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in der Alicenstraße ein Mülleimer mit der

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Der Inbegriff

des Erfolges!

Diese Erfolge von unerreichter Beweiskraft

schufen den Weltruf der

Erzeugnisse. Auch

DAPOUN, entwickelt zu der heute führenden

Erzeugnis. Mit Recht verdient

Marke, ist ein

deshalb auch DAPOLIN die Bezeichnung Sl^NDARÖ

Dieser Tatsache gemäß, heißt DAPOLIN

der in Deutschland am meisten gefahrene Betriebsstoff,

künftig STANDARD -BENZIN

die Marte, zu der die ganze Welt Vertrauen hat.

STANDARD

DEUTSCH-AMERIKANISCHE

PETROLEUM-GESELLSCHAFT

teil jo und

; Lage gänzlich - irljanblun- nur noch eint ihnahrne Helsen

nieder, 20. d.'

lichcS Zeichen dafür, welch hohen Ruf daS ötabt* lhcater Gießen auch in Fachkreisen besitzt.

ist es wieder ganz still.

... Die Lust ging durch die Felder, die Aehren wogten sacht, es rauschten leis die Walder, so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte weit ihre Flögcl aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

her zu fassen. Trotzdem konnten wir in letzter Zeil wieder mehrere Betrugsfälle auf­decken und die Schuldigen ihrer verdienten Be­strafung zuführen. Wer sich Orientteppiche an­schaffen will, möge das dort tun. wo er wirklich auf eine ehrliche und kulante Bedienung rech­nen kann. Die ortsansässigen Geschäfte sind hier­zu in erster Linie berufen. Sie müssen aus Kon­

ti. 10, bis Mücke durchgeführt. Er erreicht in Ttüui den Anschluß an den Personenzug nach Stock- HausenLaubachjungen. Der Personenzug Grün- bergLondorfLollarGießen, Grünbcrg ab 18.56, Gießen an 20.07, beginnt am 28. Juni in Stock-

** Abhanden gekommen ist am 15. d. M. eine am Bahnübergang am Schisfenberaer Weg rstrichene Trommel, ferner am

(Eichendorfs.)

Vorsicht beim Kauf von Teppichen!

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g. UleiH* ni.

Der Gesang der Vögel ist nach und nach verstummt. , Es ist meistens sehr schwer, bei Uebervortei- Ganz leise bewegen sich die Blätter an den mach. Lungen die be.reffenden Hausierhändler hinter-

Der Verband deutscher Teppich- und Möbe'.- stoffhändler e. D. schreibt: Wenn man die Tages­preise durchsieht, so findet man immer wieder kleine Chiffre-Anzeigen, in denen darauf hingewie­sen wird, daß ein angeblich bekannter Teppich­importeur wegen dringender Baranschasfung eine Reihe Orientteppiche gegen Kasse be­sonders preiswert zu verkaufen hat. Wer auf solche Chiffre-Anzeigen schreibt, erhält kurz darauf den Besuch irgend eines ortsfremden Teppichhausierers, der ihm mit dem größten Redeschwall eine Reihe Orientteppiche zum Ver­kauf anbietet. Rach unteren Feststellungen wer­den hier die unglaublichsten Behauptungen auf­gestellt. Angeblich sind die fraglichen Teppiche besonders wertvoll, da-sie mit Pslanzenfarben gefärbt und ein großes Alter haben sollen. Innerhalb weniger Augenblicke lassen sich diese Art Händler den zuerst verlangten Preis auf die Hälft« und noch mehr herunterhandele Wenn dann der betreffende Privatmann hinter­her bie Sache bei Licht besieht und durch Sach­verständige den Wert der Teppiche abschähen läßt, wird er meistens feststellen, daß er ganz erheblich, trotz des angeblich so niedrigen Preises, übervorteilt worden ist. Meistens muh dann der Verband der Teppichhändler in Aktion treten und mithelfen, daß der Kauf rückgängig gemacht werden kann.

Gin anderes beliebtes Mittel der Teppich­hausierer besteht darin, eine Reihe Privatleute in einer Stadt telephonisch anzurufen und sie mit einem großen Redeschwall und den unglaub­lichsten Vorspiegelungen zu veranlassen, sich doch ein paar Orientteppiche vorlegen zu lassen. Wenn es hierzu kommt, dann kommt meistens dasselbe dabei heraus wie oben schon dargelegt wurde. Erstaunt fragt sich manchmal auch der Privat­kunde, wie es möglich ist, daß nun der frag­liche Teppichhausierer sich auf alle möglichen Be­kannten beziehen kann. Dies ist sehr einfach zu erklären: Denn wenn diese gerissenen Händler erst einmal bei einem Kunden gewesen sind, so haben sie im Laufe des Verkaufsgesprächs durch geschickte Fragestellung den Bekanntenkreis des Betreffenden in Erfahrung gebracht. Sie laufen dann von einem zum anderen, erfahren bei jedem wieder etwas über den anderen und können so schließlich nach kurzer Zeit sich als direkt gut unterrichtet über die Verhältnisse des einzelnen Privatkunden hinstellen.

" Straßensperrung, mitgetcilt vom Oberhessischen Automobil-Club E. V. (QL v D), Gießen: Die Provinzialstraße Lindheim Düdelsheim im Zuge der Straße Vilbel- Büdingen wird ab 29. Juni für jeglichen Ver­kehr gesperrt. Umleitung über StockheimDücheS oder Hainchen Himbach Eckartshausen CalbachBüches und umgekehrt.

* Die Museen und der f)eibenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei ge­wöhnlichen Preisen geöffnet.

* Diehmärkte in Gießen. Am Diens­tag, 30. d. M., findet hier Rindvieh-(Rutz- vieh-)Markt statt, am Mittwoch, 1. 3uli, ist der nächste Schweinemarkt. Räßeres ist aus der heu­tigen Bekanntmachung zu ersehen.

* Reichsbahn-Dorsorge für das Sän- gerfeft in Stockhausen. Dom Bahnhof Gie­ßen wird uns mitgeteilt: Anläßlich eines Sänger- festes in Stockhausen (Oberhessen) am Sonntag, 28. Juni, wird der Personenzug GießenLollar LondorfGrünberg, Gießen ob 9.56, Grünberg an

kurrenzgcündeg schon die niedrigsten Preise ma­chen und können bei notwendigen Deklamationen jeder-eit ohne große Mühe in Anspruch genom­men werden.

Die Teppichhausierer dagegen sind meistens nach getätigtem Verlauf verschwunden, und es hält erfahrungsgemäß sehr schwer, von ihnen' die so häufig verlangten Lieberpreise zurück­zubekommen.

Gics;ener Wochcnmarktpreisc.

Es kosteten auf hem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 150 Pfennig das Pfund, Matte 30 bis 35, Wirsing 15 bis 20, Weißkraut 15 bis 20, Spinat 25 bis 30, Römisch.ohl 10 bis 15, Boh­nen 40 bis 45, Spargel 30 bis 60, Erbsen 20 bis 25, Mischgemüse 10 bis 15, Tomaten 40 bis 60, Zwiebeln 15 bis 20, Rhabarber 10 bis 15, Pilze 30 bis 35, Kartoffeln, alte 5 bis 6, neue 15 bis 20, Qlepfcl, ausländische 50 bis 60, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen 25 bis 30, Sauerkirschen 35 bis 40. Heidelbeeren 35 bis 40, Stachelbeeren, unreife 20 bis 25, Johannisbeeren 20 bis 25, Erdbeeren 35 bis 60, Walderdbeeren 40 bis 45, Aprikosen 50 bis 60, Pfirsiche 70 bis 80, Honig 40 bis 50, Tunge Hähne 90 bis 100, Suppenhühner 90 bis 100; Käse (10 Stück) 60 bis 140, Tauben 50 bis 70 Pfennig das Stück, Eier 8 bis 9, Blumenkohl 30 bis 70, Salat 5 bis 15, Salatgurken 25 bis 40, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Rettich 10 bis 15; gelbe Rüben 12 bis 1 5Pfennig das Bund, rote Rüben 12 bis 15, Radieschen 10 bis 15; Kartoffeln 4 bis 5 Mark der Zentner.

Vornotizen.

T a geska lender für Samstag: Gesellschaft von Freunden und Förderern der älniversität Gießen: Festsitzung. VortragDie mittelalterliche Kaiserpolitik und der deutsche Osten", von Prof. Dr. Th. Mayer, 17.15 Uhr, Großer Hörsaal der Universität. Erste Reichs- kurzschrift-Gesellschaft: Vereinsabend. 20.30 Uhr, Stadt Lich. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Tänzerinnen für Südamerika gesucht!"

Tageskalender für Sonntag: Markus-Gemeinde: Gemeindefeier, 14.30 Uhr auf der Hardt. Paddlergilde Gießen: Sportfest. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Tänzerinnen für Südamerika gesucht!"

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die Intendanz teilt mit, daß sämtliche jetzt ausscheidenden Mitglieder des Ensembles 1930/31 bereits von anderen Bühnen verpflichtet worden sind. Außer den in einer früheren Rotiz schon genannten Künstlern wurden engagiert vom Stadttheater Coblenz Ilse Jahn, vom Stadttheater Frankfurt a. d. Oder Friedrich Zingel, vom Landestheater Schwerin Hilde Schwend, vom Stadttheater Zwickau (Sachsen) Ludwig L i n l m a n n. Bei der heutigen un­günstigen Lage des Arbeitsmarktes und in diesen außerordentlich schwierigen und kritischen Zei­ten des Theaters besonders ist das ein sehr wesent-

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Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 27.Juni 1931.

Sommerzauber.

Schon fielen die ersten Gräser unter dem Schnitt der Sense. Aus den Wiesen steigt süßer Heugeruch. Aber desto schöner und farbenfroher leuchtet der Waldessaum. Die Welt steht in Blüte. Heiß brennt die Sonne auf die Erde nieder, das Grün schimmert hell, die Vögel fingen laut, und Schmetterlinge gau­keln von Blume zu Blume.

Die Getreidefelder sind noch grün. Unabsehbar dehnt sich die Fläche. Ein herrlicher Anblick, ein wo- , gendes Kornfeld! Auf und ab, Welle folgt auf Welle. Das ist ein Schaukeln und Wiegen wie bei einem See. Hier und da leuchten blaue Kornblumen und feuriger Mohn auf. Im Schutz der Halme können sie blühen und gedeihen.

König Sommer bereift fein Land bis in die fernsten Grenzen ...

Die Linden an der Landstraße blühen. Kaum be­merkt man die unscheinbaren Blüten, aber ein Duft strömt von ihnen aus, daß wir unwillkürlich auf- schauen. Tausende von Bienen umschwärmen die grünen Kronen.

Weit, weit blauen die fernen Berge, silbern glänzt das Bächlein drunten im Tal. Ucbcr Wald und Wiesen liegt es wie ein zarter Schleier, Düfte um­wehen uns. Die Bögel auf den Bäumen wissen sich kaum zu lassen vor Freude. Schmelzend flötet die Amsel, hell tönt der Drossel Ruf, und die Finken schmettern dazwischen. Hoch oben jubilieren unzählige Lerchen. Die kleinen Sänger mischen sich ein, zart und innig, bald leise zirpend, bald laut lockend, alles in wunderbarem Zusammenklang.

Wir setzen uns an den Waldesrand. Auf weichem Moospolfter läßt sich's gut ruhen. Vor uns, hinter uns, überall leuchten SLumenfterne. Es ist doch ein großes Geheimnis um die Blumen, um alle, auch Die unscheinbarsten. Erinnern sie uns nicht an das verlorene Paradies? Duft spendend, in allen Farben erglühend, leicht geneigt oder aufrecht, halb noch in der Knospe oder voll erblüht: Immer find sie schön, die Wald- und Wiesenblumen!

Ohne Blumen keine Liebe, ohne Blumen keine Freuden!

Wir pflücken bescheiden einige der schönsten und nehmen sie mit als Gruß des schönen Sommers in unser Zimmer. Wenn uns am Morgen schon ein Blumenstrauß auf dem Tisch grüßt, dann hilft das, den Tag gut beginnen. Schwere Wolken müssen weichen, wenn wir Blumen betrachten. Blumen sind Tröster und Herzensvereiniger.

Droben am Himmel segeln leichte Sommermplken dahin. Welche Fantasiegestalten drängen sich in 9tm weißen Flaum zusammen! Einmal langsam dahin- aleitend, dann sich wieder zusammenballend zu gro­ßen Ungeheuern, einmal kleine silberne Schäfchen, nun auseinanderfließend und sich auflösend!

Wenn die Sonne sinkt, überstrahlt sie die Wolken noch einmal mit ihrer goldnen Flut. Nun kommt die Adendstimmung, der Abendfrieden, der uns den Zauber des Sommers so recht fühlen läßt. Die Ar­beit ruht überall. Die Gedanken werden eingelullt. Langsam verglühen die letzten Wölkchen. Der Hirn- met wird dunkel, einzelne Sterne erscheinen, kühler weht der Wind. Das stille, gleichmäßige Atmen der Bäume bringt $u uns. Kommt da nicht eine unend­liche Sehnsucht über jedesMenschenherz: Hier möchte ich bleiben, hier im Frieden des Sommerabends?

tigen Waldriesen. Auch der Waldbach scheint ein^e- schlafen zu sein, nur müde und schläfrig plaudert er weiter. Die Blumen aber senden neuen Duft in die Abendluft. Kein Lärm des Lebens bringt hier zu uns. Einige Nachtfalter taumeln vorüber. Ganz in der Ferne schlägt eine Nachtigall, hell und jauchzend ...

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Nummer 599. Sachdienliche Mitteilungen an die Kriminalpolizei erbeten.

Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein'

hausen. Er fährt in Stockhausen um 18.18, in Mücke um 18.31 ab und trifft um 18.39 in Grünberg ein. Beide Züge sind zwischen Grünberg und Mücke und Stockhausen und Grünberg für den öffentlichen Ver- kehr freigegeben.

** Land ft ürmer-Zusammenkunft. Die Kameraden des ehemaligen LandsturimInfanterie- Bataillons Friedberg (XVIII 10) treffen sich am Sonntag, 5. Juli, in Bad-Nauheim zur dies- jährigen Zusammenkunft. Für Unterhaltungen man­cherlei Art sind Vorbereitungen getroffen so daß auch die diesjährige Zusammenkunft bei allen Teil­nehmern in angenehmer Erinnerung bleiben wird. (Siehe heutige Anzeige^

** Schlachten-Panorarna. Eine inter­essante kleine Ausstellung wird am morgigen Sonntag, 28. Juni, 11 Uhr. im Studentenheim in Gießen in der Röntgenstraße eröffnet. Es handelt sich um eine möglichst naturgetreue Wiedergabe von Schlachten, und zwar ist in erster Linie die Tankschlacht bei Cambrai (1917) zu sehen. Als Gegenstück zu diesem Kampfbild aus der Reuzeit ist eine Taktikschracht aus der früheren Kriegs­geschichte die Schlacht bei Lerckhen (1757), auf- gestellt. Schließlich ist auch noch eine Episode au8 dem, 70er Kriege, die Erstürmung der Ferme Champenois, durch das 1. Bat. 2. Hess. Inf.-Regts. (später Rr. 116) wieder gegeben. (Räheres in der heutigen Anzeige.)

** Ein Ferienkursus im Schni tt- zeichnen, Zuschneiden, Maßnehmen usw. sin- oet ab 6. Juli d. I. in der Privat-Fachschule für das Damenschneiderinnen-Gewerbe von M. Wick-Wunderlich in Gießen statt. (Rähe- res in der heutigen Anzeige.)

Schreiben ittion bet in bem um bie ingtn über bie mng ersucht etär Dr.Pün- aktionsDvrsihen- Dort erfolgt, in Reichsregierung gen feiner- teile und durch- chstag burdM- beiten,i bie* jfabinett bereits Pnheiten besaht jortige Prüfung

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