Wirtschaft.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Die schwache Stimmung der letzten Wochen hielt in dieser Berichtswoche vorwiegend an. Angesichts des scharfen Sinkens der Kurse hat das Vertrauen der Bankenkundschaft zur Stabilität der Dörsenlage einen Stoß erfahren. Daneben lassen die schwierige Lage des Reichsetats und die ganz« Kompliziertheit der innen- und außenpolitischen Situation in den Tagen der politischen Vorkampfe von Genf der Daissepartei freien Spielraum. Immer von neuem zeigten sich größere Abgaben. Hinzu kamen die Reden führender Staatsmänner, die die Lage des Reiches nach wie vor ernst beurteilten Besonders verstimmt haben die Ausführungen Dr. Brünings wegen der neuen Sparmaßnahmen. auch solchen unpopulären Charakters. Zu all den Belastungen und Depressionen kam eine weitere: die völlig überraschende Sanierung der Oesterreichischen Creditanstalt. die mit ihren kaum übersehbaren Zusammenhängen und Folgen die Börse arg verstimmte. Die Spekulation schritt zu wahren Angstverkäufen, so daß das Kursniveau einen starken Stoß erlitt.
Gegen Ende des Derichtsabschnittes machte sich bei der Spekulation Rückdeckungsbedürfnis, geltend. was wohl nur aus börsen- und positionstechnischen Gründen geschehen sein dürfte. Daß die Abgaben aus dem Publikum und dem Auslande aufgehört haben, wurde zwar ebenfalls günstig ausgenommen, konnte aber den Ernst der allgemeinen Lage nicht verwischen. So ergaben^ sich gegenüber der Borwoche wieder recht beträchtliche Kurseinbußen. Am stärksten gedrückt lagen Holzmann, die unter Berücksichtigung des Dividendenabzuges 12 Prozent verloren. Bankaktien lagen durchweg 3 Prozent niedriger, aber Danat- bank minus 5 Prozent. Kursrückgänge von 5 bis 10 Prozent hatten ferner: Aku. Karstadt. Tietz, Kaliwerte, AG. für Verkehrswesen. Contigummi und Chadeaktien, letztere auf die neuen Llnruhrn in Spanien. Elektro-, Montan-, Schiffahrts- und Zellstoffaktien verzeichneten Kursrückgänge bis zu 5 Prozent. Auch die meisten Rebenwerte lagen bis zu 3 Prc^ent schwächer. Deutsche Fonds lagen bis zu 0,75 Prozent. Pfandbriefe. Städteanleihrn und Industrieobligationen bis zu 1 Proz. und Reichsschuldbuchforderungen bis 2 Prozent abgeschwächt.
Der Geldmarkt war während der ganzen Woche flüssig, erst später trat im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Medio etwas Rachfrage hervor. Am Devisenmarkt konnten sich die Reichsmark der Dollar und Franc gegen London stärker erholen, während Madrid wieder recht schwach lag.
Wochenbericht
vom Frankfurter produktenmarkt.
Die Unsicherheit, die di?rch die verschiedenen Regierungstransaktionen in den Produktenmarkt getragen worden ist, hat zu einer fast völligen Stagnation des Geschäftes geführt. Käufer und Verkäufer nahmen allgemein eine sehr abwartende Haltung «in, um so mehr, als auch am Mehlmarkt noch keine Klarheit herrschte.
Bei äußerst geringem Umsatz blieben die Preise für Weizen und Roggen unverändert. Da Inlandweizen jedoch sehr wenig angeboten wird, weil auch hierin keine großen Vorräte mehr vorhanden sind, bleibt zu befürchten, daß bei Eintritt größerer Mehlnachfrage die Preise für Weizen wieder stärker steigen werden, und schließlich der deutsche Weizen teurer bezahlt werden muß, als Auslandweizen zu verbilligtem Zollsatz -kostet. Auslandweizen erfuhr, von kleinen Schwankungen abgesehen, kein größeres Geschäft. Die ^Tonne Weizen kostete 305 Mark Roggen ebenfalls unverändert 217,50 Mark. Die Abgaben von Roggen aus Regierungsbeständen an die Mühlen haben also nicht preisdrückend gewirkt, obwohl man von einem Abgabepreis von 200 Mark je Tonne sprach.
Braugerste lag auch im freien Markt vollkommen ohne Interesse. Sommerger st e für Futterzwecke war dagegen gesucht und wurde mit 23 bis 24 Mark frei Frankfurt a. M. bezahlt. Hafer aus hiesiger Gegend war kaum noch vorhanden: der Markt wurde infolgedessen hauptsächlich mit pommerscher und schlesischer Ware versorgt. Die Preise erfuhren gegen die Vorwoche mit 215 bis 217,50 einen Rachlaß um 2,50 Mark, zumal auch das Geschäft stark nachgelassen hatte. Mais wurde nur in ganz geringem Umfang« umgesetzt.
Die Lage am Mehlmarkt ist nach wie vor sehr unsicher. Die Preise haben verschcedentlrche Ermäßigungen erfahren, doch trat eine Belebung des Geschäftes nicht ein. Die Amsähe beschränkten sich nur auf den notwendigsten Bedarf. Es notierten Weizenmehl südd. Spez. 0 42,25 bis 44,50 Mark Niederrhein. 42 bis 43,50 Mark. Roggen- mehl erfuhr mit 30 bis 32 Mark ebenfalls eine Ermäßigung um 0,50 Mark je 100 Kilo.
Futtermittel zeigten erstmals in dieser Woche kleine Preisrückgänge, obwohl das Angebot in sofort greifbarer Ware weiterhin recht knapp ist. Da aber schon einiges Grünfutter zu haben ist, war die Rachfrage nicht mehr so stark, so daß die Preise um 0,25 Mark herabgesetzt wurden. Es notierte Weizenkleie 13,50 bis 13,65; Roggenkleie 14 Mark je 100 Kilo. Rauhfutter- und Kraftfuttermittel waren nur wenig gefragt und in den Preisen unverändert.
Recht fest lagen wieder Kartoffeln; der Zentner wurde mit 4,25 Mark bezahlt.
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 150 Pf.. Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Spinat 25 bis 30, Wirsing 20 bis 40 (per Zentner 20 bis 30 Mk.), Weißkraut 15 bis 25 (per Zentner 10 bis 15 Mk ), Rotkraut 25 bis 40 (per Zentner 20 bis 30 Mk.), Kartoffeln 5 bis 6 (per Zentner 4 bis 5 Mk.),
gelbe Rüben 15 bis 20, rote Rüben 15 bis 20,
Spargel 35 bis 70, Tomaten 70 bis 80,
Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 30 bis 60,
Schwarzwurzeln 35 bis 40, Rhabarber 15 bis 20, Aepfel 40 bis 50, Rüsse 60 bis 70, Honig 40 bis 50, Dörrobst 30 bis 35, Suppenhühner 90 bis 110, junge Hähne 90 bis 110 Pfennig per Pfund; Tauben 70 bis 80. Eier 9, Blumenkohl 40 bis 50, Salat 20 bis 25, Salatgurken 40 bis 70, Lauch 5 bis 15, Rettich 20 bis 25, Sellerie 10 bis 50, Oberkohlrabi 20 bis 25 Pfennig per Stück; Radieschen 10 bis 15 Pfennig per Bund.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahlmeldung des ..Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M., 16. Mai. Tendenz: ruhig. — Die Wochenschlußbörse eröffnete in ruhiger, aber überwiegend eher freundlicherer Haltung, trotzdem die Auslandbörsen meist schwächer geschlossen hatten. Eine leichte Anregung erhielt die Börse durch die weiter günstigen Ziffern der Außenhandelsbilanz im Monat April. Da jedoch der Ordermangel stärker in Erscheinung trat, erhöhte sich die Umsatztätigkeit nur innerhalb der Kulisse, da diese eher kleine Kaufneigung bekundete, wobei man auf einen weniger reibungslosen Verlauf der Genfer Verhandlungen hofft. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich zu Beginn meist kleinere Besserungen. So gewannen Elektrowerte, Kunstseide- aktien und die Banken durchweg bis zu 1,5 v. H. Am Ehemremarkt eröffneten JG.-Farben sehr knapp gehalten. Am Montanmarkt besserten sich Harpener um 2,5 d. $)., während Mannesmann etwa 1 o. H. ein- büßten. Schiffahrtsaktien lagen im Verlaufe bis zu 0,5 v. H. freundlicher, an den übrigen Märkten herrschte Geschäftsstille. Deutsche Anleihen blieben gut behauptet. Von Auslandanleihen gaben Türken- werte um Bruchteile eines Prozentes nach. Von österreichischen Renten erschienen Schatzrente von 1914 mit Plus-Plus-Zeichen, die Taxe lautete etwa 1,25 v. fr), höher. Pfandbriefe sehr still, Reichsschuldbuchforderungen 0,5 v. H. fester. Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an, doch lagen die Kurse auf dem Anfangsniveau behauptet. Am Geldmarkt blieb der Satz für Tagesgeld mit 4,5 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt lag das Pfund international fester, während Amsterdam auf die Ermäßigung des Dis- kontfatzes schwächer notierte. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1994, gegen Pfund 20,4225, London gegen Reuyork 4,8638, gegen Paris 124,30, gegen Mailand 92,90, gegen Madrid 48,30, gegen Schweiz 25,2325, gegen Holland 12,1140.
Berliner Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Berlin, 16. Mai. Die heutige Vormittagsbörse stand im Zeichen mangelnder Antern« h- m u n g s l u st. Die vorliegenden Rachrichten waren eher ungünstiger Ratur. Eine teilweise Stillegung bei den Vereinigten Stahlwerken, die Kündigung des Lohnabkommens im Ruhrbergbau und das schlechte Blankogeschäft mußten natürlich verstimmen. Auch die Unterredung in Genf scheint sich ziemlich schwierig zu gestalten, da auf Dr. C u r t i u s und Schober ein ziemlicher
Druck ausgeübt wird. Man sieht jedenfalls in Börsenkreisen der heutigen Rede des deutschen Außenministers Dr. Curtius mit Spannung entgegen. Die Diskontsenkung in Holland auf 2 v. H.» der Zeichnungserfolg auf die Berliner Kraft- und Lichtaktien, dem allerdings der unverminderte Zeichnungseingang auf die Post- schätze gegenüberstand, und einige sonstige Abschlüsse in der Erdölindustrie boten der Tendenz eine gewisse Stütze. Aus Kreisen der Kundschaft lag geringfügiges Angebot vor, das je- 6t>d> gut Unterfunft fand, so daß die Kurse gegen gestern etwas erholt, gegen den gestrigen Börsen- schluh bis zu 1 v. H. schwächer lagen. Kunstseideaktien lagen auf den Fortschritt der Syndikats- Verhandlungen freundlicher, besonders Aku mit plus 2 v. H. vermochten hieraus Ruhen zu ziehen. Die Börse rechnet für heute mit der Veröffent
lichung nicht ungünstiger Außenhandelsziffern. Etwas stärker angeboten waren zu Beginn Sa- rotti und Kali Aschersleben, die bis zu 2,5 v. H. verloren, außerdem setzten Hamburg-Süd ihre Abwärtsbewegung um weitere 3,5 v. H. fort. Deutsche Erdöl, Rheinisch« Braunkohlen und Berliner Maschinen waren bis zu 1,5 v. H. gebessert. Anleihen völlig unverändert. Ausländer geschäftslos und nicht ganz einheitlich. Pfandbriefe noch unentwickelt, Reichsschuldbuchforderungen ruhig. Tagesgeld 4,75 bis 6,75, vereinzelt 4,5 v. H., Monatsgeld 5,5 bis 6,75 v. H. Warenwechsel etwa 5 bis 5,25 v. H. Im Verlaufe wurde es bei sehr kleinem Geschäft auf Deckungen teilweise etwas freundlicher. Beachtung fand die Meldung eines Mittagsblattes, derzufolge der Berliner Börsenvorstand eine bessere Kurspflege für alle Staatspapiere gefordert hat.
SJl.-tfport
Gchwimmeriagung der OT.
Die Schwimmabteilungen der Turnvereine des Gaues Hessen hielten in Gießen unter Leitung des Gauschwimmwartes Franz Sauer, Gießen, ihre Iahresversammlung ab. Vormittags fand in der Schwimmhalle des Volksbades ein mehrstündiger älebungsbetrieb statt, der die Gauwettkämpfe in Lauterbach zum Gegenstand hatte. Zu Beginn der Verhandlungen am Rachmittag trug der Gauschwimmwart den Iahresbericht vor. Danach ist auch im Gau Hessen die Schwimmsache in erfreulichem Aufstieg begriffen, an dem wesentlichen Anteil haben der Männerturnverein Gießen sowie die Turnvereine 1846 Gießen, Wetzlar, Friedberg, Lauterbach, Lich, Bad-Rauheim, Marburg, Dutenhofen, Hungen, Laubach, Alsfeld, Heuchelheim, Butzbach, Rheinfranken Gießen. An neuen älebungsstätten sind ein Sommerbad in Laubach und ein Hallenbad in Marburg (mit Gießen, Wetzlar und Friedberg nunmehr vier Hallenbäder im Gau) erstanden.
Reben den Spitzenleistungen alter, bewährter Schwimmabteilungen soll die Breitenarbeit mehr entwickelt werden, einmal durch volkstümliche Ausgestaltung des Llebungsbetriebes, zum andern durch Angliederung von neuen Abteilungen bei wassernahen Landvereinen, denen durch Bezirks-
schwimmwarte und größere Schwimmersahrten Anregung in Aussicht gestellt wird.
Zum Gau-Schwimmausschuß wurden 'Vie bewährten Abteilungsleiter August Balzer, Tgde. Friedberg, als Vertreter der Vereine mit Winterbad, und Friedrich Eifert, Tv. Lauterbach, für Vereine ohne Winterbad, wiedergewählt. Als Obmann für das Kanufahren bei den Lahnvereinen und ihrer näheren Umgebung wirkt Turner Hermann S a l z m a n n vom Tv. 1846 Gießen.
lieber das Turn- und Sportabzeichen gab der Gauschwimmwart eingehende Erläuterungen, über das Wasserballspiel machte der zuständige Gauobmann Christian Weeg, Tv. 1846 Gießen, nähere Mitteilungen.
Einen breiteren Raum nahmen die Besprechungen über das Gauschwimmfest zu Lauterbach am 26. Iuli in Anspruch. Die Teilnehmer werden nach Lebensalter, den Leistungsgrenzen und den älebungsgelegenheiten (Vereine mit und ohne Winterbad) in neun Stufen eingeteilt und nach der neuen Schwimmordnung der DT. 1931 gewertet.
Mit der Mahnung, das Schwimmen als eine Brauchkunst zum Rettungsschwimmen auszugestalten und andererseits den Turnboden als Ausbildungsgrundlage stets beizubehalten, schloß der Gauwart die Schwimmertagung der Hessenturner.
Heeressportfest in Gießen.
Sportfest des I. J.<R. 15 und Wettkämpfe der 5. Division in Gießen.
Die Erfolge der Reichswehr bei den vorjährigen Deutschen Meisterschaften und den Frühjahrswaldläufen haben die Aufmerksamkeit der deutschen Sportwelt erneut auf den Heeressport gelenkt. Die am 22. Juli in Hannover stattfindenden H e e» resmeisterschasten sind ein weiteres Zeichen dafür, daß die Truppe auf den natürlichsten und volkstümlichsten Gebieten des Sportes — der Athletik — mit ihren besten Leuten an die Öffentlichkeit treten will. Auf der Grundlage einer sehr vielseitigen und breiten Massenausbildung in natürlichen und angewandten Leibesübungen ist es in kurzer Zeit gelungen, deutsche Meister in der DSB. und der TD. herauszubringen und eine ganze Anzahl Landesverbandsmeister zu stellen.
Die in Gießen am Freitag, Samstag und Sonntag zum Austrag kommenden Wettkämpfe bieten alles, was den Heeresfport auszeichnet: Massenvorführungen, Massenwettkämpfe, militärsportliche und reiterliche Wettbewerbe, Waffensport, Einzelwettkämpfe und Spiele.
Während am gestrigen Freitag die internen Vor- und Entscheidungskämpfe de^Lätaillons durchgeführt wurden, haben sich am heutigen Samstagvormittag die Gepäckmarschgruppen und einige Marathonlauf-Neulinge zur Ausscheidung für die Heeresmeisterschaften gestellt.
Heute Samstag, 14.30 Uhr, beginnen die Vor- und Entscheidungskämpfe der Divisionswettbewerbe, die am morgigen Sonntag, ab 15 Uhr, umrahmt von wasfensport- lichen Vorführungen aller Art, fortgesetzt werden.
An athletischen Wettkämpfen
ist ungefähr alles vertreten, was die DSB. für ihre Meisterschaft ausschreibt. Das 1. Bataillon 15. Jnf.- Rcgts. ist «mit seinen besten Kräften im Kampf und sollte sich durch M o h l und Gugel in den Würfen, durch seinen 1500 - Meter - Läufer Büttner,
Heise, Hirschner, Günther, Reitz für die 4X1500-Meter-Staffel des Bataillons, die Repräsentation bei den Heeresmeisterschaften, sichern können. In den langen Strecken kann es Heise, Reitz und Schneider zu einem guten Platz reichen. Die kurzen Strecken und Sprint-Staffeln werden voraussichtlich vom Kasseler Jägerbataillon mit Beschlag belegt, wobei das II./13, Ludwigsburg, mit guten Sprintern und die III./AR. 5 Ulm mit dem Württemberg-Meister Bäumle sehr ernst mitzusprechen haben. Die Kasseler Jäger stellen außerdem eine zähe und kampferprobte Gepäckmarschmannschaft, deren Teilnehmer zum Teil bei den Gepäckmärschen der Olympiade in Amsterdam mitmarschiert sind.
Der Weitsprung wird B ä u m l e nicht zu nehmen sein, während im Hochsprung Güntzel - Meins n g e n , der hier im vorigen Jahre 1,75 Meter sprang, der prominenteste Vertreter ist.
In den militärischen Wettbewerben, die im Feldanzug ausgetragen werden, wird es sich zeigen müssen, ob sich die besten Athleten des Weitsprungs und Handgran^enwerfens auch hier bewähren.
Für die sportlich weniger sachkundigen, dafür militärisch mehr interessierten Besucher, bildet
die große Stafette des Bataillons
den Hauptreiz. Sie wird von je 30 Mann der Kompanien gelaufen, wobei Radfahrer, Läufer mit verschiedenem Gerät, schweren MG.- und leichten MG.- Bedienungen sich über verschieden lange Strecken abwechseln. Den Wanderpreis des Vorjahres verteidigt die 4. (M G.) - K o m p a n i e, dem die anderen mit allen Raffinessen des Laufwechsels und der Hindernisüberwindung beizukommen streben. Doch wird auch hier das bessere Durchschnittsmaterial der Läufer und deren zweckmäßigste Verteilung ausschlaggebend fein.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 o.H.
Iranlsurt a. M. |
Berlin
Schluß« kurs
1-Uhr- Kurs
Schluß« kurs
Anfang« Kurs
Datum
15.5.
16.5.
15.5.
16.5.
8% Deutsche Reich« anlethe von 1927 ..........
84,75
_
84,5
_
7% Deutsche Reichsanlethe von 1929 ..........
101
101
__
Deutsche Anl.-Abiös.-Schuld mit
Auilos.-Rcchten.......
55
55,13
55.2
55,13
DeSgl. ohne AuSIos.-Rcchte . . .
4,9
4,9
4,75
4,8
6% Hess. Boiirsiaat von 1929 trückzahlb. 102%>......
94,5
94,65
_
Oberhesscn Provinz. Anleihe mit
Aurlos^Rechtcn.......
53
_
_
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1.......
53
_
53,25
8% firanlf. Hyp.-Bank Goldpse XIII unlünbbar 61$ 1934 . . .
101,4
_
_
7% stranks. Hyp.-Banl Boldpse unlünbbar 616 1932.....
95,5
__
4*4% Rheinische Hyp^Bank
LIqu. Goldpse.........
90,5
8% Br. LandeSpsandbriesanstalt, PsandbrieseR.l»......
100,5
_
100,5
8% Pr Landespiandbriesanstalt, Komm^Ldl. R. 20......
7% Pr. Landespiandbriesanstalt, Psandhricse R N......
—
96,5
_
96,5
N.E.G. abg. Bortrteg«. Obligationen, rückzahlbar 1933 .....
-
—
4% Cefteneid)t1d)e ©olbrente . . 4,20% Ocsierreichische Sllberreute 4% Oelterreichtiche Einheitliche Rente...........
4% Ungarische Goldrente ....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4K% delgl. von 1913 ....
1% Ungarische Kronenrente . . .
4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türlische Vagdadbahn-Anl
Serie I...........
4% desgl. Serie U.......
6% Rumänische veretnh. Rente von 1903 ..........
Rumänische veretnh. Rente von 1918 ..........
1% Rumänische veretnh. Rente
21,8
—
22,1
22
3
—
2,2
.—
—
—
__
—
—
18,9
—*
—
——
—
15,4
—•
—
15,8
—
——
-
3,725
3,65
3,8
3,75
—
_
3,7
3,65
3,8
3,75
7,5
—
7,65
7,5
14,5
—
14,5
14,5
6,3
—
6,4
—
Frankfurt a. 2)7.1
3crlin
Schluß« i lurs |
1-ilhr- | Kurs
Schluß« kurs
Anfang« Kurs
Datum
15.5.
16.5.
15.5.
16.5.
Hamburg-Amerika 'Batet ... 7
52,5
—
52,9
52,65
Hamburg-Südam.Dampsschill. 8
—
95
91,5
Hansa Dampsschiss.....10
—
—
70,5
70,75
Norddeutscher Lloyd.....8
—
53,5
53,75
53,65
Allgemeine Deutsche Ereditanst. 10
—
Barmer Bankverein .... 10
—
—
—
——
Berliner Handelsgesellschaft . 12
114,5
——
114,75
115
Commerz- und Prival»Bank. 11
103,5
104
104
104
Darmstädter und Nation albank 12
Deutsche Bank und
126
126
125,5
Disconto-Gesellschaft, ... 10
102,5
—
102,5
102,5
Dresdner Bank......10
102,5
102,25
102,25
102.25
Reichsbank........18
140,5
141,75
140,5
140,5
ül.E.G............8
92,25
92,13
92,75 67
92
Bergmann ......... 9
Elektr. LieserungLgesellschaft. 10
105,5
—
105,75
—
Licht und Kraft......10
106
107
106,75
106,25
gellen & Guilleaume . . . 7JJ Gesellschaft sür Elektrische
75
—
76
76,13
Unternehmungen .... io
Hamburger ElektrijitätS-Werke 10
101,75
—
101,75
102
——
Rheinische Elektrizität .... 9
—
—
106
—
Schlesische Elektrizität. ... 10
—
—
—
Sckiucken L Co.......11
129,25
—
128,5
127,75
Siemens L Halske ..... 16
—
—
152,5
151,65
Transrabio ......... 8
—
—
118
41,5
118,5
41
Buderus ........ b
_
Deutsche ............«
—
—
63
64
Essener Steinkohle ...... 8
——
—
—
Gelsenkirchener ....... 8
71
—
70,5
70
Harpcner. . .••••••0
56
58,5
57
57
Hoesch Eilen..........
—
—
53,75
54
gilt Bergbau ....... 10
——
169,5
169
Kiöcknerwerke . ....... 7
V
—
51
51
Köln-Ncuessen ...... 7
Mannesmann-Röhre» .... 7
—
—.
59.13
67,5
66,75
67,75
67,5
Mansselber Bergbau . .... 7
Oberschles. Eilenbedars .... 8
——
——
32,25
32
—
—
Oberschles. Kolüwerke.....
——
—
69
69,25
Phönix Bergbau ...... 6%
Rheinische Braunkohle» . . IC
48,75
—
49
| 49
15?
—
152
153,5
Rheinsiahl.........6
66,5
—
67
66,4
I Riebeck Montan ...... 7.2
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« turs
1-Uhr« Kurs
Schluß«! lurs |
Anfang« Kurs
Datum
15.5.
16.5.
15.5.
16.5.
Bereinigte Stahlwerke ......
Otavt Minen......16'/,
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaltwerke Salzdetfurth ... 15
I. ®. Farben-Invutirtt ... 12
Dynamit Nobel.......6
Schetdeanstalt...... .,9
Goldschmidt ...... ..5
Rülgcrswerke ........ 6
Metallgelelllchaft.......8
Philipp Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10
Cementwerk Karlstadt. ... 10
Wavß & Nreytaa......8
Schultheis Patzenhofer ... 15
Oliwerke.........T2
Aku...........18
Bemberg........., "
Zellstoff Waldboi .... 18'/,
Zellstoft Aschassenburg ... 12
Charlottenburger Wasser ... 8
Dessauer Gas . . . ..... 9
Daimler Motoren . ..... 0
Deutsche Linoleum......
Maschinenbau ..........(
Rat. automobil . ...... 0
vrenstein & Koppel ..... 6
Leonhard Tietz • • • • • 10
Svenska .......
Frankfurter Maschinen .... 4
Britzner....... . . . 6
Heyliaenstaedt ....... 0
Lechwerke..........8
Mainkrastwerkr Höchst O.8R.. . 8
Mtag...........10
Gebr. Roeder.......io
«olgt & Haeffner......9
Süddeutsche Zucker .... 10
46,5
127
131
194,5
—
123,25
40,5
48
65,5
74,5
88,5
25
69,5
87
70,5
25,5
72,75
94
31
63
115,5
। | | | | | | | | | | | | 1 1 1 1 1 1 1 1 1 - 1 1 Illi 1 I 1 £ 1 5! §1111
47
26,4
127,5
131,5
196,5
137,4
40
48,4
66
74,5
24,5
138
69,5
86,4
81,75
72
120,5
25,65
73
42,5
95,13
230
116
25,5 125
196,5
136,5
48,5
75
137
71,5
87,25
81
119,5
25,5
72,5
94
228,75
Banknoten.
Berlin, 15. Mal
Geld
Dries
Amerikanische Noten......
4,18
4,20
58,13
58,37
Dänische Noten ........
112,05
112,49
Englische Noten ........
20,37
20,45
Französische Noten .......
16,393
16,453
Holländische Noten .......
168,21
168,89
Italienische Noten........
21,96
22,04
Norwegische Noten.......
112,00
112,44
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling
58,91
59,15
Rumänische Noten.......
2,482
2,502
Schwedische Noten.......
112,13
112,57
Schweizer Roten ........
80,64
80,96
Spanische Noten ........
41,82
41,98
Tichechoslowaltsche Noten.....
12,42
12,48
Ungarische Noten .....
72,95
73,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
15.Mal
16.Mai
Amtliche Geld
Notierung Dries
Amtliche Geld
Notierung Dries
Amst.- Rott.
168,48
168,82
168,37
168,71
Bnen.-AireS
1,303
1,307
1,304
1,308
Brff.«Antw.
58,335
5Y.455
58,34
58,46
Christiania.
112,26
112,48
112,29
112,51
StoDtnbagen
112,26
112,48
112,27
112,49
Stockholm .
112,42
112,64
112,43
112,65
HelstngforS.
10,555
10,575
10,554 .
21,96 f
10,574
Italien. . .
London. . .
21,96
22,09
22,09
20,395
20,435
20,404
20,464
Vlcuhorf •»
4,1945
4,2025
4,195
4,203
Paris. . ♦ .
16,413
16,453
16,413
16,453
Schweiz ».
80,85
81,01
80,85
81,01
Spanien. .
42,18
42,26
42,36
42,44
Japan . . .
2,075
2,079
2,075
2,079
Rio de Jan.
0,271
0,273
0,274
0,276
Wien in Oest. abgeft
58,93
59,05
58,95
59,07
12,426
12,446
12,435
12,445
7,381
7,395
7,382
7,396
Budapest. .
73,14
73,28
73,13
73,27
Bulgarien .
3,038
3,044
3,038
3,044
Lissabon
18,86
18,90
18,87
18,91
Tanzt«. .
81,52
81,68
81,45
81,71
flonftuuaa.
1,784
1,789
1,784
1,789
Athen. .
5,437
5,447
5,439
5,449
Lanava .
4,191
4,199
4,191
4,199
Uruguay.
2,567
2,573
20,955
2,537
2,549
Tatro . .
20,915
20,92
20,96


