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20.8.1932 Erstes Blatt
 
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Wandern und Reifen - Bäder und Sommerfrischen

Wanderfahrten

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g e bezeichnen, genau wie man die Tor­tur des Menschen mit 37 Grad angibt.

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Bad « Nauheim .....................................

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5 C

AUSKUNFT:

DaS Schloß, von allen Burgen der Haardt weitesten in die Ebene gerückt, ist Dorposten Burgen, die auf diesen Bergen nisten.

am der

es leichte Wellen und schaukelt wie im Spiel die Dörfer bis an den Wald heran und sogar ein Stück in die Höhe hinauf: Hambach, Diedes­feld, Maikammer, St. Martin. Don der Kalrnit herunter sieht man, wie sie alle dem Schloß zu­streben. als seien sie zu ihm unterwegs.

maltemperatur des , .

Erst jenseits dieser Grenze beginnt derAusnahme­zustand" der wirklich großen Hitze.

Empfehlungen von

Bädern und

Sommer­frischen finden durch den GießenerAnzeiger beste Verbreitung.

Landschaft um das Hambacher Schloß.

' Don Lina Staab.

Wer aus einer anderen Gegend in die Pfalz kommt, sucht in ihrer Landschaft einen bestimm­ten, vielleicht schon ein wenig klischeehaft gewor­denen Ausdruck: Heiterkeit, Leichtigkeit, Anmut. ES könnte aber geschehen, daß, schlüge er das Buch dieser Landschaft an irgend einer Stelle aus, ihm unvermutet Einsamkeit und Schweigen, Stolz und Schroffheit entgegenträten, weil das kleine Gebiet merkwürdig viel Gegensätzliches um­faßt. Am Haardtrand aber, wo das Ham­bacher Schloß steht, hält sich die Landschaft in der Schwebe. Das Schloß liegt fast genau in der Mitte des Gebirgszuges: nach Borden zu beginnt der gleichmäßig gestreckte Höhenrücken, die breite Dergmauer, südlich ist die Mauer durchbrochen und in Dergkegel auf geteilt, bis sie sich im WaSgau ganz zerklüftet. Hier aber ruhen und steigen die Berge zugleich, der Uebergang in die Ebene ist sanft, aber nicht ohne Schwung.

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Herrlich ist das Tänzerische der Gegend, leichter Bewegung lebt das Land, offen darum jedem Spiel des Lichtes, ein Belief, das nicht erstarrt ist. das atmet und antwortet, llnmert- sich zuerst hebt sich die Ebene, nur die Ober­fläche scheint sich zu kräuseln, wenn das Blätter­gewirr der Wingerte beginnt. Dann aber, wie vom Widerstand der Dergmauer gereizt, schlägt

Wendet man sich zurück, dann steht, immer ge­nau über der Gasse mit den bunten Häusern, über dem luftigen FrieS der Bebengehänge, das ernste, graue Schloß, ein unvergeßliches Bild. Gelassen steht es auf seinem vorgeschobenen Posten, ruhig und wach wie ein guter Soldat, der weiß, was

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Die ältesten Leute erinnern sich nicht

Wie heiß kann es in Deutschland sein?

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Die Fälle, in denen eine solcheAffenhitze" wissen­schaftlich einwandfrei gemessen werden konnte, sind an den Fingern beider Hände abzuzählen. Die Stadt Berlin zum Beispiel hat es seit 1850 nur in den Jahren 1857, 1865, 1904 und 1905 über 36 Grad gebracht. Die beiden letzten heißen Sommer der Jahre 1911 und 1921 figurieren auf der Berliner Hitzettatistik nur mit Maximaltempe­raturen von 34,6 Grad im Schatten. Temperaturen über 37 Grad lind in dieser Stadt feit 1865 Über­haupt nicht mehr-gemessen worden.

Die Spitzenleistungen der Hitze in Deutschland waren meist Städten in Mittel- und Süd- d e u t s ch 1 a n d vorbehalten. Und auch dort zeigt es sich, daß eine Temperatur von vollen 40 Grad niemals einwandfrei feststand. Die Rekordhitze Deutschlands hat in Jena am 2 3. Juli 1911 geherrscht mit 39,9 Grad. Drei Tage später wurde in Landshut in Bayern 39,3 Grad gemessen. Man muß schon neunzehn Jahre zurückgreifen, um einen ähnlichen Fall von Bullenhitze in der Geschichte der deutschen Wetterforschung wiederzufindcn. Das Städtchen Amberg in Niederbayern verzeichnet am 18. August 1892 eine Temperatur von 39,8, Grün- berg in Schlesien einen Tag darauf 38,9 Grad. Die letzte Hitzewelle, die mit solcher Intensität über Deutschland hinwegzog, brachte das Jahr 1921. Sn I diesem Jahr war der 28. Juli der heißeste Tag:

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Zwei Todesopfer der tropischen Hitze.

WSB. Darmstadt, 19. Aug. Sn Starken­burg hat die tropische Hitze der letzten Tage zwei Todesopfer gefordert. Cfn Lengfeld starb an einem Hitzschlag der landwirtschaftliche Arbeiter Johcnmes Kränke! beim KartoffelauSmachen auf dem Felde. Bei der Rückkehr vom Friedhof stürzte in Urberach die 74 Jahre alte Frau Katharina Hüter infolge der Hitze auf der Schwelle ihres HaufeS tot zusammen.

Traurige Folgen einer schweren Kriegsverletzung.

WSB. Darmstadt, 19. Aug. Der Landwirt Lautenschläger ans Olfen im Odenwald, hat sich im Feldzug eine schwere Kriegsverletzung zugezogen und ist seit dieser Zeit nicht mehr ganz normal. Wenn er etwas angetrun­ken ist, muß man sich vor ihm in Acht nehmen. Auch gestern hatte er infolge der großen Hitze einen über den Durst getrunken und fiel darauf mit einem Beil über den Lehrer des OrteS her. Als die Gendarmerie ankam, um L. festzunehmen, verschanzte er sich in seinem Hause. Drei Beamte erbrachen darauf die Haustüre. AIS die Beamten den Basenden feftnebmen wollten, schlug dieser mit einem Hammer auf sie ein. Haupt­wachtmeister Stern erhielt einen schweren Schlag und stürzte daS Treppenhaus hinunter. Die beiden anderen Beamten fiel Lautenschläger mit den Zähnen an und verwundete auch sie durch Bisse. Schließlich wurde der Wü­tende überwältigt und nach dem Erbacher Kran­kenhaus verbracht. Die Derlehunaen deS Stern sind schwer, aber nicht lebensgefährlich.

Don der Burg herab führt ein breiter Fahr- er zu hüten hat. Es ist der nachdenlliche Zug im weg nach Hambach. Er mündet in die Schloß- Lächeln dieser Landschaft, das Bleibende Im gaffe, eine der schönsten, eigenartigsten Dorf- wechselnden Gesicht der IcchreSzeiten, die über strahen in der Pfalz. Erker, vorspringende Die- 1 sie hingehen.

neuem. Wer aber kennt die geheimnisvollen Zu­sammenhänge zwischen Landschaft und Geschichte, von denen eines das andere formt, wer will wissen, ob nicht die freie, offene Landschaft, daS heimliche Bebsllentum ihres Wellenspieles, mit t>cm sie sich auflehnt gegen jede Erstarrung, 1832 I>ie Männer hinausxog auf daS Schloß, ob nicht bie in der Fron behauenen Steine die Wein­bauern die schwarze Fahne fei nauf tragen hießen? Erst das 2ahr 1832 gibt der Kästenburg kms Ge­sicht und weist ihr den Platz in der Geschichte zu, der üjr, der weit inS Land Dorgeschobenen, zubcstimmt scheint: Dorposten zu sein für eine 3bee. Erst das Ikahr 1832 gibt ihr auch den Ba­rnen Hambacher Schloß, den schönen Barnen, der hell und mutig beginnt und dunkel und trotzig schließt.

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müssen, wenn man Genaues über unsere jetzigen heißen Augusttage erfahren will.

Allgemein jchcint es festzustehen, daß die durch­schnittlichen Schattcntemperaturen der letzten Tage zwischen 34 und 35 Grad Celsius liegen. Diese Re­sultate. wenn sie auch in einzelnen Gebieten um einige Bruchteile von Graden überschritten wurden, gehören keineswegs ins Reich des Ungeheuerlichen und Anormalen. Im Lauf der letzten Jahre ist viel­fast in Deutschland eine sommerliche Temperatur von 36 Grad gemessen worden. Diese Wärme konnte man als dieR ormaltemperatur" der

bei, Fachwerk und di« breiten Tore dc- Winzer- hauseS geben ihr das Gepräge, mehr aber noch die Bebengehänge, die ein paarmal von HauS zu Haus sich über die Straße schwingen. 3m Herbst hängen von den Gewinden herab die blauen prallen Trauben über der Gasse und am Waldrand fallen mit dumpfem Laut die stacheligen Bälle der Äaftanffh auf die Erde. An­den grünen Schalen springen die braunglänzenden Früchte biS in die Gass« hinunter. Dann hat daS Dorf etwas von einem italienischen Dergnest.

Manchmal schäumen die Hügelwellen hoch auf: 3m Frühsommer, wenn den ganzen Schloßberg hinauf die Edelkastanien blühen mit grüngelben langen Dlütenrispen, locker und flockig. Tann hat der höchste Wellenkamm eine Schaumkrone und trägt das Schloß, die alte Kästenburg, leichter noch und müheloser hoch als sonst. 3m Herbst gerät das Wellenspiel in einen farbigen Ausruhr, vom Grün und Gelb der Wingerte bis zu dem durchsichtigen Gold der Buchen und hinauf zu dem dichten Braun der Kastanien­wälder. Wenn die bunten Wasser im Spätherbst langsam wieder den Berg hinunterrieseln und die letzten Farbspritzer in den Rebengehängen der Dörfer sich halten, dann lassen sie das Schloß oben zurück, erruft und unberührt steht es einen Winter lang, bis das Wellenspiel wieder sachte anhebt.

Es ist schön, von Beustadt her über den Bollen­sattel nach dem Hambacher Schloß zu wandern. Ganz fern scheint es zu liegen, immer wieder verschwindet der Kästenberg mit dem einfachen, geschlossenen Komplex des Baues hinter anderen Bergen, die sich vorschieben, immer wieder gelangt man in eine Talmulde, in die die Häuser von Hambach auslaufen, bis das Schloß dann ganz unvermutet nah und groß auftaucht. Der alte Zwinger an der Bordseite ist schön in seiner ruhigen Größe, im Burghof freilich steht _ man fast peinlich berührt vor dem kläglich mißglückten Versuch einer Erneuerung des Schlosses, ein Ver­such, den man auf halbem Wege wieder auf­gegeben hat, und wenn auch der Anblick der doppelten Ruine doppelt verstimmt, so bleibt der eine Trost, daß eines Tages die Bäume und Sträucher diese Ucbcrrefte eines verfehlten, pseudo-venezianischen Stiles fröhlich überwuchert haben werden, wie die schöne, mächtige Mauer im Süden die von dem Erneuerungsversuch ver­schont blieb. Sie ist bie einzige grüne Efeuwand geworden, deren zerbrochene Fenster in feinen, bildhaft geschlossenen Ausschnitten den Blick auf die im Süden abfallenden Devghänge fretgeben. Kulissenartig schiebt sich hier ein Hügel vor den anderen und leitet sachte zur Ebene über. Cs ist diel Melodie in diesen sanft geschwungenen Li­nien. Die Ebene unterbricht sie, eine breite Fer­mate, bis drüben überm Rhein die bläulich ver­dämmernden Höhenzüge des Odenwaldes und des Schwarzwaldes sie noch einmal aufnehmen wie ein zartes Echo.

Don der frühen Geschichte der Burg spricht man eigentlich nicht viel, obwohl sie weit zuruck- reich t. 3m 11. 3ahrhundert Reichsfeste, dann tm Besitz des Hochstiftes Speyer, wurde fie im Bauernkrieg zerstört und im Frondienst wieder aufgebaut. Der 30jährige Krieg und das für die Pfalz so traurige 3ahr 1689 zerstörte sie von

Einkehr einladen. Der mächtige Bergfried oberhalb des Ortes ist der Rest der Stammburg des Hauses Nassau. Dauer der Wanderung etwa 4 >4 Stunden. Wetzlar honigmüble Stoppelberg Wetzlar.

Bom Bahnhof Wetzlar (Sonntagskarte) durch­schreiten wir die alte Reichsstadt, um hierauf auf guter Landstraße nach Nauborn zu wandern. Mitten im Ort führt ein Pfad nach links in die Höhe, wo er sich parallel der Landstraße am Berghange her- windet und prächtige Blicke in das Wetzbach- oder Sicbenrnühlental gewährt. Bei einem Felsvorsprung, auf dem eine Ruhebank angebracht ist, steigen wir hinab in das Tal und gelangen alsbald nach der idyllisch gelegenen Honigmühle (Wirtschaft). Hier treffen wir auf das L des Lahnhöhcnwegs, dem wir jetzt folgen. Dauernd durch Wald steigen wir empor zum 402 Meter hohen Stoppelberg, um von dessen steinernem Turm die prächtige Aussicht zu genießen. Unser Zeichen leitet uns hinab, an dem bewirt­schafteten Kirschenwäldchen vorüber, zurück zu unscrm Ausgangspunkt Wetzlar. Wanderzeit 4 Stunden.

Die) Schaumburg Gabelstein Rupbachtak Laurenburg.

Zu dieser schönen Lahnwanderung wählen wir als Ausgangspunkt das malerisch am Einfluß der Aar in die Lahn gelegene Diez und gehen roten Strichen nach über Birlenbach in langsamem Anstieg zu dem prachtvollen Schloß Schaumburg, das sich beherrschend auf einem hohen Basaltregel über der Lahn erhebt. Vom Schloßturm bietet sich eine wun­dervolle Rundsicht. Wir steigen nun abwärts nach Balduinstein, das von einer Burgruine überragt ist, und von hier gelben Strichen folgend über den Talhof, die Landstraße nach Cramberg überschreitend und am Wald entlang weiter bis zu einem Schild: Zum Gabelstein, einem 100 Meter senkrecht zur Lahn abfallenden Felsen mit herrlicher Aussicht. Wir folgen dem Weg bis zu einer Waldwiese und auf dieser weiter zum Dorf Steinsberg. Etwas unter­halb des Dorfes führt uns ein steiler Fußpfad hinab in das romantische Rupbachtal, das wir abwärts gehen, um alsbald zu unserem Endziel Laurenburg zu gelangen, wo einige gut geführte Gaststätten zur

Jedesmal, wenn das Thermometer in der fommer- lichen Jahreszeit hock hinaus will, bis es die ve- deutliche Nachbarschaft der Fieberzone erreicht hat, taucht dieser Sah in den halbamtlichen Feststellungen über die gemessenen Temperaturen auf:Die ältesten Leute können sich nicht er­innern, jemals hierzulande eine solche Hitze erlebt z u haben ..."

Wenn man dieser Sache allerdings auf den Grund geht, dann will es scheinen, als spränge man mit jenen ehrwürdigenältesten Leuten" etwas leicht­sinnig um. Nimmt man an, daß alte Leute im allgemeinen ein etwas schwaches Gedächtnis Haden? Oder lähmt die Hitze das Gedächtnis Sei dem, wie dem wolle: diese Augusttage, mit ihrer tatsächlich erstaunlichen Hitze, haben den Rekord der in Deutsch, land seit dem Jahre 18 50 gemessenen Temperaturen noch nicht einmal ganz erreicht, geschweige denn Überboten.

Um dies' zu erkennen, sind einige grundsätzliche Feststellungen notwendig. Solange es in Deutsch­land eine meteorologische Wissenschaft gibt, konnte cs noch nicht einwandfrei festgestellt werdem daß bei uns jemals eine Temperatur von 40 Grad im Schatten und darüber geherrscht hat ge­nau so wenig wie 35 Grad Kälte je unterboten wor­den sind. Alle Mutmaßungen, die in den letzten Tagen die Runde machen, und die kühn behaupten, die diesjährige Hitze sei gar nichts im Vergleich mit anderen Sommern, in denen manchmal 44 Grad im Schatten geherrscht haben sollen, sind nichts anderes als Ausgeburten jener Hitze, die von diesen Alles­wissern aus diese Weise so stark übertrieben wird.

Eine wissenschaftlich exakte Feststellung der Hitze in einem ganzen Land und sogar in einzelnen Ge­bieten dieses Landes ist deshalb außerordentlich schwer, weil man hier mit Bruchteilen von Graden rechnen muß. Deswegen kann man auch die tat­sächlichen Rekorde nur dann erkennen, wenn die ein- wandsreien Ergebnisse der einzelnen Hitzegebiete in allen Einzelheiten vorliegen. Mehr als einmal kommt es bei den diesbezüglichen Tabellen auf 0,1 Grad Celsius mehr ober weniger an. Deswegen wird man sich auch noch bis September gedulden

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 21. August. 13. Sonntag nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrassistcnt Knell, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Mat- thäusgemeinde; 9.30: Pfr. Heß aus Darmftabt; 11: Kinderkirche für bie Markusgemeinbc; Psr Becker. Johanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; zugleid) Christen­lehre für die Neukonfirmierten der Johannes- gemeinde; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinder­kirche für bie Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbefprechung im Johannessaal, Psr. Müller. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Psarraffistent Knell; 11: Kinberkirche für die Luthergemeinde; Pfarrassistent Knell. Liisabeth-Kleinkinderschule. Fällt aus wegen Umbau. 3m Saale der neuen Krippe. 11: Kinberkirche für bie Johannesgerneinde; Pfr. Ausfelb. Klein-Linden. 9: Gottesdienst; Chri­stenlehre für die weibliche Jugend; 10.15: Kinder- gottesbicnit; 15: Kindcrschulfest. Heuchelheim. 10: Pfr. Lic. Waas (mit Christenlehre für die weibliche Jugend). wieseck. 9.30: Gottesdienst; Missions­kollekte. Alten-Aufeck. 13: Gottesdienst; Missions- kollekte. Kirchberg. 10: Kirchberg; Opfer für die Brüderrnission; 11: Christenlehre für die weibliche Jugend; 13.30: Lollar. Haufen-Garbenleich. 10: Haufen; 13: Garbenteich. Watzenborn-Steinberg. 13: Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunter­richts; Opfer für die Jugendpflege; 14: Kinberkirche. Grüningen. 10: Feierliche Eröffnung des Kon­firmandenunterrichts; Christenlehre; Opfer für die Jugendpflege. Lich. 8: Feldgottesdienst an der Turnhalle; Stiftspfarrer Draubt; Posaunenchor; 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die weib­liche Jugend; Kollekte; 12.45: Kindergottesbienst.

Katholische Gemeinden.

Samstag den 20. August.

Gießen. 16 30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 21. August. 14. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe. Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt? 14: Andacht. Grün­berg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hoch- amt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Pre­digt; 14.30: Vortrag und Andacht. Lick. 10: Hoch- amt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.

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Karlsruhe und Stuttgart schlugen mit 39,4 bzw. 38,7 Grad Im Schatten alle lokalen Rekorde. Damit ist aber schon die Aufzählung der deutschen Höchst- temperaturen erschöpft.

Wenn man in diesen Tagen also hört, wie mit phantastischen Ziffern um sich geworfen wird, wie zuweilen Ucbcrtreibungcn Vorkommen, die 10 und 15 Grad überschreiten, bann tut man wohl, das er­hitzte Haupt weise au schütteln. Deutschland ist nun einmal keine tropische Nation, und man braucht sich bloß den Bau und die Lebensweise der in Deutsch- land angesiedelten Menschenkinder ein wenig vor Augen zu halten, um bie» einzusehen ...

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