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SJL-tfpoti

DfB.'Gießen.

Die Ligamannschaft hat nut noch ein Verbands- splel auSzutragen, das erst am 8. März in Ockers­hausen stattfindet. Für kommenden Sonntay ist deshalb zu einem Gesellschaftsspiel die Liaamann- schast be$ Sportvereins Horas bei Fulda nach hier verpslichtet worden. Horas gehört zur 1. De- zirksklasse und hat sich in der diesjährigen Saison die Meisterschaft des Gaues Fulda erstritten. Die Mannschaft spielt einen ungekünstelten, ganz auf Erfolg eingestellten Fußball und versteht auch mit der nötigen Härte zu kämpfen. Man darf ge­spannt sein. waS der neue Meister bei seinem Gießener Debüt zeigen wird. Die BfD.-Elf sollte Gelegenheit nehmen, ihre Anhänger für das De­bakel des vergangenen So.rntagS au entschädigen und durch eine entspre^ende Leistung ihre tat­sächliche Epielstärke unter Beweis zu stellen.

Düe Ligareserve fährt nach Hermannstein bei Wetzlar, um der ersten Mannschaft des dortigen Sportvereins ein Gesellschaftsspiel zu liefern. Sie steht vor einer schweren Aufgabe, da die Ein­heimischen die Meister ihrer Gruppe sind und über eine beachtliche Spielstärke verfügen. Auch die dritte Mannschaft fährt nach Hermannstein, um ihre Kräfte nut der zweiten des Gastgebers zu messen.

Ob die -Jugend für nächsten Sonntag noch einen Privatspielgegner bekommen wird, steht noch nicht fest. Die A2-3ugenb empfangt zum Pflicht- spiel die /^--Mannschaft des DsR. Butzbach. Sie wird große Mühe haben, gegen die körperlich stark überlegenen Gäste ehrenvoll zu bestehen.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Germania Marburg (£iga) gegen Spielvereinlgung 1900 (Ligo).

Die Ligaelf der Spielvereinigung tritt morgen einen schweren Gang nach Marburg an. Das Spiel der beiden Mannschaften ist von entscheidender Be­deutung und kann im günstigen Falle den Blauweißen zu einer besseren Placierung in der Tabelle verhelfen. Allerdings ist ein Sieg über Germania" die Boraussetzung. Die 1900er hoben dann noch ein Spiel gegen Spv. Wetzlar in Gie­ßen ausstehen, das sie mit ziemlicher Sicherheit für sich entscheiden sollten. Vermag die Mannschaft also in den beiden Kämpfen siegreich zu fein, dann wäre damit genau das gleiche Punktverhältnis mit Wallau erreicht, und zwischen Wallau und 1900 käme es zu Entscheidungskämpfen um den zweiten Platz in der Tabelle der 1. Bezirksklasse.

Diese Sachlage müßte dazu angetan fein, die Hiesigen zu einer energischen Tat anzuspornen. Das Spielfeld der Germanen ist jedoch heißer Boden, und eine fremde Mannschaft vermag dort nur schwer als Sieger vom Platz zu gehen. Das sollte aber die Blauweihen nicht von vornherein entmutigen. Auch die Tatsache nicht, daß das Vorspiel mit 5:0 auf eigenem Platze verloren ging. Die 1900er hatten in ihren letzten Spielen eine unverkennbare Fonn- verbesserung aufzuweisen. Das Rückspiel gegen Fechenheim darf in diesem Zusammenhang nicht

zu einem Vergleich herangeAvgen werden, denn es kam unter zwar nicht entschuldbaren, aber doch irregulären Verhältnissen zustande. Bringt die Mannschaft den nötigen Siegeswillen mit und steht auch bei einem etwaigen Torvorteil des Gegners bis zum Schluß durch, dann sollte ein Sieg durch- aus im Bereich der Möglichkeit liegen. Allerdings darf man sich nicht von vornherein aller Chancen begeben, indem man nur mit unvollständiger Mannschaft antritt (wie es leider im Vorspiel der Fall war). Bemerkenswert bleibt allerdings, daß die Gießener im Vorspiel selbst unter den walten­den Umständen dem Gegner zur Halbzeit nur mit einem 1:0 die Führung ließen.

Die Spielstärke der Gegner darf deshalb trotz­dem nicht unterschätzt werden und wenn sie auch seinerzeit keine überragende Leistung zeigten, so geht doch aus der Tabelle hervor, daß die Mann- schäft von 11 Spielen 7 gewinnen, 3 unentschieden und eines als verloren beenden konnte, und damit verdient an der Spitze steht. Die Blauweißen wer­den also gut tun, alles aufzubieten, um ehrenvoll zu bestehen und damit zugleich den vom letzten Spiel her etwas ramponierten Ruf wieder zu ver­bessern. Die Hiesigen müßten dazu um so eher im­stande sein, als man bei kompletter Aufstellung bestimmt nicht von schwachen Punkten in der Mann­schaft sprechen kann. Win gen seid (Fulda) sollte dem Spiel nicht nur ein sicherer, sondern auch ein gerechter Leiter fein.

Die Ligareserve ist voraussichtlich spielfrei, da das in Aussicht genommene Rückspiel in Marburg gegenGermania 08" (Reservemannschaft) vom Gegner abgesagt wurde.

Ön Daubringen weilt die 3. Mannschaft zum Berbandssp^l gegen die dortige 2. Elf. Ein sicherer Sieg der Blauweißen dürste außer Frage stehen. Ein Gesellschastsspiel absolviert die 4. Elf. Sie folgt einer Einladung des Sportvereins Rieder- Walgern und wird auf dessen Platz der zweiten Mannschaft entgegen treten. Es ist dieS die erste Begegnung 1900s mit diesem Verein.

Jugendspiele.

Am kommenden Sonntag müssen sämlliche gendmannschaf ten und die Schüler au Wettspielen antreten. Die 1. Jugend empfängt hier die 1. Ju­gend von Lollar zum fälligen Pflicht-Rückspiel, das 1900 für sich entscheiden dürfte. Die 2. Jugend steht um 1 Xtfyc in einem Gesellschaftsspiel der 1. Jugend von Weilburg gegenüber. Die Spiel­stärke des Gastes ist hier unbekannt, so daß der Spielausgang offen ist. Die 3. Jugend wird vor­mittags gegen die 1. Jugend von Riederweisel im Pflichtrückspiel einen schweren Stand haben, um so mehr, da die Mannschaft nicht geschlossen an­treten kann. Die Schüler fahren nach Hermann- stein, um sich den dortigen Schülern zu stellen.

Iußba'lllub 1926 Großen-Duseck.

$C. 1926 Grohen-Duseck VfB. Aßlar.

Unter der Voraussetzung, daß der Busecker Sportplatz bei der gegenwärtigen Witterung spiel­fähig ist, treffen sich am Sonntag zum Meister­

schaftsspiel die ersten Mannschaften des VfBi Aßlar und Droßen-Duseck. Die Mannschaften, die tn spielstarker Aufstellung antreten, dürften bestrebt sein, das Treffen mit aller Energie und mit Einsetzung des ganzen Ä6nncn$ durchAU- führen. Aßlar stand seither unter spieltechnischer Leitung des ehemaligen Ligaspielers Hermann Post (VfB. Gießen), der der Gästeelf große Ge­schlossenheit beigebracht hat. Die erste Mannschaft Grohen-Busecks, die zu Hause schwer zu über­winden ist, dürfte den Gästen zu schaffen machen. Wie sich der Ausgang diese- Kampfes gestalten wird, ist kaum vorauszusagen.

Handball im Latin-Dünsberg« Gau

Der kommende Sonntag sieht nachstehender Spiel­programm vor:

l.Bezirk: Wißmar Waldgirmes, Atzbach Launsbach, Erda Rodheim und Dorlar Gar­benheim. Waldgirmes und Rodheim sollten in knapp über Wißmar bzw. Erda im Vorteil sein während die Spiele in Atzbach und Dorlar als offen zu be­zeichnen sind.

2. Bezlrk: Ruttershausen Londorf II, Allen- berf II Lollar. Während sich im ersten Spiel zwei Sleichwertige Mannschaften gegenüberstehen, sollte

oUar in Allendorf knapp gewinnen.

3. Bezirk: Hausen Wieseck und Beuern Garbenteich. In beiden Spielen sollten die Gäste klar gewinnen. Die Jugend ist am Sonntag spielfrei

»

Arn Sonntag findet in Launsbach eine Uebungsstunde für die Gauriege und für die Tur­ner, die sich an den Verbandsgerätemeisterschaften in Staufenberg betätigen, statt. Es werden sämtliche Hebungen, welche für die angeführte Veranstaltung in Betracht kommen, durchgenommen.

Ergebnisse vom vergangenen Lvielsonntag:

To. Lrda To. Atzbach 0:2 (0:1).

Die hohe Schneelage ließ nur ein mäßiges Spiel au. Atzbach übernahm in der ersten Halbzeit die Führung. Rach dem Wechsel lag der Platzbesitzer meist im Angriff, kam aber über die Verteidigung des Gegners nicht hinaus, während dieser mit einem zweiten Tor den Sieg sicher stellte.

To. Waldgirmes Io. Launsbach 4:1 (2:1).

Der klare Sieg des Platzvereins über den Ta­bellenzweiten bedeutet eine große Ueberraschung. In der ersten Spielhälfte konnte Waldgirmes die Füh­rung übernehmen, der jedoch bald der Ausgleich folgte. Der Platzbesitzer gelangte vor der Pause noch zu einem zweiten Tor und erwies sich auch nach der Pause als die bessere Mannschaft.

Tv.Albach To. Garbenteich 0:5 (0:4).

Das Spiel sah zwei harte Gegner auf dem Platze. Der Gast errang bereits in der achten Minute das erste Tor, bald fiel auch das zweite und das Spiel nahm an Härte zu. Garbenteich konnte bald auf 4:0 erhöhen, war aber während der zweiten Halb- zeit nur noch einmal erfolgreich. Das Spiel mußte kurz vor Schluß vom Schiedsrichter abgebrochen werden.

Io. Beuern Io. hausen 3:1 (0:1).

Durch einen Freiwurf kam der Gast mit einem Tor tn Vorteil, ließ aber nach dem Wechsel wesent­lich nach, Beuern kam infolgedessen zu drei Erfol- gen und verließ als Sieger den Platz.

Beginn der $3©<Rennen in Slürren.

3m Anschluß an die Hennen tn Oberhoi be­gannen am Donnerstag in Murren lBerner Oberland) zum ersten Male die inoffiziel­len Europa - Meisterschaften Im Ab­fahrt-- und Slalomlauf der 53S. Deutsch­land, Oesterreich, England, Italien und dia Schweiz sind durch starke Aufgebote vertreten, da­gegen 'waren die von Frankreich und Pol<m gemeldeten Mannschaften am ersten Tage noch nicht eingetroffen, während man die Rorweger, Schweden und Finnen, die unbestrittenen Spitzen­könner im Langlauf, ganz vermißte.

Wegen des ständigen Schneegestöbers konnte am Freitag in Mürren nur der erste Teil des ö3c- Abfahrtslauses durchgeführt werden. Sieger bei den Herren wurde der Schweizer Prager vor feinem Landsmann Furer in 2,18 Min., bester Deutscher war d. Weeck, der sich an 9. Stelle placierte. Bei den Damen blieb die Engländerin Miß Mackinnon in 3:05,6 erfolgreich.

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Die Nuhholzverstelgerung vom 16.1. TI. im Gemeindewald Mainzlar ist genehmigt.

Mainzlar, den 21. Februar 1931. (1370V

_______Bürgermeisterei: Vogel._______

von ihrem langen, schweren Leiden erlöst

In tiefer Trauer:

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Elly Gerlach, Gretel Gerlach, Mariechen Gerlach.

Gießen (Wil heim Straße 43), den 20 Februar 1931.

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Hessische Bürgermeisterei Laubach.

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