Nr. 270 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheften)Dienstag, (8. November 1950
Wirtschaft.
• Kündigung des Lohntarifs in der Metallindustrie. Der Verband der Metallindustriellen im Frankfurter Bezirk hat gestern den Lohntarif zum 31. Dezember gekündigt. Der Arbeitgeberverband fordert mit Wirkung vom 1. 3anuar 1931 einen Lohnabbau von 15 Proz. Weiter haben die Ortsgruppen des Verbandes der Metallindustriellen für Hessen, Hessen-Äassau und angrenzende Gebiet in Darmstadt. Hanau und Offenbach gestern ebenfalls die bestehenden Lohn- und Akkordabkommen, sowie die verschiedenen Londerabkommen zum 1. Januar 1931 gekündigt. Den M-tallarbeiterverbärrden ist der Vorschlag einer 15prozentigen Lohnsenkung gemacht worden. Eine Begründung der Maß» nahme der Arbeitgeber soll später erfolgen.
• Hessische und H e r k u l e s - D r a u e re i AG., Dassel. Der Aufsichtsrat beschloß. der auf den 18. Dezember einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wieder 11 Prozent vorzuschlagen.
• Damag-Meguin AG. Die Bilanz und Gewinn- und Vcrlustrechnung der Damag-Meguin AG. Berlin schließt mit einem ^leberschuh von 100 589 (i. D. 269 486) Mark ab. Hieraus erhalten die Vorzugsaktien wieder die satzungs- gcmähe Dividende von 6 Prozent. Die restlichen 96 809 Mark werden auf neue Rechnung vorgetragen.
* Mehlpreisermäßigung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl (Spezial 0) um 25 Pf. auf 42 RM. per Doppelzentner ermäßigt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18. Aov. Tendenz: schwä- chrr. — Auch die heutige Börse hatte wieder überwiegendschwächereKurse, nachdem schon an der gestrigen Abendbörse weitere Ent- lastungsverkäufe vorgenommen waren. Die schwache gestrige Abendbörse trug zur weiteren Verschlechterung der Situation bei. Da auch keine Anregungen Vorlagen, die der Börse eine Stühe hätten bieten können, schritt die Kulisse weiter zu Abgaben, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse weitere Kursabschläge zu verzeichnen waren. Die älmsahtätigkeit hielt sich in den engsten Grenzen. Verstimmend wirkte ferner ein ungünstiger Bericht vom Arbeitsmarkt und von schwierigen Tarifverhandlungen in der Industrie. Schon Üeinstes Angebot genügte, um den Kurs um bis zu 1,5 Prozent zu drücken. Stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde der Montanmarkt. Gelsenkirchen, Rheinstahl und Rheinische Braunkohlen büßten bis zu 2,5 Prozent ein. Durch größere Kursverluste fielen Deutsche Linoleum minus 4,5 Prozent und Reichsbank minus 4 Prozent auf. Am Clektromarkt war das Angebot zum Teil stärker, und AEG., Licht & Kraft und Elektrische Lieferungen eröffneten bis zu 2 Prozent niedriger. Die Übrigen Werte waren stark vernachlässigt. Ani Chemiemarkt lagen I.-G.-Farben bei weniger starkem Angebot 1,25 Prozent schwächer. Dis zu 1,5 Prozent niedriger eröffneten noch Holzmann, Westeregeln und die Mehrzaht der Dankaktien. Fester lagen lediglich Zellstoff Waldhof, die 1,5 Prozent gewannen. Don deutschen Anleihen neigten Reubesih wieder zur Schwäche. Bon Ausländern gaben Anatolier leicht nach. Rach den ersten Kursen hielten die Abgaben an, doch waren die Verluste nur unbedeutender Ratur. Später machte sich als Folge des günstigen Reichsbankausweises eine gewisse Beruhigung bemerkbar. Die Abgaben kamen zum S t i l l st a n d. Eine Belebung des Geschäftes trat jedoch nicht ein. Weiter schwach lagen Chade- oktien, die gegenüber der gestrigen Abendbörse 8 Mark verloren. Ain Geldmarkt setzte sich eine kleineErleichterung durch. Tagrsgeld 3 Prozent. Am Devisenmarkt lag Madrid aus die bekannten Vorgänge im Lande weiter sehr schwach. Die Mark konnte sich etwas befestigen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1968, gegen Pfund 20,3790, London gegen Kabel 4,8565, gegen Paris 123,67, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid etwa 45,00, gegen Schweiz 25,0475, gegen Holland 12,07.
Berliner Börse.
03 er I in, 18. Rov. Zu Beginn der heutigen Börse setzte sich die Abgabeneigung, die schon gestern abend in Frankfurt und im -heutigen Vormittagsverkehr festzustellen war, in eher
stärkerem Maße fort. Es wurden verschiedene Gründe ins Feld geführt, die diese schwache Stimmung hervorgerufen haben sollen. So verwies man auf das sehr schwache Reuyork von gestern, für das bereits auch schon die vor^ läufige Zahlungseinstellung der Rational Bank Kentucky und die Schwierigkeiten fünf weiterer kleiner Banken in der Gegend von Louisville ausschlaggebend gewesen waren, man sprach von Publikumsabgaben infolge der verschiedentlich aufgetretenen innerpolitischen Spannungen, man war verstimmt über den Rückgang der Kupferpreise und beeinflußt durch die schwache Haltung der Chadeaktien im Zusammenhang mit einem starken Rachgeben der spanischen Währung. Zu Beginn des offiziellen Marktes gaben die Kurse daraufhin von 1 bis 3 Prozent nach. Darüber hinaus gingen Reichsbank, Salzdetfurth, Deutsche Linoleum, Lahmeyer, Schubert & Salzer bis zu 4,5 Prozent zurück. Chadeaktien verloren 10 Mk., bei einem Angebot von 15000 bis 20 000 Mk. Otavi nach anfänglicher minus-minus-Rotiz 2,40 Mark niedriger. An diesem Markte waren etwa 700 bis 800 Stück angeboten. Eine Bestens- kauforder von 2 Millionen trieb den Kurs der Aklumulatorenaktie um 3,5 Prozent in die Höhe. Anderseits soll aber auch der 3,5prozentige Verlust bei Lahmeyer auf eine Bestensverkaufsorder von 3 Millionen zurückzuführen sein. Deutsche Anleihen waren kaum verändert. Von Ausländern zeichneten sich Mexikaner durch festere Haltung aus. Pfandbriefe still. Reichsschuldbuchforderungen behauptet. Am Geldmarkt waren die Sähe unverändert. Tagesgeld war aber eher etwas leichter. Rach den ersten Kursen traten zunächst keine größeren Aenderungen ein. Eine gewisse Beruhigung ging von den Ziffern des Reichsbankausweises für die zweite Rovember- Woche aus. Die Entlastung der Gesamtkapitalanlage um 51,69 Millionen, die Zunahme der Gold- und Devisenbestände um 266 Millionen und die kräftige Besserung der Deckung um 2,5 Prozent machten einen guten Eindruck.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Der Kampf um den Milchpreis.
Zur Orientierung geben wir nachstehend die bei einem Kleinverkaufspreis von 28 Pfennig pro Liter Milch frei Haus an die Landwirte der umliegenden Dörfer a u s b e - zahltenPreise bekannt:
Albach........14
Langsdorf......14
Muschenheim.....14
Birklar.......14
Leihgestern......14,5
Cberstadi.......14,5
Dorf-Güll......14,5
Lang-Göns......15
Alten-Duseck i/3 der Milch 14,5
Alten-Duseck -'3 der Milch 18
Rödgen.......18
Trohe........18
Ruktcrshausen.....18
Steinbach......19
Grüningen......19
Annerod.......19
Heuchelheim......19
Wieseck.......20
Die Verhältnisse in Gießeiz hätten sich niemals soweit entwickeln können, wenn nur derjenige den Handel mit Milch hätte betreiben können, der hierfür den notwendigen älmfatz aufzuweisen hat, denn es ist klar, daß die Handelsspanne bei geringerem Umsatz größer fein muß und daß sie noch größer wird, wenn in ein und dasselbe Haus vier, ja sogar fünf Milchhändler in unrationeller Weise ihre Milch absehen.
Vielleicht überlegt sich auch die Gießener Bevölkerung und-besonders die Gießener Geschäftswelt, was die Kaufkraft der an dem Milchpreiskampf beteiligten Landwirtschaft bedeutet! Man hört ja, daß die Stadtverwaltung an ein Eingreifen denkt. 3m übrigen mag der Leser entscheiden. Milcherzeugerverband e. D.
Friedberg.
Wir hatten bisher keine Veranlassung, an dieser Stelle uns zu dem Kampf um den Milchpreis zu äußern, da wir bis jetzt in der Oeffent- lichkeit nicht in den Streit hineingezogen worden waren.
Wenn auch die in dem Eingesandt des Wilch- erzeugerverbandes vom 4. d. Mts. angeführten Zahlen, die sich auf unsere Auszahlung an die Milchlieferanken beziehen, geeignet waren, bei der Verbraucher schast ein falsches Bild entstehen zu lassen, sahen wir zunächst von einer Richtigstellung ab.
Rachdem jedoch das Eingesandt vom letzten Samstag mit aller Deutlichkeit beabsichtigt, die Differenz zwischen den von uns ausbezahlten Milchpreisen und dem Kleinverkaufspreis in Gießen als Derdienstspanne hinstellen, soll folgendes erwidert werden:
Zunächst sagt schon das Wort „Molkerei", daß hier nicht lediglich ein Milchhandel in Frage kommt.
3n die Stadt Gießen werden täglich etwa 18 000 Liter Milch eingeliefert, während der gesamte Frischmilchbedail etwa 11 000 Liter beträgt. Hiervon werden von den Erzeugern direkt an die Verbraucher etwa 3000 Liter geliefert. Von Milchhändlern, welche die Milch von Erzeugern beziehen, dürften etwa 5000 Liter Frischmilch untergebracht werden, während der Rest von 3000 Liter auf die Molkerei entfällt.
Von dem bei unserer Molkerei eingehenden Milchquantum von täglich etwa 10 000 Liter sind also, wie bereits angeführt, nur bis zu 3000 Liter als Frischmilch unterzubringen, und etwa 7000 Liter müssen täglich verarbeitet werden. Bei den derzeitigen Butter- und Quarkpreisen wurden aber nicht, wie der Einsender irreführenderweise behaupetet, 32 Pf., sondern höchstens 14 Pf. für das Liter Milch erzielt, während ein weit höherer Stallpreis ausbczahlt wurde. Wenn der Landwirt bei der Butter- Herstellung einen noch höheren Preis erzielen könnte, würde er die Milch bestimmt nicht zur Molkerei liefern.
Aber auch auf den geringen Teil der Milch, welcher von unserer Molkerei dem Frischmilchmarkt zugeführt wird, trifft die Milchmädchenrechnung des Einsenders, bei welcher eine Derdienstspanne von 100 Prozent, und zwar 16 Pf. vom Liter Milch, herausgerechnet wird, nicht zu, und es bedarf wirklich keiner Rechenkunst, eine derartige Einstellung auf das richtige Maß zurückzuführen.
Wir hahen keine Möglichkeit, die Milch von dcr Kanne des Erzeugers direkt in den Topf der Hausfrau zu dirigieren, sondern sind darauf angewiesen, nachdem die Milch einer Behandlung unterzogen wurde, die für die einwandfreie Beschaffenheit aller Konsummilch notwendig wäre, diese an die Milchausträger, Händler, sowie Kliniken und sonstige Anstalten abzugeben.
Es kommt also gar nicht der Kleinverkaufspreis, sondern eine Spanne, die nicht höher ist, wie bei jeder Landmolkerei, die auf Frischmilch- Versand eingestellt ist, für uns in Betracht. Hieraus sind die Kosten für die Anlieferung ab Stall, sowie alle Detriebsunkosten, Steuern, Löhne und soziale Lasten zu decken. Außerdem muh aus dieser Spanne noch ein Ausgleich für die 7000 Liter Milch, die zur Verarbeitung kommen, her- ausgewirtschaftet werden, da der Erlös aus der verarbeiteten Milch nicht ausreicht für den Werkmilchpreis, der an die Landwirte bezahlt wird.
Dcr Kampf um den Milchpreis wird immer wieder aufs neue entbrennen, wenn nur die an die Molkerei liefernden Landwirte allein den Verlust an den zur Verarbeitung kommenden Aeberschuhmengen, die durch die gewaltige Steigerung der Milchproduktion vorhanden sind, tragen sollen und nicht alle nach Gießen liefernden Landwirte in gleicher Weife am Frischmilch- und Werkmilchvreis beteiligt werden.
An diesen Tatsachen werden auch die beabsichtigten „Delehrungs- und Dekehrungsversuche" des Herrn T e x t o r aus Leihgestern nichts ändern.
Dampfmolkerei Gießen Gebrüder Grieb.
Kunst und Wissenschaft.
Hermann Hesse aus der Dichterakademie ausgetreten.
Berlin, 17. Rov. lTIl. Funkspruch.) Rachdem vor kurzem Walter von Molo aus der Deutschen Dichter-Akademie ausgeschieden ist, ist jetzt auch Hermann Hesse aus der Dichter- Akademie ausgetreten.
Bücheriisch.
— Professor Dr. Walter Scheidt: Rassenkunde. Rcclams Aniverfal-Dibliothek Rr. 7076. Geh. 40. geb. 80 Pf. Die „Rassenkunde" des bekannten Hamburger Forschers enthält in gedrängter Form alles daZ, was jeder wissen sollte, ehe er sich auf Auseinandersetzungen über die schwierigsten — nämlich die europäischen — Rassenprobleme einläßt. Wer sich ein eigene- Urteil bilden will, muß sich mit den Grundlagen der Erblichkeitslehre, den Erscheinungen der Siebung und Auslese, Rassenbildung und Rassenvermischung vertraut machen. Daxu bietet da- Büchlein in seiner gemeinverständlichen und erschöpfenden Zusammenfassung eine vorzügliche Handhabe.
— An der Leine. Von Mechtilde Lich- nowsky. (Verlag S. Fischer, Berlin. 228.) — Die Verfasserin bringt in diesem Buche eine Fülle hochinteressanter Tierstudien, für die ein Dackel das beweiskräftigste Objekt abgibt. Liebevolle und feinsinnige schriftstellerische Gestaltung, gepflegte Sprache und fesselnde Situationsschilderungen sind die besonderen Vorzüge dieses schätzenswerten Buches, dem man eine gute Empfehlung geben kann.
— MassimoDontempelli:DerVohn zweier Mütter. Roman. Autorisierte Uebet- sehung von Hellh Hohenemser-Steglich. Phil. Reclam fr.. Leipzig. Preis 2.75 Mk. — 160). — Dieses Meisterwerk des großen italienischen Dichters, das mit dem „Preis der Dreißig" gekrönt wurde, vereinigt tue festen Konturen und die spannende Handlung des großen realistischen Roman- mit den Zaubern einer traumhaften, die Grenzen des Wirklichen überfliegenden Phantasie. Ueber- sinnliches spielt herein in die Welt der mit aller Schärfe erfaßten Wirklichkeit, aber so zwingend sind sie miteinander verbunden, daß der Leser in völliger Verzauberung nicht mehr weiß, wo die verschwimmende Grenze liegt.
— D ie heilige Scholle. Ein Westfalenroman aus der Zeit des Ruhreinbruchs von Alfred Funke. (Heimat-Verlag Halle (Saale.) Gebunden 6 Mark. (233.) — Der Westfale Alfred Funke gehört zu den Schriftstellern, die gleich stark nach der wissenschaftlichen und belletristischen Seite veranlagt sind. Seinen beiden Romanen von der Roten Erde Westfalens, dem „Bruch im Lande" und dem „Middelhof", folgt jetzt die „Heilige Scholle", deren Handlung ebenfalls auf der Roten Erde, der Grenzmark zwischen bäuerlichem Besitz und vorstoßender Industrie, wurzelt. In seiner dichterischen Gestaltung, in der starken Handlung und Charakterzeichnung von Menschen und Verhältnissen ist er vielleicht noch wuchtiger, noch wirkungsvoller und doch wieder ebenso zart und fein abgestimmt wie in seinen ersten Westfalenromanen. Rach Art und Form ist die „Heilige Scholle" ein starkes Buch. Keine Tendenz, aber höchste Gerechtigkeit des schauenden formenden Dichters und Liebe zum Schicksalsgenossen in erschütterter, sturmgestohener Zeit, das bedeutet das jüngste Werk Alfred Funkes.
— Boheme ohne Mimi. Roman von Joachim Maaß. (Verlag S. Fischer, Berlin. 169.) — Ein fesselnd geschriebenes Buch, das dem Leser interessante Einblicke in eine ihm sonst meist nicht geläufige Welt gibt. Anschauliche Darstellung und flotte Schreibweise sind weitere Merkmale dieses Werkes.
Taten für Mittwoch, 19. November.
1805: F. V. de Lesseps, der Erbauer des Suez- Fanals, geboren; — 1828: der Komponist Franz Schubert in Wien gestorben.
Letzte Nachrichten.
Rücktritt von Dr. Scholz.
Oingeldey soll Nachfolger werden.
Berlin, 18. Rov. (TU. Drahtmeldung.) Der Bor- sitzende der Deutschen Volkspartei Dr. Scholz Hal aus Gesundheitsrücksichten seine Remter als Partei- und Reichstagsfraktionsoorsihender der Deutschen volkspartei niedergelegt. Der Par- teivorstand der Deutschen Volkspartei hat einstimmig beschlossen, dem Zentralvorstand den Abgeordneten Dingeldey als Parteiführer in Vorschlag zu bringen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v.H.
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß^ kurs |
l'Uhr. Kurs
Schluß- furt
Anfang- Kurs
Datum
17 n
18 11
17 H
18 .11
6% Deutsche ReichSanleihe von 1927 ..........
7% Deutsche ReichSanleihe
86,5
86,65
—
von nies..........
Deutsche Ant.-AblSI.-SchuId / mil
98,4
—
98,4
—
Auslos.-Rcchten.......
53.6
—
53,6
53,6
Tesgl. ohne Auslos.-Rechte . . . 6% Hess. Lolküstaal von 1929
6.55
6,45
6,3
6^5
(tüd$ol;l6.102%)......
Oberbeilen Provinz • Anleihe mit
89
—
89,5
—
Aueloi.-Rechlcn.......
Deutsckie Komm. Sammelabl.
50,75
—
—
—
Anleihe Serie 1 . ....
51,3
_
51,13
6% Rranlj. Hyp.-Ban« fflolbpft
XIII unkündbar bis 1934 . . . 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
98,25
—
—
—
unkündbar 6U 1932 .....
4%% Rheinische Hyp.-Ban!
93,25
—
—
—
Liga. Goldpse.........
85,65
8% Pi. LondeSpkandbrtefanstast,
—
Pfandbriefe R. 19......
8% $r. LandeSpiandbriesanvalt,
100
—
100
—
ftomm.-Cbl. R. 80......
7% Pr. Landeopiandbriefanüall,
97
—
97
—
Pfandbriefe R. 8)......
A E.G. abg. BormegS-Obllgatio-
97
—
97
—
nen, rückzahlbar 1938 .....
95
—
—
—
4% Ceflenetthildif Goldrente . . 4,20% OeNerreichijche Gilberten te 4% Oesterreichische Einheitliche
Rente...........
4% Ungarische Goldrcnte ....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4h% deSgl. von 1913 ....
4% Ungarische Kronenrente . . . 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% lürtifdK Bagdadbahn-Anl
Serie I........
4% desgl. Serie II.......
6% Rumänische veretnh. Rente von 1903 .........
4J4% Rumänische verrinh. Rente von 1913 ..........
1% Rumänische veretnh. Sato .
—
—
_
_
—
—
—
—
—
—
1,65
_
18,25
_
23,25
Zf, 3
— —
1,675
—
1,6
_
3,6
—
3,6
3,65
—
—
3,6
—
3,65
—
3,65
3,65
—
8.5
8.5
u
14
13,9
6,8
6,75
6,7
6,7
Frankfurt a. 2JI.
Serkin
Schluß-! kurs |
l'Uhr. Kurs
Schluß» kurs
Anfang- Kurs
Datum
17 II
18 11
17 il.
18. 11.
Hamvurg-rlniersta Paket . .
-
—
—
72,13
71,25
Hamburg-Südam. Tampfschiss
. 8
—
—
Hansa Dampsschiff.....
10
—
—
—
—
Norddeuticher Lloyd ....
. 8
73,13
72,5
73,4
72.13
Allgemeine DeutscheCreditanst. 10
96,5
97,13
96.9
Barmer Bankverein ....
10
101
101
101.25
100.75
Berliner Handelsgesellschaft .
12
127,5
—
127,75
127
Commerz, und Privat-Bank.
11
111,5
111
111,5
111
Darmstädter und Naironalbani
12
149,4
149
149,25
149
Deutsche Bank und
Dirconio Gesellschaft, . . .
10
109
—
109
108,5
Dresdner Bant......
10
109,5
109,5
109,25
109,25
Reichsbank........
12
227
223
227,9
224
A.C.S...........
. t
112,75
111,25
113
111,25
Bergmann........
. 9
—
—
131,75
Belte. LieierungSgesellschafl.
10
—
114,5
115,5
113.5
Licht und straft......
10
123
121,25
122,5
121,25
Fellen & Guilleaume . . .
94,5
——
95
95,25
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
10
117,5
—
117,5
116,25
Hamburger GlektrstitätS-Werke
10
—
—
107,13
106,5
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
—
schlesische Elektrizität. . . .
10
—
—
113
, —
Schuckerl & Go. . .....
11
—
—
130.5
129
Siemens & Halske.....
16
175,5
—
176,25
174.75
Transradto ........
. 8
—
—
Lahmeyer & Go.......
19
136,5
—
135
132
52,5
—
52,25
_
Deutsche ErdSI ......
. 6
—
——
65,25
64,5
Ei'iener Steinkohle . • • • .
. 8
—
—
—
—
Gelsenkirchener ......
. 8
86.25
84,9
86,25
85.5
Harpener ......
. 0
82,5
82,5
83
—
6Vi
—
—
75,75
74,75
Ilse Bergbau .......
10
—
—
—
206
—
—
69
68,5
Iköln-Ncuessen..... .
. 7
—
—
82,5
Dkannermann-RSbreu ...
. 7
69
—
71
70
Mansseldcr Bergbau ....
. 7
42
—
43,9
41,5
Oberlchles. Eisenbedars ...
. b
—
40
Oberlchles. Kokswerke....
. 7
—
—
73.5
72,75
Bbönir Bergbau......
6V,
—-
_
65,25
Rbeiuuche Braunkohlen . .
10
158,5
156
159.9
157.5
Rheinstahl ......
. 6
75
75,75
75
u
-
-
-
Frankfurt a. Ul.
Berlin
Schluß- kurs
1-Uhr. Kurs
Schluß- kur'
Anfang- Kurs
Datum
17 11
18 11
17. 11
18 11
vereinigte Stahlwerke . . Ltavi Minen......
Kaliwerke Aschersleben . .
Kaliwerke Westeregeln . . Kaliwerke Salzdetfurth . .
I. G. Farben-Industrte . .
Dvnamit Nobel.....
Scheidean statt......
Goldschmidt ......
Rütgcrswerke ......
MeiallgeleUIchasi.....
Philipp Hol,mann .... Zementwerk Heidelberg .
Cementwerk Karlstadt. . . Wavß & Frevtag ....
Schultheis Patzenhoker . .
Lstwerke........
Aku..........
Bemberg........
Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg . .
Charlottenburger Wasser • Dessauer Gas......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum . . .
Rat. Automobil ..... Orcnstein & Koppel ...
Leonhard Tietz . . • • •
Frankfurter Maschinen . . Grrhner........
Hevllgenstaedt ..... Iunghan,...... . .
Lechwerke........
Mainkraftwerke Höchst a. M. Miag.........
Gebr. Roeder......
Bolat & Haeffner ....
Süddeutsche Suda e • •
16«/.
. 10 . 10 . 15
. 12 . . 6 . . 9 . . 6 . . 6 . . 8
. . 7 . 10 . 10 . . 8
. 15 . 12 . 18 . 14
13’/. . 12 . . 8 . . 9 • . 0
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. . 4 • . 6 . . 0 . . 6 . . 8 . . 8 . 10 . 10 . . 9
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68
188
190
258
137,65
133
44,5
47,5
86
77
50,25
69
68
24,5 116
14,5
28
28
83,13
70
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146,5
132
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47,18
75,5
50
107,5
111,5
14,5
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176 140
71
70,9
106,5
78,9
83
109,25 25
47
116,5 276
14
28,65
27,65
70
146,5
133
68
34
187.5 190
255,75
136,25
47,75 86
174
139,25 68
67,9
106,5
82,5
108,5 24,5
111,5 z 46
115,5 274
—
—
—
Banknoten.
Derllttz 17. November
Welt»
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Amerikanische Noten . .
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4,187
4,207
Belgische Noten. ...
58,25
58,49
Dänische Noten ....
111,88
112,32
Englische Noten ....
e e - -
20,339
20,419
Französische Noten . . .
16,44
16,50
Holländische Noten . . .
168,23
168,91
Italieniickie Noten....
21,89
21.97
Norwegische Noten . . .
111,85
112,29
Deutsch-Oesterreich, 6 100 Schilling
58.88
59,12
Rumäuiick>e Noten . . .
2.465
2,485
Schtstedische Noten . . .
112,33
112,77
Schweizer Noten ....
81,06
81,38
Spanische Noten ....
47.50
47,70
Tichechollowakische Noten.
12,393
12,453
Ungarische Noten . . .
73,12
73,42
Deoifenmarfl Berlin
- Frankfurt
a. zn.
17 November
18 November
Amtliche
Dotierung
Amiuche
Notierung
Geld
eirie
Geld
23riei
168.56
168,90
168,65
168,99
Buen-AireS
1,438
1,442
1,440
1,444
Brss.-Antw.
58,45
58.57
58.445
58,565
Cbristiania ■
112,10
112,32
112,11
112,33
Nopenb«a-n
112,11
112,33
112,10
112,32
Stockholm .
112,52
112.74
112,51
112,73
Helnngfors.
10,552
10.572
10,552
10,572
Italien. . .
21,945
21.985
21.945
21,985
London. . .
Neuyork . .
20.359
20,359
20.36
20,40
4,1920
4,2000
4,1930
4,2010
Poris. . . .
16.461
16.501
16.458
16.498
Schweiz . .
81,22
81,38
81,27
81.43
Spanien ■
47,80
47.90
45,95
46.05
Japan . . .
»llio de 9an.
2.078
2,082
2,080
2.084
0,421
0,423
0,415
0.417
Wien in T-.
Lest, abgeft
59,035
59,155
59.015
59,135
Prag . . . .
12,429
12,444
12.432
12.452
Belgrad . .
7,418
7,432
7,418
7,432
Budapest. .
73,32
73.46
73.31
73,45
Bulgarien.
3,037
3.043
3,037
3.043
Lissabon . .
18,80
18.84
18,80
18,84
Danzig. . . ftonft.ntin.
81,40
1,784
81,56
1,789
81,41
1.784
81,57
1,789
Atben. .
5,435
5.445
5.435
5,445
Canada
4,195
4,204
4,196
4,204
Uta uai).
3,327
3,333
3,327
3,333
Cairo «•
20,885
20,925
20,88
20.22


