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scheu Reichs.imtos ist gsg.! um 0.5 Prozent auf 130,0 den Hauptgruppen haben um 0,7 Prozent auf 133.6

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trüget«len. Diesmal betätigte er sich als Hei­ratsschwindler. Ei e Anzahl älterer

15; Lupinen (gelb) 14,50 b.s 15 50; Serradelle (neu) 21 bis 22.50: Räp-kuchen 16,20 bis 16.30; 20,80 bis 21,20; Trockenschnitzel 9.40

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zurückgegangen. 'Bon

_ .. ...... die Ä^rarerzeuanisie

. 0.7 Prozent auf 133 6 nachgegeben, während tie 3ndustriestosfe mit 123,2 nahezu unverändert blieben. 3m Durchschnitt November ist die Ge- famtinderzifscr gegenüber dcm Durchschnitt Okto­ber um 1,1 Prozent auf 131,6 gestiegen. Die Gruppeninbexztffer der Agrc.rerzeugnftie hat im Durchschritt November auf 136,3 ange,o-.en, tle Gruppenindeezifser der Anbuftriestosfe dagegen auf 122,9 nachgegeben.

Sisfer. Die aus Cen Stichtag bei l. Dezember berechnete GroßhnndelLin.erzisser de S Htatisti- ;Dcr d m 24. Nvven-.ber

Weitere -Steigerung bet ift» lagen bei den deutschen Sparkassen. Nach den Berechnungen des Statifti ch;n Reiche amtes sind d'.e Einlagen bei den Sparkassen deS Deut'chen Reiches im Monat Oitsber 1926 weitet gestiegen, und zwar von 2712,55 Mill- DM. am Ende des Monats September auf 2 831,87 Millionen DM. am Ende des BerichtsmonatS (Einzahlungen: 344,15 Mill. DM, Auszahlungen: 225,02 Mill. DM.).

Br;.. r Börse.

Berlin, 3. Dez. D'.e Eifeltenmärkte zeigten! nach der gestrigen Verstimmung wieder ein freundliches D ld. Die T ernt inwerte besestigten -ich um 2 d;S 3 Proz., einige Dpezialwerte um 4 bis 5 Proz. Ontereffe bestand in Nachwirlung der Miilangen des FarbentrusteS für d'.e Aktien der I.-G., die um etwa 8 Proz. auf 324 Proz. anzogen. Die der Farbrngruppe nahestehenden Werte wurden von dieser Bewegung m.tgezogen. so konnten sich Rhe.nstahl anfangs über 4 Proz. befestigen, yeöhaft gekauft wurden auch Frei' gabepapiere, zumal die Dai sebewegung der Kanada-Abiisferungsscheine, Cie auf spekulative Manipulationen zurückgeführt wird, zum Still­stand kam und der Sturä dieses Papieres sich von 99 auf 103,25 Prozent erholen, konnte. Von Schiff a hr tsa kt'ic n stanken Rordlloyd im Vordergründe. Während der ersten Stunde ent­wickelte sich auch in Schuhgebietanle.hen lebhaftes Geschäft Mit Ausnahme der erwähnten Speziat- papiere blieb die Llmsahtäiigkeit im allgemeinen aber ruhig, Publikum un> Spekulation verhielten sich weiter abwartend. Aus vieler Einstellung ergeben sich auch die täglichen Schwankungen des Kunsniveaus, die in den le^teit? Lagen eine einheitliche Richtung vermissen üefTen. Der Geldmarkt zeigte reichliches Angebo4, doch Metten sich die Sätze auf der Höhe der Vortage. 3«m morgigen Disfercnzzahlunastag befürchtet man keine Schwierigkeiten. 3m Dev ifen ver­te h r gab die Reichsmark gegen Kabel auf 4,2057 mässig nach, auch London war gegen Kabel eine Kleinigkeit abgeschwächt mit 4,8425- Pars gegen London fest 127. Mailand 113. 0SIo k)nnte sich gegen das Pfund auf 18,94 erholen. Madrid gegen London 31,98.

Krankfurtcr Grtrcidcbörse.

Frankfurt. 3. Dez. Es wurden notiert. Beizen (Wetteraueri 23.50 bis 29.75, Doggen tinl.) 24.75 bis 25, Sommergerste (für Brau- .-wecke) 23,75 bis 26,50. Hafer (inl.) 19 bis 19,50. MaiS sg:lb) 19,50 bis 19,73, Weizenmehl (inl.. Spezial 0) 41,25 bis 41,75, Rogaenyiehl 35,50 bi$ 38, Weizenkleie 11,50, Dogsenkleic 11,75. Tendenz: Fest.

Berlinex Pxovuttendux,c.

Dexlin, 2. Drz, 3m Lieferungsg^chäft zeigte sich heute für Dezember-Wei en gryhere Deckungsfrage und damit allgemein festere Preise. D>e sicheren Kabc. Meldungen des Auslandes übten leinen mmnem werten E.nflust auf die Der- liner Markttage aus. peranlassien aber immer­hin eine gewisse XInNachgiebigkeit. Während bet Weizen sür Dezember etwa eine Mark sonst 50 Pfennige höher wurde, gingen die Eiciarrun- gen sür Doggen darüber hinaus bis 1,50 Mark. Die Abgeber waren Ijeu.e sehr zurückhaltend, nachdem sich gestern noch ziemlich reges Geschäft en wicke.te. Gerste wird in kleinem Maste an» geboten, doch zeigt sich leine Be serung teeKaus- lust. Hafer fest. Weizenmehl hat schweres Ge­schäft, sur Doggenmehl zeie.1 sich einhaltend et.ras inehr Frage. Von sonstigen Produttenartikeln wäre noch Kleie zu erwähnen, die teilweise leb­hafte Umsätze bei fester Haltung zeigt. Es no­tierten (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 269 biS 272; Doggen, märkischer. 228 bis 233; Sommergerste 215 bis 245; Wintergerste 190 bis 203; Hafer, märkischer. 175 bis 183; Mais. lo:o Berlin 195 bis 199; (100 Kilogramm): Wuzenmehl 35 bis £8,25; Doggenmehl 32.50 bis 34,25: W.-i-.cnsieie 42,50 bis 12 75. Roggmsieie 11.60 bis 12,25; D l oriaerbsen 54 bis 61; kleine Speiseerbsen 32 bis 35; Fu.tererblen 21 bis 24; Peluschken 20 bis 22: Ackerbohnen 20 bis 22; Wicken 22 bis 24. Lupinen (blau) 14 bis

Gevichtssaal.

Zuchthaus für einen helratsschwindlri:,

WSN. <$ r a n. t r u r t a. 'Al., z. De.;. Der Maler Karl il f t n g e r hat wegen allerlei Bettügercien schon o't hinter schwedischen Ger- tinca gesessen, das letztemal sogar drei Jahre hin.ee Zuchthausmauern. Kaum war er wieder

Prozent zurück. Am lokalen Geld m^a r f t ist noch keine Erleichterung eing: eten. Dagesgeld erfordert 6 bis 8', Prozent, Monatsgeld je Adresse 53 t bis 7>. Prozent. Privatdeskontcn 41,^ bis 4:'.g Prozent, 3ndust.ie-A^epte 5 bis 51/» Prozent. 3m Devisenverkehr kennte sich Paris aus 128,50 gegen London hesestlgen. Mai­land kaum verändert 113,50 Die RcichSmari: wurde gegen Kabel mit 4,2050 genannt. London- Kabel gedrückt 4,8495.

entarte.

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Wirtschaft.

Erneute Verschärfung der deutschen Agrarkrise?

-Von unserem landwirtschaftlichen Mitarbeiter.

ES sind genug Momente vorhanden, die dafür " sprechen, daß die oeutsche Aarlrkrise im beainnenden Abflauen ist. Der kritische Herbst dieses Jahres ist .Überwunden; und es ist damit In jedem Falle wenigstens eine gewisse Atempause bis zum nächsten l Herbst erreicht. Es ist auch von landwirtschaftlicher Seite zum Ausdruck gebracht worden, das) diese F" Schonsrlst wirklich der Beginn einer endgültigen Uoocrwindung der Agrarkrise sein könne, wenn die '' gesamte Wirtschastspolstik des Reiches in all ihren in Betracht kommenden Teilen konsequent darauf ein­gestellt wird, eine Produktionspolitik der Landwirtschaft zu ermöglichen und zu för­dern, die nickst nur die Deckung des wesentlichen Rahrungsbebarfs des deutschen Volkes aus dem Qn- lande zum Ziel hat, sondern die Tatsache herücksich. ttigt, daß die deutsche Landwirtschaft durchaus die natürlichen Grundlagen hat, um in recht ansehn­lichem Matze aus den Weltmarkt hinauszugehen. Wenn trotzdem gerade jetzt die Bedenken wieder ükerh.indnehmen, |6 liegt das daran, daß offensicht- llch nielfath dic äußeren Bcsserungsmomente in der Lanbwirtsiyast In ihrer Wirkung weit überschätzt werden. Besonders bedenklich ist es. baß wiederum große Erörterungen über die grundsätzlichen Fragen der landwirtschasilichen Zollpolitik angekündiat sind, bei denen die sachlichen Gesichtspunkte gegenüber den politisch-parlamentarischen Konjunkturen fast völlig In den Hintergrund treten.

Zum 1. Januar laufen die augenblicklich nach in -straft befindlichen Zwischen-olle sür Ge­treide ab. Rach dem Zollgeseh müßte dann eigent­lich der autonome Zoll automatisch in Kraft treten. Die praktische Bedeutung dieses Inkrafttretens der autonomen Zölle ist fast gleich null. Denn im Han- delsoeriragswege sind bereits niedrigere Zölle ver­einbart, die im Wege der Meistbegünstigung nahezu allen Interessenten an der Einfuhr nach Deutschland zugute kommen. Wenn trotzdem damit gerechnet werden muß, daß Vorstöße in der Richtung aus Bn behaltung der Zwischenzölle oder sogar auf völlige Beseitigung der Getreidezöllr unternommen werden, so sind nicht sachliche Gesichtspunkte der Produktion und nicht einmal Wünsche zur Riebrlahaltung der Preise für die Konsumenten maßgebend; der Ginn dieser bevorstehenden Diskussion kann lediglich die grundsätzliche Borwegnahme der die Landwirtschaft berührenden Zollpolitik vor der eubgüttigen allge­meinen Zollregelung sein, die aus Gnmd der Dor- orbeilen des Enqueteausjchusses und bet zuständigen

Rama butterfein

-___T__. MARGARINE I

am vergangenen Sonntag stolperte der F. E. Wetz­lar weniger über diesen Gegner, als über seinen Platz. Herborn ist auf eigenem Platz nicht leicht zu jchlagen, und man dar,' gespannt sein, wie sich Germania dort aus der Affäre zieht. Eine nicht weniger große Bedeutung kommt dem Kamps um den zweiten Platz zwischen Ockershausen und Frankenberg zu. Wenn wir auch Ockershausen für den Besseren uon beiden halten, so wird Fran- fenberg als der körperlich Stärkere doch sehr schwer, i vtl. gar nicht von Ockershausen zu schlagen sein. B.E. Wetzlar gegen Vließen 1900 ist das Rückspiel des 0:2-Sieges der D. C er in Gießen. 1900 wird diese Scharte answctzen wollen, schon um den Anschluß an die Spitzengruppe zu behalten. Auch ein Lokaltreffen steht auf dem Programm: In Wetzlar treffen sich '.H i c b c r g i r m e s und F. C, Rach Gegenwehr wird F. E. knapper Sieger bleiben. In Gladenbach gegen Dillen­burg treffen zwei gleichstarke Gegner aufeinander. Gladenbach als Platzverein könnte jedoch eher üir einen Sieg in Frage kommen, wenn sich nicht beide in die Punkte teilen.

Bezirksligavorschau für Hessen - Hannover.

tz. Der überraschende 3:2 Sieg Borussia Fuldas auf eiaenc.n Platz über dcn Altmeister und jetzigen Spitzenführer der Südgruppe Kur­tz e s s e n Kassel ist noch in aller Erinnerung. Am kommenden Sonntag wird Kurhessen auf eigenem Platz gegen denselben Gegner den Verlust des Vor- soieles äusgkeichen. Die zurückgegangene Form der Fuldaer sollte ihm das ziemlich sicher ermöglichen. V. f. B. Gießen fährt nach Marburg zu den Vereinigten V. f. B. Kurhessen. Marburg Hai noch kein Spiel gewonnen. Gietzen ist nach anfangs gutem Start in seiner Form znriickgegangen. Einen sehr barten Kampf wird cs in dem Kasse- l e r Lokaltreffen Hessen 09 gegen Her­rn a n n i a geben, in dem Hessen als Platzverein vielleicht eine Kleinigkeit mehr vom Spiel haben wird, ahne daß das aber non ausschlaggebender Bedeutung wäre. Der Sieg wird vielmehr von Einzelheiten abhängen.

Die Nordgruppe beschäftigt am Sonntag sechs Vereine. Als Hauptspiel des Tages steigt der Kampf 05 Göttingen gegen den vorjährigen Meister Sport" Kassel in Göttingen. FürSport" handelt es sich darum, den 2lnschluß an die Spitzen­gruppe auf keinen Fall zu verlieren. Dies sollte den Kasselancrn nur unter Aufbietung aller Kräfte ge­lingen. Trotz bei Vorteils des eigenen Platzes wird sich Einbeck kaum gegen die vessere S. Vg. Göttingen halten können. S. C. 0 3 Kassel bat den wohl schwächsten Verein des ganzen Bezirks als Gast, Hellas Münden. Den 03crn durfte der Sieg nicht schwer fallen.

Schwimmen.

Der ttantag des Gauctz 1 Kreis V des D. T. A.

sindet, wie bereits vor kurzem berichtet, am Sonn­tag, 12. Dezember, in Gießen statt. Zu seiner Vorbereitung nahm vorgestern der G ä u v o r - stand in Frankfurt a. M. Stellung Zu den vor­liegenden Anträgen, die sich aus verschiedene Ge­biete verteilen. Reben den vom Gießener Schwimm- verein gestellten Anträgen, die auf rein schwimm- technischem Gebiete liegen, werden insbesondere die Fragen der Jugendpflege, der Verwaltung und der inneren und äußeren Werbung einen breiteren Raum einnehmen. Die am Nachmittag ftattfinbenbe Sitzung soll durch den Vortrag einer hierzu be­rufenen Persönlichkeit elngelsitet werden.

S"/o Hrsicu . . . .........

Tcnvchr Äertb. Tollar ^nl d'o.Doll.-Saratz-Antreisng. .

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Berliner HandrlSqcsellschasr Commerz- und Privat Bank Yannit. und Rmtonalvank . DvMiche Bank.........

Dislonio Coumiandtt ... Dresdner Bank........

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Miileldeutskhe Creditbank. . Ccrteireicblfntc Credimnftalt. Jlctd/SbQnt..........

-Sodmmer Guß . .......

Buderus.........

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Teutich-vnrcmbura......

iSeifcnrtrd)cher Bergwerke. . Hoevenrr Beradau ...... «tzlitverke Aschcr-letze.i.... j(o(in>er( Westeregeln t'nurabiilte........- -

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Manüielder...........

CberbcbPri.........-

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UtDniüt.Uji...........

Rieben Mmttan 2clln» Bergd.iu . ......

Bereinig le Stahlmerkc .... «ur(i-?lnienfa Paket. . .

H'unrftcr ytono.....

ÜlitioiniMte Werke Albin . . lemennverr vcidelberg . . . Pbiltvv Hol;nmiin ...... Anglo Com tonano.....

Chemische Mäher Ltlnptn. . . Goldschmidt fcplxvcri obfuttfl........

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Scheid aiistast.........

All«. ElektrijilntS-ttesellschakt Bcrgnilinn...........

Gleftr, Lieferungen richt »nd.Mrnit........

V.Matnftainvcrfe Hchuckert Siemens k Halske Pdlcrwerfr.Mleher ..... Daimler Motoren. ...... Heyligcnstaedt .. VKeouin.............

Mannheimer Motoren . . . .

^-ranlknrter Armmuren .ftonferDcnfnbr(r Braun . . Metallgescll chaft ^rantfutt . Pct- Union «.»(?.. ......

Schnlvridrik 6cr,t......

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Sclliiftff klschafsrnbura. . . . Sefiftu i Dnldbai.......

Ziichrmbrik Frankenthal . . .Smfcrfnbvif Waghäusel . .

so verfiel er wirdrr in seUir alten De-

Nrmisi slic''!

Bucn. AircL Brki.-Antw 6hviitianin jtovfnhao.ii etortholm Helüngiors ntalien. .

London - - - Reuyork . . Paris. . .

Schwesi . - Spa ün . stapan . . - -Mio be Fan Wlrn in D.' Ceft. adgcsl Prag . . . . Bclirnd Budav.a.

Bulorien Lnlabyn .

Danüa., - Konst ntin- iltben- . . Kannba . lint und .

Takro .

Junget Damen pumpi' er bis zum lstztrn Pfennig aus, und als sie nichts mehr hatten. Wurde er untreu. Degc, DJrugs im Dückkall Wurde der 39jährig: Mäier unter Versagung mildernder Amstä^d> zu 1 4 Monaten Zucht­haus und drei 3ahren Ehrv:^Iuft verurteilt.

Berlin, 2 Dezbr

Amcrikanilche Noten Belai che Roten .......

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Eitglischc Noirn........

Frmnosischc Noten HoUmtdiiche Noten aiaiienifme Roten Norwegische Roten Deutsch,Oc Herr,»10Ü Kronen dtumäniKfif Roten......

Schwedische Roten Schweiler *J?orc|i Svanische Roten rschechotsmt'aktsche Noten ..

Ungarische Roten . . . . . .

Wo TcüPdic NsiHSän et he . 4% Deutsche RcichSanleioe .

DeUv'che !Meich2anletl)e Vh Deutsche Neichs.wleib-, . Deutsche Loarvramienanlethe 4 , Preußische KonsolS . . .

Rundfunk-Programm

dcS ftrattffnrter ScnderS.

(2lus Der .Dadfv-Umfcbau-.)

Sflmcfaq, 4. Vezembecr

3.30 bis 1 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzern des Hausorchesters: Erich Wolfgang Karngotd. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lese stunde. 0.30 bis 7 Uhr: Der Briefkasten. 7 bis 7.30 Uhr: , Selbsttätige Telephonoermittluna", Dortrag von Dipl.-Ing. H. Flesch. 7.30 Uhr: Hebettrogung aus dem Staatstheaier Kassel;Orpheus und Eury­dike", Oper von Ernst Krenek, Dicktuna von Oskar Kokoschka. Anschließend bis 12.30 Uhr Tanzmusik.

Tvrrrlistunden der Ncdaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

Für uuo?riangt ejngesandle Manuskripte ohne heigesügtes Rückporto wird feine Gewähr übernommen.

Regierungsstellen einstweilen für das Jahr 1928 in Aussicht gestellt ist.

Wie steht es denn um die gewiß vorßanbtiun Besserungs Momente der Landwirtschaft? Es kann auch in der Tendenz keine Rede davon sein, daß etwa die Landwirtschaft zu Weihnachten anstatt Getreide nur noch Gold in den Scheunen hat, wie cshumorvoll" kürzlich von einem Bankier gesagt wurde. Die Preise der landwirtschaftlichen Erzeug­nisse sind zwar hoher als 1925; Dafür bleibt die Ernte Nach Menge und Qualität aber erheblich hinter der des Vorfahres zurück, während der Vietzstand sich ungefähr gleichgeblieben ist, jo baß die Gesamt­einnahmen der L a n d w i t tich a s r gerin­ger sein werden als 1925. Wie die Stati­stiken über die Vorräte in erster Hand beweisen, hat die Landwirtschaft nirgends eine künstliche Zurück­haltung 3i<r Erzielung einer Verknappung auf dem Markt getrieben; sie konnte das trotz der Getreide- lawbardierungsaktion schon darum nicht machen, weil sie einen Teil der Ernte bereits oorverkauft hatte und im übrigen das Geld dringend zur Ab­deckung der drückendsten Verbindlichkeiten benötigt. Der Eigenverbrauch der Landwirtschaft und die Vor­arbeiten für die nächste Ernte wollen ja schließlich auch gedeckt fein. Das ist auch der Grund dafür, daß die Gclreidelombardierung in verhältnismäßig geringem Umfange in Anspruch genommen ist. Die Landwirtschaft wird auch unter rein markttechnischen Gesichtspunkten die 2(bftoßung des wesentlichsten Teils der noch vorhandenen Vorräte einigermaßen noch beschleunigen müssen, will sie nicht durch das Hereinkommcn der Ernten der südlichen Erdhälfte ins Hintertreffen geraten. Denn au in Durchhalten der Vorrat» bis kurz vor der nächsten Ernte fehlt der Landwirtschaft das Kapital. Auch die lang­same Abwicklung der bereitge st eilten Agrarkredite spricht nicht für eine besonders günstige Wirtschaftslage. Handelt es sich doch jetzt nm die Fundierung non Schulden, die langfristig auf den Betrieben lasten müssen, bei deren Ausnahme man es sich also sehr genau überlegen muß, mit welchen Aussichten män den übernommenen Verpflichtungen nachkommcn kann. Mil voller Verantwortung kann der Landwirt sich eigentlich nur dann verschulden, wenn er eine ungefähre Gewißheit hat, welche Rich­tung die deutsche AgrarpoMk in den nächsten zehn Jahren nehmen roiri). Heule stehl aber bei der all­gemeinen parlamentarisch-politischen Unsicherheit noch nicht einmal fest, wie die Agrarpolitik des nächsten Jahres aussehen wird. Die Zolldebatten des Dezember können die ungeahntesten Ueberraschungen bringen. Wie es rein finanziell augenblicklich mit der Landwirlschast steht, beweist die eben endgültig zu- gestandene Stundung der landwirtschaftlichen Steuern, die eigentlich zum 15. Oktober fällig wären. Natürlich kann man auch das als Befferungsmoment ansehen.^ Aber es handelt sich dach nur um eine in o in e fit a n c Entlastung der Landwirtschaft. Stundung bedeutet nicht Streichung, Und wer weiß, wie gering das Gesamtaufkommen der Einkomchen- steuer aus der Landwirtschaft im letzten Jahr war, der gibt sich über die Möglichkeiten einer schnellen Vcssenmg der sinanziellen Erträge der Landwirt­schaft feinen Illusionen hin.

Man braucht feines her Befferungsmoineiste zu leugnen ober zu verkleinern. Aber man bars sich durch sie nicht zu der Illusion verleiten lassen, baß die Lanbwirtschast nun schon über den Berg wäre und es vertrüge, sie unter dem Schlagwort der Kon- sumentenpolitik zu vernachlässigen. Eine v e r - ständnisvolle Prodnktionspolitif ist immer auch die beste K a n s u m e n 1 e n p o l i t i f gewesen. Weicht man von ihr ab. so müssen gerade die Besserungsmomente zum Verhängnis der Land­wirtschaft werden. Die psychologische Wirkung eines Umschwunges der Agrarpolitik gerade in diesem Augenblick der beginnenden teilweise äußeren Ent­lastung müßte in der Bauernschaft nach drei Jahren schwerster offener Krise und neun Jahren ver­schleierter Krise vernichtend sein. F. M.

rt-rankfurtrr -sörse.

Frankfurt, 3. Dez. Tendenz: Fest.

Die schon gestern wirNcun gewesene tzosfnungs- volle Nachricht über die Freigabe des be­schlagnahmten deutschen Eigentums in Amerika veranlaßte eine Fortsetzung der Auswärtsbewegung der Dabo.", betroffe­nen Papiere. Das Geschäft, daS wieder einen lebhaften Charakter angenommen hat. beschränkte sich aber in der Hauptsache auf die Speku­lation, die infolge Fehlend von Privataufträgen auf sich angewiesen blieb. Anregungen be­sonderer Art lagen nicht vor. Die stete Besse­rung im deutschen Wirtschaftsleben, die it a. auch in dem Monatöbericht der Dresdner Dank zum Ausdruck fam. fand Beachtung. Auch Der Dem­nächst in London züsammentretoabe.l Bankier- tonf crcns sieht man hosinungsvoll entgegen. Sch i f f a h r tS a lt i e n fonnien sich um 2 bis 3 Prozent befestigen. Stärkeres Interesse wandte sich wieder 3. G. Farben zu, die von 317 aul 324 Prozent anzogen. Sehr begünstigt lagen auch Montanaktien bei Besserungen, bis zu 2,5 Proz. B iderus und Phö..l7 je p'uS 1,5, Harper.er und Riebick je plus 2, Ahe n. Draun- kol-len und Rheinstahl je plus 2,5. Mast->lder PluS 1, Mannesmann plus 0,5 Proz. Bon ®be- mlewerteu befesii.ften sich GoiD^chm'.dt um 3, während Scheideanstgu 1 Proz. n edriger wurden. Elektroaklien fta:6 n lebhaft im Verkehr bei sehr festen Karsen. ALS. PluS 5, Bergmann Plus 1.5, Fetten plus 3, Lahmeyer pluz 1,5, Schecken Plus 2,75, SisnenS plus 2 Prvz. Am Bänfäktienwarkte machte die Besserung der Kurse weitere Fvrtschntte. Deukschr und DiS- conto je plus 1,5, Dersdner PluS 1, Dar tat plus 2 Proz. Dcm 3nd.:striewertea stanhen Zell­st v f f a k t i c n an d-ee Spitzk. Afck'as'e bvrger plus 2.25. Waldbos Plus 4,25 Pro. Zuckeraktien tendierten lest. Waghäusel plus 1,5. Oft'tein plus 0,5 Pro-. - [ a f t i e n bfestig'. Rütgersw r?e Pius 1,", Erdöl plus 0.5 Proz. Bon Bauaktien konnten i.u1 Holzmann kräftig erholen, plus 2,5 Proz. Motorenwerke schwächer. Kleyer minus 1,75 Prozent, Daimler m.nus 0,25 Prozent. Tert11wer 1 e gehckften. Deutsche Anleihen waren trotz regerer Umsätze nur geringfügig verändert. Schutzgebiet fest 16,62 Pro­zent. Ausländ i s ch c Renten gaben etwas nach. Der tvdtm Verlauf brachte keine nennens­werten Veränderungen. Die Stimmung blieb freundlich, der Dertehr wurde sehr ruhig. Far- benakticn wurden unsicher und gingen auf 323,5

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