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aber eS mehren sich die Anzeichen, bah die De- michungen nicht erfolglos bleiben werden.

ES kommt hierbei auf drei Gesichtspunkte an: Schaffung von Wanderschuhwegen längs der Straßen. Das ist da zu fordern, wo die Straße die einzige Verbindung zwischen zwei Punkten ist und vermutlich auch bleiben wird. In diesem Falle haben dann Fußgänger und Radfahrer gleichgerichtete Wünsche. Dann: Beihilfen zur Errichtung sonstiger Wanderwege, die das Ziel haben, den Wan­derer möglichst von der Straße herunterzubrin­gen. Es können dies in manchen Fällen also Richtwege zwischen zwei Punkten der Land­straße sein: in der Regel aber allgemein wich­tige Wanderwege. Lind endlich^ Wander- wege an Seen und Flußläufen. Auch da wird der Erholung suchende Mensch durch allerlei Sperrmaßnahmen immer mehr zurück­gedrängt.

Die Frage liegt nahe, ob mit diesen Forderun- gen nicht zuviel verlangt wird und ob die Ver­wirklichung im heutigen Zeitalter überhaupt noch möglich wäre. Diese Dedenken sind Wohl unbe­gründet. Die Straßenbaukosten der Länder gehen jährlich in die Millionen. Richts w:rd in den kommenden Iahren sicherer steigen als sie. Mit einem jährlichen Bruchteil davon sind aber die vorerwähnten Forderungen zu erfüllen. Dabei haben die zu schaffenden oder zu verbessernden Fußwege den Vorzug, nur ganz unwesentliche Unterhaltungskosten zu fordern. Absatz und Ragelschuh sind ja so harmlos im Vergleich zum wegeaufreißenden Kraftwagen.

Wer das Wandern, einerlei, ob von Alten oder Jungen, fördern will, muß für die Ver­besserung und Vermehrung der Wanderwege ein­treten. Unzulängliche oder fehlende Wanderwege heben zu einem guten Teil die sonstigen Be­mühungen zur Förderung des Wanderns wieder auf. Wir können auf der Landstraße gegen den Kraftwagen nicht an. Darum hinauf auf die Höhen, oder in die stillen, verwinkelten Täler, wo es wenig Menschen und keine Kraftwagen gibt. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Wanderweg!

40000 Zigaretten gestohlen.

Der Polizeibericht meldet: In der letzten Rächt wurde in das Lager und den Verkaufsraum eines Zigarrengeschäftes in der Frankfurter Straße ein« gebrocheü und außer etwas Wechselgeld etwa 40 Mille Zigaretten nachstehender Mar­ten entwendet: Ova, Overstolz, Ravenklau, Löwenbrück, Kurmark, Gildenring, Senussi, Mer­cedes und Eckstein. Außerdem wurde eine große Anzahl Holzpfeifen gestohlen.

Bornotizen.

Tageskalender f ü r Mittwoch. Stadttheater:Die Sache, die sich Liebe nennt". 20 bis 22.15 ilfjr. Kath. Deutscher Frauen­bund: Oeffentlicher Lichtbildervortrag über die Oberammergauer Passionsspiele. 23 Ugr, im Kath. Vereinshause. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Katharina Knie". Astoria-Lichtspiele:Die Goldmine von Santa Pari" undVarietö- Stcrne".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen abend (Donners­tag, 27. März) ist der Einführungsvortrag von Professor Dr. V i e t o r im Kunstwissenschaftlichen Institut über Georg Büchner mit bezug auf den Büchner-Abend im Stadttheater. Karten zum Vortrag find an der Theater- und Abendkasse erhältlich. Das Stadttheater holt eine Ehren­pflicht nach, indem es zwei bedeutende dramatische Werke des Mannes, der vor etwa 100 Iahren an der Gießener Universität Medizin studierte, am Freitag, 28. März, zur Erstaufführung bringt.

K a t h a r i n e K n i e" im Film i m Licht­spielhaus. Das bekannte Theaterstück von Carl Zuckmayer, das auch in unserem Stadttheater eine ganze Reihe Aufführungen erlebte, wird von heute ab verfilmt im Lichtspielhaus Bahnhofstraße gezeigt. Auf diese Filmvorführung sei besonders hin­gewiesen.

E i n Maggi-Film über einenGang durch die Maggi-Gutswirtschast und die Maggi-Werke in Singen" wird heute und morgen im Saale des Cafe Leib vorgeführt. Der Eintritt ist frei. Näheres in der gestrigen Anzeige.

** Veränderungen im Gießener Kreistag. Anstelle des verstorbenen Kreistags­mitglieds Landwirt Heinrich Schön zu Lollar ist der Fabrikant Hermann Schieferstei n zu Lich als Mitglied in den Gießener Kreistag eingetreten.

** D i e neue Kraftpost-Ommbus- linie GießenLaunsb achWißmar, die am 1. April eröffnet wird, verkehrt an

Werktagen nach folgendem Fahrplan: Ab Wißmar 7 Uhr, 9 Uhr, 13.10 Uhr und 16.55 Uhr: ab Gießen (Bahnhof) 7,40 Uhr, 12.25 Uhr, 16 Uhr und 19.20 Uhr. Für die Sonntage ist vormittags eine Fahrt ab Gie» jen 7.25 Uhr, ab Wißmar 7.55 Uhr vorgesehen. Für die Rachmittagsstunden beabsichtigt die Post keinen Verkehr des Kraftwagens, da am Rach­mittag in Richtung Gießen, wie auch abends in Richtung Wißmar, von Wißmar aus nach der Reichsbahnhaltestelle Krofdors Gleiberg und um­gekehrt, gute Bahnverbindung bestehe und an der Haltestelle Krofdorf Gleiberg unmittelbarer Anschluß an die Krofdorser Kraftpostomnibusse hergestellt werde. In Wißmar ist man allerdings mit dieser Regelung des Sonntagsnachmittags­verkehrs der Kraftpost bis jetzt noch wenig ein­verstanden.

** Der Hauptgewinn der Gießener Pferdemarkt-Lotterie ist in diesem Jahre in den Vogelsberg gefallen. Glücklicher Gewinner der beiden Pferde im Werte von 2000 Mark war der Gastwirt Heinrich H o r st in Ruppertenrod. Er hat es jedoch oorge^ogen, anstelle der Pferde einen entsprechenden Geldbetrag, nach Abzug eines gewis­sen Prozentsatzes, sich auszahlen zu lassen.

* Geldschwindeleien eines falschen Burschenschafters. Festgenommen wurde hier, wie der Polizeibericht mitteilt, der Landwirt Wilhelm Liermann aus Köslin, der sich in hiesigen Studentenkreisen als Danziger Burschen­schafter ausgab und Geldbeträge erschwindelte. Lrermann ist in ähnlicher Weise angeblich in Münster i. W. und Marburg auf getreten. Er kam in Untersuchungshaft.

** Sieben Verhaftungen. D^r Polizei­bericht teilt mit: Heute vormittag wurden drei jugendliche Personen feftgenDmmen, die in der Fürsorgeanstalt Warburg entwichen sind. Zwei der Ausreißer haben in Marburg zum schnelleren Wegkommen Fahrräder entwendet. Sie wurden dem Amtsgericht zugeführt. Wegen Diebstahls wurde ein Arbeiter aus Trohe, ferner der Ar­beiter Peter Seul aus Oberbeisig auf Grund eines Ausschreibens und zwei aus dem Westend­heim _6ei Frankfurt entwichene Fürsorgezöglinge feff genommen.

** Keller- undWohnungseinbrüche. Der Polizeibericht meldet: In der Rächt zum Samstag wurde in einem Hause in der Georg- Philipp-Gail-St- - ein Kellereinbruch verübt und Lebensmittel, wie Eier, eingemachte Früchte usw. gestohlen. Am Sonntag, in der Zeit zwischen 20 und 20,30 Uhr, wurden in der Bücking- und Marburger Straße drei Einbrüche in Parterre­wohnungen verübt. Rur in einem Falle konnten die Täter etwa 50 Mark Bargeld entwenden. In den beiden anderen Fällen wurden sie gestört.

** Wem gehört die Autouhr? Die Kriminalpolizei teilt mit: Eine Autouhr mit schwarzen Zifferblatt, die angeblich von einem Personenauto, das vor dem Cafe Ernst Ludwig aufgestellt war, gestohlen wurde, ist hier sicher­gestellt. Der Eigentümer wird ersucht, bei der Kriminalpolizei vorzusprechen.

" In Feld und Wald Hunde an die Leine! Das Kreisamt Gießen weist im neuesten Amtsverlündigungsblatt darauf hin, daß der­jenige sich strafbar macht, der einen- Hund in fremdem Jagdgebiet außerhalb der erlaubten Verbindungswege über 100 Schritte von den Wegen entfernt frei herumlaufen läßt. Die Orts­polizeibehörden und die Gendarmerie sind an­gewiesen, Zuwiderhandlungen gegen diese Vor­schrift unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen.

** Eine Arbeitsgemeinschaft evan­gelischer Arbeitervereine. Die evang. Arbeitervereine Butzbach, Gießen. Schweinsberg und der evang. Männerverein Wetzlar hielten am Samstag in Gießen eine Tagung ab, wobei die Frage der Schaffung einer Arbeitsgemeinschaft dieser Vereine erörtert wurde. Rach einer Ein­leitung des Derhandlungsleiters über Zweck und Ziel är geplanten Arbeitsgemeinschaft und einer regen Aussprache wurde der Vorschlag gutge­heißen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Vereinsvorstände. Reben der gegenseitigen För­derung und Belebung sollen die Beziehungen «der einzelnen Vereine untereinander gepflegt werden. Zu diesem Zwecke ist für Iuni ein Familientag auf dem Schisfenberg geplant. Die Führung der Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft wurde vorerst Gießen übertragen. Bei der Be­sprechung allgemeiner Vereinssragen wurde auf die wichtigen Aufgaben der evang. Arbeiterver­eine, besonders in der Jetztzeit, hingewiesen und der Wunsch geäußert, daß die evang. Kirche, ins­besondere aber die Geistlichen, an der Förderung der Bestrebungen, deren Früchte in besonderem Maße der evang. Kirche zukommen, reger noch cnß seither teilnehmen möchten. Auch die Frage

des Rachwuchses in den evang. Arbeitervereinen wurde einer Besprechung unterzogen. Die nächste Tagung soll im Juni gelegentlich der Abhaltung des Familientoges auf dem Schiffenberg statt» finden.

D i e Ortsgruppe Gießen, der DeutschenDemokratischenPartei hielt am vorigen Freitag, wie man uns berichtet, im Aquarium" ihre Hauptversammlung ab. Der erste Vorsitzende, Schulrat Fischer, gab seiner Freude darüber Ausdruck, den Landtagsabgeord­neten Reiber begrüßen zu können. Worte herz­licher Begrüßung widmete er auch dem nach Groß-Gerau versetzten langjährigen ersten Vor­sitzenden, Schulrat Loos. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorstan­des mit Schulrat Fischer als ersten Vorsitzen- ben. Die starke Inanspruchnahme des ersten

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Vorsitzenden er ist auch erster Vorsitzender der Provinz erforderte jedoch die Hinzuwahl eines geschäftsführenden Vorsitzenden. Die Wahl fiel auf Berufsschullehrer Steinmann. Dem Kassierer, Oberinspektor W e i t h, erteilte die Ver­sammlung unter Anerkennung der sorgfältigen und gewissenhaften Kassenführung Entlastung. Alsdann sprach Landtagsabgeordneter Reiber in zweieinhalbstündigem, sehr anregendem Vor­trage über die politische Lage in Hessen. Der Finanzausschuß des Hessischen Landtags, so führte Redner aus, beleuchte diesmal mit besonderer Gründlichkeit den Staatsvoranschlag, der um so bedeutungsvoller sei. als er das Sparprogramm der Regierung darstelle. Die Lage des Staates sei zwar nicht günstig, doch seien die Vermögens­verhältnisse nicht schlechter als in anderen Län­dern, was aber fehle und die Lage kritisch mache, seien die Betriebsmittel. Der Finanz­ausschuß sei an Einsparungen über das Spar­programm der Regierung noch hinausgegangen. Das Sofortprogramm sehe äußerste Einschrän­kung des Staates in der Bewilligung von Zu­schüssen, in der Durchführung des Bauprogramms, Ersparnisse im Schul- und Polizeiwesen und durch Verkleinerung des Verwaltungsapparates vor. Die Deamtenangelegenheiten seien sehr intensiv diskutiert worden. Aber er könne dem Landbund, der neben der Verringerung des Beamtenkörpers auch eine Verringerung der Bezüge fordere, nicht folgen. Wenn der Landbund ein neues Be­soldungsgesetz wolle, so könne er sagen, daß die Hessische Regierung ein solches Gesetz nicht ver­künden und auch nicht durchführen werde. Auch die Streichung der Kinderzuschläge vom vollende­ten 16. Lebensjahre lehne er ab, weil gerade die schlecht bezahlten Beamten den Erziehungs­und Bildungsplan der Kinder auf die Kinder- zufchläge aufgebaut haben. Rach Abschluß der Etatsverhandlungen sei auch die Frage zu prüfen, ob und welche Kreisämter, Amtsgerichte, höhere Schulen usw. abgebaut werden könnten. Hier bedürfe es einer Ermächtigung der Regierung, die nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden habe. Einen breiten Raum des Vortrages nahm die Frage des Anschlusses des Landes Hessen an Preußen ein, die in Kürze auch den. Parteitag beschäftigen wird. Dazu führte Redner aus, daß man von dem Ideal des Einheitsstaates nicht abrüden werde und ihn immer wieder aus ge­schichtlicher Entwicklung und politischer Einsicht heraus fordere. Die demokratische Landtags­fraktion sei für die Angliederung an das Reich in dem Sinne, daß die Länder verschwinden und der wohl dezentralisierte Einheitsstaat erstehe. Es sei aber fraglich, ob der Einheitsstaat durch das Aufgehen einiger Länder in Preußen komme. Die große Frage des Einheitsstaates müsse man auch freihalten von wirtschaftlichen Röten. Rot­wendig müsse eine Sanierung der hessischen Fi­

nanzen vorangehen. Solange das nicht geschehen, sei der Anschluhgedanke nicht reif genug. Der Vortrag wurde mit starkem Beifall aufgenommen. Rach einer sehr lebhaften Aussprache, in der u. a. auch ein Eintreten für das Gießener Stadttheater gefordert wurde, schloß der Vorsitzende mit Wor­ten des Dankes an den Referenten die sehr an­regend verlaufene Versammlung.

* Ob ft- und Gartenbauverein G i e - ß e n. Am Sonntag sprach Dr. Bus vom Agri- llilturchemischen Institut der Landes-Universität im Saale des Kaufm. Dereinshauses über ..Dün­gungsfragen im Gartenbau". Der Redner ver­stand es, in etwa anderthalbstündigem Vortrag in allgemeinverständlicher, klarer Weise dieses aktuelle Thema so zu behandeln, daß jeder der zahlreichen Zuhörer folgen konnte Alle wichtigen Faktoren, wie Rahmngsbedürfnis der verschie­denen Kulturen, Bodenarten und ihr Einfluß auf die Wirksamkeit der Düngemittel, ihr Gehalt an reinen Rährstofsen und ihre mehr oder weni­ger vorteilhafte zeitliche Anwendung unter den verschiedenen Verhältnissen, die Fruchtfolge im Gartenbau und vieles andere fanden Berücksich­tigung. Eingehender behandelt wurde die Dün­gung der Obstbäume und Beerensträucher, die der Erdbeeren, des Spargels, der zahlreichen Hauptgemüsearten und von Blumen die Rosen, Dahlien, Stauden, Sommerblumen, Topfgewächse usw. Besonders lehrreich gestalteten sich die Aus­führungen über die Anwendung von Kalk im Gartenbau und die Bekämpfung der Dodensäure durch Entwässerung und Kalkung in drei- bis vierjährigem Umtriebe. Der Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. In der an­schließenden Aussprache trat das Bedürfnis nach solchen Vorträgen klar zutage. Zum Schluß wurde noch auf mancherlei zeitgemäße Arbeiten auf­merksam gemacht.

* Anpaddeln der Paddler-Gilde Gießen. Man berichtet uns: Roch ist das Wasser recht kalt und einnasses Bad" nach einemKenterversuch" nicht gerade angenehm. Der Paddler drängt aber schon im zeitigen Früh­jahr danach, sich wieder, auf dem Wasser be­tätigen zu können, besonders wenn, wie im ver­gangenen Winter, der Ergänzungssport der Skisport mangels Schnee nur an wenigen Ta­gen ausgeübt werden konnte. Daher hatten em­sige Hände schon an den ersten warmen Tagen das Bootshaus und Bootsmaterial neu hergerich- tet, so daß am vergangenen Sonntag bei schönem Frühlingswetter das diesjährige Anpaddeln der Paddlergilde stattfinden konnte. Der 1. Vor­sitzende L. Wellhaufen begrüßte mit kurzen Worten die Gäste und Paddler. Er wies auf die kommende ereignisreiche Paddelsatson und besonders auf die Tatsache hin, daß die Pfingst- wanderfahrt des Oberrhein- und Mainkreises, die sich im ganzen Deutschen Kanuverband beson­derer Beliebtheit erfreut, in diesem Jahre auf der Lahn Rhein-Strecke Marburg -Köln durch­geführt wird. Die Lahnvereine hätten die Pflicht, tatlrästig mitzuarbeiten, daß diese Fahrt, genau wie im vergangenen Jahre auf dem Reckar, wo 1600 Paddler den Fluß bevölkerten, wieder zu einer mächtigen Merbekundgebung für den auf­blühenden Faltboot- und Kanufvort wird. Ferner gab er feiner Freude darüber Ausdruck, daß end­lich im Jahre des fünfjährigen Bestehens der Paddlergilde eine weitere Aufgabe der Padd­lervereine, die Pflege des Faltboot-Rennfportes, durch Anschaffung eines Vereins-Rennbootes er­füllt werden könne. Damit werde man dem Drange der Jugend nach Wettkampf und renn- fportllcher Betätigung gerecht. Rachdem seither in über 40 Booten nur der Wandersport aus- geübt worden sei, werde nunmehr auch der Rennsport besonders gepflegt werden. Hoffent­lich werde von dem in den nächsten Tagen ein­sehenden Training recht tüchtig Gebrauch gemacht. Anschließend an die Begrüßungsworte wurde die Taufe der neuen Boote (4 Wander» und 3 Renn­boote) durch den Fahrtenwart H. B e ckte r vor­genommen. Das Vereinsrennboot erhielt zu Eh­ren unserer Stadt den RamenGießen" und wurde der Obhut des Sportwartes übergeben. Mit einemHub-Heil" auf ein erfolgreiches Sportjahr war die Feier zu Ende. Die an­schließende Fahrt führte, wie alljährlich, nach der Badenburg. Die Ausfahrt der 20 Boote bot be­sonders von der Lahnbrücke aus einen prächtigen Anblick.

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