yr. 89 Drittes Blatt________________Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberheffen)_______________Dienstag, 15. April 1930
Wirtschaft.
• Die Bezirksfparkass e Sieben schreibt uns: Zu dem Artikel „Sparkasfenzins und Reichsbanldiskont" wird noch ergänzend bemerkt. daß die Herabsetzung des Hypothekzins- suhes anfangs Marz d. 3. von solchen Sparkassen vorgenomincn worden ist, welche einen zum Teil weit höheren Zinssatz, als die hiesige Sparkasse ihn berechnet hat, festgesetzt hatten. Die Bezirks- sparlasse Gießen hat den Hypothekenzinssatz-bereits schon srüher auf den zur Zeit gültigen Satz crmähigt, es liegt somit kein Grund vor, diesen erneut herabzusehen.
• Adlerwerke vorm. Heinr. Kleyer A.-G., F r a n k s u r t a. M. An den beiden letzten Dörlentagen erfuhren die Aktien der Adlerwerke im Freiverkehr eine starke Kurssteigerung bis über pari. An der Börse begründete man diese Kurscrhöhung mit der angeblich von der Ber- walttmg geplanten baldigen Wiedereinführung der Kleherattien in den offiziellen Börsenverkehr. Gleichzeitig sprach man von einer 3ntcr- essennahme der Bereinigten Stahlwerke an dem äinlernehrncn. Wie WTB.-Hande.sd.enst auf Anfrage erfährt, beabsichtigt die Berwaltung der Adlerwerke tatsächlich, die Wiedereinführung der Klehcraktien bald zu beantragen. Bekanntlich ist der Abschluß für das Geschäftsjahr 1928/29 noch zu erwarten. Die Dilanzarbeiten dürften nun soweit sortgeschritten sein, daß der Abschluß in einigen QBtxficn der Öffentlichkeit vorgelegt wer- den kann. Die Beschäftigung im verflossenen Ge» schästsjahr war recht gut. Zu Beginn des neuen Jahres ist bei dem Unternehmen eine weitere, nicht unerhebliche Ilmsatzsteigerung zu verzeichnen. Zu den Gerüchten über eine Interessen- nähme des Stahlvereins nimmt die Kleher- verwaltung keine Stellung. Die Bereinigten Stahlwerke erklären jedoch auf Anfrage, daß sich an dem vor einigen Tagen bekanntgegebenen Tcrhältnis eines nur beratenden Einflusses des Stahlvereins auf die Adlerwerke bisher nichts geändert habe. Eine kapitalmäßige 3nteressen- nahme habe der Stahlverein noch nicht vorgenommen.
'FrankfurterPfandbriefbank A.-G., Frankfurt a. M. Die Generalversammlung, in der 12 Aktionäre 4,48 Millionen Mark Aktien vertreten, genehmigte ohne Erörterung den Abschluß mit wieder 10 Prozent Dividende. Wie vom Borstand mitgeteilt wurde, war das Pfand- briesgcschäft im ersten Bierteljahr 1930 sehr leb- hast! der Pfandbriefabsatz in dieser Zeit sei nicht unwesentlich höher als der des ganzen 3ahres 1929 (netto etwa 8 Millionen Mark) gewesen. Die anhaltende Geldflüssigkeit hätte sich dahin ausgcwirkt, daß vielfach Dankkreditoren in festverzinsliche Anlagewerte umgewandelt worden seien. Infolge der zeitweise sehr stürmischen Rach- srage habe die Beschaffung des Deckungsmaterials gewisse Schwierigkeiten bereitet. Bach der letzten Emission, die einen Tag nach der Auflegung bereits geschlossen werden mußte, habe das 3nstitut deshalb den Psandbriefverkauf ganz eingestellt. Mit dieser Zurückhaltung glaube die Berwaltung einer baldigen Senkung des Pfandbriefzinsfußes die Wege ebnen zu können. Die Berhältnisse hätten sich allerdings noch nicht so konsolidiert, um bereits jetzt zu einem niedriger verzinslichen Pfandbrieftyp überzugehcn.
• Polyphonwerke A G., Leipzig- Wahren. Einschließlich Bortrag aus dem Vorjahre beträgt der Reingewinn aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 3 855 517 Mk. (3176 606 Mk. i. 03.). Der Dividcndenvorschlag beträgt wieder 20 Proz. aus das diesmal volldividendenberechtigte Stammkapital von 17 Millionen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 15. April. Tendenz: zuversichtlich. — Durch die letzten Abstimmungsergebnisse ist die politische Situation geklärt. Die Tendenz war im Zusammenhang mit der günstigen IDeiterentwickelung der Geldrnarktlage und einiger vorteilhaften Wirtschaftsmomente zuversichtlicher. Die Kulisse schritt in Spe- zial werten zu Deckungskäufen, doch lieh der Ordereingang noch viel zu wünschen übrig, und es machte sich eine Verstimmung bemerkbar. Bon der Spekulation kam wieder einiges Material an den Markt, so daß die hohen vorbörslichen Kurse nicht behauptet werden konnten. Die Aebenmärlte logen sehr still, nur für Spezial
werte machte sich wieder bei vorübergehend erneut anziehenden Kursen etwas mehr Interesse bemerkbar, so daß in Spezialaktien das Geschäft zeitweise einen etwas lebhafteren Charakter annahm. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung im Vergleich mit den ersten Kursen nicht einheitlich. Mehr in den Vordergrund treten konnten Elektrowerte, von denen AEG. 1,5 Prozent und Rheag 2 Prozent gewannen. Chadeaktien lagen bis 1,50 Mark schwächer. Trotz der Angliederungsverhandlungen der in Frankreich gegründeten englischen Fabrik an Deutsche Linoleum war dieses Papier heute vernachlässigt und etwas schwächer. Auch Schiffahrtswerte waren weiter etwas gefragter und erneut leicht erhöht. Montanwerte lagen still, aber etwas fester. Von Warenhauspapieren zogen Karstadt 1,5 Prozent an. Conti Gummi gewannen 1 Prozent. Kunstseidewerte waren etwas gedrückt. Von Chemieaktien eröffneten 3.-G.-Farben mit minus 0,75 Prozent etwas schwächer. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen uneinheitlich. Don Ausländem waren Türken auf Befürchtungen einer eventuell doch noch geplanten Zahlungseinstellung vonseiten der türkischen Regierung s-Hvächer. 3m Verlaufe schrumpfte die älmsatztätigkeit mehr ein. Der anhaltende Ordermangel brachte eine 03er- ftimmung und wirkte geschäftshemmend. Gegen Anfang bröckelten die Kurse vorwiegend bis zu 1 Prozent ab. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1910, gegen Pfund 20,38, London gegen Kabel 4,8628, gegen Paris 124,11, gegen Mailand 92,77, gegen Schweiz 25,0870, gegen Holland 12,09.
Berliner Börse.
Berlin, 15. April. Rach einem rufyigen, aber zuversichtlichen Dormittagsverlehr bemerkte man schon an der Vorbörse eine Enttäuschung über das Ausbleiben der Publikumsorder. Die sehr flüssige Bilanz, verbunden mit dem günstigen Bezugsrechtangebot bei Polyphon, die Fühlungnahme Stahlverein-Adlerwerke und die außerordentlich leichten Geldmarktverhäl'nisse waren Momente, von denen man sich eine Anregung für die heutige Börse versprach. Olllerdings wirkten die Meldungen von schwächeren Ausland- börscn etwas tendenzhemmend. Zu den ersten Kursen ergaben sich dann gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegend kleine Besserungen, doch lagen die höheren Frankfurter Olbendkurse und die im heutigen Vormittagsverkehr genannten Taxen nicht voll behauptet. Recht fest eröffneten wieder Schiffahrtswerte, bei denen die Gerüchte von einem Bonds nicht verstummen wollten. Auch für Autopapiere bemerkte man stärkeres 3ntereffe aus dem obenerwähnten Grunde. BMW. gewannen 2,25 v. H., während Daimler, RAG. etwa 1 v. H. höher notiert wurden. Am Glektromarkt fielen Rheinische Elektrizität durch eine 4-v. H.-Steigerung auf, AEG. gewannen auf angeblich weitere Käufe 2,5 v. H. Anderseits hatten OBerte wie Schutzheis, Aschaffenburger Zellstoff, Rheinische Braunkohlen usw. Abschwächungen bis zu 1,5 v. H. zu verzeichnen. Auch die Auslandwerte Svenska und Chade notierten 2,25 bzw. 2,50 Mark niedriger. Das Geschäft hielt sich an allen Märkten in recht engen Grenzen. Deutsche Anleihen leicht abbröckelnd. Don Ausländem waren Bosnier fester. Türken waren etwas schwächer. Der Psandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geldmarkt war trotz des Medios leicht. Tagesgeld 3 bis 5 v. H., Monatsgeld 5.25 bis 6,25 v. Sy, Warenwechsel etwa 4,75 v. H. Rach Deginn des offiziellen Verkehrs kam es infolge des auf der Börse lastenden Druckes, der durch den Ordermangel verursacht wurde, zu einer Abbröckelung des Kursniveaus bis zu 1,5 v.H. für die Hauptwerte. Polyphon gingen 4 v. H. zurück, 2lku. verloren 2 v. H. Karstadt, die auf den zu erwartenden Dividendevorschlag von wieder 12 v. H. um 1 v. H. gebessert ein- sehten, zeigten im Verlaufe widerstandsfähige Veranlagung.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. April. Auftrieb: Rinder 1227 Stück; Kälber 1225, Schafe 184. Es wurden notiert: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: 1. jüngere 58—61, ältere 54—57; sonstige voll-
fleischige: jüngere 50 -53. Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 55—58, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 49—54. Kühe: jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachtwerts 48 bis 51, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 44- 47, fleischige 38—43, gering genährte 30 bis 37. Färsen (Kalbinnen, 3ungrinber): vollsleischige. ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 59 bis 62, vollfleischige 55—58, fleischige 50—54. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 81-86, mittlere Mast- und Saugkälber 75—80, geringe Kälber 64—74. Schaf": Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 48—50, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40—47. Marktverlauf: Rinder rege, zum Schluß stark abflauend, ausverkauft. Kälber anfangs rege, zum Schluß stark _ abflauend, geräumt. Schafe schleppend, geräumt.
Motorradunfall mit tödlichem Ausgang
• Butzbach, 15. April. 3n der Rächt von Sonntag auf Montag fließ der Beamtenanwärter Wilhelm Biehl, der sich mit seinem Motorrad, aus dem er noch einen Mitfahrer mitgenommen hatte, auf der Heimfahrt von Gambach nach Eberstadt befand, kurz vor Cberstadt mit einem Radfahrer zusammen. Rach Angabe des Radfahrers hat der Motorradfahrer ihn beim Üeberholen seitwärts gestreift und vom Rad geworfen. Das Motorrad stürzte um und die beiden Mitfahrenden wurden au f d i e Straße geschleudert. Sie sollen dann eine kurze Zeit bewußtlos gewesen sein. Rachdem sie das Bewußtsein wieder erlangt hatten, legten sie den Heimweg nach Cberstadt, das noch eine Viertelstunde entfernt war. zu Fuß zurück. Das Motorrad war nur leicht beschädigt worden. Das ünglüd ereignete sich gegen 1.30 llhk nachts. Rach der Heimkehr ist Biehl anscheinend sofort schlafen gegangen. Als feine Angehörigen ihn morgens wecken wollten, fanden sie ihn bewußtlos im Bett vor. Daraufhin wurde er nach der Chirurgischen Klinik in Gießen gebracht, wo er infolge e.nes bei dem Unfall erlittenen Schädelbruches gestern verstorben ist.
Amtsgericht Gießen.
Gießen, 11. April.
Ein hiesiger Fellhändler lagerte im vorigen 3ahre längere Zeit in seinem in einer engen Straße stehenden Anwesen im Stalle, auf dem Boden und sonfttgen dergleichen Räumlichkeiten Felle, Klauen und andere tierische Abfälle, die häufig einen derartig penetranten Geruch verbreiteten, daß die Rachbarn, wie auch polizeiliche Kontrollen ergaben, stark belästigt wurden. Als viele Warnungen und Räumungsaufforderungen der Rachbam und der Polizei trotz Hinweises auf die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen nichts halfen, erfolgte Anzeige. Auch diese brachte keine Abhilfe, so daß sich die Anzeigen wiederholten bis Anfangs laufenden Iahres Räumung staktfand. Der Fellhändler erhob Einspruch gegen sämtliche Strafbefehle und begründete diesen u. a. damit, die genannten Unzuträglichkeiten seien in einem Fellgeschäft nicht zu vermeiden, zudem fei im vorigen Iahre. in der Fellbranche eine Absahkrise gewesen, die ihn an dem Verkauf seiner Vorräte gehindert hätte. Letztere Tatsache konnte strafmildernd wirken, ihn aber vor Bestrafung nicht schützen. Er erhielt eine Geldstrafe von 60 M k.
3m 3ahre 1928 wurde in der Rähe der Einmündung der oberen Gartenstraße aus den Lud- wigsplay eine Radfahrerin, die aus der Lud- wigstraße nach der Kaiserallee fuhr, von einem Auto überfahren und erheblich verletzt. Der Kraftwagenführer, der von der Reuen Däne her kam, bestritt jede Schuld. Es steht nach eidlich erhärteten Zeugenaussagen auch fest, daß er an der fraglichen Stelle, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert — es hat sich dort schon eine ganze Reihe ähnlicher Unfälle ereignet —, Signal gegeben Hal und auf der rechten Seite vorschriftsmäßig langsam gefahren ist. Diesen Aussagen gegenüber konnte den dem Angeklagten weniger günstigen Angaben anderer Zeugen keinerlei ausschlaggebende Bedeutung beigelegt werden. Zudem wußte sich die Verletzte selbst des Vorfalls kaum mehr zu erinnern. Auch wirkte, was das Ergebnis des Zeugenbeweises anlangt, die Länge der Zeit zwischen dem Unfall und der Verhandlung, deren Anberaumung sich ver
zögerte, weil erst jetzt der Ausenthalt eines Haupt» zeugen ausfindig gemacht werden konnte, zugunsten des Angeklagten. Er wurde f r e r gesprochen.
Kunst und Wissenschaft.
Hofstede de Groot f.
Der bekannte holländische Kunstgelehrte und ehemalige Direktor der Staatlichen Gemäldegalerie Dr. h o f st e d e de Groot, der in der internationalen Welt einen großen Rus genoß, ist. wie aus dem Haag gemeldet wird, im Alter von 66 Jahren g e ft o r b e n. Hofstede hat in Deutschland als Kunstkritiker und Kunsthistoriker viel mit dem verstör- denen Professor Wilhelm v. Bode zusammengearbeitet.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
St. O. 1. Das eheliche Kind deutscher Eltern oder'das außereheliche Kind einer Mutter die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, erhalt auch im Falle, daß die Ricderkunft der Mutter im Ausland erfolgt, die deutsche Staatsangehörigkeit, vorausgesetzt, daß nicht zwischen dem Deutschen Reiche und dem betreffenden anderen Staat ein dem entgegenstehendcr Staatsvertrag abgeschlossen ist. Ein solcher Vertrag besteht nicht zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Rordamerika. Das auf dem Schiff geborene Kind ist deshalb der Staatsangehörigkeit nach deutsch. — 2. Dem betreffenden Verbrecher, der zu Schiff ankommt, wird die Einreise in der Regel im Ausland verweigert. Er wird nach vorheriger 3nternicrung in das Heimatland zu- rückverschubt werden. 3st die Einreise doch geglückt. so erfolgt die Auslieferung auf diplomatischem Wege an das Heimatland. — 3. Die Auslieferung des betreffenden Mörders erfolgt auf deutsches Ersuchen. Ein Austausch von Verbrechern, analog etwa dem Austausch von Kriegsgefangenen, kommt nicht in Frage.
Letzte Nachrichten.
Ernste Zwischenfälle in Kalkutta.
Kalkutta, 15.April, (DIB. Funkspruch.) Bei einer Protestkundgebung gegen die Verurteilung bekannter nationalistischer Führer kam cs zu sehr ernsthaften Zusammenstößen. Insgesamt muhten 19 Verwundete den Kran, tenhäusern zugeführt werden. Als die Feuerwehr einen von den Demonstranten in Brand gesetzten Straßenbahnwagen ablöschen wollte, wurde sie von der menge mit Steinen angegriffen. Lin oberer Beamter und zwei Feuerwehrleute wurden schwer, vier leicht verletzt. Vie verletzten Feuerwehrleute sind Europäer.
Die Heuschreckenplage in Aegypten.
London, 15. April. (L.V.V. Funkspruch.) Die Nachrichten über die Bekämpfung der Heuschreckenplage in Aegypten lesen sich wie Kriegsberichte. Ivie die Blätter aus Kairo melden, ist cs „nach viertägigem schweren Kampf gelungen, das von Sinai her anrückende Heuschreckenheer zurückzuschlagen, von 350 mann wurden kilometerlange Gräben ausgehoben, in die die Heuschrecken beim vorschwärmen hinein stürzten, dann wurde Benzin in die Gräben gegossen und a n g e j ü n - del. Die Heuschrecken, denen ein Durchbruch ober eine Umgehung der Front gelang, wurden mit Flammenwerfern vernichtet. Nach Abschluß des Kampfes bot das Gebiet einen unbeschreiblichen Anblick. Drei Quadratkilometer waren gesperrt von getöteten he uschrecken, die an einigen Stellen in einer hohe von 10 cm lagen.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen.
Für unverlangt eingesandle manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Kurszettel der Berliner und Frankfutter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o.H., Lombardzinsfuß 6 v.H.
Frankfurt a. M. |
«Berlin
Schwß-1 für« |
l»Uhr» Äur#
Schluß« für«
Anfang» flurt
Datum
15 4-
14 4-
15 4
6% Deutsche Reichsanicche von 1927
87,1
—
86,9
—
7% Teutithe Reichsanlcibe von 1929
100,5
—
100,1
—
ttuÜ»e Änl.-Ablül.-Schuld mit
8Uielo|.-$Rcd)ten
55,9
56
35,9
55,8
Lesgl. ohne Auelos.-Rechke -
11,4
11,25
11.5
11,3
6% Hess. Bolksstaai von 1929 (rüdtablb.
—
—
93.5
—
Oberbeiicn Provinz - Anleihe mit Susloi. Rechten
52
—
—
—
teutfehe Komm. Sammel abl.
Anleihe Serie 1
53.5
—
53,4
—
8% krank« Hvv.-Bank Soldvke
XIII unkündbar bis 1934
97
—
—
—
7% UranN Hnv-Bank CBolBple unkündbar bis 1932
90
—
—
—
<Vi% RdeinUcde Hvv.-Bank 2iau. (Bolhpfe.
85,1
—
-
—
8% Pr. Landesvlanddriesanstalt, Pfandbriefe 91. 17
98
—
98
—
8% Pr Lanvec-plandbrielau stall, Jtomm.-Cbl. S. 16
95
—
95
—
7% Pr. Landespfandbriesanstall, Pfandbriefe R. 10
89.75
-
89,75
—
a.6.0 abg. Borkriegs-Obligatio- nen. rückzahlbar 1932
95
-
-
-
4% Oesterreutmche Golvrente
_
—
—
1.20% Oesterreich ticke Silberrente
——
——
—
—
4% Oesterrelckiliche Einheitliche Rente
—
—
2.4
—
*% Ungarische Goldrente
15,25
—
24,9
—
4% Ungarische Staatsrrnte o. 1910
—-
—
21,5
—
4H°o desg! von 1913
—
—
—
—•
Ungarische Kronenrente
2.4
——
2,45
2,4
<% Türkische Zollanleide von 1911
7.4
—
7,13
<% tütfiidif Bagdadbabn-Anl Serie l
7.25
—
/ ,4
7,25
<% beegi Serie kl
7.25
—
7.25
7,2
6% Rumänische vereint, Renke von 1903
—
—
9,65
<K% Rumänische vereint, Renke von 1913
16,15
—-
16,2
—
1% Rumänisch, vereid.
8
—■
8
*
AranksuN a. Dl.
Serlln
Schluß« hir<
l-Uht-
Schluß-1 fürs |
Anfang» Kurs
Datum
14 4
15 4
14. 4
15- 4-
Hamburg-Amerika Paket . .
^7
116.25
116.5
115.13
116,25
Hamburg-Südam. XamptKßlfl
8
—
—
173
——
Hansa Dampfschiff ...
10
—
—
161,25
163
Norddeutscher Lloyd ....
8
116.25
116.4
114 75
116
Allgemeine DeutscheCreditcmst.
10
116,75
—
117
117
Barmer Bankverein .
10
135
136
135.25
135 9
Berliner Handelsgesellschaft
12
178
179
178.4
178
(lammen- und Pnvat-Bank
11
162.5
—
162.5
162,4
Darmstädter und Nationüchanl
Deutsche Bank und
12
242
—
241,25
151,5
231,5
151,5
Tisconto-GeseMchast, . . .
10
151,75
—
Dresdner Bank......
10
147.5
—
147
147
ReichSbcmk..... • •
12
296.75
—
294,5
295,75
91 (v ......
8
173,5
175
172,5
175
Bergmann........
Elekcr. Lieferungrgesellschast
9
10
173
198
174
Licht und Uralt
10
175,5
—
173-5
174
Selten & Guilleaume
Gesellschaft für Elektrische
1Yi
130
183,5
—
130.75
183
129.9
173,75
Unternehmungen
10
—
Hamburger ElektrftltS»-Verke
10
—
150
-
—
Rheinische Elektrizität . . .
9
148
150
Schlesische Elekkrizttäk. . . .
10
—
—
178,5
179.5
11
195,25
264.75
193.5
194.5
Siemens & Halske . • • • •
16
—
262
262.5
Transradio . . ..»•••
. 8
—
r
10
171,5
—
170
. d
73,75
—
73,25
74
Deutsche Erdöl . • • • • •
. 6
>03.75
—
102.65
103.25
Menet Steinkohle.....
. 8
—
■
144
143
125
114
Gelsenkirchener .•••••
Harvener ..•••••
Hoesch Men. .»•••••
. 8
. 0
6Vi
125
1 1 1
142
125
114,5
Ille Bergbau
—
—
231,5
Slocknerwerke ..••••
Söln-Reueslen ...»••
. 7
106
106
110.65
112,75
Mannesmann-Röbren • • •
. 7
109.75
109.75
109
110,75
Mausseldet Bergbau . . . .
Lberschles. Eisenbeoarf . . .
. 7
. 5
107
—
105.75
74.25
106
—
—
109.75
110,5
Phönix Bergbau • • •
105.5
—
105
105,5
Rheinische Braunkohles . .
10
238
—
237
235,5
Rbeinstcchl ......
. 6
117.25
—
116,65
j 117,25
Ätebed ütoüe .«••••
—
I —
Frankfurt a. Dl. |
Berlin
Schluß»! turs |
i-Uhr« Kurs
Schluß»^ kurs 1
Unlang» Kur«
Dalum
1
15 4
14 4. '
15- 4.
Beremtgie Stahlwerke ....
Olavi Minen .....16’/,
99,25 1
—
99
99,5
• - 1
58,25
57,75
57,9
Kaliwerke Aschersleben ... 10
226,25 1
—
225.25
225,5
Kaliwerke Westeregeln ... 10
227,75|
—
227,5
228,75
Kaliwerke SaUdetkurtd . • . 15
388 |
—
386.65 1 388.75
I. G. Narben-Invustne. . . 12
179,5
178.75
178,4
—
Tunamit Nobel.......6
—
~ |
179,4
Echeideanstalt........f
155
—
85.5
Goldschmidt ........ 5
73!
—
73,25
73,5
73
—
73,13
73,5
Mekällgelelllchast. •••••• 8
109
—
109,25
—
Philipp Holtmann......1
HO
109,5
110,4
Zementwerk Heidelberg . • 10
134
—
Lernentwerk Karlstadt. ... 10
143
Daob & StteQtag . . • • . 8
91
92
—
Schulkdeis Payenhoser ... 15
-
300,5
29
Oktwerkr...... • • 12
253
253
Aku .........lfc
121,5
121
120.5
121,5
Bemberg.........
152
—
151
152.5
gellstoss Waldbos .... 13'/,
——
—
192.5
193
Zellstoft Aschassenburg ... 12
——
—
153
153
Cbarlonenburger Walser ... 8
—
107
107,25
Teliauet Mas ..... 2
—
-
173.75
175,25
Daimler Motoren .....O
43
43
42.75
43
258,5
258
255
256 75
Maschinenbau 2L»0. . • • • • 0
—
—
49.75
49.9
9?at automobil . . • • • • 0
—
19.5
20,25
Crenftefn & Koppel ..... «
—
79,5
80,75
Leonhard Tietz ..•••• 10
—
155
360.75
155,5
358,5
iVranfturtet Utai®tnea .... 4
34.5
—
35
—
G rinnet ......6
41.75
—
41
—
Hevligenstaedk ...... 0
—
—
•
—
38,5
—
39,5
—
Lechwerke •■••••• 8
106.25
—
—
—
Mamkraftwerke Höchst a. TL -8
97,75
—
—
—
Miag .....10
132
_
132,5
132,25
Gebt. Roeder ..... 10
102.5
—
—
Böig! & ..............
218
1 •
218
—
Süb&euhdte Zucker • • • • IC
160
160,25
Banknoten.
Berlin, 14. April
Geld
Brief
nmerikanttche ’Jloten.....
Belgische Noten ....... Dänische Noten ........ Englische Noten........ FranMsche Noten ......
Holländische Noten......
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch Lcsterr .ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten..... •
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
Deoifcnmarft Berlin
4.17
58.40
111.83
20,335
16,38
167.81
22,11
111.83
58,86
2.47
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— Franksur
4,19
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59.10
2.49
112,77
81,37 52,71
12,432 73,27
a. m.
14 Avril
15 April
Amtliche Dotierung
Geld »rici
Amtliche Notierung
Gelb । 3 riet
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London. ., -Jleunort .. Paris.... Schwei» .. Spanien.
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168.14 1,637
58.44
112,07 112,10
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20,915


