener Kippvorrichtung zu erwähnen.

Die Faunwerke in Nürnberg haben das verflossene Jahr dazu benutzt, um unter Ver­wendung eines 22/70-?. 8.-Maybach-Motors einen sehr interessanten Nutzwagentyp zu entwickeln, welcher als 4- bis 5-Tonnen-Eiltransvprtwagen und als Omnibus mit 35 Personen m Frage kommt. Er ist mit der Knorrschen Druckluftbremse ausgerüstet und hat tiefliegendes Fahrgestell.

Die Deutsche Lastautomobilfabrik (Dong) in Düsseldorf-Ratingen bringen einen Lastwagen heraus, bei dem an Stelle des sonst übttchen U=förmig gepreßten Rahmens ein ans dünnem Blech hergestellter Kastenträger ver­wendet ist, der den Vorteil großer Festigkeit mit geringem Gewicht verbindet.

DieWumag" Waggon- und Ma­schinenfabrik A.-G. Görlitz baut einen

Textil- und Modenindustrie, dürften solche Wagen sehr vorteilhaft sein.

Der gugfernsprecher.

Von Wilhelm Buchmann. 1

(Nachdruck verboten.)

In diesen Tagen wird bei der Deutschen Reichs­bahn nach langen Versuchen eine neue Einrich- tung endgültig dem Betrieb übergeben werden, die dazu berufen erscheint, ein wichtiges Glied der Nachrichtentechnik zu werden: Der Zugfernsprecher. In aller Stille sind in den letzten Jahren umfang­reiche Versuche und Vorarbeiten gemacht worden, um die aus dem Jahre 1915 stammende grund­legende Erfindung so auszubauen, baß sie zu einem wirklich brauchbaren Verkehrsmittel wurde. Deutschland ist das erste Land, das den Zugfern- sprecher einführt. Dieser Fortschritt ist in erster Linie der Tatkraft deutscher Erfinder und deutscher Industrieunternehmungen sowie nicht zuletzt dem Weitblick der Deutschen Reichsbahn und der Deut­schen Reichspost zu verdanken.

Die Entwicklungsgeschichte des Zuafernsprechers. seine Geräte und die Betriebsweise sind so inter­essant, daß sie im Nachstehenden einmal näher be­leuchtet werden sollen.

Der Wunsch, vom fahrenden Zuge aus ständig mit einer ortsfesten Fernsprechstelle m Verbindung zu bleiben, ist fast so alt wie der Fernsprecher selbst. Es hat daher auch nicht an frühzeitigen Versuchen und Vorschlägen in dieser Richtung ge­fehlt. Hand in Hand damit ging auch oft der Wunsch, nur Zeichen, insbesondere für Zugsiche­rungszwecke, zu übertragen. Alle Bemühungen mußten aber von vornherein aussichtslos fein, da die Technik noch nicht so weit fortgeschritten war, um den Erfindern bereits die für die Lösung der Aufgabe notwendigen Hilfsmittel bieten zu können. Besonders waren es amerikanische Erfinder, die die neue Aufgabe reizte, und selbst Edison hat sich eingehend damit befaßt, ohne jedoch zu -einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Die Sache schien zwar an sich sehr einfach zu sein: Neben dem Gleis werden blanke Fernsprechbrähte ver­legt, an denen am Zug befestigte Schleifkontakte etwa wie die Stromabnehmer bei der Stra­ßenbahn entlang gleiten, und die Verbindung ist fertig. Leider ziehen die an den Kontaktstellen stark

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einer beweglichen Welle für deren Antrieb zu ver­sehen und die gewünschte Maschine hervorzuholen, und die Küche mit elektrischem Antrieo ist fertig.

Wie berits erwähnt, gehört zur elekttischen Küche ein kleiner brauchbarer Elektromotor von etwa i Pferdestärke. Sein Stromverbrauch ent­spricht dem eines ganz kleinen elektrischen Bügel­eisens. Der Motor darf aber nicht an irgendeiner Stelle der Küche festgeschraubt ober sonstwie be­festigt werden, Denn bas würbe stören, weil er ja nur dann und wann gebraucht wird. Auch an einen bestimmten Raum darf er nicht gebunden fein, da­mit er überall verwendet und an jede Steckdose der Lichtleitung angeschlossen werden kann. Aeußerlich ist an dem Motor nichts Auffallendes. In feinem Innern befindet sich aber ein besonders wichtiger Teil, das Getriebe, das dazu dient, der Antriebs­welle der Küchenmaschinen die günstigste Drehzahl zu geben. Es ist ja bekannt, daß die Elektromotoren sehr schnell laufen, wahrend die Maschinen für den Haushalt nur etwa 100 Umdrehungen in der Minute zulassen. Ist z.B. eine der gebräuchlichsten Ma­schinen, eine Fleischhackmaschine, anzutreiben, so rotrb der Zapfen ihrer Schnecke mit her Motor- welle gekuppelt, der Stecker in die Dose an her Wand eingefuhrt, »mb schon befindet sich bic Hack­

maschine in voller Tätigkeit. Der Bedienende hat weiter nichts zu tun, als für ununterbrochenes Nachfüllen zu sorgen. Die Arbeit geht spielend vor sich, der Motor ermüdet nicht, und kostbare Men­schenarbeit wird für wichtigere Aufgaben gespart. Wenn man berücksichtigt, wie mancherlei Dienste allein eine Hackmaschine bei Verwendung von Loch- scheiben mit verschiedenen Lochweiten gestattet, wird man den Wert solcher Maschinen zu schätzen wissen. Ist die Arbeit beendet, jo wird die Kupplung ge­löst, und an die Stelle Der Hackmaschine tritt eine Reibemaschine zum Reiben von trockenem Brot, Kartoffeln ober anberen Sachen. Während der Ein- machzeit, in her die Hausfrau besonders mit Arbeit überlastet ist, kommt die Fruchtpresse zu ihrem Recht. Das Auspressen selbst großer Mengen von Beerenfrüchten ist eine ganz einfache Arbeit. Sauber und mühelos geht sie vor sich, nur das Einfüllen der Früchte, das Fortschaffen des ausgepreßten Saftes und her getrennt austretenden Treber bleibt zu tun übrig. Eine Bohnenschneidemaschine gibt es auch, deren Leistung bei vorzüglichem Schnitt außerordentlich groß ist. Jedes Kind kann diese Maschine bedienen und wird es gern tun, denn die Bohnen einführen und im gleichen Augenblicke in feine Streifchen zerlegt zu sehen, ist wirklich ein

Vergnügen. Jedes besondere Kapitel ist in das Putzen der Messer und Gabeln. Es find zwei ver­schiedene Arten Messerputzmaschinen. Beide erfüllen ihren Zweck in hervorragender Weise und sind in ihrer Behandlung und Bedienung gleich einfach. Ist einmal der Elekromotor vorhanden, so kann man mit ihm auch Eis- und Buttermaschinen, Kafferöstmaschine, Teigrührmaschinen, Brotschnei­demaschinen und wie sie alle heißen mögen, an­treiben. Wie weit man darin gehen will, wird sich ganz nach den Ansprüchen richten, die man an die Ausrüstung einer Küche stellt. Auch ist es nicht gleichgültig, ob man eine Gasthausküche ober bi« eines kleineren Haushaltes elektrisch einrichten will. Hiernach richtet sich auch die Größe her Maschinen. Alle haben aber den Grundgebanken, baß jede Oe* fahr für die bedienende Person ausgeschlossen ist, und völlig ungeschulte Kräfte mit jeder Maschine arbeiten können. Eine der leidigsten Fragen ist heutzutage die nach Dienstboten. Die Küchenarbeiten müssen aber erledigt werden, denn der Magen ver­langt nach feinem Recht. Wenn daher findige Köpfe versucht haben, In der elektrischen Kraft Hilfe aus allen Schwierigkeiten zu finden, so ist bae eigent­lich gar nicht verwunderlich.