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Nr. 274 viertes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheften)Samstag, 22. November MO

Wirtschaft.

Vereinigung der Handelskammern Frankfurt und Wehlar.

Die Industrie- und Handelskammern Wetz- l a r und Frankfurt a. M. / Hanau geben in einer gemeinsamen Erklärung folgendes be­kannt :

Auf Grund gleichgehcnder Beschlüsse haben die Industrie- und Handelskammern Frankfurt a. M.- Hanau und Wetzlar die Zusammenlegung ihrer Bezirke beim preußischen Minister für Handel und Gewerbe beantragt. Der Minister hat daraufhin die Bereinigung der beiden Kammerbezirke mit Wirkung vom 1. Ja­nuar 1931 genehmigt. In Ausführung dieses Be­schlusses treten vom 1. Januar 1931 an acht Mit­glieder aus dem Kreise Wetzlar in die Frankfur­ter Kammer ein. Die bisherige Industrie- und Handelskammer Wetzlar wird unter dem Damen »Bezirks st eile Wetzlar" der Frank- f u r Lc r Kammer mit dem gleichen Betreu­ungsgebiet wie bisher weiter bestehen. Darüber hinaus wird sie für den gesamten vergrößerten Bereich der Frankfurter Kammer federführende Stelle für alle Belange des Bergbaues, der Eisen- und Stahlindustrie, sowie der »ptisch-feinmcchanischen Industrie. Ferner wird sie in dem Präsidium der Frankfur­ter Kammer durch ihren jeweiligen Vorsitzenden vertreten sein.

Die beiden Kammern waren bei dem Beschluß geleitet von dem Bestreben, durch Zusammen­fassung ihrer Kräfte und durch entsprechende Um­bildung ihrer Organisationen eine Verbilli- gungbcigleichzeitigenlhöherenWir- k u n g s g r a d für die Beteiligten zu erreichen, und sie hoffen, daß die Vereinigung sich für die Wirtschaft ihres nunmehr gemeinsamen Bezirks als nutzbringend erweisen möge.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Auch die verflossene Woche zrtchnete sich durch große G e s ch ä f t s st i l l e aus. Die Veuyorker Börse war wohl anfangs fester, blieb aber ganz ohne Einfluß auf die Lendenzgestaltung. Die Ten­denz war jedoch ziemlich widerstandsfähig. Auf­träge waren so gut wie keine eingetroffen. Eine Ausnahme machten eigentlich nur Kupferwerte, die auf das Anziehen der Kupferwelt. Preise gesucht waren. Mansfeld und Otavi- Minen gewannen etwa 4 Proz. bzw. Mark. Spä- ter neigte die Tendenz jedvch überwiegend nach unten. Die nachteilig wirkenden Momente waren in der Ueberzahl und nahmen zu, so daß bei der starken Reserviertheit der Kulisse. dem Mangel an Aufträgen und dem in geringem Umfange her­auskommenden Material meist Rückschläge um bis zu I Prozent eintraten. Hauptsächlich soll von amerikanischer Seite Material an den Markt gegeben worden sein. Die günstigen Außenhandelszisfern, die Entlastung der Rcichs- bank nach dem letzten Ausweis und die meist ge­besserten Auslandbörsen konnten nicht den gering­sten Eindruck machen. Die Kulisse und das Pu­blikum schritten weiter zu Entlastungsverkäufen, und das Kursniveau bröckelte weiter ab. Verstim­mend wirkten noch die immer schlechter werdende Lage am Arbeitsmarkt und die schwierigen Tarif­verhandlungen in der Industrie. Trotzdem aus Reuyork wieder festere Kurse Vorlagen und trotz der Unterbrechung des Geschäftes durch den Duß- und Dettaa war keine Geschäftsbelebung gegen Ende der Woche eingetreten.

Auf der anderen Seite drückten vor allem die Verkürzung der Arbeitszeit.in Leunawerk, weitere Insolvenzen im Auslande, die Entlassungen bei den Adlerwerken und dec weitere Rückgang der Aufträge. Die Kursentwicklung zeigte bei schon kleinstem Angebot der Druck ging zumeist von der Baisscpartei aus weiter absteigende Kurve. Die Veränderungen hielten sich aber nach wie vor in kleinem Rahmen. Rur K a l i w e r t e mach­ten eine Ausnahme und nahmen durch das Schei­tern der Verhandlungen des Kalisyndikats mit Rußland eine Sonderstellung ein. An diesem Markte ergaben sich, verglichen mit den Kursen der vergangenen Woche, Abschläge um bis zu 8 Prozent. Aber auch der Markt der Kupfer- werte war wieder stark vernachlässigt. Die Lage am Kupfermarkte befriedigte nicht. Wenn auch

eine Preissteigerung eingetreten war, so war dies doch in erster Linie die Folge der Produktions­drosselung. also mit anderen Worten, es wurde nach Meinung der Börse eine künstliche Aufwärts­bewegung der Preise erzielt. Durch die großen Läger wird für die Zukunft eine Besserung der Situation in der Metallindustrie hierdurch noch nicht erwartet. Im allgemeinen blieben die Veränderungen nach unten gering.

Reichsbank, die besonders von Ueberseeseite an- geboten gewesen sein sollen, lagen etwa 8 Prozent schwächer. Zellstoff Aschaffenburg gaben 5 Proz. nach. Siemens verloren 6 Prozent und Schuckert 3,5 Prozent. Auch Otavi hatten ihren ganzen Ge­winn wieder verloren und büßten sogar noch 3,75 Mark gegenüber der vergangenen Woche ein. Kunstseidcaktien und Deutsch Linoleum waren ge­halten. I.-G.-Farben schlossen etwa 3,5 Prozent niedriger.

Am Rentenmarkt war die ^Imsatziä'igkeit ebenfalls eng begrenzt. Deutsche Anleihen lagen etwas niedriger. Reubesiy standen etwas mehr unter Druck. Von Ausländern konnten sich Ana­tolier anfangs erholen, gaben aber später im Zu­sammenhang mit der ungünstigen Börsenlage wie­der etwas nach. Mexikaner lagen ebenfalls aus den bekannten Gründen im Angebot und schwächer.

Am Pfandbriefmarkt war ebenfalls kaum Geschäft. Rcichsschuldbuchforderungen gaben nach einer vorübergehend leichten Besserung wie­der etwas nach. Die Allgemeinbewegung war gegen Ende der Woche nach unten gerichtet. Am Geldmarkt war Tagesgeld im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Ultimo gesucht und mit 5,5 Prozent ziemlich stark angespannt. Am De­visenmarkt war dir Mark gut gehalten. Rach der sich bessernden Lage in Spanien und den wei­teren Stabilisierungsbestrebungen war wieder eine Befestigung der Devise eingetreten.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Am Frankfurter Schlachtviehmarkt machte sich trotz wieder ziemlich normaler Auftriebe keine Belebupg des Geschäftes bemerkbar. Auch war die Preisgestaltung weiter eher nach unten gerichtet, wobei namentlich Kälber in den geringeren Qualitäten betroffen worden sind. Aber auch bei Schweinen machte sich ein langsames Ab- gleiten bemerkbar. Die lebhaftere Rachfrage in der letzten Zeit ist zum großen Teil darauf zu­rückzuführen, daß sich die Wurstfabriken, welche scheinbar in diesem Jahre erst später stärker ein- gekguft haben, nunmehr in verhältnismäßig größe­rem Umfange eindecktcn. Diese regere Rachfrage der Fabriken war aber nur von kurzer Dauer. Es ist daher kaum damit zu rechnen, daß die freundlichere Tendenz auf den Schweinemärk- t e n länger anhalten oder sich sogar noch verstär­ken wird. Der Handel war in dieser Woche meist sehr schleppend, so daß größere Ueberstände ver­blieben. Geringe Qualitäten wurden auch hiev von Preiseinbußen stärker in Mitleidenschaft ge­zogen. Auch auf den anderen Märkten gewinnt es den Anschein, als ob die festere Tendenz sich schon wieder ihrem Ende näherte. So waren am S ch a f m a r t t, wohl auch infolge des höheren Auftriebs, wieder starke Preisnachlässe zu be­obachten, nachdem sich in der Vorwoche ganz an­sehnliche Gewinne ergeben konnten. Die Kon­kurrenz von Wild und Geflügel ist sowohl für Kälber, als auch für Schafe immer noch stark im Markt. Der Geschäftsgang für Kälber und Schafe bewegte sich in sehr engen Grenzen, doch konnten die Märkte geräumt werden. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb etwa der gleiche wie in der Vorwoche. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Rach ruhigem Handel verblieb etwas Ueberstand. Die Export- beteiligung betrug etwa 51 Prozent. Bullen, die in der Vorwoche stärker gedrückt waren, konnten sich wieder um 2 Mark erholen, während Kühe etwa eine Mark verloren. Hier war der Auf­trieb auch am stärksten. Ochsen und Färsen hatten unveränderte Preise. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1405 (1493) Rindern, darunter befan­den sich 271 Ochsen, 94 Bullen, 510 Kühe und 396 Färsen, ferner aus 1045 (1340) Kälbern, 547 (487) Schafen und 5393 (6579) Schweinen. Be­zahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in

Mark: Ochsen al) 5658, a2) 50-55, bl) 44 bis 49. Dullen a) 53-56, b) 4852. Kühe a) 44 bis 47, b) 39-43, c) 3538, d) 3034. Färsen a) 56 bis 58, b) 5055, c) 44-49. Kälber b) 74-77, c) 68- 73, d) 5567. Schafe al) 45-48, b) 40-44, c) 3339. Schweine a) 6265, b) 6265, c) 64 bis 66, d) 63-65, e) 58-63.

*

Der Berliner Privatdiskont für kurze Sicht ist gestern um 1'» Prozent auf 43/* Prozent heraufgesetzt, so daß er jetzt für beide Sichten 43/4 Prozent beträgt.

Drohende Massenentlassungen be i den Vereinigten Stahlwerken. Wie verlautet, sehen sich die Vereinigten Stahl­werke auf Grund der verschlechterten wirtschaft­lichen Verhältnisse gezwungen, größere Entlassun­gen in Erwägung zu ziehen, die besonders auf der Friedrich-Wilhelm-Hutte und auf den Stahl» und Walzwerken in Mülheim (Ruhr) zur Auswirkung kommen werden. Ein diesbezüglicher Stillegungs­antrag ist bereits gestellt. Falls dieser Antrag die Genehmigung der Regierung finden sollte, würden mehrere tausend Arbeitnehmer der ge­nannten Werke in Mülheim (Ruhr) von dec Still­legung betroffen werden. Der Antrag b.zieht sich auf die Zeit von Mitte Dezember bis in den ersten Mo?.at des kommenden Jahres hinein. Eine Entscheidung über den Antrag ist noch nicht ge­fallen.

* Kohlenpreissenkung. In der gestrigen Mitgliederversammlung des Rheinisch-Westfäli­schen Kohlenfyndikats wurde der Preis für 'Fett­förderkohle um 1,50 Mk. pro Tonne mit Wirkung ab 1. Dezember 1930 ermäßigt, das sind rund 9 Prozent. Die Preissenkung für die übrigen Sorten erfolgt in Anpassung an die Markt­gängigkeit der einzelnen Sorten differenziert.

* Wayh & Freytag, Frankfurt a. M. Bei der Wayß L.Frehtag AG., Frankfurt a. M., ist im ersten Semester 1930 31 im Inlandgeschäft eine Umsatzreduktion zu verzeichnen. Die günstige Entwicklung des Auslandgeschäftes dürfte nicht ausreichen, die sich ergebende Gewinnminderung auszugleichen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 22. Noo. Tendenz: geschäfts­los. Auch an der heutigen Wochenschlußbörse konnte keine Geschäftsbelebung eintreten. Die Stimmung war nicht gerade unfreundlich, und im Grundton der Börse war eine gewisse Widerstands­kraft nicht zu verzeichnen. Da aber wieder keine An­regungen und Aufträge Vorlagen, verhielt sich die Kulisse sehr reserviert und schritt zu weiteren A b g a b e n. Die im Verlaufe gebesserte gestrige Neuyorker Börse bot keine Anregung, zumal deutsche Aktien nach wie vor dort schwach lagen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung nicht ganz einheitlich, doch überwogen m e i ft kleine Abschwächungen. Größeres Angebot bestand wieder am Kalimarkt, da die Erzeugungseinschrän­kung in der Wintershaller Gruppe weiter verstimmte. Auch sollen französische Abgaben in diesen Werten Vorgelegen haben. Westeregeln eröffneten 4 v. S). und Aschersleben etwa 3,5 v. H. niedriger. Salzdetfurth waren hiervon kaum berührt und konn­ten leicht anziehen. Mit Minus-Minus-Zeichen er­schienen Jlse-Bergbau,^)ie zirka 13 o. H., und Tellus- Bergbau, die zirka 8 v. H niedriger taxiert wurden. Im übrigen waren die Umsätze nicht groß. Am Chemiemarkt konnten Z.-G.-Farben leicht anziehen, wahrend Deutsche Erdöl bis 1 v. H. schwacher lagen. Etwas mehr angeboten waren von Elektrowerten Licht & Kraft und Gesfürel, die 2 bis 2,5 o. H. nach- gabcn, nachdem sie von der Abwärtsbewegung der vergangenen Woche relativ wenig betroffen wurden. AEG. und Siemens lagen etwa 1 v. H. erhöht. Bis zu 1 o. S). niedriger lagen noch Karstadt, Wayß & Freytag. An den übrigen Märkten waren die Kursoeränderungen nur klein und betrugen nach beiden Seiten kaum mehr als 0,5 v. j). Fester er­öffneten noch Conti-Gummi mit plus 2 v. H. Am Anleihemarkt waren Altbesitz weiter leicht nach unten gegangen. Nach den ersten Kursen neigten die Notierungen im Zusammenhang mit Glattstellungen zum Wochenschluß und weiteren Vorstößen der Varssepartei zur Schwäche Farben, Siemens und AEG. büßten bis zu 1,5 v. H. ein. Im übrigen gingen die Rückgänge bis zu 1 v. Sy Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld auf 5,5 v. H. ermäßigt, nachdem noch im Vormittagsverkehr größere Nachfrage be­standen hatte. Am Devisenmarkt lag die Mark wieder etwas fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1955, gegen Pfund 20,3750, gegen Paris

123,61, London gegen Kabel 4,8560, gegen Madrid 42,90, gegen Mailand 92,76. gegen Schweiz 25,0550, gegen Holland 12,07.

Berliner Börse.

Berlin, 22. Nov. Nachdem gestern abend bei relativ kleinen Umsätzen die Kurse in Frankfurt a. M. weitere 1. bis 2-v. H. Abschwächungen erfahren hatten.^konnten sich die ersten Notierungen der heu­tigen Samstagbörse nach einem ziemlich geschäfts­losen Vormittagsverkehr überwiegend leicht erholen. Die Tendenz erfuhr eine gewisse Be- ruhigung. zumal das starke Angebot, besonders das des Auslandes, nachgelassen zu haben schien. Waren auch die aus der Wirtschaft vorliegenden Momente, wie die fast 10 Millionen Tonnen betragenden Hal­denbestände, die Massenentlassungen beim Stahl­verein, die Einziehung der ersten Schicht im Win- tershallerkonzern nicht gerade als baussegünstig an­zusprechen, so fanden doch die Kohlenpreisermäßi­gung um 9 v. H., die geplante Steueramnestie und das festere Neuyork einige Beachtung. In der Haupt- fache soll es sich heule um Deckungen und kleine Rückkäufe der Börse handeln, wäh­rend das Publikum durch Verkäufe bekundete, aus feinen Engagements vor dem Ultimo herausgehen zu wollen. Gegenüber gestern nachmittag waren über­wiegend 1- bis 3°v. H.- A b s ch l ä g c zu verzeichnen. Besonders gedrückt lagen die Kalinebenwerte, die bis zu 6 vH. verloren und Ilie Bergbau, die wieder nach anfänglicher Minus-Minus-Notiz weitere 12 v. H. einbüßten. In diesem Papier, das vermutlich wieder 10 v. H. Dividende zahlen wird, haben die Paketkämpfe aufgehört, so daß das Interesse an einem hohen Kurs nicht mehr zu bestehen scheint. Das Privatpublikum hält aber anscheinend den jetzigen Kurs für zu hoch und realisiert. Auch heute betrug das Angebot (wahrscheinlich vor allem des Auslandes) zirka 30 Millionen. Höher eröffneten Adea, Braubank, Julius Berger und Leonhard Tietz, die Gewinne gingen aber bei keinem dieser Papiere über 2,5 v. H. hinaus. Deutsche Anleihen waren wenig verändert. Von Ausländern neigten Mexikaner zur Schwäche. Auch Pfandbriefe waren überwie­gend angeboten, Reichsschuldbuchforderungen waren wieder 0,5 v. H. gedrückt. Die Geldsätze blieben un­verändert. Der Geldmarkt zeigte B e r st e i - fungserscheinungen und, wenn das Angebot in Privatdiskont so groß ist wie gestern (es waren zirka 24 Millionen), ist mit einer Erhöhung des Satzes zu rechnen. Auch der heute von den Banken zur Festsetzung kommende Reportgeldsatz zeigt nach oben. Nach den ersten Kursen setzten sich die Er­höhungen auf einigen Märkten fort, später wurde es aber wieder allgemein schwächer, da die Schwäche des AEG.-Marktes, die auf Dividendebefürchtungen zurückgeführt wurde, verstimmte.

Gicszcncr Wochcnmarktprcifc.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 160 Pf. (Kochbutter von 130 Pf. an), Matte 30 bis 35. Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 8 bis 10 (pro Zentner 4 Mk), Weißkraut 5 bis 6 (pro Zentner 3 Mk.), Rotkraut 8 bis 10 (pro Zentner 5 Mk), gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Anterkohlrabi 5 bis 6, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 50 bis 70, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 30 bis 50, Kartoffeln 3,5 bis 4 (pro Ztr 2,20 bis 2,50 Mk.). Kürbis 8 bis 10, Aepfel 25 bis 40, Birnen 20 bis 30, Dörrobst 30 bis 35, Rüjse 40 bis 60, Honig 40 bis 50, junge Hähne 100 bis J10, Suppenhühner 100 bis 110, Gänse 90 bis 100 Pfennig pro Pfund: Tauben 50 bis 70, Eier 16 bis 18, Blumen­kohl 30 bis 70. Salat 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 6 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 pro Stück: Radieschen 15 bis 20 Pfennig pro Bund.

Daten für Sonntag, 23. November.

Sonnenaufgang 7.29, Sonnenuntergang 16.03. Mondaufgang 11.16, Monduntergang 17.52.

912: Kaiser Otto I., der Große, geb. 1845: der Bildhauer Begas in Berlin geb.

Taten für Montag, 24. November.

Sonnenaufgang 7.31, Sonnenuntergang 16.02.

Mondaufgang 11.59, Monduntcrgang 18.59.

1632: der Philosoph Baruch Spinozä in Am­sterdam geb. 1801: der Dichter Ludwig Bechstein in Weimar geb.

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o. H.. Lombardzinsfuß 6 o. H.

Frankfurt a. Dl.

Berlin

Frankfurt a. Dl.

Berlin

Gchluß- für#

t-Uhr» Rur«

(Schluß, kurr

Ansang- Rurei

Schluß, lurd

t-Uhr. rturd

Schluß« kurz

Anfang« nur-

Datum

21 11

22 11

21 11

22 11

Datum

21 11

22. 11

21. 11

22 11

6% Deutsche Reichtanleihe von 1927 ..........

7% Deutsche Reich-anleihe von 1929 ..........

Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit AuSlos.-Rechten.......

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . .

6% Hell. Volksstaat von 1929 trückzohlb. 102%)......

Lberhesscn Provinz . Anleihe mit Au^tos.-Rechten.......

Deutsche Ramm. GammelabL

Anleihe Gerte 1 ....

8% Franks. Hyp.-Bank Goidpse XIII unkündbar bir 1991 . . .

7% tzranks. Hyp.-Bank Soldpfe unkündbar bU 1932 .....

Rheinische Hyp.-Bank

Ltau. Goidpse.........

86,5

98,25

53,13

6

88,5

50,5

50,5

98,5

93,5

85

100

97

97

95

18

19,13

1.65

3,4

3,3

3,3

8,4

13,25

6,65

1 1 81 1 1 1 1 1 1 1 | | I II 1 1 1 1 1 1 II 1 II

87,13

98,5

53,25

6,05

88,5

50,6

100

97

97

26,5

2,6

1,55

23,2

18

19,5

1,6

3,25

3,3

8,4

13,4

6,65

o <*> <5

si i ns fi hi j i i r i i i i i

Hamburg-rtmertta Patel ... 7

Hamburg-Güdam. Dampfschiff. 8

Hansa Tampsschiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine Deutsche Ereditankt. 10

Barmer Bankverein .... 10

Berliner HandelegesellschMt . 12

Commerz- und Privat-Bank. 11

Darmstädter und Rationalbank 12

Deutsche Bank und

TiscontoGeseUschasr, ... 10

Dresdner Bank......10

Reichrbank........12

Bergmann.........9

Elektr. LieserungSgesellschast. 10

Licht und krast......10

Felten S Guilleaume . . . ?y.

Gesellschast für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger ElektrizttütS-Werle 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Gchuctert L Co.......u

Gtcmens & Halske.....ie

TranLradto ......... t> Labmeyer L Co.. ..... i,

Buderus . . . ....... 6

Deutsche Erdöl ....... 6

Essener Gtelnkohle ...... 8

Gelsenkirchener ....... 8

Harpcner ........ 0

Hocsch Etien. ....... 6%

I>!e Bergbau ...... 10

Ltöcknerwerke . . ...... 7

ManneSmunn-Röhren .... 7

Manssetdcr Bergbau . .... 7

Oberid)le|. Eisende darf . ... 6

Oberschlet Nokswerke..... 7

Dbönir Bergbau . ... 6Vt

Rheinische Braunkohlen . . 10

Rbeinslahl..... 6

Stcbed Starte......7,2

69,75

100 126

110

147,5

108

108

212,5

104

90

121,5

166

49,75

60,75

83,75

69,5

69

100

109,5

108

104,5

116

111,25

121.13

167

60

63,6

71

69,65

153

121,25

69,5

97.25

100

126

110

147.5

108

108,5 213,5

105,65

128,5 111,5

118.13

90

113,9 104

106 122,9 168,4

130

50 60,25

83,9

79

70

287

67,25 76,75 67,13

-

66,5 60,65 154,5

70,5

78,5

68.75 151,5 121,5 69,75

98.5

100 125,5 109,5 147,5

108

108 214,25

105,13

110 117.25 88,75

111275

120 104,75 121.75 167,5

128

59,25

82,75

78

165 67.25

75.5 66.25 39,25

66

60.5 154,6 70,25

77,5

8% Pr. LandeSpsandbriesanIkall, Psandbrtese R. iS.....

8% Pr LandeSplansbriefanslalt, Romm.-Cbl. R. 20......

7% Pr. Lande: v'andbriesanktalt, Psandbriese Li 81......

V.E.G abg. vortnegS-Obligatio-

*% Oesterretchtsche Goldrenke . . <,20% Ocslerreichische Gilberrente <% Oesterretchtsche Einheitliche Rente ..........

<% Ungarische Goldrente ....

<% Ungarische GtaatSrente v. 1910 <%% deSgl. von 1913 ....

4% Ungarische Rronenrente . . - 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl

Gerte l........

4% deSgl. Gerte II.......

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 .........

Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........

4% Rumänische vereinh. Rente .

Frankfurt a. M

Berlin

Echmß» fürs

t-Uhr» Kurs

Schluß» kurs

Ansang- KurS

Datum

21 11

22 11

21 11

22 11

Bereinigte Stahlwerke.....

66

65,5

65,6

Otavi Minen......16'/,

-

33,25

33.5

Kaliwerke Aschersleben ... 10

168

171

165

Kaliwerke Westeregeln ... 10

170

166

172,5

166

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

243,5

244

245,5

244,5

3. G. Farben.Invustrte ... 12

132,5

132,75

133,25

132,75

Dynamit Nobel ....... 6

Gcheideanstalt...... . 9

129

Goldschmidt ........ 6

43,75

44

43,5

43,5

Rütgerswerke ........ 6

45

-

45,75

45.5

Metallgelellschakt. ...... b

85

85

85

DbiltPV Hol,mann......7

73,5

-

74

73

Zementwerk Heidelberg . . 10

-

82

Cemenlwerk Karlstadt. ... 10

Wayß & Freytag ......8

48

47

49

GchuirbetS Patzenhoser ... 15

168,75

169,25

csiwerle.........12

133,5

134

SIku...........18

65,5

65.5

66.4

Bemberg.........U

66

66.13

Zellkloss Woldbos .... 13'/.

105

104,25

104,25

ZellNoss Aschasienburg ... 12

76

76

77

Charlottenburger Wasser ... 8

80.25

80

Dessauer Gas . ...... 9

105,5

105.25

Daimler Motoren . ..... 0

24

25

24,75

Deutsche Linoleum ......

108,5

108,5

109

Maschinenbau A.-G. ..... 0

-

31

31

Rat. Automobil ...... 0

10.5

Crenfletn & fioppel ..... 6

_

45,13

Leonbard Tietz ...... 10

-

-

113,25

115

GvenSko...........

-

-

272

273

Frankfurter Maschinen .... 4

_

14

-

Grinner....... 6

23

28,25

Heyligensiaedl ....... 0

Iungbanr..... 6

Lechwerke..........8

28

80,5

27,25

27,25

Mainkrastwerke Höchst S.M.. . 8

69

Miag .........10

68

Gebr. Roeder.......10

85

Voigt & Haefkner ...... 9

149

_

Guddeuttche Zucker .... 10

134,5

134,25

Banknoten.

Deoifenmarkk Berlin Frankfurt a. ZU.

Berlin, 21- November

Geld

»rief

Amerikanische Noten.....

4,185

4,205

Belgische Noten .......

58,23

58,47

Dänische Noten ........

111,85

112,29

Englische Noten ........

20,336

20,416

Französische Noten .......

16,444

16,504

Holländische Noten .......

168,36

169.04

Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

21,88

21,96

111,80

112,24

Deuisch-Leslerreich, * 1OO Schilling

58,83

59,07

Rumänische Noten,.......

2,475

2,495

Schwedische Noten.......

112,20

112,64

Schweizer Noten ........

81,06

81,38

Spanische Noten........

47,50

47,70

Tschechoslowakische Noten.....

12,39

12,45

Ungarische Noten ......

73,14

73,44

21 November

22 November

Ämilichi Geld

Notierung flrit'

Amman Weiterung

Geld

Lrie-

«mtt-.Nott.

168,63

168,97

168,63

168,97

Buen-AireS

1,428

1,432

1,436

1,440

Brss.-Anlw

58,435

58,555

58.42

58.54

(Sbriftiania

112,09

112,31

112,08

112,30

Kopenhagen

112,08

112,30

112,07

112,29

Stockholm .

112.48

112,70

112,47

112,69

Heli'ingfors.

10,549

10,569

10,549

10,569

Italien. . .

21,945

21,985

21,94

21,98

London. . .

20,356

20,396

20,354

20,394

Neunork . .

4,1915

4,1995

4,1915

4,1995

Poris. . . .

16,462

16,502

16.464

16,504

Schwei; . .

81,245

81,405

81,20

81,36

Spanien .

47,75

47,85

47,25

47,35

Japan . . .

2,080

2,084

2,080

2,084

«io de Iwn

Dien in T.»

0,405

0,407

0,401

0,403

Lest, abgeft

59,00

59,12

58,98

59,10

Prag . . .

12,43

12,45

12,43

12,45

Bclirad . .

7,418

7,432

7,418

7,432

Budapest. .

73,29

73,43

73,29

73,43

Bulgarien

3,040

3,046

3,033

3,044

Lissabon

18,80

18,84

18,80

18,84

Taung. . -.

81.31

81,57

81,41

81,57

Konstantin.

1,784

1,789

1,784

1,789

Alben. .

5,432

5,442

8,432

5,442

Tanada . .

4,196

4,204

4,196

4,204

Uru nab .

3,307

3,313

3.307

3,313

Kairo . .

20,83

20,92

2u,ü3

20,92