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29.10.1932 Erstes Blatt
 
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Nr. 255 Drittes Blatt

GietzenerAnzetger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Samstag, 2).(i)ttobcr 1932

Buntes Allerlei.

Entschwundene Karzer-Romantik.

Mit so manch anderer Studenten-Rornantik, die in unseren sachlichen und ernsten Tagen ihre Be­deutung verloren hat, ist auch der Karzer aus dem Universitätsleben verschwunden. Er hatte schon durch die Abschaffung der akademischen Gerichts­barkeit seine Berechtigung verloren, aber einzelne preußische Universitäten, wie Jena, Leipzig und Rostock. hielten noch an der alten Einrichtung fest, und so konnte der Bruder Studio hier noch Aben­teuer erleben, die ihm auf anderen hohen Schulen versagt waren. Diesen Vorzug einzelner Univer­sitäten empfand man als unberechtigt, und so wurde schon vor dem Weltkriege die Karzer-Strafe imme« seltener verhängt. 3n dem Entwurf des neuen studentischen Disziplinar-Rechtes ist die Karzerhaft völlig beseitigt, und damit ist dieses Stück sagenumwobenen Studententums wohl völlig aus dem akademischen Leben verschwunden. Der bekannte Historiker des Studentenwesens, Profes­sor Paul S y m a n k, gibt einen reizvollen Ueber- blick über die Geschichte dieser Institution in der LeipzigerIllustrirten Zeitung". Da die mittel­alterlichen Universitäten eine eigene Gerichtsbar­keit besaßen', so muhte ihnen auch ein eigenes Ge­fängnis zugestanden werden. Die angck'agten Stu­denten fanden darin während der Untersuchung Unterkunft und muhten dann dort die verhängte Stra'e abbühen. Der Karzer war zuerst überall ein richtiges, dunkles und feuchtes Gemäuer, oft in einem Keller, wie in Königsberg, mit vergitter­ten Fenstern und nur einem Strohlager ausgestat­tet. Aber die lustigen Musensöhne wußten sich selbst an diesem unwirtlichen Ort behaglich ein­zurichten und verbrachten ihre Zeit mit Singen und Zechen. Die strengen Bestimmungen der Ein­zelhaft wurden immer stärker durchbrochen, und nach 1750 war der Karzer allgemein zum fidelen Gefängnis geworden, zugleich al'erdings auch zum teuersten Logis, das man auf Universitäten fin­den kann und das auf den Deutel der Eltern völlig so wirkt wie eine eigentliche Geldstrafe."Die Studenten leben auf dem Karzer so lustig wie mög­lich", meldet 1786 ein Beobachter,laden gute Freunde zu sich, singen und schreien, saufen und spielen, als wenn man sie deshalb hierher ge­setzt hätte. Einige meinen, sie wären keine rech­ten Studenten, wenn sie nicht auf dem Karzer gelegen und ihre schönen Aamen unter die anderen an die Wand oder an den Tisch gegraben hätten." Diele Studiosen, die später berühmt wurden, un­ter ihnen auch B i s m a r ck, haben imHotel zur akademischen Freiheit" im 19. Jahrhundert ihren fröhlichen Einzug gehalten, feierlich geleitet von ihrer Verbindung. Das Gefängnis, das sich meist in himmlischer Rähe" in den oberen Stockwerken der Hochschule befand, wurde der Schauplatz aus­gelassener Gelage und ein ganzerKarzer-Korn- ment war ausgebildet mit Karzer-Salamander und zu der Gelegenheit passenden komischen Trauerliedern. Al'e I,.fassen umschlang das ge­meinsame braun-weih-schwarze Karzecband, und das Zusammensein wurde streng geregelt durch die Höhe derSemester", die nach der Zahl der im Karzer verbrachten Tage berechnet wurde. Wenn man nicht gerade sang und trank, spielte oder schlief upd mit den zu Besuch erschienenen Freunden andere Allotria vollbrachte, dann be­schäftigte man sich damit, die weist getünchten Wände dw ch kom'sche Inschriften, derbe Gedichte oder bunte Zeichnungen auszuschmücken. So ist eine ganzeKarzer-Poesie" undKarzer-Kunst" entstanden, die diese heute verlassenen Stätten der akademischen Rechtspflege zu kuriosen Sehenswür­digkeiten macht.

Wer lacht da?

Im letzten Sommer wurde in einem Berliner Theater ein englisches StückDie Diebin" ur­aufgeführt, wobei es zu einem seltenen Zwischen­fall kam, der kürzlich vor der Künstlerkammer des Berliner Arbeitsgerichts seine Fortsetzung fand. Das an sich sehr ernst gemeinte Stück wurde vom Publikum mit ständig wachsender Heiterkeit ausgenommen. Der Hauptdarsteller, Wolfgang Z i l ze r, wurde von dieser fröhlichen Stimmung derart angesteckt, dast er kurz vor Schluß in einer besonders tragischen Szene sich nicht mehr beherrschen konnte und mit in das Gelächter der Zuschauer einfiel, deren Heiter­keit dadurch noch gesteigert wurde. Natürlich fiel das Stück bei Presse und Publikum durch, und wurde sofort abgesetzt. Dem Theaterunter­nehmer Wilde, der das Theater eigens für das Stück gepachtet hatte, war aber gar nicht zum Lachen aufgelegt. Er verklagte Zilzer, der nach seiner Meinung durch sein unzeitgemäßes Lachen das Stück zu Fall gebracht hatte, auf Zahlung eines angeblich dadurch erlittenen Scha­dens in Höhe von 1600 Mk. Zilzer. der persön­lich vor Gericht erschien, bestritt seine Schuld, und gab an, daß das Stück schon im ersten Akt nicht mehr zu retten war. Zur Bekräftigung legte er die Pressekritiken vor, von denenDie Diebin" einstimmig, und zwar nicht wegen seines Lachens, abgelehnt worden war. Aach kurzer Beratung lehnte das Gericht die Klage ab. Dcr Vorsitzende. Amtsger chtsrat Hildebrandt, füh te in der Begründung aus. daß Z lzer zwar gegen seinen Vertrag verstoßen habe da sich ein Schauspieler immerhin so beherrschen müsse, daß ihn das Publikum nicht aus seiner Rolle bringen könne. Iedoch bestehe zwischen seinem unvorschrifts- mäh gen Lachen und der allgemeinen Ablehnung des Werkes kein Zusammenhang. Run kann er weiterlachen.

O e Möwen und der Alkohol.

Daß sich die Speisekarte einer Seemöwe aus den seltsamsten Gerichten zusammensetzt und die Lau­nen ihres Gaumens höchstens noch mit jenen einer Ziege vergleich? ir sind, ist seit langem be­kannt. Die Möwe verschmäht ebensowenig das Aas, das die Meereswogen mit sich führen, wie die Leckerbissen, mit denen sie von den Kai-Ufern oder den Oz andampfern aus gefüttert wird. Vie­les, was dieser Vogel bevorzugt, scheint uns we­nig Rührwe.t und noch weniger Wohlgeschmack zu besitzen. Aber über den Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten. Immerhin ist es doch etwas absonderlich, daß sich der Appetit der Mö­wen auch auf Teile von Seeflugzeugen erstreckt, wodurch den Piloten mancher Schaden und man­cher Verdruß verursacht werden. Denn gar häu­fig müssen die Mechaniker und Takelmeister, die auch sonst viele Ausbesserungen an den Flugzeu­gen vorzunehmen haben, die Bespannung der

Flügel erneuern, weil die Vorliebe der Seemöwe für Alkoholgeschmack ihnen immer wieder neue Arbeit schafft. Die auf den Kreuzern mitgeführten Ceeflugzenge stehen stets frei auf dem Deck, da unter Bord für sie kein Raum ist. Um so mehr Raum gewähren ihre Flügel den Scharen hungri­ger und ermüdeter Möwen, die sich auf ihnen niederlassen. Haben sie schon in früherer Zeit auf Schiffen manchen Schaden angerichtet, so fanden sie doch selten Gelegenheit, ihren Appetit nach Farbe zu befriedigen. Immer wieder finden sich zahlreiche und große Löcher in diesen Flügeln, durch die der Wind hindurch streicht und die aus­gebessert und mit neuemRauschmittel" getränkt werden müssen. Diese Arbeit, die der Flieger der seltsamen Vorliebe der Möwen zu danken hat, läßt sich auf dem festen Lande verhältnismäßig schnell durchführen: auf einem Schiffe ist sie jedoch keines­wegs ein leichtes Werk.

Wie aber kann man die Flügel eines Seeflug- zeuges vor den Raubzügen der gefiederten Frei­beuter schützen? Der Vorschlag, sie mit Dogel-

leim zu bestreichen, ist als zu grausam abgelehnt worden. Ein anderer Versuch sah in der Schiffs- kahe die Retterin aus den Röten. Sie sollte dazu abgerichtet werden, den schmalen Katzensteg, den ein Flügel an seiner Oberseite bildet, als Prome­nadendeck zu wählen: in einem Falle ist es auch gelungen, auf diese Weise recht gute Erfolge zu erzielen. Von der lebenden Katze zu einer aus Aluminium angefertigten, die, auf dem Flügel des Flugzeugs befestigt, als eine Art Vogel- s cheuche dienen sollte, war nur ein Schritt. Ob aber die Sehnsucht der Möwe nach einem Alko­holfrühstück oder ihre Furchtsamkeit größer ist, das wird erst die Erfahrung lehren.

Ein mißglücktes Experiment.

Der Friedensrichter Dird aus Ohio (11(501.) ist ein etwas sentimental veranlagter Mann. Er ist überall dafür kekannt, daß in den von ihm ge­führten Prozessen niemals die Frau Unrecht hat, daß vielmehr immer wieder die Männer ver­dammt werden. Stets wiederholt er, daß die Frauen weichherzige und anhängliche Geschöpfe sind, denen man dies oder jenes nicht zutrauen könne.

Dieser Richter hatte nun einen eigenartigen Ge­danken. Schon lange hatte es ihn gequält, daran denken zu müssen, wie einsam und verlassen die­jenigen Frauen sich fühlen mühten, die irgendein Fest, etwa ihren Geburtstag, allein feiern müß­ten, weil der Gatte irgendeines Alkoholvergehens wegen eingesperrt war. Und deshalb schrieb er jeder der 54 Frauen, deren Männer gerade in dem ihn: unterstehenden Gefängnis sahen, einen Dries und forderte sie auf, ihm mitzuteilen, wie sie sich dazu stellen würden, wenn man ihren Ehe­männern an ihren Geburtstagen gestatten würde, sie zu besuchen. Mit 54 von Herzenswärme trie­fenden Antwortbriefen wollte er zu seiner Ober- behörde gehen und seine Vorgesetzten erweichen, so das; sie seinem Plan zustimmten...

die gut und deutlich waren, wurden mit großem Interesse verfolgt.

Die Briefe waren abgeschickt, der Richter wartete. Richts kam. Er war geduldig und meinte, die Frauen könnten sich vor lauter Glück vicht fassen. Aber auch als die Frist um war, die selbst das empfindsamste Herz zum Sich-Fassen benötigt, kam noch immer keine Antwort. Und endlich, nach langer Zeit, kam ein Dries, in dem eine Frau schrieb, zum Geburtstag brauche sie den Mann zwar nicht, aber wenn er ihr in der nächsten Woche beim Großreinemachen helfen könnte, so wäre ihr das sehr angenehm.

Man ist sehr daraus gefbannt, wie das nächste Urteil des Richters ausfallen wird . . .

Oberbeffen.

Landkreis Gießen.

4 Reiskirchen, 29. Oft. Gestern abend wurde hier im Saale der Wirtschaft Gundrum der erste Teil des Ribelungensilms im Auftrage der Lichtbild stelle des Kreis- s ch u l a m t s in Gießen gezeigt. Rachmittags war er bereits den Schülern der Orte Reis­kirchen, Lindenstruth, Dersrod, Burkhardsfelden und Hattenrod gezeigt worden. Die Bilder,

s. Aus der nördlichen Wetterau, 28. Oft. Die Felder find nun abgeerntet. Ganz vereinzelt stehen noch Dickwurz, deren Ein­bringen man hinausschiebt, um die Blätter noch als Grünfutter verwenden zu können. Länger als in sonstigen Iahren nimmt in diesem Herbst die Aussaat in Anspruch. Die Bearbeitung geht infolge der anhaltenden Regengüsse für Menschen und Vieh sehr mühevoll und langsam vonstatten. Der ausgesäte Roggen zeigt schon überall seine grünen Spitzen, mit der Aussaat des letzten Weizens ist man noch beschäftigt. In man­chen Gemarkungen mußten Roggenäcker, die sehr frühzeitig ausgestellt worden waren, schon zum zweiten Male eingesät werden, da sie von den zahlreich auftretenden Ackerschnecken buchstäblich kahlgefressen waren.

Kreis Büdingen.

I R i d d a , 28. Ott. Wie wir hören, soll die Autobuslinie Ridda Wallernhausen Fauerbach Schwickartshausen Ober-Lais Michelnau Ridda des Zweckverbandes Ridda- Ulfa, die seit dem Frühjahr nicht mehr befahren wurde, zum 1.Rovember wied er inDetrieb genommen werden. Der Zweckverband Ridda- Ulfa ist den Gemeinden durch starke Ennäßigung der Garantiesummen und Festlegung derselben auf einen vorausbestimmten Betrag während frü­her sehr hohe, schwankende Zuschüsse geleistet wer­den mußten sehr entgegengekommen. Eine der Geldknappheit weitgehend Rechnung tragende Senkung der Fahrpreise wird hoffentlich eine stär­kere Benutzung des Verkehrsmittels zur Folge ha­ben. Die Wiederinbetriebnahme der Linie wird überall lebhaft begrüßt.

Ortenberg, 29. Oft Der weithin be­kannte Ortenberger Kalte Markt findet vom nächsten Montag, 31. Oktober, bis zum 2. Rovember statt. Am 31. Oktober und 1. Ro­vember wird Pferde- und Fohlenmarkt stattfin- den, außerdem am 1. Rovember Rindvieh- und Schweinemarll abgehalten werden, und am 1. und

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Der frühere Landwirt und jetzige Fnjasfe des Altersheims Neidenburg, Friedrich Sadowski, an seinem 107. Geburtstag, den er in voller geistiger und körperlicher Frische begehen konnte.

2. Rovember wird Krämermarkt sein. Interessen« len seien auf die heutige Anzeige besonders hingewiesen.

Ein Autobus gestohlen.

Frankfurt a. M., 28. Oktober. (WSN.) Die Kriminalpolizei nahm gestern einen belgischen Staatsangehörigen namens Rens Lange fest, der mit einem belgischen Autobus, der die Markierung 20 175 trug, über Koblenz nach Frank­furt gekommen war. Der Autobus ist höchstwahr­scheinlich irgendwo gestohlen worden. Sonder­barerweise trug der Mann, als er auf dem Führer­sitz betroffen worden war, weder Strümpfe noch Schuhe, sondern hatte seine Füße mit Fußlappen umwickelt. Er gab an, daß er von Frankfurt nach Bremen fahren und sich dort nach Amerika ein­schiffen wollte.

Büchertisch.

Männer u nd ch t e : D as Kabi- nett Papen Schleicher Gayl von Dr. Walther Schotte. R. Kittler-Derlag, Leip­zig. 100 Seiten mit Abbildungen. Kartonniert 2,25 Mark. (226) Das Kabinett des Reichskanz­lers von Papen ist vom Reichspräsidenten wei­testen Kreisen ganz unerwartet berufen worden. Die bisherigen Regierungsmaßnahmen haben ge­zeigt, dast das Kabinett sich nicht als eine Ueber- gangsregierung betrachtet. Wer sind nun die Männer, die das Kabinett bilden, wo kommen sie her. wo wollen sie hin? Diese Frage stellen sich alle, die heute am politischen Leben leiden­schaftlich teilnehmen und Aufklärung über die neuen Männer haben wollen. Walther Schotte hat in seinem Buch eine erschöpfende Aufklärung über Wesen und Programm der Regierung ge­geben. Der Verfasser steht politisch und persön­lich den maßgebenden Männern des Kabinetts nahe. So war er berufen, darzustellen, wie dieses Kabinett entstanden ist, welche Kräfte dahinter stehen, welche Gestalt es Deutschland zu geben be­absichtigt. Das Buch zerstört viele Legenden und teilt Tatsachen mit, die manche Vorgänge der letzten Wochen in einem neuen Licht erscheinen lassen und gerade jetzt im Wahlkampf besondere Beachtung verdienen.

Paul v. Hindenburg als Mensch. Staatsmann, Feldherr" von Erich M a r ck s und Ernst von Eisenhart Rothe, herausgegeben im Ramen der Hindenburg- Spende von Oskar Karstedt, Derlagsanstalt Otto Stollberg G. m. b. H._ Berlin SW 11. (306) Schon der Titel dieses neuesten Hindenburg- Buches besagt, daß es nicht die vielen bereits vorliegenden Lebensfchilderungen des Reichs- prüs'denten und Feldmarschalls um eine weitere vermehren will. Richt Einzelheiten aus seinem Leben und Schaffen werden in ihm aneinander­gereiht. Vielmehr sucht es aus der Aktualität des Miterlebens, aber auch aus der Distanz histo­rischer Wertung die menschliche, staatsmännische und militärische Persönlichkeit Hindenburg zu verstehen und zu veranschaulichen. Den Menschen und den Staatsmann Hindenburg schildert Erich Marcks, der Olltmeister historischer Forschung, der Biograph Wilhelms I. und Bismarcks. Den Feldherrn Hindenburg veranschaulicht aus der Fülle des Miterlebens im Weltkrieg der Ge­neral der Infanterie Ernst von Eisenhart Rothe. Mit bewundernswerter Folgerichtigkeit treten die gleichen menschlichen Züge in dem Feldherrn wie in dem Staatsmann Hindenburg zutage, und es ist nicht ohne besonderen Reiz zu verfolgen, wie sich die Grundlinien seiner dem Staatsganzen dienenden politischen Einstellung schon bei dem Feldherrn Hindenburg zeigen. In eindringlicher und überwältigender Klarheit aber erwächst dann der Staatsmann Hindenburg aus der hinreißen­den Schilderung von Erich Marcks, der aus einer Fülle besonderer Quellen schöpfen durfte. Ver­tieft wird die Schilderung durch eine Chronologie der siebenjährigen Reichspräsidentenschaft Hin­denburgs. In diesem Teil wird das Wort in reizvoller und fesselnder Weise durch etwa 150 Bilder ergänzt.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schnftleitung.)

Rr. 100. Auf Verlangen des Mieters ist der Hausbesitzer verpflichtet, das von ihm nach orts- statutar scher Vorschrift umgelegte Wassergeld zu spezifizieren, da dem Vermieter hierfür die nöti­gen Unterlagen zur Verfügung stehen und dem Mieter das Recht zusteht, die Höhe seiner Der- Pflichtung nachzuprüfen.