Donnerstag, 15. Zanuar 1951
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Nr. 12 Zweites Blatt
Handball im Labn-Oünsberg ^au
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Zchunberg siegt in St. Moritz.
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Toren für sich zu entscheiden.
TD. Dorlar I —'Rodheim I. 8:0 (3:0)
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Gießener Leichtathleten starten in der Frankfurter Jesthalle
gen Abständen noch 5 Tcre zu erzielen.
TD. Erda 1 —TD. Wißmar I. 1:1.
Zwei gleichwertige Gegner rangen um die Punkte. Das Unentschieden entspricht dem Spielverlauf
TD. Durkhardsselden l -TD. Albach I. 1:2 (0:1).
3n Burkhardsfelden sah man einen harten Kampf, den der Gast durch besser« Ballbehandlung und Schuhsichcrheit verdient für sich entschied. Der Playeejitzer hätte mit einem entschlosseneren und schuhkräftigeren Sturm den Ausgleich erzwingen können.
Weitere Ergebnisse: TB. Garben- heim I. - TB Atzbach I. 2 5 (1:1): TB. Gcr en- teich l. -TB Hauen I. 8:1; TB Lollar I.- TB. Ruttershausen 1. 4:0; TD. Garbenteich 3gd. — TV. Hausen 3gd 4:0.
Das Frankfurter Hallensport'est, das am 24. Januar in der Festhalle die Elite nicht nur der nächsten Umgebung, sondern auch einige ganz grobe Könner aus dem Reiche der Leichtathletik vereinigen wird, verspricht, den bisherigen Meldungen nach zu schliehen. ein sportliches Ereignis ersten Ranges zu werden. Mit grohem Interesse sieht man dem Start von Dc. Pe'ltzer und Lammers entgegen, mit der gleichen Spannung erwartet man das Auftreten von H i r s ch f e l d und einer Reihe süd- und westdeutscher Leichtathleten.
Es ist sehr erfreulich, dab sich an dieser Veranstaltung auch die leichtathletischen Abteilungen unserer beiden hiesigen Sportvereine mit einem verhältnismäßig starken Aufgebot beteiligen werden. Die Gießener Läufer und Läuferinnen werden zwar einen sehr schweren Stand haben, denn nicht nur eine namhafte Konkurrenz wird mit ihnen im Felde stehen, sondern in hohem Mabe wird sich für die Hiesigen der Umstand erschwerend äußern, dab sie
mit den Verhältnissen in der Halle überhaupt nicht der raut
sind und auch gar keine Möglichkeit hatten, sich ernsthaft darauf vorzubereiten. Dies gilt insbesondere für die Expedition des VfB., der feine Mannschaften im Vertrauen auf die in der vergangenen Saison gezeigte und in den Uebungs- ab enden konservierte Form an den Start schickt.
Die Läufer werden außerdem reichlich ungünstige Dahnverhältnisse vorfinden. Die Laufbahn hat nur eine Länge von etwa 140 Metern, die Kurven sind nicht überhöht. Die Art, wie sich der eine oder andere der Beteiligten mit den Verhältnissen abfinden wird, dürfte ausschlaggebend für den Erfolg, oder für das Versagen sein. 3n keinem Falle aber darf man die Ergebnisse aus diesen Wettbewerben zur endgültigen Beurteilung für das Können der einzelnen oder der der Mannschaften in Betracht ziehen.
Die Spielvereinigung schickt folgende Teilnehmer auf die Reise:
3m 60-Meter°Hürdenlauf startet der Bez.rksmeister (1930) von Hessen-Hannover. Hopfenmüller, mit einigen Aussichten.
OieErforschung des „SüdlichenThule"
Als Kapitän Cook auf seiner zweiten Reise am 31. 3anuar 1775 hinter der Spitze von Südamerika neues Land entdeckte, da glaubte er, dah es sich hier um den von ihm gesuchten Südkontinent handle, und er nannte das Land „Südliche Thule", weil es. wie er schrieb, „bad südlichste Land ist. das jemals entdeckt wurde" Später erkannte man, dah es sich da um teinm neuen Erdteil handelte, sondern um oerscyiedene 3nfel- gruppen, und Cooks .Südliche Thule" erhielt den Gelamtnamen der Süd-Sandwich- 3ns ein. Cs war der russische Fvrsch.ingsrei ende Delling- houlen, der 1819 zur Dervyllständig ng der Arbeiten Cooks nach Süden vorstieh. e. entdeckte am 3 3anuar 1820 drei neue 3n ein, die er nach den Schlachtfeldern, auf denen Rapoleon be igt worden war, Waterloo . Borodi w-. ®mck'nft-3nfcln, nannte Die verschiedenen 3nselgruppen des „Südlichen Thu'e" sind dann nur fe ten von Wallisch- jängern und Forschungsschiffen gesichtet worden.
Die 5 0 Meter beft reiten Geist, Hey - mann und Bogt. Geist verfügt über Erfahrung in der Halle. Für die 8 0 0 Meter wurden zwei Meldungen abgegeben. Peters l und 3 u n g vertreten die Spielvereinigung. Die 5X5O-Meter-Pendel staffel wird von Geist, Bogt, Schickedanz und Hey - mann bestritten. Mit einigen Chancen dürften Glagow. Gerhardt und Peters für den 3xl000-Meter°Lauf antreten. 3n den Frauen- Wettbewerben belegt 1900 die 50 Meter mit Knab und Lösch, die 5x50-Metcrstaffel und auhcrdem eine 10X50-Meterstaffel für die männliche 3ugenö.
Der D f D. Gieh en hat sich zu folgenden Meldungen entschlossen:
Für die 50 Meter wird erstmalig G. Müller (Weilburg). der dem VfB. als Mitglied beigetreten ist. die Farben des VfB. vertreten und wohl auch einige Aussichten auf einen guten Platz haben dürfte, wenn er sich mit den schwierigen Verhältnissen in der Halle abzufinden vermag. Außerdem treten in dieser Konkurrenz Karber, Siegmund, Weigand, von R o t e n h a n und Völk an. Dcr VfB. be.egt außerdem die 5x50°Meter staffel und hat für die 3x1000 Olletev Heis e, 3ä ger und G. Müller genannt; Die 8 0 0 m e te r beträten G. Müller, H- Simon, 3ä g e r und Schneider. 3n den Frauenwettbewerben sind sodann die Damen Th. Heinz, H. Stüh- l e r . M. M ü l l e r . E. F i s ch e r . H. D i n g e l, H. Krause und E. O v e r b e ck für den 50- Meier-Laus vorgesehen. Die 5X50 Meter werden in dcr Besetzung von H. Krause, M. Müller, H Bing ei' E. Overbeck und E. Fische r gelaufen Des weit.ren wird Die 10X50- Meterstasscl belegt.
Wenn die Vertreter und Vertreterinnen unserer beiden Vereine in diesem großen Hallen- sportfest auch nicht mit der Aussicht auf ehrenvolle erste Plätze an Den Start gehen können, so begleitet sie doch Die lebhafte Hoffnung. Daß fie wenigstens Den einen oDer anDeren Achtungserfolg erringen möchten.
Die Verhandlungen mit Den bekannten Kölner Mannschaftsfahrem Rausch-Hürtgen haben für das Frankfurter Sechstagerennen jetzt doch einem Erfolge geführt, so dah der Start
Frankfurt so beliebten Kölner als
TD. Ctaufenberg I -TD. Londorf I 2:6 (22).
Staufenverg vermochte in dec ersten Halbzeit den Kampf of enzuhalten.. Der Gast ging jedoch bald in Führung. Der kurz Darauf Der Ausgleich folgte. Vor Der Pause war jeDe Mannschaft noch je einmal erfolgreich. Rach Dem Seitenwechsel schlug Der Exmeister ein schnelleres Tempo und vermochte schließlich Den Kampf mit
Der Platzesitzer trat zu Diesem Spiele 10 Wann an. der Gast hatte gar nur 9 Mann zur ©teile. Beide Mannschaften lieferten sich ein faires Spiel, das Die Dorlarer bereits in Der Halbzeit mit 3:0 in Führung sah. 3n der zweiten Halbzeit fielen Die Rodheimer mehr und mehr ab unD Dorlar vermochte in gleichmäßi
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1 Weltmeister Thunberg gewann am Mittwoch in St. Moritz die Eisläufe über 1500 und 10 000 Meter, beide vor seinem Landsmann Blomguist und siegte damit auch im Gesamtergebnis der Veranstaltung Die 1500 Meter bewältigte er in 2:19 und über 10 000 Meter benötigte er 18:01,7. 3m Gesamtergebnis belegte er mit 193,79 Punkten den ersten Platz.
Bausch-Hürtgen
bei den Frankfurter „six-days“.
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Oderheffen.
Bad-Nauheimer DertehrSfragen.
4 Bad-Rauheim. 14. 3 an. Der Der- kehrsverein hielt unter Dem Dorsch von Diplom-3ngenieur Weniger gestern «ins Sitzung ab, in der zunächst über die nachtS-Werbeveianstaltung br ch« wurde Die Geschuitswelt ist ovi dem Er.ola bet Deranstaltung befrieöi't, denn fie b achte ansehnlichen Zustron von auswärts in unsere als Cc* fchästsstadl noch nicht „populäre" Badestadt unD hat auch finanziell die Erwartungen erfüllt
Einen Bericht über das Saifoncrgebni« 1 9 30 erläuterte dec Eeichä ts^ührer d.rch prozentual ausgezeichnete Kurven. Wenn auch, wie bet der Wirtschaftslage nicht anders zu crwar cn war. Gefamtsreguenz und Bäderzahl e.was hmter dem Dorjahre zurückgeblieb?n sind, so ist doch als erfreulich sellzustellcn, daß das heffifch' Staatsbad im Vergleich zu anderen Kurorlen des 3n- unö Auslandes noch gut gearbeitet hat 3m Einzelhandel und im Hotelgewerbe hat sich <xb.'r Dee wirtschaftliche Rückgang stärker fühlbar gemacht. Als dringend notwendig bezeichnet wurde etna noch stärkere Auslandpropaganda.
Der hiesige Bahnhofsvorsteher teilte mit, daß zur Wiederbelebung des Bahnverkehrs zwischen Bad-Rauhei m und Friedberg, dem durch den Äraitroagei b trieb des Wetterauer Zweckverbandes starker Ab rag geworden, Sonntagsfahrkarten zwt chen beiden Städten, mit Gültigkeit audj am Mittwoch und Samstag, bean.ragt feien.
Gründung der Laubocher Bank.
□ Laubach, 13. 3an. Am Sonntagnachmittag sand im ,Solmser Hof" Die konstituierende Derfammlung Der neuen Caubaajce Dank statt, die an Stell« des im Dergleichsver- sahren befindlichen Dorfchuh-Bereins gegründet worden ist. Rach Verlesung Der neuen Satzung wurde zur Wahl der Genossenfchaftsorgane geschritten. Zum ersten Vorsitzenden wurde Eifen- bcchn°3nfpcktor i. R Henze, zum ötellmtret« Fabrikant L. Hohmann sen gewählt. Da« Rechneramt übernahm Herr K r ö ck. Dem Aussichtsrat gehören an: W Kr « icker, lEMo finnig, O Müller (Henriettenhof), W R o h N (Gonterskirchen), F. Döll, L. Schub t.W. C l b e, P. Schumann und K Ruh 1. Der Geschäftsanteil jedes Genoffen wurde auf W0 Mark, di« Haftsumme auf 300 Mark festgesetzt. Aus den Geschäftsanteil sind sofort 20 Mark anzuzahlen. Ungefähr 30 Personen traten sofort der neuen Genossenschaft als Mitglied bei. Möge die neugegründete Dank dazu beitragen, die wirtschall- liche Lage in Laubach zu heben und zu fordern.
Vnnörrcie (tieften.
XKlein - Linden, 13. Jan. Am Sonntag hielt der hiefige Kriegerverein im Saale D:Ä Mitgliedes Speier feine diesjährige G e n e - rahetf ammlung ab. Der erste Vorsitzen de Schimmel gedachte nach einem kurzen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr Der verstorbenen Kameraden, Deren Andenken in üblicher Weise geehrt wurde. Die 3a.)resrcchnung wurde von dem Rechner PH. 3un g vorgetragen und bei Der Prüfung für richtig befunden. Das ursprünglich für den 5. 3uli vorgesehene Bezirks- triegerfeft wurde auf den 21. 3uni feftgelegt Die Reuwahl des Vorstandes ergab einstimmige Wiederwohl der bisherigen Herren. — Der in der Kricgsgräberfürforge tätige Herr Reuter wird am nächsten Sonntagnachmittag hier einen Vortrag über feine Eindrücke bei seinen verschiedenen Besuchen Der Kriegergräber auf Den Schlachtfeldern halten. Der Reinertrag der Veranstaltung soll der Kriegsgräberfürsorge zugeführt werden.
z Rödgen, 14. 3an. Das Winter, ergnugen des Gesangvereins „Konkordia", das am Sonntagabend in Wagners Saalbau stattfand, war gut besucht. Rach einigen Musikstücken und einigen Liedervorträgen des Chores wurde ein Theaterstück mit viel innerer Anteilnahme aufgeführt. Geschmackvolle Kostümierung vertiefte den Eindruck. Eine von dem Oberreal- schüler Kraushaar sehr ansprechend gesungene
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fällig mit Baumflechten und Moos bekleidete Rester in Astgabeln ruhen und einander sehr ähneln. , .
Weniger schnell als diese sind Die rauher unD roher gezimmerten Horst« Der Krähen, Häher unD Elstern dem Untergang geweiht. Die aus groben Reisern gebaut und mit Lehm und Erde belegt und verschmiert werden. Die Krähennester werden oft im nächsten Frühjahr von der Waldohreule bezogen. Besonders gern fiedeln sich Eichhörnchen Den Winter über in ihnen an. Sie verstopfen die Fugen des lockeren Geflechts mit Zweigen, an denen noch Laub ist, weil diese Blätter nicht mehr abfallen. Oft sieht man in den höchsten Gipfeln einen dicken Blätterball schaukeln. Es ist die Schlummerstätte der Eichhörnchen. Eine kleine seitliche Oeffnung genügt als Eingang. Dort hinein verschwinden fie, wenn fie bei ihrem tollen Spiel ftammauf, ftammab überrascht werden.
3m Gegensatz zu diesen Wipfelbewohnern nisten unsere geschätzteste Singvögel lieber in nichtigen Hecken und Büschen, oft in unmittelbarer Rahe des Bodens 3n dichtes Unterholz eingebaut, findet man das große, geräumige, neuartige Rest der Amfel, das sehr fest gefugt ist und mit einer Lehmschicht verkleidet. Sehr augenfällig sind die lockeren und meist leichtfertig, angelegtem Rester Der verschiedenen Grasmücken, Die kaum versteckt in Sträuchern stehen. Sie sind flach geformt und oft durchsichtig. Gut im Gebüsch verborgen sitzt das ziemlich umfangreiche Rest Der Goldammer, Dessen Außenwände aus Dürren Stengeln und yatmen gebaut finD. Manchmal genügt auch Der Wildwuchs von Pflanzen und Ran^n als Versteck für das Genist.
Zwischen Dürrem Laub auf dem Boden entdeckt man gelegentlich auch einmal einen großen Ballen, Der äußerlich von welken Blättern umwandet ist. das Rest der R a d) t i g a l L Sehr schwer zu finden sind die Wohnstätten Des Rot- und Blaukehlchens. Sie. sind an der Erde zwischen Wurzelstöcken, Moos unD Laubschutt angelegt, meist oben zugebaut unö gut Der Um- geüung angepaßt, als die Wasserlachen, Moräste und Dachufer bevorzugt werden. Ganz Der Umgebung angeglichen fällt * auch das Rest Der Laubsänger, Die eine Bodenvertiefung zwi-
Der Rorweger Larfen landete an einer Der jSra- verfe-3nfeln. wurde aber Durch Schweseldämpse des vulkcmiichen Eilandes rasch verscheucht. Der Deutsche Filchner glaubte, daß es sich bä Der von Cook entDedten Candlemas-Gruppe nur um eine 3nfel handle. Erst jetzt finD Die Süd Sand- wich-3n ein zum erstenmal von dem b it fchen Forschungsschiff „Discooery II" eingehend untersucht und kartographisch ausgenommen worden. Dach einem Bericht von 3. M- Woidie in der „Times" wurde die Lage jeder einzelnen 3nsel genau bestimmt, ihre Küstenlinien wurden ausgezeichnet, Lotungen vorgenommen und Ankerplätze entdeckt. Photographien und Skizzen wurden in _ großer Menge gemacht, und so ist erst jetzt das Rätsel der „Südlichen Thule" vollständig gelüst U a stellte man fest, daß es zwei Candlemas 3n,eln gibt, von Denen Die westlitzere „Dindilations-3nsel getauft wurde. Die Candlemas°3nsel und Die 3a- wodowski-3nsel senlen starke Schire cldämpfe aus, während drei andere eine schw ichere vulkanische Tätigkeit durch Dampfwolken an ünöigen. Aus den sechs übrigen 3nfeln scheint die vulkanische Tätigkeit erlo chen, aber das Fehlen von Schnee an einigen ©.eilen macht eS wahrscheinlich, daß der Toden noch teilweise warm ist und unterirdische Feuer sich dort befinden. 3n der Thule Gruppe wurde durch Echo-Lotungen ein bedeutendes Becken von drei Kilometer im Durchmesser mit einer Tiefe von 409 Faden in Der Witte unö nur 15 FaDen an den Rändern festgestellt. Cs handelt sich al o hier um einen unterseeischen Krater. und die unteren Wa.serschich en des Deckens bieten besonders günstige Bedingu igen für tierisches Leben. 2Iui den 3n ein herrscht ein reiches Dogelleben Dcb >en und See Elefanten bevölkern die Küsten. Das ganze Gebiet ist vulkanisch; Die Aussichten für Den Walfilchfang, Die erforscht toutDen, scheinen aber nicht sehr günstig.
6od)fd>u1narM(bten.
Amtlich wird Die Ernennung des v. Professors unD D.rektvrs Der WeDizmifchen Polikllnck in Bonn, Dr. RicharD S i e b e ck . zum tx ^.rosefsor für innere Medizin, und zum Direktor der Medizinischen Klinik an der Un ve.fi tat Heidelberg vom 1. April 1931 ab als Rachfolger des Geh. Rats L. Krehl bestätigt.
fchen dürren Blättern benutzen, nicht auf. Ebensowenig läßt sich das Genist des Zaunkönigs leicht entdecken. Der merkwürdig große Moosnapf steht im dichtesten Duschgewirr oder auch in Holzstößen am Boden.
Einfachere Restbauer sind die zierlichen M e t • f e n, die mit Ausnahme der Schwanzmeise mit jeder Daumhöhle und jedem Mauerspalt vorlieb- nehipen, um daraus etwas Behagliches zu machen. Wie fie, bringen auch Die Rotschwänzchen ihre großen Restballen am liebsten in solchen Verstecken unter. Baumläufer und Kleiber find ebenfalls Baumhöhlenbewohner. Oft kommt ihnen der wählerische Geschmack des Spechts sehr zustatten. Denn Der meißelt unD höhlt mitunter drei, vier Bäume an, bis er endlich den behaglichen, allen Anforderungen eines zufriedenen Familienlebens gerecht werdenden Wohnsitz gezimmert hat. Freilich zerstört vielerorts die Vorsorge der Forstwirtschaft,, die alle häßlichen Baumlöcher mit Zement ausfüllen läßt, zum Schutze gegen eindringenden Regen und Schnee, viele Ristgelegenheiten, toerm sie nicht durch aufgehängte Kästen wieder einigermaßen einen Ausgleich schafft.
(Sieben, Der technische Leiter Der DLRG., die Organisation und die Ziele der DLRG-, Die sich selbstlos in Den Dienst Der Nächstenliebe stellt Die Zahl Der Todesfälle durch Ertrinken in den letzten zwei 3ahrzehnten ist trotz des gewaltigen Aufschwunges des Dadcbetrubs niht gestiegen, eine Tatsache, die in erster Linie auf das Wirken der DLRG. zurückzuführen ist. Der Lehrscheininhaber Student Schaum vermittelte sodann die bei Wasserunfällen für den Rettungsschwimmer notwendige Kenntnis der Unfallarten Kolonnenführer Kray von der Gießener Sanitätskolonne erklärte in kurzen Grundzüg n die „Erste Hilfe" und Die Wiederbcl.bungsmethoden mit und ohne Hilfsmittel. Zum Schlüsse des theoretischen Teils dankte Der Lehrgangs eiter der Sanitätskolonne und hob Die gemeinsame Zusammenarbeit Der beiDen Sjelferorganifatianen h rvor. - Anfchlie» henD folgten im Städtischen Vollsbad die praktischen Hebungen mit gleichzeitiger Prüfungsabnahme 3n mehreren Abteilungen wurden die Rettungs- und Besreiungsgr.ffe, die Wicdecbcle- bungsmethoden usw durch Lehrkräfte Der DLRG. zum Teil im Wasser gelehrt. Die anderen Dor- aussetzüngen für den Retter wie die Kenntnis des Tauchens, des Schwimmen s in K eidem und besonders der einzelnen Schwimmarten werden in den nächsten Lehrgangsstunden behand.lt werden Für die bestandenen Prüfungen inert) en* toür- dige Abzeichen der DLRG. in Bronze, Silber bzte. Gold verliehen.
Vogelnester im Winterwald.
Von Peter Bauer.
Wenn im herbstlichen Wald Die Fark^n des Untergangs auflodern beginnt auch der Erfüll Der Doge.Wohnungen. Rur Die ^^er und im Schuh des immergrünen Radelsorstes, und die k Risthöhlen in den a ten Bäumen überstehen den Winter. Trotzdem werden sie von ihren übers 3ahr toieöerteorenöen Besitzern nicht mehr ix- zogen, vielmehr mieten sich oft bequemere Rest- bauer in fie ein. Selbst das Genist Der überwinternden Standvögel, so kunstvoll es auch oll gezimmert und gefügt ist, wird nur a.s sommerlicher Famil'enaufcnthalt gewertet und vetivaist allmählich. 3m Frühling, wenn 2 ebc unD। greite die Gefiederten zuiammcniutzrt, baut ledes Mar neu. Selbst der Specht hämmert und hackt lich immer wieder eine frische Risthohle tn Die Daimie, was dem Forstniann oft gar nicht recht ist- Rur Die fast haustieräaft an den Menschen gewohnten Störche und Schwalben machen dann eine Aus- nähme und kehren in ihre fester aus dem Dache.
• unter Der Traufe und in Stallen wieder, wenn nicht daran herumgebessert wurde ober das freche Spatzenvolk fie nicht beschlagnahmte.
Lichtet der Laubfall die Kronen Der Wald- bäume, Dann sind Die an Zweigspitzen schaukelnden oder zwischen Astgabeln sitzenden Vogelnester bald allen Sturmstöhen ausgesetzt und he verfallen um so rascher, je mehr kleine Zwng« m das Geflecht hereingezogen wurden. Deren Blatter nun absterben. Damit verliert das Gefüge von Halmen Stengel und Moos jeden Halt, cs ent» lieben Lücken, und das übrige Vemichtungswerl besorgen Wind und Regen. An schlai.ken Astenden sjcht man manchmal lange noch zwischen einer Zweiggabcl Die napfförmige Wohnstube des P i • to ls schweben. Die fast ganz aus breiten trockenen Grashalmen geflochten unö Damit au^ an Die Zweige gebunden ist. 2ieber in dic Rahe des Stammes, vor allem in dichtes Laub baut Die Singdrossel ihr geräumiges Rest, das äußerlich aus Reisern, Stengel und Moos besteht, aber wenig widerstandsfähig (st. wenn der schützende Blät.erbusch fehlt. 3n Den Baumwipfeln uiften auchBuch- unö Distelfink. Deren sorg-
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Olympiakurs
her OSB. in Südheutsch'anh.
Der Süddeutsche Fußball- und Leichtathletik- Verband hat den ersten Olympia-Kurs für die DSB übernommen. Dieser Kurs wird im Mai 1931 unter Leitung des Reichs - Sportlehrers Waiher und unter Mitwirkung Geo Brechenmachers im süddeutschen Verbandsheim Ettlingen vor sich gehen.
Lehrgang zur Ausbildung von Rettungs-Schwimmern
Der Bezirk Oberbessen der Deu.ftzen Lebens- rettungdgef l schasl (DLRG.) hält auch in ditiern Winterhalbjahr tinen Lehrgang zur Ausbildung von Rettungsschwimmern in Gießen ab Wahrend dieses Lehrgangs finden Prüfungsab- nahmen für Den Grund-, Prüsungs- und Lehr- schein der DLRG. statt. Etwa 40 Teilnehmer »erben sich Der Prüfung unterziehen. Daß der Ret- tungsgedanke bti uns in Ooerhess?n immer breitere Wurzeln schlägt beweist die Zusammer.s Yung der Lei nehmer aus den v-rschie->ensten Vereinen und Berussgruppen ganz Ob-rhcsscns^ wie Schwimm-, Turn-, Sport-, Radsahr-, Marine» vereine, Sani ätiko onre Polizei. Reichswehr. Studentenschaft und einige Bademeister Am ver- gangenen Sonntag b’gann Der Lehrgang. Der sich noch über die nächsten vier Sonntage erstrecken wird, im Devot der Sanitatsko onne Gießen Zu- nächst erläuterte Gauschwimmwart Sauer.
, hochschule
Morse»
20 Uhr Umveisuäi: bingab-u (Sc.uche, Protokolle, *8t: richte, vörfanl 53, II.Sivlk links. Me> 'es am Lchwaricn PreitllSi.l „I)
Turnverein 18'6
D:e icflelmä i'aen. Turn- und ttijm- nafti'ki'lllnben der Kranen-jlliicilnns bcmmien ivteber nnt irreitanbeMQaib H' tUhr.m her turn« balle des Ncalatin-


