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dein Erfolg Ihrer Gichtosint-Tabletten direkt überrascht bin.

Mein Gichtleiden besteht seit 38 Jahren, und trotzdem verspürte ich schon nach der zweiten Schachtel von Ihren Tabletten eine ganz bedeu­tende Besserung. Habe jetzt ekncn festen gesunden Schlaf, was vorher infolge der Glieder- und Rückenschmerzen ganz unmöglich war. Fühle mich überhaupt wie neugeboren.

Für Ihre überraschende Hilfe in meinem 38- jährigen Leiden bin ich Ihnen jederzeit zu Dank verpflichtet und zeichne

hochachtungsvoll I. U. in Th.

Trotz meines hohen Alters von 72 Jahren hat

20 Millionen auf dem Meeresgrund.

Oer Untergang des DampfersEgypt vor acht Zähren. Schwierige Bergungsarbeiten in 420 Meier Tiefe. Denische nnd italienische Tancher sollen den Schatz heben.

Don unserem F. K°Berichterst alter.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.

Paris, September 1930.

An jenem Morgen im Mai 1922 breitete sich dichter Aebel wie ein Leichentuch über den Aermelkanal und die nordfranzösische Küste aus. Der englische DampferE g y p t" hatte Sout- hampton am Abend des 21. Mai verlassen und neben einigen hundert Passagieren eine Gold­ladung von zwanzig Millionen G o l d - franken an Dord, um die schon damals leeren Stahlkammern derBank of Egypt in Kairo zu füllen. Die Schiffssirene hatte während der gan­zen Dacht ihr ohrenbetäubendes Geheul in den Acther gesandt und sich so auf akustischem Wege bis einige vierzig Seemeilen vor Brest durch den Debel gekämpft. Die Maschinen liefenvolle Kraft voraus", und die ersten Zwischendeckpassa­giere hatten sich gerade von ihren provisorischen Dühelagern im Gepäckraum erhoben, um möglichst ungeniert ihre Morgentoilette zu vollziehen. Da plötzlich: ein furchtbarer Stoß der das Schiff wie von einem Meerbeben emporhob, um cs sofort wieder hart aufschlagen zu lassen. Lür den Kapitän und die Besatzung bestand kein Zweifel, dieEgypt war gerammt und mußte schwere Havarie erlitten haben, denn schon wenige Minuten später neigte sich der Diese nach Back­bord und ließ diejenigen, die sich bisher noch im Zweifel waren, über die gefährliche Lage klar werden, in der sie sich befanden. Wie ein Schatten tauchte in unmittelbarer Dähe ein Schifssrumpf im Debel auf; es war der französische Dampfer Seine", der dieEgypt mit fast mathemati­scher Genauigkeit unter der Kommandobrücke gerammt hatte. Vierzig Minuten später versank das Schiff in den Fluten. Die Bilanz der furcht­baren Katastrophe bezifferte sich auf 102Tote. Alle, die lebend aus ihr hervorgingen, werden nie die erschütternden Szenen vergessen, die sich während der Rettungsmanöver an Deck abspiel­ten. Frauen schrien nach ihren Männern und Mütter nach ihren Kindern. Die meisten der Opfer waren in ihrer Todesangst über Bord gesprungen und wurden von den Wellen verschlungen.

Aber nicht nur 102 Menschenleben hatte die Egypt mit auf den Meeresgrund gerissen, son­dern auch die gesamte Ladung, die sich vor­nehmlich aus hundert Kisten zusammensetzte, in denen die zwanzig Millionen Goldfranken in Darren verstaut waren. Die englische Drrsiche- rungsgesellschaft, die seinerzeit den gesamten Schaden ersehen mußte, beauftragte ein Jahr später eine schwedische Bergungsgesellschaft mit der Hebung des Goldschatzes. Die Arbeiten ge­stalteten sich jedoch insofern äußerst schwierig, als das Schiff in 120 Meter Tiefe ruhte und die See gerade in diesem Breitengrade fast das ganze Jahr hindurch äußerst bewegt ist. Dach sechsmonatigen vergeblichen Bemühungen wurden die Arbeiten eingestellt, die nun von einer französischen Gesellschaft fortgeführt werden soll­ten. Ein deutscher Taucher, dessen Aus­rüstung den ungeheuren Druck von zwölf Kilo­gramm auf den Zentimeter aushielt, wie er in 120 Meter Tiefe etwa vorhanden ist, graste das ganze Frühjahr und den Sommer 1924 hindurch d.en Meeresgrund buchstäblich ab, ohne seine Be­mühungen von größerem Erfolg gekrönt zu sehen ? als sein Vorgänger. Man fand das Wrack nicht. 'Bis zum vergangenen Jahre ruhten die Arbeiten

Die KUke gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister? Einreibungen, Packungen. Bäder, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das liebel an der Wurzel.

3d> empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie die folgenden Briefe:

Teile Ihnen mit Freuden mit, daß ich von

dann vollkommen, denn die Versicherungsgesell­schaft wollte die großen Summen nicht noch einmal aufs Spiel sehen, die für die Durchführung eines derartigen Unternehmens notwendig sind.

Erst das günstige Angebot einer italienischen Firma ließ im Sommer des vergangenen Jahres die Arbeiten wieder aufleben, die diesmal wenig­stens einen gewissen Erfolg haben sollten. Dank der genauen Angaben des Kapitäns derSeine" war es den beiden italienischen DampfernAr- tiglio" undRaffo" mit Hilfe eines 1500 Meter langen Kabels, das sic wie ein Deh über den Meeresgrund schleiften, gelungen, am 20. August d. I. ein Wrack festzustellen, das nach Ansicht der Taucher nur das derEgypt sein konnte. Zur näheren Identifizierung brachten sie die ver­schiedensten Gegenstände vom Meeresgründe mit herauf und demontierten schließlich einen Drei- Tonnen-Kran, der Anfang voriger Woche im Marinearsenal von Brest niedergelegt und inzwi­schen von der englischen Reederei als zur Arks- rüstung derEgypt gehörend wieder­erkannt wurde. Bei der näheren Unter» suchung dieses Kranes wurde außerdem die be­merkenswerte Feststellung gemacht, daß einige gut eingefettete Schrauben trotz des achtjähri­gen Aufenthaltes auf dem Meeresgründe sich so leicht drehten, als ob sie erst ganz frisch ein­gesetzt worden wären.

Dach der offiziellen Anerkennung des Wracks konnte nunmehr mit den eigentlichen Ber­gungsarbeiten begonnen werden. Man rechnet jedoch damit, daß sich diese Arbeiten noch bis zum Sommer nächsten Jahres hinziehen dürften, denn der Goldschatz liegt nicht weniger als 6 Meter unter dem untersten Deck, und die Taucher können unmöglich dorthin gelangen, ohne vorher die darüber gelagerten Decks ge­sprengt zu haben. Ihre schwere Ausrüstung erlaubt es ihnen nicht, sich durch die vielen Gänge und Treppen hindurchzuarbeiten und zu dem ersehnten Ziel zu gelangen. Man stelle sich außerdem vor, daß der Taucher mit seinen Tauen oder dem Luftzuführungsschlauch hinter irgend­eines der vielen Kabel oder Trossen hakt. Der Rückzug wäre ihm einfach abgefchnitten und ein langsamer, aber sicherer Tod auf dem Meeres­gründe sein Schicksal. Die günstige Jahreszeit ist ferner bald vorüber. Die große Flut, die bereits im kommenden Monat eintritt, führt zu so hefti­gen Strömungen, daß ein Herabsteigen des Tau­chers glatter Selbstmord wäre. Drei dieser Tau­cher sind im Augenblick damit beschäftigt, die vor­bereitenden Arbeiten zu erledigen. Zwei verschie­dene Taucheranzüge finden dabei Verwendung. Der eine besteht in einer Art stählernem Rohr ohne Arme und Beine, nur mit zwei großen Augen versehen und dient lediglich der Auskund­schaftung. Der andere Apparat ist ganz demjeni­gen ähnlich, den auch die deutschen Tiefsee­taucher verwenden, d. h. er paßt sich dem Kör­per an und kann einen ungeheuren Druck aus­halten. Wie gefährlich sich die Arbeiten gestalten, beweist ein Zwischenfall, der sich bei der Bergung des Geldschrankes aus der Kajüte des Kapitäns ereignete. Einem Taucher lösten sich plötzlich die schweren bleiernen Sohlen von den Füßen, so daß er wie ein Pfeil an die Oberfläche des Meres schoß, wo er von der Besatzung derArtiglio" halb ohnmächtig an Bord ge°

Rehhaare befanden. Er suchte die ganze Um­gebung ab und fand denn auch in einem Dickicht ein aufgebrochenes Reh, das frisch aus der Schlinge genommen war. Man legte sich nun auf die Lauer, und am andern Abend näherte sich endlich ein schon lange in Verdacht stehen­der Einwohner aus Günterod, der das Reh im Rucksack verstaute. Trotz der Warnschüsse der Beamten ergriff der Wilderer die Flucht. Eine sofort bei ihm vorgenommene Haussuchung sörderte denn auch allerlei Belastendes zutage. Man hofft, daß nunmehr den Wilderern ihr scheußliches Handwerk gelegt wird.

Kreis Wetzlar.

Z Krofdorf, 22. Sept. Die Verhandlungen über die Geldbeschaffung für die geplante Er­weiterung der Wasserleitung unserer Gemeind? sind nun so weit gediehen, daß die Landesbank in Düsseldorf das beschlossene Dar­lehen zu Anfang nächsten Monats zugesagt hat. Man hyfft, die Arbeiten in diesem Herbst noch ausführen zu können. Die Ausschreibung durch das Kreistiefbauamt in Wetzlar ist bereits dieser Tage erfolgt.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

zogen wurde. Ein großes Hindernis bildet nach Aussage der Taucher außerdem die große Finster­nis, die in derartigen Tiefen herrscht. Sie be­dienen sich bei ihren Arbeiten keiner Lampen, da die Erfahrung gelehrt hat, daß sich die von einer Lampe ausgehenden Lichtstrahlen derart brechen, daß, sie dabei nur geblendet werden und überhaupt nichts mehr sehen. Ein anderes Daturphänomen gleicht jedoch diesen Dachteil einigermaßen wieder aus. Der Taucher, der sich anfänglich in absoluter Finsternis befindet, ge­wöhnt sich nach und nach daran, bis er die Gegenstände auf zwei Meter Entfernung unter­scheiden kann. Je mehr nun der Tag zur Deige geht, um so Heller wird es auf dem Meeres­gründe. Diese Helligkeit dauert bis zum Mor­gengrauen an, um mit aufgehender Sonne wie­der fast vollkommener Dunkelheit Platz zu machen, wenn nicht schon während der Dacht große Fi sch sch wärme, die oft stundenlang zwischen Meeresgrund und Oberfläche stehenbleiben, alles in tiefste Finsternis hüllen.

Dach achttägigen, angestrengten Arbeiten ist es jetzt gelungen, den Geldschrank an die Meeres­oberfläche zu bringen. Bei seiner Oeffnung fand man neben dem Schlüssel zur Stahlkammer und den Schiffspapieren einen Postsack mit diploma­tischer Korrespondenz, die teils an den engli­schen Kolonialdienst in Japan, Korea und Siam gerichtet war, zum anderen Teil an die englische Gesandtschaft in Schanghai.

Die Bergungsarbeiten des Millionenschatzcs werden nunmehr beginnen. Don ihrem Er­folg wird es abhängen, ob die englische Versiche­rungsgesellschaft den erlittenen Riefenverlust wie­der cinholen kann, um einmal den ausgezahlten Dersichrungsbetrag zu einem Teil zurückzu­erhalten, zum anderen aber auch, um der italie­nischen Gesellschaft den sicherlich nicht unerheb­lichen Betrag für die Bergungsarbeiten zu zahlen.

Große Wilddieberei im Kreise Biedenkopf.

WSD. Biedenkopf, 22. Sept. Im Kreis­ort G ü n t e r o d ist die Landjägerei einem W i l- dererunwesen allergrößtenStils auf die Spur gekommen. Schon seit langer Zeit zeig­ten sich den Iagdberechtigten Spuren, die auf ein starkes Wildern schließen liehen. Im Früh­jahr sanden Einwohner des Ortes ein verludertes Reh, das mit durchschnittener Drossel an einer Tanne aufgehängt war. Als Ende Mai die Jagd auf den roten Bock begann, fiel einem der Iagd- pächter das sonderbare Benehmen eines Bockes auf. Beim genaueren Betrachten stellte er fest, daß vom Halse ein Stück Draht in die Höhe ragte, worauf er dem Dock sofort die Kugel antrug. Der Bock hatte eine Schlinge von verzinktem Kabeldraht um den Hals, der die Decke bereits durchschnitten hatte. Wenige Wochen später sanden Leute ein verludertes Schmalreh, in derselben Weise wie geschildert, in einer Tannenschonung aufgehängt. Dach Ende der Blattzeit stieß ein Jäger auf einen am Ge­hörn sehr starken Bock, der von dem Jäger gar keine Dotiz nahm. Als dieser nach dem Schuß zu dem Bock trat, bot sich ihm ein Bild vcs Jammers. Das Tier war bis auf 22 Pfund abgemagert. An der rechten Stange war ein Draht rnehrercmal umwickelt, ein Lauscher war mitgepackt und dann so fest um den Unter­kiefer gezogen, daß das Geäse nicht mehr geöffnet werden konnte. Die Decke war durchschnitten und von Maden besetzt. Der Der- dacht richtete sich nach einer bestimmten Seite, doch gelang bisher eine Ueberführung nicht. Dun ist durch einen Zufall der Haup11äter er­mittelt worden. Der Gemeindeförster Pfeif­fer fand ein frischgeschnittenes Holz, an dem sich

Neue Glühlampen. Schon immer bevorzugte man mattierte Glühlampen, weil sie bei weitem nicht so stark blenden wie Lampen aus Klarglas. Die mattierten Lampen hatten aber den Dachteil, daß die rauhe Außenfläche schnell verschmutzte. Dieser Dachteil ist jetzt völlig beseitigt durch die neuen Osr.am-Lampen mit Innen- mattierung. Sie haben, weil hier die mat­tierte Glasfläche auf der Innenwandung der Lampe liegt, eine ebenso glatte Außenfläche wie Klarglaslampen, verschmutzen also nur wenig und können leicht gereinigt werden. 6504v

Zeit der Kaffee-Ernte herrscht reges Leben auf den Plantagen. Bei hoch­wertigen Sorten legt man großen Wert darauf, nur gut ausgereifte Kaffeekirschen zu ernten. Je voller der Kaffee ausreift, um so besser ist er.

Die Qualität eines Kaffees hängt außerdem ab von Sorte, Boden beschaff enheit, Klima, Witterung. Eine sehr große Rolle spielt die Höhenlage.

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Immer sind es die Röstprodukte, die dem Kaffee seinen Wohlgeschmack und sein Aroma verleihen, niemals das Coffein. Auch dafür ist der coffein­freie Kaffee Hag der beste Beweis.

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Ihr Präparat Gichtosint ausgezeichnet gewirkt und mich von meiner jahrelangen Gicht und Rheumatismuskrankheit vollständig befreit. Ihre Gichtosint-Tabketten verdienen den besten Ruf, und werde ich nicht versäumen, jedem Leidenden diese aufs beste zu empfehlen.

Ich sage Ihnen vielmals meinen herzlichen Dank und empfehle mich Ihnen hochachtungsvoll Frau M. E. in F.

Solche Briefe besitze ich tausende, und nun hören Sie weiter:

Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden, durch Ent­giftung des Blutes. Dieses ist veimnreinigt durch

zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warmhaltcn nichts.

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Sie können das glauben oder nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig dafür ausgeben, ehe Sie sich überzeugt haben. 6508v

Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Post­karte sofort mit und adressieren Sie diese an Gcneraldepot der Viktoria-Apotheke, BerlinA235, Friedrichstr. 19; es geht Ihnen dann vollständig kostenfrei eine Probe Gichtosint mit weiteren Auf­klärungen und genauer Gebrauchsanweisung zu.

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Die rückständigen Beiträge zur Kranken-, Invaliden- und Erwerbslofenversicherung für den Monst Avgust 1930 können noch bis zum 1. Oft. 1930 ohne Kosten be­zahlt werden.

Dach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung u. evtl. Beitreibung. Die Einzahlung kann tägl. von 91 Uhr bei unserer Kasse oder auf unser Postscheckkonto Amt Frankfurt a. M. Dr. 10833 erfolgen.

Gießen, den 22. September 1930.

__________Hinkler, Rechner. 6507D

Lieferungsvergebung.

Die Lieferung von 500 Zentner aus­gelesener, haltbarer Speisekartoffeln für die Provinzial-Pflegeanstalt Oberhessen in Gießen soll auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Be­musterte Angebote sind bis zum 1. Oktober 1. 3., vormittags 11 Uhr, einzureichen.

Die Lieferung kann auch geteilt vergeben werden. 6515D

Zuschlagsfrist fünf Tage.

Gießen, den 22. September 1930.

Direktion

der Provinzial-Pflegeanstalt Gießen.

Mittwoch, den 24. September 1930, nach­mittags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, imLöwen", zwangsweise gegen Barzahlung:

1. Pianinos, Nahmaschinen, Küchenanrich­ten, Sofas, Schreibtische, Kleiderschranke, Vertikos, Chaiselongues, Oelbilder, zwei Eisschränke, Schreibmaschinen, zwölf Dut­zend Alpakka-Bestecke, zwei Weißzeug­schränke, eine Kaffeemaschine, einen Zim- merteppich, vier Waschkommoden, drei Betten, eine Wäschemangel, zwei Aus­ziehtische, sechs Stühle, einen Ausstel­lungsschrank, ein Speisezimmer, einen Horch-Personen Kraftwagen, ein Auto (Zweisitzer, DKW, ohne Näder, abnehrn- bar), einen Dauerwellenapparat, zwei Nachtschränkchen, ein Damen-Fahrrad, eine Kommode, zwei Friseurtoiletten, eine Vitrine, einen Sockeltisch, zwei Bü­cherschränke, vier Büfetts, einen Spiegel­schrank, Kredenzen, zwei Schrankgram- mophone, einen Diwan, eine elektrische Ständerlampe, einen Bilderschrank mit 30 Bildern, drei Künstlermappcn, eine National-Negistrierkasse, ein Motorrad (DKW), eine Klingermappe, drei Zim­merteppiche, einen Wandschoner, einen Spiegel, eine Bohrmaschine, zwei Tür­portieren, einen Regulator, ein Rind, ein Prismenglas, einen Photoapparat, zwei Warenschranke, 6,80 m grünen Uni= sormstoff, 8,60 m blauen Herrenanzug­stoff, eine große Registrierkasse, einen Eckschrank, eine Schnellpresse, zwei Klub­sessel, ein Schwein (Sprenger), einen Motor (5 PS, Drehstrom), eine Truhe, einen Linoleumteppich, einen Trumeau- spiegel, einen elektrischen Heißwasser­apparat, eine elektrische Haarschneide­maschine, 60 Autos (Spielzeug), sechs Kinos, sechs Kubus-Logespiele, zwei Her­ren-Fahrräder, vier Rohrsitzstühle, zwei Gasherde. 6516D

2 Bestimmt: eine Schreibmaschine ((Eon- linental, alles Muster),eine Brutmaschine. Gunter, Gerichtsvollzieher in Gießen Wiesecker Weg 16 Telephon 3383

Sanni- u. IDflfierleilnngsaröeiien.

Für die Gemeinde Klein-Linden, Kreis Gießen, sollen die Lieferungen und Ar­beiten zur Herstellung der Wasserversor- gungs- und Kanalanlage vergeben werden, und zwar: 6520D

Los 1. Lieferung der Steinzeugrohren von

25 bis 45 cm I. W. (zusammen 4955 m), der Zementröhren, von 50 bis 100 cm (. W. (zusammen 1463 m), der Mannlochdeckkasten, Straßensinkkasten usw.

Los 2. Herstellung der Mannlochschächte aus KNnkersteinen und Schacht­ringen usw.

Los 3. Herstellung der Wasserleitung aus gußeisernen Röhren von 40 bis 150 mm I. W. (zusammen 8510 m), .Kanalgräben (15 460 cbm). Ver­legen der Steinzeug- und Zement­röhren usw.

Die Pläne und Bedingungen liegen auf unserem Amt offen. Leistungsverzeichnisse nebst Lageplanskizze können zum Betrage von 1,50 RM. für jedes Los von uns be­zogen werden. Eröffnung der Angebote Samstag, den 4. Oktober 1930. vormittags 10% Uhr, auf unserem Amt. Zuschlagsfrist drei Wochen. Freie Auswahl bleibt vor­behalten. Die Reichsverdingungsordnung ist für die Vergebung und Ausführung der Arbeit maßgebend.

Gießen, den 20. September 1930.

Hessisches Kutturbauamt.

I. V.: Mangold, Regierungsbaurat.

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Ver­mögen der Firma Lickmeier & Loeb, Gie­ßen, und deren Inhaber, des Kaufmanns Salli; Loeb Gießen, und Friedrich Lick­meier, Gießen, wird nach erfolgter Ab­haltung des Schlußtermins hierdurch auf­gehoben. 6514D

Gießen, den 11. September 1930.

Hessisches Amtsgericht.

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Ver­mögen des Kaufmanns Christoph Ranft in Gießen, Inhaber desWerkladen", wird nach erfolgter Abhaltung des Schlüßler mins hierdurch aufgehoben. 6513D

Gießen, den 11. September 1930.

__________Hessisches Amtsgericht.__________

Licher Kirchweihmarkt.

Montag, den 29. September 1930: Schweine- und fuämermarff.

Zum Markt zugelassen sind Tiere aus unverseuchten Gemeinden. Durch Ur­sprungszeugnisse ist die Herkunft der Tiere nachzuweisen. Für Händlervieh ist Nach­weis der Quarantäne erforderlich. Der Auftrieb hat in der Zeit von 6% bis 7% Uhr vormittags stattzufinden. 6517D

Lich, den 20. September 1930.

Hessische Bürgermeisterei Lich. Geil.

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