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Samstag, 19. September 1931

Siebener Anzeiger iGeneral-Anzeiger für Gberhefsen)

Nr. 219 Drittes Blatt

Wirtschaft.

Starker Kurssturz an der Neuyorker Börse.

'Heutjorf, 18. Sept. (MTB.) Infolge Man­gels an ermutigenden Nachrichten kam es an der hiesigen Börse heute zum stärksten KurS- sturzseit Anfang Juni. Fast drei Millio­nen Aktien wechselten die Besitzer, und die Haupt­werte erlitten eine Einbuße von zwei bis sechs Dollar.

frankfurter Abcnvbörse.

Fran k f u r t a. M., 18. Sept. Tendenz: schwach. An der Abendbörse bestand überwiegend weiter DerkausSnetgung, besonders von Ausland- und Dankseite, so daß die Tendenz wei­ter als schwach zu bezeichnen war. 3m Hinblick auf die erneut rückläufigen Kursmeldungen von den AuSlandplähen schritt auch die Kulisse zu einigen Abgaben. Anderseits erfolgten auf dem niedrigen Niveau auch kleine Käufe, so das; die Rückgänge gegenüber den Berliner Schluhkursen meist nur Bruchteile eines Prozentes betrugen. 3m Verlaufe verstärkte sich jedoch die Abgabenei­gung, und die Kurse bröckelten überwiegend weiter um bis $ü 1 Proz. ab. Am Nentenmarkt waren Pfandbriefe und anderes weiter offeriert. Reichs­schuldbuchforderungen blieben etwa gehalten. Das Geschäft war sowohl am Aktien-, als auch am Rentenmarkt nicht groß. Neubesih 3,25, Schutz­gebiete 1,15, 5proz. äußere Mexikaner 5,5, 4proz. Einheitsrumänen 4, Barmer Bank 63. Commerz­bank 62,5, Danatbank 74. Reichsbank 103, Buderus 21,5, Mannesmann 30,25 bis 30, Rhein. Braun­kohlen 111,50, Aku 39, AEG. 44 bis 43,25, Scheideanstalt 92, Licht L Kraft 57, 3G.-Farben 92 bis 91,13, Lahmeyer 70, Siemens 100, Tietz 49, Aschaffenburger Zellstoff 26, Südd. Zucker 75, Reichsbahn V. 65.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Die immer noch nicht günstigere Wirtschafts­lage lastet andauernd auf allen Kreisen der

land die deutsche Situation noch nicht sehr zu­versichtlich zu beurteilen scheint, geht aus dem Kurssall der deutschen Werte an den auswär­tigen Börsen hervor. Anderseits soll nicht un­erwähnt bleiben, dah die fremden Wertpapiere an den deutschen Börsen ebenfalls starken An- ?riffelt ausgesetzt waren. Svenska-Aktien ver- oren nicht weniger als 23 Mark. Es ist all­seits bekannt, dah auch die größten Unternehmen des Auslandes heute mit Schwierigkeiten zu kämpsen haben. Die Meldungen über eine Aus­dehnung des HooverseierjabreS auf einen län­geren Zeitraum blieben ohne Einfluß auf die Stimmung. Unverkennbares Unbehagen ging von der beträchtlichen Zunahme des Angebotes am Pfandbriefmarkt aus. Auf diesem Marktgebiet ist der Umschwung der Lage besonders ins Auge fallend, da noch in der Vorwoche kaum genug Material vorhanden war, um der Nachfrage genügen zu können.

3m Vergleich zu der vorigen Woche waren au, einzelnen Umfahgebieten sehr erhebliche Kurs­verluste zu bemerken. Don Bankaktien, die im Durchschnitt bis zu 5 Prozent verloren, fielen vor allem Hypothekenbankwerte durch ihre Schwäche auf. Reichsbankanteile büßten 13 Pro­zent ein. Die Verschlechterung der Arbeilsmarkt- lage kam bei Montanpapieren vor allem in einer Ermäßigung deS Kursniveaus um 8 bis 14 Prozent zum Ausdruck. Namhafte Kurs­abschläge erlitten ferner Kaliaktien, die 14 biS 20 Prozent niedriger bewertet wurden. Auch die Papiere der Elektrogruppe lagen von 12 bis 16 Prozent schwächer. Die Farbenaktie mußte sich einen Abschlag um 15 Prozent gefallen lassen. Am Pfandbriefmarkt Betrugen die KurSeinbuhen etwa 5 bis 7 Prozent, Bet Reichsfchuldbuchfor- derungen BiS zu 6 Prozent. Von ABlösungs- anleihen des Reiches seien AltBesitzanleihe mit Minus 3 Prozent erwähnt. Auch Städteanleihen, 3ndustrieoBligationen und Staatsanleihen konn­ten sich der allgemeinen Schwäche nicht ent­ziehen.

Oie Arbeitsmarktlage in Oberheffen.

Weiter verringerte Beschästigung in den einzelnen Bernssgruppen.

lieber die A r b e i t » m o r k t l a g e in den einzelnen Berfsgruppen in Oberhes- sen während de» Monats August wird vom Ar­beitsamt Gießen wie folgt berichtet:

Laad- und Forstwirtschaft.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten waren sehr un­einheitlich und durch Sparmaßnahmen eingeschränkt. Infolge des außerordentlich schlechten Wetters befaß die Landwirtschaft nur geringe Ausnohmcmoglich' feiten, während die Nachfrage nach Arbeit besonders von Straften des Durchgangsverkehrs zeitweise recht erheblich war. 2m Vergleich zur Erntezeit anderer Jahre gingen die Auftrage auch zum Monatsschluh bei der günstigeren Gestaltung der Wetterlage nur spärlich ein, da das Einfahren de» Getreides, das in manchen Gegenden sehr starken Auswuchs aufweist, durch die notwendigen Vorarbeiten für eine völlige Trocknung sehr erschwert und bedeutend oer-togert wurde. Die Folge davon ist auch, daß der Drusch nicht in dem sonst üblichen Umfange einsetzte. 3n tieferen Lagen hat die Orummeternte bereits einge­setzt. Der Ertrag soll im allgemeinen der Heuernte nicht viel nachstehen. Die Hackfrüchte stehen verhält- nisrnäßig gut, auch ist die Obsternte gut ausge­fallen. Zur Gesamtlage in der Landwirtschaft unse­res Bezirks ist zu sagen, daß durch das Unwetter die sonst so gesegnete Wetterau ziemlich stark heim- gesucht worden ist. So vielversprechend die Aus­sichten für die Unterbringung von Werkstudenten nach dem im Saufe des 2ähres mit den Betriebs­leitern gehabten Besprechungen waren, gelang es doch nur verhältnismäßig wenige unterzubringen. Zweifellos lag das an der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage. Um so erfreulicher ist es deshalb, daß die vermittelten Werkstudenten ihre Arbeitgeber überall nur angenehm enttäuscht haben. Während verschiedene private und staatliche Forstämter Wald­arbeiter entlassen haben, hat ein Forstamt die im vorigen Monat entlassenen Waldarbeiter vorüber­gehend zurückgerufen. Verfügbar waren 223 Arbeit- suchende, gegenüber 206 des Vormonats und 183 Des Vorjahres.

Bergbau.

3m oberhessischen Bergbau halten die Entlassun­gen von Bergarbeitern weiter an. Neben Auftrags­mangel spielt auch die Beendigung gewisser Arbeiten eine Nolle. 3m Grünberger Bezirk haben zwei Gruben Bergleute entlassen. Das Braunkohlenschwel- fraftroerf in Wolfersheim Hot Stillegung für den Abraumbetrieb beantragt, die inzwischen auch ge­nehmigt wurde. Zur Entlassung kommen etwa 230 Bergarbeiter, doch ist in Aussicht gestellt, daß im kommenden Frühjahr ein Teil wieder eingestellt wird. Am Schlüsse der Berichtszeit zählten wir 336 Arbeitsuchende, gegenüber 314 des Vormonats und 153 des Vorjahres.

Industrie der Steine und Erden.

Sägewerksbetrieb im nördlichen Oberhessen nach Eingang neuer Aufträge einen Teil der Belegschaft vorübergehend zurückgerufen hat, haben andere Sägewerksbetriebe wegen Auftragsmangels Arbeits­kräfte entlasten Ein Betrieb hat sogar mitgeteilt, daß vor Frühjahr 1932 mit einer Arbeitsaufnahme nicht mehr zu rechnen sei. 3m Niddaer Bezirk hat eine Möbelfabrik nach Eingang von Aufträgen ihren Betrieb wieder aufgenommen und die früher ent­laßenen Schreiner wieder eingestellt. 618 Holz­arbeiter standen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, gegenüber 616 des Vorjahres.

Bohrung»- und Denußmittelgewerbe.

Die im Laufe Des Sommers eingetretene Besse­rung in Der Arbeitsmarktlage Der labalinDuftrie neigt jetzt roieDer zu einer Verschlechterung. 3n Den Tabaksabrikcn wird über Auftragsmangel geklagt, so daß ein großer Teil Der Firmen Kurzarbeit ein- geführt hat. Dem Arbeitsmarkt ftanben am Ende Der Berichtszeit 411 Arbeit,ud)enDe, gegenüber 350 des Vormonats und 211 Des Vorjahres zur Ver­fügung.

Baugewerbe.

Die Arbeitsmarktlage im Baugewerbe hat eine weitere Verschlechterung erfahren. Die Bautätigkeit, die sonst in früheren 3ahren um diese Zeit voll im Betrieb war, hat bereits einen Stillstand erfahren. Es wird noch mit einem geringen Zugang von Bau­arbeitern zu rechnen sein, die zum Teil noch mit Arbeiten an bereits im vorigen 3abre begonnenen Neubauten beschäftigt waren. In diesem Jahre wur­den von privater Seite kaum Neubauten erstellt. Staat und Gemienden haben ihre Bauvorhaben wegen Geldknappheit abgeDroffelt. Am Schluffe der Berichtszeit zählten wir 2079 Bauarbeiter, gegen­über 1714 Des Vormonats unD 1234 Des Vorjahres.

(Baff- und Schankwirlschaftsgewerbe.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten im Gast- unD Schankwirtschaftsgewerbe lassen immer mehr nach. Hauptsächlich'in Den Kurorten hat Das anljaltenDe ungünstige Wetter viel zur Verschlechterung beige­tragen. Sowohl weibliches, wie auch männliches Personal würbe kaum angeforbert. Die Nachfrage bagegen ist ziemlich groß. Verfügbar waren 80 Ar-

bcltsuchenbe, gegenüber 67 de» Vormonat» und 43 des Vorjahres.

Verkehrsgewerbe.

Die Lage des Verkehrsgewerbe» hat sich trotz Ein- ftcUuna von Zeitarbeitern leitens Der Reichsbahn weiterhin verschlechtert. (Es kamen in Der Berichts­zeit hauptsächlich Kraftfahrer unD Fuhrleute zur Entlassung, so daß Die Zahl der Arbeitsuchenden auf 400 anstieg, gegenüber 382 Des Vormonats und 219 Des Vorjahres.

Lohnarbeit wechselnder Art

Die Arbeitsmarktlage für diese Berufsgruppe ist in erster Linie von der allgemeinen Lage Des Bau- Marktes abhängig. So ist es auch begreiflich, baß bie Zahl Der Arbeit|ud)enben 2161, gegenüber 2043 bes Vormonats unb 1112 bes Vorjahres, ziemlich hoch liegt. Nur vereinzelt konnten ungelernte Arbeiter für (Erntearbeiten untergebracht werben. Es besteht die Hoffnung, während der Dreschperiode eine grö­ßere Anzahl Ungelernter als Dreschmaschinenarbeiter unterzubringen. Weiter waren wir in der Loge, eine größere Anzahl Angehöriger dieser Berufsgruppe als Zeitarbeiter der Reichsbahn zuzuweisen.

Angestellten de rufe.

Die ununterbrochene Verschlechterung des Ar­beitsmarktes für Angestellte hält an. Ausgelernte Lehrlinge, Angestellte mit langjährigen Arbeitsoer* hältnisten, sowie Reisende und Provisionsvertreter wurden entlassen bzw. gekündigt. Anderweitige Un­terbringung ist kaum noch möglich. Weibliche Ange­stellte versuchen im Haushalt unterzukommen. Die Vermitttungszisser ging im Verhältnis zum Vor­monat erheblich zurück. Dem Stellenmarkt ftanben 853 Stellensuchenbe, gegenüber 848 bes Vormonats unb 347 bes Vorjahres zur Verfügung.

Berufsberatung.

Die Abteilung Berufsberatung würbe im Monat August von 90 Ratsuchenben (54 männlichen, 36 weiblichen) erstmalig unb wieberholt in Anspruch genommen. Unter ihnen befanben sich 12 höhere Schüler unb Schülerinnen unb 13 ältere, zumeist längere Zeit arbeitslose Ratsuchende, bie sich Aus- fünft über anbere Berufsmöglichkeiten holten. Drei Ratsuchenbe würben zur ärztlichen Untersuchung ge- schickt, einige Gutachten an Arbeitgeber hinausge- geben unb sechs schriftliche Auskünfte über Berufs- I fragen erteilt. Von sieben neuangemelbeten offenen I Lehrstellen konnten fünf burch unsere Vermittlung I besetzt werben.

Die Beschäftigungsverhältnisse in ber Stein- inbuftrie haben sich weiterhin verschlechtert. 3m Schottener Bezirk würbe ein kleinerer Steinbruch wegen Auftragsmangels stillgelegt. Aus bemlelben Grunbe hatte eine Der größten oberhessischen Stein- bruchsfirmen Stillegung beim Ministerium für Ar­beit unb Wirtschaft beantragt, bie auch genehmigt mürbe. Da aber in ben letzten Tagen Aufträge burch bie Reichsbahn eingingen, konnte ber Betrieb weiter aufrechterhalten werden. Auch bei ben oberhessischen Ziegeleien ist ber Beschäftigungsgrab gesunken: zum Teil wirb verkürzt gearbeitet. Einem Betrieb würbe ber Stillegungsantrag genehmigt; Kurzarbeit war für biesen Betrieb aus technischen Gründen nicht möglich. 3n Den letzten Tagen hat ein weiterer Be­trieb, Der ganz vom Baumarkt abhängig ist, wegen Auftragsmangels Stillegung beantragt. Verfügbar waren am Ende Der Berichtszeit 958 Arbeiter, gegenüber 818 Des Vormonats unD 871 Des Vor­jahres.

Metallindustrie.

Der Beschäftigungsgrad ist weiter gesunken; dies ist in unserem Bezirk hauptsächlich auf Das Dar- nieDerliegen Des Baumarktes zurückzuführen. Ein großer Teil Der metallverarbeitenDen 3nhuftrie klagt über Absatzstockungen unD hat aus Diesem GrunDe Entlastungen vorgenommen bzw. Kurzarbeit einge­führt. Am Schluffe Der Berichtszeit ftanDen Dem Arbeitsmarkt 1811 Metallarbeiter zur Verfügung, gegenüber 1763 Des Vormonats unD 1521 Des Bor- lahres.

Holzgewerbe.

Die Marktlage für Das Holzgewerbe ist sehr un- einheitlich. Auch hier macht sich Die schlechte Lage des Baumarktes stark bemerkbar. Während ein

Kunst und Wissenschaft.

Herbst-Neuerscheinungen de» Georg Müller vertage», München.

Von Wilhelm Schäfer ist soebenDa» Hau» mit ben drei Türen" erschienen, ein Buch aus dem modernen Leben, Da» stürmische Liebeserlebni» eine» skchzigjährigen Arztes; drei Menschen in einer Ver­strickung, Die bei geringerer menschlicher Stärke zum tragischen Schicksal führen müßte, hier aber in jener Heiterkeit aufgelöst wird, die Das Vorrecht De» Alters ist. Von Erwin GuiDo Kolbenhener ist Das Gesetz in Dir' soeben erschienen und bereits von einer Reihe Deutscher Bühnen zur Uraufführung erworben; hie ethische Lebenshaltung Dieses bürger­lichen Drama» wirb Dem Theater Den Weg zur kul­turellen GesunDung zeigen und wie da» Drama de» letzten Winter»3agt ihn ein Mensch!" dem Dichter viele Freunde zuführen, die in ihm den Weg­bereiter einer neuen bürgerlichen Geisteskultur sehen. Demnächst erscheint von Kolbenheyer ferner Reps, Die Persönlichkeit, Roman in einer kleinen StaDt , Der eine neue Meisterschaft De» Dichter» offenbart: hie tragikomische, satirische Zeichnung eine» betriebsamen Cebensbilettanten, Der In Der Lust intellektueller Spekulation herumirrt. Von Den großen Namen Des Georg Müller Verlages erscheint ferner von Paul E r n st im Rahmen Der Gesamt­ausgabeDer Zusammenbruch Des Deutschen 3Dea- lismus"; Das Bekenntnis eines ernsten Ringens um eine neue Welt Des inneren 'Dien,eben. Unter Den 3üngeren finb vertreten Richard Bilfinger mit [einer wundervollen LebensgeschichteAsche Des Feg- feuer»", einerDorffinDbeit. Außerdem Billingerszwei Spiele von mythischer Farbigkeit unb Herbheit Spiel vom Knecht" unbReise nach Ursprung". Ernst Wiechert, ber ostpreuhiiche Dichter be» Totenwolf", ber ihn vor einigen Fahren rasch Den besten neuen Deutschen Epikern zugehörig machte, läßt ein neues Werk3eDermann" erscheinen, wel­ches Das Schicksal junger Deutscher Menschen im Kriege behanDelt. Von K. F. v. vertzen bringt Der Verlag ein Polenbuch heraus, Das eine Fülle lebenhiger ©egenroartsbllher zur großen politischen unD zeitgeschichtlichen Schau zusammensügt. Als erster Band her großzügigen SammlungMystiker des AbenDlanbe»y gibt Der ausgezeichnete Kenner ber Mystik, Prof. Dr. Wilhelm Oehl (Freiburg, Schweiz)Deutsche M y st i f e r b r i e | e, etwa Dreihunbertfünfzig Briefe von etwa vierzig Mysti­kern aus ber Zeit von 1100 bis 1550, heraus; bar­unter Rupert von Deutz, Hilbegarb von Bingen, Schönau, Vltry, Daoib von Augsburg, Christine von Stommeln, Bergamo, Ruysbroek, Groote u. a.

Das herbflprogramm de» Unlverfitas-verlage».

TuS Herbstprogramm des UniversitaS-Ber» läge-, Berlin W 50, bringt u. a. einen neuen Band von 3 a d London.Kid & Eo ", ferner von B. Traven:Die Baumwollpflücker", den RomanDilgi, eine von uns" von 3rmgarb Keun, den RomanFrau auf der Flucht" von Dose Meller; Panteleimon Romanow- Drei Paar Geidenstrümpfe" ist einer der re­präsentativen Romane des neuen Rußland; Ma ff Hodann arbeitet an einem Gegenstück zu seinem Buche über die Sowjetunion,Der slawische Gür­te. um Deutschland".

Tanzmusik.

Spiclplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 20.-Sept., von 15.30 bis 18 Uhr. Olly-Pollh; von 20 biS gegen 22.30 Ubr: Don Pasquale. Dienstag, 22. Sept., von 19.30 biS gegen 23 Ahr: ©armen. Mittwoch, 23. September, von 20 bis gegen 22.30 Uhr: Falstaff. Donnerstag^ 24. Sept., von 15.30 biS 18 Uhr: Ge­schlossene Borstellung für Erwerbssose: Ollh- Polly. Don 20 bis gegen 22.30 Uhr: Don Pas­quale. Freitag, 25. Sept., von 20 bis nach 22.30 Uhr: Die Dohöme. SamStag, 26. Sept., von 19 bis 22.45 Uhr. Der Rosenkavalier.

Schauspielhaus. Sonntag, 20. Sept., von 20 bis nach 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpe­nick. Montag, 21. Sept., von 20 bis nach 22.15 Uhr: Pygmalion. DienStag, 22. Sept., von 20 bis nach 22.15 Uhr: Pygmalion. Mittwoch, 23. Sept., von 20 bis gegen 23 Uhr: Meine Schwester und ich. Donnerstag, 24. Sept., von 20 bis nach 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick. Frei­tag, 25. Sept., von 20 biS gegen 23 Uhr: Meine Schwester und ich. Samstag, 26. Sept., von 20 bis gegen 22 Uhr: Dame Kobold.

Wochenbericht vom Frankfurter Gchlachtviebmarlt. Arn Frankfurter Schlachtviehmarkt trat in der abgelaufenen Woche am Markt für Großvieh eine weitere Preisermäßigung ein, während sich für Schweine neue Preisbefferungen ergaben. Die

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 8 v.H., Lombardzinsfuß 10 v.H. (r»repartiert).

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unkündbar bU 1936 Sehr 16 .

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4% Unganfd'f Staatfrtntt v. 1910

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5% abgest. Soldmexikaner von 99

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4% Türkstche Zollanleihe von 1911

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_

4% betflL Serie II

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RumLnstche vereinb. Rente

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21,5

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17-Se-iember

18 Sepiember

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Amtliche Notierung

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Datum

18 9

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Brog . . . Budapest . . Sofia . . . Holland . . £«U> .... Kopenhagen. Stockholm London. . . Buenos Aires Reuyork . . Brstflei. . . Italien. . . Pari» . . . Schwei» . . Spanien . . Tan;ig. . . Japan . . . Rio de Ian.. Iuaoflawten. Lttlabou . .

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Bereinigte i-tabl werte .... 4 Olavi Minen......16'/.

8 allwerte Afcherileben ... 10 flaltwerke Vesteregeln ... 10 Kaliwerke £ alt betfurtb . . . 15

I. ®. Farden-InduKrte ... 12

Verein, chem. Industrie Frank- fun a. M...........

Scheide an stall.......10

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Rülgere werke........6

Metallgeielllchakl.......6

Phllipp Holzmarm ...... 8

Zementwerk Heibelbers. ... 7

Zementwerk Karlstadt. .... 7

Saufe 4 Freu tag......0

Sdjultbet« Pa»enhoter ... 15

Aku (Allgemeine ftunBfeibe) 0

Bemberg .... 0

Zellstoff Ealbbof.....18

Zellstoff » chaffeubur, ... 6

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Banknoten

1V,33Z 59,17 12.477 73,39 3,054 169,88 112,46 112,51 112,62 20.458 1,088 4,209 58,61 22,03 16.50 82.16 37,91 81,75 2,078 0,253 7,433 18,56

IU.6IZ 59,29

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2,082 0,255

7,447

18,60

Äeriin, 18 Sepiember

Selb

2 ries

Lmerikanifche Noten.......

Belgische Noten.........

Täntfche Roten.........

Englische Roten.........

yranzöfilche Noten........

Hollandsicke Roten........

Italienifche Roten........

Rorwegt|che Roten........

Tensich. Lesterreich, * 100 Echlllbtg Rumänsiche Roten........

Schwedische Noten........

Schweizer Roten.........

Spanstche Roten. ........

üngarstche Noten........

4,20 58,48 112,28 20,405

16,47 169,51

22,06 112,25

59,03

2,48 112,38

81,96 37,32 72,85

4,22 58,72

112,72 20,485

16,53 170,19

22,14 112,69

59,27

2,50 112,82 82,28 37,48 73,15