Aus der Pnwinzialhauptstadt
Giehe^n, den 25. April 1931.
Abseits der Landstraße.
Wir alle haben schon einmal auf einer Wande- rung oder bei einem Spaziergang eine kleine Entdeckung gemacht. Dielleicht war es ein Vogel- nest, in dem einige Schreihälse nach Futter piepten und die alten Vögel bei unserm Hinzutreten ängstlich umherflatterten. Oder es waren eine seltene Blume, ein farbenprächtiger Schmetterling, die unfern Schritt hemmten und uns aufschauen liehen.
Wenn solche Erlebnisse in unserer Erinnerung aufsteigen, fällt es uns auf, dah diese Heber- raschungen stets neben den eigentlichen Wegen, abseits der Landstrahe, auf uns warteten. Bei Wanderungen braucht man keineswegs immer dem Führer zu folgen und nut da Ausschau zu holten, wo ein Sternchen vermerkt ist. Ich habe gefunden, daß gerade auf Nebenwegen, sei es im Gebirge, sei es im Wald, oder auch in der Großstadt, sich uns die schönsten Bilder zeigen.
Ganz in der Nähe einer großen Stadt, neben öden Bauplätzen und nichtssagenden Baumgruppen, entdeckte ich einmal ein kleines Gärtchen. Das Fleckchen blühender Erde war mit einer grünen Hecke umgeben, die Wege mit altem Buchsbaum eingefaßt, das halb verfallene Türchen mit Kletterrosen übersät. Drinnen aber — man konnte bequem über die Hecke schauen — wucherten, blühten und dufteten alle möglichen Blumen: Stiesmütterchen in jeglicher Farbe, Levkojen und Dalsaminen, Buschrosen, Narzissen und Nelken auf langen Stengeln, halb verblühte Vergißmeinnicht, Frauenschuh und Sternblumen in leuchtendem Gelb. In der Ecke stand eine schlanke Birke, die ein kleines Nuhebänkchen beschattete.
Ich wußte nicht, wem das Gärtchen gehörte, aber ich fühlte starke Sympathie für den Besitzer, der sich in der Nähe einer lärmenden Großstadt solch ein Nuheplähchen geschaffen hatte und der mit soviel Geduld und Liebe ein Stückchen Erde betreute. Vielleicht war es ein müder, vom Leben wund gerissener Arbeitsmann, der hier seine Erholung suchte und fand. Ich kann mir vorstellen, wie er am Abend, bei Sonnenuntergang, auf dem schmalen Ruhebänkchen sitzt, seine LiÄlinge, die Blumen, mit den Augen streichelt und den Duft einatmet. Mag dann ganz von fern das Tosen der Großstadt gedämpft herüberklingen, desto inniger wird der Hauber des abgelegenen Gärtchens empfunden.
So finden wir oft neben der Landstrahe Schönheiten und Wunder ausgestreut, die von der Mehrzahl der Wanderer übersehen werden. Da liegt, tief eingebettet in ein Dlütenmeer, ein ganz kleines Dörfchen im Tal. Weltabgeschieden! Kein Reiseführer zeigt es an, und doch findet man beim Durchwandern ein kleines Paradies in den Dauernqärtchen, in den alten Fachwerkhäusern. Die' (Straßen liegen still und verlassen, nur einzelne Tiere brüllen in den Ställen, auf einem Hofe kräht ein Hahn. Unwillkürlich kommt einem das Stormsche Gedicht „Abseits" in den Sinn: *
„— Kein Klang der aufgeregten Zeit drang noch in diese Einsamkeit."--
In dem Bücherschrank deines Freundes siehst du in der E.cke, neben stattlichen Bänden, ein schmales, schon vergilbtes Büchlein stehen, das auf wenig Seiten eine längst vergessene, alte Geschichte oder einige Verse aus Hrgroßrnutters Zeiten enthalt. Zwischen den einzelnen Seiten sind zarte, verblaßte Kupferstiche sichtbar. Kann dir ein solches Büchlein aus verklungene^ Zeiten nicht auch einen Nachmittag verschönen?
Ia, es kann dir Freude bringen, wenn du weiht, was dir innere Freude bedeutet. Auf nichts ist ja die menschliche Seele so eingestellt, wie auf Freude. Es kann auch Herzeleid unsere Seele erzittern lassen, wohl können Haß und Zorn sich bei uns einnisten, aber eine innere Stimme sagt uns immer wieder: Qp kann das nicht bleiben, diese Kräfte dürfen nicht heimisch werden.
Wer nicht auch im Alleinsein froh sein kann; dem ist viel Schönes dieser Erde verschlossen. Wer ein Buch liest, wer ein Bild betrachtet, oder sich selber auf einem Instrument in die. Musik vertieft, dem wird es zumute, als ob all der Kampf des täglichen Lebens nun verstummen mühte. Genau so ist es, wenn wir abseits der Landstraße, ganz für uns, kleine Entdeckungen machen, wenn wir in Museen oder Bildergalerien ein verschwiegenes Eckchen aufsuchen, um von neuem eine Freude zu erleben. Mz.
Oberhessischer Kunstverein.
Die neue Ausstellung des Ober hessischen K u n st v e r e i n s , die morgen eröffnet wird, bringt zunächst nur Arbeiten des verstorbenen Künstlers Otto Schönleber (Stuttgart). Eine Woche später werden die Arbeiten von Professor Paul Renner — etwa 15 Oelgemälde — hinzugefügt werden. Es sei darauf aufmerksam gemacht, dah die Besuchszeiten Sonntags, Montags, Mittwochs und Freitags vvn 11 bis 1 Hhr, und außerdem Mittwochs von 15 bis 17 Uhr sind. '
Hans Otto Schönleber, Sohn des bekannten Landschaftsmalers Gustav Schönleber, 1889 in Karlsruhe geboten, widmete sich zunächst der Medizin. Obwohl er als wissenschaftlich sehr
Line 3uacnbljerberce als KMenen-Lbrenmal.
OM. .
«
I
Die neue Jugendherberge von Limburg (Lahn), die kürzlich ihrer Bestimmung übergeben werden konnte, ist als Ehrenmal für die Gefallenen des Weltkriegs errichtet worden.
begabt geschäht wurde, entschloß er sich 1920, nach München überzusiedeln und ganz der Kunst zu leben. Die alten deutschen Meister werden Schönlebers Vorbild: im Laufe der folgenden acht Iahte entsteht sein umfängliches graphisches Werk, aus dem der „Totentanz", die „Blätter zu Faust" und die „Sizilianischen Landschaften" genannt seien. Als Autodidakt erwirbt er sich in mühevoller Arbeit die technische Fertigkeit, die Holzplatte zu schneiden und das Kupfer zu stechen. Hans Thoma scheint von seinen Arbeiten tief berührt gewesen zu sein, denn er prophezeite dem jungen Künstler eine besondere Zukunft. Eine durch das anstrengende Kupferstechen zunehmende Empfindlichkeit der Augennerven, immer wieder auftauchende Zweifel an seiner künstlerischen Berufung und materiell« Sorgen haben schließlich am 20. Juni 1930 den im höchsten Maße sich selbst verantwortlichen Menschen zerbrochen. Seine Gattin, die Tochter des Malers Franz Hoch, legt jetzt seine gesamten Arbeiten der Öffentlichkeit vor, um einen Heberblick zu geben über das Werk dieses Künstlers.
Beamtenjubiläum beim Gas- und Wasserwerk.
Am morgigen 26. April kann der Betriebsinspektor Wilhelm Steckenmesser in Gießen auf eine 25jährige Tätigkeit als Beamter beim Gas- und Wasserwerk, sowie dem Volksbad, zurückblicken. Herr Steckenmesser, der aus Niedernhausen im Oberlahnkreis stammt, fungiert gleichzeitig als Vertreter des Direktors des Gas- und Wasserwerks und des Volksbades. • Neben der Beaufsichtigung des Gaswerks, des Pumpwerks in Queckborn und der Stollenanlagen bei Grohen-Buseck und im Gießener Stadtwald, obliegt ihm die Heberwachung des Gas- und Wasserrohrnehes und des gesamten Einrichtungswesens, ferner die Anfertigung und Instandhaltung des umfangreichen Planmaterials. Herr S t e ck e n m e s s e r, der sich durch hervorragende Fachkenntnisse und vorbildlichen Pflichteifer auszeichnet, der ihn auch bei strenger Winterkälte mit den großen Gefahren für das Rohrnetz gar manche Nacht zur Aufsicht über Arbeiten im Freien veranlaßt, weist auch vortreffliche menschliche Qualitäten auf, die ihn nicht nut bei seinen Vorgesetzten und Kollegen, sondern auch bei seinen Untergebenen und in weiten Kreisen der Bürgerschaft zu einer hochgeschätzten Persönlichkeit gemacht haben.
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Stadttheater: „Die toten Augen", 20 bis 22 Uhr. —Gießener Schwimmverein: Abschwimmen, 20.15 Uhr, im Dolksbad. — Turnverein 1846: Bühnen-Schau- turnen, 20 Uhr, Turnhalle Oswaldsgarten. — Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz: Hauptversammlung, 20 Uhr, im Depot. — Kurzschnftverein 1861: Ordentliche Hauptversammlung, 20.30 Uhr, im Kaufmännischen Dereinshaus. — Geflügel- und Dogelzuchtverein 1897: Monatsversammlung, 20.30 Uhr, Hotel Hopfeld. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Sonntag des Lebens". — Astoria-Lichtspiele: „Karibou".
— Tageskalender für Sonntag. Stadt- theater: „Hans-Sachs-Spiele", 11.45 bis 13.15 Uhr: 18.30 bis 21 Uhr: „Feurio!". — Oberhessischer Kunst- verein: Ausstellung von Hans Schmleber vom 26. April bis 17. Mai. von Professor Paul Renner vom 3. Mai bis 17. Mai im Turmhaus am Brand- platz. — Katholisches Vereinshaus. 15 Uhr: Vorträge über zinslose Darlehen durch gegenseitige Hilfe von Volkswirt B. Wilhelrni. — Oberhessische Viehver-
sicherungscmstalt: Ordentliche Mitgliederversammlung, 14.30 Uhr, Hotel Hopfeld. — Verein Ruder- K, Gießen 1913 und Akademische Ruderabteilung:
idern, 15 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Sonntag des Lebens". — Astoria-Lichtspiele: „Karibou".
— Aus dem Dtadttheatetbureau wird uns geschrieben: Heute, 20 Hhr (für di« Abonn«nten des Freitags-Abonnoments), Gastspiel des Opernensembles des Stadttheaters Mainz mit der Oper „Die Toten Augen" von Eugen d'Albert. Spielleitung Paul Weißleder, musikalische Leitung Adolf Kienzl. Die Vorstellung beginnt pünktlich 20 Hhr, Ende 22 Hhr. Während des Vorspiels bleiben die Türen geschlossen. Opernpreise. — Morgen, Sonntag, 26. April, 11.45 Hhr, unter der Spielleitung von Dr. Karl Ritter, letzte Wiederholung der Hans-Sachs-Spiele („Die junge Witfrau Franziska", „Das heiße Eisen", „Sankt Peter auf Erden"). Den Einführungsvortrag über die Bedeutung der Hans-Sachs-Spiele hält der Dramaturg Dr. Karl Ritter. Schüler erhalten ermäßigte Preise. Ende 13 Hhr.. Abends 18.30 Hhr als Fremdenvorstellung zu ermäßigten Preisen 8um letzten Male das Lustspiel „Feurio!" von Bernhard Blume. Spielleitung Peter Fas- svtt. Ende 21 Hhr. — Dienstag. 28. April, erste Wiederholung der mit großem Beifall auf genommenen Tragödie „Die Iungfrau von Orleans" unter der Spielleitung des Intendanten Dr. Rolf Prasch. Beginn 19.30 Hhr. — Freitag, 1. Mai, 19.30 Hhr: „Die Iungfrau von Orleans" von F. Schiller, unter der Spielleitung des Intendanten Dr. Rolf Prasch. Titelrolle: Beatrice Doering.
*
** Dienstbefreiung am 1. Mai. Wie bereits in den Vorjahren, ist den Beamten und Arbeitern des hessischen Staates am 1. Mai gemäß Ausschreiben des Gesamtministeriums vom 8. 12 26 Befreiung vom Dienst zu erteilen. Auch hinsichtlich des Reiches und Preußens gelten die bisherigen Bestimmungen.
** Kein ©aftfpiel v 0 nAbe 1 im Stadt- theater. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Das Gastspiel von Alfred Abel, das für Mittwoch 29. April, vorgesehen war, muß wegen einer scyweren Erkrankung der Hauptdarstellerin ausfallen.
** Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei gewöhnlichen Preisen geöffnet.
Iohann-Strauß-Kvnzert in der Bolkshalle. Am Samstag, 9. Mai, gastiert das Wiener Orchester unter der Leitung des Dirigenten Iohann Strauß wieder in Gießen. Das Orchester, das bereits einige Male in unserer Stadt konzertierte, fand immer eine sehr, große Zuhörerschaft, und bei den bisherigen Konzerten war die Volkshalle stets ausverkauft. Da auch für dieses Konzert wieder lebhaftes Interesse bestehen dürfte, empfiehlt es sich, vom Kartenvorverkauf Gebrauch au machen.
** Einbruch in eine Metzgereifiliale. In der vergangenen Nacht wurde in der Metzgereifiliale der Firma Braun, Wieseck, in der Frankfurter Straße 22, ein Einbruch verübt. Der oder die Diebe, die über Nachschlüssel verfügten, drangen durch den Hof in das Gebäude ein, gelangten in den Laden und stahlen dort einige Mettwürste, Schinkenspeck und etwas Dörrfleisch. Aus der Ladenkasse mürben etwa 9 Mark Wechselgeld entwendet. Der Schaden beträgt ungefähr 50 Mark. Die Polizei hat die Ermittlungen bereits ausgenommen.
Oberhessen.
Landkreis Gictzcn.
OO Klein-Linden, 24. April. Am Mittwoch, abend sprach im Saale der Kleinkinderschule die Reijeschwester Lydia vom Mutterhaus Nonnen- roeier über Erziehungsfragen. Die Rednerin widmete in der Hauptsache ihre Ausführungen dem Wesen der Kleinkinderschule. Die Mitglieder der Evangelischen Jugendvereinigung umrahmten den Vortrag mit Choroorträgen. Die Kollekte kommt dem Mutterhaus Nonnenweier zugute.
3 Allendorf a. d. Lda., 24. April. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden hier 28 Kinder in die Schule ausgenommen.
+ Grünberg, 24. April. Die Rechnung der Stadt für 1 9 2 9/30 schließt in der De- triebsrechnung bei einer Einnahme von 307 230,65 Mark und einer Ausgabe von 245 882,67 Mk. mit einem Heberschuh von 61 347,98 Mk. ab, der mit 49 873,41 Mk. in bar besteht, während der Rest Ausstände und Vorlagen sind. In dem Heberschuß ist freilich ein Betriebskapital von 46 000 Mk. enthalten, das wiederum mit 30 000 Mark aus Anleihe besteht. Das vorhergehende Iahr 19 2 8/29 hatte folgenden Rechnungsabschluß ergeben: Einnahme 274 017,75 Mk., Ausgabe 213 016,18 Mk., Heberschuh 61001,57 Mark.
ch Hungen, 24. April. Das Storchnest auf dem Hungener Schloß ist seit fast acht Tagen der Mittelpunkt heftiger Kämpfe. Das verteidigende Storchenpaar hatte schon das Drutgeschäft begonnen. Aber bereits am (Sonntagmorgen stand der eine davon abgekämpft im Schlohhof und ging noch im Laufe des Tages ein. Der zurückgeblieben« mußte neben notdürftiger Versetzung des Drutgeschäftes das Nest noch Wetter verteidigen, scheint aber nach den gestern besonders zahlreichen und heftigen Kämpfen das Feld geräumt zu haben, denn gegen Abend konnte man auf dem Nest ein Storchenpaar, jedenfalls die beiden heutigen Angreifer, einträchtig miteinander an dem Nest ordnend und zusammen klappernd beobachten.
Kreis Büdingen.
* Nidda, 21. April. Auch hier tritt, wie in vielen Städten Oberhessens, als Folge der wirtschaftlichen Krise in diesem Frühjahr die geringe Bautätigkeit in Erscheinung. Bis jetzt ist noch kein Neubau angefangen. Nur ein im Herbst im Rohbau vollendetes zweistöckiges Wohnhaus bietet den Handwerkern durch den Jnnnenausbau Arbeitsgelegenheit. Doch hofft man noch auf eine Belebung der Bautätigkeit durch die Verlegung einer Abteilung des Feldbereinigungsamts von Friedberg hierher. — Landwirt Wilhelm U h l I. verkaufte das eine seiner Wohnhäuser am nördlichen Ende der Schillerstraße an Schlossermeister Sally Naumann, hier, Mitinhaber der Schlosserei von Gebrüder Naumann, hier.
! Gettenau, 24. April. Bei dem Hassia-Ver- bandsschießen in Gießen konnte die Kleinkali. berschützen-Abteilung des hiesigen K r i e - gervereins (H. Kißler, H. Glaub IV., H. Naumann und R. Hildebrand) 70 Ringe erzielen und eine schöne Standarte als Belohnung mit nach Hause bringen. Außerdem errang jeder Schütze einen Pokal.
* Michelnau, 24. April. Der Polizeidiener Friedrich Albus und Frau Katharine geb. Hofmann feierten in geistiger und körperlicher Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar ist 76 Jahre, seine Frau 70 Jahre alt. Albus versieht noch mit großer Gewissenhaftigkeit seinen Dienst als Polizeidiener. Dem Jubelpaar wurden viele Glückwünsche übermittelt.
Kreis Schotten.
I Ober-Lais, 24. April. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden hier nur sieben Kinder — fünf Knaben und zwei Mädchen — neu in die Schule auf genommen. — Das Baugewerbe liegt hier völlig darnieder. Diese Tatsache trifft die Einwohner unseres Dorfes besonders hart, weil viele seither als Maurer und Zimmerleute lohnende Beschäftigung fanden. Als einziges Bauvorhaben ist hier die Errichtung einer Bäckerei geplant.
V Gedern, 23. April. Mit Beginn des n e u e n Schuljahres wurden 46 Kinder, 21 Knaben und 25 Mädchen, in tfie hiesige Volksschule aufgenommen.
Preußen.
Kreis Marburg.
* Marburg, 25. April. Aus Anlaß des 25- jährigen Bestehens der Marburger Edeka- Grotzhandels e. G. m. b. H. findet vom 2. bis 8. Mai eine Ausstellung statt, die dem Publikum den Wert und die Qualität der deutschen! Erzeugnisse und Fabrikat« vor Augen führen soll. In der Ausstellung sollen in der Hauptsache Lebensrnittel gezeigt werden. Die Ausstellung wird in den Stadtsälen untergebracht fein, eine Sonderausstellung wird im Wintergarten vorbereitet, in der landwirtschaftliche Erzeugnisse gezeigt werden. Man beachte die heutige Anzeige.
KAFFEE HAG
RM 0.81 das kleine Paket jetzt nur noch rm 1.62 das grofle Paket ———— RM 1.71 die Vakuumdose
Nur RM 3295.-! Niedrige Steuer, geringe Unterhaltungskosten! Beweis für die Wirtschaftlichkeit des Blitz Lastwagens.
4 Zyl. 2,6 Liter Chassis RM 3295
Chassis Tragfähigkeit 2,25 Tonnen
Chassis mit Fahrerhaus....... RM 3745
Pritschenwagen ohne Plane .... RM 3995
Pritschenwagen mit Plane..... RM 4175
Preise ob Werk — fünffach bereift
Blitz Lastwagen, nach dem Wucht-Prinzip gebaut, bringen den Erfolg im Kampf ums Geschäft. . . . Der Händler erklärt Ihnen den günstigen Zahlungsplan der Allgemeinen Finanzierungs Gesellschaft.
Erzeugnis der Adam Opel A. G., Rüsselsheim o. M. Personenwagen - Lastwagen • Fahrräder
Generalvertretung: M OTO R WAG E N-VE R KAU FS G E SELL SC HAFT mit beschränkter Haftung • Spezial - Reparaturwerkstätte 144a Reichhaltiges Ersatzteil-Lager, Groß-Tankstelle • GIESSEN, Frankfurter Str. 52—56, Fernsprecher 2847/48


