Einzelbild herunterladen

Schubert und Salzer, Berger. Holzmamr, Kunst- feibe, Eisenbahnverkehr, Hotelbetrieb, Polyphon, Svenska usw. bi» zu 5 Proz. bzw. Wart. Salz­detfurth minus 7 Proz. Eine Ausnahme machten Hackethal plus 2 Proz.. Schlesische Zink plus 1,25 Proz.. Drown. Doweri und Lahmeyer. die 1 Proz. gewannen, und vor allem Karstadt. Letz­tere eryvlten sich auf eine beruhigende Erklärung, bah der Geschästsgana des Unternehmen» normal sei. 3^-pro)entige Anleihen neigten ebenfalls iur Schwäche, auch Ausländer zeigter gegen­über ihren letzten Dotierungen klein« Rückgänge.

Pfandbriefe ebenfalls weiter nachgebend. Geld unverändert letchl. Auch nach den ersten Kurfen ergaben sich neue Derluste. Der Reichsbankaus- weiS für die dritte Iuliwoche wies eine Snt- lastung um 71,6 Millionen auf, die Deckung besserte sich, da sich der Rotenumlaus um etwa 23,8 Millionen verringern konnte, auf 66 resp. 76.6 Proz. Sine Anregung konnte dieser AuSweiS aber nicht bieten. Weitere Eretulionen und Der- käuse vor dem Ultimo drückten aus die Kurse und führten bei den schwereren Werten zu neuen biS 5 Proz. betragenden Rückgängen.

Oie Hefrag im Lahre 1929.

Das aus die Preustisch« Elektrizität- AG. (Preag) üdergegangene Braunkohlen- Schwelkraftwerk Hef sen-Franksu rt AG. (He frag) in Wölfersheim schlieht daS Geschäftsjahr 1929 unter Berücksichtigung des DerlustvortrageS von 108 279 Mk. nach Ao- zug von 852 077 (101250) Mt. Zinsen und 857 527 (102 137) Mr. Abschreibungen mit einem Ver­lust von 1 724822 Mk., der vorgetragen wird.

Rach dem Bericht erfolgte die Inbetriebsetzung deS SchwelkrastwerkS WölserSheim im April 1929. Die installierte Leitung d«S früheren staat­lichen Kraftwerk- wurde um 13600 Kilowatt auf insgesamt 23 350 Kilowatt erweitert. Die ersten DetriebSmonate brachten für daS Kraftwerk er­hebliche Anlaufsschwierigkeiten. Die ElektrizitätS- erzeuguna stieg von 1,6 Mill. Kilowattstunden im April auf über 5 Mill. Kilowattstunden im Dezember und belief sich einschließlich der Er­zeugung deS alten KrastwerkS aus den ersten Drei Monaten aus über 34 Mill. Kilowatt­stunden. während der Fremdstrombezug von 1,3 Mill, im April auf etwas über 30 Mill. Kilo­

wattstunden im Dezember sank. Die Beliefe­rung der Mainkraftwerke wurde im April 1929 wieder ausgenommen. Der Absatz der elektrischen Arbeit ist durch langsristige Verträge gesichert, auch der Versand der Schwelprodukte ersolgt auf Grund fester Abschlüsse regelmäßig. Der Verlust sei auS den großen Anlaufschwierig, keilen und auS dem hohen Kapitaldienst er­wachsen. Das Kapital ist inzwischen von 3 aus 10 Mill. Mk. erhöht worden: im Zusammenhang damit wurden die früher hessischen staatlichen Braunkohlenbergwerke eingebracht. Für daS lau­fende Jahr wird ein wesentlich besseres Ergeb­nis erwartet. In den ersten vier Monaten 1930 betrug die Stromerzeugung 19,5 Mill. Kilowatt­stunden.

In der Bilanz betragen (in Mill. Mk.) Gläu­biger 1,72. Akzepte 0,63 (i. V. zus. 3,72), Dar- leyen»gläubiger 15,65 (1.80), während Bankschul­den (i. V. 9,02) nicht mehr erscheinen. Anderseits sind Schuldner mit 0,80 (1,34), Vorräte mit 0,21 (0,03) ausgewiesen. Anlagen stehen mit ins­gesamt 19,22 (15.69) zu Buch.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 27. 3ulL

7 biS 8.15: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.15: Katholische Morgenseier. 10 bi» 11: Von Wicken­rode-Großalmerode Stunde deS EhorgesangS. 11.15: Von Gelnhausen: Ltadtgründungsseier. 12: Von Berlin: Konzert Artur Guttmann mit dem Terra-Tonsilm-Orchester. 13.10: Von Schotten: 4. Laus um die deutsche Meisterschaft für Motor- radfahrer. 13.30: Von Berlin: Fortsetzung de» Konzerts deS Terra-Tonfilm-Orchesters. 14: Von Stuttgart. Kinderstunde. 15: Stunde des Landes. 15.30. DaS Land spricht zur Stadt. 16: Rachmit- tagSkonzert deS Rundfunkorchesters. 18: Sigis­mund von Radecki liest aus eigenen Arbeiten. 18.20. Stunde de» Rhein-Mainifchen Verbände- für Volksbildung .Da- deutsche Dolk-Iied in Lothringen", Vortrag von Max Ittenbach, Frank­furt a. M. 19.20" Sportnachrichten. 19.30: Von Stuttgart: Bilder au- Dorf und Stadt. Rezita­tionen von Martin Lang. 20: Don Stuttgart: Bla-konzert. 21.15: Von Stuttgart: Heitere Ein­akter von Eurt Götz. 23 bi- 0.30 Von Stutt­gart Tanzmusik

Montag, 28. Dull

<'.30 biS 8.30 Von Bad Bertrich: Konzert der siaatl. Kurkapelle. 12.20: Schallplattenkonzert: Liebeslieder, Liebesarien und Liebesszenen. 16: Aus dem Kurhaus Bad Bertrich: Konzert des siaatl. KurorchesterS 18.05 .Die Technik der Lithographie". Vortrog von Dr. Walter Schür» nieder Frankfurt 18 35: .Was wollen die reli­giösen Sozialisten?", Vortrag von Pfarrer Eckert, Mannheim. 19.05. Englischer Sprachunter­richt. 19.30 Von Bad-Raubeim: Im Herz-Am- bu'atorium. 20 Konzert des Rundfunkorchesters.

Dienstag, 29. 3uli.

7.30 bis 8.30: Von Bad Bertrich: Konzert des siaatl. Kurorchesters. 12.20: Von Stuttgart Pro- mcnadenkonzcrt. 13: Schallplattenkonzert: Alt- Wien. 15. Hauslrauen-Rachmittag. 15.45: Von Steinau bei Schlüchtern: Seifenfabrik. 16: Von Stuttgart RachmittagSkonzert des Rundfunk­orchesters 18.05 »Graf Hermann Keyserling - anläßlich seine- 50. Geburtstages", Vortrag von Dr. Fritz Heinemann, Frankfurt a. M. 18.35: Von Stuttgart. .Gedanken über den baltischen Eharakter", Vortrag von Dr. Felix Schottländer. 19.05 .Das befreite Weinland". Eine Aussprache über Zukunst und Sorgen deS deutschen Wein­baues. 19.30: Unterhaltungskonzert des Rund­funk-Quintetts. 20: Konzert des Rundfunk­orchesters: Der unbekannte Mozart. 21.30: Otto Reutter. 22.50 bis 24: Tanzmusik.

Mittwoch, 30. 3uli.

7.15 bis 8.15: Von Bad Reuenahr: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Von Stuttgart: Schall­plattenkonzert. 13: Schallplattenkonzert: Giacomo

Meherbeer und E. M. v. Weber. 15: Stunde der Jugend. 15: .Einkäufer und Dresseur wilder Tiere bei Hagenbeck", Gespräch zwischen Johann Schröder und Paul Laven. 15.25: .Wunder der E^mie", Gespräche von KopernikuluS. 16: Rach­mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: .Die Festlegung des Ostertermins nach den Be­schlüssen des Völkerbundes", Vortrag von Pro­fessor Edmund Sittig. 18.35: Von Stuttgart: Esperanto-Unterricht. 19.05: Don Stuttgart: .Ein Gang durch das Museum von Konstantinopel", Dortrag von Oberbibliothekar Dr. von Seeger. 19.30: Don Stuttgart. Im Steinsalzwcrk Kochen- dorf 20.15: Aus dem Kursaal Canstatt: Abend­konzert des Philharmonischen Orchesters Stutt­gart. 21.30: Aus dem .Schauspieler-Brevier". 22: .Akademikersport", Gespräch zwischen Ernst Sol- linger, HannS Fischer und Paul Laven anläßlich der Weltmeisterschaften der Studenten in Darm­stadt.

Donnerstag, 31. 3uli.

7.15 bis 8.15: Don Bad Reuenahr: Konzert deS KurorchesterS. 12.20: Schallplattenkonz"rt: Mili- tärkonzcrt. 13 Militärkonzcrt. 15: Don Stuttgart: Kinderstunde. 16: Don Stuttgart" Rachmittags­konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Don Cochem o. d. Mosel: .Die neue Weinbau-Spritz­anlage". 18.35: Don Stuttgart: .Heber Traum­deutung". Dortrag von Dr. Gustav Hans Graber. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19.30: Schallplattenrückblick. 20.30: Zeitbcricht. Das Ar­beitslosenproblem vor dem englischen Unterhaus. 21.10- Don Juan. Musikalisches Hörspiel nach E. Th. A. Hossmann. 22.50 bis 23.30: Rach Stutt­gart" Lilli Flohr singt Chansons.

Freitag, 1. August.

7 bis 8: Don Bad Salzschlirf: Konzert des Kurorchesters. 12.20. Schallplattenkonzert: Kreis- leriana. 15.15. .Jugendliche Derbrecher", Dor­trag von Dr. Wehn, Wiesbaden. 16: Rachmit­tagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Buch und Film. 18.35: Don Stuttgart: .Klassikerinsze- nierungen und Publikum", Dortrag von Karl Hans Böhm. München. 19.05: Don Stuttgart: .Der moderne europäische Roman: England", Dortrag von Prof. Dr. Elisabeth Altmann- Gotheiner, Mannheim. 19.30: Don Stuttgart: Mozart-Sonaten. 20.15: Don Stuttgart: Rr. 66, Operette in einem Akt von Offenbach. 21: Don Stuttgart: Leben, ich liebe dich! Rezitationen von Willy Buschhvff. 22.20 bis 24: Unterhal- tungsmusik.

Samstag, 2. August.

7 bis 8: Don Bad Salzschlirf: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert. 14.30: Stunde der Jugend. 14.30: Aus dem deutschen Märchenborn Märchen von Berta Weber. 15: .Ein rheinischer Weberjunge erzählt", Impro­visation von Paul Laven. 16.30: Don Darmstadt:

Akademisch« Weltmeisterschasten. Einzug der Ra­tionen. 16: Don Stuttgart: RachmittagSkonzert deS Rundfunkorchesters. 18.05: .GcgenwartSauf- gaben der ehemaligen Kriegsgefangenen", Vor­trag von Wilhelm Freiherr v. Lersner, Pots­dam. 18.35: .Arbeiterschaft und Alkohol". Vor­trag von Karl Knauer. 19.05: Spanifcher Sprach­unterricht. 19.30: Von Stuttgart: Berühmte Märsche. 20.45: Don Stuttgart: Bunter Abend.

Erweitertes

Handball im T. D. (SrohewLinden.

Kommenden Sonntag fährt die erste Elf del Tv. Grvßen-Linden nach Cölbe, um mit der ersten Mannschaft deS Tv. 06 Cölbe da» Rückspiel au»- zutragen. Beide Mannschaften lieferten sich in Grvßen-Linden einen interessanten Kampf, den die Grvhen-Lindener mit 5:4 für fich entscheiden konnten. DieSmal wird man wohl den Cölbern, zumal sie den Vorteil de» eigenen Platze» ge­nießen. die größeren SiegeSauSsichten einräumen müssen.

Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 23. Juli. Unter Ausfchluß der Oeffentlichkeit wurde wegen versuchter Abtreibung argen eine ledige Hausangestellte und zwei junge Leute verhandelt, von denen der eine sich wegen Anstiftung hierzu und der andere wegen Beihilfe zu verantworten hatten. Letzterer wurde mangels ausreichenden Beweises freigesprochen. In Anbetracht dessen, daß es sich um einen Versuch mit untauglichen Mitteln gehandelt hat, wurde gegen das Mädchen an Stelle einer an sich ver­wirkten Gefängnisstrafe von 1 Woche aus eine Geld st rase von 35 Mark und gegen den jun­gen Mann an Stelle von 20 Tagen Gefängnis auf eine Geldstrafe von 100 Mark erkannt.

Ein Gewerbetreibender hatte seinen Kraftwagen unter Angabe eines ihm nicht zukommenden Na­mens in eine hiesige Reparaturwerkslälte gegeben und später auch mit diesem falschen Namen eine von der Firma verlangte Bescheinigung unterzeich­net, um, wie er angab, unerkannt zu bleiben, da die Firma aus einem früheren Geschäft noch For­derungen an ihn hatte, und er befürchtete, daß die Firma sonst an seinem Wagen ein Zurückhaltungs­recht geltend machen würde. Das Gericht nahm nur einfache Urkundenfälschung als vorliegend an und verurteilte ihn an Stelle von 6 Tagen Gefängnis zu 60 Mark Geldstrafe.

Ein dem Alkohol ergebener Invalide behauptete, von einem aus dem gleichen Ort stammenden Ar­beiter auf offener Landstraße überfallen und seiner Barschaft in Höhe von 8 Mark beraubt worden zu sein. Der Angeklagte bestritt entschieden, der Täter zu sein. Das Gericht trug nach verschiedenen Rich­tungen hin Bedenken, auf die Aussage des Ge­schädigten allein eine Verurteilung wegen Straßen- raubs auszusprechen und erkannte nach dem Grund­satz im Zweifel zugunsten des Angeklagten auf Freisprechung.

Im Februar hatte sich in einem Steinbruch in Homberg (Oberhessen) ein tödlicher Unglücksfall er­eignet. Nach den Feststellungen des Gewerbeauf- sichksamts war dort in ganz vorschriftswidriger Weife abgebaut worden. Anstatt daß den Unfallver­hütungsvorschriften entsprechend mit einem Bö­schungswinkel von mindestens 60 Grad die Steine gebrochen worden waren, standen stellenweise die Wände senkrecht und waren sogar zum Teil bis zu 50 Zentimeter unterhöhlt. Die Staatsanwalt­schaft nahm an, daß der tödlich verunglückte Ar­beiter von an dieser Stelle frisch herabgefallenen Steinmassen getroffen und so schwer verletzt wor- den sei, und erhob gegen den Bruchmeister, weil er an dieser Stelle hatte arbeiten lassen, Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Das Gericht hielt aber die Todesursache nicht für erwiesen und sprach den Angeklagten frei.

Junten, Sport und Spiel.

Der Europa-Nundflug.

Die Europa-Rundflieger befanden sich am Freitag wieder sämtlich auf dem Weiterfluge, nur der Pole Muslewski lag noch in Bristol. Die Spitze ließ sich wenig Ruhe und erreichte bereits von Lausanne über Bern, München, Wien, Prag ihr gestriges Ziel in Breslau Es find dort eingetroffen die drei unzertrennlichen Engländer Broad, Butler und Thorn, sowie der Klemm-Pilot P o h. In Prag blieb der Vorjahrssieger M o r z i k über Nacht und in Wien auf dem Flugplatz Aspern lagen der deutsche Arado-Flieaer Dr. Pasewaldt, der spa- nische Erzherzog Habsburg-Bourbon und der Franzose Sinnt. Zwischen Lausanne und Wien waren A r r a ch a r t und Carberry. In Lausanne lagen W. Polte und der Engländer Andrews. Das Gros der Flieger konnte Pau verlassen und befindet sich mit 39 Maschinen in Spanien.

Handball im T. D. Großen-Buseck.

Kommenden Sonntag empfängt die 1. Mannschaft die gleiche vom Tusvo Butzbach. Obwohl Großen- Busecks Mannschaft feit langer Zeit wieder einmal komplett spiest, wird sie gegen Butzbachs Mannschaft, die iih vergangenen Jahre den Meistertitel in ihrer Klasse erringen konnte, einen schweren Stand haben.

Die Jugend- sowie die Schülermannschaft fahren xum Rückspiel gegen Mto. nach Gießen und dürften, Da sie ersatzgeschwächt spielen, um eine Niederlage kaum herumkommen

Daten für Lonnlag. 27. Juli.

Sonnenaufgang 4.15 Uhr, Sonnenuntergang 19.56 Uhr Mondaufgang 5.57 Uhr, Monduntergang 21.19 Uhr.

1794: Sturz Robespierres: 1830: Beginn der Pariser Iulirevolution.

Daten für Montag, 28. Juli.

Sonnenaufgang 4.17 Uhr, Sonnenuntergang 19.55 Uhr. Mondaufgang 7.31 Uhr, Monduntergang 21.35 Uhr.

1750: Johann Sebastian Bach in Leipzig gestorben: 1794: Hinrichtung Robespierres in Paris: 1804: der Philosoph Ludwig Feuerbach in Landshut geboren; 1824: der Schriftsteller Alexander Dumas der Jüngere in Paris geboren; 1842: der Dichter Clemens Brentano in Aschaffenburg gestorben; 1914; Oesterreich erklärt Serbien den Krieg.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vorn Redaktion-tifch.

Lramensgeschichten.

Die Vorlesungen des Leiters der ersten Wiener Augenklinik, «ch., waren drei Wochen im Monat nicht übermäßig voll. In der vierten aber quoll der kleine Hörsaal fast über. Da saßen auf den Banken die Unseligen, die demnächst zur Prüfung kommen mußten, eine Erscheinung, die Sch., er sprach im dröhnendsten Daß, mit den Wort hinzunehmen pflegte:

Ich sehe wieder einige, die gekommen sind, um sich an den Anblick des Löwen zu gewöhnen."

Der Löwe! Man wußte: wenn er prüfte und es ging dem Geprüften sehr schlecht, bann konnten Freunde und Bekannte dem Löwen noch immer eine Frage abbetteln, bis dasGenügend" mit Ach und Krach zustande kam. Oder die Prüfung war fo, daß der Löwe das Ergebnis folgendermaßen verkündete:

Die vier Herren haben keine Ahnung von Augen­heilkunde, aber sie haben mir das Ehrenwort ge­geben, daß sie sich nie als Augenärzte niederlassen werden: Genügend. Da ist da noch das Fräulein R. Was soll ich mir der machen? Die weiß ja nicht, wo Gott wohnt. Aber sie wird ja sowieso hei­raten hol' sie der Teufel: Genügend."

*

Ein bedeutender Wiener Hochschullehrer fragte die Mediziner, die er in Physik zu prüfen hatte, gerne:

So, was g'schicht, wann i da auf den Knopf der elektrischen Ällngelleitung druck?"

Durch diesen Druck, Herr Hofrat, wird der Strom geschlossen, aktiviert den Elektromagneten"

An Schmarrn, der Diener kommt hereinl"

Einmal sah ein ganz Schlauer vor ihm. Es kam die Frage:

Was g'schicht, wann i da auf den Knopf druck?"

Der Diener kommt herein, Herr HofratI"

Worauf Lang losdonnerte:

!! DieWitzbeimRigorofummachil"

Dieser Professor fuhr in der Straßenbahn, eine kalte Virginia im Mundwinkel. Ein Student sah es, griff in die Tasche und gab Hm Feuer.

Dankend sog der seine Giftnudel in Brand und fragte dann hinter den Wolken:

So (an so freunöli zu mir hab i Ihna viel- leicht beim Rigorosum versehentlich durch- kommen lassen?" A.St.

Verantwortlich für das Feuilleton i. D-: Dr. Fr. W. Lang e.

Ludwig Pfarrer

Pfarrer Heumann's Heilmittel

bewihrt bei tahlr eichen Krankheiten. 180 000 Dank­schreiben. Das Pfarrer Heu- mann-Buch(272S.,150Abb.)

jeder, der eich auf

diese» Inserat beruft, völlig umsonst u. portofrei durch g

Heumann & Co., Nürnberg S 7. Die < Heumann*Heilmittel erhalten Sie

in allen Apotheken Gießens Bestimmt: Hirsch-Apotheke, Frankfurter Str. 4

9

iehieh heimes waise»

Schneller - besser - billiger

geht das Spülen und Putzen in jedem Haushalt mit ©, Henkels neuem Aufwasch», Spül- und Reinigungsmittel

© erleichtert Ihnen alle Spül- und Putzarbeit. Überraschend schnell und gründlich löst es die dicksten Fettschichten und den hartnäckigsten Schmutz, ohne die Gegenstände anzugreifen. Strahlender Glanz und appetitliche Frische verleiht es allen Haus- und Küchengeräten.

© ist überaus sparsam im Gebrauch. 1 Eßlöffel auf 10 Liter heißes Wasser = 1 Eimer genügt schon, um diese fabelhafte Reinigungskraft zu erzeugen. © kostet nur 25 Pfennige und ist überall erhältlich.

Henkels Aufwasch-Spül-und Reinigungsmittel

für Haus- und Küchengerät aller Art

Hergestellt in den Persilwerken