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Vornotizen.

bis nach 28 tbr Hessisch« tforfoal der

Aus oder Welt.

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Schöne weiße Zähne

Milanen. Die Mitteilung

riggten Verbrechcrkonigs, Der bekanntlich eine Gc- - ignisstrafe von elf Jahren abbüßt, beweise, daß D>iis Kind am Leben sei. und daß Al Caponc eint Schicksal in den Händen habe.

Jeuerfampf mit Posträubern bei Marseille.

Das Postbureau eines Vororts von Marseille wurde von vier maskierten Banditen überfallen. Drei Polizisten, die sich den Räubern ^itgegenstellten, wurden erschossen. Einer der Räuber, ein 18jähriger Italiener, wurde verwundet. Die anderen Räuber entkamen.

europa trocken verlief, trotzdem auch damals eine starke ßufttriibung in Europa fest gestellt worden war.

-euische hiver-e.

^suilg dcr Litauer.

$.) Sie deutsche Dele» den Dertretern der Memel-Kon- te vegen der Zustand«

Gießen, den 22. April 1932.

Provinzialausschuß-Sihung.

3n der am Dams tag im Regierungsgebäude zu Dießen unter dem Vorsitz des Provinzialdirektors D r a e f abgehaltenen öffentlichen Sitzung des Provinzialausschusses standen folgende Streitsachen zur Verhandlung:

1. Die Klage des Fridolin Vrettschneider in Obbornhofen gegen den Bescheid des Krcisamts Gießen vom 5. Februar 1932 wegen Versagung des Wandergewerbescheins:

2. Klage des Hermann Stein in Lich gegen den Bescheid des Kreisamts Gießen vom 13. Fe­bruar 1932 wegen Entziehung der Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft in Lich:

3. Klage des Bruno Emil Vierig in Bad- Rauheim gegen den Beschluß des Kreisamts Friedberg vom 20. Januar 1932 wegen Ver­sagung der Erlaubnis zum Betrieb einer Gast­wirtschaft in dem Vorgarten seines Anwesens Ecke BahnhofsalleeFrankfurter Straße (Hotel uRvyal-Excelfior"):

Der ProvinzialauSschuß erkannte zu Recht:

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> beJ ( n /int »Äs Ä!*® cnliünbtf °nen SL ßiöensämny,il unb u'nJVS irn seelische J? "d il)m Öuih!?9* vieder »?!*? und tiS? iSS*****

ffiffL Kanzler.

S;r Sollalbnnolrfl.

M W ö,onner,|ag rocgm beim Ktid),. "mttde. Amtlich ." Wb (Btoenen bei- D>c rlnzelcgkn- !t* dass nod) üm ßiirtau des Md«. 101 im Ktichj, ^sangen sei. 2n 9 flm Dienstag dem ln von diesem Mair Angelegenheit ohne isfanjlcts nicht 1° werde Minister

Süddeutsch, dort mit dem ien, der zur An,. Sens noch Süddeutsch. t Reichrinnenminisler i Zührer der »eich,, habt, in denen er die- vorgelegten Material den hat. höllermaan hsbanner» zusammen- leichrminister (Broentr btn der Bunbetlelfung. * Auflösung der n und Ortsaet- j( die Bundesleitung hreiben eine eider- g ob, M alt Jübrrr ^nahmen der Bun- und ausserdem bereit itat den Behör- legen; darüber hin- lnerlel Xatnab- bestehen.

if dem Forum Mullv- f der über. Er hat B aus eine breite blrah« . n lassen, die bis

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General von Moßner t.

3n Heidelberg starb der General her Kavalle- rle o.D. Walter von Mahner im 88. Lebensjahre, er war von 1892 an Adjutant des früheren Kai- tcrs. 1895 wurde er Kommandeur der 3. Garde- Kavallerie Brigade, später Chef der Militär- Reitschule in Hannover. 1903 wurde er Gou - ""neur von Straßburg. Mahner hat sich auch als Rennreiter einen Namen gemacht, zweimal gewann er das Armee-IagdReiten von Baden-Baden.

fiarbinal-Jürflrqbi|d)of vr. Piffl f.

3n 0010 11 ist dcr Fürsterzbischof von Wien, -Kardinal Dr. P i, f l. im Alter von 68 Jahren gestorben. Rach Besuch deS Anterghmnasiums erlernte er zunächst das Buchbindergewerbe. 3m Augustincr-Ehorberrenstift in Kloster-Reuburg Kielt «J883 das Ordenskleid der Kanoniker 2t. Augustinus und wurde 1888 zum Priester qe- Seine ersten Driesterjahre verbrachte Dr. Bissl im Pfarramt Floridsdorf und Heiligenstodt. .Leide Orte, die heute in der Stadt Wien cinge- rnetnoat sind, haben starke Arbeiterbcvölkeruna.

, r,r Der Kardinal»Fürsterzbischof

hort seelsorgerisch wirkte, hatte eben der 2lufstieg der Christlich-Sozialen Partei begonnen. Der lange Priester machte sich die sozial philosophischen -ehren dieser Partei zu eigen, und sein Wirken m diesen 3ahrcn ist gekennzeichnet durch die Be» «uhung und die 'Behebung sozialer Mißstände. P'ffl erhielt 1892 eine Professur für Moraltheo- iogie un Stift Kloster-Reuburg. 3m 3ahre 1913 ttjolfltt die kaiserliche (Ernennung zum Fürsterz- von Wien. 1914 wurde er Kardinal. Der Teator bene ist eine der markantesten Priester- Persönlichkeiten der katholischen Kirche gewesen.

Oer Geburtstag Roms.

üaiser Wilhelm geht nicht nach St. Thomas.

3n Doorn ist noch keine Einladung.

schen 3nfcl St. Thomas^ ^begeben.^Sollte?ttie | Aus der provinzialhauptstavt. solche Einladung noch eingehen, beabsichtigt der Kaiser, ihr nicht Folge zu geben, da er ' 'ch sticht für Reklamezwecke gebrau­chen lassen will.

Kirchenmusikalische Feierstunde in der Zohanneskirche.

Dcr Besuch der kirchenmusikalischen Feierstunde am Sonntagabend in der Iohanneskirche war leider nicht so, wie es in Anbetracht des guten Zweckes (zum Besten des drang. Schwesternhauses) Halle fein 'oUen. Schüler und Schülerinnen der Gesang- schule Frau Herta Meyer hatten sich zur Durch­führung einer abwechslungsreichen Aortragsfolqe bie colo- und Cnsemdle-Werke enthielt, zur 8er- Innung gestellt.

_ Der Organist der Iohanneskirch«, Lehrer Ä. $ S J chf' leitete den Abend mit einem Präludium unö quge von Bach ein, dem er eine sinnvolle Form oerUeh Auch die von ihm zu Beginn des zweiten Teils gespielte Drgct-Ioccala von grescobaldi. jenem großen italienischen Drgelmcifler des 17. Jahrhun- oerls, hatte eindrucksvolle Farben.

Die Gesangsdarbietungen begannen mit einem Sopransolo, dos Frl. Otto in sehr klarer und schöner Weise und mit bemerkenswertem Ausdruck Jong. Als soktstische Leistungen seien ferner noch her- vorgehoben ein ,,Pax vobiscum" von Schubert, das Herr Philipp (Baß) recht gediegen vortrug, ferner Sei stille in dem Herrn" von Mendelssohn, dessen sich Frou Gretel W o e l k e mit gutem Erfolg angenommen hatte. Schließlich noch zum Abschluß des Abends cmHalleluja" von Hummel, von Frau v Reckow (Sopran) mit imponierender Stimm- entfalti-ng gesungen.

Zwischen den einzelnen solistischen Darbietungen horte man noch aus H. SchützensHistorie von der Auferstehung des 5)crrn", den DialogWeib was £*1" für 4 Stimmen, ferner ein Duett von SchußIhr Heiligen lobsinget- für 2 Soprane, dann ^r.2-~ei em weiteres Duett von Schütz und eine Festkantate für Chor und Daritonsolo von Nagler. Dor Chor bestand aus verschiedenen Schülern und Schülerinnen, während das Baritonsolo von Dr. Schumpelck mit reiner Stimmgebung und ge­schmackvoller Gestattung gesungen wurde Außer den bereits genannten Damen und Herren be- teiligten sich an der Durchführung des Programms Pod2 Sri- Dorr. Fron ke, Haase, Wohl- fahrt, Wörmann und Frl. $ w a n g , und die Herren Je,de, Luft, Michelstadt und Magner.

Lrganist A. Habicht begleitete sämtliche Ge- 'ange mit sicherer Anpassung und gutem Einfüh. tungsvermögcn. $ /

Luther in Oberheffen.

I^erBund Hous und Schule" hielt am Frei- tag im Iohannessaal einen Familienabend ab Mit- gllcder der Reichswehrkapelle verschönten die Der- anftaltung mit einigen Darbietungen von Schu- bert, Beethoven und Schumann.

Reichsbabnamtmann Dörr von hier hielt einen Dortrag über das ThemaSutherin Ober- Hessen. Der Redner sprach zunächst von der Reformation und ihrer Bedeutung, schilderte die Persönlichkeit Luthers und kam bann auf die be- bcutfamc Retse des Augustinermonches im April 1 ir;r-10d) jBorm9 3U sprechen, wo er sich vor vielen geistlichen und weltlichen Würdenträgern nerant- ®*e ^e'fe habe den Reformator von Witlenberg über Erfurt. Eisenach, Hersfeld, Als- eld Grunberg und Frankfurt nach Worms gc- fu^rt. Die Reise desKetzers" habe die Honora­tioren der verschiedenen berührten Städte vor schwer zu entscheidende Fragen gestellt. Man sei sich ver- schiedentttch nicht so recht klar gewesen, ab man yu her überhaupt aufnehmen solle, ob man ihm Wcle.t gebe, ob überhaupt, und wie man ihm empfange. In Alsfeld beriet mall zunächst, sandte ^st elnen Boten nach Hersfeld und erbat Rat und Aufschluß vorn Hersselder Rat. gleichzeitig sollte er­mittelt werden, wie Luther von der Bürgerschaft aufgenommen worden sei u. a. m. Man beriet nach bCL?Uc.rfrAr bcr wieder, hatte Bedenkest, entschloß sich aber schließlich doch, den Augustiner- witzierlich gesetzter Rede" am Stadttor Willkomm zu bieten, ihm Quartier zu geben und mit aüen Ehren zu empfangen. Die Einwohner- chaft von Alsfeld habe lange vorher schon davon gewußt, daß der Reformator kommen werde. Bei einem Einzug wurden in der Begeisterung ohne vorherige Einwilligung der Kirchenbehörden die Mocken gelautet. Der Stadtschreiber hielt eine la- teimfdK Empfangsrede, der Bürgermeister habe den berühmten Mann ebenfalls willkommen geheißen. Luther habe dann im Augustinerkloster zu Alsfeld Quartier genommen und, wie aus der Chronik der Stadt Alsfeld hervorgehe, am Abend feiner Ankunft norf) einegewaltige" Predigt gehalten. In der Richtung nach Romrod habe der Reformator am anderen Morgen Alsfeld wieder verlaßen. Rach Als- eld fei er durch die Stadt Grünberg gekommen so verlaute das Gerücht, das sich in Grünberg hart- nackig erhalte, genau fei das jedoch nicht mehr feft= 3uftcUen, denn keinerlei Aufzeichnungen über Luthers Aufenthalt in Grünbcrg feien vorzufinden. Es fei aufjerbem ftaglid), ob Luther auf feiner Reife nach Worms Butzbach ober Friebberg berührt habe. Auf feiner Ruckreife von Worms nach Wittenberg fei Luther wiederum durch Oderhesien gekommen, er bade u. a. auch in Friedberg Quartier genommen Am 30. April fei er bann roieber in Alsfeld einge- treffen und erneut mit viel Jubel aufgenommen tnorben. llielfad) werde vermutet, daß Luther auf feiner Reise zum Religionsgespräch nach Marburg >m September 1529 nach Alsfeld unb auch nach Grunberg gekommen fei. Diefe Annahme fei jedoch durch Aufzeichnungen Philipp Melanchthons wider- egt, nach denen Luther weder Alsfeld noch Grün- berg berührt hat.

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Finanzamtspersonalien. Infolge Auslofung des Finanzamts Butzbach wurden ab 1.3um Steuerinspektor Honig, die Obersteuer, sekretäre Bartsch und Rern'sowie die Steuer- fetrclare Muller, Hau» und Stark zum Finanzamt Gießen versetzt.

** Seinen schweren Verletzungen er­legen. Der gestern vormittag auf dem hiesigen Bahnhof beim Rangierdienst von einem Eisenbahn wagen überfahrene Rangierer Karl Winter aus Launsbach ist gestern spat abends in der Chirurgi- fdjen Klinik an den Folgen seiner schweren Ver­letzung verstorben. Dem bedauernswerten Äanne hatte man noch im Laufe des Abends den linken Unterschenkel amputiert, leider war aber auch da­durch die Erhaltung seines Lebens nicht mehr mag. lich. Um den auf so tragische Weise aus dem Leben gerissenen Mann trauern seine Frau und sechs Kinder, von denen vier noch im schulpflichtigen lltcr stehen. Die erste Hilfe wurde dem Verunglückten gestern von Mitgliedern des Arbeiter-Samariter- Bundes geleistet.

grauengruppe der Deutschen Dolkspartei. Die Aprilversammlung der Frauen­gruppe der DVP. beschäftigte sich tote man uns berichtet mit dem Nationalsozialismus, besonders mit seiner Einstellung zur Fraucn- frage, an Hand verschiedener Schriften, die ein» toandfreieS Material boten. 3n der sehr an- geregten Aussprache wurden auch noch andere Fragen, so die Reichspräsidententoahl. behandelt.

Astrologische Demonstrations- vorträae. Am Dienstag fanden im Lichtspiel­haus Bahnhofstraße zwer astrologische Demon- ftrahonSborträgc statt, zu denen sich viele Zu­hörer eingefunden hatten. Der Redner. Herr Frie­dmann D o h , referierte «an Hand der For- chungScrgebnisfe deS Dresdener Astrologen Erich Wresel über daS Wesen, die Geschichte und den Stand der Forschung der Astrologie, legte die Technik dieses Wissensgebietes dar und gab eine systematische Aebersicht über die Einflüsse, die bet bestimmter Sternkonstellation im Augen­blick der Geburt eines Menschen für das fpä- tcre Leben des Betreffenden wirksam werden. 3nsbesondere gab er Voraussagen sehr allgemei­ner Art für das 3ahr 1932. gleichzeitig charak­terisierte er Eigenschaften, die den Menschen be­stimmen, auf Grund der Konstellation der Sterne zum Zeitpunkt ihrer Geburt. Der Vortragende zeigte außerdem im Lichtbild die Horoskope be­rühmter Männer (Hitler. Brüning. Hindenburg. Ludendorff, Mussolini) und erklärte deren We­sensart aus der Konstellation der Sterne. Auch das Horoskop der Deutschen Revubl'k lernte der Zuhörer kennen. Sin Film, der eine Auswertung wissenschaftlicher astronomischer Forschungen dar­stellte, veranschaulichte das Verhältnis unserer Erde zu anderen Planeten, erging sich in der Aufzeichnung von Entfernungen und in langatmi­gen Ausführungen über die Bewegung einzelner Planeten. Ein Zukunftsprojekt der Raum- schiffahrt, technisch und künstlerisch im Film nur mangelhaft wiedergegeben, beschloß die Veranstal­tungen.

, ~ $Qaestalenbtr für Freitag, Stadt» Jbeater:Morgen acht'» uns gut!*, 20 bis nach 28 Uhr Einhorn-Eaal 11 bis 19 Uhr Hessisch« Hygiene-Ausstellung: 20 Uhr: Großer Andoni der Universität, Lichtbildcrvortrag von Professor Dr, P i tz en. Alice-Schule, Steinstraße 10: 20 Uhr, vuL l Unb Unterhaltungsabend Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Frau von der man spricht". Astoria-Lichtspiele, Eeltersweg:Monn über Bord*.

Aus dem Etadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute, als 27. Vorstellung 'HL, Srcitag Abonnement zu Operettenpreisen Morgen gehfS uns gutr. Die Hand­lung dieser Schlageroperette schuf HanS Mül­ler nach Motiven einer alten Wiener Posse, Bie auch in dieser modernen Fassung ihre ur- lprungliche Zugkraft bewährt: d-.e Musik dazu ist von Ralph Dcnahkv. Spielleitung Heinrich Hub, dec zugleich die Hauptrolle spielt und singt- Seine Partnerin ist Eva Herms als Gast. Am Pult Walter Moe hl. Die tänzerische Ge­samtleitung hat Ewald ulke. 3m Rahmen der Vorstellung bringt das Tanzpaar Bäulke einige Solotänze. Beginn 20 llbr, Ende nach 23 ilbr. Morgen. Samstag, 15 45 Upr. zum letztenmal ..Romeo und Julia" unter der Spiel­leitung des 3ntcnöantcn Dr. Rolf Prasch. Die Titelrollen spielen Raimund Schelcher und Beatrice Doering: die Vorstellung ist eine Schulcrvorstellung zu Schülerpreisen. Ende 18 Uhr.

Lichtbilder-Dortrag von Pro­fessor Dr. Pitzen über Hilfelei­stung für körperlich Beh i nderte. 3m Rahmen der Hessischen Hygiene-Aus­stellung ..Kampf den Krebslrankheiten. der Tuberkulose usw." im ..Einhorn"-Saal. deren Be­such wir nochmals empfehlen, findet heute. Frei­tag, 20 Ahr. im Großen Hörsaal der Universität ein öffentlicher Lichtbildervortrag statt mit dem Thema:Wie können körperlich Behinderte und Krüppel wieder leistungsfähig gemacht werden?". Redner ijt Universitäts-Professor Dr. Pitzen. Der Vortrag ist für jedermann zu empfehlen. (Siehe gestrige Anzeige.)

ncj> Nation Friebelhausen. dem Endpunkt des Tage«, zugleich dem ilebergang deS Renn- &cge« über die Lahn in das Gebiet des Krvfdvrfer Forstes und des Dünsberge«, von wo der Hess.

na* Herborn und weiter zum Rhein nihrt. Die Wanderung auf den uralten Pladen ^urch eine landschaftlich reizvolle Gegend hatte ^u^H^us Zusammenwirken einer ganzen Reihe Don GebirgSvereinen auS dem Gebiete von Thü­ringen Hessen und Preußen, sowie der regen Teilnahme der benachbarten Orkschalten. beson- «:rs aus Rordeck und Winnen, ein besonderes ©epeage. Den Beschluß des genußreichen Tages dildetc em gemütliches Zusammensein mit den Thüringer Wanderern im schön geschmückten Ver­eins he im deS DHL., woran auch Gäste aus Dil­lenburg und Herborn teilnahmen.

Wettervoraussage.

Dos Druckfallgebiet über den britischen Inseln, dessen Zentrum sich heute mehr über dem Nordmeer bewegt, brachte durch seine Südseite weitere Warm­luft nach Deutschland, welche in unserem Gebiet bei den Morgentemperaturen einen Anstieg von 2 bis 3 Grad brachte. Zu Niederschlägen ist es nicht ge- kommen, während im Küstengebiet unb Westdeutsch- lcmd in der verflossenen Nacht stellenweise bis zu 2 mm Niederschlag aufgetreten ist. Wohl läßt sich über Island und Irland das Vordringen kühler Luft erkennen, jedoch wird dadurch in unserem Bezirk keine wesentlichs Aenderuna der Wetterlage ein- treten, sondern nur fpater dürste sich leichte Abküh­lung bemerkbar machen.

Aussichten für Samstag: Zeitweise be­wölkt, sonst aufheiternd, Temperaturen vorerst wenig verändert, meist trocken.

Aussichten für Sonntag: Weiterhin teils wolkig, teils aufheiternd, zunächst etwas frischer, vor­wiegend trocken.

Lufttemperaturen am 21. April: mittags 10,6 Grad abenbs 7,6 Grad: am 22. April: morgens 9 Grad' Maximum 10,6 Grad, Minimum 3 Grad Erd- temperaturen in 10 cm Tiefe am 21. April: abenbs 7>t Grab: am 22. April: morgens 5,6 Grab Celsius.

li Todesopfer eines Einsturzunglücks auf Korsika.

3n Bastia (Korsika) stürzte während einer Ge- mhtsvcrhandlung dieSaaldeckeein und begrub 11 Rechtsanwälte und viele Zuhörer unter sich. Bei

Aufräumungsarbeiten sind bisher 15 Tote ge- u iben worben. Die Zahl bcr Verletzten fall icrch fein.

haben Sommerroitterung unb Vulkanausbruch Si ifluß auf die langfristige witterungsvocausfage?

Nach den kürzlichen Zeitungsmeldungen aus rldamerika ist dort ein umfangreicher vul- 'Qni scher Ausbruch erfolgt, wobei Mil- iwrden von Kubikmetern feiner Staub und Asche n. große Höhen der Atmosphäre hinauSgeschleu­ßt wurden. Dies bat zweifellos, wenigstens -i®' der südlichen Erdhalbkugcl, eine Trübung )<-r Luft und eine Schwächung der Son- ^«nstrahlen zur Folge. Professor Franz 3 iur, der Leiter des Frankfurter Staatlich^?. iccschungSinstitutS für langfristige Witterungs»

auf stützt, ist tatsächlich «ingetroffen. Ob nun die oben erwähnte Veränderung des Luft- kreislauts auf der südlichen Erdholbkugel auch auf die 2lordhälfte übergreifen wird, ist nach Ansicht Professor Baurs sehr sroglich. Jedenfalls zeigt die Erfahrung de«3ahres 1631, wo wir uns in der gleichen Zeit gesteigerter Sonnenstrahlung befanden wie jetzt, daß da­mals der Hochsommer in Mittel-

3n diesem 3ahre findet am Sonntag, 12. 3uni. ein allgemeiner Rotkreuztag in ganz Deutschland statt, an dem Sammlungen für ffUn iXo.nhrxrn I Wc Wohlsahrtscinrichtungen des Roten Kronz?s

ini» über .. . und der Sanitätskolonnen potgcr.ommen werden.

Südamerika nach Deutschland zuruckkchrcn. Der Hessische Minister des 3imem hat die Cr- ^Ble Weltfliegerm Cllh Beinhorn hat die laubniS zur Veranstaltung einer Haussamm- ?b'1 nut Klemm-ArguS-Flugzeug lung in der Zeit vom 17. Mai bis r c Australien) in einem Dampfer l 17. 3uni und einer Strahensammluno niach Valpareiso (Chile) einzufchiffen, um am Sonntag. 12. 3uni. (Rotkreuzlao) im fan dort einen Flug durch Südamerika Gebiete des Dolksstaats Hessen erteilt, die die Pi unternehmen. Clly Deinhorn will bei diesem I Zweigvereine und Sanitätslolonnen des Roten Auge u. a. die Städte Santiago. Buenos Aires, Kreuzes allgemein in Hessen durchführen werden. 73ontevideo. Blumenau und Rio de Janeiro be- | Vorher ftaltiintcnbe Sammlungen haben mit dem ^chen. um den dortigen Deutschen Roten Kreuz nichts zu tun.

Eruße aus der Heimat zu überbringen. ^0 . ThÜNNgeN Nüch ßeffeit.

Da» cinbbergh.Laby. I Am Mittwoch, 13. April, sind von Ger st un-

gen a. d. Werra neun Wanderer, meist Mit­glieder des Thüringer Rennsteigvereins, auf- gebtDd>:n, um auf der Verbindung vom Thüringischen Rennsteig zum Hessi­schen Rennweg in das Waldgebiet bei Gie­ssen zu gelangen. Lieber Friedewald. Hersfeld, Kirchheim a. d. Aula, wo sie vom Knüllverein begrüßt wurden, am Rimberg vorbei, gelangten He am 15. April nach Alsfeld, wo sie durch Vermittlung von Bürgermeister Dr. D ö l s i n g lehr gut aufgenommen wurden Auch inHom - berg a. d. Ohm fand eine gesellige Zusammen­kunft statt. Die benachbarten Vereine, u. a. der Oberhesfische Gebirgsverein, nahmen am Smrfang unb bet weiteren Wanderung teil. Am Sonntag, 17. April, mittags trafen b;c Wanderer mit dem VHC. Gießen unter Teilnahme von Kennern der Gegend aus Warburg und dem Ebsdorfer Grund an der Röderburg, einer interessanten An­lage mit mächtigen Ringwällen, westlich von H ö - ingen Zusammen, wo Geh. Rat Sommer aus Gießen sämtliche Teilnehmer, etwa 70 an der Zahl, begrüßte und nunmehr die Führung dem Hes­sischen Rennweg entlang übernahm. Dieser Weg bildet den mittleren Teil des Wanderwegs von Thüringen zum Rhein und ist in einer kürzlich erschienenen Vroschüre beschrieben. Die Wande­rung ging über die Oberförsterei Rohberg, den Winnrrer Weg quer über die Wasserscheide zwi- schmi Lumdatal und Ebsdorfer Grund zurPreuh.- Hesfifchen Grenze, weiter am Heidekönigsgrab

»ablen im? ' 2£r.6ct!2«c. » atlcm

b e m We ge der Einbürgerung O I n W A n (..XL . r , . - n

Star" veröffentlicht in sensationeller Form eine I.dbung über ein angebliches Angebot A l C a - P ? n e s an Hoover, das Kind Lindberqhs in Austausch gegen seine eigene Frei- Fassung aus dem Gefängnis den Eltern zurück- Mrftatten. Die Mitteilung Al Capones, des berüch-

1. die Klage als unbegründet zuruckzu- toc ifen und von Kostcnerhebung abzu- schen:

2. der Klage unter Aufhebung deS Be­scheids des KreiSamts Gießen st a 11 - zugeben und die Kosten deS Dersahrens, einschließlich der dem Kläger durch die an­waltliche Vertretung erwachsenen Kosten, der Staatskasse aufzuerlegen. Streitwert 2000 Mark:

3. der Klage stattzugeben und dem Kläger die Genehmigung zum Betriebe einer Gastwirtschaft in dem Vorgarten des Hauses Dohnhosstraße 7 in Bad-Rauhcim zu er­teilen. Die Kosten des Verfahrens wurden dem Klager auferlegt. Streitwert 1000 Mark:

Danz Italien feierte am Donnerstag bei schön- I Gne Reliefkarte V0N Oberhessen.

Bronze - 61anhbi rh?» 6Z. 1L ^uge des Beschauers ein plastisches Bild

Ue3Än»art «»»»« MMt Erbieten.

L«äeo8oeVÄ"'VI ^ttremtag am 12. Juni.

Kreisen wurde Professor E a st e 11 a n i für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Tropenkrankheit z,verkannt.

er r.QC Der Einbürgerung, zu be- hiafclIUfJ,enfJU<^ Dote bebt die Rotwen- x x strengster 3nnehaltung des Memelstatuts und der Memelkonvention durch die litauische Re­gierung hervor und gibt eine eingehende Darstel- lung der gesamten Vorkommnisse und der Lage im Mcmeloehiet. 3n der Rote wird ferner nach- orucklichst die Aufmerksamkeit der Unterzeichner- ftaaten auf die Aufhebung der bisher geltenden einjährigen Frist für die Einbürgerung im Memelgebiet gelenkt.

. r Überreichung der Rote sind zahlreiche i r . ,

vertraulich« Besprechungen des Leiters der Ost- ^rbeilslofenrevolten in Neuyork unb Philadelphia, abteilung im Auswärtigen Amt. Ministerial- Bei einer Arbeitslosenkunbgebung vor dem Rat- mrektor Meyer, mit den in Gens anwesenden baus in Reuyork kam es zu Z u s a m m e n st ö ß e n Vertretern der vier Mächte vorausgegangen. Mit m,t bcr Polizei. 400 Polizisten zu Fuß unb lXrxDur? b>ese Maßnahme geschossenen Lage, die 3U P'^rb trieben mit Gummiknüppeln bie Menge in in der deutschen Denkschrift eindrucksvoll geschil- bie Flucht. Frauen unb Kinder wurden dutzendweise brrt wird, werden sich die Signatormächte ernst- "iedergemorsen, unb viele Verletzte blieben ) ju beschäftigen haben, wenn sie verhindern blutend liegen. Auch in Philabcl phia mürben toollcn, daß das von ihnen im Haag anhängig mehrere Personen verletzt, als bie Polizei eine Kunb- gemachte Verfahren durch die von Litauen be- fltbung auseinanberfprengte.

ittcbenc Politik der vollendeten Tatsachen, die den primitivsten Völkerrechten Hohn spricht, durch­kreuzt wird.

Der Vortragende, der sich bei feinen Ausführun- gen auf hiskorifche Aufzeichnungen stützte, las ver­schiedentlich stellen aus den alten, in schöner Sprach« abgefaßten Berichten vor und vermittelte den Zu­hörern in lebendiger Weife Luthers Reise nach Worms, führte gleichzeitig auch tief hinein in den Geist jener Zeit. Die Zuhörer folgten dem Dortrag > mit arofjer Aufmerksamken. Dankesworte des Dor- . v ________________UM_

K3&5?'SKÄ!-'S ;$E.SSMSfl* lajonen Abend. Tuöe 50 Pt. unb 80 Ps. Versuch überzeugt.