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Das Mchskabmeit berät hie SankenaWchl

Oie Ministerpräsidenten der süddeutschen Länder beim Reichskanzler.

I möchte der mecklenburgischen Regierung raten, | daß sie dieses Experiment einmal durchexerzierte, um den Kommunisten zu beweisen, wie weit sie mit ihren Versprechungen kommen. Es würde nur wenige Wochen dauern, bis die Stadt mit­ten im Konkurs stände und die Einwohner von einer Hungersnot bedroht würden, womit dann erwiesen wäre, daß der Kommunismus in der Theorie vielleicht sehr schön ist, aber in der Praxis das Elend nur vergrößern helfe.

London, 16. Sept. (ERD. Funkspruch.) In Ergänzung seines gestrigen Berichts über das Eintreten amerikanischer Bankiers für eine Ver­längerung des Hoover-Moratoriums meldet der Washingtoner Korrespondent derTimes" noch, das De.langen der Bankiers, dah das Kriegs­schuldenmoratorium um mindestens drei Jahre verlängert wird, würde, wie zuverlässig verlaute, auch von Schah­amtssekretär Mellon befürwortet. Zur Beurteilung der Lage sei es bedeutungsvoll, dah nur bei einer merklichen Besse­rung der Geschäftslage Präsident Hoo- der nächstes Jahr die Aussicht aus eine Wiederwahl hätte. Der Präsident habe den Bankiers anscheinend zu einer liberaleren Kreditpolitik geraten, aber hierauf hätten die Bankiers erwidert, dah ihnen dieHände gebunden seien. Einer von ihnen habe ganz unumwunden erklärt: unsere Ahr haben die Deutschen in der Tasche, womit er die 600 Millionen kurzfristigen Kredite meinte, die in Deutschland stillgehalten sind.

Die Bankiers bezeichnen als Vorbedingung einer Hilssaktion erstens eine Verlängerung des internationalen Moratoriums und zweitens eine Aenderung der Politik des Direktoriums der Bundesreservebanken in Richtung auf einere­gulierte Inflation", solange es poch Zeit fei, einen solchen Vorgang zu regulieren. Die

Lohnbewegung auf der britischen Mlantikflotte. Protestkundgebungen der Besatzung gegen die Soldkürzungen. Oie Manöver werden abgebrochen.

klamation an sein Volk, die im wesentlichen alle kommunistischen Forderungen zusammenschreibt und wenn sie sich durchführen liehen, das Ideal auf Erden schaffen würden. Selbstverständlich sol­len die Steuern wenigstens für die werktägigen Proletarier herabgesetzt werden. Aber auch die Diersteuer soll fallen, selbst für das Vier, das nicht von werktätigen Proletariern getrunken wird. Selbstverständlich werden die Notverord­nungen aufgehoben: die Dürgersteuer wird ein­gespart, die Vierzigstundenwoche eingeführt und schließlich die unangenehme Polizei aufgelöst und durch einerote Arbeitermiliz" ersetzt. Auf dem geduldigen Papier müßte also die Doizenburg

Berlin, 15. Sept. (CNB. Eigene Meldung.) In der Reichskanzlei fand die angekündigte Be­sprechung des Reichskanzlers und des Reichs­finanzministers mit den Ländervertre­tern statt. Es nahmen daran teil der bayerische Ministerpräsident Held, der sächsische Minister­präsident Schi eck, der württembergische Mini- nisterpräsident Bolz, der hessische Ministerpräsi­dent Adelung und für Baden Innenminister Meier und Finanzminister Matthes. Aus der Tatsache, daß nicht Vie Finanzminister, son­dern die Ministerpräsidenten selbst zu dieser Besprechung nach Berlin gekommen sind, ergibt sich schon, dah es sich um eine möglichst enge Angleichung der Maßnahmen der Länder an die des Reiches und nicht nur um finanzielle Probleme gehandelt hat, obgleich sie natürlich in allen Erörterungen gegenwärtig die Haupt­rolle spielen.

Die Beratungen des Reichskabinetts über die kom­mende große Notverordnung werden am Mitt­woch fortgesetzt werden Es ist damit zu rech­nen, dah sie in Dauersitzungen jetzt so gefördert werden, dah die Veröffentlichung der beabsichtigten Maßnahmen etwa am nächsten Dienstag erfolgen kann. In der letzten Kabinettssitzung ist bereits der Anfang gemacht worden, und zwar mit der Beratung der B a n k e n f r a g e. Wie wir er­fahren, haben diese Beratungen das Ergebnis ge­habt, daß ein Kuratorium gebildet werden soll, an dessen Spitze der Bankkommissar

Randnoien.

Mit Recht ist davon Abstand genommen worden, die diesjährige Winterhilfe zu zentralisieren. Herausge'ommen wäre dabei gewiß nicht allzuviel Erfreuliches, bestimmt aber die Schaffung eines un- übersichtlichen und kostspieligen Sammel, und Ver­teilungsapparates. Es bleibt also dabei, daß die Wohlfahrtsorganisationen, die es in jeder Provinz und in jeder Stadt gibt, aus Grund ihrer früher gesammelten Erfahrungen weiter aufbauen und sich nur auf dem Umweg über eine Dachorganisation gegenseitig mit Rat und Tat unterstützen. Erreicht wird damit auf jeden Fall, daß die lokalen Fürsorge­stellen in eng st er Fühlung mit den Un­ter st ützungsbedürftigen bleiben, deren be- sondere Wünsche erfüllen und vor allem verhindern können, -> die Gaben nicht an die falsche Adresse, also dorthin gelangen, wo Zuwendungen aus den Winterspenden nicht am Platze sind. Zu erstreben wäre, daß sich der einzelne persönlich um die Not seines Nachbarn kümmert und im Rahmen des Möglichen Unterstützungen, mögen sie noch so klein sein, gewährt, bei denen der Empfänger weih, aus wessen Hand sie kommen. Der Winterhilfe wird auf diese Weise der Charakter einer öffentlichen Spende genommen, für den Unterstützten bildet sich dagegen das Gefühl heraus, daß es Mitbürger gibt, die den ehrlichen Willen haben, ihm zu helfen. Das System dieser Unterstützung ist leider bei uns in der Nachkriegszeit fast ganz zu Bruch gegangen well man sich ganz allgemein und damit auf Kosten der Volks­verbundenheit auf die öffentliche Unter­stützungumgestellt hat. Es würde in unserem politischen Leben manches besser aussehen, wenn wir frühzeitig zur privaten Hilfe zurück- gekehrt wären. Erkennt der Bedürftige, dah ihn die besser situierten Volkskreise nicht kurzerhand fallen lassen oder an die öffentliche Fürsorge ver- «weisen dann schöpft er allmählich wieder Mut und wird reicht aus Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit abrutschen. Aber nur, wenn Fäden von Person zu Person geknüpft wenn der eine direkt dem andern unter die Arme greift, lassen sich die politischen Gift- keime abtöten, die durch die wirtschaftliche Not allent. halben hochgetrieben werden.

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In Berlin hat eine großeöffentlicheAus- e i n a n d e r s e tz u n g zwischen Kommuni­sten und Sozialdemokraten stattgefunden, in Form eines Wortturniers, zu dem beide Teile einen ihrer besten Redner zur Verfügung gestellt hatten. Die Versammlung hat eine große Vorge­schichte. Erst luden die Kommunisten ein, dann die Sozialdemokraten, der Gegner kam nicht, man warf sich gegenseitig Kneiferei vor, schließlich waren diese Präliminarien erledigt, und die große Disputation konnte stattfinden. Als Ergebnis ist zu buchen, daß es zu schweren Krawallen dabei gekommen ist und dreißig, mehr oder minder Schwerverletzte am Platze blieben, die zum Teil ins Krankenhaus gebracht werden mußten. Die Versammlung flog vorzeitig auf, ein Kampf aller gegen alle war der Ausgang. Der Gummiknüppel regierte: schließlich wurde die Polizei eingesetzt und räumte den Saal. Alles also höchst unerfreulich. Aber das war bei den gespannten Beziehungen zwischen den beiden Parteien, die sich gegenseitig Arbeiterverrat vorwer- fen, von vornherein nicht anders zu erwarten, und das obrigkeitliche Regiment, das ja sonst weitgehen, der, als es dem Bürger lieb ist, für Ruhe und Ord­nung sorgt, hätte vielleicht klüger daran getan, diesen unvermeidlichen Zusammenstoß vorher zu verhin- dem. Wenn vielleicht auch dazu gesagt werden kann, daß es nicht Aufgabe der Polizei ist, zu verhüten, daß politische Gegner, wenn sie Lust dazu haben, sich gegenseitig auf den Schädel schlagen. Die For- ,men aber, in denen sich diese ganze Auseinander- 'setzung abspielte, waren doch so, daß es sich nicht » mehr um eine Privatangelegenheit der Parteien ge­handelt hat.

7 Kommunisten und Sozialdemokraten machten den Versuch, sich gegenseitig den Rang abzulau-

fen und als erste am Platz zu sein. Infolgedessen begann der Aufmarsch schon mehrereStun- den vor der Versammlung: Zehntau­send« von beiden Parteien kamen und zwangen die Polizei dazu, das ganze Strahenviertel, in dem der Sportpalast liegt, abzuriegeln, also mitten aus dem Zentrum des abenolichen Verkehrs her­aus ein Stück herauszuschälen, wodurch den Werk­tätigen, soweit sie von der Arbeit kamen, große Amwege zugemutet wurden. Aber das nicht al­lein, der Polizeipräsident hatte, um die Ordnung sicherzustellen, etwa tausend Polizisten mobil gemacht, die etappenweise eingesetzt werden mußten und von den Kommunisten mit Wort und Tat angegriffen wurden. Schreckschüsse. Sperrketten, berittene Beamte mit Karabinern, gewaltsame Räumung der Straßen: ein Bild fast schon wie mitten im Bürgerkrieg, und das alles nur, damit zwei politische Parteien einen von vornherein aussichtslosen Propagandafeldzug ge­geneinander führen können. Ist da nicht die Frage gestattet, ob die Machtmittel, die vom Staat ein­gesetzt wurden, in einem scharfen Mißverhältnis zu dem Zweck stehen? Wäre dieses riesige Poli­zeiaufgebot nicht besser für andere Möglichkeiten zurückgestellt worden? Die Polizei hat es gewiß nicht leicht, sie hat es so schwer, daß sie sich nicht verzetteln darf: und wir könnten uns vorstellen, daß ein Berliner Polizeipräsident einer solchen nutzlosen Verpulverung Der Kräfte rechtzeitig vor­gebeugt hätte.

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Die kleine mecklenburgische Stadt B o i z e n - bürg mit ihren 4000 Einwohnern hat den Ehr­geiz, sich etwas mehr in den Brennpunkt des po­litischen Interesses zu rücken. Sie hat sich den Luxus geleistet, bei der letzten Bürgermeisterwahl sich einen kommuni st i sch en Bürgermei­ster zu erwählen, der seinen nationalsozialisti­schen Konkurrenten um die bekannte Nasenlänge schlug und jetzt mit großem Tamtam alle Vorberei­tungen trifft, sein neues Amt zu übernehmen. Alexander heißt der Mann und stammt na­türlich aus Berlin. Wenn Boizenburg in Preu­ßen läge, dann würde es sich ja lediglich um eine belanglose Demonstration handeln, denn in Preu­ßen hat die Regierung das Recht der Bestätigung der Bürgermeister, und Herr Severing ist doch heute nicht mehr so restlos von der Harmlosigkeit der Kommunisten die er früher ja einmal poli­tische Kinder nannte überzeugt. Er pflegt in solchen Fällen von seinem Destätigungsrecht einen negativen Gebrauch zu machen. Herr Alexander würde also nicht Bürgermeister werden, und die Wahl müßte noch einmal vorgenommen werden. Aber Mecklenburg kennt solche Aufsichtsbesugnisse der Regierung nicht. Die Wahl durch die Burger ist entscheiderw. Herr Alexander kann also sein Amt antreten und die Stadt nun nach seiner Art beglücken.

Der Lenin von Boizenburg hat dazu weit­gehende Anstrengungen gemacht mit einer Pro-

London. 15. Sept. (Reuter.) Die Admiralität teilt mit: Rad) Meldung des Kommandanten der Atlantikflotte hat die Bekanntgabe der Soldherabsehungen für die Marine bei einem Teil der Besatzungen (Erregung aus­gelöst. Infolgedessen hat man es für wünschenswert gehalten, die Durchführung des Manö­verprogramms einzu st eilen und die Schiffe wieder in die Hafen zurückzu- chicken. In der Zwischenzeit sollen die Beschwer­den über die durch die neue Soldregelung hervor- gerusenen Härten geprüft und der Admiralität zu weiterer Beschlußfassung zugeleitet werden.

(Ein weiteres Kommunique der Admiralität be- agt, dah die Lords der Admiralität mit der zeit­weiligen Unterbrechung der Flottenübungen im Atlantischen Ozean einverstanden sind, wäh­rend gewisse Vorstellungen wegen der Entbehrun­gen, die sich aus der Anwendung der neuen Lohn­ordnung ergeben, geprüft werden. Das Ergebnis dieser Untersuchung werde dann von den Lords der Admiralität überprüft werden.

lieber die unter den Mannschaften der atlantischen Flotte entstandenen Bewegung berichtetDaily Telegraph" aus dem schottischen Hasen 3 n- vergordon, wo die Hauptmacht der Flotte liegt: Dah grafte (Erbitterung über die Herabsetzung der Löhnung herrschte, war schon bekannt, aber sie fand erst am Sonntag in der Seemannskantine der Stadt alarmierenden Ausdruck. An diesem Tage befanden sich ungefähr 700 Urlau­ber an Land, von verschiedenen Schiffen wurden daher Dachtabteilungen gelandet, was die erwünschte

Oie Banken fordern Verlängerung Churchill fordert eine internationale des Hoovermor atoriums. ä?

Besprechungen im Weißen Hause. - Der Präsident hüllt sich noch in Schweigen W^di-

Bankiers und Industriellen verlangten ferner vor Er gab der Hoffnung Ausdruck daß eine eine Abänbernnci besAlkobolverbots wiche Konferenz in der einen oder anderen Form ? L?O £?nJnt ornnw SU einer Annullierung der Krieasschul-

und Zulassung von Bier mit 3 Prozent Alkohol. &en und der Reparationen führen werde Eie erklärten, dah auf diese Weise der Land- und fügte hinzu: Von mehr als 2000 Millionen wirtschaftgeholfen, die Steuern reichlicher Pfund Sterling Gold besitzen Frankreich fließen und die Arbeitslosigkeit vermindert wer- und die Vereinigten Staaten gegenwär- den Würde. Der Korrespondent schließt, alles tig 1350 Millionen oder zwei Drittel des deutet darauf hin, daß der Präsident nicht Goldes d e r W e l t, von denen wahrscheinlich wünsch-, einem Druck ausgesetzt zu sein. Es sei -in g-wnltiger Betrag, der sich möglicherweise aüs noch nicht das mindeste darüber belannt, ob er ®olbe8 5er ®'B 6e'

in einer dieser Fragen nachgeben werde. Iau,t' »»«»**

Die Vorschläge sollen im Lause einer langen (Er- örterung gemacht worden sein, die nach dem Essen L)tNgei0ey VeiM .MCtd)0h)ngier. im weiften Hause folgte, zu dem Präsident Hoover B e r l i n, 15. Sept. (ERB.) Der Reichskanzler den Beirat des Federal Reserve Boards eingeladen empfing heute abend den Führer der Deut- Halle. Ls scheint aber, daft die amerikanischen amt- ! chen Volkspartei, Abg. D ing eld ey. zu iichen Steile keinesfalls eine oorzeitige -m°r längeren Aussprache. Drngeldeh wollte e. (T. den Kanzler in erster Linie über die Auffassun-

Veroffenllichung wünschen (Ein Beamter im g(m unterrichten, die in der Potsdamer Tagung Bureau des Präsidenten erklärte.Das f i n b seiner Fraktion zum Ausdruck gekommen sind, reine Kombinationen. Der Beamte fugte namentlich, soweit sie sich auf die Außen- hinzu, daft die Frage einer Verlängerung des Mo- Politik beziehen. Von unterrichteter Seite wird raloriums nicht Gegenstand irgendeiner aber Nachdruck darauf gelegt, daß die De- Konferenz gewesen sei und daft das weifte sprechung einen viel weiteren Rahmen Hans in dieser Hinsicht keinen Schrill ins batte und sich namentlich auch auf die wirt- 2luge gefaftt habe. Man glaubt zu wissen, daft f ch a s t l i ch e n P r o b l e m e bezog, die mit den c.AAn, J ( ° Planen der Reichsregierung zusammenhangen,

hoooer gestern abend aus einem Diner seine Gaste 6k Besprechung damit -inen ähnlichen über die Möglichkeit befragte, den ungeheueren Charakter hat wie z. B. vor einiger Zeit die Zu- Goldvorral der vereinigten Staaten nuftbrin- sammenkunft mit Geheimrat Hugenberg, geht gend zu verwenden, ohne eine Inflation hervorzu- auch daraus hervor, daß auch der Führer der rufen. Zentrumspartei, Prälat Kaas, an ihr teilnahm-

Oraczynski und die Aufständischen.

Berlin, 15. Sept. (ERB.) Der Woiwode von Ostoberschlefien Graczynski hatte bei einer Aufständischenfeier erneut seine engen De - ziehungenzudem Aufständischenver- st-h-n wird. Das Kuratorium wird nutzer dem Kam. I f ° n d b- t°°u^ und sich ausdEich °>s Be­wirtschaft» und "ÄtaÄÜÄ LlunaWw d^W°i°^°d?f°st"da^-r^Üs

Kei&«nten un^ einJ weiteren Bertre. KS ÄÄXÄ ter ber Reichsbank bestehen. Die Losung des Pro- Aufständischen und auf die herzlichen blems des B a n k e n a u f s i ch t s a m te s zu> der ^ande nach wie vor stolz fei, die ihn mit man letzt gekommen .st hegt Dor allem m der Rich- Aufständischen-Berbänden verknüpften und hing einer Gi"sicht in die Devisen- und er Ideologie derselben nie untreu ge- K r ed. t pol it i k der Banken. Der Re .ch s k om- ^gxden sei. In politischen Kreisen Berlins missar soll dem Reichswlrtschaftsmlnister unter- verweist man auf die Entschließung des Volkes stehen und vom Reichspräsidenten auf Vor chlag des ^ndsrates vom Januar d. I., die ausdrücklich Kurator,ums ernannt werden Der Reichskommissar bie $altung des polnischen Aufständischenverban- soll befugt em Auskünfte von den Banken des m i ß b i l l i g t und die Lösung der Be- uber alle geschäftlichen Vorgänge zu verlangen und ^Hungen der polnischen Behörden zu btefem Qkr* Einsicht d'e Bucher und Schriften zu fordern, ^nde verlangt. Wenn Graczhnsk jetzt erneut »Der sozialdemokratischeVorwärts . st der Beziehungen zu dem Aufständigenver-

Auffassung, daß eine der volkswirtschaftlichen Not- betont und ihm sogar ein Treuege- wendigkeiten entsprechende Banken- und Kredit- r^bnis ableat so steht diese Haltung in kontrolle nicht mehr zu erwarten sei, wenn schärfstem Widerspruch zu den Forde- die Regierung sich den Vorschlägen des Reichswirt- j-unaen des Völkerbundsrates, schaftsministeriums anschlösse. Von der unbedingt a __________

erforderlichen Betriebskontrolle bei den

großen Bankschuldnern, von der Kontrolle SUCHIC p0lMftye JldCpnCPteiL L°r KredMenkung zur Verhinderung non Reichspräsident Hindenburg -mp.

,°n"n be,,^n ÄU[?"S- sinn den franzä ifchen B°t|chg|ter de Margerie lichen Vollmachten des Kommissars keine Rede ferm I? °e" ' ,-jn-s Abb-rufungsfchretbens.

Zudem wurden die Richtlinien ur die Tätigkeit S"- s«. Smoknna ichlotz sich ein ^rüdstück n kleinem des Kommisfars oon einem Kuratorium in dem die ß" den Emp^-Mg Ichwtz sichln Frühstück mMm-m R e ich sb a n k b estimme n de nE i n slu ß habe und des Auswärtigen Amtes u. a. Reichs,

deren Politik selbst wieder Gegen! and der Kritik ^^^Dr. B n i na. Reichstagspräsident L ° b-. d°s notwendigen Bankenamts hatte |°m müssen. ^^g,manzminist°r Dietrich und Ob-rbürg-r.

'....... meister Dr. Sahm teilnahmen.

Wirkung Halle. Als aber die Urlauber sich am Pier --------

versammelt hallen, um auf ihr Schiff zurückzukeh- (FV«» S'tAnihrttintl

ren, gab es eine weitere lärmende Kundgebung. Am

Montag dauerten die Proteste an. (Eine versamm- ÖCÖ IMrfteflICtsDilffföCd lung in der Kantine wurde aufgelöst und 600 \ l

Seeleute begaben sich darauf zum städtischen Sport- Der Führer nach Lüdslawien entflohen, platz, wo die Frage erörtert wurde, in welcher Wien, 15. Sept. (TU.) Ein amtliches Belgra- Weise gegen die Lohnverminderung der Telegramm bestätigt, daß Dr. P f r i e m e r Wider st and geleistet werden könne. Am mit seinem Sohn und einigen Begleitern in Mar- Dienstag erhielt niemand Urlaub, aber Gesang und ^'nge troff en iP. Ein

gelegentliche Beifallskundgebungen waren an der österreichischer Seite

fiüffe lange hörbar, ro°raus ^lofj ma^nfdS run0 toegen Hochverrats^alUö wegen"<eines poli- zum mindesten auf einigen Schiffen die Mannschas- tischen Vergehens, nicht zu erwarten ist. Im len ihre Beschwerden erörterten. Als am Montag- Zusammenhang mit der Flucht Dr. Pfriemers abend das Signal:Lichter aus! gegeben wurde, wurde Graf Berthold Stürgkh, ein Neffe des weigerte sich die Mannschaft, in die früheren österreichischen Ministerpräsidenten, auf Hängematten zu gehen und blieb noch Schloß Halbenrain unter dem Verdacht der Mit- an Deck, von wo aus noch eine Stunde lang Ge- bilfe v e h a s t e tz Er bestreitet ledoch, Dr. Psrie- sang un» Beifallsrufe hörbar waren. 3m Übrigen

scheint es feine Unordnung gegeben zu haben. HeimatschuhzeitschriftPanther" namens Kai- Nach demDail.) Heralb" herrscht auch in bisch. Gegen den Fraktionsführer des Heimat- dem schottischen Marinestützpunkt Rosyt An- blocks im Nationalrat, Dr. NeustLdter, Zufriedenheit. 375 Seeleute eines nicht zur atlan* wurde Aufhebung der Immunität be- tischen Flotte gehörenden Schlachtschiffes hätten antragt ebenfo gegen dm Seimatblockabgeordne. 1^2; u,...- hör Tiorminbe- len Lichtenegger. Anter den im Heimwehr-

ihrem Kapitän ein Gesuch wegen der Derminbe- ( in Kloster Beuburg Verhafteten befindet sich rung der Löhnung Überreicht. Der Kapitän habe QU(j) her Neffe des österreichischen Heeresminö- ihnen erklärt, die Abstriche seien nicht auf Wunsch sters, der ebenfalls Karl V a u g o i n heißt. Ein der Admiralität, sondern aus Gründen der Spar- niederösberreichischer Stabsführer der Heimwehr. Politik der Regierung vorgenommen worden. Gallian, soll nach Angarn geflüchtet Die atlantische Flotte besteht einschließlich der sein. Starhemberg hat durch seinen Verteidi- Handelsfahrzeuge aus ungefähr 40 Schiffen mit 9« Haftenllassungsantrag stellen lassen mit der ^MaÄL7" iU,ammCn 16000 »u

unt> Mannschaften. | unter &em @tn5rucf her steierischen Vorfälle be-

........ --- fohlen.

eine Art Paradies in Deutschland werden. Aber *

Herr Alexander, der seines Zeichens Rechts- Die Kommunisten haben einen Antrag auf so- anwalt ist, besitzt sicher nicht genug Naivität, um fertige Aufhebung der preußischen Not- zu wissen, daß sich dieses Rezept nicht durch- Verordnung eingebracht. Gleichzeitig wird die sühren läßt, weil er bei dem ersten Schritt schon sofortige Einberufung des Landtags Der­rn tt den Gesehen in Konflikt käme. langt. Die Deutschnationalen werden den kommu- Der Zweck der Aebung ist zweifellos der, daß nistischen Antrag auf Landtagseinberufung unter­er die mecklenburgische Regierung provozieren stützen. Die deutschnationale Fraktion wird weiter und zum Eingreifen zwingen will, damit er in einer Klage vor dem Staatsgerichtshof die das schöne Berlin nicht zu verlassen braucht und R e ch t s g ü 11 i g k e i t der preußischen Notoerord- vor allem nicht gezwungen ist, einmal an einem I nung anfechten.

schlagenden Beispiel zu zeigen, daß auch die Kom- I *

munisten nur mit Wasser kochen. Wenn es nicht An Stelle des verstorbenen Reichstaasabgeordne- um die Einwohner Doizenburgs schade wäre, man * ten Peter Gemeinder tritt Schriftleiter Theo