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Gemeinderat in Grünberg.
meister Otto Seng, kündigte dasselbe an.
Auf wiederholtes Drängen des Kreisamtes, bei der Eberhaltung nach den gesetzlichen De-
I für die letzte Gemeindcratssihung war sehr reichhaltig, da sie nicht weniger als acht
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Id e Familien aus. Alsdann schilderte er em« ^«lne Epochen aus der furchtbaren Zeit, m der unsere Vorfahren, wie allenthalben, unsaguches Leid über sich ergehen lassen muhten. Fast die Jälste der Dorfbewohner war durch den furchtbaren Krieg mit all seinen Begleiterscheinungen umgekvmmen. Und der Rest, das waren der» rwhte Menschen. Dennoch machten sie sch an den Wiederaufbau und schufen damit ein Werk für i d le kommende Generation, vor dessen Gröhe man mit Bewunderung staunen muh. Rach dem Vortrag, der mit großem Interesse ausgenommen wurde folgte das gemeinsame Lied „Freiheit, die ch meine". Darauf sprach der Beigeordnete U o t h in Vertretung des Bürgermeisters den Sank der Gemeinde an alle Mitwirkenden aus. Instrumentalmusik und dos schöne geistliche A'bendlied ..Ach bleib bei uns Herr Jesu Christ" beschlossen den genußreichen Abend.
Punkte aufwies.
Zu Beginn der Sitzung verlaS der Beigeordnete ein Dankschreiben des S ch w e st e r n- Hauses Ronnenweiher für die Beihilfe
50 Mark zur Erbauung eines zweiten Feierabendhauses für ältere Schwestern.
Dem Ansuchen der Karnevalistischen Dereini- q-nng um Erlaß bzw. Rückvergütung Der Vergnügungssteuer für die abge- Hellene Fremdenvorstellung am Fastnachtsdiens» «!- tag, die sie im Interesse by Verkehrswerbung veranstaltet habe, wurde stattgegeben.
Der Reiniger der städtischen Straßen und Plätze bittet um Erhöhung seiner Vergütung (seither 349 Mart jährlich), da im Saufe der Zeit die zu reinigende Fläche gröber geworden sei. Die Sache wurde zurückgestellt, um erst die nötigen Erhebungen anzustellen.
Auch der stets wiederkehrende Punkt „Färb- g raben" wurde wieder verhandelt. Schlosser- nielfter Schäfer kündigte in einem Schreiben die Anrufung des Berwaltungsstreit- ^verfahrens an, sein Rachbar, Schreiner
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£jün. + Grünberg, 12. März. Die Tagesordnung Wmben Q>er- Wwi Dn M immenbe Raufauw den Zllz brstiegei - b>e Qlbteillüt u angeblich durch ber Lokomotive an e Erschütterung er« lles stürzte der 6e« i Wteit und schlus m Lahnstütz aus m, jedoch hat i Der Vrrur-/:Ä x Klinik hörten, heutig
1 4<m „Ave Maria" zu Gehör gebracht, ausgeführt 'm zwei Violinen, Cello und Orgel.
Am Abend fand im „Deutschen Haus" cm ^Semeindeabend statt, der überaus stark 'xsucht war. Die Erschienenen sollten wieder Imit einem Stück ihrer D o r f g e sch i ch t e be- ! Innt gemacht werden, diesmal mit den Gescheh- 8 ii issen des 30jährigen Krieges. Rach einem em» v^itenden Lied des Gesangvereins und einem ! Vlusikvortrag begrühte Lehrer Held mann die Erschienenen. Alsdann wurden mit dem im vori- lg-m Jahre beschafften Lichtbildapparat "Bilder ,i,uj dem 30jährigen Krieg gezeigt. Rach . D-rm gemeinsamen Liede ..Morgenrot" ergriff der Veranstalter unserer Gemeindeabende, Pfar^r Sr. Heymonn, das Wort. Er führte seine j ,-uhörer zurück in die Zeit um 1630, zeigte in ( ncr Skizze die damalige Dorsanlage, schilderte Sitten und Gebräuche damaliger Zeit und zählte
stimmungen den Eber in Eigentum der Gemeinde zu erwerben, beschloß der Gemeinderat nach Vorschlag der Faselviehkommission. den Eber vom jetzigen Besitzer für 190 Mark zu übernehmen und ein tägliches Futtergeld von 80 Pfennig zu ^Ueber die Errichtung eines Schwimmbades lag ein Kostenvoranschlag vom Kulturbauamt vor, der sich auf annähernd 30 000 Mark beläuft. Die Sache wurde dem Dauausschuß bzw. dem aus den Vertretern der Vereine bestehenden Ausschuß zur Errichtung eines Schwimmbades überwiesen.
Am 13. bzw. 20. August 1929 hatte der damalige Gemeinderat eine Ortssatzung für die Anstellung eines Derufsbürger- Meisters beschlossen Das Ministerium des Innern, dem diese Ortssatzung zur Genehmigung vorlag, hat nun in einem Schreiben angesragt, wie der neue Gemeinderat über diese Frage denkt. Da einer der neuen Gemeinderäte beantragte, zwecks Orientierung der neuen Mitglieder die Sache zu vertagen, wurde diesem Anträge stattgegeben.
Der Bauunternehmer K. D o ck bat um die Erlaubnis, im städtischen Steinbruch am Siechberg 100 Kubikmeter Steine für seinen Bedarf brechen zu dürfen. Die Geländekommission soll eine Besichtigung des Bruches vornehmen.
Gemeinderat Heinrich Schmidt kl. regte an, bei der Provinzialverwaltung energische Schritte wegen der Instandsetzung der Lon- dorfer Straße zu unternehmen, da der Zustand dieser Straße dies dringend erfordere. Die Stadt habe im Jahre 1923 die Kanalisation dieser Straße durchgeführt, und es sei damals die^Zu- sage gegeben worden, nach zweijähriger Frist, wenn die notige Senkung der Erdmassen eingetreten sei, die Straßenherstellung in Angriff zu nehmen. Diese sei umsomehr berechtigt, als an ihr nicht weniger als drei öffentliche Gebäude lägen: Amtsgericht, Bezirkssparkasse und Landwirtschaftsschule, deren Zugang bei dem jetzigen Zustand der Straße dringend der Abhilfe bedürfe.
Gemeinderat Repp wünschte baldige Vorlage des neuen Voranschlags an die Finanzkommission. Der Beigeordnete sagte dies zu und macht: gleichzeitig die Mitteilung, daß die Aufstellung des Voranschlags, die vor einigen Wochen sich nrxf) als günstig ansah, sich mittlerweile bedeutend schwieriger gestalte, woran neben einigen kleineren Ausfällen bzw. Reuausgaben hauptsächlich die stark zurückgegangenen Erlöse aus dem Walde schuld seien, denn während im vorigen Jahre der Wald etwa 65 000 Mark für Holzverkauf erbrachte, zeigten die diesjährigen Versteigerungen nur einen Erlös von etwa 47 000 Mark, wobei nur noch ein kleiner Rest ausstehe.
Landkreis Gießen.
LJ Großen-Linden, 11. März. Gestern sand eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Einem dringenden Derlehrsbedürfnis entsprechend erfährt der Fahrdamm des östlichen Teils der Bahnhofstraße (Provinzstraße) zur Zeit eine Verbreiterung. Die Gemeinde hat hierbei die Abfuhr des Erdaushubs übernommen. Zu der noch vorgesehenen
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Ab morgen Samstag bis einschließlich Dienstag, den 18. März:
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Reueinbeckung und Teerung dieser Straße bis zur Moltkestrahe soll die Gemeinde einen Zuschuß leisten. Der vom Finanzausschuß vorgeschlagene Betrag wurde ohne Widerspruch genehmigt. — Anträge auf Gossenpflaste- r u n g in der Gartcnstrahe und Herstellung eines Fußsteiges in der Woltkestraße wurden mit Rücksicht auf die knappen Geldmittel und die zu erwartenden Berufungen anderer Straßen- anwohner abgelehnt. — Gin Hausbesitzer hat Beschwerde gegen die Entrichtung des erhöhten Wossergeldes für Garten- a n s ch l u h erhoben. Wit dieser Angelegenheit haben sich schon das Kreisamt und dos Kulturbauamt beschäftigt, auch örtliche Besichtigungen fanden statt. Das Kulturbauamt hält die Erhebung eines Zuschlages für berechtigt. Die Mehrheit de S Gcmeindcrats erblickt jedoch in der nur von Fall zu Fall, besonders für Wäschetage vorgesehenen provisorischen Anlage keine der Bewässerung des Gartens dienende Einrichtung und lehnte die Erhebung des Zuschlags ab.
cv Lollar, 13. März. 3m Anschluß an den Gottesdienst in der Kirche zu Kirchberg findet am kommenden Sonntag (Volkstrauertag) an dem Gefall enengedächtnismal vor der Kirche eine Feier zum Gedenken an die gefallenen Krieger statt. Die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Lollar hat auch für dieses Jahr ihre Mitwirkung zugesagt. Die Ge- dcnkansprache hat Lehrer Henkel, Daubringen, übernommen. Die Kriegervereine des Kirchspiels (Lollar, Ruttershaus.m, Staufenberg, Daubringen und Mainzlar) nehmen geschlossen mit Fahne an der Feier teil.
I Rabertshausen, 13. Marz. Gelegentlich der allgemeinen Kommunalwahlen im Rovember vorigen Jahres war in unserem Dorfe zur Reuwahl des Gemeinderats kein Wahlvorschlag cingrreicht worden. Zu einem später erneut angcsetzten Wah'tcrmin lag ebenfalls kein Wahlvorschlag vor. Run endlich ist es nach langen Bemühungen gelungen, einen neuen Gemeinderat zustande zu bringen. Von den beiden Wahlvorschlägen gelten folgende Kandidaten als gewählt: Konrad Hofmann. Johannes Jäger, Konrad Schauermann, Heinrich Reichhardt, Otto Meck, Otto Pfann- müllcr und Rudolf Meier. Die vier ersten Mitglieder waren schon im seitherigen Gemeinderat. Die Wahlbetelligung betrug 48 Proz.
Kreis Schotten.
♦ Schotten, 12. März. Der heutige Schweinemarkt war mit 432 Ferkeln und 18 Läufern beschickt. Man bezahlle für Ferkel bis sechs Wochen alt 30 bis 32, 6 bis 8 Wochen 32 bis 40, 8 bis 13 Wochen & bis 65 Mark, Läufer 65 bis 90 Mark. Das Geschäft war mäßig, es verblieb Ucberftand.
Kreis Alsfeld.
--er. Homberg, 12. März. Der Auftrieb zmn Heullgen Schweinemarkt betrug 231 Stück Ferkel. Für 6 bis 8 Wochen alte Tiere zahlte man 30 bis 37 Mk., für 8 bis 13 Wochen alte 35 bis 50 Mk. Da das Geschäft der hohen Preise wegen mäßig ging, verblieb Lleberstand.
Kreis Marburg.
][ Marburg, 13.Marz. Die Zufuhr zum heutigen Schweinemarkt betrug 380 Stück, darunter 23 Läufer. Bei flottem Handel kosteten sechs Wochen alle Ferkel 32 bis 40; 6 bis 8 Wochen alte 40 bis 48, 8 bis 13 Wochen alle 48 bis 55 und Läufer 60 bis 90 Mark das Stück
G Fronhausen (L a h n), 13. März. Die Wasserleitungsarbcilen sür unseren Schulhausneubau wurden jetzt auf dem Submissionswege vergeben; unter drei Bewerbern erhielt der Installateur Georg Kalets ch . Rieder-Walgern für einen ArdeitsprciS von 1315,80 Mk. den Zuschlag. Die Glaserarbeitcn wurden dem Glasermeistcr Bierwirth, Marburg, zum Preise von 440 Mk. übertragen. Mit der Installation der elektrischen Lichtanlagen wurde das Jnstallalivnsgcschäft H. Siebert, Marburg, zum Preise von 701,10 Mk. beauftragt.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Unter den ausgestellten Neuerungen erregten Der schiebens Nußkraftwagen-Fohrgestelle mit einge- bautemMercedes-Benz-Nohölmotor besonderes Interesse. Dieser ausprobierte, zuverlässige Fahrzeug- Diesel ergibt eine Brennstoffersparnis von 78 v. ch. gegenüber dem Bcnzinbetrieb und gilt als der zur Zeit beste Schwcrölmotor der Welt. Infolge seiner hohen Wirtschaftlichkeit erobert er sich immer mehr Anwendungsgebiete. Ein Rohöllastwagen wurde auf der kürzlich beendeten internationalen Llutomobil- cnuskellung in Kopenhagen von der Fachmesse als technische Errungenschaft von umwälzender Bedeutung bezeichnet. 347
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Sonntag, den 16. März, vormittags 11.15 Uhr spricht Hans Schomburgk zu seinem
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