Einzelbild herunterladen

:ld |n tUlNig

S?* LK 2"^ 8KnnJ durch flLr ö-?Wnb LL?L

di? 6/jy c$ dellen 2[hl, ir®hah ommenre 'S t Lang- JA übri. n'9tn kneten u?">. le-e im Saale 1 regem Desuch Assest. Der ^e von der .Weise beslrit. yer.-haHild, Mo Schnei, m der er den ^ach dem durch Dan. Auszeichnung en, die sich >en dez Zroeig. 5 rennten über rden. Dach der wren die lehi. ttlich van ie 50 ädlnger D.H.E, rfreulichenAus. man in erster tätigen Dor. Uhr ad) und iblirf auf ihre Kein und dir t H Äwrvg. weiteren Ber>

> an mancherlei , die den leb* :n. - 3m Rah* räqe deZ* i H elt Studien* en inteteifanten itnamen. Ser eil feiner gor* trage am Ende egt hatte, sand habend ein sehr i Publikum. Der it Dr. Mohr, i herzliche Te« : u. a. mit, daß e.'ns Studienrat ule nach Sch.'/Z en dem Verein laxen fte^e. As lei Mos i.l ,n Vorstand be» Geheimrat St. [auf von Fund* iammlungen uto. Cßedct feinen die Zuhörer in hnen mit lebhas*

i... fragen 0ie hatten die Worte alte fich 3* -at einen vchrm

, Trauer in der an der * ichl voneinander ,.sprach die "überströmender rr ... cm W Gien beide W

inehtanoet « z und wS8®8

a««

ta 6» w

M * *- *

«d«* gttpaß ®e*

* *

i w^^reau

SilS*

Zlorett-Zechien der Turner in Offenbach

Am Sonntag fand in Offenbach das Flo­rettfechten der Jungmannen des 2. Dezirks im Mittelrheinkreis statt, an dem 90 Fechter sich beteiligten. Das Endergebnis war: 1. Krönung (Tg. Rödelheim), 2. Stein (Tv. Offenbach), 3. Kunkel (Tg. Bürgel), 4. Stork (Tv. Offenbach), 5. Jucht (Tg. Bürgel), 6. Grünewald (Tv. Offenbach), 7. Sutor (Tg. Bür­gel), 8. Tanter (Tv. Frankfurt 1860), 9. Schreher (Tg. Darmstadt), 10. Hammer! (Tg. Höchst).

Kirche und Schule.

Aus der hessischen evangelischen Kirche.

WSR. Darmstadt, 8. Febr. AuS einer Statistik der evangelischen Kirche in

feines Sohnes gewandt hatte, antwortete, er habe seinem Sohne keine Geldsendung in Aus­sicht gestellt. Das Gericht verurteilte den in Haft befindlichen Angeklagten zu 5 Monaten 2 Wochen Gefängnis und rechnete ihm 3 Monate und 3 Wochen der erlittenen Unter­suchungshaft auf die Strafe an.

Ein früherer Schlosser aus Westfalen war des schweren und mehrerer einfacher Dieb- stähle im Rückfall angeklagt. Er hielt sich einige Zeit in Frankfurt auf und unternahm dortselbst und nach den umliegenden Städten Darmstadt, Wiesbaden und Dad-Rauheim seine Beutezüge. Er^c sich überall dadurch in Hotels und Priva lvohnu igen ein. daß er Sche­renschnitte zum Cbmauf anbot. Eine vorüber­gehende Abwesenheit der Bewohner benutzte er dann zur Ausführung von Diebstählen. Heut« wurden ihm fünf einfache Diebstähle und ein

km Beifall aufgenommen wurde. Schließlich fand noch eine rege Aussprache statt.

zrreis Schotten.

T Ober-Lais. 8. Febr. Der größte Teil der hiesigen Holzhauer ist seit einigen Sagen ohne Arbeit, da dte Holzbauerarber- ten sowohl in den Waldungen des Staates, als auch im Fauerboch-Ober-Laiser Gemeindewald beendet find Auch dieienigen hresrgen Holz­hauer die wie alljährlich, in dtzr Oberförsters, Langen beschäftigt waren, sind bereits zuruckge- kehrt da dort die Holzhauerei lange vor Er­reichung der vorgesehenen Holzmenge w g'n der start zurückgegangenen Holzvreise vorzer.lg de- endet wurde. So kommt es, daß unser Dort be­reit« mehr als 50 Arbeitslose aufzuweisen hat.

(?) Rudingshain, 7. Febr. lieber dieTätig- kett de« Gustav-Adolf-Vereins in Hes- sen hielt Pfarrer Uhl (Breungeshain) in der hiesigen Kirche einen Lichtbildervortrag. Nachdem der Redner die Aufgaben des Bererns gekennzeichnet hatte, zeigte er einige bekannte Bilder aus dem Leben des großen Schweden- königs. Besonders eingehend wurden sodann der Gründer Großmann und der hessische Pralat Zimmermann gewürdigt. Die folgenden Bil­der führten in hessische Städte, Städtchen und Dörfer, denen der Verein beim Bau ihrer Dörfer helfend zur Seite stand. Auch die prächtigen Kirchlein unserer Heimatprovinz (Ober-Morlen und Herbstein) fehlten nicht. Ueber die Grenzen des Reiches hinaus führte der Redner im letzten Teile seines Vortrages und zeigte, daß auch in fast alten europäischen Ländern christliche Bruder­liebe viele schöne Gotteshäuser zur Ehre des Höchsten hat erbauen helfen. In seinem Dank- und Schlußwort ermahnte Pfarrer Römer (Schotten) nochmals die Gemeinde, den Wahl­

spruch des Gustav-Adolf-Vereins nicht zu ver­gessen:Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen I"

Kreis Alsfeld.

xv Homberg. 7. Febr. ImFrankfurter Hof" fand gestern eine Bcennhoczversteige- r u n g aus der Försterei Homberg und heute eine solche aus verschiedenen Waldungen der Freiherren Schenk zu Schweinsberg statt. Es kosteten 4 Raummeter Duchenscheiter 1. Klasse 36 bis 40 Mk., Duchenknüppel 1. Klasse 26 bis 30 Mk., Eichen- und Hainbuchenknüppel 16 bis 20 Mk.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

3 Odenha us en. 8. Febr. Um den Woh­nungsbau zu fördern, hat die hiesige G e - meindevertretung beschlossen, von dem Ge­meindegelände auf der Böhl Bauplätze an drei B a u l u st i g e abzugeben, von denen in dem kom­menden Sommer sich jeder ein Eigenheim bauen will. Der Kaufpreis beträgt 2 Mark je Quadratmeter und ist bei der Auflassung fällig. Die Plätze sind vor­läufig bis l.Iuli sicher zugesagt. Sollte bis dahin jemand von seinem Bauvorhaben zurücktreten, so wird der Platz, für einen anderen Baulustigen re­serviert. , , v

O Riederklee n, 7. Febr. Gestern fand hier die dritte diesjährige Holzversteige- rung statt. Es wurden folgende Preise erzielt: Fichtenstangen 1. Klasse 1,70 Mk.. 2. Klasse 1 bis 1,20 Mk. 3. Klasse 0,70 bis 0,80 Mk., 4. Klasse 0,30 bis 0,40 Mk., 5. Klasse 0,20 Mk.. 6. Klasse (Bohnenstangen) 0,08 bis 0,10 Mk., 7. Klasse 0,07 bis 0,08 Mk je Stück. Für Kiefernknüppel tour-

> den 3 Mk je Raummeter bezahlt.

Turnen, Sport und Spiel.

Deutsche GkirMeifferschasten.

Bayrischer Sfi-Berbanb Deutscher Stafselmeister.

Nach zwei schönen Wintertagen setzte in der Nacht zum Freitag in Oberstdorf starkes Schneetrei- den ein, das sich bei der Durchführung des Ski- Staffellaufs der Deutschen Ski-Mei­sterschaft sehr unangenehm bemerkbar machte. Für die Staffelmeisterschaft stellten sich 14 Mann­schaften zum Kampf, darunter auch ,e eine Mann­schaft des Oesterreichischen und des Polnischen Ski- Verbandes. Die Ski°Berbände von Bayern und All­gäu starteten mit je drei Staffeln. Die über fünf Teilstrecken verteilte Staffelmeisterschaft brachte auf der dritten Strecke einen starken Aufstieg um 500 Meter bis auf 1450 Meter, auf der vierten Teil- strecke folgte bann eine steile Abfahrt von 544 Meter.

Generaloberst Heye überreichte am Vormittag dem Führer der Patrouille I der Kemptener Jä­ger, Oberleutnant $ o r n , einen Ehrenpreis für die beste Leistung bei dem Heeres-Patrouillenlauf, der wertvolle Preis wurde von dem Oesterreichischen Bundes-Ministerium gestiftet.

Der Titel eines Heeresmeisters der Flach- lanbtruppen fiel an das I. B a t l. R g t. 21 Würzburg für die beste Gesamtleistung im 12- Kilometer-Lanalauf und 18-Kilometer-Patrouillen- lauf der Flachlandtruppen. Zweiter wurde das I-Rgt. 11 Freiberg in Sachsen.

Die Ergebnisse des Ski-Staffellaufs der Verbände: 1 Bayrischer Ski-Verband 1 Mann­schaft (Leiner. Krebs, Hagen, Neuner, Müller) 3:17,19 Std.; 2. Bayrischer Ski-Verband 2 Mann­schaft: 3 Polnischer Ski-Verband: 4 Thüringer Wintersport-Verband, 5. Schlesischer Ski-Verband: 6. Allgäuer Ski-Verband 1. Mannschaft: 7 Bayrischer Ski-Verband 3. Mannschaft: 8. Skiklub Schwarz­wald: 9. Oesterreichischer Skiverband: 10. Allgäuer Ski-Verband 2 Mannschaft.

Der 18-ftilometec-Canglauf.

Am Samstag wurde der 18-Kilometer-Long- lauf ausgetragen, der über eine außergewöhn­lich schwierige Strecke führte. Schon der erste Aufstieg erforderte unter den 240 Teilnehmern, darunter 60 Militär-Skiläufern, die auf der gleichen Strecke um die Heeresmeister- fchasten der Gebirgstruppen kämp'kn, zahlreiche Opfer Beim 13. Kilometer mußte dann auch der vorjährige Meister G. Müller, Bayrischzell, infolge eines Schuhdefekts auf­geben. Die Ergebnisse sind: 18-Kilo- meter-Langlauf zur Deutch.n Skimcister- schaft 1. O. Wahl, Thüringen 1:39.03 St. 2. Mo- tyka Polen 1:40.31 Std. 3. Krebs, München 1:40.50 St. 4. Czostak, Polen 1:4125 Std. 5. Herme!, Schlesien 1:42.26 Std Alters- 11 a f f e i: 1. Theato, München 1:48.51 Std Altersklasse II: 1. Großelfinger. Allgäu 2:02.08 Std. 18-Kilometer-Langlaus für Hochgebirgstruppen: 1. Obergefr. Härtner, Kemptener Jäger, 1:40.32 Std 2. Gefreiter Wagner, Kemvtener Jäger. « 40 44 Std

........' ..........---------------------;;

Dl. m Australien Oer veruhmie M.tiel- streckenlaufer beim Training mit dem. jungen Läufer Jimmy Carlton.

Recknagel Deutscher Skimeister.

Mit dem großen Sprunglauf wurden die Deut­schen Skimeisterschaften in Oberstdorf gestern ab­geschlossen. Mit zwei schön gestandenen Sprüngen von 53 und 59 Meter erreichte der Thüringer Recknagel die beste Leistung des Tages. Reck­nagel gewann damit nicht nur den Sprunglauf, sondern sammelte sich auch für die Kombination soviel Punkte, daß er mit 427,60 Punkten auf den ersten Platz kam und damit den Titel des Deutschen Skimeisters 1 930 errang. Die Ergebnisse sind: Deutscher Skimeister 19 30: Recknagel (Thüringen) Rote 427,60 P. Kombinationslauf: 1. Herme! (Schlesien), 2. Kratzer (Bayern), 3. Krebs (München). Sprunglauf: 1. Recknagel (Thüringen) 53 und 59 Meter, 2. Kratzer (Bayern) 56 und 55 Meter. Altersklasse l: Dr. Bader (Ber­lin). Altersklasse II: 1. Erkner (Innsbruck).

Deutschland Europameister im Eishock y.

Die Schwei; mit 2:1 geschlagen.

In einem außerordentlich erbitterten Kampf ge­lang es am gestrigen Sonntag im Berliner Sport­palast der deutschen Eishockey-Mannschaft, durch einen einwandfreien 2:1-Sieg gegen die Schweiz die Europameisterschaft im Eishockey an sich zu bringen Das elfte Drittel sah die Eidgenossen mit 1:0 in Führung, jedock schaffte Jaenecke im zweiten Drittel den Ausgleich Das Schlußdrittel sah die Deutschen ständig überlegen, die dann auch durch Römer den siegbringenden Treffer anbrin­gen konnten.

Süddeutsche ZuMllmeisterschast

3n allen drei Abteilungen der süddeutschen Meisterschaftkämpfe fehlte es diesmal nicht an ganz großen Ueberraschungsn In der

Runde der Meister

gab es eine wesentliche Umgruppierung der Tabelle Die Sp Dgg Fürth verschwand von der Tabellenspitze aus den dritten Platz, da sie sich in Pirmasens beim F. C eine völlig verdiente Riederlage von 2:3 Toren holte. Das Fehlen des Halblinken Frank kostete dem Deut­schen Meister diese zwei wichtigen Punkte. An die Stelle Fürths traf wieder die Frank­furter Eintracht, die in einem harten Treffen, bei dem es auf Frankfurter Seite zahl­reiche Verletzte gab, in Waldhof den <5. D. mit 3:1 schlug. Dichtauf folgen die Münchener Bayern, die dem anfangs führenden F C Freiburg die sensationelle Riederlage von 12:3 Toren beibringen konnten. Der Ruhm der Unichlagbarkeit auf eigenem Platze trifft für Worrna11a Worms nicht mehr zu. sie mußte dem D. f B Stuttgart, der an­steigende Form verrät, mit 2:4 Toren Sieg und Punkte mitgeben. Beide Vereine tauschen hier­durch ihren fünften bzw siebenten Tabellen­platz aus

Runde der Zweiten und Dritten.

Hier büßten in der Gruppe Rordwest die drei Spihenvereine Punkte ein. F. Spv. Frank­furt und Phönix Ludwigshafen nahmen sich in einem recht mäßigen Treffen gegenseitig je einen Punkt ab. Sie spielten 2:2 unentschieden. S p.V. Wiesbaden zog gegen den D. f. L.

1 Reckarau mit 0:1 trotz Platzvorteils den kür- I deren. V f. L Reu-Isenburg triumphierte I 2.-0 erwartungsgemäß auf eigenem Platze über ' den merklich unter Form spielenden S. C. Rot-

weiß Frankfurt. Das Ortstreffen in Saar­brücken zwischen Sportfreunde und dem i F. D. endete 2:1 .mit einem knappen' Siege der platzbesihenden Sportfreunde. Die Reihenfolge

der Tabelle blieb unverändert.

In der Gruppe Südost erlitt der 1. FC. Nürnberg seine erste Riederlage. Jahn Regensburg erfocht a f eigenem P'ahe gegen den Altmeister einen verdienten 32-Sieg Aller­dings fehlte beim Klub der Mittelläufer Kalb, außerdem wurde der Halbrechte, Hornauer, Dürnbergs bester Stürmer, frühzeitig verletzt Phönix Karlsruhe macht eine Schwäche­periode durch, die sich diesmal in einem 2:5 gegen den D. f. R. Heilbronn äußerte Die Heilbronner hingegen bestät'gten erneut den gu'en Eindruck aus den letzten Wochen. Union Böckingen leistete dem K. F. D. Karlsruhe sehr lebhaften Widerstand und gab sich schl eßlich nur 0:1 geschlagen. Sehr knapp endete auch die Begegnung zwischen dem A. S. D. R ü r n b e r g und dem S V. 1 8 6 0 München. Mit 2:3 sahen die Rürnberger die Punkte nach München ent­schwinden.

/V

.io*

M

i

ye tut

Hindenburg beim Berliner Juviläums-Reit- und Fahrturnier: Der Reichspräsident wird von der Turnierleitung empfangen.

Hessen geht hervor, daß im Jahre 1928 ins­gesamt 7104 rein evangelische Ehen geschlossen wurden, gegenüber 6448 im Jahre 1927. Kirch­liche Trauungen erfolgten 6429, gegen 5770 im Jahre 1927. Aus die Superintendentur Darmstadt entfielen 3453 Chesch.iehungen (davon 3044 mit kirchlicher Trauung), Gießen 2533 (2401). Mainz 118 (984). Mischchen wurden geschlossen in der Superintendentur Darmstadt 1072 evgl.-- kath., 11 evgl.-sonst. christl., 7 evgl.-jüd. und 148 evgl.-dissid., Gießen 216 evgl.-kath., 3 evgl.- sonst. christl., 2 evgl.-jüd. und 13 evgl.-dissid., Mainz 925 evgl.-kath., 33 evgl.-sonst. christl., 4 evgl.-jüd. und 39 evgl.-dissid. Aus rein evan­gelischen Ehen wurden 12 930 Kinder geboren, gegen 12 640 im Jahre 1927. Davon entfielen auf Darmstadt 5623, Gießen 5064 und Mainz 2243. Unehelich von evangelischen Müttern ge­boren wurden 1560 (1478) Kinder, davon 765 in Darmstadt, 420 in G i e ß e n und 375 in Mainz. Die Sierbefälle Evangelischer betrugen insgesamt 10 039 (10 122), davon entfielen auf Darmstadt 4246. Gießen 3523 und Mainz 2270. ileber- tritte von der katholischen Kirche erfolgten ins­gesamt 352 (387). und zwar in Darmstadt 170, in Gießen 55 und in Mainz 127, von son­stigen Gemeinschaften in Darmstadt 19. Gießen 4, Main,; 11, von Konfessionslosen in Darmstadt 109, Gießen 9. Mainz 13, von Juden in Darm­stadt 3, Gießen 1, in Mainz 0. Austritte zur katholischen Kirche erfolgten in Darmstadt 12, Gießen 1, Mainz 18, zu sonstigen Gemeinschaf­ten in Darmstadt 144, Gießen 103, Mainz 11, zu Juden in Darmstadt 2, ohne Uebertritt in Darmstadt 1349, Gießen 58 und Mainz 420. Feuerbestattungen erfolgten in den Krematorien Darmstadt 72, Offenbach 69, Gießen 25, Fried­berg 26 und Mainz 76.

Statistik der katholischen Kirche im Bistum Mainz 1928.

WSR. Darmstadt, 8. Febr. Das Bistum Mainz besaß 1928 in Sta.kenburg 57 Pfarreien und 29 Filialbezirke mit eigenen Geistlichen, in Oberhessen 19 Pfarreien und 7 Filialbezirke, in Rheinhessen 90 Pfarreien und 13 Filialbezirke. In Starkenburg gab es 134 Srelsorgsoeistliche und 25 sonstige Weltgeistliche, in Oberhessen 35 und 3, in Rheinhessen 145 und 56. In Starken­burg wurden 1487 rein katholische Paare ge­traut, in Ober Hessen 164 und in Rhein­hessen 1336. Aus rein katholischen Ehen wurden in Starkenburg 3064. in Oberhessen 385 und in Rheinhessen 2593 Kinder geboren. Die Sterbe­fälle betrugen bei den Katholiken in Starkenburg 1873. in Oberhesfen 364 und in Rheinhessen 2366. Tiebertritte zur katholischen Kirche erfolgten in Starkenburg 91, in Oberhessen 17 und in Rheinhessen 133. Aus der katholischen Kirche sind ausgetreten in Starkenburg 520, in Ober- Hessen 53 und in Rheinhessen 452. Rücktritte zur katholischen Kirche erfolgten in Starkenburg 15, in Oberhessen 2 und in Rheinhessen 39.

Schöffengericht Gießen. Erweitertes

* Gießen, 5. Febr. Ein mehrfach wegen Be­trugs und anderer Delikte vorbestrafter auswär­tigerKaufmann" hatte sich wiederum wegen Rückfallsbetrugs zu verantworten. Er hat sich bei einem hiesigen selbständigen Geschäftsmann unter dem Vorgeben, er erwarte mit Bestimmt­heit Geld von seinem Vater, einlogiert und auch von ihm Kost. Waren, Geld ulto empfangen, so daß nach einigen Wochen eine Schuld von gegen 300 Mk angelaufen war. Als sein Mietherr auf Zahlung örärgte. ve.schwand der Angcklag e p.öh- lich von Gießen ohne Angabe wohin. Rach eini­ger Zeit schrieb et dem Geschädigten eine Karte, worin er letzterem seinen demnächstigen Besuch und die Absendung von 150 Mk. anjeigte. Aber weder der avisierte Betrag noch der Angeklagte traf ein. Der Vater des Angeklagten, an den sich der Geschäftsmann wegen Zahlung der Schuld

schwerer Einbruchsdiebstahl, bei dem ihm etwa 1000 Mk. in die Hände fielen, zur Last gelegt. Dach anfänglichem Leugnen hat er nachträglich ein Geständnis abgelegt. Mit Rücksicht auf letz­teres wurden ihm noch einmal milbernte Um­stände zugebilligt. Mit Rücksicht auf die Gemein­gefährlichkeit und die Vorstrafen erkannte das Gericht aber entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts auf 2 Jahre 10 Monate Gefängnis und Anrechnung der Unter- suchungshaft in Höhe von 6 Monaten. Der An­geklagte erkannte das Urteil an.

Ein Kassenbote, der für verschiedene Vereine die Mitgliederbeiträge einkassierte, hatte ein Ge­samtmanko von gegen 2000 Mk. Er selbst hält es für ausgeschlossen, daß ihm das fehlen e Geld etwa gestohlen wordden sei. oder er es verloren habe. Rach längerer Teweisaufnahme gelangte das Gericht zur Verurteilung des An­geklagten. Strafe: 4 Monate Gefängnis mit Rücksicht auf die Höhe des unterschlagenen Betrags und den Vertrauensmißbrauch, als mil­dernd sei das unbestrafte Vorleben zu berück­sichtigen.

Daten für Montag, 10 Februar.

1847: der Physiker Thomas Alva Edison zu Milan in Ohio geboren; - 1919: die provisorische deutsche Reichsversassung wird angenommen, 1923: der Physiker Wilhelm Konrad Röntgen in München gestorben (geboren 1845).

Daten für Dienstag den II Februar

1650: der Philosoph Rene Des:artes (Renatus Cartesius) in Stockholm gestorben (geboren 1596); - 1873: der Dichter Rudolf Hans Bartsch in Graz geboren, 1919: Friedrich Ebert wird vorläufiger Präsident des Deutschen Reichs.

Wirtschaft.

Oer Geldmarkt

im Zeichen oer Oiskontsenkung.

Die angelünöigte Senkung des Londoner und Reuyorker Diskonlsahes ist Tat achr geworden. Die Bank von England hat in der Berichts­woche ihren Wechsetdisko.it von 5 auf 4*/2 Proz. herabgesetzt, und da von vornherein anzuneh­men war, daß die englische Rotenbank nur nach Fühlungnahme mit Reuyort ihren Diskont er­mäßigen werde, ist die Herabsetzung der Reu- Yorker Diskontrate von 4*,2 auf 4 Proz. nicht überraschend gekommen. Die Festigung des Pfundkurses, aus die die Dank von England achten muß, um Goldabflüsse aus ihrem stark geschwächten Bestand zu verhindern, dürfte auch nach der Diskontermäßigung anhalt.n, zumal sich die innere Geldmarkt.ituation des Londoner Marktes gegenwärtig in einer günstigen Ver­fassung befindet. Allerdings hat der Pfundkurs seine Schwäche gegenüber der Reichsmark noch immer nicht überwunden, so daß Deutsch­land am Londoner Markt in der Be­richtswoche größere Goldkäufe vor­nehmen konnte, die sogar zu einem geringen Goldverlust der Bank von England geführt haben. Die Reuyorker Diskontermäßigung ist weniger in geldmarktpolitischen Ursachen be­gründet, sondern stellt sich mehr als eine konjunk­turpolitische Maßnahme dar. Man muß berück­sichtigen, daß die amerikanische Regierung durch die Aufstellung eines umfassenden, sofort in Wirk­samkeit getretenen WirtschastSprogramms ver­sucht hat, die amerikanische Prosperität zu er­halten. Da ihr dies im vollen Umfange nicht gelungen ist, so findet sie in der erneuten Ver­billigung des Geldes eine w.smtliche Stühe, um ihre Absichten zum vollen Erfolg zu führen. Durch diese beiden Diskontermäßigungen erhält der internationale Zinsabbau einen neuen Antrieb, allerdings hat es den An­schein, als ob mit ihnen die neue Welle der Diskontsenkung an den großen Plätzen ihr vor­läufiges Ende gesunden hat. Ausgangspunkt dieser neuen Lockerung der Diskontsätze war dis