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mittags 10 Uhr, in der Weber zu Ahbach:

hat die Polizei einige Personen vernommen, um den Fall einer Klärung näher zu bringen.

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Darmstadt, 23. Februar 1931.

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Q Wehlar, 2r. Febr. Nachdem er im Herbst v. 3. bei einem Dreschmaschinenbcsitzer von Krof­dorf als Einleger beschäftigt gewesen war, machte sich ein Einwohner von Krofdorf nach Be­endigung der Dreschperiode daran, Dresch- gelder einzukassieren, obwohl er hier­zu keinen Auftrag hatte. Mit einem Personen­kraftwagen fuhr er nach Aauborn und lieh dort durch den Ortsdiener bekanntmachen, daß er beauftragt sei, die Dreschlöhne cinzukassieren. Gutgläubig zahlte man willig. Mit dem erhalte­nen Gelde es sollen etwa 700 Mark gewesen sein verschwand der falsche Kas ierer dann nach Frankfurt a. M., wo er eines Tages mittel­los festgenommen wurde. Nunmehr hotte er sich wegen Betrugs vor dem Richter zu verant­worten. Der Angeklagte war in vollem Um­fange geständig. Einen Teil des Geldes etwa 100 Mark will er zur Bezahlung von Repa­raturen an der Dreschmaschine und während der Dreschzeit entstandener Logisschulden des

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Atzbach, den 20. Februar 1931.

Der Gemeindevorsteher.

Der Plan über die Herstellung einer unterirdischen Telegraphenlinie an dem Feldweg der Lahn nach dem Landhaus bei Ruttershausen liegt bei dem Postamt in Lollar, Kreis Gießen, auf die Dauer von vier Wochen aus.

Oeffentliche Ruhholzversteigerung der Gemeinde Ahbach am Freitag, dem 27. Februar 1931, vor-

Starkenburg.

WSR. Darmstadt, 21. Febr. Am heutigen Samstogvormittag fanden im Neuen Schießhaus in der Nähe des Darmstädter Waldfriedhofes verschie­dene Schläger . Bestimmungsmensuren statt. Als um 11 Uhr der Student T o m c a k aus Frankfurt a. M. gegen den in Darmstadt studierenden Werner Prinz aus Frankfurt a. M. antrat, er­eignete fid) ein bedauerlicher Unfall. Tomcak rutschte aus und fiel mit d e r Brust in die Waffe seines Gegners. Er erhielt einen tie­fen Stich in die Brust und wurde nach dem Kran­kenhaus geschafft, wo er bald darauf seiner gefähr­lichen Verletzung erlag. Sämtliche Beteiligten stellten fid) sofort der Staatsanwaltschaft, die die Leiche beschlagnahmte und eine Untersuchung an­geordnet hat. Der Vater des Getöteten ist Monteur in Frankfurt a. M.

.Liebeswalzer wie diese Worte, so schmeicheln sich Film u. Musik in Herz und GelünL In leich- iem. wiegendem Rhythmus, im v\ alzertakt. dem Ausdruck unbekümmerter Lebensfrude.zietien die Bilder vorüber u. hissen die Liebe in stetem, mitreißendem Crescendo erglühen.

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Die für den Monat Januar 1931 fälligen Krankenkassen- und Arbeitslosenversiche- rungsbeiträge sind zur Vermeidung der Zwangsbeitreibung bis 27. Februar 1931 zu bezahlen. 1389V

Gießen, den 21. Februar 1931.

Allgemeine Ortskrankenkasse des Landkreises Gießen.

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Am Donnerstag, dem 26. Februar 1931, abends 8% Uhr, findet im Saal des »Hindenburg« die

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Itatt Tagesordnung:

1. Jahresbericht

2. Rechnungsablage

3 Bericht der Rechnungsprüfungs-Kommiffion

4. Satzungsänderung

5. Neuwahl der ausfeheidenden Vorstandsmitglieder

wird gegrüßt. Man grüßt wieder. Aber erkannt Hot man den Vorüberschreitenden nicht. Das Gesicht sch-en bekannt, wer war das? Wie unter Menschen, so mit Kraftwagen. Auch sie haben ihr Gesicht. Und die meisten erkennen einen Kraftwagen an seinem Ge­sicht: den Kühler, Scheinwerfer, Kotflügel, oberen Karosserieteil usw. Man trifft den Bekannten in der Stadt und auf dem Lande. Bald wird in allen Städten Deutschlands zu Tausenden ein neues Ge­sicht erscheinen. Ein Wagen voller Kraft, ein Genuß,

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Dienstag, den 24. Februar 1931, nachmittags 2 llhr, sollen im Löwen, Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden: ein Märklin-Modell, eine Dampf­maschine, drei Warenschränke, ein DoppelpiUt, ein Tisch, fünf Bü­fetts, eine Ladentheke, zwei Sofas, eine Kaffeemaschine, eine Schnell­waage, eine Eismaschine, zwei Kre­denzen, vier Diwane, 13 Flaschen Sekt, ein Glasaufsatz, acht Oefen, zwei Schreibmaschinen, ein Motor, ein Radioapparat, zwei Auszieh­tische mit sechs Stühlen, ein Bücher­schrank, zwei Bitrinen, zwei Figu­ren, ein Nähtisch, ein Klavierspiel­apparat, ein Schreibtisch mit Sessel, ein Kleiderschrank, ein Dixi-Wagen, ein Pfluy, ein Krupper, ein Vorder­wagen für Binder, ein Schrank-

Von diesem behaupten tausende Konsumenten, daß sie ihn trotz ihres Herz-, Magen-, Nerven- und Gallen Steinleidens ohne irgendwelche Beschwerden zu verspüren, trinken können.

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WSN. Frankfurt a. M., 22 Febr. In dem nahen Taunusstädtchen Oberursel hat sich eine schwere Bluttat ereignet. Dort wurde am Sonntagmorgen die 60 Jahre alte Landwirtswitwe Susanne Traut in ihrem Bett erschlagen auf­gefunden. Der Kreisarzt stellte eine Stichverletzung hinter dem Ohr, eine Hieboerletzuna an der Stirn und einen weiteren Stick) am Halse fest. Bei der letzteren Verletzung war die Schlagader durchschnitten worden. Die Tochter der Frau Traut entdeckte mor­gens das Verbrechen und benachrichtigte die Polizei. §ür einen Raubmord liegen keine Anhaltspunkte vor: nach Lage der Dinge kommt ein Mord, aber noch wahrscheinlicher ein Totschlag, vielleicht eine Affekthandlung in Frage. Frau Traut hatte vor einiger Zeit einen Schlaganfall erlitten, der ihr Seelenleben stark beeinflußte. Sie wurde zänkisch, prozeßsüchtig und hatte häufig mit ihrer Tochter und anderen Leuten Streif. Am Sonntagnachmittag

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