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Die Wetterlage.

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" D i e Westanlage, die sich lange Zeit in einem wenig schönen Zustand befand, bietet nunmehr ein wesentlich besseres Bild. Dor einiger Zeit waren Erwerbslose damit beschäftigt, die Flachen neben der Fahrbahn umzuarbeiten und gärtnerisch herzurichten. Schließlich wurde Gras gesät, das mittlerweile prächtig aufging. Zugleich lieh man aber einen schmalen Streifen von etwa 30 Zentimeter Breite rings um die Grünflächen frei, aus dem im nächsten Frühjahr eine kleine niedrige Hecke angepslanzt werden wird. Auch das Stück, das der Aordanlage zu liegt, wurde in der gleichen Weise bearbeitet, so daß die ge­samte Anlage, zusammen mit der ebenfalls neu hergerichteten Fahrbahn, nunmehr einen unserer Stadt würdigen guten Eindruck macht.

* Sein 40. Dienstjubiläum konnte heute der Buchhalter Richard Buff bei der Firma Joh. Dalth. Roll. Zigarrenfabriken in Giehen, begehen. Aus diesem Anlaß war. wie man uns berichtet, sein Arbeitsplatz reichlich und sinnreich mit Blumen geschmückt. Die Firma sowohl, wie auch die Angestellten und Arbeiter brachten dem Jubilar ihre Glückwünsche dar und überreichten ihm praktische Geschenke. Herr Buff, der wäh­rend seiner 40jährigen Tätigkeit in der Haupt­sache die Derzollung der Rohtabake beaufsichtigt hat, ist besonders in den Kreisen der Zoll- und Bahnbeamten eine bekannte und geschätzte Per­sönlichkeit.

"Derkehrsunfall. Gestern nachmittag oer luchte die Frau eines hiesigen Lehrers zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer hindurch die Son. nenstraße in der Richtung zum Kreuzplotz zu pa|- fieren. Sie wurde jedoch vom Motorrad erfaßt und zu Boden geschleudert Glücklicherweise erlitt sie nur einige Quetschwunden Die Verunglückte wurde von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz nach ihrer Wohnung gebracht

Weitere tokalnachrichlen im 2. Blatt

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Solche Rast auf Bergeshöhe gibt Innere Kraft Die Waldesstille beruhigt und fänftigt dein Herz. Du liegst wie in den Sommertagen auf dem grünen Rasen und schaust nach dem tiefblauen Himmel, wo einsam ein Mäusebussard kreist, hörst dann und wann das leise Zirpen der paar Singvögel, die noch im Walde wohnen, blickst nach dem Schwarm der Mücken die lautlos, nur im Sonnenglanz sichtbar, vielleicht ihren letzten Tag vertanzen D,e wunder- bare Stille auf den Bergen und in den Tiefen über­trägt sich auch auf dicK Du fühlst Has fanfte Gin- schlummern der Natur. Der Herbst webt dos Schlaf- gewand. Das Pflanzenleben verblaßt, die grünen Blätter werden bunt und der Erde wieder zurück gegeben. Schon steht am trockenen Abhang eine Buche, die halb entlaubt ist Bald wird auch von den andern Bäumen das Laub zur Erde rieseln

Aber noch kannst du kleine Wunder jdjauen an den geschützten Waldstellen, dort, wo d,e stolzen Baumriesen im letzten Winter unter den scharfen Arthieben fielen. Da blühen Tausende von Wucher- blumen. Man glaubt sich in einen Zaubergarten versetzt Wie kommen diese Sommerkinder hierher" Und daneben, an dem Gebüsch, steht da N'cht die giftige Tollkirsche? Richtig, das ist sie mit ihrem büftern Laub und den dunkelbraunen, glanzenden Fruchten Sommer und Herbst beieinanderl

Nicht weit davon rieselt ein Wässerlem durchs grüne Moos Jedes Bächlein, und /ei " noch so klein, hebt die Landschaft, unterbricht die Eintönig­keit Wir folgen ihm und kommen in den W.esen- grund wo überall die kahlen Herbstzeitlosen aus dem Grase ragen Dicht am Waldrand stehen dre, Rehe Jetzt haben sie uns gesehen ^i! wie sie zum schützenden Unterholz flitzen' Es ist doch schon solche schlanken Tierchen draußen n der re en Natur zu beobachten Mit welchen feinen, leisten Sprüngen sie über das Bächlein setzten'

Der Schatten des Waldes nimmt uns wieder auf und doch wandert es sich auch fo schon m der Herbst- sonne Ein enger Laubgang, wie aus Gold gewirkt windet sich leicht bergan Dann und wann haben wir einen Ausblick in das offene Feld Würziger Erdgeruch strömt uns entgegen Die Bauern wen die ÄZinterfrucht Hier der langsam entschlummerndk Wald, dort die Aussaat für zukünftige Tage, für neue« geben! . . , .

Ku> vor dem Waldausgang begegnet uns der erste Jäger Ja für ihn kommt jetzt die schönste Zen Man sieht es ihm ordentlich an Aber neidlos blicken wir ihm nach fiat uns die fierbstwanderung do» auch reich beschenkt' Wir nehmen den herbstlichen Zauber mit in unser Zimmer in unser Leben Es ist ein Schatz den uns niemand rauben rann und der uns die kommenden trüben Tage erhellen wird m.

Vornotizen.

Tageskalender für D o n n er st a g Stadttheater: ..Sektion Rahnftetteu, 20 bis 22.15

O wolkenlos. Qneiter. OhalO Bedeckt ® wotklo. e MecM. Regen, * Schnee «graupeln .Nebel K<ifwit'er.®Windstille. O>sehr (eichte- Ost 0 nissige- Südsüdwest q stürmische» -lordWesl Die Piene fliegen mit dem winde. Die do den Stationen stenennen Zafh len geben die Temperatur an. Pie Linien verbinden Orte mit.gleiche* au< Meeresniveau umgerechneten Luftdruck

tteviiLi vutu ..sfage.

Die stärkere Erhaltungstendenz des kontinentalen Hochdruckgebietes hat über ganz Deutschland das herbstlich schöne Wetter fortbestehen lassen Infolge- dessen hat auch die Nordmeerstörung nicht den er­warteten Einfluß auf das Festland gebracht. Neuer­dings Hai sich sogar der Kern des Tiefs mehr nörd­lich nach Island zurückgezogen Trotzdem bestehl eine leichte Bedrohung der Hochdruckwetterlage durch die heute morgen über dem Kanal, sowie Nordfrank­reich, Belgien und Westdeutschland lagernde Warm- lustwelle Sie zeigte dort heute morgen Tempera­turen von über 15 Grad Sehr wahrscheinlich wird auch unserem Bezirk durch die Warmluft jedoch nur vorübergehend - Bewölkung zugeführt

Vorhersage für Freitag. Erwärmung, vorübergehend bewölkt mit vereinzelten Niederschlä- gen südliche bis südwestliche Winde

Vorhersage für Samstag: Mildes, zu Frühnebeln neigendes, tagsüber bewölktes und auf heiterndes Weiter.

Lufttemperaturen am 15. Oktober: mittags 15,6 Grad Celsius, abends 7,8 Grad, am 16 Oktober, moigens 4. Grad Maximum 15,6 Grad, Minimum 2,3 Grad Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 15 Oktober abends 11.6 Grad, am 16 Oktober: mor gens 7 Grad Celsius. Sonnenscheindauer neun Stunden

Uhr. DHD.:Der $oungplan' 20.30 Uhr, Im Heim, Lonystraße Lichtspielhaus Bahnhofstraße Atlantic" Astoria-Lichispiele:Achtung! Auto dlebe!" (mit Harry Piel) und «Der Kellner-Kavalier"

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute abend findet unter der Re- gie von Dr Prasch die Uraufführung von Cor- rinths längstem WerkSektion Rahnstetten" statt. 3n den Hauptrollen sind beschäftigt die Herren: Bäuerle, Fassott, Hauer, Wesener 3n den übrigen Rollen das gesamte Solopersonal der Herren Be­ginn 20 Uhr Die Vorstellung findet im M i t t w o ch- abonnement statt. Am yreitag gelangt das mit großem Beifall aufgenommene Lustspiel:Die Prin­zessin und der Eintänzer" von Engel und Grüne­baum zur Aufführung

- DerBundHausundSchule veranstaltet am Freitag, 17 Oktober, 20 Uhr, im Iohannessaa! einen Familienabend Man beachte die heutige An­zeige

STuliurfilmoorftellung 3m Lichtspiel­haus Bahnhofstraße läuft am nächsten Sonntag, vormittags 11 15 Uhr ein Kulturfilm .Rund um den Erdball" Der Film, der im Auftrag derHapag" ausgenommen wurde, zeigt Charakteristisches aus 33 überseeischen Ländern Man beachte die heutige Anzeige.

akle Erntevorräke wurden ein Raub der Flammen. Reben großen Futtervorräten sind schätzungsweise 1000 Fuder ungedroschenes be­treibe mitverbrannt. Da auch jetzt wieder vor­sätzliche Brand st iftung in Frage kommt, jtnb Beamte der Landeskriminalpolizei an der Brandstelle zur Feststellung der Entstehungs­ursache eingetroffen

Reue Steuern in Berlin.

Der Magistrat beschloß, der Stadtverordnetenoer. Sammlung unverzüglich eine Vorlage zuzuleiten, in ier die Erhöhung der Biersteuer die Emsüh rung einer Gemeindegetränke st euer sowie einer Bürger st euer entsprechend der Notoer- orbnung des Reichspräsidenten vorgesehen ist Die Mehreinnahme aus der Biersteuer für das laufende Rechnungsjahr wird auf rund 4 Millionen Mark geschätzt Die Gemeindegetränkesteuer soll mit einem Steuersatz von 10 o H auf alle Getränke außer Milch erhoben werden, die zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden Der Ertrag wird für den Rest des Rechnungsjahres ebenfalls auf 4 Millionen Mark geschätzt Die Bürgersteuer, der alle über 20 Fahre alten Personen unterliegen, wird gestaffelt von 6 Mark bei Einkommen bis 8000 Mark, bis 1000 Mark bei Einkommen von mehr als 500 000 Mark Der Reinertrag dieser Steuer beträgt 12 Tril­lionen Mark.

Aus der Provinziathauptstavt.

G t e h e n. den 16. Oktober 1H30.

Herbstwanderungen.

Wenn nach harter Winterzeit die Frühlingsstürme Flur und Wald durchbrausten, dann aber die März- onne zum erstenmal hell und strahlend am Himmel teht, greifen wir zum Wanderstab und durchstreifen >ie Lande Wir freuen uns über jedes Zeichen des kommenden Frühlings, staunen die schwellenden Knospen an und hören entzückt das Lied der Ler­chen.Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag!

Wie ganz anders erleben wir den Herbst! Nicht tm Zimmer, das wieder die Wärme des Ofens braucht, sondern draußen in Feld und Wald Da können wir erst sehen und empfinden, wie schon gerade der Herbst ist. Eine Wanderung an einem sonnigen Oktobertag, auch wenn der Wmd kühl weht, gehört zu den schönsten Erlebnissen

Wie kräftig wirkt schon der nebelige, frische Mor- gen! 'Da wird der Schlaf nicht gerade sanft aus den Äugen geblasen Frierend hüllen wir uns in den Mantel. Noch bedeckt dichter Nebel die Land- schäft, aber wir wissen, daß die Sonne durchkorn- men wixd. .....

Nur im Herbst kann man so rüstig ausschreiten. Welche Freude macht uns erst das Bergsteigen! Gipfel, die waldlos sind, werden jetzt spielend be­zwungen. Keine sengende Sommerhitze lähmt unsere Kräfte 3m Gegenteil Wir freuen uns auf die ersten Sonnenstrahlen Wie kahl wirkt der Wald in den Vorfrühlingstagen, und wie reich steht er jetzt noch vor uns! Ruhig wölben sich die hohen Kronen der Bäume. Mit Zauberhand hat der Herbst goldne Blätter in das Laubdach gewebt Und jetzt:

... noch einmal bricht die Sonne unaufhaltsam durch den Duft, und ein Strahl der alten Wonne rieselt über Tal und Kluft

Die müde Erde wird mit Sonnenglanz übergoßen. Wie leichte Schleier bewegen sich die Nebel auf und nieder Das ist ein Wogen drunten im Tal Doch die Sonne bleibt Siegerin Die Felder und Wiesen waren weih vom nächtlichen Reif, nun wird er tn glänzende Tautropfen verwandelt

Schön ist ein Blick von der Bergeshohe auf die bunten Wälder, hinab in die Wiesentaler Traum­hafte Sehnsucht liegt über der Landschaft Meilen- weit schweift das Auge in die blau dämmernden Hügel Alles scheint nahe zusammengeruckt. Der Himmel feiert noch einmal. Endlose Fernen tun sich

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Oie können unsere Angaben nachprüfen: Wenn Sie durch eine HAUS NEUERBURG- Zigarette blasen - ehe sie brennt so wer­den Sie keine Spur von Staub bemerken.

war eine Herkulesarbeit. Hatte man den Staub an einer Stelle des Fabrikationsganges beseitigt, dann trat er wie die vielköpfige Hydra an einer anderen wieder hervor. Unendliche Mühe und Kosten hat es verursacht, diesen Ver­derber des Tabaks endgültig aus unseren Zigaretten zu ver­bannen. Der gelbe bittere Staub wird in unseren Fabri­ken überall, wo er sich bildet, schon im Entstehen pneu­matisch abgesogen. Deshalb schmecken Haus Neuerburg- Zigaretten nicht bitter, des­halb haben sie einen gleich­mäßigen Brand und deshalb sind sie auch so bekömmlich.

OVERSTOLZ

5 PF.

RAVENKLAU

6 PF.

staubfrei schmecken niemals bitter!

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