Einzelbild herunterladen

Nr. 178 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhessen)Samstag, 1. August 1951

Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen.

Schöne Tage im Watt.

Ferienfreuden am Aordseefirand.

Don HanS«Güncher Marek.

®ujum! Du umschließt Erinnerungen an |on- nenerfullte Tage, Mondnächte über der ewig rau­schenden Nordsee, Stunden der Ruhe, wortkarges Gespräch mit wetterharten Fischern

Vor den alten, niedrig gemütlichen Fischerhäusern spielen braungebrannte Grohsladtjungen, lauschen den einheimischen zehnjährigenSeebären", lernen, was Steuerbord und Backbord, was Kielwasser und Kielschweine sind, gucken begierig auf Krebse und Seesterne und sind froh

Grün weht der langgestreckte Deich die Sicht auf die See, wie um ihr Geschenk noch recht lange aus­zuheben, nur ihre Melodie hört man. Neugierig lugen die Veranden und Dächer der großen Strand­hotels über die Deichkrone hinweg.

Oden tut sich ein überwältigender Blick auf! Ruhig und wuchtig schiebt der Seewind die langen Wellen der Nordsee auf den Büsumer Strand zu, singend unb rauschend brechen sie sich an den klobigen Blocken der Strandpromenadenmauer. Im Sonnen­glast versinkt am Horizont die Vogelinscl Irischen. Kreischend tragen Möwen und Seeschwalben die Grüße des einsamen Nordseeeilandes herüber.

Dom Musikpavillon inmitten der breiten Strand- Promenade dringt die Musik der Kurkapclle zur Deichkrone hinauf, lockt zu den spazierenden, sommer­lich buntgekleideten, froh gestimmten Menschen zu den flaggenüberslattertcn Strandkörben, den baden­den und spielenden Kindern. Man geht auf und ab und entdeckt vor dem bauchigen Leuchtturm die lange Reihe der Badekabinen. Herunter mit den Sachen, hinein ins Wasser! Lange Schwimmstvhe in der wundervoll warmen Salzflut tragen durch die Schar der Nichtschwimmer hindurch, die sich mit Gekreisch bespritzen, auf Gummitieren reiten, auf Bälle stürzen. Plötzlich ist der Schwimmer so weit draußen, daß die Badekabinen zu einer langen Zeile verschwimmen, lind bann tragt ihn der langsam vom Lande ab­flutende Ebbestrom zurück.

Hinter den kühlen Wänden des Strandkorbes Der- sinken die Geräusche der Umwelt. Nur der Blick auf die Nordsee bleibt. Der Blick auf das Spiel der Sonne im Wasser, den blauen Himmel, das braune Segel des Kutters, dessen Motor ganz fern herüber- pocht, auf den Seehund, der sich dort neben der Sandbank tummelt, über der das Wasser so ruhig

Langsam dämmert man hinein in diese Stille, nimmt einen Möwenruf mit in den Traum, eine Äinbcrftimme, ein Frauenlachen. Die See unb wir schlafen.

Stimmen zerreißen ben Traum. Man reibt sich ble Augen. Die Sonne scheint noch immer, aber wo ist das Wasser, wo ist bie See? Weit behnt sich bie Erde, wo vorher Wasser war. Ein weißer Streifen nur dort draußen laßt die See erkennen, sonst rings­um tropfen, unb rinnsalüberrieselte Erde.

Die Watten? Eben unb ohne Priele liegen sie ba. Darauf bie Menschen. Allein ober zu zweien, breien lausen sie über die Watten, dem Wasser nach. Das Geschrei der Möwen gellt stärker über ben Köpfen brr Wattenläufer, wenn bie ewig hungrigen Vögel auf einen im seichten Wattwasser zurück- gebliebenen Fisch herabstoßen

Kühlenb streicht der Wind über den sonnendurch- wärmten Boden. Prickelnd unb blutbelebcnb legt sich der von tausend zarten Wellen gefestete und ge­träufelte Wattboden unter den Fuß, winzige Hügel unterbrechen die Fläche, unter ihnen wohnen die kleinen Wattwürmer, aus deren Behausungen ab und zu ein kleiner, glitzernder Wasserstrahl aussteigt. Strandkrabben, die alle aussehen wie panzerum- gürtete Krebse, eilen um die Hügel herum und ver­schwinden in behende gegrabenen Löchern.

So wandert man durch das Watt. Heber sich den Himmel, vor sich bie See, unter sich ben Meeres- boben, um sich die Ruhe der Natur. So wandert man wohl durch bas Watt, bis ber weiße Streifen bort draußen sich langsam unb kaum merklich näher schiebt Die Flut kommt. Ungefährlich unb ohne Ueberraschung ergreift sie wieder Besitz von ihrem Boden, die Menschen ziehen vor ihr her, verweilen wohl hier und da, schauen, wie die Fluten langsam an ihre Füße kommen, an ihnen sich hinauftasten.

Unb plötzlich tauchen unzählige dunkle Segel zwischen Büsum unb ber Insel Irischen auf, die Fischerflotte kehrt vom Krabbenfang zurück mit ber aufkommenden Flut. Näher und näher kommen sie, die ersten verschwinden schon hinter Leuchtturm und Hafeneinfahrt.

Nun wird Leben im Hafen. Kutter an Kutter bringt seinen Fang an Land, appetitlich düstet es aus ben Körben Unb wenn man schnell zwei Finger zwischen die frisch gekochten, ungeschälten Krabben

steckt und eine kleine Handvoll herausholt, bann sehen bie scharfen Fischeraugen auch einmal nach dem Himmel oder dem Hafen und merken nichts...

Wohlig müde und erfrischt vom Wasser, von der Lust unb vom Watt mit seiner beruhigenbcn Wir­kung auf bie Nerven geht man burch den abendlichen Ort, in dem jetzt ba unb bort ein weicher Geigenton, ein schmeichelndes Saxophon aufklingt.

Der will, geht tanzen.

Wer nicht will, setzt sich hinter bie gebräunten lische ber ehrwürdigenAlten Post", hinter einen kräftigen (Eiergrog. Ein anderer steigt hinab in die kühlen Gewölbe des Aquariums der Zoologischen Station Büsum, hinab auf den Meeresgrund, auf

dem es grünbammtrnb schillert zwischen Seerosen und Hummern. Knurrhähnen unb Tintenfischen, Haien unb Einsieblerkrebsen, Schollen unb See­sternen. Er fängt vielleicht einen kleinen Plausch mit Bastl Müllegger, bem Leiter ber Station, besten Augsburger Mundart hier an ber Wasserkante so eigenartig anmutet. Und kommt ein alter Fischer dazu, gibt es einen merkwürdigen Disput in Platt­deutsch. Bayrisch und Hochdeutsch, wo dieser Hummer oder jener Hai wohl gefangen wurde, und welche (Erinnerungen mit dem kleinen, rundlichen Seehund verbunden sind, der ba hinten aus seinem Bassin mit kluaen. milben Augen zu uns hinblinzelt.

Büsum, herrliche läge in Meer unb Watt!

Deutschlands Herrgottswinkel.

Urwüchsige Doralpen-Landschast.

Don Richard (hiringer, (9DS.

Mit dem 6<x? beginnt da- andere, daS nicht Idylle ist, nicht Dillenkolonie, sondern Landschaft, Alpenvorland mit Rudeln von Rehen, dem sichernden Dock, den äsenden Ricken, deren weiß- fellige Spiegel aus goldener Tannenlichtung leuch- tert Heber jede Schneise sprengt es schmalglie- derig in falben Sprüngen. Auf jedem Kleefeld äugt der unverwandte Blick unter schöngesetzter Stange. Klösterlich krönen sich grüne Höhen. ES ist das bäuerliche Weiß, ganz blank, ganz linnen- rein frischgcrvaschen, das bie Frische der Dörfer malt Die Straße begnügt sich etwas schmaler, bleibt vortrefflich. Mit Murnau dröhnt daS Hochgebirge in breiter Majestät empor, Felsen- toanb an Felscmwand, silberrieselnd, schneebelchncit eine grandiose Kette unverrückbarer Massive ur- gewaltigen Gesteins.

Fächerfaltig zerknittert die Front im Hin-Eilcm deS Wegs, der magnetisch bie Massen anzieht, knickt zu Gipfelgruppen auf, sendet Flankenzüge aus, baumbestandenes Dorgebirge, daS ein Tal baut übersäet mit Heuhütten. Unter Schindel­dächern ducken sich Werdenselser Häusel mit ellen­langen Dachrinnen, die über die Gasse hinüber- giefjen, mit Äammerfenfterl und Holzlege, mit dem heiligen Florian, der vor Brand beschützen wolle. Die wilden Steinbrocken, die das Schindeldach be­schweren, muten an wie Derggeröll, daS von den Wänden niederbrach, die da felsicht als W a x e n - stein, Alpspihe und Zugspitze das Höl­lental umklammern. Tirol schneit herüber. Ge­nagelte Stiesel knirschen in Schotter. In schnee­iger Luft weht etwas wie Enzian, Himmelsschlüs­sel und Tannenruch. Der Herrgott ter Herrgotts­schnitzer, ter Geigenbauer, der Förster und Flößer, ter Holzknechte und Bergführer, ter Schuhplatt­ler und Schneeschuhläufer hat seinen Herrgotts­winkel noch.

Gott schütze Deutschland vor seinen Sünden!

AuS dem Hochgebirgszwickel ter Allgäuer Al­pen führt die Oberstdorfer Straße über Sont­hofen und Immern stabt an den Alpsee. Rauh fegt der Wind aus den Höhen. Dio Luft ist Schnee. Trotz Heu und Sommer und Sommer­frische: die Frische herrscht vor. Das Tal ist ver­rammelt von mächtigen Felsen. Samt seinen fromm bemalten Hütten, samt seinen Schindel­dächern und Wiesen: eingeklemmt von den Ge­birgen, starrt das Tal zu ben Firnen auf. Erst um den Saum des Sees tut die Weite sich blu­miger auf. Die Straße nach Kempten mit befreiendem Heberblick über die schimmernden Ge­stade bricht sich frei. Die Strecke zum Bo­densee drückt sich unter den Bergen hin, das platte Ufer entlang. Staubig und brüchig, oft roh beschottert, leitet sie in eine andere Land­schaft. Die Gebirge weichen nach Süden. Ferne Ketten blauen auf. Die grüßen schon von jen­seits herüber. Das ist schon Nachbarland. Der Alpsee ist unversehens hinter Tannen unter- getaucht. Die Tannen schwanden ins Tal. Der Weg bahnt sich eine Höhe. Obstbäume wandern den Hang heran. Ein Blau schwebt über ter Tiefe. Lichte Räume rücken heran. Eine Brite bläst erquickend. Heber den fernen Schatten­rissen ter Schweizer Berge thronen Hausenwolken, groß, machtvoll empor gestoßen. Aber die Rähe wird mild, golden, als dufte Honig und Wein. Obst, Obst und wieder Obst. Weinstocke und wie­der Wein. Hopfenstangen von Weinstöcken. Die Landschaft wird zum Garten. Dann ritzt eine sil­berne Linie in die blendende Spiegelung: blend- blau im blauen See aus Dult und Glanz, wie die Klinge eines Degens, stößt Land in die Kimmung, mövenumfunkelt, mit Turm und Leuchtturm und

dem Löwen: Lindau, im Schneeschimmer ter Schwei». Festlich kränzen sich die freudigen Ufer mit hellen Straßen. Leichtbeschwingt entschlüpst der See, strahlt durch die Zierte spielender Gär­ten, weicht einem Forst kühlschattenter Tannen, schmiegt sich drängender in die Bucht von Fried- richShasen.

In seinem Horst atmet ter Riese. Hm ein Spinnwebwunterwerk entschwerter Gestänge zit­tert die verletzliche Hülle. Heber Weltmeere im Sturm hat sich der Koloß gewälzt. Schwebend füllt er die schweigende Lusttchisf-Halle Da tut sie sich auf: alS glitten die Spitzbogenslügel eines Dom-TorS auäcinanter, so öffnet sich das Portal. Der Silberriese wankt...

Hnd dann streift ein ziehender Schatten die leuchtenden Dächlein ter allen Burg am Boden­see, die noch heute Meersburg heißt, und grüßt den Schatten der Dichterin, deren Gedächt­nis im kalten Gelaß dieser steinverwur^elten Mauern liebreicher gehütet wird als in ihrem Heimat-Rüschhaus, wo den andächtigen Pilger im Gekläss rasender Hunte Menschen unwillkommen heißen.

Wanderfahrten.

Gießen Krofdorf Fohnbachtal Crumbach Fellingshausen Rodheim.

Wenn wir nicht vorziehen, das Postauto bis Krof­dorf zu benutzen, gehen wir auf der Krofdorfer Straße nach unserem Nachbarort. An der Haupt­straße beginnen die blauen Striche, die uns alsbald in das reizvolle Fohnbachtal bringen. Mitten im Tal haben wir bei einer Wegcbiegung einen malerischen Rückblick auf Burg Gleiberg. In der Nähe des gast­lichen Forsthauses Waldhaus, wo wir uns erholen können, kommen wir auf einen breiten Waldweg, den wir nach links einschlagen. Ein kurzes Stück geleiten uns rote Keile; wo diese scharf nach links abzwcigen, gehen wir geradeaus und gelangen nach Erumbach. Beim Waldausgang bietet sich uns ein schöner Blick in das Berstal mit freundlichen Dör­fern dar. Nunmehr gehen wir auf breiter, teilweise aussichtsreicher Landstraße an der Billa Tannenhof vorbei über Fellingshausen nach unserem Endziel Rodheim. Wanderzeit 4 Stunden: bei Benutzung des Postautos nach Krofdorf eine Stunde weniger.

wehlar Kloster Altenberg Klein-Altenstädken wehlar.

Wir fahren mit Sonntagskarte nach Wetzlar, durchschreiten die Stadt in westlicher Richtung, schließlich über zwei Dillbrücken, und gehen roten Punkten nach, die Lahn abwärts zu dem schön über dein Tale gelegenen früheren Kloster Altenberg mit prächtigem Blick auf das Lahntal. Das Anwesen, eine fürstlich braunselsische Domäne, ist von den Buderusschen Eisenwerken gepachtet und von diesen zu einem landwirtschastl chen Mustergut ausgebaut. Wir besichtigen die wohlerhaltene frühgotische Klo­sterkirche mit dem Grabmal der hl. Gertrud und den ehemaligen Klostergarten, der in einen Park um« gewandelt ist. Hinter dem Gasthaus3um Kloster­garten" führt uns ein Feldweg über eine zwar schattenlose, aber aussichtsreiche Höhe; namentlich fesselt der Blick auf Wetzlar mit dem Kalsmunt. Rach einiger Zeit erreichen wir bei Klein-Alten- ftäbten das Dilltal und jenseits des Flusses Aßlar. Auf tadellofer Straße kehren wir über Hermannstein zu unserem Ausgangspunkt Wetzlar zurück. Wander- zeit etwa 3% Stunden.

Reisewinke.

Wenn Sie verreisen: Post nicht vergessen!

Zu ten Tortercitungen einer Erholungsreise ge­hört auch, daß man die Rachsendung der Postsachen rechtzeitig vorher regelt Wenn man auch während ter Ferien ten Alltag möglichst vergessen niöchte, so ist es doch ganz angenehm, durch das .Leihblatt" über bie Dorgänge daheim unterrichtet zu werden unb auch wichtige geschäftliche oder private Postsachen nachzesanot zu bekommen. Hm das zu erreichen, stellt man einen sog .R ach- fenbung<antra g". Das Formular bringt der Briefträger auf Wunsch ins HauS, und en nimmt es nach Ausfüllung auch wieder mit »um Postamt. Wer nicht wünscht, daß feine Postsen­dungen im Gasthaus oder in der Pension abgege­ben werten, läßt sie sich zweckmäßig unter .post­lagernd" oder . bahnpostlagernd" zustellen. Zum Rachweis ter Empsangsberechtigung dem frem­den Postboten oder Schalterbeamlen Gegenüber be­nutzt man am besten ten Reisepaß oder aber (in­nerhalb Deutschlands! die Postausweiskarte, die für 50 Psennig in den Postanftalten ausgestellt wird.

Verbilligung der ttejellschastösahrlen auf der Bahn.

3m Reiseverkehr gewährt die Reichsbahn für Gesellschaftssahrlen in größerem Umfange Fahr­preisermäßigungen, wenn die Fahrten in ge- schlossenenGruppen vderinLonder- zügen stattfinden. Hm zu diesem GesellschaslS- reiseverkehr angesichts ter schlechten Wirtschafts­lage anzuregen, hat sich die Reichsbahn vor kur­zem entschlossen, diese Preisermäßigungen wesent­lich zu erweitern. Für GesellschaftSsahr- t e n (Gruppenreisen» wird die Minbestteil- nehmerzahl von 20 auf 15 Personen herabgesetzt. Währenb früher die Ermäßigung einheitlich 25 Prozent betrug, wird sie jetzt gestaf­felt: sie beträgt bei einer Teilnehmerzahl von 15 bis 50 Personen 25 Prozent unb von mehr als 50 Personen 33' , Prozent. Außerdem werden bei 31 bis 50 Teilnehmern eine, bei mehr als 50 Teil- mehmem zwei unb bei über 100 Teilnehmern drei Fahrausweise kostenlos abgegeben. Für Gesellschaft Ssonberzüge wirb bei einer Mintestteilnehmerzahl von 300 Reisenden 3. Klasse und bei einer Mintesteinnahme von 200 Mark die Fahrpreisermäßigung von 33'/, a u f 4 0 Prozent erhöht. Für die besonders ver­billigten Iugendsahrten sind fortan auch die Schnellzüge unter den gleichen Bedingungen wie für Schulfahrten freigegeben. Bei Schulfahrten werten künftig im Rahmen der festgesetzten Zahl der Begleiter (je ein Begleiter auf 9 Schüler) auch Begleitpersonen zugelassen, die nicht zum Lehrpersonal gehören; in besonderen Fällen kön­nen auch mehr Begleitpersonen zugelassen werten.

Deutsche Gesellschaftsreisen nach Sieben­bürgen unD Bukarest

Das Deutsche Kulturamt in Hermannstadt als die Zentralstelle des bodenständigen Deutschtums in Ru- manicv gibt durch zwei Gesellschaftssahrlen auch im laufenden Sommer Gelegenheit zum Besuch Sieben­bürgens, wobei nicht nur die herrliche Karpathen­landschaft das bunte Völkergemisch, die schönen Volkstrachten, die deutschen Kirchenburgen bewun­dert werden, sondern auch ein unmittelbarer persön­licher Kontakt mit auslanddeutschen Volksgenossen hergestellt wird. Die erste Reise führt von Wien aus nach Hermannstadt, in die Transsylvanifchen Alpen (Negoi 2544 m) nach den Königsgräbern in Eurtca de Argesch, Bukarest, Erdölgebiet, Sinaia, Kronstadt, Schäßburg ufw. Die zweite Reife führt von Wien über Hermannstadt, Roter Turm, Eurtea de Argesch. nach Bukarest, Kronstadt, Schäßburg, Mediasch usw.

Reifeliteratur.

Badnerkond Schwarzwald. Heber die zahlreichen Heilbäder und Kurorte im Schwarz­wald und Odenwald, am Neckar und Bodensee ist ein Faltprospekt erschienen, der praktische Angaben über die Heilmittel und Heilanzeigen der Bäder und über die Höhenlage der Kurorte und Sommerfrischen enthält. Dank der überaus günstigen klimatischen Bcrhältnisse, die eine wertvolle Ergäi^zung der Heil­kraft der Quellen und der vielseitigen Äurmittclcin- richtungen der Badeorte sowie der natürlichen Höhensonne und der nervenstärkenden Höhenluft der Kurorte und Sommerfrischen darstellen, ist ein ganz­jähriger Kurgebrauch möglich. Groß ist die Zahl der Sanatorien, Heilanstalten und Kinderheime; ins­gesamt werden etwa 120 solcher Adressen nach­gewiesen. Die Heilbäder und Sanatorien sind nach ber Art der zur Behandlung kommenden Krank- Heiken gruppiert.

täad Satotausen-

Bewährte Heilquellen / Schöner alter Park Preiswerte Pauschalkuren Auskunft: Hessische Badedirektion i

SchloB-Cafö Marburg

Inh. Carl Spangenberg - Schönste Aussicht Marburgs Täglich ab 15.30 Uhr: Konzert

D ienst,Don nerst,Sonnab. u.Sonnt :Tanz-Abend Mittwoch: 5-Uhr-Tanz-Tee 35720

Sommerkur für 3563V Nervenkranke und Nervös-Erschöpfte Spixialkorustalt Befiele Im Tannai bei Frankfurt a. M. Prospekte durch San.-Bal Dr. M. Stjmlre-Kahleyss,

ilüHnnrinin im Spessart von Heigenbrücken PÜricUMclll Kurpension RIETZ

wo odervolle Lage inmitten trottet Tannenwilder, herrliche Waldapeilerglnge mit Idyll. Ruheplätzen, reizende Fremdenzimmer, fließendes Wasser, prima Ver­pflegung Mk 4.50 bei vier Mahlzeiten, Blaer im Hause, Badegelegenheit. Autohalle. Telephon Frammersbach 35. 4995V

Herbstein im Vogelsberg (450 m über Meeresspiegel) umgeben von Tannen- und Fichtenwäldern, 5 Minuten vom Walde entfernt, 2 Seen für Bade­gelegenheit Pension 4 HM. bei 4 Mahl­zeiten. Eigene Metzgerei 4953d

Besitzer: Ludwig Statt.

fmalpmioo Mol SS

Luftkurort / Besitzer: E Haaf

nimmt Gäste zumTagespr. v.Mk.4.50 auf

Kloster Arnsburg .Stunde Waldweg von Lich. Sehenswerte Ruine u. Barockbauien. Beste Bervsleguna lermäßigie Preise» und Sommerfnfche tm 3500 Gasthaus Thörner.

Omnibus Sonntags: Gießen iLudwigS- vlavi ab 13.4(1 Arnsburg ab 18.15 Uhr.

Der ideale Luftkurort- LICHTENBERGS im Odenwald

Prospekte durchHotel-ft-nsionjchlo8Lchfenberd

F;

Luftkurort Herrenberg

Linie Stuttgart-Freudenstadt. herrl.Buch.- u. Tannenw. Schloßberganl^vrachtv. Aus­sicht v. alten Rain. d. schonst 1<unft Würt­tembergs. Mob. Freibad. 30000 qm groß, mil ülMtr.SchwimmbasstN. Hotel Post, allerb. Bervfl., mob. einger. Garten. Wald- vark. 'LeniionSvreiS Mk. 4.00L50. Näh. d. Hotel Poü ob Bürgermeisteramt, sioo d

Römlinghofen Post Öberkas«! a/ph

Pension Höhner 3669 D

ruhiges Haas, bekannte gute reichh. Verpflegung

Pension ab 15. Juli Mk.4.50

4 Mahlzeiten, gam. Frühstück neuzeitBches Strandbad

Auskunft,Führer Unterkunft d.die örtl.Verkehrsi.-er. e ne u. Verkehra- verbandf.d.Lahn SilzLimburga.L. Werner, Senger- »tr 5, Fvnr. 895

Sch-' Schaumburg

Diez.

LAHNTAL

Limburg

Runkjei

Miederlannstem Bad Ems Bad-Nassau , Obernnof