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Abschluß des Guropa Rundflugs.
Seidemann Erster in Berlin-Staaken.
Mit einem großen deutschen Erfolge, der auch für die deutsche Flugzeug-Industrie besonders erfreulich ist, endete am Freitag die letzte Groß- etappe des Europa-Rundfluges von Paris nach Berlin. Der Deutsche, Oblt. S e i d e m a n n, der schon auf der zweiten Teilstrecke einen Rekordflug vollbracht hatte, konnte auch diesmal wieder die Etappe an einem Tage zurücklegen. Am Freitagmorgen 6 älhr war der Stuttgarter gestartet und schon um 18.36 Llhr traf er auf dem Flugplatz in Staaken ein. Auch die Deutschen Massenbach und Marienfeld sind bereits gelandet.
Der Verlauf der letzten Etappe.
Um 5 ilfjr am Freitag schleppten bereits die Marinesoldaten die 25 Flugzeuge aus der riesigen Halle auf dem Flugplatz in Orly bei Paris. Die Flieger lassen zunächst lange auf sich warten, aber kurz vor 6 älhr sind sie plötzlich wie aus dem Erdboden hervorgezuubert da. Alle sehen sie zum Himmel, der mit tiefschwarzen Wolken bedeckt ist. Trotzdem pünktlich um 6 Ahr erheben sich die ersten drei Flugzeuge vom Erdboden.
Kaum sind die letzten Flieger von Orly gestartet, als auch schon der Deutsche Seidemann mit feiner roten Heinkelmaschine über dem Flughafen des Zwangslandeplatzes Deauville erscheint. Inzwischen hatte sich das Wetter wieder etwas aufgeklärt und so kamen denn auch die übrigen Teilnehmer in kurzen Abständen in Deauville an.
Bereits um 8.47 Ahr traf Seidemann wiederum als Erster auf dem Flughafen in Rotterdam ein. Revn Minuten später landete der polnische Pilot Zwirko, dem die beiden Deutschen Marienfeld und Stein, die sich aus den letzten Gruppen an die Spitze vorarbeiten konnten, folgten. Seidemann läßt sich auch hier nicht lange aufhalten, nimmt Oel auf und fliegt bald darauf nach Dortmund, dem dritten Zwangslandeplah, weiter.
Aeber Dortmund, Hamburg und Kopenhagen traf dann Seidemann um 14.27 Ahr in Göteborg ein. wo er um 14.44 Ahr bereits wieder abflog. Als Nächster folgte der Deutsche Marienfeld mit seiner Akaflieg Darmstadt um 14.55 Ahr. Marienfeld startete bereits eine Viertelstunde spä
ter zum Weiterflug. Am 15.11 Ahr kam dann von Massenbach an, der sich nicht einmal Zeit zum Tanken lieh und gleich wieder absurrte. Die drei deutschen Flieger Seidemann, Marienfeld und v. Massenbach trafen dann in dieser Reihenfolge kurz hintereinander auf dem Rückwege wieder in Kopenhagen ein.
Die Ankunft tu Berlin
Schon am frühen Nachmittag hatten sich Tausende von Neugierigen auf dem riesigen Flugplatz in Staaken eingefunden. Geduldig wartete man der ersten Flieger, die denn auch kurz nach 18.30 Uhr eintrafen. Schon aus weiter Ferne sah man den roten Heinkeltiefdecker des Deutschen von Seidemann, der um 18,36 glatt landete. Die Zuschauer gerieten in helle Begeisterung. Kurz darauf landete als Zweiter der Deutsche Marienfeld und kurz darauf folgte als Dritter ebenfalls ein Deutscher; v. Massenbach ebenfalls auf einer Heinkelmaschine. Die drei deutschen Flieger haben damit eine fabelhafte fliegerische Leistung vollbracht und selbstverständlich verdient auch die deutsche Flugzeug- Industrie, und hier besonders die Argus-Motoren, ein ganz besonderes Lob.
Die Entscheidung über den endgültigen Sieger ist immer noch sehr unklar, fest steht nur, daß für den Ausgang der Pole Zwirko, die Deutschen Reinhold Poß, Wolf Hirth und der Schweizer Fretz in Frage kommen. Den Ausschlag dürfte erst das Geschwindigkeitsrennen am Sonntag geben.
Hockey-Olympiasieger in Deutschland.
vor den Inder-Gastspielen.
Bekanntlich trägt die indische Hockey-Ratto- nalmannschaft, der Olympiasieger von Amsterdam und Los Angeles, in der ersten Septemberhälfte fünf Spiele in Deutschland aus, die sich nach folgendem Programm abwickeln:
2. September in Essen: Westdeutschland gegen Indien;
6. September in Hamburg: Rorddeutschland gegen Indien;
8. September in Berlin: Brandenburg gegen Indien;
9. September in Leipzig: Mitteldeutschland gegen Indien;
11. September in München: LänderspielDcutsch- land gegen Indien.
Jwei Mannschaften - vier Spiele!
VfB. Liga-Sinn und Burg.
Die VfBer bestreiten am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag bereits die Rückspiele gegen jene Mannschaften, bei denen sie am vergangenen Wochenende zu Gast weilten. Der Gegner des Samstags ist die Mannschaft von Sinn, gegen den sich die Grünweißen am vergangenen Sonntag einen etwas überraschenden Sieg von 6:1-Toren holten. Das Rückspiel wird nun die Gäste bemüht sehen, das Ergebnis des Vorsonntags zu korrigieren. Auf dem Waldsportplatz dürfte das allerdings schwer fallen. Es wird den Gästen kaum ein Sieg beschieden sein. Die VfBer werden außerdem noch mit stärkerer Mannschaft antreten, als sie es in Sinn konnten und haben dadurch außer dem eigenen Platz noch eine Chance mehr. Die Gäste jedoch haben sich als sehr eifrig erwiesen und dürften den Hiesigen doch einigen Widerstand entgegensetzen. Anderseits ist man sich der VfB.-Elf nicht so ganz sicher, denn erst gegen Frohnhausen kamen sehr widerspruchsvolle Ergebnisse zustande.
Nicht viel anders liegen die Verhältnisse für das Spiel des Sonntags. Burg stellt eine Mannschaft, die hart und ausdauernd, zu kämpfen versteht, wenn sie auch diese technischen Feinheiten nicht in das tfelb zu fuhren hat, wie man sie von den VfBern billig erwarten darf. Das Ergebnis pes Vorsonntags blieb mit 2:1 sehr knapp, denn der Gegner verteidigte energisch und drängte immer wieder nach vorne. Die VfBer werden gut tun, den Gegner ernst zu nehmen, denn eine Niederlage würde für die ehemalige Oberligamannschaft wie auch für die Zuschauer eine große Ueberraschung bedeuten. Beide Spiele werden harte Kämpfe bringen. Den Ergebnissen sieht man mit Spannung entgegen. Die Siege des VfB. sollten aber ficherzustellen sein.
*
Neben diesen Spielen ist ein weiteres umfangreiches Programm vorgesehen. Die Ligareserve empfängt auf dem Waldsportplatz die 1. Mannschaft Des FC. Flensungen und sollte sich einen sicheren Sieg erringen. Die Alten Herren treten bereits ebenfalls am Samstagabend an und haben die Alte- Herren-Elf von Sinn zum Gegner. Die 1. Fugend trifft auf die 1. Jugend von Watzenborn-Steinberg
und hat in den Teutonen einen sehr gefährlichen, körperlich überlegenen, spielerfahrenen Gegner vor sich, der auf eigenem Platz unbedingt einen Sieg erringen möchte. Die 1. Schüler empfangen auf dem Waldsportplatz die 1. Schüler von Wieseck.
1900 Liga in Siegen und Fulda.
Die Liga der Spielvereinigung 1900 hat für heute und morgen reichlich viel vor. Der heutige Samstagabend sieht die Blauweihen in Siegen. Der Gegner des Tages war am ersten Sonntag nach der Ruhepause in Gießen und inuhte eine 4:1-Riederlage hinnehmen. Das Spiel befriedigte seinerzeit nicht so sehr. Die Siegener, etwas schwächer als die 1900er, unsicherer in der Ballbehandlung, unklarer in der Kombination und in der Zusammenarbeit, hatten hier einen schweren Stand und verloren, ohne daß sie es hätten verhindern können. Lediglich ihre Elastizität, ihr Stehvermögen und der an den Tag gelegte Eifer verhinderten seinerzeit eine höhere Riederlage. Außerdem hatte der Sturm der Gießener einen schweren Tag. Für das bevorstehende Spiel liegen die Aussichten etwas anders. So ganz siegesgewiß fahren die Blauweißen nicht nach Siegen. Cs läßt sich denken, daß die Gastgeber korrigieren wollen und auf eigenem Platze etwas im Vorteil sind. Die 1900er haben zu dem Zeitpunkt eine etwa dreistündige Reise hinter sich und treten dann sofort zum Spiel an. Außerdem werden einige Mann ersetzt werden müssen, die nicht abkommen können. Der Ausgang des Spieles ist offen. Jedenfalls haben es die 1900er diesmal etwas schwerer.
Viel Vergnügen! Die Mannschaft muß also am Samstagabend zurückfahren nach Gießen und seht sich am anderen Morgen wieder auf die Bahn, um in längerer Fahrt nach Fulda zu gelangen' Dort ist eine ehemalige Oberliga-Mannschaft in Erwartung der Spielvereinigungsleute. Germania Fulda teilte das Schicksal des VfB. Gießen und stieg in die 1. Vezirksklasse der Gruppe Fulda ab. Der Papierform stellen die Germanen gewissermaßen noch Oberliga dar. und wenn sie auch gegen die Spielvereinigung 1900 schon verloren haben, so will das nicht heißen, daß sie nicht
auch gewinnen könnten. Eigener Platz, eigenes Publikum, eine gut zusammenarbeitende Mannschaft mit einigen sehr guten Spielern sind immer noch da und in Anbetracht alles dessen, würde es eine angenehme Aeberraschung bedeuten, wenn die Blauweißen siegreich zurückkehren würden. Diese Leistung wäre dann um so beachtlicher, als doch für die Mannschaft zwischen den Reisen ein Spiel liegt, das Spiel des Samstags, das die 1900er nicht nur so nebenbei werden bestreiten können. So ist es auch hier noch nicht sicher, wie die Gießener abschneiden werden. Zwar darf man auf die Mannschaft (Schlarb; Luft. Zeiler, Glitsch. Langsdorf. Schomber; Schmidt. Göbel, Lippert, Arnold und Heilmann) einige Hoffnungen setzen. Voraus Lorbeeren zu vergeben, wäre aber bestimmt verfrüht.
Tennisturnier des Turngaues Hessen.
Zum ersten Male seit der Aebernahme des Tennisspiels in den Aebungsbetrieb der DT. findet für die Spieler des Hessengaues und der angeschlossenen Abteilungen aus Braunfels und Herborn in Gießen ein Tennisturnier statt. Insgesamt nehmen 21 Turnerinnen und Turner teil. Davon entfallen je 8 auf die Turner-Einzel- der A» und der 8-Klasse, 4 auf das Turner-Doppel der A-Klasse und je 2 auf das Gemischte-Doppel und Turnerinnen-Ein- zel. Bei 38 Spielen haben alle Teilnehmer reichlich Spielgelegenheit und auch die Zuschauer dürften auf ihre Kosten kommen. Die Spiele finden nach dem Punktsystem statt, so daß ein Spieler der beiden Turner-Einzelklasse eine harte Probe bestehen muß, um zum Sieg zu gelangen. Da die Mehrzahl der Spieler noch nicht im Rahmen eines Turnerschaftturniers gespielt hat, läßt sich eine Voraussage über die Spielstärke und den Ausgang nicht machen.
Arbeiter-Turn und Svortbund.
Der kommende Sonntag bringt als interessantestes Treffen der ersten Gruppe der Kreisklasse das Spiel Wieseck I — Naunheim I in Wieseck. Beim Spiel um die Bezirksfestmeisterschaft mußte der Kreismeister verdient eine Niederlage hinnehmen. Im kommenden Spiel wird nun Naunheim alles daran setzen, um die erlittene Schlappe auszugleichen. Die Wie- secker werden, wenn sie nicht den nötigen Siegeswillen aufbringen, mit einer sicheren Niederlage rechnen müssen.
Gießen I muß die Reise nach Dorheim antreten und trifft dort auf einen Gegner, der auf eigenem Platze kaum zu schlagen ist. Heuchelheim I hat auf eigenem Platze Erbstadt I zum Gegner. Nach den bis jetzt gezeigten Leistungen werden auch hier die Gäste mit einer Niederlage rechnen müssen. Nieder- Florstadt I hat Altenstadt I zum Gegner und wird den Neuling mit einer sicheren Niederlage abfertigen. In der 1. Bezirksklasse hat Gießen II am Sonn- tagvormittag Wieseck II zum Gegner. Der Ausgang dieses Spieles ist offen. Lollar I hat Londorf I zum
Gegner und wird die Punkte wohl für sich behagen. Daubringen I spiell in Wißmar. Ob es zu einsm Siege der Platzbesitzer reicht, ist fraglich.
Allendorf a. d. Lahn I ist in Leun zu Gast. Obern» darf I hat Rodheim I und Naunheim II hat Wetzlar I zum Gegner. In beiden Spielen dürften die Gäste unterliegen. Burkhardsfelden I wird in Hungen auf einen gleichwertigen Gegner treffen. Saasen I sollte in Alsfeld gegen die dortige erste Elf nur wenig zu bestellen haben. Von Großen-Buseck I und Großen-Linden I erwartet man in Großen- Buseck ein spannendes Treffen.
In der 2. B e z i r k s k l a s s e hat Wieseck III vor dem Spiel der Kreisklasse Hausen I zum Gegner. Gießen III ist in Hungen zu Gast.
Weitere Spiele sind: Hausen II — Klein-Linden I; Annerod I — Watzenborn I; Lang-Göns I — Lich I; Grüningen I — Großen-Linden II; Alsfeld II gegen Nieder-Ohmen I; Großen-Buseck II — Grun- berg I; Beuern I — Lindenstruth I; Lollar II gegen Hachborn I; Rüddingshausen I — Allendorf a. d. Lumda I; Sichertshausen I — Fronhausen I; Gleiberg I — Wißmar II; Launsbach I — Krofdorf I; Vetzberg I — Heuchelheim II; Vetzberg II gegen Wetzlar II; Kinzenbach II — Blasbach I; Frankenbach I — Waldgirmes I.
In der Jugendklasse: Naunheim — Krofdorf; Gleiberg — Rodheim; Launsbach — Heuchelheim; Lollar — Hachborn; Alten-Buseck — Wieseck.
Kurze Gporinoiizeu.
Bei der Ski-Verbandstagung vom 2. bis 4. September in Potsdam wird die Reugestaltung des Kurs- und Lehrwesens, die bei dem starken Zustrom von neuen Mitgliedern eine dringliche Rvtwendigkeit geworden ist, im Vordergrund der Beratungen stehen.
•
Der Dahe rn - Mittelst ürmer Rohr hat sich am linken Fuß eine Knöchelsplitterung zugezogen, die ihn vorläufig außer Gefecht setzt.
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D ie amerikanischeDamen-Tennis- meisterschaft fiel in Abwesenheit von Helen Wills-Moody an Helen Jacobs, die im End- spiel die Kalifornierin Carolyn M. Babcock leicht 6:2, 6:2 schlug.
•
In den Gruppen Main und Hessen beginnen die Verbandsspiele am kommenden Sonntag erst um 17.30 Ahr. Diese Maßnahme wcrr noch unter Berücksichtigung der inzwischen aller- dirrgs gewichenen Hitzewelle getroffen worden.
♦
Um das deutsche Turn- und Sportabzeichen. Am kommenden Sonntag kann die Prüfung für das Deutsche Sportabzeichen in Gruppe V, Radfahren, abgelegt werden. Räheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
Wirtschaft.
Wochenbericht
vom Frankfurter Vroduktenmarkt.
Die starke 2lbschwächung der Getreidepreise in den letzten Wochen kam im abgelaufenen Berichtsabschnitt zum Stillstand. Die immer noch stark mit Feldarbeiten beschäftigte Landwirtschaft beschickte den Markt in dieser Woche mit wesentlich kleineren Mengen. Aber auch diesen gegenüber war die Aufnahmcneigung angesichts des schwachen Mehlkonsums und der, durch die große Ernte hervorgerufenen Skepsis hinsichtlich der weiteren Preisentwicklung seitens der Mühlen gering; sie deckten nur den unmittelbaren Bedarf.
Weizen und Roggen waren anfangs der Woche noch etwas schwächer, konnten sich aber dann auf das geringere Angebot und die feste Haltung des Berliner Marktes wieder erholen, so daß die vierwöchigen Rotierungen nicht unterschritten wurden. Weizen lag mit 212,50 bis 214,00 eher eine Ruance höher, während Roggen mit 166 bis 167 Mk. behauptet war.
Futtergetreide lag sehr ruhig, da die Verarbeiter und der Handel mit Anschaffungen zurückhielten. In neuem Hafer hat sich das Angebot verstärkt, dem gleichfalls nur geringe Kauflust gegenüberstand. Die Preise hierfür liegen erheblich unter den letztgezahlten für alten Hafer. Wintergerste 167,50, Hafer neue Ernte 147,50 bis 155,00 Mk. je Tonne.
Das Mehlgeschäft war trotz erneut stark ermäßigter Forderungen sehr schleppend. Weizenmehl südd. 34 bis 34,75, desgl. niederrhein. 34 bis 34,50, Roggenmehl 60prozentige Ausmahlung 25—26 Mk. je 100 Kilogramm.
K l e i e neigte trotz des geringen Anfalls zur Schwäche, da die guten Rauhfutterernten, der gute
Stand der Wiesen und Weiden, sowie die große Hackfruchternte den Absatz erschweren. Oelhaltige Futtermittel blieben indes gut behauptet. Weizenkleie 8,50 bis 8,30, Roggenkleie 8,00, Treber 10,50 bis 10,60 Mk. je 100 Kilogramm.
Kartoffeln neigten stärker nach unten. Böhms allerfrüheste gelbe gaben bei schleppendem Geschäft um 0,50 Mk. auf 1,90 Mk. je 50 Kilogramm nach.
Frankfurter Abendbörse freundlich.
Frankfurt a. TR., 26. Aug. An der Abendbörse lagen vereinzelt kleine Publikumsaufträge vor, so daß gegen die schon erhöhten Berliner Schlußkurse neue Besserungen von meist 0,5 bis 1 Prozent zu verzeichnen waren. Die Amsätze waren zwar lebhafter als seither, sie bewegten sich im großen und ganzen aber immer noch in recht mäßigen Grenzen, da die Kulisse gegenüber den verschiedenen Mutmaßungen, die schon für die Befestigung im Mittagsverkehr maßgebend waren, Zurückhaltung bekundete. Die Stimmung blieb auch im Verlaufe freundlich.
Am Rentenmarkt konnten sich deutsche Anleihen leicht erhöhen. Reichsschuldbuchforderungen blieben zu 59,25 Prozent für späte Fälligkeiten gut behauptet. Etwas mehr Interesse bestand für rheinische Städte-Anleihen, die etwa 1 Prozent anzogen, und von fremden Werten für Donau-Save-Adria, die mit 40 Mark pro Stück bewertet wurden. Reubesih 5,30 bis 5,35, Tlltbesih 50 bis 50*/8, Schuhgebietsanleihe 3,92V2, Reichsbank 128,75, Harpener 65, Mannesmann 45,50, Aku 46,50, AEG. 34,25, Dt. Erdöl 74,75 I.-G.-Farben 89,75, Siemens 134,50, Rordd' Lloyd 14,75.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Re.chsbankdiskont 5 o.H. Lombardzinsfuß 6 o.H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurS
Schluß!. Abend- börse
Schluß» lurS
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Datum
25.8.
26.8.
25.8.
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59,5
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61
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50,13
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DeSgl. ohne Auslos.-Rechte . . 6% efjem 8%$eff. SoINftaat 1929
5,25
5,35
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54
54,5
Oberheilen Provinz-Anlethe mit
Auelos^Rechten......
Deutsche Komm. Sammelabl.
46,75
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6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl
47,65
48
47,9
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Golopie. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl
69,5
69
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69
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68
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3,057 169,73
73,03 77,52
74,73 14,565
0,893 4,299 58,41
21,60 16,50
81,78 33,82 81,97 0,949 0,324 6,693
3,063 170,07
73,17 77,68
74,87 14,605
0,897 4,217
58,53 21,64
16,54 81,94 33,88 82,13 0,951 0,326 6,707
13,29
13,31
Banknoten.
Berlin, 26.August
Geld
Brief
Amerikanische Noten......
Belgische Noten......
4,20 58,25 77,34 14,525 16,46 169,36 .
21,56 72,85
2,49 74,55 81,60 33,68
4,22 58,49 77,66
14,585 16,52
170,04 21,U 73,15
2,51 74,85 81,92 33,82
Dänische Noten......
Englische Noten.........
Französische Noten........
Holländische Noten.......
Italienische Noten.......
Norwegische Noten........
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten........
Schwedische Noten........
Schweizer Noten.........
Epanychc Noten.........
Ungarische Not« ........
1
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95,0
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\Nres= ^schnitt 1929
" 1930
Tr°bh. des
137,2
124,6
110,9
111,7
100,0
99,0
99,8
98,4
97,2
96,2
95,9
96,0 95,8
1932- - ' 8—13.
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Srifen Ion Or. J o.ö. M»rder an derllmv Seil nahezu fünf 3 «, i-ff g(Ic anderen
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Ausmaße wohl noch " allen Gebieten des Lebens, m wirtschaft z,etter Mich). 1^ puren. Die äußere 8 sind in erster L Meise, der erhebliche allen Mrtten und beitslosigteü. Cs ist auf die Ursachen die einzugehen. Die Ursa faltig; sie liegen aus bieten und sind auch troffenen Länder n jedoch als die Fest heute die Frage, ob dafür zeigen, daß tt überwunden haben, c schwung nach der gü ist, und woher die dahin zu wirken imst
Für jede Bessern! junkturlage, deren T fleht, daß das ersordr Angebot und Nächst find gewisse wittscha forderlich. Schon vor Erfahrung machen, einer Aenderung der daß die vorhandene ihr eingeschlagenen längsamte, d.h. für Merkmale der Krise dem darin ein getoi; kann diese Entwicht Symptomen beobachte
Das wichtigste 5i)i. die Gestattung öer P r Preise Hat an sich die j Xadftage zu Wirten; t Kaufmann sich immer z eindecken wollen, so tri ’ Belebung der Nachsrag dieser Kreise nach die I erreicht haben. Sin we ’• für die Konjunkturent! : Haltung von Vorrat m einer Volkswirtsch ; wahrend einer Krise I Um so mehr und um s Preise die Nachfrage I lind bei uns sehr gc Folge des hohen Z öS besonc ^.^Kuterindusti ■ Ätsche Institut für eßten Bericht. 3a$ letzte, das hierbei log. Gren^>r *neÄ die aus Gründ .^verarbeiten t ’ Anbieter ausschejden §
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